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Knick in der Optik - 3D
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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 19.04.2011, 11:47                                  +/-

Ich stehe irgendwo zwischen den Stühlen.
Ich bin auf jeden Fall eurer Meinung, dass eine gute Geschichte durch nichts zu ersetzen ist. Story matters.
Aber wie geschickt eingesetzte Farben, Schnitte oder Effekte, kann man auch 3D dazu einsetzen, die Illusion des Films weiterzutreiben.
Man könnte auch sagen, Farbfilm ist unnötig. Alles was zählt ist die Geschichte. Ein guter Film funktioniert auch in Schwarzweiß - was er auch tut. Viele Filme haben das bewiesen. 3D bietet, wie Farben eben auch, ein weiteres Mittel, den Eindruck so zu vermitteln, wie man sich es sich vorstellt.
Wir sehen nunmal in 3D, deshalb ist es vollkommen normal, das im Kino auch simulieren zu wollen.
Die 2D-Projektion ist ja nur ein Hilfmittel, weil wir es auf andere Weise nicht hinbekommen.
Der Film wächst mit den technischen Möglichkeiten - und da hat sich in puncto Immersion in den letzten 100 Jahren schon viel getan.
Rucklige Schwarzweißfilme mit Klavierbegleitung vor 100 Jahren zu Digital-3D mit Surroundsound und CGI-Effekten heute.
Die technischen Spielereien machen einen Film nicht besser, wenn die Story nicht stimmt, sie können einen Film aber auf vielfältige Weise komplettieren, wenn der Unterbau aus Schauspielern, Story usw. passt.

Hollywood treibt halt wieder das planlose Spiel, das immer getrieben wird.
08/15-Drehbücher mit 3D zu verkaufen. Der Trend wird abebben, da bin ich mir sicher. 3D wird normal wie Farbfilm und Surroundsound.


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 19.04.2011, 12:48                                  +/-

Das Schöne ist, dass diese so plausibel klingenden Theorien völlig bedeutungslos sind, weil meine Lebenserfahrung sie widerlegt hähö Ich merke keinerlei Anstrengung, nicht die Geringste. Millionen andere Zuschauer offenbar auch nicht.

600 Millionen Jahre Evolution haben uns übrigens auch nicht darauf vorbereitet, den ganzen Tag in eine Lichtquelle zu starren. Oder Projektionen, egal ob 2D oder 3D, als Realität wahrzunehmen, obwohl die gesehenen Objekte gar nicht wirklich vor uns sind.

Klappt trotzdem alles ziemlich gut.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 04:50                                  +/-

Ein Posting bei den "Fünf Filmfreunden":

Scheiß 3D. Ich will keine 3D-Filme sehen, das nervt mich voll. Brille nervt, alles zu dunkel, Framraten bei schnellen Bewegungen und Schnitten total im Arsch – alles Kacke! Nur für eine zusätzliche Tiefeninformation die ich überhaupt nicht zur Unterhaltung benötige.


Gegen 3D eingestellt bin ich eigentlich nicht - aber dass aktuell jeder Dummdödelfilm drauf hochgepoppt wird, ist schon kein Kompliment für die Technik.
Der letzte Satz oben ist irgendwie - einfach wahr.


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 09:20                                  +/-

Der letzte Satz ist zum Teil wahr, der Satz davor aber komplette Hühnerkacke.

Ja, Digital-3D ist dunkler als Digital 2D. Da die Lampen der Projektoren aber stärker sind, ist Digital3D nicht dunkler als 2D aus einem normalen 35mm-Projektor.
Die Frameraten sind nicht im Arsch. Digital3D kommt mit 48 fps. 24 Bilder für jedes Auge. Es hat sich nichts geändert.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 11:01                                  +/-

Euseppus
Ein Posting bei den "Fünf Filmfreunden":

Scheiß 3D. Ich will keine 3D-Filme sehen, das nervt mich voll. Brille nervt, alles zu dunkel, Framraten bei schnellen Bewegungen und Schnitten total im Arsch – alles Kacke! Nur für eine zusätzliche Tiefeninformation die ich überhaupt nicht zur Unterhaltung benötige.


Gegen 3D eingestellt bin ich eigentlich nicht - aber dass aktuell jeder Dummdödelfilm drauf hochgepoppt wird, ist schon kein Kompliment für die Technik.
Der letzte Satz oben ist irgendwie - einfach wahr.


