Tylers Kneipe Foren-Übersicht Tylers Kneipe

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste     RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 
Zum ChatSkypen

Allgemeines Buchgeplauder
Zurück  1, 2, 3 ... 8, 9, 10, 11, 12 ... 38, 39, 40, 41  Weiter Alle
 
Neues Thema eröffnen  Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten. Tylers Kneipe Foren-Übersicht -> Literaturcafé
 
 
Autor Nachricht
Arbrandir



Beiträge: 3263
Wörter pro Beitrag: 38
Wohnort: East of the Sun, west of the Moon
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 19.10.2005, 02:45                                  +/-

Ich habe gerade Arthur Millers The Crucible ausgelesen, das Theaterstück um die berüchtigten Salemer Hexenverfolgungsprozesse in der damals noch jungen Kolonie Massachusetts.


Miller präsentiert hier ein sehr dichtes, in seiner wählerischen Pointierung eindrucksvolles Drama, das elegant auf die McCarthy-"witch hunts" reflektiert. The Crucible wurde 1953 uraufgeführt, als der "Red Scare" und die Kommunistenhatz des unsäglichen "House Un-American Activities Committee" unter der Führung des Senators Joseph McCarthy einen Zenith erreichte. 1956 wurde Miller selbst vor den Ausschuß zitiert. Er weigerte sich, Freunde und Kollegen als Kommunisten anzuschwärzen, was ihm 1957 eine Verurteilung wegen "Mißachtung des Kongresses" einbrachte. 1958 wurde dieses Urteil aufgehoben. Andere kostete ihre Weigerung, "Namen zu nennen", ihren Job, ihre berufliche und private Existenz, manche nahmen sich das Leben.


Es ist für mich unverständlich, warum Millers Death of a Salesman nach wie vor als sein Meisterstück gilt und von Amerikanisten weltweit immer noch weit öfter gelehrt wird als The Crucible. Das Stück führt nicht nur ein paar grundlegende, ewige Wahrheiten über menschliche Abgründe und Unzulänglichkeiten und die Gefahr ihrer Instrumentalisierung durch sogenannte (staatliche) "Autoritäten" vor Augen, sondern zeigt auch den schieren, absoluten Wert von Selbstachtung und Integrität.


_________________
Life is hard. After all, it kills you.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Celebrian
Katen-Löwin


Beiträge: 5424
Wörter pro Beitrag: 67

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 19.10.2005, 22:26                                  +/-

@Arbrandir
Ist es denn ein "lesbares" Drama? Ich meine, eins, das es verträgt, gelesen und nicht im Theater erlebt zu werden?



Vor einiger Zeit bekam ich ein Buch geschenkt mit dem Titel "Wie ein Roman", von David Pennac. Es ist ein Buch über Bücher, übers Lesen, ein schmales Bändchen, in dem ein passionierter Leser ein paar Wahrheiten über das Lesen verkündet, und zwar weder sonderlich pathetisch noch zeigefingerwedelnd oder gar bildungsbeflissen, sondern mit flinken, klaren Worten und viel Begeisterung. Wer gern liest und sich mal so richtig im Innersten verstanden fühlen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

Sehr vergnüglich liest sich ein Kapitel, in dem er erzählt, wie er als Lehrer eine Schulklasse zu packen versucht hat: er hat vorgelesen, stundenlang. Mit Erfolg. Aber trotz dieses Erfolges weiß er um eine der Hauptschwierigkeiten des Literaturunterrichts: daß "Lesen Zurückgezogenheit und Stille erfordert".

Und er ruft all jenen besorgten Ahnungslosen, die da kritisch anmerken, Tolkienlesen sei Weltflucht, ein lautes "Ja naTÜRlich!" entgegen - natürlich ist Lesen Weltflucht, aber auch Weltfindung. "Wenn das uns das Gehabe von Flüchtlingen gibt, wenn es der Realität nicht mehr gelingt, uns hinter dem "Zauber" unseres Buches zu erreichen, so sind wir Flüchtlinge, die dabei sind, sich aufzubauen, Ausreißer, die im Begriff sind, geboren zu werden. Jedes Lesen ist ein Akt des Widerstands. Richtiges Leben rettet vor allem, einschließlich vor einem selbst. Und insbesondere lesen wir gegen den Tod. [...] Das Lesen bietet dem Menschen keine endgültige Erklärung seines Geschicks, webt aber ein Netz von Einverständnissen zwischen dem Leben und ihm. Winzig kleinen und geheimen Einverständnissen, die das paradoxe Glück zu leben selbst dann noch ausdrücken, wenn sie die tragische Absurdität des Lebens verdeutlichen. Demnach sind unsere Gründe zu lesen genauso seltsam wie unsere Gründe zu leben.


