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Allgemeines Filmgeplauder IV
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Gerstenbob



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BeitragVerfasst am: 27.10.2007, 01:02                                  +/-

Nichtraucher
Scheint so ein Frauenfilmding zu sein.


Allerdings.

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Glaurung



Beiträge: 27621
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BeitragVerfasst am: 27.10.2007, 01:28                                  +/-

Ihr habt ja keinen Plan, ihr Homos. Thanil versteht wenigstens was von Filmen Yes

So, Teil 2 beendet. Würde nun gerne Teil 3 nochmal sehen, den habe ich aber nicht Geschockt


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 27.10.2007, 16:05                                  +/-

Auf Tele 5 läuft gerade "Zorro und die Drei Musketiere" (1962). Da merkt man mal, dass das stumpfe Kombinieren von bekannten und beliebten Figuren in der Filmbranche ein ziemlich altes Prinzip ist und Filme wie "Freddy vs Jason", "Alien vs Predator" oder "King Kong vs Godzilla" (oh, Moment, der ist auch von 1962 hähö ) vom Prinzip her nicht neu sind.
Ach ja, ich habe keinen blassen Schimmer was der mexikanische Zorro und die französischen Musketiere in Spanien zu suchen haben. Aber irgendwie müssen sie ja zusammenkommen. ugly


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 20.11.2007, 11:46                                  +/-

Umgekehrte Philosophie funktioniert tatsächlich einwandfrei.
Man interessiere sich für koreanische Filme unter anderem (natürlich nicht hauptsächlich.Disclaimer) deswegen, weil diese abseits von Komödien selten oder nie flauschig und kuschlig enden...und schon ist ein Happy End ein Lichtblick.
Gestern sah ich einen Film nach dem Vorbild eines bekannten Hollywoodstreifens, der nicht unheilschwanger auf ein düsteres Ende hindeutete, sondern halt eher gradlinig, schnörkellos war, eine klassische Entwicklung a la Geisel, die schon länger in den heldenhaften Polizisten verliebt ist, der wie immer sein Leben über die Maße riskiert...und es ist so logisch, daß er den Tag rettet, und sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben.
So logisch wie bei dem Vorbild, wo man nicht eine Sekunde daran dachte, daß der Charakter eventuell das alles nicht überstehen könnte.

Ha... Geschockt

Inzwischen sollte ich mich nicht mehr überraschen lassen, was das angeht, und ich war froh, daß der Polizist nicht mit Engelschören noch irgendwo aus dem Dreck auftauchte, von wegen wundersame Rettung, aber dennoch...so wie ein Happy End mal gründlich deplaziert sein kann, lernte ich gestern, daß es bei einem gegenteiligen Ende ebenso ist. Und zwar nicht im Sinne, daß es halt doof ist, daß ein liebgewonnener Charakter die Sache nicht übersteht, sondern in dem Sinne, daß es so einfach besser für den Film wäre.
Ich hätte ihn viel früher sehen sollen, am besten als erstes, dann wären meine Gedanken dazu wahrscheinlich etwas anderes gewesen. hähö

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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 13:46                                  +/-

Auch eine Methode auf eine DVD-Veröffentlichung aufmerksam zu machen:




Quelle

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Gimli



Beiträge: 23493
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BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 13:56                                  +/-

Geil!


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 14:06                                  +/-

Denkt doch mal an die Kinder!


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Gimli



Beiträge: 23493
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BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 14:07                                  +/-

Das ist Amsterdam. Da denkt niemand an die Kinder.