Entweder es ist die Filmtechnik der Zukunft, dann sollte eigentlich in Zukunft auch jeder Dummdödelfilm drauf hochgepoppt werden (wie damals bei dem Übergang vom Stumm- zum Tonfilm), oder es ist NICHT die Zukunft der Filmtechnik, und dann werden 3D-Filme zurück auf die Jahrmärkte und in die Halligalli-Kinos gehen. Einen Mittelweg sehe ich eigentlich nicht so wirklich. ?????


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 11:59                                  +/-

Mir zumindest ist der 3D Aufschlag im Kino es nicht wert. Von mir aus kann man also wieder zurück zu 2D. *luddistisch*

Gepostet am 14.05.2011, 13:05:

Also, ich bin jetzt auch nicht gegen 3D, aber es ist schon irgendwo sinnlos.


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Actually, throughout my life, my two greatest assets have been mental stability and being, like, really smart.
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 12:16                                  +/-

Die Brillen machen es schon dunkler. Und arschteuer ist es auch. Aber die Technik schien mir bei Thor schon ziemlich ausgereift. Der 3DEffekt war schon gut, muss ich sagen.


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Gimli



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 13:05                                  +/-

War schon interessant Wim Wenders über eine halbe Stunde dabei zuzuhören wie er sich über die Techick von 3D im Film auslässt. Dummerweise habe ich die Hälfte auch nicht ganz verstanden (man merkte, dass er für Filmstudenten sprach) und mir den Rest nicht gemerkt. Hängenblieben ist die anschließende Ausführung zu der Verbindung von Form und Inhalt. Aktuell gäbe diese für 3D schlicht noch nicht. Aber er arbeitet an einem Drehbuch, dessen Inhalt die Form des Dreidimensionalen braucht und geht davon aus, dass dies auch viele andere Leute tun. grins

Außerdem hat er noch erwähnt, dass man selbst bei „Avatar“ sieht, dass die Technick nicht ausgereift ist. Er hat sich den Film mehrmals angeschaut und hat bald gemerkt, dass Cameron (wie er selbst bei der Produktion von „Pina“) die selben Probleme mit sich im Hintergrund bewegenden Objekten hat: Die ruckeln nämlich. Yes


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 15:23                                  +/-

GuyIncognito
3D wird normal wie Farbfilm und Surroundsound.
und andere Zitate, die 3D mit der Einführung des Farbfilms vergleichen:

Ich möchte das gerne mal hinterfragen, weil ich es schon so oft gehört und gelesen habe - und nun zum ersten Mal dabei nachdenklich werde:
Ganz intuitiv finde ich, dass Farbfilm versus s/w nicht zu vergleichen ist mit 3D versus 2D.

Farbe ist eine irre Sache gewesen; Film ist Bild; und ob ich s, w und grau malen kann und sonst nichts oder eben alle Farben der Welt habe - das ist schon bahnbrechend gewesen.
(Atmosphäre, Symbolik etcetcetc....)

3D ist für mich erst einmal ein Effekt. Wenn Leute wie Wenders und Co jetzt drüber nachdenken, wie man diesen Effekt wirklich innovativ i. S. v. erzählerisch nutzen kann, also man auch den Film und seine Inhalte danach ausrichtet, dann find eich das interessant, weil ich auch nicht weiß, was da rauskommt. Ich denke jetzt einfach mal, dass die wenigsten Regisseure sich diese Gedanken machen und auch in Zukunft machen wollen werden - oder diese ganz zielgerichtete Gesamtkonzeptidee für 3D-Filme ist dann so speziell, dass evtl. nur 1 bis 3 Filme in der Art gedreht werden.

Ich finde: Film hat einen Innovationssprung mit Ton und dann mit Farbe gemacht - weil es eine Auswirkung aufs Erzählen hatte, in der extremsten Art und Weise.
3D ist bisher einfach nur ein Gimmick. Sogar beim mich vollkommen überzeugenden Pina-Film kann ich drauf verzichten, egal wie fein und klug es dort eingesetzt ist.

Deswegen fand ich auch das Posting des Users oben so interessant:
Um Geschichten zu erzählen, brauche ich 3D nicht. Und ich meine "nicht brauchen" in einer anderen Qualität, als es damals vielleicht die Stummfilmer und dann die s/w-Filmer gemeint hatten. Mir tun sich die Möglichkeiten für das Storytelling einfach nicht auf.
Und darum glaube ich 100%ig nicht, dass 3D normal wird.
Dann müsste die Technik selbst nochmal einen Sprung zu etwas machen, was jetzt noch nicht absehbar ist...


