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Star Wars
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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 23.05.2005, 18:11                                  +/-

Is schon recht.

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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 23.05.2005, 19:03                                  +/-

Mal im Ernst: Grievous ist ein recht gelungener, wenn auch leicht absurder Bösewicht, aber wodurch soll der bitte Sympathie wecken? Seinen erbarmungswürdigen Husten? hähö

Yoda finde ich persönlich auch eher unsympathisch, aber da bin ich vermutlich in der Minderheit...

Das Duell Sidious gegen Windu war imho eher ein Schwachpunkt. Warum bitte kann Sidious in 5 Sekunden die ca. 5 Jedi-Meister töten, die Windu begleiten? Die wehren sich nicht mal. Sogar der Padawan, der später Senator Organa rettet, kämpft dreimal so gut... überhaupt gibt es massenweise Szenen, die viel dramatischer sind.


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I have come here to chew bubble-gum and kick ass. And I'm all out of bubble-gum.
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Schmendrick



Beiträge: 521
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BeitragVerfasst am: 23.05.2005, 23:03                                  +/-

Glaurung
Mal im Ernst: Grievous ist ein recht gelungener, wenn auch leicht absurder Bösewicht, aber wodurch soll der bitte Sympathie wecken? Seinen erbarmungswürdigen Husten? hähö
Sogar das ein bisschen, aber hauptsächlich wie er am Anfang geflohen ist, weil er eine Lichtschwertsammlung seiner Opfer hat, wie er kämpft und einfach was er ist. Man kann über die Definition von "Sympathie" hier streiten, aber mir ist klar, dass er ein Bösewicht ist und in dem Rahmen ist es gemeint.

Glaurung

Yoda finde ich persönlich auch eher unsympathisch, aber da bin ich vermutlich in der Minderheit...
Als komischer kleiner Kauz in Episode 5 gefällt er mir besser, aber er gefällt mir auch in Episode 3.

Glaurung
Das Duell Sidious gegen Windu war imho eher ein Schwachpunkt. Warum bitte kann Sidious in 5 Sekunden die ca. 5 Jedi-Meister töten, die Windu begleiten? Die wehren sich nicht mal. Sogar der Padawan, der später Senator Organa rettet, kämpft dreimal so gut... überhaupt gibt es massenweise Szenen, die viel dramatischer sind.
Erstens: Irgendwie muss man seine Überlegenheit zeigen und damit gleichzeitig die Ausnahmestellung Windus, dass er mit Sidious mithalten kann. Das mit Grievous ist ein ähnlicher Fall von Vereinfachung. Er ist einer der besten Kämpfer überhaupt (laut Clone Wars), aber im Duell gegen Obi-Wan bleibt Lucas nichts anderes übrig als ihn verlieren zu lassen (wobei Lucas laut einem Interview im Film dargestellt haben will, dass Obi-Wan nur mit Glück gewinnt, das erkenne ich aber leider weniger). Zweitens meinte ich das einschließlich Sidious' bildgewaltiger, geschauspielerter Unterlegenheit mit seiner Entstellung unter den eigenen Blitzen um Anakins Mitleid zu erregen, Windus apokalyptischem Blick, seinem Schrei wenn Anakin ihm den Arm mehr oder weniger unvermittelt abschlägt und er dann aus dem Fenster stürzt. Das ist eine Schlüsselszene im Film und meiner Meinung nach gelungen intensiv.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 26.05.2005, 01:11                                  +/-

Mein Kurz-Review.

Jetzt haben wir also den Kreis geschlossen. Alle Fakten liegen auf dem Tisch. Anakins Reise zur Dunklen Seite der Macht und zurück ist vollendet. Episode III war für mich der beste Teil der Prequel-Trilogie. Der Geschwafel- und Peinliche-Dialoge-Anteil ist merklich gesunken, und die Wandlung Anakins zur Dunklen Seite der Macht wurde größtenteils glaubwürdig umgesetzt. Vor allem an letzterem habe ich nach Episode II ganz schwer gezweifelt.