Das Buch schließt mit den zehn Rechten des Lesers. Zu Recht Nr. 2 (Seiten zu überspringen) erzählt er von seiner Begegnung mit Krieg und Frieden, als er zwölf war: "Ich habe drei Viertel des Buches übersprungen, weil ich mich nur für Nataschas Herz interessierte." Und er empfiehlt allen Kindern (naja, wohl mittelbar über die das Buch lesenden Eltern), es ebenso zu machen, Moby Dick ohne Walfangtheorie und antiquierte Cetologie, Die Brüder Karamasow ohne das Testament des Starez Sossima usw. "Wenn sie nicht selbst entscheiden, was für sie verständlich ist, und Seiten ihrer Wahl überspringen, lauert eine große Gefahr auf sie: Andere werden es an ihrer Stelle tun. Da kommen schreckliche Sachen heraus. Moby Dick oder Die Elenden auf 150 Seiten verkürzt, verstümmelt, verkrüppelt, versaut, mumifiziert, für sie in eine blutarme Sprache umgeschrieben, die man für die ihre hält! Ungefähr so, wie wenn ich mir herausnähme, Guernica neu zu malen, weil Picasso für ein zwölf- bis dreizehnjähriges Auge angeblich zuviel Einzelheiten hineingepackt hat."
Dieser Vergleich ist einfach herrlich. Man stelle sich dann noch eine vereinfachte Beethovensymphonie vor, und der Würgereiz ist perfekt. Komischerweise grassieren die vereinfachten Bücher trotzdem.


Die zehn Rechte des Lesers

1. Das Recht, nicht zu lesen
2. Das Recht, Seiten zu überspringen
3. Das Recht, ein Buch nicht zu Ende zu lesen
4. Das Recht, noch einmal zu lesen
5. Das Recht, irgendwas zu lesen
6. Das Recht auf Bovarysmus, d.h. den Roman als Leben zu sehen
7. Das Recht, überall zu lesen
8. Das Recht herumzuschmökern [er meint damit nicht "Schmöker lesen", sondern einzelne Stellen lesen]
9. Das Recht, laut zu lesen
10. Das Recht zu schweigen



Es lag nahe, mal zu überlegen, welche Rechte ich eigentlich wann in Anspruch genommen habe... Wie ist das bei Euch?

1. ...wann immer meine Deutschlehrerin verlangte, daß ich was las, habe ich mich auf dieses Recht berufen.
2. ...tatsächlich Moby Dick, Harry Potter...
3. ...Dantes Comedia (bin gescheitert), Don Quichote (ist eh zweigeteilt), Radetzky-Marsch (lahm)...
4. ...Herbst im Mumintal und noch einige Kinderbuchklassiker, ansonsten vor allem Stellen
5. ...jede Menge Star-Trek/Wars-Bücher, Fantasy á la Eddings, Hohlbein & Co...
6. ...wohl nie sooo wörtlich wie Madame Bovary (woooo ist das Arsen) – aber immer ein bißchen...
7. ...in der U-Bahn, in der Badewanne, im Seminar, auf Bäumen, im Gehen...
8. ...selten, in der Regel nur in schon Gelesenem
9. ...Gedichte, Dramen, Kipling, Conrad
10. ...*nick*

Nach oben
Antworten mit Zitat
Nichtraucher
Fun Bobby


Beiträge: 42200
Wörter pro Beitrag: 38

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 19.10.2005, 23:00                                  +/-

Celebrian
"Wenn das uns das Gehabe von Flüchtlingen gibt, wenn es der Realität nicht mehr gelingt, uns hinter dem "Zauber" unseres Buches zu erreichen, so sind wir Flüchtlinge, die dabei sind, sich aufzubauen, Ausreißer, die im Begriff sind, geboren zu werden. Jedes Lesen ist ein Akt des Widerstands. Richtiges Leben rettet vor allem, einschließlich vor einem selbst. Und insbesondere lesen wir gegen den Tod. [...] Das Lesen bietet dem Menschen keine endgültige Erklärung seines Geschicks, webt aber ein Netz von Einverständnissen zwischen dem Leben und ihm. Winzig kleinen und geheimen Einverständnissen, die das paradoxe Glück zu leben selbst dann noch ausdrücken, wenn sie die tragische Absurdität des Lebens verdeutlichen. Demnach sind unsere Gründe zu lesen genauso seltsam wie unsere Gründe zu leben.

Den Abschnitt versteh ich nicht. Ist der Rest des Buchs auch so verschwurbelt? Das wäre nicht die beste Werbung fürs Lesen, denn sowas würde ich garantiert quer lesen.

