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Sommerloch
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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 16:14                                  

#18
Erst vor einigen Tagen liefen 3 Wanderer dem Bären nach und haben lustig Fotos gemacht - solche Deppen sind die ersten, die es erwischt.

Aha…Problemmenschen, die die natürliche Scheu vorm Bären verloren haben.

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 16:15                                  +/-

Triskel
#18
Erst vor einigen Tagen liefen 3 Wanderer dem Bären nach und haben lustig Fotos gemacht - solche Deppen sind die ersten, die es erwischt.

Aha…Problemmenschen, die die natürliche Scheu vorm Bären verloren haben.


rolling on the floor... Spitze


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 16:43                                  +/-

#18
Der Bär ist kein normaler Bär, wie man weiß, wenn man die Berichterstattung erfolgt. Die Scheu vor dem Menschen hat er bis zu einem gewissen Grad verloren, spaziert gern zur Nahrungssuche mal nach Grainau hinein, in einen Hühnerstall.
Erst vor einigen Tagen liefen 3 Wanderer dem Bären nach und haben lustig Fotos gemacht - solche Deppen sind die ersten, die es erwischt. Die Medien tragen da ihren Teil dazu bei, mit Sensationsmache - das Viech ist mittlerweile eine richtiggehende Attraktion.
Ihr könnt in ein paar Monaten in's Mensch&Natur in Nymphenburg pilgern, und vor dem ausgestopften Bären Kränze niederlegen Yes .

Die Wanderer interessieren nicht. Es ist immerhin ein Bär. Nicht akkut gefährlich, aber wenn man ihn reizt oder er sich bedroht fühlt, kann es böse Enden. Wie Triskel so treffend schrieb - offenbar Problemmenschen.
Ich will mich auf der Autobahn an Autos ranpirschen und Fotos davon schießen. Sollten wir alle Autos abschaffen, wenn ich angefahren werde? Schließlich waren die Autos hochgradig gefährlich.
Ja, sie fahren sogar in den Städten - Millionen davon! Nur im Hühnerstall sind sie zuweilen nicht.
Und das sind vollkommen normale Autos, keine Problemautos.

OK, Zynismus Ende...

Wie weiter oben schon geschrieben, habe ich schon im Bärengebiet in den USA gezeltet. Auch da kommt es ab und an vor, dass Autos aufgebrochen werden, wenn die Bären Lebensmittel wittern. Deshalb gibt es Metallboxen, um diese zu verstauen. Problem gelöst.

Es gibt genug Gegenden auf der Welt, in denen die Menschen und die Bären nebeneinander Leben, ohne dass alle Tage Kinder gefressen werden. Siehe Frankreich - seit Jahrzehnten kein einziger Verletzt.

Man hätte den Bär auch umsiedeln können - ist doch kein Problem. Bär betäuben, ab in den Käfig und dann in die Karpathen oder ein anderes, schönes Bärengebiet. Ich verstehe das Problem nicht.

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 16:48                                  +/-

Zitat:
Deshalb gibt es Metallboxen, um diese zu verstauen. Problem gelöst.


Ich stelle mir gerade Metal-Hühnerställe vor ?????

Das Problem ist doch, dass der Bär in Menschengebiet eindringt, während du in den USA in Bärengebiet eingedrungen bist. Ich glaube, es ist von den starrköpfigen Seppln da unten zuviel verlangt, sich an diesen Nachbarn zu gewöhnen, gar anzupassen. Wenn denen schon der Ausländer im Nachbardorf den letzten Schlaf raubt, gehen sie bei einem Bären im Dorf sicher auf die Barrikaden.

Ich stell mir diese Leute da unten wie Hobbits vor, die einfach nichts Neues wollen. Und anpassen wollen sie sich schon gleich gar nicht an den unwillkommenen Fremden.


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 16:59                                  +/-

Oxford
Zitat:
Deshalb gibt es Metallboxen, um diese zu verstauen. Problem gelöst.


Ich stelle mir gerade Metal-Hühnerställe vor ?????

