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Homosexualität
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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 22.02.2014, 16:00                                  +/-

Gott, ist der Text schlecht.

Claudia Roth
Doch die aktuelle Debatte zeigt uns nun, dass dieser Konsens über die in unserem Grundgesetz formulierten Grundsätze offenbar brüchig ist – oder schlimmer, dass es ihn gegenüber Lesben und Schwulen nicht zu geben scheint. Wenn nun ein Matthias Matussek die Höherwertigkeit der Heterosexualität propagiert, dann sagt er damit nichts anderes als: Der homosexuelle Mensch ist nicht gleich viel wert, Lesben und Schwule haben nicht das Recht auf die gleiche Würde und Anerkennung als Mensch.

*seufz*
Nein, vollkommen falsch. Mit den Augen rollen Matussek beschreibt homosexuelle Beziehungen als defizitär, weil aus ihnen keine Kinder hervorgehen können. Ich halte nichts von dieser rein naturalistischen Sichtweise, aber sie ist eben doch ein völlig anderes Kaliber als "Lesben und Schwule haben nicht das Recht auf die gleiche Würde und Anerkennung als Mensch". Das ist schon verdammt dreist, was Roth hier macht.

Es ist übrigens genau diese Hypermoral, die die Diskussion immer wieder anfacht. Und da wundert sich Claudia Roth auch noch. hmmmm

Claudia Roth
Es geht eben nicht um ein Verhalten, sondern um die Identität. Und genau an diesem Punkt hat die Politik, haben staatliche Regelungen nichts verloren. Stattdessen hat der Staat die Pflicht, Menschen so anzunehmen, wie sie sind, und in Bezug auf ihre Identität Neutralität zu üben.

Mit den Augen rollen
Ganz recht. Warum dann die massive Einflußnahme grün-roter Politik auf die Lehrpläne in BW, Frau Roth?

Claudia Roth
Um nichts anderes geht es übrigens im grün-roten Bildungsplan von Baden-Württemberg: Kinder sollen dort künftig auch in der Schule davon erfahren, dass es viele Formen der familiären und auf Liebe begründeten Gemeinschaft gibt und dass das auch völlig in Ordnung so ist.

Genau das geschieht ja schon. Aber nicht auf Kosten der Information über andere Formen der Diskriminierung und auch nicht fächerübergreifend, d.h. das Thema unverdient überbetonend. Capice?

Claudia Roth
Besonders abstoßend finde ich es allerdings, wenn ein Herr Matussek in der Manier des selbstverliebten Agent Provocateur das Ressentiment als vermeintliche Liberalität verkauft und mit dem "flotten" Spruch "Ich bin wohl homophob – und das ist auch gut so" die Ausgrenzung quasi mit dem Schampus-Glas in der Hand zurück in die Salons der ach so freien Bürgerlichkeit holt. Und es bei der Gelegenheit natürlich nicht versäumt, als Sidekick auch noch den Antisemitismus in der Debatte unterzubringen.

Antisemitismus? Von was faseln Sie da, Roth? Schon mal in die eigene Partei geschaut?


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 22.02.2014, 20:20                                  

Naja. Matussek ist 57 Jahre alt. Was ist wenn der sich in eine gleichaltrige Frau verlieben würde? Oder er unfruchtbar wäre? Oder er schlicht in seinem Alter keine Kinder mehr will? Ich habe das Gefühl er würde ganz schon toben, wenn ihm dann jemand vorwerfen würde seine heterosexuelle Beziehung wäre defizitär oder der Staat/Gesellschaft die Anerkennung verweigert.


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Celebrian
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BeitragVerfasst am: 22.02.2014, 22:50                                  

Helcaraxe

Celebrian
Davon abgesehen - die GEW-Handreichung mag arg bemüht daherkommen, es geht ihr aber mit Sicherheit nicht darum, irgendein Lebensmodell als besser oder erstrebenswerter als andere darzustellen.

