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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 18.03.2014, 20:45                                  +/-

Haben 2:45 Stunden gespielt. Das waren dann ungefähr 7-8 Tracks hähö Also wie immer. Die Sachen vom neuen Album gefallen mir (bis auf "Shine") ziemlich gut. Und dass sie "My New World" gespielt haben war quasi für mich nochmal die Kirsche on top Smilie


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Sensemilla



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BeitragVerfasst am: 21.03.2014, 23:49                                  +/-

Es ist schon ein seltenes Glück, wenn man von einem Konzert, bei dem man dabei war, einen Mitschnitt findet. Hört euch mal ab 1:17:00 an. Da lacht mein Herz. Smilie

Das waren dreieinhalb Stunden Musik für meine Ewigkeit.



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Lothiriel
Wissende


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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 01:03                                  +/-



Celebrating Jon Lord in der Royal Albert Hall. Und die feierliche Stimmung hielt bis genau zu dem Zeitpunkt, an dem Bruce Dickinson sich den Craggan-Gedächtnis-Preis des Abends unter den Nagel riß mit einem Spruch über "Jon Lords Organ *knicknack* "

hähö

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 07:50                                  +/-

Überrascht Berichte mal mehr!


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Lothiriel
Wissende


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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 08:13                                  +/-

Sobald ich wieder ausgeschlafen und in Gegenden bin, wo das Internet besser funktioniert als gerade hier. Wahrscheinlich also am Montag. Für den Upload des Bilds bin ich gestern nacht nämlich noch um den Block bis zum nächsten, ungeschützten WLAN gegangen. Hier ist gerade bitweises Daten-durch-die-Leitung schubsen angesetzt mit 10x "Lost connection" pro Beitrag.

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 05.04.2014, 08:54                                  +/-

Deep Purple meets Iron Maiden? Coole Sache! Spitze War bestimmt ein feiner Abend.


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Lothiriel
Wissende


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BeitragVerfasst am: 08.04.2014, 20:51                                  +/-

Tja, wurde wohl Dienstag.

Von hier geklaute Setlist:

---------Introduction: Bob Harris---------

Murray Gould / Neil Murray / Jerry Brown / Paul Wichens / Nigel Hopkins
Fantasia by Jon Lord
Durham Concerto: Part I, Morning, II. Durham Awakes by Jon Lord
(with Kathryn Tickell)

Steve Balsamo / Anna Phoebe / Micky Moody / Nigel Hopkins
All Those Years Ago by Jon Lord

Miller Anderson / Nigel Hopkins
Pictured Within by Jon Lord

Rick Wakeman / Murray Gould / Neil Murray / Jerry Brown / Paul Wichens / Nigel Hopkins
Sarabande by Jon Lord

Margo Buchanan / Murray Gould / Paul Wichens
One From The Meadow by Jon Lord

Jeremy Irons / Paul Mann
Afterwards by Jon Lord

---------Introduction: Bob Harris & Joe Brown---------

Paul Weller / Micky Moody / Murray Gould / Neil Murray / Jerry Brown / Paul Wichens / Nigel Hopkins
Things Get Better by The Artwoods
I Take What I Want by The Artwoods

Phil Campbell / Nick Fyffe / Bernie Marsden / Ian Paice
Silas & Jerome by Paice Ashton Lord
I'm Gonna Stop Drinking by Paice Ashton Lord
(with Paul Wichens and Nigel Hopkins)

Steve Balsamo / Sandi Thom / Don Airey / Murray Gould / Neil Murray / Jerry Brown / Paul Wichens / Nigel Hopkins
Soldier of Fortune by Deep Purple

Glenn Hughes / Bruce Dickinson / Ian Paice / Don Airey / Murray Gould / Paul Wichens / Nigel Hopkins
You Keep On Moving by Deep Purple
(with Micky Moody)
Burn by Deep Purple

