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The Name of the Wind (Kingkiller Chronicles)
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Thuringwethil



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BeitragVerfasst am: 26.02.2013, 11:50                                  +/-

Ich habe gerade "The Wise Man's Fear", den zweiten Teil der Kingkiller Chronicle von Patrick Rothfuss beendet.
Hmja. Ich mochte den ersten Teil ja sehr gerne. Daran, dass ich für den zweiten über einen Monat gebraucht habe, sieht man allerdings, dass der zweite mich weniger begeistern konnte. Alle Kritikpunkte, die Tyler für den ersten Teil angebracht hatte, sind im zweiten noch viel stärker. Kvothes Gary Stu-Züge sind jetzt nicht mal mehr mit gutem Willen zu verdrängen. Und am Ende von 1.400 Seiten ist man eigentlich immer noch genauso schlau wie vorher. Weder die Rahmenhandlung (die eh nicht) noch die Geschichte in der Geschichte schreitet großartig voran. Es gibt viele Ideen, die mir sehr gefallen und es gibt auch wieder gute Szenen, aber ich hätte mir ein schnelleres Tempo bei der Story gewünscht oder zumindest etwas mehr Action. Nichts gegen die hundertste Geschichte am Lagerfeuer (ja, es ist eine Geschichte über das Geschichtenerzählen, ich weiß) oder ausufernde Techtelmechtel mit jahrtausendealten Kreaturen aus anderen Sphären, aber wenn die Geschichte mit dem dritten Buch abgeschlossen sein soll, dann fände ich es begrüßenswert, wenn die große Gefahr, die Kvothes Welt bedroht langsam mal offenbar werden würde oder wir zumindest mehr über die Chandrian (pssst!) erfahren würden.


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"Wenn wir irgendetwas beim Nationalsozialismus anerkennen, dann ist es die Tatsache, dass ihm zum ersten Mal in der Politik die restlose Mobilisierung der menschlichen Dummheit gelungen ist."
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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 26.02.2013, 15:38                                  +/-

Ironischerweise hat mir das Lust gemacht den zweiten Band jetzt doch zu lesen, nur um dann nach jedem Kapitel hier im Forum nörgeln und rumkritteln zu können. Gibt "The Wise Man's Fear" genug dafür her?


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 26.02.2013, 20:58                                  +/-

Ich glaube, ich warte endgültig auf den 3. Teil.
Wobei, nachdem ich Peter V. Bretts "Daylight War" sehr toll fand, ist wenigstens schon eine weitere potentielle Enttäuschung vom Tisch.

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Thuringwethil



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BeitragVerfasst am: 27.02.2013, 10:37                                  +/-

Tyler, hm. Einige Kapitel bestimmt. Der Anfang ist stark das, was man eben schon kennt. Kvothe ist arm und versucht irgendwie die Studiengebühren und seinen Lebensunterhalt aufzutreiben, Ambrose ist sein Nemesis, etc. Ich weiß zum Beispiel nicht (bzw. kann mich nicht mehr dran erinnern), ob diese Kapitel viel hergeben. Obwohl es letztendlich nochmal dasselbe in grün aus dem ersten Buch ist, hat mich der Teil gar nicht groß gestört. Irgendwie mag ich die Universität als Szenerie, das liegt aber eher an mir und ist mir auch in anderen Weken aufgefallen, dass ich da eine Schwäche für habe.

An späteren Kapiteln findet man bestimmt einiges zum Nörgeln. *gg* Sei es, dass sich Frauen reihenweise dem (16-jährigen!!!) Sexgott Kvothe an den Hals werfen oder die ständige Bezugnahme auf "Ruh-blood" oder "being one of the Edema-Ruh" (die Edema-Ruh scheinen nämlich die anständigsten, begabtesten, fröhlichsten Menschen unter der Sonne zu sein, die von allen anderen verachtet werden, weil alle anderen beschränkt sind).

Es gibt aber wie gesagt auch einige Ideen und Kapitel, die mir gut gefallen haben.

Gepostet am 27.02.2013, 10:48:

Edit: Großartig sind aber auch die Stellen, in denen er Piraten und Schiffbruch überspringt, weil sie angeblich nichts zur Story beitragen, während sonst alles in epischer Breite ausgewalzt wird.

Naja, Kvothes Charakter"entwicklung" finde ich halt einfach nicht sonderlich nachvollziehbar und ihn selber nicht so richtig sympathisch. Zumindest nicht als Jugendlicher. Das ist vielleicht ein Problem, das entsteht, wenn Personen ihre eigene Geschichte erzählen, die nicht sonderlich reflektiert sind.


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Thuringwethil



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BeitragVerfasst am: 03.10.2015, 18:36                                  +/-

Lionsgate hat jetzt die Filmrechte an der Kingkiller Chronik gekauft. Der Plan ist wohl parallel Filme, eine Serie und ein Videospiel draus zu entwickeln.

Das zweite Buch hat mich nicht gerade umgehauen, aber interessieren würde mich die Umsetzung schon. Eigentlich aber erst mal das dritte Buch. Und wenn's nur ist, um rauszufinden ob die Geschichte in der Geschwindigkeit der ersten beiden Bücher weitergeht... .

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 03.10.2015, 20:06                                  +/-

Rothfuss ist ja voll dabei. Sein Blog!

Erst laß ich auch nur die Sache mit der TV-Kino-Game Sache und dachte mir WTF. Aber bei Rothfuss selbst klingt es ja ganz sinnig, erst wollten alle nur nen Film machen und er hat ihnen was aus den Rippen geleiert, das irgendwie den Umfang der Geschichte erfassen können soll.

Okay, was das mit dem Spiel soll, weiß ich nicht. Aber eine Fernsehserie, die in über mehrere Jahre mit einem oder mehreren Filmen verbunden auf den Markt gebracht wird? Das klingt nach einem verrückten neuen Konzept der medialen Auswertung.

Klar, Firefly wurde mit einem Film beendet, aber das war nicht geplant, und viele Serien hatten irgendwann mal Filme. Und dann gab es Reihen von Filmen, die von Serien unterstützt wurden – Marvel-Universe! – aber das waren mehr Spin-Off-Serien. Und wenn das jetzt stattdessen eine laufende Serie wird, wo dann Staffel-Übergänge, also richtig große Ereignisse, als Kino-Filme umgesetzt werden, klingt das schon geil.


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