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Gimli



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BeitragVerfasst am: 15.02.2006, 22:55                                  +/-

Die Übersetzung, das Register und das Nachwort sind von Roland Hampe. Falls das eine schlechte sein sollte, kann es mir recht egal sein, denn es ist billigste Reclam-Ware. grins


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Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.
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Helcaraxe



Beiträge: 16124
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BeitragVerfasst am: 16.02.2006, 19:27                                  +/-




Umschlagstext-Kurzbeschreibung:

"Der zerstreute Professor Timofey Pnin ist ein einsamer Individualist, den der American way of life tief verstört. Der Immigrant wirkt auf seine Umgebung wie ein komischer Versager. Aber seine Würde, sein Ernst, seine Persönlichkeit lassen eben diese Umwelt lächerlich erscheinen: Sie versagt an ihm. Alles, was Pnin widerfährt, macht uns diesen altmodischen russischen Gelehrten liebenswert."


Dieses Buch hat mich ehrlich gesagt ein bisschen ratlos und mit dem unguten Gefühl des "Irgendetwas hast du verpasst" zurückgelassen. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es für unseren Lesezirkel geeignet wäre. Die zahlreichen Anspielungen auf russische Literaturklassiker entgehen dem nicht einschlägig bewanderten Leser - also mir! pfffhhh Bedenkenlos kann ich das Buch eigentlich nur Morgi empfehlen, der nicht nur wegen der Anspielungen seine helle Freude daran hätte.
Aber "Pnin" ist kein komischer Roman - Nabokov reißt schließlich keine Witze - noch besticht er durch eine ausgefeilte Handlung. Der Autor schildert recht wahllos banale und banalste Ereignisse im Leben eines zerstreuten Universitätsprofessors ohne feste Anstellung, dem das Schicksal immer wieder Nackenschläge versetzt. Pnin verbummelt seine Vorlesungsunterlagen. Pnin kommt nicht mit seiner wissenschaftlichen Arbeit voran, weil ihm das Quellenstudium so viel Spaß macht. Pnin bekommt von seiner geschiedenen Ehefrau den Sohn ihres Liebhabers aufgebürdet, für den er Unterhalt zahlen soll. Pnin veranstaltet eine Party, die in einem Desaster endet... So zusammengefasst liest sich das wie eine bessere Seifenoper, aber das würde dem Buch nicht gerecht. Sprachlich und in der Charakterisierung überzeugt es auf ganzer Linie. Hin und wieder blitzt bissiger Sarkasmus auf, etwa wenn Nabokov sich über die Psychoanalyse lustig macht. Außerdem lernt man wichtige Dinge fürs Leben, z.B. warum Aschenputtel im Märchen aufgrund eines Übersetzungsfehlers Pantoffeln aus Glas trägt. (Und nicht, wie im Original, Schuhe aus dem Fell sibirischer Eichhörnchen. Yes-)

Der Clou an der Geschichte ist allerdings der omnisciente Erzähler, der in der Ich-Form Details über "meinen lieben Freund Pnin" ausplaudert, die dieser eigentlich gar nicht wissen kann. Die Identität des mysteriösen Erzählers bleibt bis zum Ende offen, aber überall im Text lassen sich versteckte Hinweise finden. Und was hat es mit dem bedrohlichen Eichhörnchen auf sich, das immer dann auftaucht, wenn Pnin das nächste Schlamassel bevorsteht?



7 von 10 Oachkatzerl-Puschen


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I'm not tired of everyone and that includes myself
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Waldelb



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BeitragVerfasst am: 26.02.2006, 02:34                                  +/-

"Schilflieder und andere Binsenweisheiten"
Ein Sammelwerk für Gedichte und alte Weisheiten über alles was im und ums Schilf herum passiert. Selten hat es mir so viel Spass gemacht etwas zu lesen. Die Gedichte sind eine reine Wohltat, wie Ferien für die Gedanken. Allesamt wunderschön mit ihrer Natur- und Fluss/Wasser-Thematik und manchmal kommt es mir vor, als würden sie Gedanken und Träumereien von mir aufgreifen und wiedergeben. Nur eben hübsch ummalt und mit warmen Sonnenschein angeleuchtet.