Aber natüüüürlich. hähö Die (extrem links orientierte) GEW setzt sicher nur rein zufällig ihre Prioritäten so, verschweigt dafür anderes. Ganz, ganz bestimmt. grins


Ich bin etwas ratlos. Bist Du wirklich der Meinung, die GEW (sowie die Baden-Württemberger Lehrplanideen) seien Teil einer Strömung, die homosexuelle Eltern oder Patchwork-Familien für BESSER UND ERSTREBENSWERTER hält als die Vater-Mutter-leibliches-Kind-Konstellation? Falls ja, wie kommst Du zu dieser Annahme? Und aus welchen abenteuerlichen Gründen sollte das jemand tun? Das läuft für mich etwa auf einer Schiene mit "die Amis haben das WTC selbst kaputtgeflogen".

Habe ich ja schon begründet unter Punkt 2: Das Geschriebene gilt für den Fall, daß zwei Homosexuelle ein Kind adoptieren. Wenn man davon ausgeht, daß für Kinder eine gemischtgeschlechtliche Erziehung besonders wertvoll ist, kann man die andere Konstellation eigentlich nicht als gleichwertig betrachten. (Ich bin trotzdem nicht grundsätzlich gegen ein Adoptionsrecht für Schwule, aber ich habe so meine Zweifel, ehrlich gesagt… Und ja, natürlich kann die herkömmliche Familie auch die Hölle auf Erden sein, versteht sich ja von selbst.)

Also: Wer mit wem zusammenlebt, ist mir schnuppe. Ich treffe da keine qualitative Unterscheidung. Bzw. erst dann, wenn Dritte ins Spiel kommen, Kinder eben.


Zu der Behauptung, gemischtgeschlechtliche Erziehung sei besonders wertvoll: Das ist eine schlüssige Idee, die deshalb oft verkündet, aber meines Wissens nach keineswegs in Studien belegt wird, wie Du behauptest. Stattdessen wollen zwei Studien herausgefunden haben, daß das nicht gilt (Quelle).
Aber wie auch immer: Statt diffuse Ranglisten von Wertigkeit aufzustellen, böte es sich an, die Geschlechterrollen weiter aufzuweichen, wie ja auch der von mir verlinkte Zeit-Artikel als Heilmittel für Homophobie vorschlägt. Also weg von "Frauen und Männer erziehen Jungen und Mädchen" hin zu "Menschen erziehen Menschen". So daß z.B. der kleine Ali nicht im Spannungsfeld von "Ich muß ein richtiger Mann werden" und "lauter Tussen um mich rum" aufwüchse, weil es idealerweise das Klischee vom richtigen Mann nicht mehr gibt und aus den Tussen vollgültige Menschen geworden sind, die in einer Jungsrauferei nicht den Untergang des Abendlandes vermuten und deren Interessen sich nicht auf Feen, Elflein, Stricken etc. beschränken. *rumträum*

Im übrigen will mir das mit "gleichwertig" eh nicht so recht in den Kopf. Was ist denn damit gemeint? Entweder hat das mit gesellschaftspolitischen Realitäten zu tun (im Wesentlichen Sozialleistungen, Steuerersparnisse und dergleichen), dann leiden darunter die Kinder, und der Bundesgerichtshof kriegt Arbeit in Sachen Gleichstellungsfragen. Oder es ist eine reine Kopfsache, da stelle ich dann wieder die Sinnfrage: Wozu muß man sich im Diskurs auf eine Wertrangfolge einigen? Oder es geht wirklich NUR um die "Adoptionsrecht für Schwule"-Kiste - ein Randproblem. Oder es geht doch wieder um Baden-Württemberg, und dahinter steht die absurde Idee, das sei schwule Propaganda, die aus unschuldigen Heteros kleine Homos mache.

