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Etiquette - Die Ethik des kleinen Mannes (powered by PD)
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 02:05                                  

Lang angekündigt, endich Realität.

Knigge: das Forum fragt Psycho Dad

Nachdem sich PD zuletzt häufig als Fragesteller bei vielen kleineren Problemchen des Alltags betätigte, hat sich auf der fränkischen Bierwanderung herausgestellt, dass er selbst ein Meister des korrekten Umgangstons und des sittlichen Verhaltens ist. PD löste dabei mit sanftem Humor und erfischender Leichtigkeit einige sehr kniggelige Probleme.

Man war allgemein sehr angetan, und ein jeder konnte sich in Sachen "Benehmen" die ein oder andere dicke Scheibe abschneiden. Besonders der älteren Generation war es ein Quell der Freude, mit dem wohlerzogenen jungen Studiosus zu parlieren. Manch einer fühlte sich an seine eigene Jugend zurückerinnert.

Doch genug der Vorschusslorbeeren und auf ins Gefecht! Ich bin mir sicher, dass PD auf all eure Fragen die passende Antwort parat hält.

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Um das Ganze in die Gänge zu bringen, gehe ich gleich mal beispielgebend voran. Hier mein Problem:

Zitat:
Lieber Dr. PD,

seit einigen Wochen ärgere ich mich mit einer etwas renitenten (sowie gleichermaßen begriffstutzigen) deutschen Paradebeamtin herum. "Morgen, morgen, nur nicht heute". Das sagen alle Leute, aber eben auch insbesondere jene Beamtin. Ich bat sie schon im August, mir ein bestimmtes Dokument auszustellen, was im Grunde keinerlei Problem darstellt, handelt es sich doch lediglich um die formelle Bestätigung meiner Anwesenheit in jener Behörde zum Zwecke eines Praktikums, in Form von Datum und Stundenanzahl.

Nun rief ich sie seitdem immer wieder mal an. Zuerst hieß es, eine Bestätigung könne sie nicht austellen, da sie zu meiner Zeit nicht in eben jener Behörde beschäftigt und meine Personalakte vernichtet sei. Sie wolle aber noch mal schauen.

Beim zweiten Anruf, ca. 2 Wochen später wusste sie von nichts und ich hab ihr alles noch einmal erklären müssen. Erneut war ihre Reaktion, dass sie mir das nicht ausstellen könne. Aber sie wolle mal in der Registratur nachfragen, ob es meine Akte noch gebe. Dies könne aber dauern, da sie momentan sehr eingespannt sei im Büro.

Als ich 1 Woche später ein drittes Mal anrief, entschuldigte sie sich, sie sei eine Woche fort gewesen. Ein familiärer Zwischenfall! Wann ich denn ein viertes Mal anrufen dürfte, wollte ich wissen? Naja, so übernächste Woche. Aha.

In der vergangenen Woche rief ich also ein viertes Mal an. Und man glaubt es kaum. Ja, sie habe meine Akte gefunden. Die gebe ja aber inhaltlich gar nichts her. Ob ich ihr nicht mal einen Text vorbereiten könnte? Nein, nein... ein Zeugnis hätte ich doch schon, korrigierte ich sie. Lediglich eine formelle Bestätigung der Daten und Stundenanzahl sei erforderlich. Ach soo, na das sei ja kein Problem. Das könne sie mir natürlich ausstellen. Ich solle ihr doch mal eben meine E-Mail Adresse durchgeben.

Das tat ich dann auch, nachdem ich aufgehört hatte mit dem Kopf auf den Schreibtisch zu schlagen. Allerdings ist erneut eine Woche vergangen und es kam bisher keine E-Mail von ihr. Überhaupt sollte ich mir das Dokument lieber persönlich abholen, da eine Original-Unterschrift sicher von Vorteil wäre.

Jetzt meine Frage, lieber Dr. PD!