Ewig jung ist nur die Sonne (Conrad Ferdinand Meyer)

Heute fanden meine Schritte mein vergessnes Jugendtal,
Seine Sohle lag verödet, seine Berge standen kahl.
Meine Bäume, meine Träume, meine buchendunkeln Höhn -
Ewig jung ist nur die Sonne, sie allein ist ewig schön.

Drüben dort in schilfgem Grunde, wo die müde Lache liegt,
Hat zu meiner Jugendstunde sich lebendge Flut gewiegt
Durch die Heiden, durch die Weiden ging ein wandernd Herdgetön -
Ewig jung ist nur die Sonne, sie allein ist ewig schön.




Abend an der Donau (Georg Britting)

Die langen Stangen schwanken überm Wasser.
Kein Fisch spielt um den Köder.
Der Himmel wird rot, röter,
Und überm Fluß schon blasser.

Die Kühle haucht aus Strauch und Rohr.
Die Angler gehn. Von ihren Schultern neigen
Die Gerten sich. Die ersten Nebel steigen.
Und als sichs rührt jetzt in den Weidenzweigen
Bricht raschelnd aus dem Busch ein scheues Liebespaar empor.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 26.02.2006, 03:16                                  +/-

Die erinnern mich ein bisschen an verlängerte Haikus.

Aber einfühlen kann man sich allein schon in diese zwei sehr gut. Ich habe ja dummerweise miterlebt, wie die Wiese meiner Kindheit unter einer Neubausiedlung verschwand, ansonsten hätte ich darüber auch ein trauriges Gedicht schreiben können.

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titania



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BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 01:41                                  +/-

Ich besitze seit gestern und allen Mirnichtschenkern zum Trotz "Der Schwarm" von Frank Schätzing. Bis jetzt finde ich es noch ein wenig unmotivierend und bekomme eine dunkle Vorahnung, dass es sehr eklig werden wird.
Allerdings erinnert mich der Norweger bisher latent an Arbrandir Smilie


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Der menschliche Körper enthält sechs Liter Blut: genug, um eine große Wohnung anzustreichen.
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Gimli



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BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 18:42                                  +/-

Ein tolles Buch. Wird am Ende teilweise richtiggehend meditativ.

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titania



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BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 22:02                                  +/-

Bisher (geschätztes Drittel des Buches) fühle ich mich an eine vor Jahren gelesene Kinderbuchserie namens "Animorph" erinnert, bei der glibbrige Außerirdische Besitz von Menschen übernahmen, indem sie sich in ihrem Körper um deren Hirne "legten" und so diese armen Kreaturen für ihre Zwecke verwenden, fernsteuern konnte. hmmmm
Und ein bisschen "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" ist auch dabei.

Irgendwie ist das Buch seltsam. Ich kann es nicht weglegen und doch wahre ich eine innere Distanz zu dem Buch und werde mit ihm nicht warm. Ob es am Thema liegt? Odeer am Schreibstil? Ich werde danach direkt "Tod und Teufel" lesen müssen, um eine gewiefte Schreibstilanalyse anfertigen zu können.


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Alex



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BeitragVerfasst am: 28.02.2006, 02:53                                  +/-

Lynn Margulis – Symbiotic Planet. A New Look at Evolution
ISBN: 0465072720

Wer sich für Wissenschaftsgeschichte interessiert, kann hier auf seine Kosten kommen. Lynn Margulis, Ex-Frau von Carl Sagan und Mutter von Dorion Sagan, außerdem – und wichtiger – die "Mutter" der Endosymbiontentheorie, plaudert nämlich hier auch ein bißchen aus der Schule, sprich: aus ihrem Leben. Obwohl das Buch primär eine historische Übersicht der Entwicklung der Endosymbiontentheorie bietet, enthält es auch einiges Privates, so über jugendliche Eskapaden.
"In secret exercise of my perceived rights as a person of free will I snuck out of the University of Chicago eight-grade laboratory school, with its vastly inferior pool of potential boyfriends, and returned to the huge public high school where I had decided I belonged. I refused to stay another day in that lab school, where everything was so familiar and algebra was so hard. I was living in my parents' lovely South Shore Drive apartment and decided that running away was the only solution. Of course, I had no money, nowhere to go, and a rigid schedule of classes and duties."

