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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 02.01.2018, 20:50                                  +/-

Tyler
Wieso hasst du dir eigentlich genau diesen Roman auf die Leseliste gesetzt? Ich muss ja zugeben, dass ich bei Literaturverfilmungen, gerade wenn es nur eine "definitive" Verfilmung gibt und bei dem ich den Film schon kenne, weniger Drang verspüre zur Vorlage zu greifen.

Hm. Das ist bei mir anders. Manchmal macht mir gerade die Literaturverfilmung Lust auf das Original und in dieser Reihenfolge - erst der Film, dann das Buch - bin ich eigentlich noch nie enttäuscht worden. Einzige Ausnahme war "Vom Winde verweht", da ist der Film deutlich besser als die literarische Vorlage. "Der englische Patient" hingegen ist ein fantastisches Buch, das hat mich völlig überrascht, weil ich den Film gähnend langweilig fand. Und bei "Was vom Tage übrig blieb" sind beide großartig, sowohl das Buch als auch der Film.

Es geht beim Lesen - wie auch beim Kinobesuch - ja nicht nur und ausschließlich um die Handlung, sondern darum, wie diese transportiert wird, und in dieser Hinsicht sind Film und Roman zwei völlig unterschiedliche Medien, die sich zur Übermittlung derselben Botschaft völlig unterschiedlicher Mittel bedienen. Von daher ist das Lesen eines Romans für mich eine völlig andere Erfahrung als das Anschauen eines Films und demnach keineswegs redundant, wenn ich den Film schon kenne.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 02.01.2018, 22:08                                  +/-

"Was vom Tage übrig bleibt" ist eines der besten und traurigsten Bücher, die ich kenne. Ich habe es lange gelesen, bevor ich den Film sah, also umgekehrt, aber wie gesagt, beide sind sehr gut. Dann hab ich noch mehr gelesen von Kazuo Ishiguro und wie man so sagt, jeder große Schriftsteller schreibt sein Leben lang denselben Roman.

Er hat ein Thema, wie geht man damit um, wenn man erkennt, sein Leben lang das Falsche aus den richtigen Motiven heraus gemacht zu haben. In "Der Maler der fließenden Welt" stellt ein japanischer Maler sein Talent der faschistischen Kriegsmaschine der 30er Jahre in den Dienst, weil ihn der neue Stil der Propagandaplakate viel mehr anspricht als die altbackene traditionelle Aquarellmalerei. Und er hat Recht, ich ertappe mich auch manchmal dabei, dass mich der Stil nordkoreanischer Plakate durchaus anspricht, das Wuchtige daran, die klare Trennung von Licht und Schatten, die dicken Linien.

Und dann, zuletzt, kam "Never let me go" und hier verrat ich nix. Ein ganz grausames Buch, es hat mir das Herz gebrochen. Die Verfilmung ist auch gut, aber nicht annähernd so erschütternd.


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 24.02.2018, 01:39                                  +/-

Nachdem ich bislang bei der Auswahl meiner Bücher ein ganz gutes Händchen hatte, hatte ich im Weihnachtsurlaub einen Fehlgriff zu verzeichnen. Meiner Idee folgend, dass ich bei den Literaturnobelpreisträgern nicht völlig daneben liegen könnte, entschied ich mich angesichts der beschränkten Auswahl an eBooks für Nadine Gordimers "Keine Zeit wie diese". Das Buch spielt in Südafrika nach dem Ende des Apartheid-Regimes und zeichnet die Geschichte eines jungen Paares nach - er weiß, sie schwarz -, das noch während der Apartheid im Widerstand aktiv war und sich jetzt ein bürgerliches Leben aufbaut. An sich ja ein interessantes Sujet, aber ich bin überhaupt nicht reingekommen. Womöglich lag es an der Übersetzung, aber die Sprache erschien mir spröde und sperrig. Mehr als einmal kam ich angesicht der langen, seltsam brüchig konstruierten Sätze ins Stolpern, so als ob im Buchstabenpflaster plötzlich ein Stein fehlen würde.

1976 brachte Direkter Elias Siphiwe Gumede die Mitglieder des African National Congress - deren Versammlungen er nie besucht hatte, was sie, enttäuschenderweise, als Angst um seine Stellung als Direktor einer Schule des Apartheidstaates interpretierten - in Verlegenheit, indem er sich zwischen seine Schüler und die Polizei stellte, die mit ihrem Arsenal aus Hunden, Tränengas anrückten, um die Demonstration zu beenden, mit der die Schüler ihre Solidarität mit dem Aufstand von Soweto gegen den "Bantu-Unterricht" und Afrikaans als Unterrichtssprache an den staatlichen Schulen bekundeten.

