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Allgemeines Buchgeplauder IV
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 23.08.2012, 23:50                                  

Und du verstehst nicht, warum mich dieser Thread so annervt? Wirklich nicht?

Früher haben hier User Bücher vorgestellt, die sie gelesen haben, für alle, jeder konnte sich ein Bild machen, sich überlegen, ob das was für ihn wäre oder nicht, oder einfach nur eine gut geschriebene Buchbesprechung goutieren.

Aber über endlose Reihen von Trivialliteratur in Spoilertags zu posten richtet sich halt nur an die, die diese Reihen sowieso schon lesen. Es ist ein Zwiegespräch zwischen Eingeweihten und vollkommen uninteressant für alle anderen. Daher wären diese Postings in einem eigenen Fantasy/Brian Amato/Wasauchimmer-Thread besser aufbewahrt. Da kann man reinschauen,wenn einen das Genre anspricht oder auch nicht. Im Moment ist das, als würden man sich im Kinofilme-Thread über eine spezielle Serie unterhalten. In Spoilertags.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 00:19                                  +/-

Ich glaube er hat da einen Punkt Yes


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 04:19                                  +/-

D'Amato? Really?


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 10:32                                  +/-

Nichtraucher
Und du verstehst nicht, warum mich dieser Thread so annervt? Wirklich nicht?

Früher haben hier User Bücher vorgestellt, die sie gelesen haben, für alle, jeder konnte sich ein Bild machen, sich überlegen, ob das was für ihn wäre oder nicht, oder einfach nur eine gut geschriebene Buchbesprechung goutieren.

Aus Buchbesprechungen werden Diskussionen, sofern mehrere Leute das jeweilige Buch gelesen haben. Es ist nur natürlich, wenn dann die Spoilertags dazukommen. Im Filmforum regt sich kein Mensch darüber auf.

Zitat:
Im Moment ist das, als würden man sich im Kinofilme-Thread über eine spezielle Serie unterhalten. In Spoilertags.

Nein, das ist so, als würde man sich über einen speziellen Film unterhalten, bei dem man nicht möchte, daß andere potentiell Interessierte verspoilert werden. Was wiederum schon längst Gang und Gebe ist.

Ich verstehe das Problem weiterhin nicht, abseits davon, daß du zufällig mit diesem Genre nicht klarkommst und angepißt bist, daß gerade mehr darüber gesprochen wird. Und das sollte eigentlich keine Meßlatte dafür sein, was in einem Thread geschrieben werden sollte und was nicht.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 10:45                                  +/-

Oh doch, das sollte es.

Gepostet am 24.08.2012, 10:50:

Außerdme tut's mir Leid, wenn du nicht lesen kannst, ich hab im letzten Posting ja schon alles gesagt.


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 11:09                                  +/-

Oh, daß du für dich in deinem letzten Posting alles gesagt hast, ist mir schon klar, deswegen halte ich es trotzdem für unlogisch und sinnlos, irgendwelche Grabenkämpfe zu bestreiten und das mit dieser Argumentation.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 11:20                                  +/-

Wieso, die Argumentation ist doch makellos? Selbst thanil findet, ich habe einen Punkt.


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 11:23                                  +/-

hähö Na dann ist ja alles klar, wenn der Thanil sagt, daß du einen Punkt hast. Ich hoffe, er ist wenigstens schön bunt.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 13:42                                  +/-

Wie wäre es mit einem eigenen Thread für jede Diskussion über ein bestimmtes Buch?

Gepostet am 24.08.2012, 13:43:

Oder war das jetzt zu lösungsorientiert gedacht?


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 13:48                                  +/-

Das war jetzt eher sehr DAFig gedacht. grins

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 13:51                                  +/-

Seit wann steht DAFig für vernünftig? ?????


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 13:55                                  +/-

Eben, es ist nicht vernünftig.

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Tyler Durden
Administrator


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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 17:05                                  +/-



Erinti
James Corey - Leviathan Wakes (The Expanse #1)