Es kam wie es kommen mußte.
"Fury hit the fan when the high school administrators realized that my parents had no idea that I was not in the lab school; when I had told them that I was leaving I hadn't admitted that my parents didn't know. Of course my parents had not noticed the missing tuition bill. – Many teary sessions followed in and out of school."

Man bekommt aber einen Endruck, warum sich der charismatische Carl Sagan von dieser dickköpfigen jungen Dame angezogen gefühlt haben mag.
"At age fourteen I was lucky indeed to be accepted into the University of Chicago's special early entry program. Although three and a half years later I graduated with many acquisitions, including a liberal arts degree and a husband
[Sagan], by far the most lasting was a thoroughgoing, finely nurtured critical scepticism. I cherish my University of Chicago education for its central teaching: one must always strive to distinguish bullshit from authenticity."

Obwohl das Buch nun schon ein paar Jahre alt ist (1998) bietet es einen immer noch aktuellen, allgemeinverständlichen, aber knapp gehaltenen (146 S.) Überblick sowohl über die Endosymbiontentheorie als auch über die Gaia-Hypothese. Ein klein wenig Grundwissen über beide Themen sollte man allerdings mitbringen. Der einzige Wermutstropfen ist die spärliche Ausstattung mit nur wenigen und durchgehend schwarzweißen Abbildungen. Beide, die serielle Endosymbiontentheorie (SET à la Margulis) und die Gaia-Hypothese, werden im Kontext ihrer historischen Entwicklung dargestellt. Insofern ist dies nicht nur ein Lehrbuch, sondern vielmehr ein Geschichtsbuch aus individueller Sicht – aber wie gesagt: man sollte sich wirklich für Biologiegeschichte interessieren.

Margulis ist von Grund auf Optimistin. Sie meint, die Erde wird auch mit so schädlichen Organismen wie Homo sapiens fertigwerden: "Gaia, a tough bitch, is not at all threatened by humans".

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"Can you indeed? And can you guess anything else after this long and curious story of mine?"

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 28.02.2006, 13:29                                  +/-

Bist du ein Anhänger der Gaia-Hypothese, Alex?


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Éomunds Tochter



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BeitragVerfasst am: 28.02.2006, 14:10                                  +/-

Wikipedia
Eine Konsequenz dieser Überlegung ist, dass ein anderer Planet mit einer Sauerstoffatmosphäre Leben beherbergen muss - bislang ist keiner entdeckt.


Na no na na! mein Zoologie-Prof, seines Zeichens begeisterter Konsument von Forschungsergebnisse extraterrestrisches Leben betreffend, würde jetzt langsam rot im Gesicht und dann vielleicht explodieren (wäre jedenfalls witzig...).

Sauerstoff ist wohl eins der giftigsten Gase Überhaupt. Hätten wir nicht zwei Enzyme, die's unschädlich machen, wir wären alle tot. Zunge


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This is not war. This is pest control.
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Gimli



Beiträge: 23493
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BeitragVerfasst am: 28.02.2006, 14:20                                  +/-

Das ist Wiki. Gehe hin, verbessere den Artikel und teile der Menschheit dein Wissen mit. zwinkern

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#18



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BeitragVerfasst am: 28.02.2006, 20:35                                  +/-

titania
Bisher (geschätztes Drittel des Buches) fühle ich mich an eine vor Jahren gelesene Kinderbuchserie namens "Animorph" erinnert, bei der glibbrige Außerirdische Besitz von Menschen übernahmen, indem sie sich in ihrem Körper um deren Hirne "legten" und so diese armen Kreaturen für ihre Zwecke verwenden, fernsteuern konnte. hmmmm


Ui, das kenne ich auch noch. Mit dem armen Bub, der für immer ein Vogel bleiben musste *schluchz* .

Ich habe mir "Im Krebsgang" von Grass zugelegt. Interessant, dass der Oppa auf seine alten Tage noch Pornoseiten besucht.


