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Politapathie meets Testfreudigkeit
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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 17:04                                  +/-

Eine Beichte ist Voraussetzung für die Vergebung.

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Akt



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BeitragVerfasst am: 08.02.2007, 17:18                                  +/-

Ich werde nie gestehen!


_________________
And she will look upon him with forgiveness... and everybody will forgive and love. And he will be loved.
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 14:30                                  +/-

Wie gefährdet bist du, Vegetarier zu werden?

http://www.antivegan.de/psychotest.html

Mein Ergebnis:

Zitat:
Deine Lebensweise stimmt zu 54% mit der eines Veganers überein!

Dein Rang: Soja-Drink Trinker

Dein Zustand ist bedenklich!
Du befindest Dich in akuter Gefahr,
Deine Essgewohnheiten sind bereits jetzt schon gefährlich!
Eventuell liegt bei Dir auch schon ein leichte Nervenstörung,
verursacht durch Fleischmangel vor.
Diesen Zustand solltest Du baldestmöglich ändern,
am besten noch heute.
Täglicher ausgelassener Fleischverzehr ist bei Dir im Moment höchstes Gebot!


Geschockt


_________________
Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Schalk



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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 15:14                                  +/-

Deine Lebensweise stimmt zu 22% mit der eines Veganers überein!

Dein Rang: Schlachthofbesitzer

Gut gemacht!
Die Auswertung dieses Tests ergibt,
dass Du Dich ausgewogen und gesund ernährst.
Ferner besteht bei Dir keine Gefahr,
in die Fänge der Veganer zu gelangen,
da Du über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügst und offenbar nicht psychisch labil bist.



Wenn sie das sagen, wird es wohl stimmen. Smilie
Ach ja, zum Vergleich, ich esse momentan etwa 300-400g Fleisch pro Woche.


_________________
Der Wahn betreugt.
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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 15:28                                  +/-

Zitat:
Deine Lebensweise stimmt zu 38% mit der eines Veganers überein!

Dein Rang: Putenzüchter

Gut gemacht!
Die Auswertung dieses Tests ergibt,
dass Du Dich ausgewogen und gesund ernährst.
Ferner besteht bei Dir keine Gefahr,
in die Fänge der Veganer zu gelangen,
da Du über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügst und offenbar nicht psychisch labil bist.

Ich gehöre zu den Leuten, die gerne Fleisch essen, wenn es welches gibt, aber es nicht vermissen, wenn es keines gibt. Seit ich täglich in der Kantine esse, esse ich auch fast jeden Tag Fleisch, weil es mir dort halt angeboten wird.


_________________
I have come here to chew bubble-gum and kick ass. And I'm all out of bubble-gum.
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Adrian
Die Zahnfee


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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 15:48                                  +/-

Nach Frage 5 oder 6 habe ich aufgehört.

Ich fürchte, wenn ich so einem Typen begegnen würde, würde ich ihm die Schnauze einschlagen.

Gepostet am 16.02.2007, 14:52:

Zitat:

"Vegane Lebensweise und ethische Grundlage"