Dazu übrigens mal ein Blick in die Realität der Lehrplanumsetzung. Was genau Rotgrün in Baden-Württemberg vorhat, ist ja eh noch nicht raus, ich finde lediglich:

Der [Lehrplan-]Entwurf enthält einen neuen, besonderen Gesichtspunkt: Auch Wissen über "sexuelle Vielfalt" soll durch die Bildungsplanreform fest im Lehrplan verankert werden - nicht als eigenes Fach oder Leitlinie, sondern als fächerübergreifend zu vermittelnder Aspekt.


D.h. so wie jetzt z.B. "Medienkompetenz" oder "Sprechen üben" oder sowas. Ähm. Also, die meisten Lehrer sagen, hm, ist nicht/kaum notenrelevant und paßt mir der Stoffülle wegen nicht rein, laß ich weg, sollen die anderen Fächer machen. Das seh ich für die sexuelle Vielfalt auch kommen, zumal das ja auch fachlich keineswegs überall paßt (wir Altphilologen allerdings thematisieren das genüßlich). Den positivsten Aspekt hat dieser Lehrplan vermutlich gerade jetzt, weil drüber geredet wird.


@Tyler
Deutlich weniger defizitär als der kinderlose Matussek wäre übrigens ein homosexuelles Paar, das sich den Kinderwunsch per Samenspende/Leihmutter oder was weiß ich realisiert...

Danke fürs Nichtverlinken, Triskel, auf diese Weise hab ich mir die Lektüre erspart und muß mich nicht aufregen über den Typen.

Gepostet am 22.02.2014, 23:02:

Übrigens gibt's eine Gegenpetition zu jener dämlichen Petition gegen die "Regenbogenideologie".

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 11:53                                  +/-

Celebrian
Ich bin etwas ratlos. Bist Du wirklich der Meinung, die GEW (sowie die Baden-Württemberger Lehrplanideen) seien Teil einer Strömung, die homosexuelle Eltern oder Patchwork-Familien für BESSER UND ERSTREBENSWERTER hält als die Vater-Mutter-leibliches-Kind-Konstellation? Falls ja, wie kommst Du zu dieser Annahme? Und aus welchen abenteuerlichen Gründen sollte das jemand tun? Das läuft für mich etwa auf einer Schiene mit "die Amis haben das WTC selbst kaputtgeflogen".

Erkläre mir doch bitte mal, wie man es überhaupt anders sehen kann. Zu den GEWlern gehören Leute, die mit Neusprechvokabeln wie "Toleranz" (sie meinen: Akzeptanz) und "bunte Gesellschaft" konfettiartig um sich werfen. Wenn Vielfalt aber oberstes und wichtigstes Ziel ist, werden Patchwork-Familien und andere "alternative Lebensentwürfe" plötzlich zum Leitbild der neuen Gesellschaft, die ihnen so erstrebenswert scheint. Dabei vergessen die Vielfaltsfetischisten leider, daß bei Alleinerziehenden, Patchworkfamilien oder Adoptionen vorher etwas schief gelaufen ist. Partner haben sich getrennt, ein Kind wurde weggegeben. Weshalb soll mit solcher Vehemenz in die Kinderhirne gehämmert werden, daß das alles gleich gut, gleich unproblematisch ist, während die normale und im Regelfall für Stabilität sorgende Familie nur eine Fußnote wert ist? Und wieso das falsche Spiel mit Zahlen gleich zu Beginn? Warum diese Unehrlichkeit?

Celebrian
Zu der Behauptung, gemischtgeschlechtliche Erziehung sei besonders wertvoll: Das ist eine schlüssige Idee, die deshalb oft verkündet, aber meines Wissens nach keineswegs in Studien belegt wird, wie Du behauptest. Stattdessen wollen zwei Studien herausgefunden haben, daß das nicht gilt

Es gibt zumindest die Tandem-Studie, die ist eigentlich recht bekannt. Das (vorläufige) Ergebnis der Studie lautet, daß es keine dramatischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Erziehung gibt, die gemischte Erziehung aber im Sinne der geschlechtlichen Identitätsbildung gleichwohl erstrebenswert ist. Ich habe dazu ein Studienergebnis aus Erfurt gefunden, das in Teilen Wasser auf Deine Mühlen sein dürfte… Gut, ich verlinke das PDF trotzdem: hier

