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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 28.12.2005, 21:29                                  +/-

Oh.mein.Gott.

-----

@Elbereth: Ohjottohjottohjott, in der Kneipe posten, aber Haikus nicht kennen. Echt schlimm


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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 28.12.2005, 23:37                                  +/-

Wieso mag niemand Weihnachtsgeschichten.

Na was solls.

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 29.12.2005, 09:47                                  +/-

Schmendrick
Wieso mag niemand Weihnachtsgeschichten.

Doch, mag sie sehr gern. Aber vielleicht krankt deine Weihnachtsgeschichte wie auch die beigefügte Erklärung an genau diesem Problem:

Zitat:
Dieses herzerweichend gehört da nicht rein, es hat keine Bedeutung, es soll nur den Satz füllen, oder jedenfalls fehlt da ein bisschen noch der Ausgleich.


Hervorhebungen von mir.


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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 29.12.2005, 12:01                                  +/-

Schmendrick
Wieso mag niemand Weihnachtsgeschichten.

Na was solls.


Ehrlich? Ich habe aufgehört zu lesen bei 'Das war ein Wort! Doch das Wort eines Koboldjungens zählt nichts und er verspeiste das Kätzchen. …'. Nicht weil ich es zu grausam fand *gg*, sondern weil es mir wirklich zu sprunghaft und verrückt war. Ich habe keinen roten Faden gefunden, an dem ich mich entlang hangeln hätte können. Klar, kann man sagen, ist doch toll, wenn jeder Satz den vorherigen wieder ad absurdum führt. Aber irgendwo brauche ich für mein Lesevergnügen schon ein KLEIN wenig festes Vorstellungsgebilde, das durch die Erzählung entsteht. Nur freakige Luft ist nichts für mich… sorry. Aber du wolltest es wissen.


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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 29.12.2005, 17:55                                  +/-

Klar, wieso nicht?
Es ist ein sachlicher Kommentar, ist es nicht?

Zitat:
Zitat:
Wieso mag niemand Weihnachtsgeschichten.

Ehrlich?

Nö.

Zitat:
Aber irgendwo brauche ich für mein Lesevergnügen schon ein KLEIN wenig festes Vorstellungsgebilde, das durch die Erzählung entsteht.

Hm, vielleicht wäre es besser als Fanfiction aufgehoben, sodass da ein festes Gebilde besteht, das auf verschiedene Weise verändert werden kann. Aber... es gibt keine Fans. Traurig grins
Es ist halt durch das Wiederhören der Musiken des Spiels entstanden.
Jo.
Nichtsdestotrotz bestehen letztendlich Charaktere, die sind nicht willkürlich.

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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 29.12.2005, 19:03                                  +/-

Ja, das Gefühl hat man. Man meint, du sprichst von ganz vielen Sachen, Welten, Figuren oder Begriffen, die man kennen müsste. Das irritiert. Mich.


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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 29.12.2005, 20:37                                  +/-

Also der Begriff ist frei erfunden.

Ziemlich spitze, hn? Spitze

Aber sieh was ich noch hineditiert hab: "Nichtsdestotrotz [das Wort hab ich frei erfunden Spitze] bestehen letztendlich Charaktere, die sind nicht willkürlich."

Das sollte wesentlicher Bestandteil des Textes sein.
Hier der, ich hab ihn Koboldjunge genannt, mit einer Maske auf:



Oder groß

Spüre auf einmal die Stimmung, wie sie dich ergreift!


Aber gut, ich hätte mehr Atmosphäre aufbauen müssen.
Vor allem bei dem armen verfluchten Baumstumpf. Das ist wirklich, was das Spiel bei mir hinterlassen hat. Man findet nicht mal ein Bild von ihm.

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 29.12.2005, 21:59                                  +/-

Seufz, Schmendrick.


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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 30.12.2005, 19:31                                  +/-

Is ja nich so, als wäre hier der einzige "gewissenrednerische Widerstand" aufgekommen, und der letzte Beitrag war vielleicht gewagt, aber auch nur ein Test, ob diese Empfindlichkeit da nicht nur Einbildung ist. Ganz abgesehen von der überschwänglichen Überheblichkeit zu behaupten, dass vielleicht irgendein Aspekt in der Geschichte erfolgreich vollführt sein könnte. Is ja nich so, dass ich an dieser langweiligen Geschichte noch hängen würde, im Grunde sollte der letzte Beitrag auch nur Teil einer kleinen Unterhaltung sein.

