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Johann Sebastian Bach im weltweiten Netz...
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Craggan



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BeitragVerfasst am: 21.11.2010, 18:16                                  +/-

Johann Sebastian Bach war unbestritten einer der größten Musiker (wenn nicht der Größte), die jemals diesen Globus bewohnten. Ich habe mich mit Bach ja zuerst und in erster Linie in Zeiten des Klavierunterrichts auseinandergesetzt, in der ich, wie wohl jeder, der diese Instrument einmal erlernen durfte, die Freude hatte, Präludien, Fugen, Fingerübungen und sonstige Kleinigkeiten des großen Meisters zu erlernen.

Später dann stolperte ich natürlich zunächst über die Brandenburgischen Konzerte, das Weihnachtsoratorium, das C-Moll Konzert für Violine und Oboe, die Passacaglia (nach wie vor eines meiner Lieblingsstücke), diverse Kantaten. Nur die h-Moll Messe blieb mir lange Zeit verborgen. Bis vor ein paar Jahren ein recht audiophiler Freund mich auf eine Aufnahme der Akademie für Alte Musik Berlin mit dem RIAS Kammerchor hinwies, die wohl akustisch und aufnahmetechnisch einige Standards setzte.

Die habe ich mir heute wieder einmal angehört – getrieben durch eine Mail von Wolter, der das Stück wohl in letzter Zeit einige Male aufgeführt hat und mich auf eine bestimmte Stelle hinwies (weil wir ja im Forum letzthin doch des öfteren über Chormusik gefachsimpelt haben). Und heute hat es mich schlichtweg weggebeamt! 2 Stunden geballter Kirchenmusik aus dem Barock sind ja für das mittlerweile auf 3 Minuten Einheitsmuzak getrimmte Gehör und den attentionspanminimierten, internetgestressten Mitteleuropäer schon eine Herausforderung. Aber heute hat mich Bach wieder mal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Man sollte sich viel öfter einmal zwei Stunden konzentriert vor die Lautsprecher (oder in die Konzerthalle) setzen!

Geholfen hat mir und unterstützt hat mich diese (achtung - pdf-file!) hervorragende Einführung in das Werk von Günter Brick aus dem Download-Archiv der Berliner Kantorei, der fachkundig auch auf die hinter der Musik verborgene Zahlensymbolik, auf Tonartenwechsel und sonstige Feinheiten eingeht.

Besonders mitgenommen hat mich übrigens der Übergang vom Crucifixus aus dem „sepultus est“ (er ist begraben) aus der Totenstille in den 5-Stimmigen Chor des Resurrexit. Da haben sich mir sämtliche Häärchen auf dem Körper aufgestellt; ähnlich der Effekt beim „Et expecto ressurectionem mortuorum“, das Bach gleich zweimal vertont. Einmal langsam und getragen mit der Betonung des Aspektes des Wartens auf die Auferstehung; einmal kraftvoll und intensiv bei der Betonung der Auferstehung.
Das musste ich jetzt einmal loswerden. Ich habe ja fast schon aufgehört klassische Musik zu hören, weil ich mir nie die Zeit am Stück nehme. Ich muss und werde das jetzt unbedingt ändern!

edit: Eine Schande!!!!!!! Dieser Thread über dieses Genie im Spam Chat


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 21.11.2010, 18:19                                  +/-

User am Rande des Ohrgasmus!


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 12.10.2012, 19:06                                  +/-

In einer knappen Stunde auch im Netz: Kein Tag ohne Bach?

Natürlich nicht!


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 18.02.2014, 09:40                                  

Ich war gestern als Begleitung eines Freundes in der Carl-Friedrich von Siemens-Stiftung, piekfeiner Laden sag ich euch. Es gab Schnittchen und Sekt und viele Mumien waren da. Aber das war alles nebensächlich. Wichtig war:



András Schiff stellte im Vergleich Bachs Goldberg-Variationen und Beethovens Diabelli-Variationen vor. Zwei Werke, zwischen denen man erst einmal keinerlei Zusammenhang vermutet, zumal vollkommen unklar ist, ob Beethoven die Goldberg-Variationen jemals gehört (oder vielmehr gelesen - er war ja dann taub) hat. Schiff vermutet aufgrund diverser Anspielungen, die er auch anspielte ( grins ), dass dem so sein muss und meinte, dass Baron Gottfried van Swienten, bei dem sich Ludwig van öfter aufhielt, sicherlich eine Kopie der Variationen besaß und er dort in Kontakt damit kam.