Die Ausbreitung des Veganismus aus moralischer Überzeugung fällt mit dem Entstehen postmoderner Gesellschaften zusammen und ist ohne die grundlegenden Elemente postmaterialistischer Lebensphilosophien nicht zu denken.
Der Grundgedanke hinter dem Veganismus ist die Vorstellung, höherentwickelte Tiere mit zentralem Nervensystem seien grundsätzlich – z.B. aufgrund von Leidensfähigkeit - nicht von der menschlichen Spezies zu unterscheiden.
Weniger entwickelte Gesellschaften haben diesbezüglich ebenfalls Moralvorstellungen, welche aber weniger stark entkoppelt von natürlichen Bedingungen auftauchen. So hat jede Entwicklungsstufe seine eigene Moral und Ethik hervorgebracht.
Das besondere an der veganen Ethik ist die offenbar gestörte Beziehung zur Natur, quasi das Unvermögen natürliche Kreisläufe zu verstehen und dessen Widersprüche auszuhalten. Die weitreichende scheinbare Entkoppelung des modernen Menschen von seiner ursprünglichen Lebensgrundlage, der Natur, in der modernen Gesellschaft einerseits und die vom Menschen eingeleitete Kulturexplosion und den damit verbundenen gewachsenen, und eben von jener speziellen Kulturdomäne vorgezeichneten, Moralvorstellungen andererseits sind die Grundlage für jene „Bambimentalität“, die fälschlicherweise das Tier vermenschlicht. Da werden Tiere in erster Linie als „süß“ und „niedlich“ dargestellt und geradezu eine romantische Beziehung zum Tier aufgebaut. Tiere werden somit in menschliche Normenzusammenhänge einbezogen, während dabei völlig gegensätzliche Bereiche vermischt werden: „Die menschliche Gemeinschaft, mit ihren Möglichkeiten, moralische Entscheidungen zu treffen – und die Natur, die auf evolutionäre Effizienz angelegt ist und dabei keine Skrupel kennt.“[1]
Dabei wird nicht erkannt, dass der philosophische Ansatz der veganen Lebensweise in eine Sackgasse führt.[2] Probleme entstehen bereits dann, wenn der Frage nachgegangen wird, wie weit diese Moral umgesetzt werden soll: Man scheint sich einig, sich nicht von tierischen Produkten zu ernähren, auf tierische Produkte in jeder Hinsicht zu verzichten, und sei es selbst der Kinofilm in dem dressierte Tiere zu sehen sind. So weit so gut. Weiter möchte man die moralisch-ethische Verantwortung aber offenbar nicht ausweiten. Hier wird von Seiten der Veganer gern das Argument eingeworfen „man wolle zwar so wenig Leid wie möglich verursachen, aber dennoch selbst leben“. Dass diese Einstellung sehr kurzsichtig ist, fällt schnell ins Auge. Auf welcher moralischen Grundlage wird bestimmt, wie weit man sein eigenes Leben zum Vorteil der Tierwelt einschränken muss? Darf man selbst ein Auto besitzen oder ein Einfamilienhaus? Darf man über Luxusartikel verschiedener Art verfügen? Der Mensch lebt ohne Zweifel in einem Dilemma – um zu prosperieren, muß er gezwungener Maßen die Natur mehr oder weniger ausbeuten. Er wird immer Eingriffe in die Natur vornehmen müssen und somit direkt oder indirekt Tiere töten, sei es zur Nahrung oder durch unvermeidbare Eingriffe in die Natur (durch Infrastruktur, Wohnbau, Tourismus, Industrie...).
Der moralisch saubere Veganer wäre mehr oder weniger der Eremit der sich durch Subsistenzwirtschaft am Leben hält.
Ein Grossteil der Veganer bekämpft geradezu sein fleischessendes Pendant – so muss er sich aber auch die Frage gefallen lassen, auf welcher Grundlage und mit welchem Recht er seine Moralvorstellungen zum non plus ultra erhebt.
Gleichzeitig birgt jene Weltsicht möglicherweise sogar Gefahren für die Tierschutzpraxis in der Weise, dass sich die Diskussion nicht mehr um Tierquälerei, sondern nur um die moralische Rechtfertigung des Tötens dreht.[3] Ganz nach dem alten Motto: „Überholen ohne Einzuholen“.
Maxeiner und Miersch schreiben diesbezüglich sehr verständlich:
„Tiere haben jedoch keine Vorstellung vom Tod. Sie leiden unter Schmerzen, doch der Tod selbst bedeutet kein Leid für sie.“ Weiterhin wird eine Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover angeführt, die die These widerlegt, Schlachttiere würden den “Tod ahnen“. Die Studie zeigte, dass Schlachttiere in einem vorbildlich geführten Schlachthof keinerlei Symptome von Stress oder Angst zeigten.
Zudem würden, laut der beiden Autoren, militante Tierrechtler dazu verleitet, sich moralisch im Recht zu fühlen, wenn sie im Namen der „unterdrückten Tiere“ Menschen bedrohen – wie es bereits des öfteren vorgekommen ist (was natürlich in sich schon ein Widerspruch zur eigenen Moralvorstellung darstellt).
Es ist naiv zu glauben, durch den Verzicht auf Fleisch könne man jede Schuld von sich weisen – das ist nichts anderes als kurzsichtige Gewissensberuhigung, ohne komplexe Ursachenkonstellationen zu überblicken. Die Welt ist nun einmal nicht so einfach gestickt, als dass man glauben könne Vegetarier seien die besseren Menschen. Wir leben in einer international weit verflochtenen Kapitalgesellschaft, in der es praktisch kaum noch möglich ist einen Industriezweig gezielt zu boykottieren! Alles andere ist Augenwischerei! Die Welt ist heute zu komplex, als dass solche Ursache-Wirkungszusammenhänge (Fleischverzicht = Tierschutz) isoliert von der restlichen Umwelt funktionieren.
Genau unter diesen primitiven und kurzsichtigen Denkweisen verstehe ich: „nicht über den Tellerrand schauen zu können“.
Es ist durchaus wünschenswert, dass der Mensch dem Tier gegenüber ethische Verpflichtungen übernimmt – gewinnt allerdings in dieser Beziehung die Emotion die Oberhand, wird es irrational und damit möglicherweise sogar schädlich für das zu verfolgende Ziel.