Glenn Hughes / Paul Wichens / Nigel Hopkins
This Time Around by Deep Purple

---------Introduction: Bruce Dickinson & Bob Harris---------

Deep Purple
Uncommon Man
Above And Beyond
Lazy

(with Stephen Bentley-Klein)
When A Blind Man Cries
Perfect Strangers
Black Night
Hush
by Billy Joe Royal
(with Bruce Dickinson, Rick Wakeman, Micky Moody, Stephen Bentley-Klein, Murray Gould, Jerry Brown, Paul Wichens and Nigel Hopkins)


Grob gesehen läßt sich der Abend in drei Teile teilen:
- Großes Orchester, gesungene Balladen/vorgetragene Gedichte, etwas Unterstützung durch die Rockmusikfraktion
- Let there be rock! Wie gut, daß das Dach der Royal Albert Hall so hoch ist, die Herren haben gerockt und das Orchester hat kräftig angefeuert
- Die aktuelle Reinkarnation von Deep Purple spielt Deep Purple

Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll. Am besten ganz am Anfang und bei der Halle. Die macht von außen schon einen sehr erhabenen Eindruck und von innen ist sie einfach WOW!!!!!! Man weiß überhaupt nicht, wo man zuerst hinschauen soll, es gibt so viel zu sehen. Und da es keinen Richtung Bühne gezogenen Rang gibt, sondern nur Parkett und Logen, gibt es vor allem viel Luftraum und eine überwältigende Akustik. Und dann stellt man fest, daß die Stühle drehbar sind und muß ganz dringend die Panoramafunktion an der Knipse testen, siehe oben. hähö
Gut, daß es dann auch schon los ging, wer weiß, was mir sonst noch eingefallen wäre…

Begonnen wurde mit Fantasia und dem Durham Concerto, da hat mich ja faszinert, wie gut ein Dudelsack klingen kann, so ganz allein in so einer großen Halle. Haunting.
Dann Anna Phoebe an der Geige und die samtweiche Stimme von Steve Balsamo, Gänsehaut pur! Und eines der ganz wenigen Photos, die ich an diesem Abend machte (zugegebenermaßen nur, um eine Freundin zu ärgern, die seit 15 Jahren versucht, ihn mal auf einer Bühne zu erwischen, und das in diesem Leben wohl nicht mehr schafft).



Pictured Within hat mich in dieser Fassung nur mäßig beeindruckt, aber das ist Jammern auf ganzganzganzganz hohem Niveau.

Dann Ausschnitte aus Sarabande, ganz großes Kino! Ich habe vor ein paar Jahren die Sarabande live mit Jon Lord gesehen/gehört. Jon Lord hat jetzt natürlich gefehlt, aber dafür war da ein 80-köpfiges Orchester auf der Bühne. In der Royal Albert Hall. Wenn man mich so morgens wecken würde, dann würde ich den Tag viel energiegeladener beginnen.

Margo Buchanan. Hammerstimme!

Jeremy Irons - las ein Gedicht zu Klavierbegleitung. Perfekte Verkörperung eines stilvollen, britischen Gentleman. Ich möchte auch so würdevoll wirken können. Und ein sehr guter Abschluß für den feierlichen Teil des Abends.

Teil 2: Jetzt wird gerockt.

Den Anfang machte Paul Weller. Der sehr gut war, dem aber von den drei Backing Vocals der Rang abgelaufen wurde, die Damen hatten unheimlich viel Spaß auf der Bühne. Vor allem die Blonde, Helen McRobbie. Um es mit den Worten meines Sitznachbarn zu sagen: "Die hat mit 5 angefangen ihren Kindergeburtstag zu feiern und dann nicht mehr damit aufgehört."