Vielleicht war der Kontrast nach den wunderbar schlicht und präzise gemeißelten Sätzen von Kazuo Ishiguro zu groß. Vielleicht ist mir Südafrika als Land, als System zu fremd, zu unvertraut. Vielleicht ist auch einfach nur die Übersetzung mies. Ich bin nicht reingekommen. Obwohl die Geschichte nicht uninteressant ist, es auch immer wieder Passagen gab, die mir flüssiger von der Hand gingen, und ich die eine oder andere Szene auch berührend fand, hatte ich doch auf Seite 118 von 444 noch kein wirkliches Interesse entwickelt zu erfahren, wie es weitergeht. Das war der Zeitpunkt, an dem ich beschloss, die Lektüre zu beenden. Meine Zeit ist zu knapp bemessen, um mich durch ein Buch hindurch zu disziplinieren, das mich nicht packt.

Vielleicht nur noch als Kurisosität am Rande: Es geht streckenweise auch um das Thema Homosexualität/Homophobie, und hier findet die Autorin teilweise recht drastische Worte:

Andres, sein Vater, hatte akzeptiert, dass von seinen Söhnen einer "Liebe" mit Männern macht, jawohl, in den Ausscheidungsort der Scheiße eindringt, als eine Version von sexuellem Begehren; er konnte nicht verstehen, wie es zu diesem freiwilligen Verzichte auf die Liebe der Frauen, den für den vollkommenen Vollzug geeigneten Ort an ihren liebreizenden Körpern kommen konnte.

Ihre Lippen in seiner Halsbeuge, der wichsten, verletzlichsten Stelle am Körper des Mannes, unmittelbar bevor das Sandpapier des rasierten Bartes beginnt - es denn, männliche Geliebte finden den Anus das Beste, wie soll eine Frau das beurteilen.


Auch sonst ist Gordimer ziemlich unverblümt, wenn es um dieses Thema geht, z.B. in einem Dialog zweier Frauen über Analverkehr (immer wieder taucht dieses Motiv auf):

Ich hab es mal getan. Weil ich verrückt nach dem Mann war, und er wollte es, um alles zu erleben, was Sex ist, sein kann. Es war grauenhaft, Jabu - er hat irgendeine Schmiere benutzt, Vaseline, um überhaupt reinzukommen, es hat weh getan, und ich hab mich fürchterlich beschämt, es hat sich angefühlt, als müsste ich scheißen, natürlich kam er allein, ohne mich. Alles, was ich davon mitnahm, war die Vorstellung von Schmutz, dort, mein Schmutz, der an ihm klebte, seinem Ding. Wie können sie das miteinander tun?

Es ist sicher ein komplexes, vielschichtiges Buch, sprachlich ohne Weiteres interessant und innovativ. Aber eben nicht meins. Mir erschien es irgendwie überfrachtet. Apartheid, Liebe, Homophobie, Stammesgeschichte, dazwischen eine jüdische Bar Mizwa, Studentenaufstände - ich erwischte den roten Faden einfach nicht. Vielleicht bräuchte es mehr Geduld, vielleicht auch ein fundierteres Wissen über die geschichtlichen Ereignisse in Südafrika. Ich weiß es nicht und ich werde es wohl auch nicht mehr herausfinden.

Edit: Bewertung entfernt, weil das bei einem Buch, das ich nur zu einem Viertel gelesen habe, unfair wäre.

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 26.02.2018, 19:27                                  +/-

Und dann, zuletzt, kam "Never let me go" und hier verrat ich nix. Ein ganz grausames Buch, es hat mir das Herz gebrochen.


Oja, dto. Traurig

1976 brachte Direkter Elias Siphiwe Gumede die Mitglieder des African National Congress - deren Versammlungen er nie besucht hatte, was sie, enttäuschenderweise, als Angst um seine Stellung als Direktor einer Schule des Apartheidstaates interpretierten - in Verlegenheit, indem er sich zwischen seine Schüler und die Polizei stellte, die mit ihrem Arsenal aus Hunden, Tränengas anrückten, um die Demonstration zu beenden, mit der die Schüler ihre Solidarität mit dem Aufstand von Soweto gegen den "Bantu-Unterricht" und Afrikaans als Unterrichtssprache an den staatlichen Schulen bekundeten.


