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Verkehr und Auto
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Gurthang



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BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 09:09                                  +/-

Thanil
Egal was man über Belgien so schreiben mag, aber das Wort „funktionieren“ darf in diesem Kontext nie eine Rolle spielen. Gewalt ist keine Lösung


Oh doch, Bier können sie sehr sehr feines brauen...

Und Pommes können sie auch...

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Warg
Eurovision Song Contest Winner 2019


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BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 09:10                                  +/-

Und Comics.


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I surrender to the wind, I will let the wind decide.
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 14:48                                  +/-

Thanil
Egal was man über Belgien so schreiben mag, aber das Wort „funktionieren“ darf in diesem Kontext nie eine Rolle spielen. Gewalt ist keine Lösung

Ja okay, war auch vor über 10 Jahren, seitdem war ich nicht mehr drüben. hähö

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 15:25                                  +/-

Was also, so frage ich euch, haben uns die Belgier eigentlich jemals gebracht außer extrabreiten Autobahnen, gutem Bier, Pommes, Flämischer Karbonade, Comics, dem belgischem Schäferhund, Pralinen und vielleicht noch Spitzenklöppeln?


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I'm not tired of everyone and that includes myself
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 15:28                                  +/-

Kacheln Yes

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 15:35                                  +/-

Waffeln


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Did I disappoint you? Or leave a bad taste in your mouth?
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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 15:49                                  +/-

Ja, stimmt. Aber sonst?


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 12.01.2019, 09:47                                  +/-





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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Bard
Ewig Erste Liga


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BeitragVerfasst am: 12.01.2019, 12:45                                  +/-

Schönes Beispiel, wie massenhafter Automobilverkehr Großstädte verstopft, verpestet und städtebauliche Mondlandschaften schafft.


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That England, that was wont to conquer others,
Hath made a shameful conquest of itself.
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 25.01.2019, 17:16                                  +/-

Ich finde die aktuelle Tempolimit-Diskussion gerade wieder mal sehr nervig, weil sie (von beiden Seiten) extrem irrational geführt wird. Ich würde dazu gerne einen längeren Beitrag schreiben, aktuell fehlt mir aber die Zeit dazu.

Jedoch zum Argument Sicherheit mal kurz folgende Zahlen:

Länge Autobahnnetz (Quelle Wiki):
DE: 13.009 km
AT: 1.719 km

Tote auf der Autobahn 2017:
DE: 409 (Quelle: dvr.de)
AT: 50 (Quelle: Statistik Austria)

Das heißt für Deutschland 3,1 Tote pro 100 km und für Österreich 2,9 Tote pro 100 km Autobahn.

Von den 409 Toten in DE ist darüber hinaus natürlich nicht bekannt, welche davon mit fehlendem Tempolimit in Zusammenhang stehen. Auch die absolute Zahl der Autobahntoten, die seit Jahren fällt, ist im Zusammenhang mit den jährlichen Verkehrstoten in DE insgesamt (> 3000) irgendwie nicht der Hebel, den man ansetzen müsste, wenn man das vorrangige Ziel hätte, die Verkehrstotenstatistik zu senken.

Es wird in der Diskussion so getan, als würden lediglich die Tempolimitgegner irrational und interessengesteuert argumentieren. In meinen Augen tut es die Gegenseite aber genauso. Leider fehlt mir gerade die Zeit, das auszuführen. Aber meinem Verständnis nach müssten diejenigen, die einen Zustand ändern wollen bzw. ein Verbot/eine Einschränkung einführen wollen, stichhaltige Argumente haben. Und die fehlen im Output m.E. bei allen wichtigen Argumenten, sei es Sicherheit, Umwelt oder Verkehrsfluss. Die Verbesserungen, die es in den Bereichen geben könnte, erscheinen mir (nach allem, was ich so gelesen habe) derart gering, dass sie in keinem Verhältnis zum "Eingriff" stehen und man sich fragt, wieso dieses Thema von bestimmer Seite derart forciert wird. Da bleibt nur der Rückschluss auf ideologische Gründe.


