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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 14.01.2014, 21:25                                  +/-

Euseppus
Vulven


Vulvi?


Egal, ganz viele davon.



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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.01.2014, 21:49                                  +/-

Tyler Durden
Vulvi?


- i ist doch maskulin!

Ach, Tyler...


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"Jeder spricht Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut." (Michel de Montaigne)
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Arwen gegen den Vulkan



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BeitragVerfasst am: 14.01.2014, 22:11                                  +/-

Erinti
Es gibt einen unglaublich großartigen südkoreanischen Film (in Kollaboration mit Hong Kong) names The Thieves, der ähnlich wie "Ocean's Eleven" so ziemlich alles an Rang und Namen vereint

Die zehn Leute auf dem Filmplakat habe ich alle noch nie zuvor gesehen. hähö

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Arwen gegen den Vulkan



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BeitragVerfasst am: 14.01.2014, 22:56                                  +/-

Ach übrigens, Euseppus und Thanil: So laufen Debatten über Filmqualität, kurz und bündig und auf den Punkt:



Yes

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 14.01.2014, 22:58                                  +/-

Je länger ich drüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, dass es Vulvata heißen muss.


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 14.01.2014, 23:01                                  +/-

Euseppus


Wichtel
Ich schlief während des Films ein.

Bei Dir weiß ich wenigstens, warum. hähö

Ach ja?

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Erinti



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BeitragVerfasst am: 14.01.2014, 23:22                                  +/-

Arwen gegen den Vulkan
Erinti
Es gibt einen unglaublich großartigen südkoreanischen Film (in Kollaboration mit Hong Kong) names The Thieves, der ähnlich wie "Ocean's Eleven" so ziemlich alles an Rang und Namen vereint

Die zehn Leute auf dem Filmplakat habe ich alle noch nie zuvor gesehen. hähö

Natürlich nicht, hat niemand, der sich nicht für Filme aus diesen beiden Ländern interessiert oder nur sporadisch mal welche guckt. hähö Dennoch ist das eine mit "Ocean's Eleven" vergleichbare Liste, was das Starlevel aka Bekanntheit in Südkorea oder Hong Kong angeht, weswegen ergo eine ähnliche Aufmerksmkeit generiert wurde. Weswegen man auch einfach nur irgendwas hätte fabrizieren können, den Erfolg hätte es dennoch mit Scherheit gegeben, weswegen ich es schön finde, daß dem nicht so war, sondern es Erfolg plus coolen Film gab.

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Eiranion
Dr. rer. nat Frühstück


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BeitragVerfasst am: 14.01.2014, 23:28                                  +/-

Ich mag ja Ocean's Eleven....


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 18.01.2014, 04:38                                  


Die 4 Magier gucken so verdutzt, weil nachts im magischen Mondlicht ihre mysteriösen Magierkarten
sich verbinden, durchsichtig werden und dann eine geheime Zwergentür öffnen. Oder so ähnlich.

Spoiler-Warnung!

Disclaimer: Es hat nicht geholfen, dass ich kürzlich The Prestige von Christopher Nolan gesehen habe. Während der auch Probleme mit dem Twist hat (Hugh Jackman und seine Tesla-Teleportation), gibt es dort viele ähnliche Elemente, z.B. Michael Caine, Wassertanks und generell das Magier-Thema, ist aber handwerklich, schauspielerisch und atmosphärisch ungleich interessanter. Solche guten Filme weiß man so erst zu schätzen.

Now you see me ist bei IMDB erstaunlich hoch bewertet, aber es ist … ein dürftiger Film. Wahrscheinlich hatte Euse einfach nur einen bezaubernden Kinoabend, und das färbt seine Erinnerungen. Oder er war bekifft und hätte alles amüsant gefunden.

Kurzstory:
Vier Magier (Sorte David Copperfield, nicht Gandalf) führen einen Masterplan aus für spektakuläre Shows/Tricks, erdacht von einem fünften Unbekannten bzw einer Geheimorganisation "the Eye of Horus". Braucht man sich nicht merken, weil der Plot um die Geheimorganisation führt nirgendwo hin. Jedenfalls, weil das auch einen Bankraub und sonstiges Umverteilen von Geld beinhaltet involvieren sich das FBI und Interpol. Morgan Freeman ist eine dritte Partei in Rolle eines Showbiz-Typen, der es sich zum Beruf machte die Illusions-Tricks zu erklärbären.