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 15:40                                  +/-

Euseppus
Sogar beim mich vollkommen überzeugenden Pina-Film kann ich drauf verzichten, egal wie fein und klug es dort eingesetzt ist.

Das hättest du dem Wim mal vor 15 Jahren sagen sollen, dann hätte er den Film noch zu Pinas Lebzeiten machen können. zwinkern


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 16:18                                  +/-

1991
"Du, Wim, was gehtn jetzt? Ich hätt grad so ein paar richtige geilomatige Choreographien und könnte mir vorstellen, dassma grad beim Tanz so mit Film -"
"Pina, Du, wart amal no a bisserl, gell, schau, grad entwickelns bei der Kameraführung ganz herbe die neuesten Innovationen..."

1998
"Du, Wim, what about Film and ewrising? Weißt, wir haben grad 10 Tänzerinnen in der Company, von dene jede einzelne grad eben eine Miss-Wahl gewonnen hat und die alle dank eines 6. Zehs an jedem Fuß doppelt soviel Bewegungen pro Minute -"
"Pina, Deine Begeisterung in Ehren, aber da brauchts ja auch eine Technik, die des adäquat einfängt - und i spürs im Urin, bald is soweit!!..."

2005
"Ähm, Wim, sorry, aber wegen unserer Filmidee: Die Company hat eben x Preise abgeräumt, alle großen Kinos der BRD wären an einem Film über uns interessiert, wir würden gefördert werden, dass es nur so kracht und a paar Freunde vo mir in der Oscar-Jury sind sich sicher - *röchel* - ah, i bin ned so ganz gsund zur Zeit...
However: Genau JETZT wär so a Film -"
"Haha, Pina, haha, Du bist aber auch so ein sonniges Gemüt, haha, du kleiner Wonneproppen! Du, sei net so naiv, was wir hier schaffen, das is Kunst!, verstehst Du des, Kunst! Da braucht ma -"
"Kunst..."
"--- genau, und da brauchts auch des richtige Handwerk. Mei Kumpel der Jimmy C. bastelt da grad an was..."


2009
"*Hust*, *keuch*, *hechel* - Du *röchel*, Wim, because of the Film *schnauf*, i spür, dassi da grad die große Idee meines Lebens dafür hab, mei Vermächtnis scho zu Lebzeiten quasi, in einer *hust* Vision letzte Nacht habi gsehn, dass es die einzige Möglichkeit ist, die ultimative *röchel* Aussage zu Liebe, Tod und Menschsein zu schaffen, und es gelingt bloß, wenn man *knarz* in der Kombination Film und Tanz -"
"Pina? Du, jetz is grad schlecht, wir ziehma uns grad an, weilma erst ins Vier Jahreszeiten zum Essen und dann ins Kino wolln, "Avatar", vom Jimmy, woaßt scho... Wär für Dich vielleicht a amol wieder was, so a gscheids Essen, ha? So dürr wias es Hupfdohlen seids, gell? Hahaha! - Du, bis späder, gell?"

"Pina! Leck mich am Arsch, i komm grad von dem "Avatar" wieder heim, und - DES ISSES! Ja, zefix, halleluja, ich sage Dir: DES ISSES!! Jahaha!, des is genau des, was DER Schlager wird, wenns um Tanz im Film geht, also leckstmiamarsch!, i spürs ganz genau, jetz oder nie, des wird DER Burner!, ever!!, vastehst!??! - - - Pina? - - Pina?....."


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 16:23                                  +/-

Es tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, aber auf den Trichter, dass 3D die Antwort auf die Frage „Wie fange ich Tanz auf Film ein?“ ist, kam Wim Wenders beim Gucken von „U2 3D“. Danach hat er sich, ohne von Camerons Arbeit zu wissen, an den französischen 3D-Pionier gewandt, dessen Name mir gerade entfallen ist.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 16:24                                  +/-

Heut ist bei Dir Humor nicht im Sonderangebot, oder?...


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 16:28                                  +/-

Also als Wenders das mit „U2 3D“ erzählt hat, habe ich, genau wie alle anderen im Saal, herzhaft gelacht.