Pah! pfffhhh

Oder lieber: Tse.

So, dann ist ja jetzt Platz für viele neue schöne Geschichten. Gewalt ist keine Lösung

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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 30.12.2005, 21:49                                  +/-

Zitat:
Is ja nich so, als wäre hier der einzige "gewissenrednerische Widerstand" aufgekommen

Das woanders ist nicht auf Helcaraxe bezogen! (Sondern einfach als Folge der Geschichte woanders.)

Also damit da nichts falsch rüberkommt. Geschockt


Helcaraxe
Schmendrick
Wieso mag niemand Weihnachtsgeschichten.

Doch, mag sie sehr gern. Aber vielleicht krankt deine Weihnachtsgeschichte wie auch die beigefügte Erklärung an genau diesem Problem:

Zitat:
Dieses herzerweichend gehört da nicht rein, es hat keine Bedeutung, es soll nur den Satz füllen, oder jedenfalls fehlt da ein bisschen noch der Ausgleich.


Hervorhebungen von mir.


Ach, das seh ich jetzt erst!
Ja, da war ich aufgebracht und jemand anderes meinte, er würde die Geschichte nun vielleicht doch lesen, nachdem er über eine Diskussion darüber merkte, dass es nicht nur wieder um dieselbe Niedlichkeit geht.

Daher sind überhaupt meine Antworten so ausgefallen, das war nämlich das bei weitem Zuvorkommendste und Unpersönlichste, was man mir woanders entgegenbrachte, wenngleich da viel geantwortet wurde (mehr oder ewniger aus Spaß stellte sich heraus...). Das hat hier zu sehr reingewirkt und ich hab manches auch missverstanden.
So verstand ich Helcaraxes letzten Beitrag etwa als Seufzen über die Törichtheit meines vorhergehenden Beitrags, wenngleich er jenen glaub ich missverstand als gelogen. (Auch wenn etwas Selbstironie drin war, aber das ist was anderes, und der Beitrag überhaupt schlecht was rüberbrachte und eigentlich wirklich töricht war usw. usf.)
Allerdings ergeben sich so auch wieder ganz andere Verständnismöglichkeiten meines letzten Beitrags.

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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 31.12.2005, 07:14                                  +/-

Schmendrick, laß mich ehrlich sein:

Nicht nur Deine Geschichte(n), auch Deine Reaktionen klingen, als seist Du bekifft.


Ich kann weder das eine noch das andere kommentieren, ohne selbst zu kiffen oder Haschkekse einzuwerfen. Sorry (Naja).




Solltest Du allerdings auch in unbekifftem Zustand so klingen, wie Du es tust, dann ziehe ich mich unter Verneigung und ohne weiteren Kommentar auf Ewigkeit aus Deinem Geschichtenuniversum zurück.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 31.12.2005, 11:14                                  +/-

Arbrandir
Schmendrick, laß mich ehrlich sein:

Nicht nur Deine Geschichte(n), auch Deine Reaktionen klingen, als seist Du bekifft.

So ist es. Ich steh hier gewissermaßen wie der Ochs vorm Berg, der bei keinem deiner Beiträge in diesem Thread auch nur die leiseste Ahnung hat, was ihm das Getexte überhaupt sagen soll. Sorry, Schmendrick. Du kannst ja auch ganz anders, wie du oft genug bewiesen hast. Deshalb erstaunt es mich, dass du so etwas wie einen sinnvollen Kommentar erwartet hast, als Reaktion auf einen Text, der jedem Leser nur völlig wirr und gewollt trashig erscheinen kann.


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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 31.12.2005, 17:42                                  +/-

Ähm... gut. zwinkern Die Geschichte war als solche vielleicht gedacht, beim Rest ist halt was schiefgelaufen.

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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 01.01.2006, 07:14                                  +/-

Schmendrick
Ähm... gut. zwinkern Die Geschichte war als solche vielleicht gedacht, beim Rest ist halt was schiefgelaufen.