Ich überspringe eigentlich nicht, aber ich lese quer, such nur nach Schlüsselworten, um jederzeit wieder einsteigen zu können. Wenn ein Thema oder ein Nebenstrang kommt, der mir bereits schon beim ersten Auftauchen nicht zusagte, überflieg ich alles solange, bis was anderes in den Mittelpunkt rückt. Hab ich jetzt grad beim "Boot" gemacht, die ganzen Erinnerungen Buchheims an seine Pufferlebnisse und sonstigen Schwänke interessieren mich beim Thema U-Boot nicht.

Ansonsten hab ich fast alle Bücher, die ich besitze,mehr als einmal gelesen. Das ist auch ihre Existenzberechtigung, Bücher, bei denen ich mir sicher bin, sie nicht irgendwann noch mal lesen zu wollen, fliegen nach und nach wieder raus (Sachbücher ausgenommen).


_________________
You met me at a very strange time in my life.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Kaylee



Beiträge: 6078
Wörter pro Beitrag: 29

Private Nachricht senden
Website dieses Benutzers besuchen

BeitragVerfasst am: 19.10.2005, 23:18                                  +/-

Nichtraucher
Celebrian
"Wenn das uns das Gehabe von Flüchtlingen gibt, wenn es der Realität nicht mehr gelingt, uns hinter dem "Zauber" unseres Buches zu erreichen, so sind wir Flüchtlinge, die dabei sind, sich aufzubauen, Ausreißer, die im Begriff sind, geboren zu werden. Jedes Lesen ist ein Akt des Widerstands. Richtiges Leben rettet vor allem, einschließlich vor einem selbst. Und insbesondere lesen wir gegen den Tod. [...] Das Lesen bietet dem Menschen keine endgültige Erklärung seines Geschicks, webt aber ein Netz von Einverständnissen zwischen dem Leben und ihm. Winzig kleinen und geheimen Einverständnissen, die das paradoxe Glück zu leben selbst dann noch ausdrücken, wenn sie die tragische Absurdität des Lebens verdeutlichen. Demnach sind unsere Gründe zu lesen genauso seltsam wie unsere Gründe zu leben.

Den Abschnitt versteh ich nicht. Ist der Rest des Buchs auch so verschwurbelt? Das wäre nicht die beste Werbung fürs Lesen, denn sowas würde ich garantiert quer lesen.


Wirklich flink hab ich da auch nicht drüber gelesen. Der Lesende flieht vor dem Leben zum Buch, um von dort wieder Gedankenfäden zum Lebensglück spinnen zu können oder geknüpft zu bekommen…äh…oder so. DAS stimmt aber widerum, find ich. Yes

Nach oben
Antworten mit Zitat
Helcaraxe



Beiträge: 15994
Wörter pro Beitrag: 42

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 19.10.2005, 23:33                                  +/-

Arbrandir

Es ist für mich unverständlich, warum Millers Death of a Salesman nach wie vor als sein Meisterstück gilt und von Amerikanisten weltweit immer noch weit öfter gelehrt wird als The Crucible. Das Stück führt nicht nur ein paar grundlegende, ewige Wahrheiten über menschliche Abgründe und Unzulänglichkeiten und die Gefahr ihrer Instrumentalisierung durch sogenannte (staatliche) "Autoritäten" vor Augen, sondern zeigt auch den schieren, absoluten Wert von Selbstachtung und Integrität.

Hey, fantastisch, das hab ich doch vor kurzem auch gelesen und fand's - oh Wunder - ebenfalls besser als "Death of a Salesman", was ich vor Jahren als Abitur-Thema hatte. Geschockt

Celebrian
Ist es denn ein "lesbares" Drama? Ich meine, eins, das es verträgt, gelesen und nicht im Theater erlebt zu werden?

Sehr lesbar. Das Stück ist erstmal sauspannend und die Charaktere alle so richtig schön fies und intrigant. Dann streut Miller auch ständig hochinteressante Hintergrundinfos über die Zeit ein, einfach so, die kommen auf der Bühne gar nicht vor. Seine Dialoge sind ohnehin sehr romanhaft. Doch, kann man lesen.


_________________
I'm not tired of everyone and that includes myself
Nach oben
Antworten mit Zitat
Arbrandir



Beiträge: 3263
Wörter pro Beitrag: 38
Wohnort: East of the Sun, west of the Moon
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 20.10.2005, 03:30                                  +/-

Ey, Ihr macht es mir extrem schwer, wenn Ihr sperrfeuerhaft so zitatwürdige Postings verfaßt; das ist Euch schon durchaus klar, nich'?

Gut, daß ich -- sentimentaler Mittdreißiger, der ich bin -- immer noch spät nachts wache. *rgs*



Celebrian
Ist es denn ein "lesbares" Drama? Ich meine, eins, das es verträgt, gelesen und nicht im Theater erlebt zu werden?