Für den diesjährigen Hugo nominiert und das völlig zu recht.
Bei Space Opera, bzw. allgemein Weltraum denkt man ja eher an ferne Erdkolonien, ganz andere Welten oder allgemein ein Hintergrund, der nicht einmal die Erde kennt. Dieser Roman kommt nichtmal aus unserem Sonnensystem heraus und demonstriert wunderbar, daß das auch nicht wirklich nötig ist. Warum in die Ferne schweifen, wenn man auch vor der Haustür genug Platz hat, um sich kreativ so richtig auszutoben.
Die Menschheit hat inzwischen Mars kolonisiert und die äußeren Bereiche des Sonnensystem, Belt genannt, beide sind zwar mehr oder weniger von der Erde abhängig, bilden jedoch eigene Fraktionen. Draußen im Belt leben die Menschen auf Stationen oder Schiffen und haben sich inzwischen auch körperlich an zero g-Bereiche angepaßt, sind also hauptsächlich lang und schmal, außerdem sprechen sie einen eigenen Dialekt, der sich sehr munter aus Englisch, Spanisch, Italienisch, Deutsch und wer weiß was zusammenmixt und schon fast als eigene Sprache durchgehen könnte.
Die zwei Erzählperspektiven sind der XO eines Frachters und ein Detective auf einer Station im Belt, der eine, der über ein zerstörtes Shiff stolpert, der andere, der den Auftrag bekommt, eine Frau zu suchen und notfalls mit Gewalt zu ihrer Familie zurückzubringen. Von da an gerät alles ein wenig außer Kontrolle.
Was mir besonders gut gefällt, ist der Erzählaufbau. Es fängt relativ klein an, so daß man Zeit bekommt, sich in den Hintergrund einzufinden, der unglaublich detailiert und großartig konstruiert ist, man reist ein wenig mit den Charakteren umher, aber dann setzt Corey immer noch einen drauf und noch einen und noch einen, bis man gegen Ende hoffnungslos in den Seiten klebt. Neben dem exzellent zusammengebauten Hintergrund sind auch die Charaktere sehr gelungen, die immer so ein wenig an der Klischeekante entlangschrammen, aber dann doch wieder eigen genug sind und deswegen perfekt funktionieren.
Dann nur wieder die übliche Hoffnung, daß Teil 2 qualitativ daran anschließen kann.


Leviathan Wakes könnte auch verkappte Firefly Fanfiction sein. Da haben wir den Captain, der heroische (Frauen)Held der zu seiner Mannschaft superloyal steht (und vice versa), die zweite Offizierin ist eine superkompetente attraktive ethnische Frau mit wilden Haaren, es gibt einen prolligen Mechaniker mit Waffenfetisch und einen etwas erwachseneren Piloten. Und einen Arzt, aber Spoiler, der stirbt recht früh. Mit Captain Malcolm 'Mal' Reynolds im Hinterkopf ist es eigentlich ganz spaßig zu lesen.



Ebenso beim Setting: Die Menschheit hat "den Belt" kolonisiert, aber die Leute dort stehen nur noch pro forma juristisch unter der Kontrolle der inneren Planeten (Erde, Mond, Mars). Sie sehen anders aus durch die Zero-G (hochgewachsen und schlaksig), sprechen einen Misch-masch-Dialekt, ächzen unter den hohen Steuern und fliegen zusammengeflickte Schrottplatzschiffe. Der nahende Unabhängigkeitskrieg ist spürbar.
Leider gibt es keine Weltraumkühe, Pferde-Romantik oder Wildwest-Prärieplaneten wie in Firefly. Sondern nur trostlose Asteroiden und kahle Monde der äußeren Planete. Überall gibt es wenig (Rotations)Schwerkraft, sind die Tunnel, Geschäfte und Wohnungen in den Stein gehauen und wird mit Nutten & Drogen gedealt wie in der New Yorker Bronx während der 80ern. Auf die Dauer macht das so depressiv wie die Erzählperspektive des Polizisten Millers, der zweite Protagonist, der als typischer "hardboiled detective" (Alkoholiker, geschieden) versucht einen Kriminalfall zu lösen. Der Belt ist keine Frontier wo man Abenteuer und sein Glück sucht, sondern ein öder Ort wo man strandet und versucht zu fliehen.

Was auch daran liegt, dass das Buch mindestens 200 Seiten zu lang ist. Boah, zieht sich das! Und die Verschwörung die aufgedeckt wird ist ziemlich hanebüchen! Gerade weil im Vergleich das restliche World-building glaubwürdig ist. Die Raumschiffe haben die fehlende Windschnittigkeit fliegender "Bürotürme", jedes Stockwerk ein Schiffsdeck und Gravitation gibt's nur wenn der Antrieb beschleunigt. Was ziemlich auf die Knochen geht, um nennenswerte Geschwindigkeit zu sammeln muss die Besatzung auf den Schiffen tagelang 4g und mehr aushalten. Und politische Verwicklungen. Radioaktive Verseuchungen. Spannende Weltraumfights.
Im Gegensatz dazu wie gesagt die hanebüchene Verschwörung: Ein privater Security Konzern von der Erde setzt auf der Saturnmondkolonie Phoebe absichtlich ein außerirdisches Virusmoleküldingens frei, was Biomaterie (sprich Menschen) erst in kotzende Zombies verwandelt und dann in bizarre Horrorwesen transformiert. Dreimal darf man raten wer der erwachende Leviathan ist.