Weiter ging's mit Phil Campbell / Nick Fyffe / Bernie Marsden / Ian Paice. Die beiden letzten sagten mir was, die beiden ersten nicht. Campbell und Fyffe sind aktuell in einer Band namens The Temperance Movement, Fyffe ist der ehemalige Bassist von Jamiroquai, Campbell ist ein lustiger, kleiner Schotte, bei dem man die Stimme von Rod Stewart mit dem Bühnentemperament von Mick Jagger gekreuzt hat. Entdeckung des Abends! Spielen im Mai in Köln…
Leider gibt's von diesem Auftritt noch nichts auf Youtube, daher was anderes:



Dann nochmal Steve Balsamo, dessen Stimme ich ja ewig zuhören könnte. Darf nicht anfangen zu schwärmen, sonst höre ich NIE WIEDER auf!

Es folgte der Höhepunkt des Abends, der große Glenn-Hughes-Bruce-Dickinson-Block. Die beiden haben mit einer Allstar-Band und einem 80-köpfigen Orchester im Rücken großen Spaß am Abrocken gehabt, und ich hätte nicht gedacht, daß ich den folgenden Satz einmal schreibe, aber: Ich habe erlebt, wie Bruce Dickinson an die Wand gesungen wurde. Keine Ahnung, womit sie Glenn Hughes gedopt haben, aber es muß gut gewesen sein.



"Burn" beginnt irgendwo nach der sechsten Minute, legendär!

Danach dann der Deep-Purple-in-aktueller-Besetzung-Block. Tausende Fans werden mich schlagen, wenn ich jetzt schreibe, daß das für mich der schwächste Block des Abends war, aber es war für mich eben so. Eine Menge Altrocker in der Halle waren sehr glücklich, da bin ich vielleicht auch ein bißchen zu jung zu, um mich nostalgisch zu fühlen, aber ich war froh, als Dickinson zum Finale wieder die Bühne betrat und es stimmgewaltiger wurde. Was aber wiederum Jammern auf einem ekelhaft hohen Niveau ist. Will heißen: Beeindruckender Konzertabend! Und man hat keinen der alten Herren von der Bühne tragen müssen, die machten alle einen bemerkenswert fitten Eindruck.

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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 09.04.2014, 22:48                                  +/-

Das macht ja allein optisch schon unglaublich viel her!

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 19.04.2014, 23:52                                  +/-




Was Metaller so hören, wenn der Nacken schmerzt und man nur noch schunkeln & gröhlen kann.

Anspruch & Niveau = Null

Dafür machen die Konzerte dieser Truppe wirklich immer wieder Spaß, wurde gerade nochmal in Osnabrück bewiesen. Ja, so berühmt sind die, dass sie ihr großes jährliches Oster-Konzert in Osnabrück stattfinden lassen! Yes Alles sehr gewaltverherrlichendes, zur Alkoholsucht verleitendes und sexistisches Zeuch.

Empfehlenswert für Kölner, Bayern und Norddeutsche (wegen der Seefahrerromantik), aber nichts für Leute mit Musikgeschmack.

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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 20.04.2014, 11:22                                  +/-

Großartig!

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Tyler Durden
Administrator


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BeitragVerfasst am: 20.04.2014, 13:39                                  +/-

Ich bin blau wie das Meer
voll wie unser Laderaum
breit so wie die Ärsche von den Weibern auf Tortuga
ich bin blau wie das Meer
geladen wie ein Bockschütze
und dichter wie der Nebel vor Kap Horn


grins


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The Internet has both a long memory and the attention of a goldfish.
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Gimli



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BeitragVerfasst am: 21.04.2014, 14:47                                  +/-

Vorteil des offiziellen Musikvideos zu „Blau wie das Meer“ ist, dass ich theoretisch darin sichtbar bin, wie ich vor der Bühne stehe. Nachteil an Live-Videos: Die geringe Qualität! Dafür fangen sie natürlich viel mehr die Stimmung ein, speziell wenn es um Mitsingen und Schunkeln geht. Daher nochmal ein eher ruhigeres Lieblingslied meinerseits:


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 21.04.2014, 22:15                                  +/-

Das ist ganz schön schlimm.


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You met me at a very strange time in my life.
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Gimli



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BeitragVerfasst am: 22.04.2014, 00:34                                  +/-

Sag ich ja.