SEHR! Helcaraxe sagte es ja schon: Miller läßt immer wieder längere essayistische Passagen über die gerade eingeführten Personen einfließen, verbunden mit allgemeinen politischen Betrachtungen. Wie DAS dann auf einer Bühne umgesetzt wird, würde mich interessieren --- sicherlich hat es bereits x Aufführungen gegeben, in denen eben diese ausführlichen off stage-Kommentare vorgetragen wurden.

Davon abgesehen, ist das Drama wirklich extrem dicht geschreiben und taugt auch zum "Runterlesen". Daß allerdings alle Charaktere "richtig schön fies und intrigant" seien, wie Helcaraxe schreibt, kann ich nicht bestätigen. Meint er damit vielleicht nur die Antagonisten Abigail, Parris und Danforth?? In der Tat, die SIND fies, jede/r auf eigene Art.

(Kennt übrigens jemand die Verfilmung mit Daniel Day Lewis + Winona Ryder??)


Celebrian
Und er ruft all jenen besorgten Ahnungslosen, die da kritisch anmerken, Tolkienlesen sei Weltflucht, ein lautes "Ja naTÜRlich!" entgegen - natürlich ist Lesen Weltflucht, aber auch Weltfindung.

Recht hat er -- und zudem hat er noch geklaut beim Professor selbst, der zum (vermeintlichen) Vorwurf des "Eskapismus" bemerkte, einem Leser "Flucht" vorzuwerfen, sei in etwa so sinnvoll bzw, berechtigt, wie einem Gefangenen vorzuwerfen, er würde sich aus seinem Gefängnis hinauswünschen (War das nicht im Essay "On Fairy Stories"?). Das scheint mir einen eigenen Thread wert: "Lesen als Wille und Vorstellung". Woll'n wa?


Zitat:
Das Buch schließt mit den zehn Rechten des Lesers. Zu Recht Nr. 2 (Seiten zu überspringen) erzählt er von seiner Begegnung mit Krieg und Frieden, als er zwölf war . . . .

+

. . . Man stelle sich dann noch eine vereinfachte Beethovensymphonie vor, und der Würgereiz ist perfekt. Komischerweise grassieren die vereinfachten Bücher trotzdem.


Ich fürchte, diese Logik verstehe ich trotz Erläuterung noch immer nicht, geehrte Celebrian. IST es nun angebracht bzw. berechtigt, Seiten zu überspringen und einfach zu "schmökern", oder führt die Vereinfachung zwangsläufig zu Würgereiz? Bitte erklär's mir nochmal.


_________________
Life is hard. After all, it kills you.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Celebrian
Katen-Löwin


Beiträge: 5424
Wörter pro Beitrag: 67

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 20.10.2005, 10:05                                  +/-

Arbrandir
Zitat:
Das Buch schließt mit den zehn Rechten des Lesers. Zu Recht Nr. 2 (Seiten zu überspringen) erzählt er von seiner Begegnung mit Krieg und Frieden, als er zwölf war . . . .

+

. . . Man stelle sich dann noch eine vereinfachte Beethovensymphonie vor, und der Würgereiz ist perfekt. Komischerweise grassieren die vereinfachten Bücher trotzdem.


Ich fürchte, diese Logik verstehe ich trotz Erläuterung noch immer nicht, geehrte Celebrian. IST es nun angebracht bzw. berechtigt, Seiten zu überspringen und einfach zu "schmökern", oder führt die Vereinfachung zwangsläufig zu Würgereiz? Bitte erklär's mir nochmal.


Ach, daaa war der Logiksprung. Ist aber einfach zu beheben, hoffe ich: Seiten überspringen ist nicht gleich Pidginvariante. Der entscheidende Satz bei Pennac war: "Wenn sie nicht selbst entscheiden, was für sie verständlich ist, und Seiten ihrer Wahl überspringen, lauert eine große Gefahr auf sie: Andere werden es an ihrer Stelle tun." Andere, das heißt Verlage, wohlmeinende Pädagogen, unterbeschäftigte Kinderbuchschriftsteller usw. Also ein Plädoyer für das ganz private, freie Auswählen mittels Überspringen von Seiten im Original - damit man schon früh in literarischen Goldgruben stöbern kann, ohne auf an allen Ecken und Kanten glattgehobelte, verstümmelte "Weltliteratur für Zwölfjährige" angewiesen zu sein.