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Buchfaramir
Halb-Achtelfinalist


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BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 12:38                                  +/-

Oxford
Es wird in der Diskussion so getan, als würden lediglich die Tempolimitgegner irrational und interessengesteuert argumentieren.

Wie kommst du denn darauf? Es ist doch der Bundesverkehrsminister, der in dieser Diskussion Tempolimitbefürwortern Irrationalität ("gegen jeden Menschenverstand") vorwirft.

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Tyler Durden
Administrator


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BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 22:12                                  +/-

Olmops (und Thanil) hat eben die Tempolimitdebatte gelöst. Am schlimmsten und stressigsten auf der Autobahn ist wenn man Richtgeschwindigkeit fährt, weil man dann sich mit den langsamsten und schnellsten Affen auseinandersetzen muss. Am einfachsten ist es wenn man der langsamste Affe 🐵 ist, weil dann zuckelt man einfach immer rechts durch die Gegend. Auch einfach hat man es wenn man der schnellste Affe auf der Autobahn ist, weil dann fährt man immer links und macht manchmal die Lichthupe. Womit auch geklärt ist warum Oxi gegen das Tempolimit ist, weil der ist der linke Affe (Alpharaser) und kennt nicht das Elend auf der mittleren Spur.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 26.01.2019, 22:53                                  +/-

Ich bin für das generelle Tempolimit, weil das Autofahren in jedem einzelnen Land mit Limit rein subjektiv betrachtet deutlich entspannter war als dieser Irrsinn auf deutschen Autobahnen. Eine Beobachtung, die sich mit Olmopsens Affentheorie deckt. Denn ich bin ein Richtgeschwindigkeitsfahrer.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 27.01.2019, 01:52                                  +/-

Die Theorie erklärt übrigens auch die Kriecher auf der Mittelspur:
Man fährt stressfrei, sobald man auf seiner Spur der langsamste ist, AUSSER man wird von hinten bedrängt (dichtes Auffahren, Lichthupe, rechts überholen). Letzteres passiert einem aber nur auf der linkesten Spur, ansonsten wird man halt einfach überholt.
Solange man also noch mindestens zwei Spuren links von sich hat und man etwas schneller fährt als der langsamste Affe auf der eigenen Spur, hat man also einen starken Anreiz, eine Spur weiter links zu fahren und dort selber zum langsamsten Affen zu werden - ohne vom schnellsten Affen bedrängt zu werden.
Es gibt zwar das Rechtsfahrgebot, aber das wird man in dem Fall wohl eher großzügig auslegen, so dass auch bei nicht besonders hoher Auslastung der rechten Spur schon die daneben belegt wird. Der Effekt wird stärker, je größer die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen beiden Spuren, so dass die Geschwindigkeitsdifferenz letztlich nicht besonders hoch wird und relativ langsame Fahrzeuge in der Mitte fahren.
Die Geschwindigkeitsdifferenz verteilt sich nicht gleichmäßig, sondern ist tendenziell immer zwischen der linkesten und der zweitlinkesten Spur am höchsten.


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 28.01.2019, 12:21                                  +/-

Buchfaramir
Oxford
Es wird in der Diskussion so getan, als würden lediglich die Tempolimitgegner irrational und interessengesteuert argumentieren.

Wie kommst du denn darauf? Es ist doch der Bundesverkehrsminister, der in dieser Diskussion Tempolimitbefürwortern Irrationalität ("gegen jeden Menschenverstand") vorwirft.


Ja gut, da ist er aber auch der Einzige. Der mediale Chor geht in die andere Richtung.

