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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 18:05                                  +/-

Da gibt's Frauen? Ich dachte, das gibt der Plot nicht her.


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You met me at a very strange time in my life.
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Psycho Dad
Sultan der Rhetorik


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BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 18:10                                  +/-

Vielleicht spielt sie eine Bundesgrenzschutzbeamtin, die im Knast andere Kannibalen befragen muss, um sich in die Psyche des Täters hinein zu versetzen.


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„Hm, ich hätte Appetit auf generell asiatisch.“
(Tyler D.)
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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 18:20                                  +/-

Mit den Augen rollen …warum mach ich mir eigentlich die Mühe und setzte links??? hmmmm


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Ha! You afraid to get wet?
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Psycho Dad
Sultan der Rhetorik


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BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 18:35                                  +/-

imdb schreibt:

Zitat:
In Germany, as graduate student Katie Armstrong (Russell) researches cannibal killer Oliver Hagen (Kretschmann) for her thesis, she becomes obsessed with her subject and ultimately plunges into a lifestyle similar to Hagen's and the thousands of people like him.




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„Hm, ich hätte Appetit auf generell asiatisch.“
(Tyler D.)
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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 18:39                                  +/-

Verbot für Kannibalen-Film


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Ha! You afraid to get wet?
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Tyler Durden
Administrator


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BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 20:16                                  +/-

Ich verstehe die Urteilsbegründung, teilweise mutet die Argumentation aber etwas kurios an:
Zitat:
"Das Persönlichkeitsrecht eines unfreiwillig zum Thema eines Horrorfilms gemachten Menschen kann dadurch nicht überlagert werden."

Wenn es kein Horrorfilm wäre würde die Persönlichkeitsverletzung also weniger schwer wiegen? Zum Beispiel eine Komödie von Rosa von Praunheim?

Zitat:
Meiwes' Anwalt Harald Ermel zeigte sich mit dem Urteil zufrieden und kündigte an, auch gegen das Lied "Mein Teil " der Rockgruppe Rammstein und den angekündigten Film "Dein Herz in meinem Hirn" von Rosa von Praunheim vorgehen zu wollen. Auch in diesen beiden Fällen werde die Geschichte seines Mandanten unrechtmäßig benutzt.

Ah so.

Zitat:
ultimately plunges into a lifestyle similar to Hagen'

Wie kann man hier "plunges" übersetzen? Recherchiert sie nur im Millieu oder wird sie selbst zur Kannibalin? Erinnert mich an Clarice Starling und Hannibal Lecter.

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Akt



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BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 20:24                                  +/-

"eintauchen" würde passen.


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And she will look upon him with forgiveness... and everybody will forgive and love. And he will be loved.
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Athene



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BeitragVerfasst am: 03.03.2006, 21:21                                  +/-

Ich kann jetzt leider nur vom Anfang des Filmes berichten, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass bei ihr die Tendenz zur Kannibalin gegeben war. Man bekam ja alles brav von ihrer Stimme aus dem Off erklärt, sie war fasziniert von den düsteren Seiten am Menschen, wollte genau herausfinden was das für Menschen waren. Machte Fotos von den Häusern in denen sie aufwuchsen, den Schulen die von den beiden Männern als Kinder besucht wurden usw.

Ich persönlich hatte den Eindruck, dass man damit versuchte die psychologische Schiene vorzuschieben, um den Zuschauer dann doch noch mit schön vielen Schock- und Ekelmomenten zu befriedigen. Aber es wäre unfair einen kompletten Film alleine auf Grundlage der ersten 10/20 Minuten niederzumachen. Jedenfalls hat es gereicht, um für mich die Entscheidung zu fällen, dass ich diesen Film nicht sehen will.

Nach meiner Flucht aus dem Kino hatte ich jedenfalls keinen Hunger mehr ?????