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Wann kommt er?
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Wildrose



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BeitragVerfasst am: 28.02.2006, 20:40                                  +/-

titania
Ich besitze seit gestern und allen Mirnichtschenkern zum Trotz "Der Schwarm" von Frank Schätzing. Bis jetzt finde ich es noch ein wenig unmotivierend und bekomme eine dunkle Vorahnung, dass es sehr eklig werden wird.
Allerdings erinnert mich der Norweger bisher latent an Arbrandir Smilie


und.... schon angefangen?
Wenn nicht musst du es unbedingt noch lesen. Wirklich ein sehr gutes Buch!!!

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titania



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BeitragVerfasst am: 28.02.2006, 21:18                                  +/-

@#18: ich erinnere mich schemenhaft... gab es nicht auch so ein centaurähnliches außerirdisches Wesen?

@Wildrose: s.o. Allerdings bin ich mittlerweile beim letzten Viertel des Buches angelangt. Und allmählich könnte auch mal einer der männlichen Protagonisten sterben, finde ich.


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Alex



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BeitragVerfasst am: 28.02.2006, 23:09                                  +/-

Helcaraxe
Bist du ein Anhänger der Gaia-Hypothese, Alex?

Sagen wir mal, ich stehe ihr aufgeschlossen gegenüber. Einen Planeten als Lebewesen zu bezeichnen, wie es manche Gaia-isten (nicht Lovelock!) tun, geht mir zu weit, genauso wie ich einem Computer keine Intelligenz zugestehen kann. Aber die Erde als dynamisches System zu sehen und in diese Richtung zu forschen – warum nicht?

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#18



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BeitragVerfasst am: 01.03.2006, 00:01                                  +/-

Zitat:
@Wildrose: s.o. Allerdings bin ich mittlerweile beim letzten Viertel des Buches angelangt. Und allmählich könnte auch mal einer der männlichen Protagonisten sterben, finde ich.


Stone ist doch schon vorher gestorben zwinkern .
Aber da gehen schon noch genug über den Styx, keine Sorge.

Hm... da gabs diese Ausserirdischen, die den Kindern die Kräfte verleihen, sich zu verwandeln. Und diese Gehirnlarven, die die bösen sind. Allerdings habe ich damals nur einige Bücher gelesen, war mir zu absurd.
Es gibt da mittlerweile 54 Bände davon Überrascht .


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titania



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BeitragVerfasst am: 01.03.2006, 01:06                                  +/-

Stone? Stone?? ????? Hmm ich finde ja, es könnten mal der Norweger sterben. Oder der Inuit. Oder der Viertelindianer. Die ganzen Kieler sowieso.

@Animorphs: Ja die Würmer (ich habe sie mir immer so wie Nacktschnecken vorgestellt - keine Ahnung ob die so beschrieben wurden) gelangten über das Ohr zum Gehirn der Menschen, legten sich dan quasi darum und steuerten diese. Allerdings mussten sie sich in bestimmten abständen aufladen oder so, wofür sie außerhalb ihrer Wirte in irgendsoein Becken tauchen mussten. *wirr*
Die Kinder konnten sich glaub ich verwandeln, weil irgendeiner der guten Außerirdischen ihnen die Fähigkeit dazu gegeben hat, weil er gestorben ist.
Ich habe auch nur ein paar Bände davon gelesen, dann wurde es auf die Dauer ja doch langweilig. Allerdings gab es eine Folge, die mir gut gefiel, weil sie nicht ganz so guttümelnd war. Da ging es irgendwie um Stinktiere. Mehr weiß ich nicht mehr, aber angesichts der 54 Folgen will ich auch nicht mehr viel wissen. Was kann denn da noch an Entwicklung vor sich gehen?


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Wildrose



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BeitragVerfasst am: 01.03.2006, 11:28                                  +/-

titania
Stone? Stone?? ????? Hmm ich finde ja, es könnten mal der Norweger sterben. Oder der Inuit. Oder der Viertelindianer. Die ganzen Kieler sowieso.


schreib doch das Buch einfach um und veröffentliche es dann in deiner Version neu! Spitze
hähö

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titania



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BeitragVerfasst am: 01.03.2006, 13:14                                  +/-

Ha! Der Viertelindianer ist schon tot. Na er war jetzt auch nicht sooo handlungstreibend. Jetzt habe ich noch 50 Seiten vor mir und eine selbstkasteiende Zwangspause eingelegt. Huiuiuiui wie spannend.