Das Problem ist doch, dass der Bär in Menschengebiet eindringt, während du in den USA in Bärengebiet eingedrungen bist. Ich glaube, es ist von den starrköpfigen Seppln da unten zuviel verlangt, sich an diesen Nachbarn zu gewöhnen, gar anzupassen. Wenn denen schon der Ausländer im Nachbardorf den letzten Schlaf raubt, gehen sie bei einem Bären im Dorf sicher auf die Barrikaden.

Ich stell mir diese Leute da unten wie Hobbits vor, die einfach nichts Neues wollen. Und anpassen wollen sie sich schon gleich gar nicht an den unwillkommenen Fremden.

Klar, man kann die Hühner schlecht in Metallboxen einsperren. Ich wollte auch nur verdeutlichen, dass die Bären in den USA keine Gefahr für die Menschen darstellen und diese (außer in Extremfällem) auch nicht anfallen. Die Nahrung ist das Problem und darauf sind sie scharf.

In anderen Ländern, in denen Bären neben Weiden leben, wird es einfach mit starken Elektrozäunen gelöst. Der Bär kommt einmal und bekommt eine gewischt - ein zweites Mal versucht er es nicht. Er will schließlich relativ leicht Nahrung (und eine Schafweide ist schließlich ein Festmahl) finden und keine Schmerzen erleiden.

Es sollte also mit recht wenig Aufwand lösbar sein. Außer in absoluten Extremfällen wird dieser Bär keine Menschen anfallen.

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Adrian
Die Zahnfee


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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:02                                  +/-

Ich verstehe nicht ganz, warum hier ständig von einer "Gefahr" geredet wurde/wird, wenn dieser "Problembär" doch offenbar viel mehr Angst vor Menschen hatte als umgekehrt und bereits die Flucht ergriff, wenn man ihn anschrie. Die ganze Panikmache kam mir ziemlich hysterisch vor. hmmmm

Ansonsten kann ich mich Morgi anschließen.

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Akt



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:04                                  +/-

Ich finde es einfach schade, dass ein so reiches Land wie Deutschland sich über den verlust von ein paar Schafen und Hühnern derart aufregt.

Wir sollten mal im Auge behalten WELCHES Tier hier vom Aussterben bedroht ist.

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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:06                                  +/-

Nicht nur das... eine Versicherung hat sich bereit erklärt, alle Schäden zu übernehmen, die der Bär anrichtet. Faktisch gibt es also keine Schäden.

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Diamond Dog



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:13                                  +/-

GuyIncognito
Nicht nur das... eine Versicherung hat sich bereit erklärt, alle Schäden zu übernehmen, die der Bär anrichtet. Faktisch gibt es also keine Schäden.


das ist doch jetzt BILD-Polemik...

Fakt ist: ganz Südbayern müsste sich aufgrund der Wanderslust dieses EBEN NICHT normalen Bärens "aufrüsten", auf jede Eventualität vorbereiten, und das wohlgemerkt wegen EINES Bären, der eben doch die Nähe von Menschen generell nicht fürchtet, bspw. nachts durch Kochel am See rennt, und der in einer Nacht 7 Schafe reisst und davon nicht mal ein halbes frisst.

Ganz klar ein "Schadbär"


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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:15                                  +/-

Wie schon weiter vorne gesagt wurde: Abwehrmaßnahmen hätte man ruhig mal flächendeckend ausprobieren können.

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Diamond Dog



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:16                                  +/-

Wetterhexe
Wie schon weiter vorne gesagt wurde: Abwehrmaßnahmen hätte man ruhig mal flächendeckend ausprobieren können.

und wer soll das bezahlen?

wie sieht denn der Nutzen aus, den uns dieser Bär bringt? Es gibt keinen. Es ist nur ein Bär.


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Zuletzt bearbeitet von Diamond Dog am 26.06.2006, 17:17, insgesamt einmal bearbeitet
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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:17                                  +/-

Wiglaf Droste
Panik und Hysterie kommen medial immer gut, und so hieß es Mitte Juni, der Braunbär solle – wörtlich – »möglichst lebend gestellt werden«. Aus welchem Film war das: »möglichst lebend gestellt«? Lief nach »M – Eine Stadt sucht einen Mörder« nun »B – Alle Bayern jagen einen Bären«? Ist der Bär ein Mensch, ein Täter und Verbrecher, der »gestellt« werden kann?