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Ramujan



Beiträge: 6284
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Wohnort: Böggelte bei Meppen
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BeitragVerfasst am: 04.03.2006, 17:04                                  +/-




Ich habe Syriana zwar nicht gesehen, nach euren Kritiken dürfte der Film aber das genaue Gegenteil zu A new world sein: A new world ist eine geradlinig erzählte Liebesgeschichte um die Häuptlingstochter Pocahontas, die dem Abenteurer, Kolonialisten und Kapitän John Smith zuerst das Leben rettet und ihn später weitere Male unterstützt, etwa indem sie ihm und die ihm untergebenen verhungernden Siedler mit Nahrungsmitteln versorgt. Das bringt ihr Ärger mit dem Vater ein: einzig der familiäre Vorteil, die Lieblingstochter zu sein, rettet sie davor, getötet zu werden; so wird sie nur verjagt. Pocahontas richtet sich in der Siedlung ein, doch auf ihre Liebe John Smith warten neue Herausvorderungen und große Abenteuer. Er verlässt sie und Pocahontas heiratet Christian Bale.

Laut Wikipedia ist der Film der erste seit neun Jahren, den man vollständig auf 65mm gedreht hat (der letzte war Hamlet von Kenneth Branagh), Regisseur Malick verzichtet fast vollständig auf Kunstlicht, lässt die Kamera dicht über Wasseroberflächen gleiten oder platziert sie in wogendes, hüfthohes Gras. Er arbeitet viel mit Steadycams, um das Geschehen mittelbarer zu machen und findet überhaupt eine recht poetische Bildsprache. Dialoge gibt es kaum, der Film wird zu einem nicht geringen Teil von Stimmen aus dem Off kommentiert. Das schafft freilich eine gewisse subjektive Nähe zu den Figuren, andererseits lässt Malick - und hier liegt ein gewollter narrativer Widerspruch - den gesamten Film kühl distanziert ablaufen. Man erfährt wenig über die Figuren, über ihre Schicksale, über die einzelnen Subgeschichten um die Indianer und um die Siedler; die Spannungen, die zwischen diesen Feldern auftauchen und abflachen und wieder auftauchen, bleiben streng fragmentarisch und werden nur angerissen: Die Siedler bauen ihr kleines ungemütliches Dorf, Schlammpfützen überziehen die Straßen, die Menschen sind heruntergekommen und fallen stetig tiefer, dann: Ein kurzes Aufbegehren gegen die Obrigkeit, zwei Schüsse fallen, es wird Winter, Schnee fällt und die Temperatur, die auf der Leinwand gezeigt wird, ist so kühl wie jene der Dramaturgie.

Das ist sicherlich so gewollt, vermutlich wollte Malick damit auch über mehrere Ecken und philosophisch genommene Kurven die Unvereinbarkeit zwischen der neuen und der alten Welt darstellen, aber so richtig kommt er damit nicht in Fahrt. Auch die Liebesgeschichte, also das Kernthema des Films, bleibt eher fremd, außer ein paar verliebte Blicke (auch wenn Q'Orianka Kilcher freilich zum Verlieben blickt) und etwas gut gemeinte Prosa der Off-Stimmen kommt da nicht viel.

Fazit: Sicherlich ein ambitionierter Film, mit dem ich mich aber nicht wirklich anfreunden konnte: Ein paar schöne Bilder, eine schöne Hauptdarstellerin und ein interessanter Erzählstil, der mich aber leider gegen Ende des Dramas dann doch zunehmend gelangweilt hat, lassen mich mal - Zeit sich zurückzuziehen und mich auf ein faires und gerechtes Urteil zu besinnen! - sechs von zehn möglichen Maispflanzen geben:


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Kaylee



Beiträge: 6078
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BeitragVerfasst am: 04.03.2006, 17:09                                  +/-

Hört sich interessant an. Passt zu dieser netten Formulierung eines imdb-Kommentars:

Zitat:
In his production, the flowing waters and the forest canopy are the actors, and the gentle reflections of troubled minds are the words.


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Lothiriel
Wissende


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BeitragVerfasst am: 05.03.2006, 19:01                                  +/-

Hat jemand von euch "Casanova" gesehen? Lohnt es sich, morgen in die OV zu gehen?
Und ist zufällig von euch jemand in Koblenz und hat Lust, mitzukommen?

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Ramujan



Beiträge: 6284
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Wohnort: Böggelte bei Meppen
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BeitragVerfasst am: 05.03.2006, 19:23                                  +/-

Kaylee
Hört sich interessant an.