Boah, aber ganz ehrlich, mittels solcher Schachtelsätze kann man auch nicht schreiben/erzählen. Geschockt


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 26.02.2018, 20:08                                  +/-

Ich kann nicht sagen, ob es an der Übersetzung liegt. Aber wenn die Sprache mir nicht liegt, hat ein Buch bei mir keine Chance. Nobelpreis hin oder her.

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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 25.04.2018, 21:21                                  +/-

Camille Paglia: Sexualität und Gewalt oder: Natur und Kunst

Kürzlich las ich in der Süddeutschen einen Artikel über Camille Paglia als Beispiel einer Feministin, die von den Rechten vereinnahmt werde. Ihr neuestes Werk "Free Women, Free Men. Sex, Gender, and Feminism" erschien im neurechten Antaios-Verlag, und zwar mit von der Autorin nicht abgesprochenen Änderungen, Streichungen und Ergänzungen. Camille Paglia zeigte sich im Interview mit der SZ "schockiert und abgestoßen" von diesem Vorgehen.

Am Wochenende nun entdeckte ich zufällig, dass mein Liebster ein kleines Büchlein der besagten Dame im Bücherregal stehen hatte, ein Essay mit dem hübschen Titel "Sexualität und Gewalt oder: Natur und Kunst", hintendrauf ein provozierendes Zitat: "Die Sexualität dem Feminismus zu überlassen ist so, als gäbe man seinen Hund in den Ferien zum Tierpräparator." Klein und handlich, ideal für Zug- oder U-Bahnfahrten. Also: Lesen!

Leider ist das Buch ganz furchtbar. Eine einzige Aneinanderreihung von Freudianischen Plattitüden und Allgemeinplätzen, garniert mit esoterischem Zuckerguss. Was für ein Kontrast zu dem sehr differenzierten und sorgfältig recherchierten Buch über Vergewaltigung von Mithu Sanyal! Ich spare mir eine eingehendere Rezension, auch weil ich nach ungefähr der Hälfte der Zeit aufgegeben habe. Anfangs habe ich ja noch weitergelesen, so wie man an einem Unfall vorbeifährt: Man muss einfach hinschauen. Aber irgendwann hat's mir dann doch gereicht mit der "medusischen Mutter" oder der "Qual psychologischer Abhängigkeit, die den Mann ein Leben lang belastet".

Die Frau ist der ursprüngliche Verfestiger, der wirklich Erste Beweger. Sie verwandelt einen Schleimauswurf in das sich ausbreitende Gespinst eines fühlenden Wesens, das an der schlangengleichen Nabelschnur hängt, mit der die Frau jeden Mann bindet.

Die konventionelle Ehe, ungeachtet ihrer Ungerechtigkeiten, hielt die chaotische Libido in Schach. Wenn die Ehe wenig Achtung genießt, bricht sich der ganze ekelhafte Dämonismus des Sexualinstinkts Bahn.

Das Reich der Zahl, die ganze apollinisch reine, kristalline Mathematik, wurde vom westlichen Mann früh schon als eine Zuflucht erfunden, um der morastigen Emotionalität und dem überbordenden Chaos von Frau und Natur zu entrinnen.

Und in dem Stil geht es weiter, Seite um Seite, ohne jegliche Quellenangaben, ohne empirische Datengrundlage, in assoziativer Aneinanderreihung freudianischer Geschlechtersymbolik. Paglia ist sich nicht mal zu schade, die uralte Etymologie von "Mond, Monat, Menstruation" zu bemühen: "Der Körper der Frau ist ein Meer, dessen Wellenbewegungen dem lunaren Monatszyklus gehorcht." Ich kann schon verstehen, warum die Rechten sich die Hände reiben. Und natürlich kriegen es "die Feministinnen". Wenn nicht mal eine Autorin, die sich selbst als solche bezeichnet, in der Lage ist, zwischen unterschiedlichen feministischen Positionen und Strömungen zu differenzieren, kann ich es den Kneipenmännern wahrlich nicht verdenken, dass die an dieser Unterscheidung scheitern.

Kurz: Dieses Buch könnt ihr euch sparen. Da ist de Sade wahrscheinlich die vergnüglichere Lektüre.

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Zarathustra



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BeitragVerfasst am: 07.05.2018, 09:09                                  +/-

Ich kann bei einem Kollegen eine Kiste Bücher in den Kofferraum stellen, die er mir dann nach dem Urlaub mitbringt. Ein Lob dem Kollegen, den ich aber zugegebenermaßen auch mit Kuchen, Plätzchen und sonstigem Nahrungsangebot bei Laune halte.