Celebrian
So daß z.B. der kleine Ali nicht im Spannungsfeld von "Ich muß ein richtiger Mann werden" und "lauter Tussen um mich rum" aufwüchse, weil es idealerweise das Klischee vom richtigen Mann nicht mehr gibt und aus den Tussen vollgültige Menschen geworden sind, die in einer Jungsrauferei nicht den Untergang des Abendlandes vermuten und deren Interessen sich nicht auf Feen, Elflein, Stricken etc. beschränken. *rumträum*

Was Du beschreibst, scheint doch längst Realität zu sein. Männer = "raufen", Frauen = "basteln", das ist viel zu platt, die Unterschiede sind subtiler. (Wer hätte das gedacht.)

Celebrian
Oder es ist eine reine Kopfsache, da stelle ich dann wieder die Sinnfrage: Wozu muß man sich im Diskurs auf eine Wertrangfolge einigen?

Die übliche Kollision verschiedener Weltbilder. Für die einen hat sich das alte Familienmodell gut bewährt und soll deshalb erhalten werden, die anderen finden das irgendwie gestrig und sehen ihre Lebensentwürfe (meines Erachtens zu Unrecht) diskriminiert.

Celebrian
D.h. so wie jetzt z.B. "Medienkompetenz" oder "Sprechen üben" oder sowas. Ähm. Also, die meisten Lehrer sagen, hm, ist nicht/kaum notenrelevant und paßt mir der Stoffülle wegen nicht rein, laß ich weg, sollen die anderen Fächer machen. Das seh ich für die sexuelle Vielfalt auch kommen, zumal das ja auch fachlich keineswegs überall paßt (wir Altphilologen allerdings thematisieren das genüßlich)

Du bist zu optimistisch. Schauen wir in das Dokument selbst: hier

Jedes einzelne Leitprinzip wird mit dem "Gesichtspunkt der Akzeptanz sexueller Vielfalt" verknüpft. Es gibt keine Ausnahmen und das Addendum zu jedem Abschnitt ist noch mal jeweils in mehrere Unterpunkte aufgeteilt. Es handelt sich um sehr umfassende, sehr weitreichende Maßnamen, Inhalte werden vom Biologieunterricht in die sozialwissenschaftlichen Fächer verschoben. Wie ich schon sagte, halte ich das Thema damit für extrem überbetont. Mit mindestens dem gleichen Recht könnte man zu mehr Verständnis für Behinderte aufrufen. (Dieser Bereich ist dem Papier keine Erwähnung wert.) Gegen solche Schieflagen richtet sich übrigens auch die Petition.

Celebrian
Übrigens gibt's eine Gegenpetition zu jener dämlichen Petition gegen die "Regenbogenideologie".

Ein Zitat aus der alles in allem ziemlich vernünftigen Petition:

Zitat:
Die Pläne schießen über das Ziel hinaus
Wir unterstützen das Anliegen, Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle nicht zu diskriminieren. Bestehende Diskriminierung soll im Unterricht thematisiert werden. Die „Verankerung der Leitprinzipien“ und der Aktionsplan „Für sexuelle Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“ (2) schießen jedoch über das Ziel der Verhinderung von Diskriminierung hinaus. Das vorliegende Papier „Verankerung der Leitprinzipien“ und die Ankündigung die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in ähnlicher Weise in den Bildungsstandards der einzelnen Fächer zu verankern, zielt für uns auf eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden Schulen.


Da sag ich doch mal zur Gegenpetition: BLÖ-HÖD! DÄM-LICH! hähö


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 11:56                                  +/-

Was interessiert dich überhaupt der Lehrplan von Baden-Württemberg?