Lieber Nichtraucher, die von Dir zitierte Stelle ist von mir vielleicht etwas unglücklich zusammengestückt: bei [...] stehen noch ein paar Kapitel dazwischen, in denen es etwas alltäglicher zugeht. Allerdings finde ich es tatsächlich nicht sonderlich verschwurbelt, es ist ein klarer Stil mit einem Inhalt, der in mir jenes "Wow, so habe ich das schon immer empfunden, aber nicht selbst auszudrücken vermocht"-Gefühl auslöst. Übrigens sind Buch und Kapitel kurz genug, daß man selten in die Versuchung des Querlesens gerät, finde ich.

"Das Boot" habe ich ohne Springen durchgelesen, aber mit ein paar Drüberfliegmomenten, die eigentlich bei solchen Schmökern die Regel sind. So viele Pufferlebnisse gab's doch gar nicht? ?????


Dank an Helcaraxe und Arbrandir - jetzt bin ich neugierig geworden auf The Crucible.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Nichtraucher
Fun Bobby


Beiträge: 42200
Wörter pro Beitrag: 38

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 20.10.2005, 10:13                                  +/-

Doch schon. Der Ich-Erzähler führt z.B. alle Frauen namentlich auf, mit denen er geschlafen hat, beschreibt alle Brustwarzen, die er kennt und so weiter. Er macht das, um sich vom nahen Ende auf dem Meeresboden in der Gibraltar-Straße abzulenken, verständlich, aber ziemlich erschöpfend. Das ist mir zuviel Landserlatein. Andererseits hab ich das Boot jetzt zum dritten Mal gelesen, da weiß man schon, was man überspringen kann.

P.S.: Was ist der Unterschied zwischen Querlesen und Überfliegen?


_________________
You met me at a very strange time in my life.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Celebrian
Katen-Löwin


Beiträge: 5424
Wörter pro Beitrag: 67

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 20.10.2005, 10:53                                  +/-

Nichtraucher
Doch schon. Der Ich-Erzähler führt z.B. alle Frauen namentlich auf, mit denen er geschlafen hat, beschreibt alle Brustwarzen, die er kennt und so weiter. Er macht das, um sich vom nahen Ende auf dem Meeresboden in der Gibraltar-Straße abzulenken, verständlich, aber ziemlich erschöpfend. Das ist mir zuviel Landserlatein. Andererseits hab ich das Boot jetzt zum dritten Mal gelesen, da weiß man schon, was man überspringen kann.

P.S.: Was ist der Unterschied zwischen Querlesen und Überfliegen?


Muß es einen Unterschied geben? Jedenfalls kenne ich einen zwischen langsamem und schnellem Querlesen. Schnelles ist das, was Du meinst - man bleibt bei Schlüsselbegriffen hängen. Langsames Querlesen (klingt widersprüchlich, ich weiß) ist einfach sehr, sehr schnelles Lesen, bei dem man zwar mehr als Schlüsselwörter und Satzfetzen zur Kenntnis nimmt, bei dem aber der Sinn mancher entbehrlicher Sätze nicht bis zu einem vordringt, weil die Geschwindigkeit zum Aussortieren zwingt.

Richtig, die Brustwarzen. Und das eine Haar, das ihm Übelkeit bereitete. Mit den Augen rollen Stimmt, da gab's Überflüssiges, habe wohl viel wieder verdrängt...

Nach oben
Antworten mit Zitat
Helcaraxe



Beiträge: 15994
Wörter pro Beitrag: 42

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 20.10.2005, 11:53                                  +/-

Arbrandir
Davon abgesehen, ist das Drama wirklich extrem dicht geschreiben und taugt auch zum "Runterlesen". Daß allerdings alle Charaktere "richtig schön fies und intrigant" seien, wie Helcaraxe schreibt, kann ich nicht bestätigen. Meint er damit vielleicht nur die Antagonisten Abigail, Parris und Danforth?? In der Tat, die SIND fies, jede/r auf eigene Art.

Ach, nicht nur die. Lassen wir die Richter mal beiseite, die einfach in den Umständen ihrer Zeit gefangen scheinen und sich trotzdem um einen fairen Prozess bemühen. Wer bleibt denn dann noch, außer Proctor, seiner Frau und Reverend Hale, der auch erst ganz am Ende klar sieht? ????? Ansonsten wird doch lustig intrigiert und denunziert, was das Zeug hält. Jeder ist nur auf seinen Vorteil bedacht, neidet seinem Nachbarn irgendwas oder hat noch eine Rechnung offen. Ja, und von den Hexen-Mädchen wollen wir gar nicht erst anfangen. *knicknack*

Arbrandir
(Kennt übrigens jemand die Verfilmung mit Daniel Day Lewis + Winona Ryder??)

Die ist super. Vorbildliche Verfilmung.