Nur habe ich keine Ahnung, was da rein soll. Deshalb nennt ihr mir jetzt bitte Bücher, die toll sind und die man haben sollte, und bei denen man es nicht bereut, sie quer durch Europa gefahren zu haben. Bitte. Danke. Ich verspreche im Gegenzug auch alle Bücher, die ich dann bestelle, im Forum ausgiebig zu rezensieren.

Deal? Deal! Gekauft!

Gepostet am 07.05.2018, 09:16:

Nichtraucher
"Was vom Tage übrig bleibt" ist eines der besten und traurigsten Bücher, die ich kenne. Ich habe es lange gelesen, bevor ich den Film sah, also umgekehrt, aber wie gesagt, beide sind sehr gut. Dann hab ich noch mehr gelesen von Kazuo Ishiguro und wie man so sagt, jeder große Schriftsteller schreibt sein Leben lang denselben Roman.

Er hat ein Thema, wie geht man damit um, wenn man erkennt, sein Leben lang das Falsche aus den richtigen Motiven heraus gemacht zu haben. In "Der Maler der fließenden Welt" stellt ein japanischer Maler sein Talent der faschistischen Kriegsmaschine der 30er Jahre in den Dienst, weil ihn der neue Stil der Propagandaplakate viel mehr anspricht als die altbackene traditionelle Aquarellmalerei. Und er hat Recht, ich ertappe mich auch manchmal dabei, dass mich der Stil nordkoreanischer Plakate durchaus anspricht, das Wuchtige daran, die klare Trennung von Licht und Schatten, die dicken Linien.

Und dann, zuletzt, kam "Never let me go" und hier verrat ich nix. Ein ganz grausames Buch, es hat mir das Herz gebrochen. Die Verfilmung ist auch gut, aber nicht annähernd so erschütternd.


Oh, die liebe ich auch.

Was vom Tage übrig blieb, las ich, als ich noch eine junge Studentin war und es hat mich in eine ziemlich tiefe, aber schöne Melancholie gerissen. Never let me go hat mich später weit weniger berührt, es war einfach zu grausam. Im Vergleich würde ich sagen, dass Was vom Tage übrig blieb wie eine Oboe von Bach in a Moll klingt, und Never let me Go in seiner Grausamkeit eine F-Dur Klarinette wird. Variationen eines Themas. Auch beide schön. Aber anders.
Der Maler der fließenden Welt habe ich dann zuletzt gelesen (mensch, das ist alles Jahre her, wie alt bin ich denn??) hat mir von allen am wenigsten gesagt. Ich wollte aber unbedingt tief berührt werden, als ich es fand und auslieh. Man steht sich ja manchmal selbst im Weg.

Ich kam auch von Ishiguro zu Murakami und habe irgendwie ähnliche Emotionen erwartet. Das ging ja mal schief. Habe dann lange gebraucht, bis ich Naokos Lächeln et al als eigenes Buch noch einmal lesen konnte.

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lila



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BeitragVerfasst am: 07.05.2018, 10:50                                  +/-

Achtung, ich kenne nur Osteuropa-Literatur:

Ivo Andric - Die Brücke an der Drina: Klassiker für den Bosnien-Aufenthalt
Nino Haratischwili - Das siebente Leben: Georgische Familiengeschichte - hat über 900 Seiten, damit ist man dann auch ne Weile beschäftigt.
Natascha Wodin - Sie kam aus Mariupol: Autorin recherchiert die Geschichte ihrer Mutter, die als Zwangsarbeiterin aus der Ukraine nach Deutschland kam
Maria Matios - Mitternachtsblüte: Geschichte eines Mädchens und seines ukrainischen Dorfes zu Kriegszeiten
Maria Matios - Darina, die Süße: kann man genauso zusammenfassen, beides literarische Verarbeitungen der ukrainischen Geschichte
Vladimir Sorokin - Der Tag des Opritschniks (boah, klingt der deutsche Titel scheiße hähö ): überraschend prophetisches Buch, Dystopie der Zukunft Russlands
Ziemowit Szczerek - Mordor kommt und frisst uns auf: Hab ich selbst noch nicht gelesen, soll aber super gut sein (zumindest auf Polnisch), quasi polnische Gonzo-Reiseliteratur


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Zarathustra



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BeitragVerfasst am: 07.05.2018, 16:57                                  +/-

Sorokin ist bestellt. Spitze

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lila



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BeitragVerfasst am: 07.05.2018, 17:27                                  +/-

Ausgezeichnete Wahl! Wenn es dir gefällt, könntest du dir mit der nächsten Bestellung noch „Der Zuckerkreml“ und „Der Schneesturm“ besorgen, zwei seiner auf „Der Tag des Opritschniks“ folgenden Werke. Sind nicht so wirklich direkte Fortsetzungen, aber die Handlungen spielen im selben Universum.