Grundsätzlich mag ich Jesse Eisenberg und Woody Harrelson. Fängt also nicht schlecht an. Was mich dann aber schnell tierisch nervte, war, dass die gezeigten Zaubertricks völlig unmöglich sind oder sogar sichtbar mit CGI getrickst sind. Aus einem Kaninchen wird, puff, ein Hut. Während die Kamera draufhält. Menschen können fliegen. Sich teleportieren. Durch Gitterstäbe gehen. Beliebig Handschellen abnehmen und anlegen. Massenhypnose machen. Zu Hologrammen werden. Es ist völlig irreal und ergibt keinen Sinn. Wie ein überanimierter Actionfilm unspannend wird, wenn alle wie Zeichentrickfiguren rumspringen, so ist das auch hier der Fall. Mitspekulieren wie die Tricks funktionieren wird dann auch sinnlos, weil sowieso alles möglich ist.

Das ist im Kleinen so, zum Beispiel wenn sich die vier Magier und Morgan Freeman angiften, soll dieser sich eine Spielkarte aussuchen. Die findet er dann magischerweise in seiner Jackentasche und es steht "You suck" drauf. Wie kam die Karte in seine Tasche; wie ist das möglich? Gar nicht! Es ist ein schneller, billiger Gag. Und dann im Großen, weil, spoileralarm!, die vier Magier eine Verfolgungsjagd so orchestrieren, dass sie unbemerkt ein Auto austauschen (um es explodieren zu lassen, glücklicherweise ohne unbeteiligte Straßenverkehrsteilnehmer mit in den Tod zu reißen). Dummerweise wird kurz vorher dem Zuschauer aber noch explizit gezeigt wie TV-Nachrichten-Hubschrauber über der Verfolgungsjagd kreisen und darüber berichten und alles filmen. Anscheinend hat sich in der Now-You-See-Me-Filmwelt also niemand die Mühe gemacht die Filmaufnahmen fünf Sekunden vor der Explosion nochmal anzuschauen…

Und dann der Twist! Vorsicht, Superspoilerwarnung. Der Drahtzieher des Ganzen, Auftraggeber der 4 Magier und absoluter Übermagier entpuppt sich am Ende als, Trommelwirbel, der zuständige FBI-Agent, dem wir die Hälfte des Filmes zuschauten wie er die 4 Magier jagt. Das ist wie wenn Fox Mulder sich als der Drahtzieher der UFO-Vertuschung entpuppen würde. Und Scully nur: WTF? Das dümmste, bescheuertste, blödsinnigste Ende das man sich hätte vorstellen können! Und zwar nicht Dummheit der Art von "man muss sein Gehirn an der Kinokasse abgeben", nein, das ist Dummheit der Art "so lobotomiert, dass es weh tut und den ganzen Film versaut".

Ein guter Twist zeichnet sich dadurch aus, dass man einen Film ein zweites Mal anschauen kann (und anschauen will), weil man Details entdeckt, die das Puzzle stimmig machen. Bei Now You See Me würde man dagegen nur erkennen, dass der Plot 100% absurd ist. Ok, es gibt ein paar wenige Hinweise. Woody Harrelson, der Mentalist, analysiert dass der FBI-Agent Daddy-issues hat. Und tatsächlich entpuppt er sich dann als jemand der Rache für den Tod seines Meistermagier-Vaters nimmt. Ansonsten ist Mark Ruffalo, der FBI-Agent, aber so ernsthaft mit der Jagd auf die Magier beschäftigt, selbst wenn er alleine und ungesehen ist, dass … nee, die Enthüllung der finalen fünf Zylonen ergab mehr Sinn. Und das lässt völlig unbeachtet, dass es sowieso schon unmöglich sein sollte, beim FBI Karriere zu machen und noch Zeit/Geld zu haben zum besten unbekannten Magier der Welt aufzusteigen. Und sich den kompliziertest möglichen Plan für eine Rache auszudenken.

Euse
Dieses Kritisieren der platten Figuren, egal, was für ein Genre gerade vorliegt, empfinde ich immer mehr als "deutsch". Darum gehts vielen Filmen nicht und so tickt auch der US-Drehbuchschreiber in Hollywood nicht.


