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Allgemeines Filmgeplauder III
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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 17:18                                  +/-

Sie ist die Schwester.

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Elessar



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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 20:42                                  +/-

Vor einiger Zeit habe ich mir Kontroll angesehen. Der Film war auf jeden Fall völlig anders als es einem die Kurzbeschreibung der DVD weis machen will (Als ein unheimlicher Maskierter anfängt, Fahrgäste scheinbar wahllos vor die einfahrenden Züge zu stossen…. Mit den Augen rollen-). Kein 0815-Thriller wie angenommen, eher eine Mischung aus Satire und Gesellschaftsstudie. Was ihn jedoch so speziell machte, waren vor allem die Bilder des sterilen wirkenden Untergrundes im Zusammenspiel mit der coolen Musik. Smilie
Im Mittelpunkt der Handlung steht der Alltag einiger Fahrscheinkontrolleure. Dadurch gerät die Geschichte des Mörders eher in den Hintergrund. Trotzdem ist er das verbindende Element der Geschichte; mit ihm beginnt und endet der Film.
Ein faszinierendes ungarisches Filmchen, das einen trotz einiger etwas langatmigen Szenen in den Bann zieht.
7.5 von 10 schizophrenen Kapuzenmördern

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 20:58                                  +/-

Hier die Wertungsskala:

7.5 von 10 schizophrenen Kapuzenmördern


Äh, den halben krieg ich jetzt nicht hin.


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 21:00                                  +/-

einBaum
Die Sexszenen (auch die Selbstbefriedigungsszenen) fand ich zum Teil schon ziemlich drastisch, wahrscheinlich gerade, weil es (fast) nie zur 08/15-Kopulation kommt. Stattdessen ist man als Zuschauer im Kopf der beiden, was ich viel intimer finde.


Ja, ich wollte auch vielmehr ausdrücken, dass es keine expliziten Sexszenen gibt. Also das, was man sich da klassischer Weise, auch an nackter Haut, drunter vorstellt. Man sieht die Erregung, häufig sogar nur im Gesicht, der Personen und der Rest bleibt, wie du schon sagtest, der Phantasie der Zuschauer überlassen. Vielleicht kommt auch dadurch der Effekt, dass man als Zuschauer nicht so sehr eine Handlung an sich bewertet, sondern wie sich die Handlung auf die Person auswirkt… *sinnier*


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Ha! You afraid to get wet?
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Elessar



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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 21:05                                  +/-

Der halbe Nazgûl-Imitator:

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Arwen gegen den Vulkan



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BeitragVerfasst am: 13.01.2006, 02:52                                  +/-

Nichtraucher
Zitat:
Dracula...verachtet ja nicht nur die Menschheit, er verachtet sogar seine Nachfahren und überhaupt kotzt ihn die gesamte Welt mit den mickrigen Kreaturen, die sie bevölkern, nur noch an. Es werden dementsprechend auch Parallelen zwischen den beiden Kontrahenten aufgebaut. Sie sind beide unglaublich mächtig, praktisch jedem überlegen und absolute Einzelgänger.

Klingt wie ein Endkampf zwischen AgdV und Morgoth.

rolling on the floor...

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 15.01.2006, 23:07                                  +/-





Es gibt keine Kritik über Der Zementgarten, in dem nicht das Thema Inzest abgehandelt wird, das reicht von biblischer Verdammung bis zu blanker Lüsternheit (oder beides gleichzeitig), aber, und jetzt kommt meine These, das Inzestmotiv ist gar nicht so wichtig! Da staunt ihr jetzt, besonders, da ihr den "Zementgarten" gar nicht gesehen habt und nicht wisst, von was ich rede, aber das ist erst mal egal, denn ich rede auch davon, wenn ihn keiner sonst kennt, das bringt mir ja die Möglichkeit, euch mal wieder einen richtig guten Film nahe zu bringen. Und er ist nicht mal französisch, auch wenn Charlotte Gainsbourg mitspielt, aber sie ist ja Halbbritin, ein Bastardgezücht, entsprossen den Lenden der beiden Erzfeinde. Und wenn nach Jahrhunderten der Kriege und gegenseitigen Animositäten die Annäherung zweier Nationen etwas so Wunderbares hervorzubringen vermag wie Charlotte, dann sollte das uns allen Hoffnung geben und weniger miesepetrig ins doch noch so junge neue Jahr blicken lassen Smilie