Also gut, wir wollen auf einige Punkte etwas näher eingehen. Spitze Allerdings erst im Loofe des Dages. Yes

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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 16:07                                  +/-

Der von dir zitierte Text ist vollkommen stichhaltig und nicht im Geringsten zu beanstanden Yes Spitze


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Adrian
Die Zahnfee


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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 16:48                                  +/-

Ach, keine Lust, mir seitenweise neue Sätze aus dem Arsch zu ziehen, zitieren wir uns erstmal selbst (in Bezug auf den Punkt, der Fleischfress-Verurteiler beginge mit der angeblichen Verabsolutierung seiner ethischen Maßstäbe einen Akt der Arroganz:

Zitat:
Diese Fragen und die daran anschießende Unterstellung, ich hätte mit der angeblichen Verabsolutierung meiner eigenen individuellen Entscheidung einen Denkfehler begangen, hättest du unterlassen, wenn du meine bisherigen Beiträge aufmerksam gelesen hättest. Da sage ich nämlich immer wieder und in zahlreichen Varianten, dass ich im Gegensatz zu deiner Unterstellung meine Ethik eben NICHT verabsolutiere bzw. für objektivierbar halte, sondern mir im Gegenteil bewusst bin, dass es eine "objektive Ethik" bzw. allgemeiner eine Lösung der Frage, wie sich Werte wissenschaftlich begründen lassen (oder wenn nicht wissenschaftlich, wie sonst) gar nicht geben kann. Generell scheidet eine solche Letztbegründung nicht nur für normative, sondern auch für deskriptive Aussagen aus bzw. muss der Versuch entweder in einem infiniten Regress, einem logischen Zirkel oder einem Dogma (zB religiöser Art) enden, aber selbst wenn ich im deskriptiven Bereich einen "naiven" erkenntnistheoretischen Objektivismus vertrete, ergibt sich daraus ethisch gesehen nicht das geringste, nichts, null, zero, niente, nada. Dass heißt nun nicht etwa, dass man Verbrecher, Rassisten, Faschisten etc. einfach gewähren lassen sollte, sondern nur, dass es keine Möglichkeit gibt, sie bzw. ihr Tun WISSENSCHAFTLICH als negativ zu bewerten, ohne eine in rein deskriptiven, sachlichen Aussagen nicht implizierte zusätzliche Prämisse hineinzumogeln. Um ethische Positionen formulieren zu können, ist eine solche zusätzliche Prämisse erforderlich, die letztlich nur als Selbstzweck postuliert werden kann. Eine solche kann zB die der Humanität (oder der Ansicht, es sei wünschenswert, möglichst viel Leid zu verhindern) bestehen, oder darin, eine Gesellschaft um jeden Preis zu erhalten (das ist beides nicht zwangsläufig deckungsgleich, s.u.) etc. Eine solche Prämisse musst du natürlich auch setzen, wenn du damit argumentierst, dass eine Gesellschaft ohne moralische Normen nicht existieren könne. Es ist allerdings nicht richtig, zu sagen, für diese Aufrechterhaltung einer funktionierenden Gesellschaft sei ein Grundsatz wie "was du nicht willst, das mans dir tu, das