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Oscars 2016
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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 05.02.2019, 00:45                                  +/-

2017 gabs einen eigenen 2017 Kinothread wo die Oscars abgehandelt wurden:

http://forum.tylers-kneipe.de/viewtopic.php?p=5...ght=oscars#583931

Letztes Jahr fehlt aber wirklich? Kann ich gar nicht glauben. Nicht mal eine Liste?


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 05.02.2019, 16:01                                  +/-

Die Oscars von 2018 wurden in diesem Thread behandelt, da er ja erst im März 2018 eröffnet wurde.

Wir brauchen jetzt also einen neuen für die Oscars 2019.

Gepostet am 05.02.2019, 15:07:

Was also fehlt ist unsere Meinung zu den Oscars 2017.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 05.02.2019, 16:33                                  +/-

Ist doch eh alles drissejal, hat sogar die Academy begriffen und tritt nun ohne Host an.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 05.02.2019, 16:51                                  +/-

Die letzten Oscars ohne Host waren 1989 und sollen so schlecht gewesen sein, dass man das seitdem vermeiden wollte.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.02.2019, 12:34                                  +/-

Und? Eure Meinung?

Olivia Colman wurde doch von Oxi so verabscheut, wenn ich mich recht erinnere.

Ansonsten haben Green Book, Bohemian Rhapsody und Roma ziemlich abgesahnt. Klingt ok.


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Eiranion
Dr. rer. nat Frühstück


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BeitragVerfasst am: 25.02.2019, 12:51                                  +/-

Naja, 2 von den 3 Filmen die du nennst sind schon ziemlich beschissen, so wirklich überzeugend war die Preisvergabe jetzt nicht.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.02.2019, 12:57                                  +/-

Welche beiden denn?

Gepostet am 25.02.2019, 12:09:

Doch nicht Bohemian Rhapdsody??


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 25.02.2019, 13:22                                  +/-

Green Book habe ich zwar nicht gesehen, gilt aber allenthalben als ein Film über Rassismus von Weißen für Weiße, ein Wohlfühlfilm für die "guten weißen", wo Rassismus nur das Problem des vorurteilsbehafteten Individuums ist, das sich dadurch lösen lässt, dass man einen Schwarzen nur mal kennen lernen muss um zu sehen, dass der ja gar nicht so schlimm ist. So ist jede Diskussion von systemischen Rassismus natürlich unnötig.

Entsprechend sah es dann auch aus als das Produzententeam für die Verleihung auf die Bühne trat und es gerade mal 2 PoC in die Gruppe von Weißen geschafft hat:



Da hätte es 2018 so viele bessere Filme zu dem Thema gegeben, Blackkklansman, Sorry to Bother You, etc. Spike Lee nannte Green Room ein Driving Miss Daisy mit veränderter Sitzordnung.

Bohemian Rhapsody wiederum hat eine ganze Reihe von Problemen. Zum einen ist es natürlich ein Musik-Biopic nach Schema F. Darüber hinaus ist völlig offensichtlich, dass die noch lebenden Queen-Mitglieder viel zu viel Einfluss auf den Film hatten und er so quasi wie eine Abrechnung mit Freddie Mercury wirkt, der für alle Probleme der Band verantwortlich ist, während die anderen alle ganz brave, hart arbeitende Typen sind. Erkennbar zum Beispiel an dem Bohei dass der Film um Freddie's Solo-Alben macht, während er in echt das dritte Queenmitglied war, das Solomaterial veröffentlicht hat. Der Film, den Sascha Baron Cohen drehen wollte, der aber wegen Unstimmigkeiten zwischen ihm und Brian May und Co nicht realisiert wurde, wäre vermutlich viel interessanter gewesen.

Dazu kommen noch Probleme wie Bryan Singer, der zwar während des Drehs als Regiesseur gefeuert wurde, aber immer noch um die 40 Millionen Dollar an dem Ding verdient, und der vermutlich im Knast besser aufgehoben wäre: https://www.vox.com/latest-news/2019/1/23/181942...ult-underage-boys

Der Oscar für Rami Malik allerdings ist hochverdient, grandiose Performance, ohne ihn und die Tatsache, dass Queens Musik so unfassbar gut ist wäre der Film völlig uninteressant.

Völlig absurd ist der Oscar für Best Editing. Der Film enthält diese Szene: https://twitter.com/pramitheus/status/1089188260071514112/video/1 !!!! ugly


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.02.2019, 13:43                                  +/-

Also Roma ist ok? Den könnte ich ja sogar auf Netflix anschauen.


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 25.02.2019, 13:54                                  +/-

Roma fand ich gut.

Und Bohemian Rhapsody ist absolut geil zu gucken, aber das liegt rein an Maleks Schauspiel und an Queens Musik. Je mehr man über ihn nachdenkt, desto mehr verliert er seine Magie Traurig


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 25.02.2019, 14:03                                  +/-

Nichtraucher

Olivia Colman wurde doch von Oxi so verabscheut, wenn ich mich recht erinnere.


Inzwischen liebe ich sie. Sie ist halt omnipräsent, aber halt auch echt gut. Und ihr Aufstieg von einer britischen TV Schauspielerin zu einem (nun) Weltstar ist schon mehr als beeindruckend. Und seit sie bei David Tennant im Podcast zu Gast war, mag ich sie noch mehr Smilie Toller Mensch irgendwie.

Gepostet am 25.02.2019, 13:09:

Aber ich gebe zu, meine damaligen Postings zu ihr könnte man etwas anders interpretieren hähö


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.02.2019, 14:23                                  +/-

Emma Stone ist aber auch weit gekommen. Die hat doch lange nur seichten Scheiß gedreht, wo sie komplette Dummchen gespielt hat, nicht? Jetzt voll ins Charakterfach gewechselt. Not bad.