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Erinti



Beiträge: 4709
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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 11:52                                  

Pakt der Wölfe

Es ist lange her, daß ich den Film sah, der mich damals in erster Linie wegen dem Regisseur und dem einen oder anderen Darsteller interessierte, weniger wegen der Geschichte. Denn die klang irgendwie recht x-beliebig und versprach allenfalls gutes Kino bis zu der Sekunde, in der die "Bestie" das erste Mal auftaucht. Weil alle Spannung, etc, die normal davor aufgebaut wurde, sofort verpuffen würde, wenn da ein schlechtanimierter Pixelanfall über die Leinwand gurkt. Und solches erwartete ich irgendwie fast automatisch.
Allerdings ist der Film schon von Anfang an handwerklich ganz große Klasse. Von Kamera über Schnitt bis hin zum Licht hat man keinerlei Probleme, in die etwas seltsame Zwielichtstimmung des Filmes einzutauchen.
Obwohl gleich zu Anfang eine größere Herausforderung zu bewältigen war, nämlich Mark Dacascos als Indianer, der Kung-Fu kann. Ich habe keine Ahnung von den Unterschieden in den verschiedenen Kampftechniken, demzufolge habe ich auch nicht bemerkt, daß es natürlich gar kein Kung-Fu war, wie ich dann in einem der DVD-Specials erfuhr, sondern etwas, das sie sich ausgedacht hatten. Wie auch immer, in einem französischen period drama erwartet man nicht unbedingt zu Beginn eine Kampfszene, die ohne Probleme in fernöstliche Filme reinpassen würde. Seltsamerweise funktioniert das aber einwandfrei, weil es erstens nicht übertrieben, bzw., überzogen ist (Einsatz von Stöcken, etc statt ausgefallene Flugshows) und weil es sich ziemlich elegant der filmischen Umgebung anpaßt. Auch wenn alles nach "deplaziert" schrie, es war es tatsächlich nicht.
Die Geschichte entwickelt sich danach ziemlich schnörkellos, natürlich sind die Adligen, auf deren Besitztümern die Bestie ihr Unwesen treibt, allesamt obskur, natürlich verliebt sich Grégoire de Fronsac in das einzige vernünftge Mädchen, natürlich gibt es einen furchtbar geheimen Geheimbund im Dienste der Kirche, der gegen den König arbeitet. Und natürlich kommt nach dem ersten Auftauchen der Bestie erstmal nur ein Hochziehen einer Augenbraue. Allerdings...da eh irgendwie klar war, daß es keine richtige Bestie sein kann, ist das bizarre Äußere selbiger alleine schon deswegen nicht lächerlich, weil man weiß, daß darunter etwas ganz anderes steckt. Da fand ich die Nahaufnahmen auf das Auge der Bestie ziemlich gut, weil sie direkt klargemacht haben, daß dieses abstrake Ding mit Stacheln zwar etwas Fremdes ist, aber nicht so fremd wie einem weißgemacht wird. Gut fand ich auch, daß man die Bestie nie ohne diese "Rüstung" sah, auch als man wußte, daß es eine Löwin war (was man auch schon durch die Aufnahmen aufs Auge ziemlich gut erraten kann).
Ab dem Teil, wo die Bestie angeblich erlegt war, nahm der Film dann eine Wendung weg von der bekannten Legende und das auf eine ziemlich interessante Art und Weise. Den Rahmen bildet der junge Adlige, bei dem Grégoire und Mani wohnen, der die Geschichte als alter Mann erzählt, während draußen die Revolution ihren Gang nimmt. Und die Geschichte, die er erzählt, kann halt insofern wahr sein, als daß seine Aufzeichnungen dann wohl während der Revolution verloren gingen und deswegen nur die Legende so bekannt ist, wie sie halt bekannt ist.
Bei einer Sache weiß ich dann aber immer noch nicht, ob sie mich tödlich nerven oder ich es toll finden soll, nämlich der Gebrauch der ziemlich extremen Zeitlupe grade bei Kämpfen. Diese Abfolge von normaler Geschwindigjeit, Zeitlupe, normaler Geschwindigkeit, Zeitlupe hat auf der einen Seite den Vorteil, daß man eine Bewegung genau verfolgen kann, ohne daß man dabei einschläft, daß man einerseits aus einem Kampf gerissen wird, andererseits aber sofort wieder mittendrin ist, auf der anderen Seite ist es einfach...nervig? Es kam mir vor, als hätte der Verantwortliche ein neues Spielzeug entdeckt und freie Hand bekommen, selbiges auszuprobieren. Dummerweise funktioniert es wunderbar, weswegen ich da auch etwas in der Meinungszwickmühle stecke. Tatsächlich glaube ich, daß die Szenen, in denen es verwendet wurde, ohne das nicht ganz so gut geraten wären. Es schaut trotz Nervfaktor einfach klasse aus, mal abgesehen davon, daß es sich ziemlich von der heutigen Unsitte abhebt, Actionszenen so schnell zu schneiden, daß man außer viel Bewegung und Hektik eigentlich gar nix mitbekommt. Und es ist nie so übertrieben, daß die positiven Seiten nichtig werden. Dennoch....
Alles in allem ist das einer der Filme, die es schaffen, einen wilden Genremix und sich irgendwie ziemlich widersprechender Dinge mit Hilfe sehr guter Darsteller, den richtigen Ideen und ansprechender Technik so zu verpacken, daß alles so natürlich ineinander übergeht, als hätte es immer schon genau so da hingehört. Sicherlich kein großartiger oder gar grandioser Film, aber dafür sehr unterhaltsam.