Vergesst also die Inzucht. Das Thema ist ein anderes, nämlich die Pubertät mit all ihren Facetten. Vier Kinder wachsen in einem heruntergekommenen Haus in einer Einöde am Rand einer namenlosen Stadt im Nirgendwo auf, allein das völlig unbestimmte Setting zeigt schon, wir sind im Märchenland, Freud lässt grüßen Hallo Der Wunschtraum aller Kinder wird wahr, die Eltern sterben und hinterlassen genug Geld und eine Bankvollmacht, um ihren Kindern ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Der Vater war sowieso ein Ekel, er hasste alle Menschen und Pflanzen mochte er auch nicht, zubetoniert hat er sie zeter und mordio , also nicht schade, dass er gleich zu Beginn abnippelt. Die Mutter ist eine Nette, man hätte sie vielleicht noch gerne länger um sich gehabt, aber sie legt sich ins Bett und steht nicht mehr auf. Sie ahnt wohl, dass ihre Kinder etwas Zeit für sich brauchen, richtet noch besagte Kontovollmacht für ihre beiden Ältesten, Jack und Julie, ein und stirbt. Um nicht im Waisenhaus zu landen, tun die Kinder das Naheliegendste, was jeder von uns getan hätte, sie betonieren ihre Mutter im Keller ein und leben ihr ganz normales Leben weiter. Gehen zur Schule, kaufen ein, das Haus versifft etwas, aber man kommt über die Runden. Nicht überraschend, dass sich Jack und Julie in dieser doch etwas seltsamen Situation näher kommen, die typische Geschwisterrivalität weicht einem Art Vater-Mutter-Spiel, sie sind schließlich für die Rumpffamilie verantwortlich, sonst gibt es ja niemanden.

Die Kids leben völlig isoliert, die Schule ist der einzige Ort, der außerhalb des Hauses noch eine Rolle spielt. Das Haus ist ihr Kosmos, und ich musste an "Shining" und "The others" denken, Filme, in denen das Haus sowas wie ein weiterer Darsteller ist, der eigentlich im Abspann auftauchen müsste. Auch toll gefilmt übrigens, sehr morbide, man möchte die ganze Zeit die Fenster aufmachen und mal gut durchlüften. Tja, und so hausen sie... niemand besucht sie, sie haben keine Verwandten oder Bekannte, sie leben in einer Art Blase, frei schwebend in Raum und Zeit. Sogar schwer zu sagen, in welchem Jahrzehnt die Geschichte angesiedelt ist. Wie gesagt, ein Märchen. Das soll auch alles gar nicht konkret sein, oder gar realistisch, das merkwürdige, leicht kafkaeske Setting ist nur die Bühne, um eine Geschichte über Liebe, Eifersucht, Pubertät, den ersten Sex und das Erwachsenwerden zu erzählen. Julie reizt ihren Bruder immer wieder, lockt ihn aus seiner Zurückgezogenheit, teils wohl, weil sie seine Mitarbeit braucht, teils, weil sie ihn liebt und nicht verlieren will. Jack zögert, windet sich, entbrennt dann doch in Eifersucht, als seine Schwester einen älteren Knaben datet, einer von denen, die schon ein Auto haben, ein Erwachsener, ein Feind Na warte... Er muss was tun.... am Ende stellt sich Jack seiner Verantwortung als Mann im Haus, verpuppt sich von einem autistischen Jugendlichen in einen liebesfähigen jungen Mann und legt seine Schwester flach. Es gibt eben mehr als einen Weg, zu sich zu finden Yes Ein leicht kranker Film für alle, die als Kind ihre Eltern mit dem Chemiebaukasten vergiften wollten, um danach die Lieblingscousine zu heiraten und mit ihr einen Ponyhof in Irland zu gründen.

Der Zementgarten, England 1992, 101 Minuten, ab 18 (lächerlich und auch mal wieder allein dem Inzestthema geschuldet. Philister.. Mit den Augen rollen )


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 16.01.2006, 00:04                                  +/-

Ich kenne zwar den Film nicht, habe jedoch vor einigen Monaten das Buch gelesen.
Ich kann es ebenso empfehlen, wie du den Film.

Gibt es in der SZ-Bibliothek.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 16.01.2006, 15:21                                  +/-

Und nochmal in der Oxford-Edition:

The cement garden: Charotte Gainsbourg nackt!!


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Thuringwethil



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BeitragVerfasst am: 16.01.2006, 15:27                                  +/-

Nichtraucher
Charotte Gainsbourg nackt!!

rolling on the floor... Ich liebe diesen Vornamen. *belustig*

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 16.01.2006, 23:45                                  +/-



Peter's Friends ist ein Film wie eine dampfende, heiße Tasse Kakao mit Schlagsahnehäubchen und Schokostreuseln oben drauf. Erst süß, dann bitter, und wenn man damit fertig ist, ist man gewärmt bis in die Fußspitzen und rollt sich schnurrend auf dem Sofa zusammen. Bei imdb mögen sie ihn ja nicht so, er krebst bei schwachen 6.7 herum und muss sich viel Böses anhören..