Nicht so gut gefallen hat mir die Effektgeladenheit. Es war einfach zu viel des Guten. Immer, wenn man gerade anfing das Gesehene zu verarbeiten, taten sich die nächsten Welten voller Details auf. Das Problem, das ich damit habe, ist dass das Individuum durch diesen multiplen Weltenwahnsinn völlig marginalisiert wird. Die titanische Architektur, die Massen der Kombatanten, die Berge aus Stahl und Beton - das alles hat für mich eine an den Faschismus stark erinnernde Ästhetik. Allein schon das Senatsgebäude erinnert mich persönlich extrem an Albert Speers Entwürfe für die Reichshauptstadt Germania. Es ist nur konsequent, dass hier nur die Geschichte von Kanzlern, Auserwählten, Meistern, Senatoren und Prinzessinnen erzählt wird, denn die Schicksale "gewöhnlicherer" Gestalten gehen in dieser monströsen Kulisse völlig verloren und unter.

Am Besten war Episode III immer dann, wenn der Film ruhig wurde und Kanzler Palpatine ins Spiel kam. Er ist die mit Abstand interessanteste Figur der ganzen Prequel-Trilogie, und doch die meisten Zeit eher randständig. Die beste Szene des Films war für mich das Gespräch von Palpatine und Anakin in der Oper und das sich daran anschließende Gespräch in Palpatines Amtszimmer, als er sich seinem Schützling als Sith-Lord offenbart. Es war sehr geschickt eingefädelt, dass sich Palpatine Anakin annahm, ihn ins Vertrauen zog, ihn geschickt aufgrund seiner Gefühle für Padme manipulierte, ihm die Macht anbot, ihr Leben zu retten.

Dass dies alles Lüge gewesen ist steht außer Zweifel. Er manipuliert Anakin höchst effizient und geschickt. Interessant auch, dass Anakin genau durch seinen Versuch, das Leben Padmes zu retten, dieses vernichtet. Denn sie stirbt an seinem Mord an ihrer gemeinsamen Liebe, den er nur begeht, weil er sie zu lieben und zu retten vorgibt. Der Film könnte also auch gut heißen "What's eating Anakin Skywalker?" Anakin scheitert also im Inneren. Alles andere ist demgegenüber nachrangig. Durch einen reinen Willensakt hätte er sich, Padme und das ganze Universum retten können. Doch er wirft alles fort, weil er sich von Palpatine, dem großen Verführer, blenden läßt. Hat vielleicht auch was unterschwellig homoerotisches. Müsste man mal abklopfen. Überhaupt ist ja Star Wars eine Familienserie, bzw. eine Serie über den Zerfall der Familie. Das verbindet ihn übrigens mit der Paten-Trilogie. Yes

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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 26.05.2005, 08:40                                  +/-

thanil.bernetar
Am Besten war Episode III immer dann, wenn der Film ruhig wurde und Kanzler Palpatine ins Spiel kam. Er ist die mit Abstand interessanteste Figur der ganzen Prequel-Trilogie, und doch die meisten Zeit eher randständig. Die beste Szene des Films war für mich das Gespräch von Palpatine und Anakin in der Oper und das sich daran anschließende Gespräch in Palpatines Amtszimmer, als er sich seinem Schützling als Sith-Lord offenbart. Es war sehr geschickt eingefädelt, dass sich Palpatine Anakin annahm, ihn ins Vertrauen zog, ihn geschickt aufgrund seiner Gefühle für Padme manipulierte, ihm die Macht anbot, ihr Leben zu retten.
Da sieht man mal wie unterschiedlich der Film aufgefasst werden kann, weil viele (im DAF) genau das hassen und nicht gut genug finden. Ich fands auch gut.


Ich bin mir jetzt net sicher, aber ich glaub die Darstellerin von Lukes Stiefmudder am Ende gefällt mir ein bisschen besser als, wie heißt sie noch, Natalie Portman. Vielleicht fänd ich die als Padme besser.