Gepostet am 28.01.2019, 11:24:

Tyler Durden
Olmops (und Thanil) hat eben die Tempolimitdebatte gelöst. Am schlimmsten und stressigsten auf der Autobahn ist wenn man Richtgeschwindigkeit fährt, weil man dann sich mit den langsamsten und schnellsten Affen auseinandersetzen muss. Am einfachsten ist es wenn man der langsamste Affe 🐵 ist, weil dann zuckelt man einfach immer rechts durch die Gegend. Auch einfach hat man es wenn man der schnellste Affe auf der Autobahn ist, weil dann fährt man immer links und macht manchmal die Lichthupe. Womit auch geklärt ist warum Oxi gegen das Tempolimit ist, weil der ist der linke Affe (Alpharaser) und kennt nicht das Elend auf der mittleren Spur.


Das mit dem langsamsten und dem schnellsten Affen stimmt natürlich auf gewisse Weise. Ich muss allerdings der Behauptung entgegen treten, dass ich "das Elend der mittleren Spur" nicht kenne, weil ich jahrelang mit meinem Golf 2 quer durch Deutschland gefahren bin (Pendelei zw. Münster und Nürnberg u.a.). Mich hat das aber nie weiter gestört.


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Gurthang



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BeitragVerfasst am: 28.01.2019, 13:40                                  +/-

Die Frage ist doch aus welchem Grund ein Tempolimit eingeführt werden soll.
Die ganze Debatte ging ja eigentlich von einer CO2 Reduktion durch das Tempolimit aus.
Da dies aber im Sinne der CO2 Emmisionen quasi gar nichts bringt hat Scheuer das Thema abgewiegelt und eben mit dem Verweis auf den Menschenverstand begründet, dass es eine unsinnige Massnahme wäre.
Der Spin dreht sich ja nun auf einmal nicht mehr um das CO2 sondern auf einmal um die Verkehrstoten, die, das hat ja auch Oxford schon berechnet, nicht wesentlich weniger wären als in Ländern mit Geschwindigkeitsbegrenzung.
Auch wissen wir nicht ob die Autobahntoten tatsächlich aus Strecken mit freier Fahrt resultieren oder aber beispielsweise vermehrt aus Baustellenbereichen oder anderen Streckenteilen mit Begrenzung.
Insofern bin ich auch prinzipiell gegen ein weiteres Limit/Verbot oder Einschränkungen die nicht auf einer validen Faktenbasis fussen und wieder nur Ideologen auf den Plan rufen.
Siehe NOx, selbe Thematik...

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 28.01.2019, 13:45                                  +/-

Thanil
Ich bin für das generelle Tempolimit, weil das Autofahren in jedem einzelnen Land mit Limit rein subjektiv betrachtet deutlich entspannter war als dieser Irrsinn auf deutschen Autobahnen. Eine Beobachtung, die sich mit Olmopsens Affentheorie deckt. Denn ich bin ein Richtgeschwindigkeitsfahrer.


Okay, wenn du subjektiv argumentierst, darf ich das auch. Denn ich empfinde das nicht so. Das kann im Urlaub ganz nett sein, denn da ist man ohnehin entspannt und hat keinen (Zeit)Druck. Da fahre ich dann in Schweden auch sehr gern mit 110 durch die Lande.

Das ist aber eine Situation, die der Durchschnittsfahrer in D normalerweise nicht kennt. Denn das Tempolimit wäre vor allem eine "Zumutung" (subjektiv gesehen) für Langstrecken-Pendler. Und im Alltag (ich spreche da aus meiner Erfahrung als Europcar-Fahrer in Österreich) ist das Autobahnfahren anderswo auch nicht viel entspannter. Ich bleibe da bei meiner (mir selbst erfahrenen) Meinung, dass es im Gegenteil "stressiger" sein kann, in einem halbwegs homogenen Pool an Fahrzeigen zu fahren. Denn alle fahren zwar ähnlich schnell, aber eben nicht gleich schnell. Einer fährt 120, der andere 140. Das heißt man tuckert relativ langsam an den anderen Fahrzeugen vorbei. Ein ständiges Parallelfahren ist anstrengend. Man hat oft jemanden im toten Winkel und seltener die Chance zum Spurwechsel. Außerdem kann es ziemlich einlullend sein.

