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Civilization IV – it never ends
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 11.05.2016, 22:39                                  +/-

Bin jetzt voll informiert. Fragt mich ab!

Vieles klingt gut und spannend, aber die Frage, ob Firaxis aus der Hauptschwäche von Civ 5 gelernt hat – der abstrus miesen KI – ist für mich nicht abschließend geklärt. Daher bleibe ich vorerst skeptisch.

Gut klingen die neuen Support- und Kombi-Einheiten. Man soll beispielsweise in Form einer Bazooka-Einheit Luftabwehrfähigkeiten in eine Infanterie oder in Form eines Kriegers Kampffähigkeit in eine Siedler-Einheit mischen können. Das würde einige Probleme der 1-unit-per-tile-Grundregel (1UPT) beheben – zumindest theoretisch. 1UPT bleibt nämlich (was ich im Prinzip auch befürworte, der Stack of Doom hat sich überlebt, sorry AFK-Tyler).

Ob der Plan aufgeht die Geländeeigenschaften stärker mit der Technologie-Entwicklung zu verzahnen (eine Civ mit Meereszugang, die Meeresressourcen nutzt und auf Schiffe setzt soll deutlich schneller maritime Technologien erforschen können) muss man sehen. Es klingt aber interessant, dass Firaxis mehr und situativere Spielstrategien fördern will als die typischen Standard-Winner-Moves, die man so kennt. (Schnell auf Bürokratie, jetzt sofort Liberalismus!!!)

Das Konzept der Stadt-Distrikte (Städte sollen künftig auf mehrere Tiles expandieren können, wobei jedes weitere Tile einen Distrikt darstellt, der eine Spezialisierung mit sich bringt) klingt ebenfalls recht interessant. Hoffentlich wird das nicht reines Flavor.

Aber wie gesagt: ohne signifikante Verbesserungen der KI – und dazu gehört für mich nicht nur ein intelligenterer Umgang der KI mit Einheiten, Ressourcen, Diplomatie und Taktiken, sondern auch ein Wegkommen davon, die Spielstärke des Computers allein durch Cheats, nicht durch intelligenteres Spiel, hochzudrehen – wird Civ 6 für mich ebenso scheitern wie der Vorgänger.

Es bleibt für mich faszinierend, wieviele Spieler die eklatanten Mängel des Vorgängers einfach nicht sehen können oder wollen. Das Spiel wurde derart unkritisch abgefeiert, dass ich manchmal glaube, 90 Prozent der Käufer freuen sich nur über ein bisschen bauen und vor sich herwurschteln in nettem Ambiente. Anders kann ich es mir nicht erklären, so grotesk schwach war das Gameplay im Vergleich zu Civ 4.


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Thanil
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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 18:40                                  +/-

ZACK!



Ich zocke!!11


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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 20:02                                  +/-

Es gibt jetzt beim Thema "Forschung" eine Zweiteilung in Technologien und in Kulturtechniken. Gefällt! Gerade habe ich "Political Philosophy" entwickelt und kann jetzt in eine Autocracy, Oligarchy oder Classical Republic wechseln. Jede Staatsform gibt mir eine unterschiedliche Slot-Konfiguration für verschiedene Policies: militärische, wirtschaftliche, diplomatische sowie "Inspirations", die wohl auf Great People einzahlen.





Gepostet am 21.10.2016, 21:14:

Aha! Man baut jetzt keine Straßen mehr. Stattdessen baut man Karawanen und schickt die auf eine Handelsmission, die unterschiedlich lang dauern kann (z. B. 6 oder 11 Runden). Auf dem Weg zum Ziel entsteht automatisch eine Straßenverbindung.

Überhaupt hat sich die Mechanik der Worker völlig geändert. Nicht nur bauen die keine Straßen mehr, sie benötigen auch keine zig Runden mehr, um Modernisierungen zu bauen. Stattdessen kann ein Worker anfänglich drei Felder modernisieren und verschwindet dann. Das löst wohl das ewig alte Problem mit den tausend Workern, die sich über die Jahrtausende ansammeln und die man dann wie einen Schwarm nach Belieben aussenden kann, um innerhalb von Nullzeit alles zu modernisieren, was man gerade neu bauen kann.


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BeitragVerfasst am: 22.10.2016, 13:55                                  +/-

Aha. Man kann die Staatsform wechseln, aber das geht unter Umständen mit mehreren Runden Anarchie einher. Außerdem bekommt man einen "Legacy"-Bonus, je länger man in einer Staatsform verharrt. 15 Runden "Classical Republic" geben beispielsweise +1% auf die Great People Points.

Policies kann man entweder kostenlos umkonfigurieren, wenn man eine neue Kulturtechnik (Civic) erfunden hat, oder gegen Bares zu jedem beliebigen Zeitpunkt.

Ziemlich cooles System Smilie


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 22.10.2016, 22:32                                  +/-

Noch eine Sache, die ich recht cool finde:



Ein großer Teil der Küsten bestehen aus Steilküste. Dort kann man mit seinen Einheiten nicht anlanden. Das heißt man kann sich bei der Verteidigung gegen Invasionen auf die Verteidigung bestimmter ungeschützter Küstenabschnitte konzentrieren. Möglicherweise ist es auch sinnvoll bei der Gründung von Städten darauf zu achten, dass sie entsprechend geschützt sind.

Ist natürlich nur ein Detail, aber zeigt, dass die Spielmechaniken schon so einiges hergeben.

