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Craggan



Beiträge: 23795
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Wohnort: Way Down South
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BeitragVerfasst am: 11.09.2008, 08:23                                  +/-

Gestern im TV kam "White Nights"

mit dem großen Mikhail Baryshinikov und dem nicht minder großen Gregory Hynes in den Hauptrollen. 2 Star-Tänzer der 70er/80er, ergänzt um die wunderschöne Isabella Rossellini.

Der Film startet mit einer der ergreifendsten und packendsten Ballettscenen, die ich jemals gesehen habe - "der juge Mann und der Tod" zur passacaglia und fuge in c Moll (Bach):




Baryshnikov, der Nikolai Rochenko spielt, spielt im Film eigentlich seine eigene Lebensgeschichte nach. Er selber flüchtete im Jahre 1974 während einer Tournee durch Kanada und beantragte daraufhin politisches Asyl in den USA.

Die Handlung
Der Film spielt überwiegend in St. petersburg zur Zeit der Mitternachtssonne ("white nights"-) und handelt davon, dass ein geflohener russische Star-Tänzer (Mikhail Baryshnikov), nachdem er sich vor Jahren in den Westen absetzte durch eine Notlandung wieder in die Sowjetunion kam, wo er von einem KGB-Agenten (Jerzy Skolimowski) als Nikolai Rodchenko identifiziert wurde. Der KGB-Agent Chaiko versucht Nikolai zu überzeugen wieder in der Sowjetunion zu tanzen.

Chaiko lässt ihm keine andere Wahl, als offiziell die Rückkehr in seine Heimat bekanntzugeben. Andernfalls wird Chaiko ihn für immer in einem sibirischen Arbeitslager verschwinden lassen. Der in Russland lebende Steptänzer und Vietnam–Überläufer Raymond (Gregory Hines) und seine Frau Darya (Isabella Rosselini) sollen Nikolai bei seiner Entscheidung helfen. Zum Schein geht Nikolai auf Chaikos Vorschlag ein, doch gemeinsam mit Raymond und Darya bereitet er in seiner alten Heimatstadt Leningrad eine verwegene Flucht in den Westen vor.


Viele der Szenen des 1985 gedrehten Films spielen original in Leningrad (heute St. Petersburg). Wie die das damals hinbekommen haben, weiß ich nicht.

Den Film zeichnen aus:

- packende Tanzszenen
- eine bedrückende Darstellung Russlands zur Zeit des kalten Kriegs
- die Hauptdarsteller

8 von 10 Ballerinas

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Danach habe ich mir mal überlegt, welche Tanzfilme (bzw. Filme, in denen auch getanzt wird) bei mir noch besonders in den Synapsen hängen geblieben sind und stelle Euch die mal stichpunktartig vor:

[img]Flashdance[/img]

Jennifer Beals als Tanzmäuschen, das sich in der großen Stadt durchbeißt. Mit Irene Caras Soundtrack (Maniac, What a feeling...). Auch ein 80er-Filmchen. Kein großer Sport, sondern eher ein
90-minütiger Werbeclip für sich selbst. Schön allerdings die Szene, bei der Beals vor der Jury vortanzt (habe ich leider im Original nicht gefunden).



5 von 10 Ballerinas

-----

Foot Loose und Dirty Dancing poste ich vielleicht ein anderes mal

-----

Im Gegensatz dazu ganz großer Sport: Hair

Milos Formans Verfilmung des ollen Hippie-Musicals ist absolut bravurös. Am schönsten foinde ich nach wie vor den Anfang mit Aquarius



Der Film ist ein muss für den interessierten Musik- und Filmnerd:

- Herrliche Bilder / tolle Verfilmung (Forman)
- Hervorragende Schauspieler, die allesamt selber auch singen - und zwar auch hervorragend

* Treat Williams: Burger GENIAL!
* John Savage: Claude Bukowski
* Beverly D'Angelo: Sheila
* Annie Golden: Jeannie
* Don Dacus: Woof AUCH GENIAL
* Dorsey Wright: Hud
* Nicholas Ray: General
* Michael Jeter: Sheldon


Die Handlung
(aus Wikipedia, da war ich jetzt zu faul, auserdem kennt man die!)

Der Film erzählt die Geschichte von Claude Hooper Bukowski, einem jungen Mann aus dem ländlichen Oklahoma, der Ende der 1960er Jahre in den Vietnamkrieg ziehen soll. Auf dem Weg zur Musterung in New York City trifft er auf eine Gruppe von Hippies unter Führung des charismatischen Berger. Als er Sheila, ein Mädchen aus reicher Familie, an der Gruppe vorbeireiten sieht, verliebt er sich in sie. Das ungezwungene Leben der Hippie-Gruppe fasziniert den schlacksigen Mann vom Lande und er schließt sich ihnen an. Gemeinsam tauchen sie auf einer Party in Sheilas Elternhaus auf und nehmen dafür sogar eine Verhaftung in Kauf. Sheila aber kann sich Claudes schüchternen Verliebtheit und der unkonventionellen Lebenslust der Hippies nicht entziehen und sucht den Kontakt zu ihnen.