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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 26.05.2005, 08:58                                  +/-

Schmendrick
thanil.bernetar
Am Besten war Episode III immer dann, wenn der Film ruhig wurde und Kanzler Palpatine ins Spiel kam. Er ist die mit Abstand interessanteste Figur der ganzen Prequel-Trilogie, und doch die meisten Zeit eher randständig. Die beste Szene des Films war für mich das Gespräch von Palpatine und Anakin in der Oper und das sich daran anschließende Gespräch in Palpatines Amtszimmer, als er sich seinem Schützling als Sith-Lord offenbart. Es war sehr geschickt eingefädelt, dass sich Palpatine Anakin annahm, ihn ins Vertrauen zog, ihn geschickt aufgrund seiner Gefühle für Padme manipulierte, ihm die Macht anbot, ihr Leben zu retten.
Da sieht man mal wie unterschiedlich der Film aufgefasst werden kann, weil viele (im DAF) genau das hassen und nicht gut genug finden. Ich fands auch gut.

Geht mir ebenso - ich fand es - wieder erwarten - großartig.
Lukas bringt einige wirklich spannende Elemente in die Geschichte und schafft es zumindest für mich, diese spannende zu erzählen. Fast keine Platten Sprüche und Figuren wie Jar-Jar mehr - alles wirkt auf mich rund und aus einem Guß.

@thanil
Die Gebäude und Monstrosität sollen m.E so aussehen und wirken. DIe Republik zerfällt unter ihrer eigene Last. Alles wurde zu groß, zu starrsinnig und bürokratisch. Alle sind selbstverliebt, blind und überheblich - auch die Jedi.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 26.05.2005, 13:25                                  +/-

Ich lese hier nicht, das vorweg, ich habe den Film nämlich noch nicht gesehen und will micht nicht verspoilern lassen. Aber ich wollte mal fragen, ob noch jemand anders die nette kleine Zeichentrickserie auf ProSieben guckt, welche die Zeit zwischen Episode II und Episode III beschreibt? Die lief nämlich gerade, schon der zweite Teil, den ersten habe ich verpasst. Na ja. War aber so ganz gut. Halt so wie die beiden ersten Filme, nur als Zeichentrick.


_________________
Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.
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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 27.05.2005, 06:00                                  +/-

Waas?? Traurig
Ich hab den ersten Teil gesehen, aber jetzt offenbar den zweiten verpasst. Geschockt
Wusste gar nichts davon, P7 hätte ruhig mal Werbung machen können.

Oder ich glaub, die brachten einmal alle Teile am Stück und jetzt halt vielleicht aufgeteilt. Vielleicht hab ich doch schon alles gesehen. Mir hats sehr gefallen.

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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 27.05.2005, 13:09                                  +/-

gelöscht wegen falschen Threads…

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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 31.05.2005, 13:05                                  +/-

Ich war vorgestern drin, aus Gruppenzwanggründen leider in der deutschen Version, was die Dialoge noch schmerzhafter machte, als sie eh schon waren ("Anakin, du brüüchst mein Hööörz!!"), aber da es insgesamt weniger Dialoge waren als in Ep. II, fand ich III tatsächlich besser als I und II. Naja, nicht nur deshalb. Die Musik war wie immer hervorragend, und das eher Dramalastige fand ich auch meist recht gut, beispielsweise die Sequenz, in der quer durch die Galaxis Jedis gemeuchelt werden. Zwar geht es in allen drei Filmen ständig um galaktische Umwälzungen, aber diese Politiküberlastung blieb für mich immer ziemlich blutleer. Bei den Szenen nach "Befehl 66" (okay, das war etwas albern) hatte ich zum ersten Mal auch wirklich das Gefühl, das existentielle Dinge geschehen.
Gut auch die Parallelschaltung der beiden Geburten, Luke und Leia einerseits, Darth Vader andererseits.

Bei Anakins Motiv (Padmes Leben retten) bin ich unschlüssig. Wenn ich das von den Filmen losgelöst betrachte, finde ich es sehr überzeugend, eine irrationale Angst bricht mit Macht in die Liebe ein, und dieses Zusammenspiel aus unbedingter Liebe und genau diese Liebe bedrohender Angst lähmt alles andere. Aber sorry, ich nehme den beiden ihre ach so große Liebe einfach nicht ab. Ob's an den Schauspielern, den Dialogen oder wer weiß woran liegt, die Liebesszenen in Ep. II waren schon peinvoll, in Ep. III wurden sie nicht besser. So unglaubwürdig, wie mir die beiden erscheinen, muß dann letztlich leider auch Anakins Überwechseln auf die Dunkle Seite werden.