Hast du meine Kritik gelesen?

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sphinx



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Wohnort: der falsche
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BeitragVerfasst am: 05.03.2006, 20:39                                  +/-

Athene
Ich persönlich hatte den Eindruck, dass man damit versuchte die psychologische Schiene vorzuschieben, um den Zuschauer dann doch noch mit schön vielen Schock- und Ekelmomenten zu befriedigen. Aber es wäre unfair einen kompletten Film alleine auf Grundlage der ersten 10/20 Minuten niederzumachen.


nö. die zeit hat gereicht, die schlechte machart zu erkennen. sehe irgendwie nicht, wie der film sich da noch hätte rausentwickeln können. zwinkern


_________________
worauf wartet ihr noch? stopft euch den schmuck
in die busen, den büchsenöffner, das cembalo,
bietet der nemesis eine pauschale an
und packt! die vergütungen ein,
die gasmaske und den unterleib!
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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 17:54                                  +/-

Hast Du jetzt Die Geisha gesehen, Mann mit dem wesenentsprechenden Nachnamen?

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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 19:27                                  +/-

Nein, aber ich lese gerade das Buch.

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Wichtel



Beiträge: 18028
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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 19:35                                  +/-

Dich meinte ich nicht, aber wie ist denn das Buch? … Du hast auch einen wesenentsprechenden Nachnamen? Wie ist denn Dein Wesen so?

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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 19:40                                  +/-

Zitat:
Dich meinte ich nicht


Das kommt davon, wenn man die Leute nicht direkt anredet und stattdessen in Rätseln spricht. Du musst an deiner Kommunikation arbeiten.

Wie das Buch ist, weiß ich noch nicht. Hab gerade erst angefangen. Es soll aber besser sein als der Film.

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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 06.03.2006, 19:43                                  +/-

Du solltest alles lesen und alles wissen. Das erwarte ich von Dir. Jetzt bin ich enttäuscht. ts

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 10.03.2006, 15:16                                  +/-

Walk the Line


Am letzten Sonntag habe ich ihn nun auch gesehen, natürlich mit meiner Freundin zusammen, ist ja schließlich ein Liebesfilm. Das Kino war dementsprechend auch verdammt leer, bis auf so geschätzte zwei Dutzend andere Paare. Ist Sonntag abend der Abend für Verliebte??

Der Anfang hat mir besonders gut gefallen. Schlicht, geradezu kalt, ein Gefängnis wie es im Buche steht. Das immer lauter werdende Wummen von Bass und einer losgelassenen Menge, die mit den Füßen die Erde zum Zittern bringt. Und dann dieser schwarze Rabe. Die Kreissäge und der prüfende Finger darüber, man hat beinahe Angst, dass er sich verletzt; der Schatten aus der Vergangenheit. Klasse gemacht. "Mr. Cash? Mr. Cash!" Schnitt und der Film geht los.

Ab dem Punkt habe ich auf die Kreissäge gewartet und bin schon zusammengezuckt, als der große Bruder für einen Moment die Kontrolle über das zu sägende Stück Holz verliert. Die Jugend war hart, tja, so war das wohl damals. Man lebt im Süden der USA, pflückt auf Baumwollfeldern, weil "die Nigger ja immer eine Ausrede finden nicht arbeiten zu müssen" und singt Kirchenlieder. Der Vater brutal und herrisch - da musste Johnny wohl werden wie er später war.

Die Zeit in Deutschland wurde schnell abgehandelt und wichtig waren nur die Anfänger seiner Musik und der Film über Folsom. Lustig fand ich allerdings, dass in dem Musikgeschäft irgendwelche volkstümliche Marschmusik aus dem Radio tönte. hähö

Nun, ich will nicht zuviel verraten, aber es war schon ein interessantes Leben. Mit Elvis & Co. unterwegs, als sie noch in Turnhallen auftraten, Drogenkarriere und großes Comeback. Und dazu die große Liebe.