Wobei ich schon auch enttäuscht bin, dass es im anderen Thread kaum eine Reaktion auf meine Pina-Missachtung gab. Echt schlimm


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 16:34                                  +/-

Naja, der pn-Sturm der Empörung, den Du unter allen Liebhabern des Films hier im Forum entfesselt hast, war schon gewaltig. Ich noch zu allen: "Ey, er weiß es halt nicht besser, noch zu jung", etcetc. Wir haben uns dann drauf geeinigt, dass am besten keiner postingtechnisch drauf reagiert, damits nicht zu hart für Dich wird.
Oxford schrieb sogar, er könne jetzt nicht mehr auf Treffen gehen, auf denen DU bist, lila und Wichtel konnte ich nur durch Tylers Androhung von Bannung dazu bringen, nichts drauf zu antworten... Die x anderen Einzelstories erspare ich Dir jetzt.

Beschwer Dich auf jeden Fall ja nicht, dass Du "keine Reaktion drauf gekriegt hast", Jung... hähö


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Psycho Dad
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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 16:51                                  +/-

Häh? Ich versteh nur Spanisch. ?????


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 16:56                                  +/-

Just Späßle gmacht und Witzle grissn.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 16:56                                  +/-

Euseppus
Beschwer Dich auf jeden Fall ja nicht, dass Du "keine Reaktion drauf gekriegt hast", Jung... hähö

Nach Jahren der Forum-Erfahrung und vielerlei menschlicher Enttäuschungen, glaube ich dir kein Wort. Yes


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 18:11                                  +/-

Euseppus
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3D wird normal wie Farbfilm und Surroundsound.
und andere Zitate, die 3D mit der Einführung des Farbfilms vergleichen:

Ich möchte das gerne mal hinterfragen, weil ich es schon so oft gehört und gelesen habe - und nun zum ersten Mal dabei nachdenklich werde:
Ganz intuitiv finde ich, dass Farbfilm versus s/w nicht zu vergleichen ist mit 3D versus 2D.

Farbe ist eine irre Sache gewesen; Film ist Bild; und ob ich s, w und grau malen kann und sonst nichts oder eben alle Farben der Welt habe - das ist schon bahnbrechend gewesen.
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3D ist für mich erst einmal ein Effekt. Wenn Leute wie Wenders und Co jetzt drüber nachdenken, wie man diesen Effekt wirklich innovativ i. S. v. erzählerisch nutzen kann, also man auch den Film und seine Inhalte danach ausrichtet, dann find eich das interessant, weil ich auch nicht weiß, was da rauskommt. Ich denke jetzt einfach mal, dass die wenigsten Regisseure sich diese Gedanken machen und auch in Zukunft machen wollen werden - oder diese ganz zielgerichtete Gesamtkonzeptidee für 3D-Filme ist dann so speziell, dass evtl. nur 1 bis 3 Filme in der Art gedreht werden.

Ich finde: Film hat einen Innovationssprung mit Ton und dann mit Farbe gemacht - weil es eine Auswirkung aufs Erzählen hatte, in der extremsten Art und Weise.
3D ist bisher einfach nur ein Gimmick. Sogar beim mich vollkommen überzeugenden Pina-Film kann ich drauf verzichten, egal wie fein und klug es dort eingesetzt ist.

Deswegen fand ich auch das Posting des Users oben so interessant:
Um Geschichten zu erzählen, brauche ich 3D nicht. Und ich meine "nicht brauchen" in einer anderen Qualität, als es damals vielleicht die Stummfilmer und dann die s/w-Filmer gemeint hatten. Mir tun sich die Möglichkeiten für das Storytelling einfach nicht auf.
Und darum glaube ich 100%ig nicht, dass 3D normal wird.
Dann müsste die Technik selbst nochmal einen Sprung zu etwas machen, was jetzt noch nicht absehbar ist...

Ich sehe es ja auch so, dass eine gute Geschichte die Basis sein muß. Stimmen Story und Schauspieler, brauche ich 3D nicht. Ich glaube aber auch, dass selbst Farbfilm nicht so wichtig war wie der Tonfilm. Wie viele Filme setzen Farbe ganz bewusst ein? Schon einige, aber bei weitem nicht so viele wie es sein könnten. Ein Film mit einer guten Story funktioniert auch SW hervorragend.
DIe Zeit der Groden Revolutionen ist wohl vorbei. Weitere Veränderungen werden wahrscheinlich immer feiner und kleiner.