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Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.
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Craggan



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BeitragVerfasst am: 22.04.2014, 00:53                                  +/-

dit is janz wunderbaa!


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 10.05.2014, 09:44                                  +/-

Barb Wire Dolls in der Garage Deluxe

Am Donnerstag war ich seit einer gefühlten Ewigkeit wieder einmal in einem fantastisches Punkkonzert! (dass ich das noch einmal im Jahr 2014 schreiben darf! Ein gutes Punk(!) Konzert im neuen Jahrtausend). Die Barb Wire Dolls sind so etwas wie die Zukunft des Punk, oder mindestens die Gegenwart. Hier in der OX wurde 2013 ein instruktives Interview mit der Band veröffentlicht, die zwar nicht unbedingt eine politische Mission verfolgt, aber definitiv eine musikalische: Den Punk wiederbeleben!

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Auch die Location hierfür war perfekt gewählt: Die Garage Deluxe, deren Besitzer, Conny, sich auf die Fahnen geschrieben hat, gute, viel zu unbekannte Bands nach München zu holen, für die Backstage, Strom oder Firewerk bereits zu groß sind (er hat sich natürlich auch auf die Fahnen geschrieben, guten alten, leider in der Vergessenheit versunkenen Bands wieder eine Plattform zu bieten, aber das tut hier nix zur Sache).

Nach München geholt hat die Dolls dankenswerterweise wieder einmal Stefan Lampertius, der Self-Made-Konzertveranstalter, der vor einigen Jahren noch braver Banker war und heute tolle Punk-Bands wie vor einigen Wochen 999 oder gestern die Dolls nach München holt. Auch Stefan (herzlichen Glückwunsch zum heutigen Geburtstag noch einmal!) verfolgt eine ganz ähnliche Mission, wie die Dolls: Den Punk wiederbeleben.

Gestern ist der Zusammenarbeit von Band, Location und Veranstalter genau dies gelungen! Ein ganz tolles, druckvolles Konzert, so wie es sich gehört. Pogo vor der Bühne und Bands mit sichtlichem Spaß am Spielen. Mit Isis Queen haben die Dolls eine sehr charismatische Frontfrau mit Spaß am Performen und einer kräftigen Stimme. Dass sie in ihrem kurzen Punk-Outfit zudem noch sehr gut aussieht (kennt noch jemand die Replikantin aus Blade Runner?) ist dem Gesamtbild sicherlich auch nicht abträglich. Im Vordergrund stand dennoch ganz eindeutig - auch wenn einige der Jungs mit ihrem Iro gestern wie paralysiert dastanden und die Sängerin anstarrten - die Musik!

Als Vorgruppe spielte eine stark von The Clash beeinflusste Band aus Argentinien - The Argies. "Vorgruppe" ist hier sicherlich der falsche Ausdruck. Die Jungs spielten deutlich über eine Stunde und haben eine Bombenshow abgezogen.

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Tja: 250 EUR für die Rolling Stones Dinosaurier? 100 EUR für Black Sabbath? 4 Wellenbrecher und Light-Bier aus Pappbechern? Nein Danke! Eine ordentliche Halbe bei Conny am Tresen und dann nach dem Konzert noch mit der Band quatschen und sich die CD signieren lassen. So gehört sich das!

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Glückliche Gäste mit glücklichen Musikern (Dolls-Gitarrist Pyn Doll)

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 10.05.2014, 11:09                                  +/-

Bitte sag mir, dass du nicht auf dem letzten Bild drauf bist...

Ansonsten top Spitze

Hach, ich war soooo ewig nicht mehr auf einem Konzert. Wird dringend Zeit. Aber meine Bands touren dieses Jahr entweder nicht, oder machen nur Festivals oder beackern nur die Staaten Geschockt


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 30.05.2014, 22:08                                  +/-

RODRIGO Y GABRIELA

HAM MER KON ZERT!!!

Review folgt morgen. Geilgeilgeil!!!