Schiff hat jetzt gerade zu seinem 60. Geburtstag in London beide Werke hintereinander aufgeführt. Bach - Pause - Beethoven. Die Euse ist wohl die einzige, die zu beurteilen weiß, was das bedeutet.

Schiff hat sowieso eine fantastische Kondition. Das Programm gestern war auf 2 Stunden angesetzt. Er wollte bewusst auf eine Pause verzichten, um die Werke in direktem Zusammenhang zu erklären. Nun ist er aber so ins Fachsimpeln gekommen (auf höchstem Niveau! Akkordlehre, Quintenzirkel & Co hat er einfach mal so vorausgesetzt) und hat immer mehr Querreferenzen von A nach B und C aufgezeigt, dass alleine die Goldberg-Variationen schon 2 Stunden brauchten. Er hat wohlgemerkt alle 30 Variationen angespielt und erläutert. Dann stand er auf, nahm einen Schluck Wasser und sagte "Und nun zu Diabelli - jetzt benutze ich dann auch das Pedal!" (Zitat vorher "Für das rechte Pedal ist bei Bach kein Platz! Die Benutzung des Pedals fängt erst mit Beethoven an"). Er hat dann eben noch eine kurze 10-minütige Parenthese über die Entwicklung vom Cembalo ohne Pedale über das Cembalo mit Pedalen ("dienen rein der Registerverschiebung") und das Hammerklavier bis hin zum modernen Klavier eingeschoben.

Nun, es gibt 30 Goldberg-Variationen (plus Thema, plus Reprise) und 33 Diabelli-Variationen (plus dem - ziemlich doofen, wie ich finde - von Diabelli seinerzeit vorgegebenem Hauptthema). So hat die Veranstaltung - ohne Pause - dann mal locker etwas über 3 1/2 Stunden gedauert. Die Zeit ging aber vorüber wie im Flug Yes

Meine Highlights:

  • "ich habe mühsam gelernt, dass man die Goldbergvariationen NIE mit Manschettenknöpfen spielen darf!" (Bach schrieb für das Cembalo mit 2 Manualen, so dass sich dort die Hände problemlos kreuzen konnten. Wenn man das heute auf einem Manual spielt, muss man also die Hände teilweise über kreuz spielen, was zu Kollisionen führen kann)

  • bei der 15. Goldbergvariation hat er diverse Stellen aus den großen Messen Bachs angespielt und es war erstaunlich, welche Themen sich wo wiederfanden

  • seine Interpretation und Darstellung der dramatischen 25. Goldbergvariation ("die schwarze Perle")

  • die Erklärung der Volkslieder, die Bach in der 30. Variation anspielt, obwohl an dieser Stelle eigentlich der Kanon in der Dezime hätte kommen müssen (jede 3. Variation ist ein Kanon in aufsteigenden Intervallen, also erst in der Sekunde, dann in der Terz usw.): "Bach will, dass der Hörer wieder mit beiden Beinen zu hause ankommt!"

  • die Erklärung der ganzen Querreferenzen bei den Diabelli-Variationen zu Bach, Mozart und Haydn (speziell das Don Giovanni Zitat "Notte e giorno faticar" als ausgestreckter Mittelfinger Beethovens ins Gesicht Diabellis)



usw. usw.

War ein ganz fantastischer Abend und falls András Schiff die beiden Werke in Eurer Nähe aufführen sollte, geht am Vorabend zur Werkseinführung, das lohnt sich (geht aber vorher aufs Töpchen und trinkt wenig zwinkern )


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 18.02.2014, 10:07                                  +/-

Ich finde Künstler so klasse, die ohne Elfenbeiturm leben und die ganz großen Stücke gewandt und mit Humor vermitteln. Gerade dieses Hin- und Herswitchen zwischen vortragendem Künstler, der so ganz in seiner Materie sein muss (Musikmachen ist ja nicht nur ein mechanischer Vorgang, das Musizieren beginnt ja erst mehrere Sphären drüber), also einer extremen Inversion, und der Zuwendung zum Publikum mit intellektuellem Abstand zum Inhalt des eigenen Treibens, also einer extremen Extrovertiertheit, finde ich - naja, wenns kein 60-Jähriger wär, würde ich sagen "sexy". hähö
Und die Querverbindungen zu anderen Werken, Klavierauszug auswendig spielen - das ist schon sehr geil!
Wie irre die Durchhalteleistung von Schiff ist wegen der zwei Werkepen hintereinander, kann ich tatsächlich nicht beurteilen: Das ist absolutes Profi-Niveau, das sich meiner Kenntnis entzieht; ich glaube, wenn man so eine Klavier-Sau ist und einer der berühmtesten Pianisten der Welt, ist das wahrscheinlich schon noch irgendwo ne Leistung, aber wahrscheinlich nicht so der Hammer, wie es das für uns Normalsterbliche wäre. Aber wie gesagt: Koa Ahnung.
Hammer Abend, beneide ich Dich sehr drum!