Mußte eigentlich noch jemand bei der Szene, in der Yoda und Palpatine in dieser Kapsel inmitten des Senats kämpfend nach oben fahren, an den Vorspann aus Life of Brian denken? grins

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Tyler Durden
Administrator


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BeitragVerfasst am: 01.06.2005, 02:06                                  +/-

Ähm, nein Celebrian. Fällt Yoda wie das Baby runter?

In Erinnerung bleibt mir, wie Anakin auf einem Droiden stehend über brodelnde, glut-spritzende Lava auf Obi Wan (und den Zuschauer) zufliegt. So könnte auch ein total schräger Japan Anime aussehen.

P.S.
Thanil, manchmal bist du echt widerlich! Ich meine deinen letzten Satz zu Palpatine.

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Schmendrick



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BeitragVerfasst am: 01.06.2005, 05:55                                  +/-

Schmendrick
Oder ich glaub, die brachten einmal alle Teile am Stück und jetzt halt vielleicht aufgeteilt. Vielleicht hab ich doch schon alles gesehen.
Irrtum. Die zweite Staffel von Clone Wars kannte ich noch nicht, aber die hat SackheimBeutlin im DAF verlinkt:

http://pdl.stream.aol.com/aol/us/moviefone/movi...pter21_320_dl.mov
http://pdl.stream.aol.com/aol/us/moviefone/movi...pter22_320_dl.mov
http://pdl.stream.aol.com/aol/us/moviefone/movi...pter23_320_dl.mov
http://pdl.stream.aol.com/aol/us/moviefone/movi...pter24_320_dl.mov
http://pdl.stream.aol.com/aol/us/moviefone/movi...pter25_320_dl.mov
Überrascht
(Zweite Staffel der offiziellen Zeichentrickserie, die die Zeit zwischen Episode 2 und 3 erzählt.)

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 01.06.2005, 13:45                                  +/-

Tyler Durden
Thanil, manchmal bist du echt widerlich! Ich meine deinen letzten Satz zu Palpatine.


Wooos? Du musst halt versuchen hinter die Kulissen zu blicken. Ich meine die Sith-Lords sind doch eigentlich Patriarchat pur. Erstens gibt es immer eine klare Hierarchie ("Übervater" und "Sohn"), und zweitens ist es eine Gewaltherrschaft ("väterliche Gewalt"). Zudem ist es doch das perfekte Schreckbild, das eine homophobe Gesellschaft von einer homosexuellen Beziehung zu zeichnen vermag. Zwei Männer, die als Paar agieren, das Böse par excellence, eine "Dunkle Bedrohung" für die auf klassischen Familienwerten basierende westliche Gesellschaft.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 01.06.2005, 13:54                                  +/-

Ich glaub, Tyler meinte eher deine unglaubliche Chuzpe, SW in einem Atemzug mit der Paten-Trilogie zu nennen.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 01.06.2005, 14:35                                  +/-

Ich hab sie ja nicht qualitativ gleichgesetzt, sondern nur gesagt, dass sie im Kern das gleiche Feld beackern zwinkern

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Lothiriel
Wissende


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BeitragVerfasst am: 01.06.2005, 14:47                                  +/-

Und solch ein Vergleich wäre dann "widerlich"?
"Weit hergezogen" vielleicht, aber "widerlich" bezeichnet in meinem Sprachuniversum etwas anderes.
Aber ich habe weder den aktuellen Star Wars noch den Paten gesehen und halte jetzt wohl besser die Klappe.

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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 01.06.2005, 14:49                                  +/-

Tyler Durden
Ähm, nein Celebrian. Fällt Yoda wie das Baby runter?