Es wird ja gern vom "Irrsinn" auf deutschen Autobahnen gesprochen. Aber ehrlich gesagt ist der mir in 5 Jahren (und 200.000 km) Autobahn echt selten begegnet. Diese sog. 280 km/h Raser gibt es de facto nicht (es gibt in Deutschland ehrlicherweise auch nur wenig Autobahnabschnitte, wo man diese erreichen kann; rein baulich). Insgesamt sind die "Gefahrenstellen" ja auch alle schon beschränkt. Den Rest regelt normalerweise der Verkehrsfluss.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 29.01.2019, 12:04                                  +/-

Gurthang
Die Frage ist doch aus welchem Grund ein Tempolimit eingeführt werden soll.
Die ganze Debatte ging ja eigentlich von einer CO2 Reduktion durch das Tempolimit aus.
Da dies aber im Sinne der CO2 Emmisionen quasi gar nichts bringt hat Scheuer das Thema abgewiegelt und eben mit dem Verweis auf den Menschenverstand begründet, dass es eine unsinnige Massnahme wäre.
Der Spin dreht sich ja nun auf einmal nicht mehr um das CO2 sondern auf einmal um die Verkehrstoten, die, das hat ja auch Oxford schon berechnet, nicht wesentlich weniger wären als in Ländern mit Geschwindigkeitsbegrenzung.
Auch wissen wir nicht ob die Autobahntoten tatsächlich aus Strecken mit freier Fahrt resultieren oder aber beispielsweise vermehrt aus Baustellenbereichen oder anderen Streckenteilen mit Begrenzung.
Insofern bin ich auch prinzipiell gegen ein weiteres Limit/Verbot oder Einschränkungen die nicht auf einer validen Faktenbasis fussen und wieder nur Ideologen auf den Plan rufen.
Siehe NOx, selbe Thematik...


Sehr richtig.
Die Verkehrstoten und die CO²-Bilanz sind (vorausgesetzt die Zahlen stimmen) keine wirklichen Argumente für ein Tempolimit.
Subjektiver Stress beim Autofahren ist schwer quantifizierbar.

Allerdings wäre meine Frage noch eine andere:
Autobahnen dienen doch dazu, Autos von A nach B zu bewegen. Es wäre viel wichtiger zu wissen: wie wirkt sich ein Tempolimit auf den Durchsatz der Autobahnen und die Fahrzeiten aus?

Die naheliegende Antwort: wenn ich schneller fahren kann, komme ich schneller an, ist doch klar oder?

Was ich sehr kurios finde: warum sinkt der CO²-Ausstoß nicht, wenn man Raser verbietet? Das leuchtet nicht ein, Autos verbrauchen bei hohen Geschwindigkeiten auch mehr Sprit pro km!
Gibt es einfach fast keine Raser, die schneller fahren als 130km/h?
Oder könnte es sein, dass dafür andere Autos langsamer fahren? Was z.B. wenn es durch hohe Geschwindigkeit mehr Unfälle (auch nichttödliche) gibt und dadurch mehr Staus?
Oder schnelle Autos mehr Abstand halten müssen und daher die Autobahnen schneller voll sind?

Darum sollte die Debatte auch gehen.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 29.01.2019, 12:30                                  +/-

Lest halt die Untersuchungen dazu, z. B. heute im SPON, anstatt hier ins Blaue zu raten.










Spoiler: Raser verursachen mehr Staus und Tote. Surprise.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 29.01.2019, 12:49                                  +/-

Aha, danke! (sry, aber seit es die Riesenkrakenkolumne nicht mehr gibt, ignoriere ich SPON)

Der Unterschied der gefahrenen Geschwindigkeit zwischen unbeschränkten und beschränkten Autobahnschnitten ist laut der Studie erstaunlich gering: So wurden auf unbegrenzten Streckenabschnitten mittlere Pkw-Geschwindigkeiten von 137 km/h auf Autobahnen mit vier Fahrstreifen beziehungsweise 142 km/h auf Autobahnen mit sechs Fahrstreifen berechnet - mit sehr hohen Schwankungen zwischen den gefahrenen Geschwindigkeiten.