_________________
I'm not tired of everyone and that includes myself
Nach oben
Antworten mit Zitat
Celebrian
Katen-Löwin


Beiträge: 5424
Wörter pro Beitrag: 67

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 22.10.2005, 18:52                                  +/-

Habe vorgestern The Crucible gelesen - die Schilderung einer "perverse manifestation of panic". Ich konnte es kaum aus der Hand legen, so dicht und packend fand ich es. In letzter Zeit habe ich mir angewöhnt, Bücher an Stellen, die mir besonders gefallen, mit Eselsohren zu versehen - bei diesem Stück kam ich da in echte Schwierigkeiten, weil quasi jeder Satz seine besondere Bedeutung hat und ich alle zwei Seiten in die Eselsohrversuchung kam...

Ich finde übrigens nicht, daß irgendeine Person so besonders fies oder böse ist, das ist ja gerade das Beklemmende. Parris und Putman wohl noch am ehesten, aber hauptsächlich deshalb, weil sie am wenigsten Opfer sind (Putman macht sich gar die Hexenjagd aus Profitgier zunutze), im Gegensatz zu Mrs. Putman, die derart beschränkt ist und so stark durch den Tod all ihrer Kinder geprägt, daß man sie nicht recht als Schurkin betrachten kann.
Hale ist zunächst einfach ein Wichtigtuer, aber er begreift immerhin, was er losgetreten hat, und leidet darunter. Die beiden Richter klammern sich an die Idee, ein Gericht spreche Recht, habe deshalb auch immer recht und sei über alle Kritik erhaben - das ist erbärmlich und dumm, aber nicht besonders fies.

Die einzige, die wirklich "Böses" tun will, ist Abigail - und ehrlich gesagt, ein klein wenig habe ich streckenweise "zu ihr gehalten" (etwa so wie ich mich einer gewissen Sympathie für Franz Moor nicht enthalten kann). Sie ist faszinierend in ihrer Klarsicht und Fähigkeit, Menschen und ihre Hysterien gegeneinander auszuspielen, und sie will "Böses" nicht um seiner selbst willen, sondern um der Liebe willen und aus Rache. Sie ist die einzige, die eine Art Größe besitzt, abstoßend in der Mitleidlosigkeit, mit der sie "Kollateralschäden" in Kauf nimmt (z.B. als sie gleich zu Anfang Tituba preisgibt), aber anziehend in der Unbedingtheit ihres Gefühls.
Sie hat als Kind die Ermordung ihrer Eltern angesehen, ist bei einem schwachen Heuchler aufgewachsen, hat als Magd gedient und schließlich "goodness" in Proctors Umarmung gelernt, die Wende in ihrem Leben, das Erwachen zum eigentlichen Dasein: "All my ignorance was burned away." Doch diese für sie so wichtige und gleichsam heilige Erfahrung wird entweiht, da Proctor sich wieder zurückzieht, und sie wird gedemütigt, indem sie vom Hof gejagt wird: ihre Nebenbuhlerin triumphiert.
Ihre Verabscheuung gilt den Heuchlern - und in Bezug auf Sexualität gibt es nur Heuchler um sie herum, selbst Proctor wird dazu, und ihre Rache gerät außer Kontrolle und richtet sich gegen alle.
"As bare as some December tree I saw them all - walking like saints to church, running to feed the sick, and hypocrites in their hearts! And God gave me strength to call them liars."
Hier ist eine Verbindung der beiden Frauen um Proctor: Elizabeth ist quasi die personifizierte Wahrheitsliebe, Abigail im Gegensatz dazu die perfekte Verstellungskünstlerin - aber was Liebe und Sexualität betrifft, verabscheut sie die Lüge genauso wie Elizabeth. So verwundert es nicht, daß Proctor, weil sie ihn liebt, der einzige ist, vor dem sie nicht schauspielern kann.

Weniger sympathisch ist mir John Proctor. Sicherlich ist es wohltuend, daß immerhin einer die Stimme der Vernunft erschallen läßt (und von tragischer Ironie, daß ausgerechnet der Vernünftige mit seinem Seitensprung die ganze Geschichte losgetreten hat), aber er hat keinerlei Einfühlungsvermögen und wirkt demnach recht hilflos, wann immer Gefühle im Spiele sind. Er kommt nicht mit seiner verletzten Frau zurecht (die allerdings in ihrer edlen Betulichkeit etwas nervt) und verdrängt seine Gefühle für Abigail: seine klarsehende Frau weiß, "there is a promise made in any bed", er dagegen bezeichnet es als "the promise that a stallion gives a mare". Ebenso wie seine eigenen Gefühle verleugnet er sich, daß Abigail ihn liebt, indem er sie bei jeder Gelegenheit als Hure beschimpft und befremdet zurückweicht, wenn sie ihre Leidenschaft für ihn unverhüllt zeigt. Sein erster Gedanke ist die Peitsche, wann immer weibliches Verhalten sich seinem Verständnis und damit seiner Konrolle entzieht (ich gestehe, ich mußte kichern bei seinem dramatischen "God is dead" - die beiden bekanntesten Nietzschezitate der gleichen Figur in den Mund gelegt...).
Erst am Schluß wächst er über sich selbst hinaus, als er erkennt, daß nur sein Opfer die Gewaltspirale aufhalten kann, ähnlich wie zuvor Giles.