Nein, ich meinte diese phallische Knospe, die durch all die Trümmer nach oben wächst. "And he greeeeewwwww and greeeeeeewww..." Genauso wuchs der kleine Kampfplatz nach oben... Okay, war vielleicht etwas weit hergeholt...


Mal eine Frage zu diesem Dialog aus Ep. V:

Han: "Come on, sometimes you think I'm all right.
Leia: "Occasionally, maybe. When you're not acting like a scoundrel.
Han: "Scoundrel? I like the sound of that."
...
Han: "You like me because I'm a scoundrel. There aren't enough scoundrels in your life."
Leia: "I happen to like nice men."
Han: "I'm a nice man."

Gerade schmökere ich durch "Vom Winde verweht", und gestern stolperte ich über genau diesen Dialog zwischen Scarlett und Rhett Butler. Meine Frage an die Filmkenner: kommt dieser Dialog in der Verfilmung des Romans auch so vor? (Mit anderen Worten: hat Lawrence Kasdan zitiert, weil es ja alle wiedererkennen, oder geklaut, weil's ja nur im Buch steht?)

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 01.06.2005, 15:08                                  +/-

@Celebrian:
Ich glaube, er kommt im Film vor, aber 100% sicher bin ich mir nicht.

Tja, ich habe das schon im DAF geschrieben, als es das unsägliche Gebalze zwischen Anakin und Padme zu kritisieren galt: George Lucas hätte die Liebesgeschichte in der neuen Trilogie einfach wieder irgendwo abschreiben sollen, wie er es schon bei "Empire" getan hat. Soweit ich weiß, geht die Idee tatsächlich auf sein Konto, nicht auf Kasdans.

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Tyler Durden
Administrator


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BeitragVerfasst am: 01.06.2005, 16:37                                  +/-

Kommt nicht im Film vor:
http://homepage.mac.com/marsviolet/attic/empireandwind/

Das Kinoplakat dagegen schon. zwinkern


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 03.06.2005, 22:08                                  +/-

thanil.bernetar
Ich hab sie ja nicht qualitativ gleichgesetzt, sondern nur gesagt, dass sie im Kern das gleiche Feld beackern zwinkern

Und genau das ist das Problem, dass ich mit deinen Reviews habe: du siehst bei Filmen immer das Potential des Drehbuchs, achtest aber IMO zuwenig darauf, wie es denn real umgesetzt wurde. Sicher lassen sich derart interessante homophile Vater-Sohn-Konstellationen in RotS reinlesen, aber das ändert nichts an der Kindergartenumsetzung von Lucas. Das ist einfach kein guter Film, filmisch und künstlerisch gesehen.

Das fiel mir schon bei all den HdR-Debatten auf: ich glaube, nicht mal die Hälfte von dem, was du an interessanten und spannenden Themenfeldern in den Filmen gesehen hast, war so auch von P.J. gedacht. Ich komm da nicht mit, ich beurteile Filme immer erstmal filmisch, Kamera, Dialoge, Schnitt, Stimmung, Bilder... deswegen schaue ich mir sie an. Wie soll ich das ausdrücken... deine Argumente sind oft viel besser als der Film, den du verteidigst. Ich habe gerade nochmal SW III innerlich Review passieren lassen.. nein, das ist kein guter Film, das ist das bonbonbunte CGI-Gewitter eines unverbesserlichen Nerds ohne jedes filmische Gespür.

Du bringst deine Filmverteidigungen immer recht üerzeugend dar und mehrmals habe ich mich gefragt, ob wir vom selben Film reden. Ich weiß noch genau, dass ich mal nachts um 1 "The two towers" einlegte und komplett ansah, weil ich deine Argumentationsweise einfach so haarsträubend fand. Und dann, gegen 3, mit brennenden Augen, machte ich den Fernseher aus und wusste, ja, ich hatte recht, der Film ist kein Stück besser geworden, auch wenn das bei thanil so klingt...