Bei einer Begrenzung auf 130 km/h sank die mittlere Geschwindigkeit der Autos auf 127 beziehungsweise 132 km/h, mit deutlich geringeren Schwankungen. Die Studie kam deshalb zu dem Schluss, ein Tempolimit für Pkw könne den Verkehrsfluss harmonisieren und die Kapazität eines Fahrstreifens um 100 Fahrzeuge pro Stunde erhöhen - und der Gesellschaft sogar Kosten sparen: Den zusätzlichen Kosten durch eine längere Fahrzeit von 17,2 Millionen Euro stünden 22,5 Millionen Euro geringere Unfallkosten auf den ehemals unbegrenzten Abschnitten gegenüber.


P.S.: Ich hatte Recht mit meinem Argument! grins

P.P.S.: jetzt bin ich enttäuscht. Warum ist unser Verkehrsminister so ein Spacko? Ich will auch so ein Tempolimit!111


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BeitragVerfasst am: 29.01.2019, 12:51                                  +/-

Zitat:
Gibt es einfach fast keine Raser, die schneller fahren als 130km/h?


Kann man bitte mal die Sprache anpassen? Nur weil man schneller als 130 fährt, ist man kein Raser.

Jedenfalls gibt es ohnehin nicht so viele "Schnellfahrer" wie man glaubt. Die meisten Streckenabschnitte geben es entweder wegen des Verkehrsaufkommens nicht her, dass man schneller fährt, oder sie haben bereits ein Tempolimit. Mit anderen Worten, Leute fahren dann schneller, wenn es erlaubt und möglich ist. Und dann ist es auch kein Problem.

Mich nervt in der Debatte, dass die Tempolimit-Befürworter offenbar (das kommt in der Diskussion schnell raus) krude Einzelfälle heranziehen, um eine subjektiv empfundene Gefahr zu verdeutlichen. Einer schreibt auf Twitter, dass jemand mit 250 in ein Stauende gefahren sei. Wie gesagt: ich kenne keine 250 Fahrer auf Autobahnen. Die hätten mich bei 200.000 km in 5 Jahren ja mal überholen müssen. Davon abgesehen: wer fährt man häufigsten in Stauenden rein? LKWs. Neia.


Und der einzige Stauforscher (Uni Duisburg), der überall zitiert wird, sagt, dass ein Tempolimit nix bringt.
https://www.wz.de/politik/inland/stauforscher-te...lich_aid-35448565

Gepostet am 29.01.2019, 11:53:

Nichtraucher

Spoiler: Raser verursachen mehr Staus und Tote. Surprise.


Nö.

Bzw. "Raser" vielleicht schon, aber das sind wenige Einzelfälle, die es auch bei Tempolimits weiterhin geben wird.

Gepostet am 29.01.2019, 12:08:

Ich könnte btw aber mit einem Tempolimit leben (auch wenn ich es irrational finde), wenn es zwischen 22 und 6 Uhr aufgehoben wäre (also auf den Abschnitten, auf denen es bislang auch aufgehoben ist).


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Eiranion
Dr. rer. nat Frühstück


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BeitragVerfasst am: 29.01.2019, 15:08                                  +/-

Meine Meinung: Selbst der ADAC sieht das Potenzial für eine Deutschlandweite Einsparung von 0.4% (https://www.adac.de/verkehr/positionen/tempolimit-autobahn-deutschland/) (allerdings für ein Limit von 120 km/h). Wenn ich mir angucke wie viel Geld es kosten wird CO2-Einsparungen in anderen Feldern mitzunehmen wäre es dumm 0.4% liege zu lassen die man hier komplett kostenfrei mitnehmen könnte.

CO2-Ausstoß ist halt einfach das einzige relevante Kriterium nachdem solche Sachen heutzutage beurteilt werden sollten, und wenn es irgendwo eingepart werden kann, ab dafür.


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Schwarz und Gelb sind unsere Farben
Die wir in den Herzen tragen
Für immer
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Für immer
BVB!
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