Es war immer spannend genug, dass ich weiterlesen wollte. Und es hat mir wieder ziemlich Lust auf Firefly gemacht. Aber ich tue mich eher schwer damit den Roman weiter zu empfehlen. Als Space Opera ist es unter den Hugo-Award-Nominierungen die Geschichte mit dem höchsten Science-Fiction-Faktor, aber ich denke mal nicht, dass es gewinnen wird.


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#18



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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 18:56                                  +/-

Tyler Durden
Was ziemlich auf die Knochen geht, um nennenswerte Geschwindigkeit zu sammeln muss die Besatzung auf den Schiffen tagelang 4g und mehr aushalten.


Abgesehn davon ist der Asteroid Ceres mit der im Buch beschriebenen Technik nie in die nötige Rotation versetzbar um Schwerkraft herzustellen. Da wird mit physikalischen Details aufgefahren die vorn und hinten nicht zusammenpassen und den Roman aus SF-Sicht lächerlich machen. Wenn man schon ein realistisches Szenario bauen will sollten die Beschreibungen auch stimmig sein. "Leviathan erwacht" will ja kein Fantasy-Märchen-Schmu sein, auch wenn die Zauberkräfte des Virus das vermuten lassen. Die Charaktere sind so lala, deren Motivation nur teilweise glaubwürdig, Miller und Holden wirken so als hätten sie gar nichts mit der Geschichte zu tun, da deren Konflikte selbst verursacht sind. Eine Leseempfehlung gibt's nicht.


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Wann kommt er?
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 24.08.2012, 20:27                                  +/-

Tyler Durden
Leviathan Wakes könnte auch verkappte Firefly Fanfiction sein. Da haben wir den Captain, der heroische (Frauen)Held der zu seiner Mannschaft superloyal steht (und vice versa), die zweite Offizierin ist eine superkompetente attraktive ethnische Frau mit wilden Haaren, es gibt einen prolligen Mechaniker mit Waffenfetisch und einen etwas erwachseneren Piloten. Und einen Arzt, aber Spoiler, der stirbt recht früh. Mit Captain Malcolm 'Mal' Reynolds im Hinterkopf ist es eigentlich ganz spaßig zu lesen.

hähö Das hätte mir ja auch mal auffallen können.

Ich fand das Buch eher zu kurz. Nein, das ist gelogen, aber das war eines der Bücher, die ich ziemlich am Stück durchgelesen habe, obwohl es so dick ist und wo ich jede Seite vermißt hätte.

@ Realismus
Ich weiß ehrlich nicht, wie ich reagieren würde, hätte ich Ahnung davon und würde die entsprechenden Fehler erkennen. Auf der anderen Seite gibt es genug Historienzeugs, bei dem ich es aushalte, daß da teils völliger Quark erzählt wird, einfach weil es der Handlung keinen Schaden zufügt und es letztendlich dann doch funktioniert.

Und ich denke schon, daß das ein Favorit ist, nicht nur, weil es der einzige klassische SciFi-Roman ist, sondern weil er auch innerhalb des Genres sehr vielseitig ist. Aber jetzt sollte ich lieber endlich mal "Embassytown" lesen (und nicht nur schreiben, daß ich es lesen möchte), weil ich mir vorstellen kann, daß der sich als Favorit einsortiert. Bzw. kann ich mir bei dem wenigstens sicher sein, daß ich nicht sauer wäre, wenn er gewinnt.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 25.08.2012, 18:57                                  +/-

Tyler Durden
Seriously, warum findet sich in den Archiven hierzuforum kein schmissiger Verriss über dieses Werk? Roman will ich es nicht nennen, denn zu dieser Langform der schriftlich fixierten Erzählung gehört normalerweise ein Handlungsbogen, der sich über Einleitung und Höhepunkt zu einem Schluss spannt. Warum gibt es keinen großen Monsterthread in dem dieses monströs lange Buch niedergerungen, gebissen und mit den Zähnen zerrissen wird? Haben die schurkigen Chandrian heimlich archivierte Beiträge zensiert, gekürzt und gelöscht? Kann doch nicht sein! Es finden sich nur Bruchstücke von Aelanum und Helcaraxe, ein halb vergessenes Seufzen von Gimli, der schon lange in seiner mindestens fünffachen Stille verloren gegangen ist, und ansonsten kurze Andeutungen anderer User, sie seien (verständlicherweise) niemals über Seite 50 hinausgekommen.