Es sieht ganz so aus. Das dem Bären juristisch zur Last gelegte Delikt ist seine Bärennatur, der er folgt, auch zum Nachteil einiger Tiere, die weniger frei und wild leben als er. Wäre ein Bär gerichtlich belangbar, mehr als Mundraub könnte ihm niemand anhängen. Was soll der Bär machen? Heilfasten, damit man ihn süß und kuschelig findet? Sich vegetarisch ernähren und dann enden wie Paul McCartney? Der Bär ist als Allesfresser nicht nur eine Honigpfote; zu seiner ausgewogenen Ernährung gehört auch frisches Fleisch. Das bietet ihm das Schaf, das zum armen Opfer des Bären verklärt wird, damit der Bär zum personifizierten Bösen aufgebauscht werden kann, zur blutrünstigen Bestie – die also, aus ethischen Gründen quasi, gejagt, gestellt und erlegt werden muß.

[…]

Wenn ein Bär ein Delinquent ist– was sind dann die mit Chappi gedungenen Hilfs- und Hetztruppen, die man auf ihn angesetzt hat? Wie ein SEK-Kommando wurden finnische Elchhunde nach Bayern eingeflogen, um den Bären aufzuspüren. Wenn also Köter Söldner sind – sind dann Soldaten auch Köter? Die hündischen finnischen Brunojäger, denen der Bär nicht das Geringste zuleide tat, sind Überläufer. Durch Domestizierung wird der Hund zum Charakterschwein. Genau deshalb wird er, von entsprechenden Menschen, auch »der beste Freund des Menschen« genannt.

Was steht sonst noch auf der Liste der Bärenvergehen? Entging er nicht arglistig und undankbar einer doch eigens für ihn importierten amerikanischen Spezialfalle? Streifte er nicht den Rückspiegel eines Autofahrers? Was wird Familie Kasko dazu sagen? Zerbrach er nicht auch einen Weidezaun? Sodaß anschließend Kühe muhend umherliefen? Schlimm! Auch Touristen soll der dadurch vollends entniedlichte »Bruno« – huch! – erschreckt haben.

[…]

Es läuft der Film »Der Bär, den sie Bruno nannten«. Auf weitere Anwürfe darf man gespannt sein. Wenn der Bär schon ein Schaf fressen will – kann er sich dann nicht eins kaufen? Zwar hat er kein Bargeld, nicht einmal ein Portemonnaie, geschweige denn eine Hosentasche dafür. Aber kann man nicht heute mühelos mit einer dieser Plastikkarten zahlen, die laut Werbung überall hinpassen? Na also. Und putzt der Bär sich nach so einem Schaf eigentlich die Zähne? Nein? Dann ist er kein gutes Vorbild für Kinder und muß aus Wappen und Büchern verbannt werden wie der stromernde Huckleberry Finn, der rauchende Lucky Luke oder der Spirituosen trinkende Käpt’n Haddock.

Überhaupt tut der Bär nichts von dem, was der ihm sittlich überlegene Mensch mit Leichtigkeit packt: Reklame für Unterhosen machen, den Dispokredit und die Staffelmiete ersinnen und zwanghaft immer freitags nachmittags oder samstags vormittags den Rasen mähen. Der Bär weigert sich hartnäckig, eine Plage zu sein, das unterscheidet ihn von Mücken und Menschen.

[…]

Quelle (22.6.)

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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:22                                  +/-

Diamond Dog
Es ist nur ein Bär.

Du bist nur ein Mensch. Meine Fresse, wie ich auf so Argumentation stehe.

Welchen Nutzen hast Du für den Bär? Er isst Dich. Du isst den Bär nicht, deshalb ist er nutzlos. ?

Kosten? Einige Nächte wachbleiben - Bär schocken - weg ist der Bär. Oh, und die kanadischen Eisbären, die die Orte heimfallen eignen sich nicht wirklich als Argumentation. Und die werden, soweit ich weiß, auch erst dann zum Abschuss freigegeben, wenn sie einen Menschen gerissen haben. Aber da bin ich mir nicht sicher.