Zuletzt bearbeitet von Erinti am 13.12.2007, 16:00, insgesamt einmal bearbeitet
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 15:10                                  +/-

Klar, da stand ja auch ganz dick "the most erintic picture of the year" auf dem Poster, das weiß ich noch genau Yes


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Remember all their faces, remember all their voices. Everything is different, the second time around.
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 15:45                                  +/-

Zunge

Stimmt aber in dem Fall hähö

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Psycho Dad
Sultan der Rhetorik


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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 16:00                                  +/-

Du gehörst für Deinen Filmgeschmack mal wieder richtig angepöbelt von Oxford. Smilie


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„Hm, ich hätte Appetit auf generell asiatisch.“
(Tyler D.)
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 16:01                                  +/-

Eher für die paar zuvielen Tippfehler zwinkern

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 16:39                                  +/-

Ich möchte nicht ausschließen, dass sich der Konsum volksverdummender Sinnlos-Filme auf die Lese-/Rechtschreibkompetenz des Konsumenten auswirkt.

Auf der nach unten offenen Erintitititi-Skala muss "Pakt der Wölfe" aufgrund seiner gemeingefährlichen Verbreitung cineastischen Schunds und der schamlosen Promotion unbeschränkter Talentfreiheit mit 9 von 10 Erinitis eingeordnet und damit als hochgradig erintig klassifiziert werden. Die Aufnahme in den filmischen Kneipenkanon kann unter gar keinen Umständen empfohlen werden. Stattdessen wird dringend angeregt, jedem Beitrag, der auf diesem Film Bezug nimmt, die Erintititi-Warnplakette beizufügen.



Quelle (what the... )


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 16:53                                  +/-

Ach weißt du, lieber eine gesunde Mischung aus Unterhaltung und Anspruch, als sklavisch Anspruch zu suchen, um den Konsum zu rechtfertigen. zwinkern

edit: Und was auch immer der Wiki-Eintrag sein soll.... hähö

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 17:07                                  +/-

Aeryn
Ach weißt du, lieber eine gesunde Mischung aus Unterhaltung und Anspruch, als sklavisch Anspruch zu suchen, um den Konsum zu rechtfertigen. zwinkern


Ähm, du kennst schon meine Lieblingsfilme oder??? "Anspruch" würd ich das jedenfalls nicht nennen


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 18:37                                  +/-

Gut, abgesehen von Sideways und Lost in Translation und so Sachen. Aber dann gibts da auch ziemlich trashige Sachen wie die Kevin Smith-Filme oder "The Stoned Age", die aber auch kein purer Blödsinn, sondern auf ihre Weise unique und kultig sind *plauder*


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 19:11                                  +/-

Ich bin eine Mischung aus Erinti und Oxford... ich mag lost in Translation, Sideways sowieso und auch Pakt der Wölfe... hähö


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I dont know, what you are talking about.
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 19:26                                  +/-

GuyIncognito
Ich bin eine Mischung aus Erinti und Oxford...