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 11:59                                  +/-

Wahrscheinlich haben sich die Blogger der Achse des Guten daran abgearbeitet.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 12:06                                  +/-

Nichtraucher
Was interessiert dich überhaupt der Lehrplan von Baden-Württemberg?

Wehret den Anfängen!

Tyler
Wahrscheinlich haben sich die Blogger der Achse des Guten daran abgearbeitet.

Ach die…recht wenig. Aber ich hatte mich vor dem Unterschreiben umfassend informiert. Man kann ja nur das mit Recht kritisieren, womit man sich vorher auseinandergesetzt hat.


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Triskel
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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 12:11                                  

Helcaraxe
Wenn Vielfalt aber oberstes und wichtigstes Ziel ist, werden Patchwork-Familien und andere "alternative Lebensentwürfe" plötzlich zum Leitbild der neuen Gesellschaft, die ihnen so erstrebenswert scheint. Dabei vergessen die Vielfaltsfetischisten leider, daß bei Alleinerziehenden, Patchworkfamilien oder Adoptionen vorher etwas schief gelaufen ist. Partner haben sich getrennt, ein Kind wurde weggegeben. Weshalb soll mit solcher Vehemenz in die Kinderhirne gehämmert werden, daß das alles gleich gut, gleich unproblematisch ist, während die normale und im Regelfall für Stabilität sorgende Familie nur eine Fußnote wert ist? Und wieso das falsche Spiel mit Zahlen gleich zu Beginn? Warum diese Unehrlichkeit?

Wieso diese Überhöhung der „normalen” Familie? Warum diese Vorstellung Stabilität gäbe es nur in der Konstellation „Vater, Mutter, Kind/er”? Für Kinder ist es doch völlig wumpe, ob ihre Bezugspersonen auch ihre Erzeuger sind.

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 12:14                                  +/-

Ich denke doch, daß ich meine Ansichten an den entscheidenden Stellen ziemlich differenziert dargelegt habe. Von Überhöhung kann überhaupt keine Rede sein.

Woher nimmst Du das "völlig wumpe"??


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 12:54                                  

Zu Triskels "völlig wumpe": Z.B. im allseits empfohlenen, anerkannten, komplett ideologiefreien Standardwerk "Babyjahre" von Remo H. Largo (ein Kinderarzt) steht, daß kaum noch ein ernstzunehmender Wissenschaftler die These vertritt, die Bindung zwischen leiblicher Mutter und Baby sei per se etwas "höherwertigeres" oder auch nur anders als alle anderen. Ein Baby bindet sich an die erwachsene Person, die ihm Nahrung, Körperkontakt, liebevolle Ansprache, Schutz, Wärme etc. bietet, und diese Bindung ist umso intensiver, je mehr die Bezugsperson in sie investiert. Alles andere ist Mystik.


Helcaraxe
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Erkläre mir doch bitte mal, wie man es überhaupt anders sehen kann. Zu den GEWlern gehören Leute, die mit Neusprechvokabeln wie "Toleranz" (sie meinen: Akzeptanz) und "bunte Gesellschaft" konfettiartig um sich werfen. Wenn Vielfalt aber oberstes und wichtigstes Ziel ist, werden Patchwork-Familien und andere "alternative Lebensentwürfe" plötzlich zum Leitbild der neuen Gesellschaft, die ihnen so erstrebenswert scheint. Dabei vergessen die Vielfaltsfetischisten leider, daß bei Alleinerziehenden, Patchworkfamilien oder Adoptionen vorher etwas schief gelaufen ist. Partner haben sich getrennt, ein Kind wurde weggegeben. Weshalb soll mit solcher Vehemenz in die Kinderhirne gehämmert werden, daß das alles gleich gut, gleich unproblematisch ist, während die normale und im Regelfall für Stabilität sorgende Familie nur eine Fußnote wert ist? Und wieso das falsche Spiel mit Zahlen gleich zu Beginn? Warum diese Unehrlichkeit?