Zitat:
I hated hated hated hated hated hated hated hated hated hated this film, every twittering, luvvie minute of it. I'd happily burn the negative and the director. (I was about to say 'and the writer', but I've got nothing against Lawrence Kasdan). Scene after scene of 'Peter's Friends' was stolen from "The Big Chill", and we aren't talking about inspiration or homage, we are talking about plagiarism.

Na gut, "Der große Frust" kenne ich nicht. Aber ein britisches Plagiat eines amerikanischen Films, warum denn mal nicht so rum? Da muss man auch mal die Chancen sehen, anstatt sich nur darüber aufregen, dass er "selfish" und "snobby" und "corny" sei und was die englische Sprache noch so an intelelluellen Herabsetzungen hergibt Mit den Augen rollen Was heißt schon selfish, so sind sie halt, die Briten, jeder pflegt sein Wehwehchen, spottet über die der anderen und die spotten zurück und so verspottet man sich gegenseitig und sich selber, und das ist dann wahrscheinlich die höchste Form der Zuneigungsbekundung.

"Peter's Friends" ist nicht Shakespeare, auch Kenneth Branagh darf mal was anderes machen, zum Beispiel ein Feelgoodmovie mit alten Freunden wie Stephen Fry, Hugh Laurie und Emma Thompson. Hollywood pupst jedes Jahr ein Dutzend flache Feelgoodfilmchen in die Welt, in denen schlagfertige Singlefrauen durch die Betten stolpern und sich überhaupt sehr dumm anstellen, bis sie der Richtige auf seine Kuhfarm heimführt und es gibt immer einen kleinen Hund und Hochzeiten, auf denen irgendwas umfällt und am Schluss versöhnt sich jeder mit seinen Eltern oder den Eltern aller anderen, falls die eigenen vor vier Jahren bei diesem schrecklichen Haushaltsunfall umgekommen sind, über den man nie sprechen konnte (*schnüff*), und da schau ich mir lieber sechs Cambridge-Freunde an, die sechs Cambridge-Freunde spielen, die sich nach zehn Jahren wieder treffen, um Silvester zu feiern und sich alles an den Kopf zu werfen, was schon immer mal raus musste. Anschließend wird der Single Malt rausgeholt und alles vergeben. Wunderbare Dialoge in lupenreinem Upperclass-Englisch, in denen ab und an eine derbe Vulgarität die Suppe salzt, ein Set sehr gut aufgelegter Créme-de-la-Créme-Schauspieler, eine stimmungsvolle Kamera und genau die richtige Mischung aus Albernheit und Verzweiflung. Ein kleiner, aber feiner Lobgesang auf die Freundschaft, very british Smilie

Peter's Friends, England 1992, 101 min, Deutschland ab 12, USA R-rated Mit den Augen rollen


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 16.01.2006, 23:47                                  +/-

Oxford-Kurzfassung:

Emma Thompson mit Brüsten!


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 16.01.2006, 23:51                                  +/-

Die ältere Dame rechts unten im Bild ist übrigens die Mutter von Emma Thompson (Mitte). Die Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen, bis hin zur Kopfneigung.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 16.01.2006, 23:56                                  +/-

Teaser:

Morgen schließe ich meine Reihe "pk schaut seine DVD-Neuanschaffungen an und spricht darüber" ab und zwar mit nichts weniger als dem "Letzten Einhorn" *tusch*

Ich weiß aber noch nicht, in welchem Thread ich die Besprechung posten werde, ob in "Bemalte Bänder", "Filme die mein Leben veränderten" oder "Trash" Smilie


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 00:08                                  +/-

Was hat es denn hier mit den "Oxford Kurzzusammenfassungen" auf sich? Ich dachte, DU seist hier der Lüstling vom Dienst, pk.

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Tyler Durden
Administrator


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BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 00:11                                  +/-

Uh, nur eine kleine Anmerkung: The Big Chill (1983) habe ich auch nicht gesehen (glaube ich...) aber die Besetzung ist hochkarätig wie Stephen Fry und der gute Keneth:

Glenn Close
Jeff Goldblum
William Hurt
Kevin Kline
...

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Psycho Dad
Sultan der Rhetorik


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BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 11:04                                  +/-

Gimli
Diesmal geht es um Dracula himself. Klingt spannend ist es aber nur teilweise. Die Handlung ist einfach zu sehr konstruiert.


Genau. Der echte Dracula hätte sich nie so verhalten.


Blade Trinity habe ich auch gesehen, als er auf DVD rauskam. Er unterbietet sogar noch Underworld. :grusel:


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„Hm, ich hätte Appetit auf generell asiatisch.“
(Tyler D.)
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 12:43                                  +/-



BA-BABA-BA-BAM, BA-BABA-BA-BAM, BA-BABA-BA-BAM, BA-BABA-BAAA...