Wenig später tritt Claude seinen Dienst bei der Armee an. Im Lager in der Wüste von Nevada werden Claude und seine Kameraden hart gedrillt unter der Aufsicht eines Generals, der auch nicht davor zurückschreckt, auf die Lagerlautsprecher schießen zu lassen, als über sie Rockmusik erklingt.

In New York trifft sich Sheila erneut mit der Gruppe um Berger und zeigt ihnen einen Brief von Claude. Berger gewinnt sie und seine Freunde für die Idee, gemeinsam nach Nevada zu fahren und Claude zu besuchen. Weil die Gruppe nicht in die Kaserne eingelassen wird, bringen sie mit einem Trick einen Offizier um seine Uniform. Damit gelangt Berger in die Kaserne und tauscht dort Uniform und Platz mit Claude. Während dieser so die Kaserne für einige Stunden verlassen und mit seinen Freunden verbringen kann, muss sich Berger unvorhergesehen mit der Truppe zum Abflug nach Vietnam fertig machen. Als Claude in die Kaserne zurückkehrt, heben die Truppentransporter bereits ab.

In der Schlussszene stehen Claude, Sheila und die anderen Gruppenmitglieder vor Bergers Grab auf einem riesigen Soldatenfriedhof. Die letzten Bilder zeigen eine große Antikriegsdemonstration vor dem Weißen Haus.


- Eine geile Neueinspielung der alten Hair-Songs. Auf dem Soundtrack sind einige ebenfalls gute Songs (Frank Mills zum Beispiel), die im Film der Schere zum Opfer gefallen sind

- Geileomate Tanzszenen inszeniert und choreografiert von der geilomaten Twyla Tharp, einer ganz großen des Ballettgeschäfts

- tolle Szenen en masse, wie:

Hud bekommt im Knast die Haare geschnitten und will nicht



Claudes LSD-Träume im CEntral Park nach dem Konsum eines vermeintlich harmlosen Stückchens Zucker

Störung der Ansprache des Generals vor der Truppe durch Abspielen lauter Hendrix-Musik über die PA

usw. usw.

10 von 10 Afrolooks und genauso viele Ballerinas


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 11.09.2008, 08:37                                  +/-

Zitat:
Isabella Rossellini




grins


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Craggan



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BeitragVerfasst am: 11.09.2008, 09:00                                  +/-

"it's laminated!"

rolling on the floor...


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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 11.09.2008, 15:34                                  +/-

Zitat:

Danach habe ich mir mal überlegt, welche Tanzfilme (bzw. Filme, in denen auch getanzt wird) bei mir noch besonders in den Synapsen hängen geblieben sind und stelle Euch die mal stichpunktartig vor:

Kennst du "Strictly Ballroom"?

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Craggan



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BeitragVerfasst am: 11.09.2008, 15:37                                  +/-

????? ich glaube nicht!

Aber einen habe ich noch vergessen:

Rhythm is it!

Sehr genialer Film, der dokumentiert wie Simon Rattle Kids von der Straße holt und mit ihnen das Sacre du Printemps aufführt. Sehr geiler Film!



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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 11.09.2008, 17:14                                  +/-

In der Tat.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 18.09.2008, 14:41                                  +/-

Das ist so meine Lieblingstanzszene.. naja, eine davon:



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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 18.09.2008, 15:00                                  +/-

Kann es sein, dass der (also Billy) auch in Jumper mitgespielt hat? Überrascht


Eventuell sollte ich mir Billy Elliot doch mal ansehen.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 29.04.2010, 14:53                                  +/-

Der Trailer zum 2005er Tanzfilm "Fados" von Carlos Saura. Einfach nur schön.

Ich hab "Tango" und "Flamenco" im Kino gesehen, das war schon toll. Dann hab ich Sauras Schaffen etwas aus den Augen verloren, schade. Solche Filme kommen natürlich im Kino am besten.



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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 29.04.2010, 18:41                                  +/-

Weil in dem Film anscheinend auch Lila Downs eine Rolle spielt:

Hier ein Song aus dem Oscar-prämierten Soundtrack von Elmer Bernstein zu "FRIDA", den sie singt und der ein Herzstück des (wunderbaren) Filmes ist:



Im Film selbst singt diesen Song Chavela Vargas, die seinerzeit ein Verhältnis mit Frida Kahlo gehabt haben soll und im Film als alte Frau mit einer irren, packenden Stimme einen Auftritt hat:



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"Jeder spricht Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut." (Michel de Montaigne)
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Mond



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BeitragVerfasst am: 04.05.2010, 19:03                                  +/-

Badger Badger Badger Smilie

http://badgerbadgerbadger.com/


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The Art of Happiness
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 10.07.2010, 23:48                                  +/-

Uralt, aber immer wieder lustig grins



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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 23.02.2017, 21:35                                  +/-

Tango Argentino ist wirklich ein wunderschöner Tanz.



Und dann gehört in diesen Thread ja auch ganz unbedingt die eine Szene:


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