Es gibt aber auch ein paar Punkte, die ich nach einigen Stunden des Spielens negativ anmerken muss:

* Die Grafik ist zwar auf den ersten Blick hübsch, aber ich habe extreme Probleme auf den ersten Blick die Informationen zu sehen, die mich interessieren. An die neuen "Districts" werde ich mich wohl noch gewöhnen. Sie haben derzeit bei mir noch den Effekt, dass beinahe jedes Feld rund um eine Stadt völlig einzigartig aussieht, was einen visuell überfordern kann. Aber vielleicht tritt dieses Problem auch nur in Kombination mit meinem zweiten Punkt auf.

* Ich habe echt Probleme meine Einheiten auf der Karte zu sehen. Alles scheint heller und bunter zu sein als die Militäreinheiten. Das finde ich echt nicht so gut gelöst.

* Die KI steht bei mir direkt schon wieder unter Verdacht. Bin in meinem ersten Spiel auf "König" eingestiegen, weil ich viele der Spielmechaniken ja gar nicht kenne. Es ist jetzt ca. 1730 n. Chr. und ich führe technologisch bei weitem. Nur mein direkter Nachbar Indien scheint mitzuhalten. Ich wurde mehrfach von den Wikingern angefallen, aber ich hatte keinerlei Probleme jeden Angriff zurückzuschlagen und denen schließlich den Garaus zu machen. Im Moment macht es zwar noch keinen fatalen Eindruck, immerhin habe ich noch keine totalen Voll-Fails sehen können, aber auch noch keine wirklich sinnvollen Züge.

* Das User Interface ist teilweise sehr gut, aber vieles ist auch recht versteckt dargestellt oder wird gar nicht erklärt. Als ich eine Wikinger-Stadt erobert hatte, die über einen Hafen-Distrikt verfügte, konnte ich tausend Jahre lang diesen Distrikt nicht reparieren. Ich wusste nicht warum. Die Lösung war einfach: ich hatte eine Technologie nicht erfunden. Aber nichts im Spiel hat mich darauf hingewiesen, es fühlte sich für mich an wie ein Fehler im Spiel.

* Mich stört, dass ich nicht weit genug herauszoomen kann. Selbst das strategische Overlay erscheint mir da zu restriktiv. So bekomme ich keinen Gesamtüberblick.

* Das Stadt-Interface ist sehr verwirrend. Manche Informationen sind rechts unten dargestellt, andere in drei Tabs an der linken Bildschirmseite. Und so weiter. Das ginge deutlich aufgeräumter, insbesondere da manche wichtige Informationen echt so richtig tief versteckt sind.

Bisher also noch keine schrecklichen Fehler und vieles vor allem in den Spielmechaniken, das mir sehr gut gefällt.


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 08.11.2018, 17:43                                  +/-

In den letzten drei Wochen habe ich tatsächlich drei Solo-Partien „Civilization VI“ gespielt. Einmal als „König“ zum Aufwärmen, zweimal als „Kaiser“. Die erste Kaiser-Partie mit China habe ich verloren. Ich weiß nicht mehr welchen Sieg ich versucht habe, aber ich würde rettungslos out-Teched. Beim zweiten Anlauf mit den Wikingern habe ich einen Science-Sieg um 1965 n. Chr. erreicht – aber wohl nur weil die beiden geilsten KI-Gegner beide einen Kultursieg probiert und sich somit gegenseitig blockiert haben. Aber gut, das gehört ja auch dazu.

Es bleibt jedoch dabei: die vielen Schauwerte und netten Spielmechaniken wiegen die beschissene KI einfach nicht auf. In drei Partien würde ich nicht einmal angegriffen. Und in den Kriegen, die ich vom Zaun gebrochen habe, war mir die KI so rettungslos unterlegen – trotz ihrer zahlreichen Einheiten und Produktionsboni. Einzig die anfänglichen Barbaren bereiten ein wenig Kopfzerbrechen. Man müsste mal schauen, ob man mit einer Schleimscheißerstrategie völlig ohne Militär durchkommt.

Das Spiel skaliert auch anders als früher. Ich glaube man kann keine Überstädte bauen. Außer versprengten Großen Persönlichkeiten und ein paar eher noch milden Policies gibt es kaum Multiplikator-Boni. Du baust Erweiterungen und bekommst überschaubare absolute Boni, beispielsweise +3 Produktion. Da es keinen Malus für zusätzliche Städte gibt, scheint der unendliche City-Spam wohl die beste Strategie zu sein.

Das macht es natürlich alles ziemlich eindimensional.

Für den Vorgänger Civ V scheint es ein Community-Projekt namens „Vox Populi“ zu geben, das die KI mächtig aufwertet. Für Civ VI ist nichts dergleichen in Sicht, weil Firaxis keine Arbeit an der KI ermöglicht hat. Ich habe ja schon Civ V abgelehnt – hauptsächlich wegen der beschissenen KI. Viele schreiben aber, dass Civ V mit „Vox“ deutlich besser als der Nachfolger ist.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 09.11.2018, 11:26                                  +/-

Hach ja... vielleicht wäre so ne Runde Civ auch mal wieder was?


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Urge to grill rising.
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Warg



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BeitragVerfasst am: 09.11.2018, 11:27                                  +/-

Ich spiele auch gerade seit einem Monat in unregelmäßigem Abstand wieder CIV5. Smilie


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The bronze age is the third best age.
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einBaum



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BeitragVerfasst am: 09.11.2018, 11:52                                  +/-

V und VI habe ich bisher ja noch gar nicht angefasst. Irgendwie war mir nicht ganz klar, warum ich das tun sollte. Kennste eins, kennste alle. Oder nicht? ?????

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 09.11.2018, 12:38                                  +/-

IV is best. Lass die Finger von dem ganzen neumodischen Kram.


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 12.11.2018, 19:03                                  +/-

Will do!

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