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Gurthang



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BeitragVerfasst am: 25.02.2019, 15:57                                  +/-

Also ich fand "the Green Book" im Kino schon ziemich gut.
Der tat das was ich von einem guten Film erwarte. Er hat mich unterhalten war kurzweilig, zuweilen witzig aber eben auch ernst angelegt. Die schauspielerische Leistung von Ali und Mortenson war ebenfalls sehr gut.
Der Oscar ist doch letzlich keine rein politische Veranstaltung (und sollte es bitte auch niemals werden). Von daher verstehe ich die Kritik daran nicht. Black Clansman dagegen ist sicher politischer, aber als Film fand ich ihn deutlich langatmiger und weniger unterhaltsam als the Green Book.

Und was soll die Feststellung über die Hautfarbe des Produzententeams? Hier wird doch die Qualtiät der Produktion ausgezeichnet. Was hat die Hautfarbe damit zu tun? Sorry, aber diese Feststellung finde ich umgekehrt rassistisch.

Dieser Kommentar zu einer Ähnlichen Kritik auf SPON bringt sehr gut zum Ausdruck wie ich das selbst sehe...
The Green Book ist kein gesellschaftskritischer Film. Es ist ein Roadmovie mit einer Hauptperson, dem Chauffeur. Die Kritik, die ich jetzt schon mehrfach bei SPON lesen konnte, verlangt von dem Film nichts anderes, als ein anderer Film zu sein. Welche Anmaßung, zu verlangen, dass sich jeder Film mit gesellschaftlichen Hauptproblemen (oder dem, was der Kritiker als solche betrachtet) zu beschäftigen hätte. Hier spielt sich der Kritiker als "White Saviour" auf, der den Rassismus als so großes Problem betracht, dass sich seiner Meinung nach jeder Film um dieses Thema drehen muss. Rassismus IST ein großes Problem, da hat der Kritiker selbstverständlich recht, aber die Schlußfolgerung, dass dashalb jeder Film sich um dieses Thema drehen muss, ist grundfalsch. The Green Book ist kein Film über Rassismus, sondern das Portrait eines Italo-Amerikaners, das in dem Spannungsfeld zwischen den beiden grundverschiedenen Charaktere der Hauptfiguren gezeigt wird, und das den alltäglichen Rassismus lediglich als Hintergrund hat. Der Kririker erwartet jedoch eine betroffenheitstriefende Geschichte, in der der Weiße, obwohl selbst unter Rassismus und Ausgrenzung leidend, der obligatorische Böse zu sein hat. Diese Sichtweise zeigt auch einen gewissen Rassismus.

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 25.02.2019, 18:04                                  +/-

Ohne den Film zu kennen, gebe ich Gurthang grundsätzlich recht.

Offtopic: Die Kritik von Teilen der "Linken"/"Liberalen" (vor allem auf Twitter) wird immer absurder. Oft werden diese extremen Positionen dann medial überproportional gespiegelt (was vor allem daran liegt, dass einige Journalist*innen dieser Szene nahestehen oder angehören). Bei mir ist mittlerweile erstmals ein Punkt erreicht, an dem ich beginne, es als Agitation wahrzunehmen. Die Penetranz und die Art und Weise, wie kritisiert wird, erreichen mittlerweile das Niveau der extremen Gegenseite.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 26.02.2019, 00:18                                  +/-

Zum Schnitt-Oscar von Bohemian Rhapsody habe ich die Theorie gelesen, dass die Editoren auszeichneten, dass hier aus schlechten Ausgangsmaterial überhaupt ein erfolgreicher Film gezimmert wurde:

I don't think it can be underscored enough how much this movie is being rewarded by the industry for overcoming Bryan Singer doing his best to sabotage the production. The production was a total disaster, and they managed to salvage it to make a hit film.
That's why it's being rewarded so heavily by the various guilds.


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 26.02.2019, 00:26                                  +/-

"Roma" hat mir im Kino sehr gut gefallen. Smilie
(Jetzt weiß ich nicht, ob das für den pk eine gute oder eine schlechte Nachricht ist.)

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 26.02.2019, 11:13                                  +/-

Ich merk mir den als Date-Movie Yes


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 26.02.2019, 19:39                                  +/-

„Green Book“ hat mich positiv überrascht, weil ihm der typisch US-Amerikanische überdramatische ES-IST-ALLES-SO-SCHLIMM-Faktor, den solche Filme im Themen-Dunst-Bereich „Rassismus“ häufig haben, größtenteils abgeht. Stattdessen ist der Film urkomisch. Musste sehr viel lachen. Die Italo-Amerikanische Familie, eh das Herzstück des Filmes, ist, trotz und wegen all ihrer Fehler, furchtbar goldig. Smilie

Bei BlacKkKlansman bin ich bei Gurthang. Schon ziemlich gut, aber nicht überragend.

Aber Dr. Eiranion hat, seit er in den USA ist, immer mehr diese unfassbar anstregende US-Universitäten-Perspektive auf die Themen Rassismus und Sexismus angenommen, das ist schon etwas anstrengend. Traurig


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 27.02.2019, 11:21                                  +/-

Die ultraliberale US-Bubble ist glaub ich hundertmal nerviger und krasser als die entsprechende deutsche Bubble (auf Twitter).


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 27.02.2019, 11:35                                  +/-

Ja, aber wo er Recht hat... der problematische Rassismus ist halt der systemimmanente, nicht der grantige Rentner nebenan.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 04.03.2019, 23:06                                  +/-

Aber das ist mir doch egal, wenn ich mich gerade in einem Film köstlich amüsiere.


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