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Zarathustra



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BeitragVerfasst am: 07.05.2018, 18:40                                  +/-

Das ist schwierig, eigentlich ist scho dieses Büchertransportangebot auch nur emotionale Erpressung weil er mich um Urlaub geprellt hat, die Sau. Smilie und das sollte er lieber nicht noch einmal tun. Smilie Smilie Aber irgendwie kriege ich das schon in den Balkanexpress. Yes

Und rezensieren tue ich es in jedem Falle. Yes

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lila



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BeitragVerfasst am: 07.05.2018, 21:39                                  +/-

Naja, wenn man dich besuchen kann, kann ich dir sie auch gerne mal persönlich vorbeibringen! grins


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Zarathustra



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BeitragVerfasst am: 07.05.2018, 21:46                                  +/-


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 09.05.2018, 13:28                                  +/-

„The Three-Body Problem“ von Liu Cixin. Nicht weil ich es empfehlen kann, sondern im Gegenteil weil ich diese chinesische Sci-Fi selbst gerne lesen würde und bisher nicht gemacht habe. Delegiertes Lesen mit Zara!


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kpm



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BeitragVerfasst am: 09.05.2018, 13:32                                  +/-

Wenn das auf deutsch "Die drei Sonnen" heißt, lese ich das gerade und unterstütze den Vorschlag.


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Zarathustra



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BeitragVerfasst am: 09.05.2018, 14:43                                  +/-

Alles schon verschickt. Kommt in 2 Wochen. Will sagen: zu spät, verdammt!

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 11.05.2018, 07:22                                  +/-

Ich vesteh den Ansatz nicht. Du kannst dir doch alle Bücher dieser Welt sicher auch nach Bosnakien per amazon liefern lassen? Wo soll dein Kollege denn die Bücher herbekommen? Und was ist mit Kindle?


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Zarathustra



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BeitragVerfasst am: 11.05.2018, 09:02                                  +/-

Kann ich. Amazon von Deutschland nach Bosnien kostet zwischen 15 und 30 Euro pro Buch. Außerdem muss ich dann zur zentralen Post, mit dem Taxi 30 Minuten, mich 1-2 Stunden in eine Schlagen stellen und mein Paket auslösen.

Deshalb habe ich per Amazon alles zu meinem Kollegen geschickt, und der steckt es in den Kofferraum. Und freue mich auf Sorokin. Smilie

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Warg



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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 18:06                                  +/-

Ich habe jetzt "The President is missing" von Bill Clinton und James Patterson gelesen, nachdem es damals bei der Veröffentlichung von der Kulturzeit gelobt wurde.



Warum es gelobt wurde, ist mir nicht klar. Das Buch ist höchst mittelmäßig. Es liest sich schnell, ein klassischer Thriller, geschrieben wie ein Action-Film. Dazu ein Präsident, der schneidiger nicht sein könnte. Wenn man ein Buch liest, hat man ja irgendwie immer ein Bild von den handelnden Personen vor Augen, bei diesem Buch hatte ich den Präsidenten aus Independence Day vor Augen. Der kann in diesem Buch nämlich alles! Er war natürlich im Irakkrieg dabei, wurde gefoltert, ist ein Man of the people, findet immer eine Lösung in letzter Sekunde und wird beschossen und angefahren und das alles obwohl er eigentlich auch noch totkrank ist. Patriotische Juhu-Haudrauf-Action mit Cybercrime-Note.
Das Buch ist angeblich deswegen so toll, weil es die Einsichten eines echten ehemaligen Präsidenten beinhaltet. Der scheint aber nicht allzu viel zu wissen, denn im Buch wird Deutschland einfach mal als Nuklearmacht bezeichnet. Wir haben soweit ich weiß nicht mal mehr Atomkraftwerke...

Ein Buch irgendwo zwischen Mission Impossible und Alarm für Cobra 11.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 19:24                                  +/-

Den Atomkraftwerken in Deutschland geht’s soweit gut. Einige wurden abgeschaltet, viele weitere laufen noch eine ganze Weile.

Eigene Atomwaffen haben wir nicht, aber im Ernstfall wird die Bundeswehr seitens der NATO mit einigen Atomwaffen bestückt, die auf deutschem Boden gelagert sind.


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Warg



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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 22:03                                  +/-

Ach so! Wenn das so ist, dann ist es das beste Buch, dass ich je gelesen habe.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 11.09.2018, 22:21                                  +/-

hähö


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