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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 15.11.2016, 16:25                                  +/-

Nichtraucher
Wobei ich bei all den möglichen Fragen mit einer Sache nicht klar komme - wieso besuchen sie Millers Planet, wenn sie wissen, dass dort eine Stunde sieben Erdenjahren entspricht? Sie haben 7 Jahre lang vielversprechende Daten von Miller bekommen, und dann brach der Kontakt ab. Sie wissen also, dass Miller eine Stunde nach ihrem Ankommen auf dem Planeten bereits nicht mehr funkt und wahrscheinlich tot ist. Scheint ein recht lebensfeindlicher Planet zu sein. Und alle ihre Daten sind nur das Wissen, das man in einer Stunde sammeln kann. Ziemlich nutzlos. Und so nah an einem Schwarzen Loch, das ist doch eh kein guter Ort für eine Erde II? Der Planet sollte eigentlich die allerletzte, verzweifelte Wahl sein, und nicht die erste.


Wenn ich das richtig verstehe, dann hat Dr. Miller ja nur ein „Thumbs up“-Signal geschickt. Diese Daten, die sie innerhalb einer Stunde auf dem Planeten gesammelt und dann Richtung Erde geschickt hat, haben entweder 7 Jahre benötigt, um komplett auf der Erde anzukommen (falls sie kontinuierlich gesendet wurden), oder – falls es nur ein einziges, kleines Datenpaket war – wurden nach 7 Jahren in Richtung Erde gefunkt.

In jedem Fall war das wohl nur eine Nachricht, dass der Planet näher erkundet werden sollte. Oder?

Ich denke die Nasa ist so verzweifelt einen Ausweg zu finden, dass jeder Planet, der auch nur annähernd in Frage kommt, näher untersucht wird. Es hätte natürlich wenige Vorteile auf einem Planeten zu siedeln, der dermaßen stark unter „Time Dilation“ leidet. Aber solange man sich auf dem Planeten befindet ist es ja auch wurscht. Vielleicht hätte es sogar Vorteile, denn wenn man auf diesem Planeten lebt und seine Basis hat und dann beispielsweise eine Sonde nach draußen schickt, die Informationen sammeln soll, dann könnte diese Sonde Jahrtausende lang Daten sammeln und käme trotzdem nach ein paar Stunden wieder zurück. Ist doch töfte!

Gepostet am 15.11.2016, 15:34:

Was mich nach wie vor an der Story von „Interstellar“ stört ist die Zeitschleife. Es ist ein Paradox, wenn die „zukünftigen Menschen“ erst die Weichen dafür stellen müssen, dass sie überhaupt existieren können. Das ist für mich eine Definitionslücke in der Story. Sinn ergibt es nur, wenn die höher entwickelten Wesen gar keine Menschen sind, sondern irgendeine Art von wohlmeinenden Aliens, die der Menschheit eine Brücke bauen, damit sie nicht ausstirbt.


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Nichtraucher
Fun Bobby


Beiträge: 42162
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BeitragVerfasst am: 20.11.2016, 15:29                                  +/-

Hab jetzt nochmal "Memento" von Nolan gesehen, gibt es auf Netflix, das ist ja auch schon schöner sicker Kram hähö

Also Verschwurbeltheit darf man einem Nolan-Film echt nicht ankreiden, das ist sein Markenzeichen. Schon sein erster großer Film war so. Ich hab den damals im Kino gesehen und musste noch viel drüber nachdenken. Heute gibt es ja Internet, wo man die Handlung chronologisch nachlesen kann, ist eigentlich alles gar nicht so kompliziert, halt nur rückwärts erzählt. Auf imdb wird der Film zu Tode interpretiert, bis hin zu "war alles nur ein Koma-Traum", aber so sehe ich das nicht. Von vorne nach hinten erzählt macht das alles sogar Sinn. Nolan kann halt nur nicht gut Dinge von vorne nach hinten erzählen, so dass man sie auch sofort kapiert. Das mag er wohl nicht so hähö

Also wer den noch nicht kennt, gerne anschauen - ein intelligenter Thriller mit einem großartigen Guy Pearce und ner Menge Mindfuck, aber völlig unesoterisch und unmystisch, alles streng rational erklärbar, kein deux ex machina, kein Traum, keine Aliens, nur die Untiefen des menschlichen Gehirns.


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