Als ich den Satz las fand ich ihn pointiert formuliert. Allein, die Figuren waren mir dann auch ziemlich egal. Es half auch nicht, dass der einzige entwickelte Protagonist mit dem ich sympathisierte, der grumpy Ruffalo, alles nur gefakt hat.

Moralisch gesehen ist der Film sogar ziemlich gemein: Morgan Freeman hatte nichts falsch gemacht. Es war die eigene Schuld des Magier-Vaters, dass der sich für sein Comeback an seinem Trick übernommen hatte, sich in einem billigen Safe einschließen und in den Fluss werfen ließ. Trotzdem soll der Zuschauer es am Ende cool/gerecht finden, dass Schizo-Magiersohn den Rivalen Morgan Freeman hinter Gefängnisgitter getrickst hat. It doesn't make sense!


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 18.01.2014, 11:32                                  +/-

Moralisch gesehen ist der Film sogar ziemlich gemein: Morgan Freeman hatte nichts falsch gemacht. Es war die eigene Schuld des Magier-Vaters, dass der sich für sein Comeback an seinem Trick übernommen hatte, sich in einem billigen Safe einschließen und in den Fluss werfen ließ. Trotzdem soll der Zuschauer es am Ende cool/gerecht finden, dass Schizo-Magiersohn den Rivalen Morgan Freeman hinter Gefängnisgitter getrickst hat. It doesn't make sense!


Das fand ich auch ziemlich - äh - eigen.
Ansonsten war ich nicht bekifft, sondern habe schon ca. 20 solcher Filme gesehen und hatte keinerlei Erwartung als spaßvolle Tricks und lustige sensations. Genau das habe ich bekommen. 80 % aller Mindfuck- oder High-Concept-Filme sind leider nicht der Brüller, wenn es um eine tolle Storx oder packende Charaktere geht. Ich wusste, was ich kriege (oder auch nicht), und bin da also nicht bierernst rein, sondern hatte einen fluffigen Kinoabend. Und den kann man meiner Meinung nach bei diesem Film durchaus haben.
@Tyler: Die Beschwerde, dass viele der Tricks im Film total unmöglich sind, ist doch gerade eine Art "poetischer" schöner Zaubernote im Film, ganz be"zaubernd". Smilie


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 20.01.2014, 19:46                                  +/-

Helcaraxe Weltraumfilm
Euse
Die Found-footage und Zeitmontage-Sache mochte ich i. V. zu Helca sehr gerne wie überhaupt den gesamten Film in Machart und mit dem Geist dahinter. Sicher ein "kleiner" Film - aber in meinen Augen vielleicht einer der wenig "echten" Science-Fiction-Filme der letzten Jahre.

Mhm, war ja klar, daß Euse den Film schon wieder kennt.


Woher kennt ihr denn alle solche kleinen Filme?


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 20.01.2014, 20:02                                  +/-

Eigentlich ganz banal, durch Neugier auf gute Filme aus einem bestimmten Genre und Stöbern in der IMDB. Ich finde da andauernd unbekanntere Sachen, die ich gucken will. Letztlich zum Beispiel Hitchcocks Lifeboat von 1944. Total untypischer Film für den Regisseur, sehr anders als alles, was später kam.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 20.01.2014, 20:24                                  +/-

Ich aus den apple-Trailern. Da seh ich dann die Trailern zu allen US-Filmen und kann inzwischen schon ganz genau vorhersagen, welchen massenkompatiblen Müll wir wieder im Kino zu sehen kriegen und welche Independentproduktionen und Dokus bei uns höchstens mal Direct-to-DVD ankommen.


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Arwen gegen den Vulkan



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BeitragVerfasst am: 22.01.2014, 01:59                                  +/-



Kabir Bedi! Spitze Der männlichste Typ aller Zeiten!

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 22.01.2014, 13:13                                  +/-

Bist Du verliebt in den? Wer ist die Flitzpiepe?


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Aelanum



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BeitragVerfasst am: 22.01.2014, 14:30                                  +/-

Sandokan - der Tiger von Malaysia. (*) Im Kindergarten wollte ich den unbedingt heiraten, hat aber nicht geklappt Traurig

(*)Gemeint ist diese Serie, nicht diese.