füg auch keinem andern zu" erforderlich sei; eine auf Grundsätzen des Sozialdarwinismus basierte Gesellschaft, in der zwar keine direkte Gewalt zwischen "leistungsfähigen" Mitgliedern, aber solche gegen nicht Leistungsfähige oder -willige (zB die Ausrottung geistig oder körperlich Behinderter) geduldet würde, könnte durchaus lebens- und leistungsfähig sein, und vergleichbares HAT es in der Geschichte auch durchaus gegeben, man denke beispielsweise an die Aussetzung/Tötung für schwächlich/kränklich befundener Neugeborener bei den Spartanern. Generell ist die Menschheitsgeschichte zwar geprägt von der gesellschaftlichen Etablierung der Nichtduldung von Mord, Raub, unmotivierter Gewalt etc., aber keineswegs von der von Grausamkeit, Folter usw., ebensowenig wie von der von Intoleranz etc. (womit die Grausamkeit keineswegs nur als REaktion etabliert war/ist), im Gegenteil; aber das hat zu keiner Zeit zum Untergang der betreffenden Gesellschaften geführt. Um so etwas zu verurteilen, was ich natürlich tue, ist schon die direkte Prämisse der Humanität erforderlich.
Diese wende ich nun, natürlich in vollem Bewusstsein ihrer fehlenden Objektivierbarkeit, nicht nur auf Menschen, sondern auf alle empfindungs- und leidensfähigen Lebewesen an. Ich weiß, dass ich die dazu kontradiktorische Position keineswegs als objektiv "schlechter", sondern lediglich als "inhumaner" klassifizieren kann.
Mir ist übrigens auch klar, dass eine philosophische Argumentation nicht gerade geeignet sein dürfte, wenn man derartige Werte wirklich bei der Mehrheit der Bevölkerung etablieren will, sondern dass hier ein religiöser "Schwindel" bzw. eine Berufung auf eine "transzendente" Autorität vermutlich erfolgsversprechender wäre (Das scheidet mE aber aus, weil das, was in unserem Kulturkreis zur Verfügung steht, nämlich das Christentum, zwar das Ideal der Nächstenliebe predigt, aber andererseits eben auch einigen (nach heutigen Maßstäben) intoleranten, autoritären und patriachalen sowie sexualfeindlichen Quark. ) Das hindert mich aber nicht daran, eine weitere gesellschaftliche Humanisierung und Liberalisierung (die verglichen mit früheren Zuständen oder denen, die noch heute in bestimmten Kulturkreisen dominieren, in Europa und auch Amerika heute natürlich schon sehr weit fortgeschritten ist, was nicht heißt, dass das auch so weitergehen muss), zu der eben eine drastische Verbesserung der tierrechtlichen Bestimmungen und der entsprechenden Praxis gehört, für wünschenswert zu halten.


Soweit die lehrreichen Ausführungen AdrianB`s. Mal sehen, ob ich bzgl. der anderen Punkte im Text auch noch Zitierenswertes finde.

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 16:49                                  +/-

AdrianB
Nach Frage 5 oder 6 habe ich aufgehört.

Ich fürchte, wenn ich so einem Typen begegnen würde, würde ich ihm die Schnauze einschlagen.

Das würde Dir aber nichts nützen, wenn Dir die Ironie vorher unbemerkt von hinten eins mit dem Knüppel überzieht.