Zuletzt bearbeitet von Wichtel am 26.06.2006, 17:24, insgesamt einmal bearbeitet
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Lothiriel
Wissende


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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:22                                  +/-

Mir kommt da ehrlich gesagt einiges ein ganz klein wenig spanisch vor:

Kaum ist der Bär zum Abschuß freigegeben, schaffen es ein paar Jäger, die von Bärenjagd praktisch keine Ahnung haben (Woher auch? Gibt ja keine Bären hier.), das Tier zu stellen und zu erlegen. Wenn ich mich jetzt nicht schwer in Bezug auf das Jagdgesetz irre, dann darf hier in Deutschland nur dann geschossen werden, wenn man das Tier auch wirklich tödlich treffen kann, man kann also nicht wild drauflosballern, sondern muss ein Tier wirklich zielgerecht vor der Flinte haben.

Wenn jetzt ein paar normale Jäger das auf Anhieb schaffen, was genau haben dann die finnischen Spezialisten die letzten Wochen gemacht? Warum waren die mit speziell ausgebildeten Hunden nicht fähig, den Bären zu finden, wenn normale Jäger das offensichtlich konnten? Warum konnten Wanderer dem Tier folgen? Warum schreibt SPON, daß der Bär in den letzten Wochen 300km zurückgelegt hat, aber die finnischen Bärenjäger sind 500km durch die Gegend gelaufen? Was genau haben die gemacht?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß man ein Tier wie einen Bären nicht findet, jeder halbwegs gute Jäger kann in seinem Revier sagen, wo sich zum Beispiel der Platzhirsch aufhält.

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Oxford
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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:25                                  +/-

Ich schließe mich Lothiriel an. Das erscheint mir auch alles sehr spanisch.


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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:25                                  +/-

Man kann wohl davon ausgehen, dass zahlreiche Jäger der Region und zusätzlich angereiste darauf erpicht waren, diesen Bären zu schießen. Darum finde ich es gar nicht überraschend, dass die das Tier erwischen und nicht die zwanzig Finnen. Außerdem ist es wohl nicht so einfach, einen Bären lebend zu fangen.

Ich glaube nicht, dass die bayerische Staatsregierung den Bären lieber tot sah als irgendwo in ein Bärenland exportiert.


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:37                                  +/-

Lothiriel
Mir kommt da ehrlich gesagt einiges ein ganz klein wenig spanisch vor:

Kaum ist der Bär zum Abschuß freigegeben, schaffen es ein paar Jäger, die von Bärenjagd praktisch keine Ahnung haben (Woher auch? Gibt ja keine Bären hier.), das Tier zu stellen und zu erlegen. Wenn ich mich jetzt nicht schwer in Bezug auf das Jagdgesetz irre, dann darf hier in Deutschland nur dann geschossen werden, wenn man das Tier auch wirklich tödlich treffen kann, man kann also nicht wild drauflosballern, sondern muss ein Tier wirklich zielgerecht vor der Flinte haben.

Wenn jetzt ein paar normale Jäger das auf Anhieb schaffen, was genau haben dann die finnischen Spezialisten die letzten Wochen gemacht? Warum waren die mit speziell ausgebildeten Hunden nicht fähig, den Bären zu finden, wenn normale Jäger das offensichtlich konnten? Warum konnten Wanderer dem Tier folgen? Warum schreibt SPON, daß der Bär in den letzten Wochen 300km zurückgelegt hat, aber die finnischen Bärenjäger sind 500km durch die Gegend gelaufen? Was genau haben die gemacht?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß man ein Tier wie einen Bären nicht findet, jeder halbwegs gute Jäger kann in seinem Revier sagen, wo sich zum Beispiel der Platzhirsch aufhält.

So ähnliche Gedanken hatte ich auch schon... wenn ich einen Bären vor der Flinte habe, kann ich auch Betäubingsgeschosse abfeuern.
Wenn er so leicht zu finden war, wäre es ein leichtes gewesen, ihn zu betäuben und umzusiedeln.
Entweder haben sich die, die ihn lebend fangen wollten, dumm angestellt oder da stimmt was nicht.