Das Drama zeigt mit kristallklarer Logik, wie die absolute Unlogik und Unvernunft um sich greifen kann. Sobald eine Figur auch nur einen Hauch von Wahrheit auszusprechen wagt, zieht sich die Schlinge um ihn zu - hier liegt das eigentlich Erschreckende, Lähmende des Textes. Man muß nicht ins siebzehnte Jahrhundert zurück, um die Situation zu finden: die Situation, in der der Einzelne ohnmächtig ist, in der die Meinungsfreiheit dahin ist, in der nicht einmal Stillhalten das Überleben sichert.

Bin schon gespannt auf den Film - habe ihn bereits in der Bibliothek bestellt. *vorfreu*

Nach oben
Antworten mit Zitat
Arbrandir



Beiträge: 3263
Wörter pro Beitrag: 38
Wohnort: East of the Sun, west of the Moon
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 22.10.2005, 20:07                                  +/-

das GalaBaby
Bin schon gespannt auf den Film - habe ihn bereits in der Bibliothek bestellt. *vorfreu*

Mooooment mal!! Den wollten wir zusammen sehen! Ich kann so nicht arbeiten!


@ Rest Deiner Besprechung: Spitze
Mehr per Buschtrommel.


_________________
Life is hard. After all, it kills you.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Celebrian
Katen-Löwin


Beiträge: 5424
Wörter pro Beitrag: 67

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 22.10.2005, 20:19                                  +/-

Arbrandir
das GalaBaby
Bin schon gespannt auf den Film - habe ihn bereits in der Bibliothek bestellt. *vorfreu*

Mooooment mal!! Den wollten wir zusammen sehen! Ich kann so nicht arbeiten!


Wenn Du auch bis Januar nicht kannst... *maul*

Nach oben
Antworten mit Zitat
Arbrandir



Beiträge: 3263
Wörter pro Beitrag: 38
Wohnort: East of the Sun, west of the Moon
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 22.10.2005, 21:58                                  +/-

"Laßt uns die Verhandlungen noch einmal neu aufnehmen, Euer Majestät", wie Andrássy gesagt haben würde.


_________________
Life is hard. After all, it kills you.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7663
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 22.10.2005, 22:25                                  +/-

Waaaaah, jetzt sehe ich furchtbar kitschige Sissifilmbilder vor meinem inneren Auge und Du bist schuld! Echt schlimm



Zuletzt bearbeitet von Lothiriel am 22.10.2005, 22:40, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Antworten mit Zitat
Arbrandir



Beiträge: 3263
Wörter pro Beitrag: 38
Wohnort: East of the Sun, west of the Moon
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 22.10.2005, 22:30                                  +/-

"Ja SISSSSSSSi!"



"Ja FRANNNNzl!"



"Ja pisttu WAAAAAHNSSSinnick?!"











...Das täte aber dem Grafen Andrássy wirklich unrecht....


_________________
Life is hard. After all, it kills you.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Celebrian
Katen-Löwin


Beiträge: 5424
Wörter pro Beitrag: 67

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 22.10.2005, 23:16                                  +/-

Arbrandir
"Ja SISSSSSSSi!"


Nicht doch - man könnte ja auf die Idee kommen, das s stimmhaft zu sprechen... Wenn, dann "SSSSSISSSSi!" (Sind hier Sssüddeutsche?? *sichbesorgtumschau*)

Nach oben
Antworten mit Zitat
Helcaraxe



Beiträge: 15994
Wörter pro Beitrag: 42

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 23.10.2005, 17:26                                  +/-

Arbrandir
@ Rest Deiner Besprechung: Spitze
Mehr per Buschtrommel.

Gerne auch öffentlich. Smilie


_________________
I'm not tired of everyone and that includes myself
Nach oben
Antworten mit Zitat
Arwen gegen den Vulkan



Beiträge: 5012
Wörter pro Beitrag: 58

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 23.10.2005, 17:51                                  +/-

Helcaraxe
Arbrandir
@ Rest Deiner Besprechung: Spitze
Mehr per Buschtrommel.

Gerne auch öffentlich. Smilie

Sonst wird nämlich gespankt! Smilie

Die Besprechung ist übrigens sehr schön!