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 31.05.2014, 11:49                                  +/-

Witzsch. Da gehen wir heute Abend rein.


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Craggan



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BeitragVerfasst am: 31.05.2014, 14:18                                  +/-

freut euch!


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AmandaMandel



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BeitragVerfasst am: 31.05.2014, 14:52                                  +/-

Ja, das tun wir.


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 31.05.2014, 18:59                                  

Rodrigo Y Gabriela

im Backstage Werk, 30.5.2014

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Habt ihr schon einmal eine Haarnadel in eine Steckdose gesteckt und euch einen tierischen elektrischen Schlag eingefangen? Ich schon. Im Alter von 4 Jahren im Badezimmer meiner Oma. Erzählungen meiner Mutter zufolge standen mir die Haare zu Berge und ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper.
Ich hatte dieses energetische Gefühl schon fast vergessen, bis es sich gestern abend wieder einstellte. Bei Rodrigo Sánchez und Gabriela Quintero, den beiden Mexikanern, die das Gitarre Spielen neu erfunden haben. Während andere Gitarristen ihre Instrumente als Saiteninstrumente verstehen bzw. verwenden und entsprechend Akkorde greifen, ihr im Fingerpicking Style oder mit dem Bottleneck Klänge entlocken, hat man bei Rod Y Gab das Gefühl, da stünde eine Metal Band mit Percussion auf der Bühne (was wenig verwundert, spielten die beiden doch einst gemeinsam in der Thrash-Metal-Band Tierra Acida).

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Gabriela Quintero spielt nicht einfach Rhythmusgitarre – sie webt einen unglaublich kreativen Klangteppich aus Akkorden und Percussion auf dem Gitarrenkörper in einer Geschwindigkeit, die es einem unmöglich macht, zu verfolgen, was sie da eigentlich tut. Sanchez bearbeitet die Saiten ebenfalls in atemberaubender Geschwindigkeit, zupft, spielt Barré-Akkorde, bringt die Gitarre nicht nur zum Singen, sondern zum Hüpfen und Jubeln.

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Pünktlichst um 20:30 betraten die beiden die Bühne und zündeten ein zweistündiges Feuerwerk ab. Zunächst überwiegend von der neuen Scheibe, 9 Dead Alive, später auch von den älteren Alben. Glasklarer Sound (was bei zwei Gitarren wenig verwunderlich ist), laut ausgesteuert. Letzteres notwendig, um die Guitar Percussion wirken zu lassen, ohne auf Dauer die Gitarren zu zerstören. Besonders nett war es, die Interaktion der beiden untereinander zu sehen. Die hatten ganz offensichtlich sehr viel Spaß beim Spielen, haben immer wieder kleine Späßchen in ihre gemeinsamen Impros eingebaut. Das genaue Gegenteil von den derzeit gehäuft tourenden alten Säcken aus den 80ern und 90ern, die ihr Repertoire abdudeln, um die Kasse zu füllen.

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Das Münchner Publikum, über das ich ja immer wieder einmal gerne schimpfe, zeigte sich ebenfalls von seiner besten Seite. Da wurden 6/8 Rhythmen mitgeklatscht und die Akteure auf der Bühne von Song zu Song getrieben. Und in 30 Minuten Zugabe. Und Rodrigo dazu, auch einmal zu singen. Angestachelt von Gabriela und dem Publikum wurde gemeinsam Creep von Radiohead gesungen.

Highlight der Bühnenshow für alle Gitarren-Afficionados: Über den Stegen der beiden Gitarren waren kleine Kameras angebracht, die das Fingergewusel live auf die Leinwand projiziert haben.

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Wie man in dieser Geschwindigkeit 2 Stunden non-stop Gitarre spielen kann, wird mir als Tastenquäler immer ein Geheimnis bleiben. Ich ziehe meinen Sombrero und verneige mich vor den besten Live-Solo-Gitarristen seit Di Meola, Mc Laughlin, und De Lucia


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