Ich meine ja nur ... ich fände ein Buch wohl spannender, wenn ein Charakter erst richtig als Hauptprotagonist aufgebaut werden würde und dann trotzdem schon nach der Hälfte stürbe.


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Tritonus



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BeitragVerfasst am: 01.03.2006, 14:55                                  +/-

Ich habe gestern gelesen, daß der Herr Schätzing ein neues Buch geschrieben hat, in dem es wieder um das Meer und deren Lebewesen geht:
Nachrichten aus einem unbekannten Universum Eine Zeitreise durch die Meere
Soll wohl eher ein Sachbuch sein. Kein Roman.

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parasite



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BeitragVerfasst am: 01.03.2006, 15:11                                  +/-

Der Schwarm hat mich auch ganz schön gefesselt, ohne dass ich diese Tatsache so richtig reflektieren konnte. Eigentlich hab ich selten einen so dicken Schmöker so schnell verschlungen. Das Buch stand in einem Regal in einer Jugendherberge in Invercargill/Neuseeland und weil ich's nicht mitnehmen konnte, hab ich meine Reise um 5 Tage unterbrochen, nur um es ganz lesen zu können. Was mich wohl so fesselte, war die pure Dimension der Handlung: Weltumspannende Bedrohung für die Menschheit und so, blabla. Aber sehr gut fand ich auch den Kenntnisreichtum des Textes. Man lernt einiges, ohne das es aufdringlich oder zu angeberisch (Dan Brown) rüberkommt. Und natürlich war ich auch überrascht, wie vorurteilslos die Handlung mit ihren eigenen Charakteren umsprang. Der Killed-in-Action Anteil war doch sehr hoch. Find ich gut.
Dennoch hinterlies das Buch keinen bleibenden Eindruck bei mir. Fastfood Infotainment, könnte man sagen. Ich erinnere mich aber noch an diese eine, amerikanische Sicherheitsexpertin. Obwohl sie als asiatisch-stämmig beschrieben wird, musste ich bei ihr trotzdem immer irgendwie an Condolezza Rice denken.
?????

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titania



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BeitragVerfasst am: 01.03.2006, 15:48                                  +/-

So. Ich habs jetzt durchgelesen. Wobei ich zugeben muss, dass ich auf dne letzten Seiten ein wenig geschummelt habe und diese "Reise zu den Yrr" und dieses ganze Partikelphilosophische teilweise nur überflogen habe.

Erster Eindruck: solide. Von mir gibt es ja schon Bonuspunkte, wenn ein Buch gut recherchiert ist, und das ist es, laut Danksagungen, ja nun wirklich. Von daher steht es meiner Meinnug nach im oberen Drittel der Bewertung. Allerdings war für mich das Buch nie wirklich fassbar. Sicher entwickelt man mal für den einen, mal für den anderen Charakter Sympathien - aber selbst, wenn einer von denen stirbt, war es für mich ein unbeteiligtes Schulterzuckgefühl, allerhöchstens von einem aussagekräftigen "Oh." begleitet und weniger emotionsbehaftet.
Hmmm... vielleicht sollte ich das Buch eher als Sachbuch mit Spannungsbogen udn Handlung verstehen. Ja, ich denke, so könnte es funktionieren. Denn als Roman verband es meiner Meinung nach den Rezipienten zu wenig mit den Protagonisten. Und stellenweise war mir dann auch die Information zu omnipräsent, was mich zu Gedanken führte wie "Schön und gut, dass jetzt das komplette Sattelitensystem in seiner Komplexität und Detailliertheit dargestellt werden muss - aber würde ich, wenn ich mich für jeden einzelnen Nameninteressieren würde, nicht eher ein Sachbuch lesen?" Aber wenn man es als solches begreift, sorgt die Handlung für Freude und der Rest für Information.

7/10 methanbakterientransportierende rosa Würmer


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