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Adrian
Die Zahnfee


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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 16:52                                  +/-

Ironie? Hältst du den längeren Text, den ich zitiert habe (den der Antiveganer), etwa für ironisch? Ich nicht.

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 17:19                                  +/-

Es war nicht so ganz klar, ob Du Dich mit dem "Schnauze einschlagen" auf den netten Psychotest oder den zitierten Text beziehst.

Aber es ist Satire, natürlich. Die ganze Seite sogar, ähnlich bonsaikitten.com. Wenn einem das Anliegen selbst oder die Formulierungen in den Texten noch keinen Hinweis geben, dann merkt man es spätestens beim Betrachten der Bildergalerie oder beim Haßmail-Generator. Vom gleichen Betreiber stammt übrigens die Seite hundefeind.de, nach gleichem Muster gestrickt.


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Adrian
Die Zahnfee


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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 17:59                                  +/-

Das ist natürlich teilweise groteskisiert (teilweise aber auch nicht, wie der zitierte Text), aber im Kern ist das schon deren Meinung, davon ist wohl auszugehen.

Gepostet am 16.02.2007, 17:19:

Übrigens ist es gerade das, was mich daran so ankotzt. Ich würde natürlich niemandem die Schnauze einschlagen, aber die Gelüste dazu sind nicht wegzudiskutieren, wenn man sieht, wie diese Leute ein sehr ernsthaftes und jedenfalls ernstzunehmendes Engagement ins Lächerliche ziehen.

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Schalk



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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 19:27                                  +/-

Ich sehe es als meine oberste Pflicht, jedes ernsthafte und jedenfalls ernstzunehmende Engagement ins Lächerliche ziehen.


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Adrian
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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 19:30                                  +/-

Müsste es nicht heißen "Ich sehe es als meine Pflicht AN?" ?????

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Schalk



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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 19:41                                  +/-

Nein.


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Adrian
Die Zahnfee


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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 20:53                                  +/-

Ich hab ja keine Ahnung von Grammatikregeln, aber für mein Sprachgefühl hört sich das falsch und v.a. scheiße an. Yes

Warum siehst du das denn als deine Pflicht AN?

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 21:03                                  

Vielleicht weil man ernsthafte und ernstzunehmende Engagements eben NICHT verabsolutierbar bzw. für objektivierbar halten kann, da man ein ernstzunehmendes Engagement bzw. ein ernsthaftes Engagement wissenschaftlich nicht begründen lassen (oder wenn nicht wissenschaftlich, wie sonst) und dies damit gar nicht geben kann. Generell scheidet eine solche Letztbegründung nicht nur für normative, sondern auch für deskriptive Aussagen aus bzw. muss der Versuch entweder in einem infiniten Lachanfall, einem unlogischen Zirkel oder einem Dogma (zB humoriger Art) enden, aber selbst wenn man im deskriptiven Bereich einen "naiven" erkenntnistheoretischen Respektabilismus vertrete, ergibt sich daraus ernsthaft und ernstzunehmend ethisch gesehen nicht das geringste Antilächerlichkeitsargument, nichts, null, zero, niente, nada. Dada.

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Schalk



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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 21:26                                  +/-

Was dem Satz fehlt, ist ein 'zu'.


Allerdings ist es meist überflüssig, dass Dritte ein ernsthaftes Engagement ins Lächerliche ziehen, weil sich das ernsthafte Engagement durch seine ausgesprochene Ernsthaftigkeit häufig selbst ins Lächerliche zieht.