Der Film ist wirklich verdammt gut, kurzweilig (ich wunderte mich, dass er schon vorbei war) und hat mir einige Gänsehautmomente beschehrt. Dazu gehört ganz eindeutig Johnnys erster größerer Auftritt, wenn er vor dem schweigenden Publikum steht und nur sagt: "Hallo .. ich bin Johnny Cash ...". Womit wir bei der Musik wären. Großartig. Gigantisch! Er passt sehr gut in die Gesellschaft dieser frühen Rockgrößen und es swingt einfach. Der zupfende Bass, simple Gitarrenuntermalung auf der anderen Seite und diese Stimme. Ich weiß nicht wie das bei der Synchronisation geregelt wurde, aber wenn die Lieder Original blieben, dann hat Mr. Phoenix schon eine tolle Singstimme.

Ja, die Schauspieler. Keine Ahnung warum alle von der weiblichen Hauptrolle reden. Sie war gut, ja schon, aber ich finde Joaquin einfach klasse! Yes

Ein Film .. über das Leben. Nicht nur über das Leben von Johnny Cash sondern über das Leben im Allgemeinen. Wirklich grandios umgesetzt und in wunderschönen Bildern eingefangen, zum Leben erweckt durch die Schauspieler und die Musik.


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Waldelb



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BeitragVerfasst am: 10.03.2006, 17:32                                  +/-

Spitze Schöne Kritik, spricht genau meine Gedanken. Interessant finde ich es, dass ich bisher (von den verschiedensten Leuten die den Film gesehen haben, noch keine negative Filmbewertung gehört habe. Selbst von denen nicht, bei denen ich es erwartet hätte.

Gimli
Ich weiß nicht wie das bei der Synchronisation geregelt wurde, aber wenn die Lieder Original blieben, dann hat Mr. Phoenix schon eine tolle Singstimme.

Yes


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Waldelb



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BeitragVerfasst am: 10.03.2006, 18:15                                  +/-



Wann ist Brokeback Mountain eigentlich ins Kino gekommen? Ich habe ihn gestern gesehen und war froh, dass er überhaupt noch lief... bis ich in einem praktisch ausverkauftem Kino saß. Das hat mich reichlich irritiert.


Den Film fande ich gut: Wirklich schön, besondern die Schauspieler haben ihre Sache gut gemacht. Es wurde nichts, so wie von mir befüchtet, ins Lächerliche gezogen, oder übertrieben kitischig dargestellt. Im Gegenteil, er war überraschend bodenständig und harsch, verdammt glaubwürdig und trotzdem richtig emotional. *schnief* Hat mich überrascht.

Interessant machte den Film auch, dass er nicht ganz geradlinig erzählt wird. Man muss sich, gerade dem Ende hingegen, öfters mal denken was denn nun passiert ist, während die Kamera woanders war... Über manche Dinge grübele ich immer noch.

Einziger Negativpunkt an der Filmführung: Teilweise, um die Mitte des Films, zieht es sich ganz schön gewaltig hin; wenn man das triste Leben der beiden kennenlernt. Diese Passagen lassen einen gefühlskalt zusehen. Wahrscheinlich beabsichtig, aber dennoch nicht perfekt gelöst. Der Wiedereinstieg in die eigentliche Problematik wird dadurch recht schwer.
Vielleicht machen aber auch gerade diese langen, wirklich langen Szenen den Film glaubwürdig und unkitschig. Schwer zu sagen.

Trotzdem finde ich ihn sehenswert. Ich glaube er entspricht nicht dem, was die meisten sich vorstellen.

8 1/2 von 10 kleinen Cowboys:




Kleine Randbemerkung: Das Publikum... sehr interessant. Ich glaube das Thema hat einige viele nervös gemacht (es ist auch ganz ehrlich ungewohnt merkwürdig sich eine schwule Liebesszene anzusehen). Zumindest wurde an Stellen gelacht/gekichert, die nicht witzig gedacht waren...


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 10.03.2006, 18:41                                  +/-

Waldelb
Wann ist Brokeback Mountain eigentlich ins Kino gekommen? Ich habe ihn gestern gesehen und war froh, dass er überhaupt noch lief... bis ich in einem praktisch ausverkauftem Kino saß. Das hat mich reichlich irritiert.

Der ist gestern ins Kino gekommen, wenn ich mich nicht irre. grins

Aber ich dachte irgendwie auch, dass er schon seit Wochen im Kino ist. zwinkern


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