Bilder in meinem Kopf...


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 14.12.2007, 12:12                                  +/-

Oxford
die aber auch kein purer Blödsinn, sondern auf ihre Weise unique und kultig sind *plauder*

Dabei sollte es ausreichen, daß ein Film einfach unterhält und gefällt. Wozu eine rasch hinterhergeschobene Rechtfertigung. ?????
Dieser selbstauferlegte Zwang wäre mir zu blöd. Entweder ein Film ist schrottig, schrottig und deswegen wieder gut oder einfach nur gut bis großartig, alles andere ist doch nur ein Versuch, besser dazustehen. hähö

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 14.12.2007, 13:35                                  +/-

Aeryn

Dabei sollte es ausreichen, daß ein Film einfach unterhält und gefällt. Wozu eine rasch hinterhergeschobene Rechtfertigung. ?????


Das ist keine Rechtfertigung, sondern die Wahrheit.


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 16.12.2007, 03:53                                  

Ich habe gerade 300 gesehen



Äh, ja. Was soll das? Der Titel ist etwas irreführend, deutet er doch auf eine berühmte Schlacht hin, die in unserer realen Welt stattgefunden hat. Im Film kämpfen aber muskelbepackte Menschen gegen eine riesige Armee von Orks und Mutanten ?????

Ok, also ein Fantasyfilm, muß ja beileibe nichts Schlechtes sein. Ist es aber. Die "Spartianer" - todesgeile, unbarmherzige, blutrünstige Selbstmordkrieger - sind so unsympathisch, daß man sich die ganze Zeit fragt, wann sie denn jetzt endlich mal ins Gras beißen. Damit der Zuschauer trotzdem weiß, zu wem er zu halten hat, besteht die persische Armee nur, s.o., aus körperlich schwer Mißgebildeten, Mutanten und Halbverfaulten. Dabei war ich immer der Meinung, auch in Persien würden Menschen leben ?????

Einmal kommt dieser ausgestoßene Spartianer mit dem absurd riesigen Buckel zu King Leonidas und will mitkämpfen, um zu beweisen, daß er trotz seiner Mißgebildetheit etwas wert ist. Da dachte ich, jetzt kommt das Feigenblatt vor dem ansonsten nackten faschistoiden Anlitz dieses Films. Aber nicht einmal das... Leonidas lehnt die Dienste dieses wertlosen behinderten Schwächlings ab, der daraufhin prompt zu Xerxes überläuft und die Spartiaten verrät. Dafür kniet diese erbkranke Sau schamlos vor dem monströsen, dunkelhäutigen Tyrannen, was der aufrechte, wohlgeformte Leonidas zuvor selbstverständlich abgelehnt hat Spitze

Tja, also wenn man den Film ernstnehmen wollte, müßte man ihm nicht nur faschistoide Tendenzen nachsagen... dieses Machwerk ist Faschismus in Reinkultur. Aber irgendwie ist das auch egal, denn der Film ist so lächerlich, daß man das nicht so ernst nehmen muß. Von Minute zu Minute wird es immer absurder, die Freaks und Mutanten immer skurriler, die Leichenberge immer höher, bis es dann schon wieder amüsant ist. Allerdings weder mitreißend noch spannend. Im ganzen Film gibt es keine einzige Figur, die mir irgendwie am Herzen liegt. Deshalb sind die teilweise recht coolen Schlachtszenen dann leider auch von einer lähmenden Belanglosigkeit. Was für ein Scheißfilm.

Die größte Frechheit ist das Geschwafel von der "Freiheit", die angeblich verteidigt wird. Die Freiheit, schwächliche Säuglinge in eine Schlucht zu werfen? Freiheit, weiter eine Kultur des Todes und der Mordlust zu pflegen? Hehre Ideale! Spitze


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