Im Film wird verwsucht, die Realität und die eigene Fantasie abzubilden. Und die Welt ist nunmal 3D. Im Film wird versucht, eine möglichst umfassende Immersion zu erreichen.
3D steht noch am Anfang. ZZ wird versucht, jeden Mist auf 3D zu machen, weil es Geld bringt. Die Technik muß sich etablieren und die Filmemacher müssen lernen, damit umzugehen. Das wird dauern. Niemand kann einfach so perfekt Filmen oder fotografieren. Mit 3D ist das auch so.

ich halte es auch für falsch, eine Story zu entwickeln, die 3D braucht. Ein Filme sollte IMO das perfekte Verschmelzen aus Story, Schauspieler, Bld und Ton sein. Kein Elemenet sollte zu dominant sein.

3D ist aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Groeß Konkurrenz für den Film werden IMO Computerspiele sein. Sie werden immer realistischer und bieten Interaktionsmöglichkeiten mit der Geschichte. Durch den während des Sehens erzeugten Bildinhalt hat man IMO mehr Möglichkeiten bei 3D.
Zum anderen ist der bisherige 3D Eindruck immer noch recht statisch. Von einem echten Hologramm ist das noch weit entfernt. Mal sehen, was da noch alles kommt.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 18:19                                  +/-

Guy
Ich glaube aber auch, dass selbst Farbfilm nicht so wichtig war wie der Tonfilm.
100 % agree.

Bei den Computerspielen bin ich auch sehr sehr gespannt...

Ich mache seit einiger Zeit bei einem Improtheater mit.
Same thing: Bisher hieß "Theater" eine Geschichte, die live erzählt wird. Jetzt kann der Zuschauer darauf einwirken.
Die Mittelung aus Film und Games ergäbe das Gleiche fürs Kino. Das finde ich auch höchst spannend...!

Da ich an der Bühne selber grade an einem Theaterstück arbeite, das Bestimmungselemente für die Zuschauer mit dabei hat, habe ich aber beim Schreiben festgestellt, dass das ein starkes Entweder-Oder-Ding ist:
Entweder eine perfekte Dramaturgie beim selbständigen Film - oder die fast nicht zu bewältigende Anforderung, dass alle "Abzweigungen", die der Zuschauer mitbestimmt, ebenfalls eine hervorragend gebaute und entsprechend wirkende Geschichte ergeben.

Mich verwundert es darum nicht, dass bei vielen Games nicht der gesamte Verlauf, sondern nur Einzelelemente (Dialoge, Details, etc.) mitbestimmt werden können, nicht der komplette Rahmen (wenn mich mein magerer Einblick ins Genre nicht trügt...).

Off-topic Ende.


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Zuletzt bearbeitet von Euseppus am 15.05.2011, 07:01, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 18:26                                  +/-

Ich schätze mal, dass der klassische Film neben den interaktiven Inhalten gleichzeitig existieren wird.
Beim klassischen Film, Buch oder Theater hat man halt schön die Möglichkeit, eine definierte Geschichte zu erzählen. Was ja oft auch die Intention der Macher ist. Man will eine bestimmte Story vermitteln. Was bei interaktiven Inhalten so nicht geht. Oder man schränkt die Interaktionen zu sehr ein.
Mal sehen, wird auf jeden Fall sehr spannend.


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BeitragVerfasst am: 23.05.2011, 03:44                                  +/-

Gestern war ich in den 3D-Piraten. Jaja, sicher auch nicht besser als Thor.

Jedenfalls hab ich mal wieder über 3D nachgedacht. Die Dunkelheit stört tatsächlich. Kann man das nicht kompensieren durch heller drehen? Ansonsten fällt mir der 3D-Effekt nur bei extra dafür zugeschnittenen Szenen stark auf, z.B. wenn plötzlich ein Säbel in Richtung Zuschauer gestossen wird.



Bei Szenen, in denen die Räumlichkeit eine Rolle spielt (hier z.B. die Piraten betreten eine Grotte), merke ich zwar an einigen Ästen, die im Vordergrund ins Bild ragen, dass das 3D und eine andere Bildebene ist, aber ich fühle mich auch nicht näher dran als in 2D, bzw. es wirkt nicht viel realer. Liegt vielleicht daran, dass einige Tiefeninformationen auch im 3D-Kino noch fehlen und somit die weit entfernten Punkte nicht sehr tief wirken.



Den Vorteil des 3D-Kinos wird man vielleicht erst wirklich zu schätzen wissen, wenn man daran gewöhnt ist, und dann wieder 2D-Filme sieht. Ich könnte mir vorstellen, dass die dann nach einer Weile sehr flach wirken.


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„Hm, ich hätte Appetit auf generell asiatisch.“
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