Siehste, das mein' ich.


Frohes neues!


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 14.01.2006, 01:07                                  +/-



Der ausgezeichnete Deutsche Humor:
2000 Deutscher Comedypreis Bester Comedy-Act für Alles Atze
2003 Deutscher Comedypreis Bester Schauspieler in einer Comedy für Alles Atze
2003 Deutscher Fernsehpreis Beste Sitcom für Alles Atze
2005 Deutscher Comedypreis Beste Comedy-Serie für Alles Atze


"Deutschland ist das Wunderland", sagt Atze Schröder und breitet die Arme aus. "Das sieht man an der Nationalmannschaft, die so deutsch noch nie war: Kuranyi, Asamoah, Podolski, Owomoyela ... Wir könnten im Prinzip die Weltmeisterschaft ohne ausländische Beteiligung durchziehen."

Der Gag ist erprobt, man muss danach nur eine Pause setzen und wartend ins Leere starten, und das Publikum lacht wie auf Knopfdruck. Eine Frau rechts außen kichert bei "Owomoyela" besonders schrill auf. Ihr Gesicht ist schon ganz rot angelaufen vor Gackern. Hört sie denn überhaupt nicht mehr auf? Plötzlich wünscht er sich, dies wäre ein Auftritt beim Scheibenwischer. Atze wendet sich von dem dummen Huhn ab, geht ein paar Schritte nach links und versucht trotz der grellen Scheinwerfer ein Grinsen. Jetzt kommt der Politikteil. Eine abgespulte Routine, läuft von selbst, und man braucht nichtmal Pointen. Praktisch nur Name-Dropping: Die alte Regierung, die neue Regierung, Merkel, Bush. So, aus, fertig. Zum Schlussapplaus hebt er die Hand und ruft "Aber es gibt auch wirklich schöne Seiten. Einen Bundes-Schröder braucht ja die Nation." Atze zeigt dabei auf sich, erntet Gelächter, winkt nochmal und tritt ab.

Würde jemand genauer hinsehen, man würde vielleicht erkennen wie plötzlich hinter der Bühne seine Statur etwas zusammenfällt. Wie sein Schrit schwerer wird und ihm der Begriff "innere Immigration" in den Sinn kommt. Mario Barth kommt ihm entgegen, er hat den nächsten Auftritt, und gratuliert zu einer tollen Show. Atze trottet zur Maske und lässt sich erschöpft auf einen Stuhl fallen. Mit einem Seufzen nimmt er die juckende Perücke ab und massiert sich müde die Schläfen. Vor ihm liegt eine aufgeschlagene Zeitung. Nanu? Es ist die FAZ, jemand hat einen Artikel mit neongelbem Textmarker unterstrichen und "ha ha" daneben geschrieben:

"Egal, ob er Galas moderiert oder Talkshows besucht: Atze Schröder ist Atze Schröder ist Atze Schröder ...
Es ist, als wäre eine einzige Sketchfigur von Diether Krebs zum Leben erweckt worden, oder genauer: als sei ein armer Komiker in einer einzigen Rolle erstarrt und nun für immer in ihr gefangen. Daß sich diese Figur nun schon seit fast zehn Jahren im Fernsehen herumtreibt und einfach nicht wieder weggehen will, wäre schon beunruhigend genug. Viel schlimmer aber ist: Unser Fernsehen ist plötzlich voll von solchen eindimensionalen Kunstfiguren. Und je häufiger man sie sieht, um so hartnäckiger wird die beunruhigende Frage, ob hier überhaupt ein Komiker eine Witzfigur darstellt oder ob er selbst diese Witzfigur ist."


Atze dreht sich abrupt um, niemand ist da. Er stürmt in den Flur raus und brüllt mit überschlagender Stimme "Haha, sehr witzig!" Einem Unsichtbaren schmeißt er zornig die Zeitung entgegen, aber mit viel Blättergeraschel fliegt sie gerade mal vier Meter weit. "Ihr Penner!" setzt er nach. Er geht zurück ins Zimmer. Man müsste was neues machen. Den ganzen Prollmist aufgeben. Tja, eine kluge und selbstironische Sitcom wie der Pastewka, das wär was. Bastard! Er setzt sich vor einen Spiegel, der mit einem Dutzend Glübirnen umrahmt ist. Ein alter vierzigjähriger Sack mit Halbglatze, übergroßer Brille und zerlaufenem Make-Up schaut ihm entgegen. "Was glotzt'n so!" bellt Atze. Und fängt erst an zu lachen und dann zu weinen.