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 18.02.2014, 22:52                                  +/-

Craggan
Querreferenzen bei den Diabelli-Variationen zu Bach, Mozart und Haydn (speziell das Don Giovanni Zitat "Notte e giorno faticar" als ausgestreckter Mittelfinger Beethovens ins Gesicht Diabellis)

Während in heutiger Zeit die Hinweise auf andere mehr oder weniger versteckte Anspielungen auch gebildeten Konzertbesuchern wahrscheinlich überwiegend etwas (ihnen) Neues bieten, fällt diesen, wenn sie auch nur ein Mal eine «Don Giovanni»-Aufführung gesehen/gehört haben, der "im Klavier (über seinen Herrn) schimpfende Leporello" wohl meistens auch ohne Expertenhilfe auf. Yes zwinkern

Zu András Schiff, den ich viel in "Konserven" gehört habe, aber (????? wenn mich nicht alles täuscht) noch nicht live: sein – wie nenn ich’s – distinguiertes nobles Klavierspiel finde ich für den "akkordisch-heroischen" Beethoven weniger geeignet als für den "kontrapunktisch-vergeistigten" Bach. Aber vielleicht würde mich Schiff in einem Konzert auch positiv überraschen.

Aus dem Radio weiß ich allerdings, daß er ein überdurchschnittlich guter Kommunikator ist; deshalb werde ich ab jetzt etwas mehr aufpassen, wenn ich seinen Namen in Konzertankündigungen lese: ist eine Werkeinführung dabei oder nicht?

Insofern danke für diesen kleinen Bericht. Spitze


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 19.02.2014, 09:59                                  +/-

wie ich oben bereits schrieb, bin ich kein großer Fan der Diabelli-Variationen, die ja doch erst dann beginnen, einen Sinn zu ergeben, wenn man die ganzen Querreferenzen und die dazugehörige Geschichte kennt, was bei mir eben nicht der Fall war. U.a. deswegen war ich ja bei der Veranstaltung.

Schiff hat sich sehr intensiv mit dem Werk beschäftigt (viele Jahre, wie er sagte) und gerade betont, dass man einige der Variationen mit Humor nehmen und spielen müsse. Ich denke schon, dass seine Darbietung der Diabelli-Variationen dem - ja in großen Teilen eben nicht unbedingt heroischen - Werk sehr gerecht wird


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 26.12.2015, 19:51                                  +/-

Keiner da hier? Naja, vielleicht kommt jemand aus dem Kreise der Interessierten noch rechtzeitig vorbei, zumal die Sendung ja ein paar Stunden dauert... zwinkern



Hat sich jemand zu den 2015er-Weihnachten noch nicht eine der unzähligen Aufführungen des Bachschen Weihnachtsoratoriums in natura oder in (Radio-)Konserve reingezogen? Insbesondere von jenen, die da grundsätzlich interessiert sind?

Für diesen erlauchten Personenkreis ist ab 20.05 Uhr bis Mitternacht dringlichst NDR Kultur einschalten angesagt.

"Bachs Weihnachtsoratorium von 1734/35 stellt unbezweifelbar eine der größten Leistungen der abendländischen Kultur dar", sagt der Bachforscher Peter Wollny.

(Jo, eine der größten, aber nicht die größte. Das ist die h-Moll-Messe.)

Besonderes interessant zu werden verspricht die Sendung, weil der Anfang des nun zuendegehenden Jahres aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretene 16. Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach, Georg Christoph Biller, in ihr (in einer fünfzehn Jahre alten NDR-Produktion) zu diesem wohl meistaufgeführten Oratorium ausführlich kompetent Stellung beziehen wird. Yes


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 26.02.2016, 23:12                                  +/-

Echt schlimm Ups, da habe ich über meinem tiefschürfenden Grübeln, wer oder was mit "Dreck" gemeint sein sollte (... und überhaupt: ????? Araber bzw. Afghanen sollen "edle wilde Neger" sein? ... und warum sollte ich, der ich ja weder selbst zur Mistgabel greife, noch fremdes Mistgabelgefuchtel gutheiße, letzteres von anderen etwa dieses Beitrags wegen erwarten? ?????), doch glatt vergessen, daß ich dem Eusebius eigentlich diese Musiksendung hatte empfehlen wollen. Traurig

*abwink* Ach watt, Smilie halb so wild: einem Wolterschen Radiotipp zu folgen, das gilt hierzuforum ja sowieso als voll doll uncool – der hätte deshalb also eh’ nix gebracht...