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Oxford
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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 17:43                                  



grins grins


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Diamond Dog



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 18:00                                  +/-

Lothiriel
Mir kommt da ehrlich gesagt einiges ein ganz klein wenig spanisch vor:

Kaum ist der Bär zum Abschuß freigegeben, schaffen es ein paar Jäger, die von Bärenjagd praktisch keine Ahnung haben (Woher auch? Gibt ja keine Bären hier.), das Tier zu stellen und zu erlegen. Wenn ich mich jetzt nicht schwer in Bezug auf das Jagdgesetz irre, dann darf hier in Deutschland nur dann geschossen werden, wenn man das Tier auch wirklich tödlich treffen kann, man kann also nicht wild drauflosballern, sondern muss ein Tier wirklich zielgerecht vor der Flinte haben.

Wenn jetzt ein paar normale Jäger das auf Anhieb schaffen, was genau haben dann die finnischen Spezialisten die letzten Wochen gemacht? Warum waren die mit speziell ausgebildeten Hunden nicht fähig, den Bären zu finden, wenn normale Jäger das offensichtlich konnten? Warum konnten Wanderer dem Tier folgen? Warum schreibt SPON, daß der Bär in den letzten Wochen 300km zurückgelegt hat, aber die finnischen Bärenjäger sind 500km durch die Gegend gelaufen? Was genau haben die gemacht?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß man ein Tier wie einen Bären nicht findet, jeder halbwegs gute Jäger kann in seinem Revier sagen, wo sich zum Beispiel der Platzhirsch aufhält.


1.) war wohl Zufall, dass der denen über den Weg gelaufen ist.
2.) Betäubungsgeschosse haben wohl nicht die Reichweite wie tödliche Kugeln/Schrot/wasweißichwas
3.) es war kein finnischer Bär zwinkern
4.) ein Bär ist kein Platzhirsch

mir kommt da garnix spanisch vor.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 18:05                                  

Aus einem anderen Forum:

Zitat:
Rache für Bruno! Ich hab die Flinte schon gestopft... Jetzt schnapp ich mir den Stoi-Bär!


grins


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#18



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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 18:15                                  +/-

Zitat:
Man hätte den Bär auch umsiedeln können - ist doch kein Problem.


Und dann verhungert er, weil es dort nicht überall Schafe auf der Weide gibt.

Zitat:
Warum waren die mit speziell ausgebildeten Hunden nicht fähig, den Bären zu finden, wenn normale Jäger das offensichtlich konnten?


Unzugängliches Gelände.

Zitat:
Warum schreibt SPON, daß der Bär in den letzten Wochen 300km zurückgelegt hat, aber die finnischen Bärenjäger sind 500km durch die Gegend gelaufen?


Weil sie nicht wussten, wo er ist, und auf der Suche waren?

Zitat:
Was genau haben die gemacht?


Genau - keine Ahnung von der Situation in den letzten Wochen, aber erstmal von der Weltverschörung reden - da langst dir doch an's Hirn hmmmm !

Zitat:
Wenn er so leicht zu finden war, wäre es ein leichtes gewesen, ihn zu betäuben und umzusiedeln.


Wenn ich das richtig im Kopf habe, muss bei einem Betäubungsschuss eine Person mit entsprechender Befähigung (= Viechdoktor) anwesend sein. Kann mich da aber auch täuschen.


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Wann kommt er?
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Triskel
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BeitragVerfasst am: 26.06.2006, 18:18                                  +/-

#18
Zitat:
Wenn er so leicht zu finden war, wäre es ein leichtes gewesen, ihn zu betäuben und umzusiedeln.

Wenn ich das richtig im Kopf habe, muss bei einem Betäubungsschuss eine Person mit entsprechender Befähigung (= Viechdoktor) anwesend sein. Kann mich da aber auch täuschen.

Irgendwie absurd (wenn es stimmt, was du im Kopf hast)…weil man keinen Schein hat, der einen berechtigt ein Tier lebend zu fangen, erschießt man es eben.

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