Nach oben
Antworten mit Zitat
Wichtel



Beiträge: 18052
Wörter pro Beitrag: 28

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 24.10.2005, 16:32                                  +/-

Ramujan im 'neu erworbenen Schriftgut'
Franzens Korrekturen

ist in einer Art geschrieben, an die ich mich nur schwer bis gar nicht gewoehnen kann. Endlossaetze, bei denen ich, wenn endlich der Punkt kommt, vergessen habe, um was es eigentlich im Satz ging. Oder aber das krasse Gegenteil, staccato. Die ersten Saetz musste ich zweimal lesen, um ueberhaupt in das Buch reinzufinden: Der Irrsinn einer herbstlichen Praerie-Kaltfront, naeher kommend. Es war deutlich zu spueren: Etwas Furchtbares wuerde geschehen. Die Sonne tief am Himmel, ein winziges Licht, ein erkaltender Stern. * usw. Total unregelmaessig, der Stil. Erstaunlich, dass ich schon auf Seite 16 angekommen bin, sieben Seiten habe ich irgendwie gelesen. Und erinnere mich an fast nichts mehr. Ich muss wohl nochmal anfangen. Sind ja nur 780 1/2 Seiten.




*Komisch, jetzt, beim Abtippen, ist mir das klarer. Vielleicht sollte ich das Buch einfach abtipplesen?

Nach oben
Antworten mit Zitat
Ramujan



Beiträge: 6288
Wörter pro Beitrag: 44

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 24.10.2005, 16:49                                  +/-

Wetterhexe

Der Irrsinn einer herbstlichen Praerie-Kaltfront, naeher kommend. Es war deutlich zu spueren: Etwas Furchtbares wuerde geschehen. Die Sonne tief am Himmel, ein winziges Licht, ein erkaltender Stern.


Dieser erste Satz - oder vielmehr die ganze erste Seite - war der Grund, warum ich mir das Buch gekauft habe. Sprachlich finde ich das Buch brilliant.

DER IRRSINN einer herbstlichen Prärie-Kaltfront, näher kommend. Es war deutlich zu spüren: Etwas Furchtbares würde geschehen. Die Sonne tief am Himmel, ein winziges Licht, ein erkaltender Stern. Windstoß auf Windstoß der Unordnung. Die Bäume rastlos, die Temperaturen fallend, die ganze nördliche Religion der Dinge aufs Ende gerichtet. Keine Kinder in den Gärten. Länger werdende Schatten auf gelblichem Zoysia-Gras. Aus Roteichen, Nadeleichen, weißen Sumpfeichen regnete es Eicheln auf Häuser ohne Hypothek. Sturmfenster zitterten in den leeren Schlafzimmern. Dazu das Summen und Hicksen eines Kleidertrockners, das näselnde Gezänk eines Laubsaugers, das Reiferwerden heimischer Äpfel in einer Papiertüte, der Geruch des Benzins, das Alfred Lambert, nach dem Streichen des kleinen Korbsofas am Morgen, zum Reinigen des Pinsels benutzt hatte ...

Kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig: Die sprachlich verdichtete Atmosphäre einer Kleinstadt im Mittelwesten. Dabei setzt Franzen die Wörter nie so verschwurbelnd zusammen wie deutsche Schrifsteller das gerne machen. Er bleibt immer locker lesbar - und das auf einem sprachlich sehr hohem Niveau, denke ich. Ich hatte mit dem Buch keine Probleme.

Neben der Sprache finde ich die Charaktersierungen auch mehr als gelungen; sie gehen oft ins Satirische, sind aber nie so überzeichnet, dass es unglaubwürdig wird.

Du solltest noch ein paar Seiten lesen, falls du so ab Seite fünfzig immer noch nicht mit dem Text zurechtkommst, ist das Buch wohl nichts für dich (aber sag nicht, ich hätte es dir aufgedrängt Smilie ).

Nach oben
Antworten mit Zitat
Gimli



Beiträge: 23366
Wörter pro Beitrag: 35

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 30.10.2005, 12:47                                  +/-

Arbrandir

...Das täte aber dem Grafen Andrássy wirklich unrecht....

Interessanter Kerl. Ich bin während des Schreibens an meiner Facharbeit für Geschichte mehrmals über ihn gestolpert.


_________________
Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.    Tylers Kneipe Foren-Übersicht -> Literaturcafé Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Zurück  1, 2, 3 ... 8, 9, 10, 11, 12 ... 38, 39, 40, 41  Weiter Alle
Seite 10 von 41

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Impressum. Powered by phpBB © 2001, 2006 phpBB Group. Deutsche Übersetzung von phpBB.de