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Craggan



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BeitragVerfasst am: 22.01.2014, 20:25                                  +/-

schwu-hul


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If you’re tired of arguing with strangers on the Internet, try talking with one of them in real life (B. Obama's Farewell address speech, 11.1.2017)
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 22.01.2014, 20:30                                  +/-

Yo man

@ Aelanum
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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 22.01.2014, 21:48                                  +/-

Erinti

@ Aelanum
Major Fangirlalarm Yes

*micheinreih*

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Arwen gegen den Vulkan



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BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 00:20                                  +/-

Arwelanum sind die Besten! Spitze

Schwul Ghul 1
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Schwul Ghul 2
schwu-hul

Tut mir leid, Ihr seid zwei Pfeifen! Alle zwei! Die zwei Pfeifen! Yes

Eine Ratte
Yo man

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Eine Komplizin
*micheinreih*

Tut mir leid, Ihr seid zwei Pfeifinnen! Alle zwei! Die zwei Pfeifinnen! Yes

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 12:06                                  +/-



James Franco lässt in L.A. eine riesige Party steigen; Setz Rogen zieht seinen Kumpel Jay Baruchel mit hin, wo schon Jonah Hill und Craig Robinson auf ihn warten. Könnte eigentlich alles okay sein, wenn Gott nicht beschlossen hätte, die Apokalypse just in dieser Nacht über die Welt kommen zu lassen und die Comedians nicht in Wirklichkeit allesamt asoziale, menschenhassende Ekelpakete from hell wären. Und wenn nicht Danny McBride als ungeladener Gast am nächsten Morgen, ohne was mitbekommen zu haben, die letzten Nahrungsvorräte zu einem großen leckeren Frühstück verbraten würde...

Ich muss sagen, ich hatte einen Heidenspaß. Und das nicht, weil ich ein großer Fan von den Comedians wäre, die sich hier in grotesker Verzerrung selber spielen, das war mir wurscht. Der Film ist bitterböse und tiefschwarz und verbreitet in seiner bizarren Komik sogar so etwas wie Endzeitstimmung. Wenn gleich zu Beginn alle Guten gleichmal gen Himmel gesogen werden wie bei Klischee-Alien-Entführungen und somit alle noch auf dem Erdball Krebsenden eh erstmal doomed sind, dann ist das eh schon mal eine schöne Prämisse. Natürlich kann man sich aber retten, wenn man zur rechten Zeit irgendwas besonders "Selbstloses" macht, und auch in Bezug auf das Optische der Apokalypse hält sich Gott ebenso buchhalterisch an die Bibelworte. Wie diese Ekelpakete inmitten des totalen Infernos nochmal ihr persönliches Armageddon einläuten und wie die Übriggebliebenen am Schluss versuchen, ihre Lehre aus "Man kann gerettet werden, wenn man gut ist" zu ziehen, das hat Verve. Vieles haben Rogen - zugleich Drehbuchautor und Regisseur - und seine pals natürlich als gebürtige Stand-Up-Comedians improvisiert und vieles davon ist derb unter der Gürtellinie, passt aber hervorragend zu den Gestalten, die sie verkörpern.
Das kaputteste Cameo ever samt lustigstem Filmtod des Jahrzehnts geht an Michael Cera und das Witzigste an Emma Watson.





"This is the end" ist schön dreckig, anarchisch und ist sich für keine Übertreibung christlicher Untergangsfantasien zu schade. Man kann sicher weiterleben, ohne ihn gesehen zu haben, aber für 90 Minuten herrlichen Spaß taugt er ganz ohne Frage.

Vier von fünf Men-Titty-Fucks. (Nein, ich wollte auch nicht wissen, was das ist.)


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 12:58                                  +/-

Den habe ich auch neulich gesehen Smilie Ich stimm dir in allem zu! War echt amüsant. Respekt dafür, dass sich u.a. Michael Cera mit diesem Film son bißchen den Ruf versaut hähö Danny McBride ist ja irgendwie in allen Filmen gleich. Ich glaub, der spielt sich ständig nur selbst. In den Specials deutet Rogen auch an, dass McBride irgendwie immer so sei... das macht mir schon ein bißchen Angst irgendwie hähö


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