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Adrian
Die Zahnfee


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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 21:58                                  +/-

Ok, dann ziehe ich mal das Engagement von amnesty international ins Lächerliche und gestalte eine entsprechende Website. Spitze

Tyler. Du hast wohl bewusst nur bis zu diesem Punkt nachgeäfft, nicht wahr? Spitze

Gepostet am 16.02.2007, 21:10:

Jedenfalls, der zitierte Text verwendet ja zwei Argumente, welche einander jedoch mindestens latent widersprechen: Einerseits wird die angebliche Veganer-Position (inwieweit sie in diesen Kreisen tatsächlich postuliert wird, weeß ich nicht), es gebe keine bzw. keine wesentlichen Unterschiede zwischen Menschen und anderen Spezies, angegriffen, andererseits dann aber zur Rechtfertigung von Tierhaltung und -schlachtung das Prinzip des "Fressens und Gefressenwerdens" in der belebten Natur, als deren Teil der Mensch auch sich selbst zu sehen habe, angeführt, hier also eine prinzipielle Unsinnigkeit, sich von natürlichen Verhältnissen zu emanzipieren, postuliert. Gerade weil es einen Aspekt gibt, in dem der Mensch sich tatsächlich von anderen Tieren unterscheidet, ist dies aber eben nicht unsinnig bzw. unmöglich (ob es sinnvoll ist oder nicht, ist natürlich wieder nur von letztlich nur dogmatisch postulierbaren ethischen Grundprämissen ausgehend zu entscheiden).
Fällt denn niemandem der Widerspruch auf, wenn man einerseits den Menschen als einzig moralfähiges Lebewesen so hoch über alle anderen Tiere erhebt und andererseits ein Aufbegehren gegen die "natürliche Ordnung", zu der eben auch das Töten und Leidzufügen gehöre, als lächerlich, undurchführbar oder widernatürlich bezeichnet? Sollte nicht gerade die überlegene menschliche Moralfähigkeit dazu verpflichten, leidensfähige Lebewesen so weit wie möglich (ohne das eigene Überleben zu gefährden) zu schützen, wenn man den Anspruch der moralischen Überlegenheit nicht ad absurdum führen will?

Lassen wir nochmal Professor AdrianB zu Wort kommen:

Zitat:
Mir ist schon klar, dass deine strikte Differenzierung zwischen Mensch und Tier natürlich nicht auf religiöse Dogmen oder einen ontologischen Dualismus zurückgehen muss. Auch ich sehe ja einen Punkt, in dem der Mensch/die meisten Menschen sich potentiell von den anderen Spezies unterscheiden (was nicht heißt, dass es zwischen den anderen Spezies nicht ebenso gewisse vergleichbare Unterschiede gibt bzw. dass auch andere, nur eben in anderen Punkten, sich von allen anderen Spezies abheben können), nämlich die Fähigkeit, die eigenen Handlungen in wirklich entscheidendem Ausmaß nicht nur durch genetische Struktur und Umwelteinflüsse bestimmen zu lassen, sondern durch eigenes aktives Denkbemühen, pathetisch gesprochen durch "freien Willen" (das ist aber sprachlich mißverständlich), zu beeinflussen. Und eben aufgrund dieses Unterschiedes durch diese Fähigkeit halte ich es eben für umsetzbar, diese auch zu nutzen, und zwar dahingehend, das eigene Verhalten in die von mir für wünschenswert gehaltene "humane" (der Begriff ist natürlich ebenfalls mißverständlich) Richtung zu steuern und das Gefühl des Mitleids, das als Anlage auch bei einigen "höheren" Säugetieren vorhanden ist, aber eben auf Angehörige des Rudels etc. beschränkt ist, auf alle empfindungsfähigen Lebewesen auszuweiten.

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 16.02.2007, 23:51                                  +/-

Da du selbst Fleisch isst, ist mir das zu akademisch. Und diese Veganer-Diskussion ist doch sowas von durch.

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Adrian
Die Zahnfee


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BeitragVerfasst am: 17.02.2007, 00:02                                  +/-

Meenste?

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 17.02.2007, 09:51                                  +/-

Ja. Wenn jemand pausenlos mit dem moralischen Zeigerfinger herumwedelt, sich aber selbst keinen Deut um die von ihm vertretenen Prinzipien kümmert, dann bleibt von all den hehren Zielen unterm Strich nur hohles Gebla.

Selbstzweck nennt man das.


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