(Und außerdem war das eine CD-Vorstellung; wenn Missjöh le compositör die Silberscheibe nicht schon hat, wird er sie von den beiden wohl bald geschenkt bekommen zwinkern)

Jedenfalls, schee war’s: Johann Sebastian Bach ist der Prophet, und Ignaz Moscheles, Carl Reinecke (der übrigens wie ich gebürtiger Altonaer ist [/wichtich]) und Robert Schumann sind – neben vielen anderen – seine Jünger!


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 27.02.2016, 18:37                                  +/-

Die Schumänner sind ursprünglich für das "Pedalklavier" komponiert, eine kurzlebige Eigenheit zu Schumanns Zeit. Die beiden haben diese Stücke für vier Hände (wie so oft) selbst arrangiert und sie sind ein Favorite von uns hier auf der CD.
Die beiden gingen übrigens eben erst bei uns zur Tür raus, witzig, dass Du das gerade jetzt postest.


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BeitragVerfasst am: 28.02.2016, 11:45                                  +/-

Wolter, Dude, what are you blubbering?


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 28.02.2016, 13:11                                  +/-

Der letzte Teil bezieht sich auf ein Klavierduo, das mal was von mir uraufgeführt hat. Ich musste selber erstmal raten bzw. Links anklicken. Der erste Teil ist das Übliche, nämlich im falschen Thread etwas komplett off-topic nachzubesprechen.
Wenn es den Ersteller noch gäbe, würde ich ihn darum ersuchen, Wolter für jedes Mal off-topic eine Woche Posting-Verbot zu erteilen.
Ach, es waren schon schöne Zeiten, damals, als es hier noch den Ersteller hatte... Traurig


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 29.02.2016, 21:55                                  +/-

Euseppus
Ich musste selber erstmal raten bzw. Links anklicken.
O schlimm, einen Wolterlink anklicken – ist ja fast sowas wie eine Demütigung Echt schlimm hähö (Mit den Augen rollen).

Euseppus
Der erste Teil ist das Übliche, nämlich im falschen Thread etwas komplett off-topic nachzubesprechen.
Wenn es den Ersteller noch gäbe, würde ich ihn darum ersuchen, Wolter für jedes Mal off-topic eine Woche Posting-Verbot zu erteilen.
Ah: „Liberal“ heißt im liberalen Sinne nicht überall liberal ugly [/frei n. Loriot].
Das offtopic-Posting-Gedankenverbrechen sollte natürlich, wennschondennschon, bei jedem sanktioniert werden; also auch z. B. dieses Beitrags wegen, nä? — Das ist da nämlich Flüchtlingsthema! Yes

Bei der Gelegenheit, ????? wo ist der Ersteller denn nu abgeblieben? Hat er jemandem ein Lebenszeichen zukommen lassen?

Aber zurück zum topic : Ich habe vorhin eine Cellosonate von Georg Schumann (1866–1952) mitgeschnitten. Zu ihm sind vom Radiosprecher zwei Dinge angemerkt worden: ihm sei als erstem das Bundesverdienstkreuz verliehen worden, und einer seiner Mentoren sei der oben erwähnte (gebürtige Altonaer grins) Carl Reinecke (1824–1910) gewesen. Der wiederum kam als knapp 20jähriger zu Felix Mendelssohn an "dessen" Leipziger Konservatorium (und auch Robert Schumann lernte er dort kennen). Womit der Bogen in ganz wenigen (‼) Zwischenschritten von unserer aktüllen Bundesrepublik Deutschland zu Johann Sebastian Bach geschlagen wäre, denn Mendelssohn hat ja durch seine legendäre Aufführung der Matthäuspassion als gerade mal Zwanzigjähriger die große Bachrenaissance des 19. Jahrhunderts eingeläutet grins.


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 25.11.2016, 19:54                                  +/-

So, nachdem gestern um 20.04 auf rbb Kulturradio die 19jährige Nachwuchspianistin Aurēlija Šimkus – mit einem Bach-Schwerpunkt – zu hören war, ist heute aufgleicherStellegleicherWelle sozusagen Bach total dran, und das sogar zwei Stunden lang! (... wie passend zudem, daß der Moderator als Namensgeber der Sendung Goldberg heißt... hähö)

Heilige Huldigungszeit!


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