Also, das Markierte ist für mich pure Ideologie und letztlich unredliches Argumentieren. Mit Vehemenz in die armen Kinderhirne hämmern will keiner und wird keiner. "gleich gut" im Sinne von "nicht schlechter" bzw. "nicht minderwertig" ist die Intention. Von "gleich unproblematisch" sagt keiner was, das schmuggelst Du hier rein. Und wieso ist die "normale" Familie nur eine Fußnote wert? Wie stellst Du Dir das denn sonst vor? Daß der Lehrplan an jeder Kurve betont, eine "normale" Familie sei etwas besonders Tolles? Das ist doch lächerlich. Trau doch Schülern und Lehrern ein bißchen mehr zu. Weder werden die einen lehren noch die anderen glauben, daß Scheidung etwas Unproblematisches und Transsexualität etwas grundsätzlich Erstrebenswertes sei. Sorry, ich fühl mich echt wie in einer Diskussion mit 'nem Verschwörungstheoretiker.


Helcaraxe
Ein Zitat aus der alles in allem ziemlich vernünftigen Petition:

Zitat:
Die Pläne schießen über das Ziel hinaus
Wir unterstützen das Anliegen, Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle nicht zu diskriminieren. Bestehende Diskriminierung soll im Unterricht thematisiert werden. Die „Verankerung der Leitprinzipien“ und der Aktionsplan „Für sexuelle Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“ (2) schießen jedoch über das Ziel der Verhinderung von Diskriminierung hinaus. Das vorliegende Papier „Verankerung der Leitprinzipien“ und die Ankündigung die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in ähnlicher Weise in den Bildungsstandards der einzelnen Fächer zu verankern, zielt für uns auf eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden Schulen.


Was diese ach so vernünftige Petition noch so beinhaltet:

Das vorliegende Papier „Verankerung der Leitprinzipien“ und die Ankündigung die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in ähnlicher Weise in den Bildungsstandards der einzelnen Fächer zu verankern, zielt für uns auf eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung an den allgemeinbildenden Schulen.

Wir fordern
…den Erhalt des vertrauensvollen Verhältnisses von Schule und Elternhaus und den sofortigen Stopp einer propagierenden neuen Sexualmoral.
…eine Gewaltprävention gegen alle Formen von Ausgrenzung, die nicht erst ein Klima von „Opfern“ und „Tätern“ herbeiredet und sich dann als deren Lösung ausgibt. Eine übermäßige Fokussierung auf „sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität“, wie sie für den Bildungsplan 2015, leistet dem Vorschub.

In „Verankerung der Leitprinzipien“ fehlt komplett die ethische Reflexion der negativen Begleiterscheinungen eines LSBTTIQ-Lebensstils, wie die höhere Suizidgefährdung unter homosexuellen Jugendlichen, die erhöhte Anfälligkeit für Alkohol und Drogen, die auffällig hohe HIV-Infektionsrate bei homosexuellen Männern, wie sie jüngst das Robert-Koch-Institut (5) veröffentlichte, die deutlich geringere Lebenserwartung homo- und bisexueller Männer, das ausgeprägte Risiko psychischer Erkrankungen bei homosexuell lebenden Frauen und Männern.

Lehrkräfte sollen die nächste Generation mit dem Anspruch, sämtliche LSBTTIQ-Lebensstile seien ohne ethische Beurteilung gleich erstrebenswert und der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzustellen, an eine neue Sexualethik heranführen. Aus der gleichen Würde jedes Menschen folgt noch nicht, dass jedes Verhalten als gleich gut und sinnvoll anzusehen ist.


Hervorhebungen von mir. Wobei man den letzten Absatz komplett hervorheben könnte, das ist so verdreht. Was soll immer dieses "erstrebenswert"? Man kann doch seine sexuelle Orientierung nicht erstreben, Herrdujemine!!