Vielleicht haben wir einen zu unterschiedlichen "Nullpunkt", deshalb sind unsere Ansichten immer wieder so divergent, so wie man mit verschiedenen Kalendern rechnend immer auf verschiedene Daten kommen muss. Mein Nullpunt (oder Siedepunkt wäre vielleicht das bessere Wort) sind Filme von Woody Allen, den Coen-Brüdern, David Lean, Kubrick, Rob Reiner, Coppola und Scorcese, um mal ein paar zu nennen. Sie sind das Eichmaß, an denen sich alle anderen messen müssen. Was ist dein Eichmaß? Vielleicht liegen wie hier von vorneherein derart weit auseinander, dass es eigentlich eh sinnlos war, so oft und so viel zu debattieren. Das sind so Gedanken, die mir manchmal kommen.

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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 03.06.2005, 22:53                                  +/-

der pk
ich glaube, nicht mal die Hälfte von dem, was du an interessanten und spannenden Themenfeldern in den Filmen gesehen hast, war so auch von P.J. gedacht.



Bei aller berechtigten Kritik an Mr. Bernetars Herangehensweise stellt diese Formulierung allerdings einen gewaltig angreifbaren Schwachpunkt dar, pfeifenkrautler.

Ohne das Thema jetzt auswälzen zu wollen --

Zählt denn etwa nur das, was ein "Autor" (d.h. Schriftsteller, Drehbuchschreiber, Maler, Regisseur, Fotograf, Komponist usw.) in sein/ihr Werk gelegt zu haben glaubt? Zählt nicht auch gerade das, was unterhalb der bewußt gestalteten/abgebildeten Oberfläche liegt und erst durch den Leser/Rezipienten entschlüsselt wird?

Gerade das war immer die Stärke Thanils in den Myriaden Filmdiskussionen mit "unbeleckten" und/oder eisenhart in "Werktreue" befangenen PJ-Kritikern -- er lenkte den Blick auf das, was diese Verfilmungen an Untertönen und unbewußten Motiven einzufangen vermochten. Ob PJ + Team das so intendierten, ist gar nicht so interessant. Interessant ist, daß diese Motive den Filmen eigen sind und vom Publikum wahrgenommen werden (können).

Warum macht denn eine Diskussion um die "polymorphen Perversitäten" nicht nur bei Tolkien, sondern auch bei Star Wars soviel Spaß?!?! Weil diese Texte es in der Interpretation hergeben! Weil sie Assoziationen auslösen, die so niemals kalkulierbar sind und die mehr bedeuten als pure Parodie.

Nur völlig Flaches und Unlohnenswertes verschließt sich a priori stur diesen Bedeutungsspielereien. "Das hat der Künstler aber nicht so beabsichtigt" ist von daher ein ganz löchriges Argument.


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Life is hard. After all, it kills you.
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 03.06.2005, 23:06                                  +/-

Jaja. Darauf lass ich mich nicht ein. Es ist ja nicht so, dass nicht nur P.J. das alles nicht beabsichtigt hätte, sondern dass auch ich das alles nicht sah. Thanil hat vielleicht eine bemerkenswerte Gabe, verstecke Subplots herauszulesen, aber dadurch wird der Film nicht besser.

Das ist dann höchstens NOCH eine verschenkte Chance mehr, eigentlich sogar eher ein Negativargument. Wenn der SW III-Plot denn wirklich eine interessante homoerotische Note innehaben sollte, wo ist die dann geblieben? Die würde vielleicht in einer thanil-Edition zu sehen sein, aber nicht in dem Film, den ich sah. Weißt du, ich könnte auch sagen, mit all den tollen Szenarien und fremden Welten aus SW I hätte man einen wunderbaren Science-Fiction-Film machen können, deshalb ist der Film gar nicht so schlecht. Ist er aber doch, weil er es nicht getan hat.

Dass Palpatine theoretisch ein spannender Charakter sein könnte, entschuldigt nicht seine Lucas-Interpretation, die völlig hanebüchenes Overacting ist. Das ist doch nur Ehrenrettung, was anderes zu behaupten. Denk einfach mal an die Schauspieler, das Geld, die Zeit und die Möglichkeiten, die Lucas für die Prequels hatte und miss daran das Ergebnis, das ist doch ziemlich dürftig. Das rettet ein schwuler Darth Vader auch nicht mehr (wär eh bei Bully geklaut).

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