------------------------------------------------------

Anfang Dezember stolperte ich beim Zappen über die Talkshow "Unter vier Augen" im bayrischen Rundfunk. Erkan & Stefan outeten sich dort in gewähltem Hochdeutsch und in legeren Anzügen zu ihrer echten, bürgerlichen Identität: John Friedmann (Diplom Ingenieur) und Florian Simbeck (1.Staatsexamen Jura). Nicht nur Abitur, sondern auch studiert, ich staunte nicht schlecht. Das macht ihre dämlichen Döner-krass-Witze jetzt auch nicht besser, aber es war faszinierend diesen völlig konträren Gegensatz zu sehen. Und interessant wie sie aus dem Nähkästchen plauderten und welche Schwierigkeiten es bringt 10 Jahre lang eine Doppelexistenz zu führen, um das Privatleben zu schützen.



Zuletzt bearbeitet von Tyler Durden am 14.01.2006, 01:17, insgesamt 7-mal bearbeitet
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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 14.01.2006, 01:11                                  +/-

Hm, wollte ich bloggen, aber nachdem ich es getippt hatte und mir nochmal durchgelesen habe, war ich doch ziemlich unzufrieden damit. Einfach löschen wollte ich es aber auch nicht. Kritik? *fragendumschau*

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Celebrian
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BeitragVerfasst am: 14.01.2006, 03:00                                  +/-

Tyler Durden
Hm, wollte ich bloggen, aber nachdem ich es getippt hatte und mir nochmal durchgelesen habe, war ich doch ziemlich unzufrieden damit. Einfach löschen wollte ich es aber auch nicht. Kritik? *fragendumschau*


Bloggen! Der Atze-Schröder-Text ist klasse. Und das sage ich, obwohl ich den Namen eben zum ersten Mal gehört habe. Smilie



Edit.: *kicher* Eben kam mir der Gedanke, A. S. könnte Deine Erfindung sein - habe panikartig gegoogelt und gehe nun ruhig schlafen.

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muemel



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BeitragVerfasst am: 14.01.2006, 18:46                                  +/-

Celebrian
obwohl ich den Namen eben zum ersten Mal gehört habe


Überrascht Wie hast du das gemacht? Ich will das auch können!

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 14.01.2006, 23:34                                  +/-

Soweit ich weiß hat Celebrian keinen Fernseher. (bzw falls doch, staubt er nur vor sich hin.) Im Grunde werden die Sendeanstalten ja zunehmend entbehrlicher: Nachrichten gibts im Netz, Filme & Serien kann man sich auf DVD besorgen.

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Celebrian
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BeitragVerfasst am: 15.01.2006, 02:40                                  +/-

muemel
Celebrian
obwohl ich den Namen eben zum ersten Mal gehört habe


Überrascht Wie hast du das gemacht? Ich will das auch können!


Tyler hat's getroffen: Fernseher abschaffen. Ich hab nicht mal einen vor sich hin staubenden. Dafür aber ein DVD-technisch stark in Anspruch genommenes Notebook. Smilie

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Erinti



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BeitragVerfasst am: 15.01.2006, 18:07                                  +/-

Auch wenn zum Beispiel León auf Pro7 wehtut, punktuell gucken ist aus Kostengründen nicht verkehrt.
Und man sollte sich eine Mitbewohnerin anschaffen, die den Fernseher eh den ganzen Tag blockiert, und die man dann halt nur wegscheucht, wenn was wirklich Wichtiges kommt. hähö

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Erinti



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BeitragVerfasst am: 22.01.2006, 04:33                                  +/-