Quelle: Unter der Ideologie des Regenbogens

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 13:01                                  +/-

Ah, das klingt so, als hätte ich Dich abwürgen wollen, Triskel. Ich schrieb ja, daß die normale Familie im Regelfall für Stabilität sorgt, aber auch die Hölle sein kann. Und daß Homosexuelle tolle Eltern sein können. Keine Feigenblätter übrigens, ich meine es so. Trotzdem denke ich, daß die herkömmliche Familie in der Tendenz am ehesten für stabile Verhältnisse geeignet ist. Ist doch logisch, eine Patchworkfamilie entsteht aus zwei zerrütteten Familien, für Kinder ist das eine schwierige Situation. Adoptionen finden oft vor noch problematischeren Hintergründen statt. Das mag alltäglich sein, ideal und erstrebenswert sind diese Verhältnisse deswegen noch lange nicht. Daß das in den Leitprinzipien und der GEW-Handreichung überhaupt nicht erwähnt wird, spricht ebenfalls nicht gerade für einen unideologischen Umgang mit dem Thema.

@Celebrian: Ich antworte später. Jetzt koche ich und gleich bin ich weg.


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 13:12                                  +/-

Helcaraxe
Das mag alltäglich sein, ideal und erstrebenswert sind diese Verhältnisse deswegen noch lange nicht.


Schon wieder. Wer sagt das denn?

Helcaraxe
Daß das in den Leitprinzipien und der GEW-Handreichung überhaupt nicht erwähnt wird, spricht ebenfalls nicht gerade für einen unideologischen Umgang mit dem Thema.


Ich seh das umgekehrt: Die lassen bloß die konservative "Nur die normale Familie ist ideal und erstrebenswert"-Ideologie weg. Sie verzichten auf Bewertung, das ist das Gegenteil von Ideologie.

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Erinti



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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 13:22                                  +/-

Und wenn natürlich etwas von Anfang an als "unnormal" angesehen wird...selbsterfüllende Prophezeiung, das heißt, die mit Sicherheit äußerst mannigfaltigen positiven Beispiele werden nicht in dem Maße wahrgenommen.


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 13:34                                  +/-

Öh, Wichtel, warum löschst Du Deinen Beitrag? Ich fand den sinnvoll und erhellend.

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Wichtel



Beiträge: 18037
Wörter pro Beitrag: 28

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BeitragVerfasst am: 23.02.2014, 14:35                                  +/-

Weil mich Helcaraxes Argumentation/ das aufregt. Und ich weil ich an online-Diskussionen nicht teilnehme/ teilnehmen will. Manchmal lasse ich mich hinreißen und bereue es schnell.
Tut mir leid. Aber danke. Smilie

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Oxford
Dr. Olympics


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Wörter pro Beitrag: 34

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BeitragVerfasst am: 24.02.2014, 08:51                                  

Bei dieser Diskussion musste ich gleich an die Kategorie "Premiumdenker der Gegenwart" aus der Titanic denken. Hier die Matussek-Variante hähö


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 24.02.2014, 15:00                                  +/-

Nach Nigeria wurde nun in Uganda die Homosexualität kriminalisiert und mit schwersten Strafen belegt. Als Basis dazu dienten auch die Untersuchungen "ugandischer Wissenschaftler", die eine genetische Ursache für Homosexualität in Abrede stellen:

NYT
[President Museveni] signed the bill at his official residence at Entebbe, near the capital, Kampala, in front of government officials, journalists and a team of Ugandan scientists who found no genetic basis for homosexuality — a conclusion that Mr. Museveni has cited in support of the new law, The A.P. said.

While Western gay-rights campaigners have accused American evangelical Christian groups of promoting antigay sentiment in Uganda, Mr. Museveni also accused “arrogant and careless Western groups” of seeking to draw Ugandan children into homosexuality.


According to Amnesty International, homosexuality is illegal in 38 of 54 African countries.


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I have come here to chew bubble-gum and kick ass. And I'm all out of bubble-gum.
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Euseppus



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Wohnort: Winterkatingen
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BeitragVerfasst am: 24.02.2014, 22:27                                  +/-

Geht ja aber auch nicht. N'Neger, und dann auch noch schwul?
Da wissen ja in Europa so Parteien wie zuletzt diese hier gar nicht mehr, worauf sie noch scharf schießen sollen.