Ich hab seit Jarhead große Lust, mal wieder "Apocalypse now redux" mit allem drum un dran zu sehen... ugly

Vielleicht am Wochenende..?


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Morgi



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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 14:41                                  +/-

Zitat:
Kaylee hat Folgendes geschrieben:
*aufschreck* …ooh! Ähemm…*inirgendwasrumsuch* …haben wir davon hier nicht schon mal irgendwo gesprochen? *ablenk* Ich glaub, das Plakat hat mal jemand im Film-Bild-Raten gemalt. War das nicht sogar Triskel?

*kieeks* *räusper* jooah, der war schon nicht schlecht. *überleg* Sehr überzeugend waren vor allem die beiden Hauptdarsteller, die du ja auch schon erwähntest. Den Anfang habe ich nicht mitbekommen, ich kenne den Film also erst ab der Szene, in der sie sich bei ihm für die Stelle bewirbt. Bemerkenswert, gerade bei dem Sujet, ist, dass es der Film tatsächlich schafft weder eine Sexszene zu zeigen, noch ins Voyeuristische oder Wertende abzurutschen.

Es geht die ganze Zeit nur um die erotische Anziehungskraft der beiden. Die sich hauptsächlich durch kleine Gesten, Gesichtsausdruck, Zwischentöne und maximal (soweit ich mich erinnern kann) Handschläge äussert und den beiden Protagonisten gleichzeitig Verzückung, erotisches Erwachen, mentale Abhängigkeit bis hin zur Selbstverachtung beschert. Nie verliert der Film aber die Ebene des Mitgefühls, im neutralsten Sinne des Wortes, für die beiden Protagonisten. Für sie ist es offensichtlich eine unglaubliche Erleichterung sich von ihrem selbstzerstörerischen Drang durch diese erotische Spielart befreien zu können (wirft sie nicht zum Ende hin, ihr 'Schnittkästchen' weg?? ) während die neue Abhängigkeit wesentlich frei gewählter und gesünder erscheint. Ja, zum Ende hin scheint ihre Macht über ihn sogar zu triumphieren (wenn ich mich richtig erinnere). Trotzdem hat man zu keiner Zeit das Gefühl, es solle einem irgendeine Art von Allgemeingültigkeit vermittelt werden.

Ein bisschen erinnert es mich von 'der Seele' her an 'breaking the waves'. Glaube an dich, stelle für dich (nicht für andere!) deine eigenen Regeln auf, vertraue auf sie, egal was 'die Leute' dazu sagen. *überleg* Eigentlich ein Guy-Film…

Trotzdem hinterließ er ein wenig Leere in mir, keine Ahnung woran es lag. Wenngleich mich die Charakter-Zartheit beeindruckte. Konnte ich zumindest mehr mit anfangen als dieser Crash-Film von …Cronenberg (?)…in dem James Spader Spaß am Sex mit Verwundeten und Vernarbten hat.


"Charakter-Zartheit" ist ein schönes Wort... und so zutreffend

Ich kann das eigentlich alles so unterschreiben, nur die Leere, die blieb bei mir nicht. Ich hab' sie dafür immer nach "American Beauty"

Edit (hätt' ich's doch fast vergessen): Die Sexszenen (auch die Selbstbefriedigungsszenen) fand ich zum Teil schon ziemlich drastisch, wahrscheinlich gerade, weil es (fast) nie zur 08/15-Kopulation kommt. Stattdessen ist man als Zuschauer im Kopf der beiden, was ich viel intimer finde. Wahrscheinlich kann man sich dem Thema aber nur so nähern. Erstaunlicherweise habe ich mich dabei trotzdem nie wie eine dreckige, kleine Voyeurin gefühlt. Das ist schon ein echtes Kunststück, das Shainberg, Gyllenhaal und Spader da hinbekommen


Zitat:
Eigentlich ein Guy-Film…


DAS hatte ich beim Schreiben der Rezension auch schon auf den Fingern *glucks*


Von welchem Film redet ihr eigentlich? ?????
Bei Rezensionen dieser Länge könnte man den Titel doch mal erwähnen. Ich hab mich jetzt sehr oberflächlich durch den Thread gewühlt, bin aber nur auf "Metropolis" gestoßen. Und das kann es irgendwie nicht sein, den habe ich als Stummfilm aus den 20ern im Gedächtnis.

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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 15:16                                  +/-

Oh, sorry. Das sollte kein 'Um was für einen Film handelt es sich?' - Spiel sein. Ich bezog mich auf die Anfrage einBaums in diesem Beitrag über den Film Secretary.


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Morgi



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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 15:24                                  +/-

Das überrascht mich jetzt Überrascht

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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 16:00                                  +/-

Was??


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