Mit dem Pferd durch die Wildnis

Tagein, tagaus, verdammter Mist. Es wäre ja alles nicht so schlimm, wenn es etwas schneller gehen würde. Aber ich werde mich nie an Pferde gewöhnen, und für den Galopp bin ich nicht lebensmüde genug...auch wenn es mit Sicherheit angenehm schnell wäre.
Ich habe vergessen, wie weit man zu Pferde kommt, aber es ist geradezu entmutigend, vor allen Dingen, wenn man mal wieder von einem Schmetterling überholt wird. Alles wäre zu ertragen, wirklich alles, und ich ertrage es auch, soweit es geht, aber das wird mir langsam zuviel.
Die Abende sind noch das schönste, wenn alle am Feuer sitzen, und einer der Sänger eines seiner vielen Lieder singt. Wie können sie sich die so einfach merken? Ich habe schon Probleme mit „Drunken Sailor“, und das ist nun wirklich nicht schwer.
Aber sie singen und singen und singen, und bisher hat noch keiner etwas zweimal vorgetragen. Es hört sich auch „richtiger“ an, als einfach eine CD einzulegen. Manche hatte ich oft mehrmals hintereinander gehört, aber ob ich das jemals wieder könnte?
Und was ist mit all den Märchen, den Sagen und Legenden? Heute meckert jemand, weil Schneewittchen von seiner Mutter anders erzählt wird, als es seine Lehrerin vorlas. Was in einem Buch steht, ist immer richtig, was man sagt, ist falsch.
So habe ich auch einmal gedacht, aber wie soll ich das noch können? Das Buch, das ich dabei hatte, wie hieß es noch? Was wäre wohl aus der Geschichte geworden, hätte sie sich hier entfalten können? Aber ich habe alles vergessen, das Buch ist schon lange weg.
An dem Tag wäre ich fast in den Fluß gefallen, wahrscheinlich erinnere ich mich deswegen nicht mehr. Das Pferd hat gescheut, warum auch immer. Vielleicht habe ich vor lauter Ungeduld wieder die Zügel verissen, wer weiß, zur Sicherheit bin ich immer derjenige der was falsch macht, das trifft es fast immer.
Niemand schafft es so gut wie ich, ein Zelt zum Einstürzen zu bringen, niemand kreiert so wundervolle und so exorbitant wehtuende Brandblasen an den Fingern, niemand brennt solch stilistisch wertvolle und unnötig verursachte Funkenlöcher in einen zu dieser Jahreszeit so wertvollen Mantel. Und wie oft habe ich schon mit beiden Stiefeln im Dung gestanden? Nicht zu vergessen die drei blauen Zehen und der Biß in den Arm, mit Freuden präsentiert durch einen dämlichen braunen Gaul namens Treudoof. Na gut, ich nenne ihn nur so, in Wirklichkeit heißt er Sonnenfell. So garstig ist er auch nicht, aber wenn ein Pferdehasser und ein etwas eigener Hengst aufeinanderprallen, dann muß es halt Saures geben. Ich sehe es ja ein und bin ihm auch nicht so böse.
Den Nutzen eines Pferdes hätte ich vorher auch nie begriffen. Da hoppeln halt ein paar Leutchen im Kreis in einer unklimatisierten Halle, das wars, so kannte ich das nur. Aber nach zwei Tagen zu Fuß kann sogar ich mich überwinden.
Daraus besteht ein großer Teil meines Tagesablaufes, mich zu überwinden. Sarah spottet, daß ich schon wie ein Iltis stinke, aber das Wasser ist so eisigkalt, daß ich lieber stinke, als Selbstmord zu begehen.
Und wie lange noch? Ich überlege schon gar nicht mehr, daß ich die Strecke, die zwischen uns und dem Winterlager liegt, in gut einem Tag per Auto überwinden könnte. Wir sind mindestens noch eine Woche unterwegs, wenn nicht mehr, je nachdem wie die Wagen weiterkommen.
Verdammter Mist, es wäre ja nicht so schlimm, wenn es schneller gehen würde. Ich fange an zu begreifen, warum den Menschen die 30kmh der ersten Lok wie Teufelswerk vorkam. Na ich zumindest würde jubeln und den Boden zu Füßen dieses Ungetüms küssen.
Wann wird sie erfunden? Schade, daß ich dann schon nicht mehr am Leben bin, das sind noch ein paar Jahrhunderte bis dahin.
Und ein Königreich für eine Zigarette! Aber bis zur Entdeckung Amerikas ist es leider auch noch etwas hin.

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