Gepostet am 24.02.2014, 22:34:

Fun-Fact:
Stadtrat Karl Richter, der der Kopf dieser "Partei" ist und als Leiter des Parlamentarischen Beratungsdienstes der NPD-Landtagsfraktion im Sächsischen Landtag und bei der Bürgerinitiative Ausländerstopp München (BIA) im Münchner Stadtrat sitzt, hat Sanskrit und Musikwissenschaft studiert.

...


...


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"Jeder spricht Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut." (Michel de Montaigne)
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Craggan



Beiträge: 23812
Wörter pro Beitrag: 34
Wohnort: Way Down South
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BeitragVerfasst am: 24.02.2014, 22:49                                  +/-

ich war gestern auf ner Heteroparade. Alle waren normal angezogen und sind gesittet spazieren gegangen


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If you’re tired of arguing with strangers on the Internet, try talking with one of them in real life (B. Obama's Farewell address speech, 11.1.2017)
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Bard
Ewig Erste Liga


Beiträge: 10586
Wörter pro Beitrag: 33
Wohnort: Kiel
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BeitragVerfasst am: 24.02.2014, 23:18                                  

Euseppus
Geht ja aber auch nicht. N'Neger, und dann auch noch schwul?









Schwule Neger!

Sondereinheit! Überrascht

Schwule Neger!

Kampfeinsatz! Geschockt

Schwule Neger!

An jeder Ecke!

Schwule Neger!

In deiner Stadt!

Schwuuuuuuleee Neeeger....wir sind....schwuuuule Neger!



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Strong, not entirely stable, leadership.
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Celebrian
Katen-Löwin


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Wörter pro Beitrag: 67

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BeitragVerfasst am: 25.02.2014, 11:47                                  +/-

@Bard
hähö

Glaurung

While Western gay-rights campaigners have accused American evangelical Christian groups of promoting antigay sentiment in Uganda, Mr. Museveni also accused “arrogant and careless Western groups” of seeking to draw Ugandan children into homosexuality.


Neben der "Huch, Analverkehr, Männer als Penetrierte"-Angst scheint das mit den Kindern das zweite große Leitmotiv zu sein, ob nun in Baden-Württemberg oder Uganda (wobei man sich in letzterem Fall schon fragt, ob das neuerwachte Interesse der Regierung an Kinderrechten nicht besser bei den immer noch zahlreichen Kindersoldaten aufgehoben wäre). Egal: Selbst wenn das so wäre, selbst wenn man die Zahl der Homosexuellen durch "Werbung" (um die es ja außerdem eh nicht geht, bloß um Nichtverschweigen und Nichtkriminalisierung etc.) erhöhen könnte - so what?
Das sind einfach gleich drei völlig verdrehte Annahmen, daher auch mein Eindruck einer Verschwörungstheorie:
1. Homosexualität ist anerziehbar.
2. Die "Schwulenlobby" bzw. Homosexuelle wollen ihre sexuelle Orientierung ganz gezielt verbreiten, vor allem bei unschuldigen Kindern.
3. Mehr Homosexualität in der Welt wäre beklagenswert (was im Klartext heißt: Homosexualität ist minderwertig und bekämpfenswert, je nach Zivilisierungsgrad durch Kritik oder Lynchjustiz).

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Oxford
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BeitragVerfasst am: 25.02.2014, 12:04                                  +/-

Die Ugander und die Russen und die Baden-Württemberger ( : hehe: ) denken anscheinend, Homosexualität wäre ein Lifestyle. Eine Art Trend. Und diesen gilt es einzudämmen. Das ist so eine absurde Denke... da bleibt mir die Spucke weg. Zumal sich diese Leute offenbar davon extrem bedroht fühlen. Warum auch immer.


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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