Man sinkt auf eine tiefere Ebene der Stille hinab, wenn Mitmenschen Dinge zerreißen, an denen man mit Herzblut hängt. Und dank dir geht es für mich gerade eine Ebene weiter runter. Spitze

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MetkrugSturmtief



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BeitragVerfasst am: 25.08.2012, 19:15                                  +/-

Hallo Gimli. Hallo Gerade heute habe ich mich gefragt, wann du mal wieder reinschaust.
Für mich geht's also gerade keine Ebene weiter runter. Lucky me. Smilie


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 30.08.2012, 13:39                                  +/-

Das Buch, das mir jemand von euch letzten Samstag geschenkt hat, hab ich jetzt durch und es ist leider gar nicht gut Geschockt

Das mit dem Zeitreisenden, der Jesus sucht. Das ist nicht gut. Aber ich verwichtel es gerne weiter. Vielleicht lag's auch an mir.


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 03.09.2012, 10:47                                  +/-

Passenderweise hat mit "Among Others" die absolute Liebeserklärung an klassische Fantasy- und SF-Literatur den Hugo für den besten Roman gewonnen.
Sehr toll finde ich, daß "The Paper Menagerie" den Hugo für die beste Kurzgeschichte bekommen hat, leider ist "Silently and very fast" von Catherynne Valente leer ausgegangen, was Novellas angeht.

Alle Gewinner

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Leuchtkeks



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BeitragVerfasst am: 03.09.2012, 11:15                                  +/-

"Among Others" lese ich ja gerade, bin auch fast fertig damit, und ich muss sagen, dass ich mir noch immer nicht sicher bin, was genau ich davon halte.

Es ist im Grunde das Tagebuch eines 15-jährigen walisischen Mädchens, Morwenna oder Mo, sie läuft wegen ihrer grausamen Mutter von zuhause weg und kommt schließlich zu ihrem Vater und seinen Schwestern, die Mo in ein englisches Internat stecken. Dort schreibt sie ihr Tagebuch, liest gefühlte 500 Bücher am Tag (es ist teilweise wirklich unrealistisch, obwohl sie erklärt, wieviel Zeit zum Lesen sie hat) und kauft honey buns für ihre Freundinnen. Sie hat aber auch die spezielle Fähigkeit fairies zu sehen und ist auch magisch begabt, das klingt jetzt vielleicht kitschig, wird aber als etwas ganz normales von ihr beschrieben.

Im Buch passiert nicht viel, man erfährt nur langsam, was ihr alles zugestoßen ist und am meisten schreibt sie über ihre Bücher. Sie liebt Tolkien, Le Guin, Heinlein, uvvvvvvvvm. Sie bestellt sich jede Woche 10-20 Bücher in der Ortsbibliothek und liest auch alle.

Ich verstehe also, warum die ganzen SciFi- und Fantasy-Autoren auf ihr Buch abfahren, denn es ist wirklich eine Liebeserklärung an die fantastische Literatur. Die anderen Bücher auf der Nominee Liste habe ich nicht gelesen, also kann ich nicht sagen, ob sie besser oder schlechter sind. Allerdings habe ich das Gefühl, dass um "Among Others" schon sehr viel tamtam gemacht worden ist und es sehr gehyped wurde und es den Erwartungen nicht entspricht, meinen jedenfalls nicht. Es ist nett zu lesen und auch schön und gut geschrieben, aber ob es einen Hugo Award verdient, wage ich anzuzweifeln.

Gepostet am 03.09.2012, 11:17:

Ach ja und ganz was anderes:
http://www.theawl.com/2012/08/a-timeline-of-future-events


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 11.09.2012, 09:39                                  +/-



Buchabteilung im Campingplatzshop in Zinnowitz. Klare Ansage.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 11.09.2012, 17:38                                  +/-

Ob jemals jemand hier 50 Shades of Grey lesen und rezensieren wird?

Erinti
John Scalzi - Redshirts

Definitiv die schönste Homage aller Zeiten an diese armen Würstchen, die aus dramaturgischen Gründen zu Hauf sterben müssen, während die Hauptcharaktere natürlich trotz alledem noch gerade so überleben.


Wil Wheaton hat für Audible die Hörbuchversion eingesprochen! Und macht das ziemlich gut. Ich bin aber noch ganz am Anfang. Und Hörbücher sind schon seltsam, ich zweifele ob ich mich das Konzept überzeugt. Man kann zwar währenddessen andere Sachen tun, aber selber lesen wäre schneller. Und man hört Namen nur, anstatt zu wissen wie sie geschrieben werden. Das merkt man bei Hörern der Game of Thrones Bücher (soviel einfacher zu tippen als ASoIaF), die seeeehr eigenwillige Vorstellungen haben wie Tyrion Lannister und Co heißen.


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