Wie verhalte mich gegenüber so einer Frau? Wie unfreundlich darf ich werden (immerhin bin ich ihr hilflos ausgeliefert). Ein erneuter Anruf wäre peinlich für beide Seiten (aber besonders für ihre). Ich will sie ja auch nicht in Verlegenheit bringen und ihr ihre unfähige Faulheit allzu deutlich vor Augen führen. Es handelt sich um ein kniggeliges Problem, bei dem mir fachlicher Rat gut zu Gesicht stünde. Bisher war ich das Verständnis und die Freundlichkeit in Person. Ein weichgespülter Prinz Charming im Kuschelmodus... aber was nun?


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 08:32                                  +/-

A) Bisher fiel mir PD eigentliche eher als der auf, der andere fragt, was angebracht und pc sei. Und derselbe soll nun fachkundige Auskunft erteilen? ?????

B) Wende dich an ihre/n Vorgesetzte/n mit Erwähnung ihres Namens und kurzer Schilderung deiner Odysee, dabei sachorientiert bleiben ("Da mir Ihre Mitarbeiterin XY aufgrund ihrer zahlreichen beruflichen und privaten Verpflichtungen im Verlauf der letzten 8 Wochen nicht weiterhelfen konnte, wende ich mich an Sie in der Hoffnung...").


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 09:49                                  +/-

na diese Aktion dürfte sie tatsächlich wohl kaum in Verlegenheit bringen oder ihr Unfähigkeit unterstellen... hähö


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Urge to grill rising.
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 12:36                                  +/-

Gerade eben war der Mittagstisch im Billardcafe extrem mies. Geradezu ungenießbar. Das Johgurtdressing war verdorben und nachdem wir alle den Salat zurückgingen ließen kam kein neuer. Es gab einfach keinen Salat.

Das Fleisch war alt und trocken.

Ich habe dann auch gesagt, dass es schlecht war und das Dressing verdorben. Wurde praktisch nicht zur Kenntnis genommen. Wall of ignorance.

Hätte ich jetzt darauf bestehen sollen, weniger zu bezahlen oder mich mit dem Koch rumärgern oder mir den Joghurtbecher bringen und Anwesende probieren lassen? War auch in Begleitung da und ich finde es selber immer schnell peinlich, wenn meine Begleitung rumnörgelt und den Geschäftsführer kommen lässt und so. Und die Bedienung wiederum kann nichts dafür.

Was sagt die Etikette?


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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 12:39                                  +/-

Zurück gehen lassen. Nix bezahlen. Irgendwo Döner besorgen.


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Ha! You afraid to get wet?
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 12:40                                  +/-

Hätt' ich wohl machen sollen. Allein hätt ich's gemacht. Bekacktes Harmoniebedürfnis.

Und das nach dem Chiliburger of Doom gestern Ich muss was an meiner Mittagsernährung ändern.


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 13:02                                  +/-

um PKs Frage um eine ähnliche Fragestellung zu ergänzen:

Wir haben einen Asien-Lieferservice im Nachbardorf. Tolle Qualität, vernünftiges Preisniveau. Die liefern auch. Letztens waren Freunde da, keiner hatte Bock auf Kochen, der Nachwuchs quengelte. Also haben wir extra schon bevor ich zum Sport bin, die ganzen Gerichte rausgeschrieben, die wir (für immerhin 8 Personen) bestellen wollten, direkt vom Sport aus gebe ich grünes Licht "Bestellung ab" und so haben wir pünktlich um 19:30 bestellt.

Es hieß, die Bestellung würde in ungefähr 45 Min. geliefert.

Nach einer Stunde rufen wir vorsichtshalber noch mal an. Ansage: "Bestellung ist geraaaaade raus, müsste bald bei Ihnen sein" (Der Laden ist ca. 15 Min. von mir entfernt).

Weitere 25 Minuten später erneuter Anruf - schon erbost, weil hungrig. Antwort: Der Fahrer ist unterwegs, findet Sie aber nicht" (Der war schon öfter hier!).

Wir haben dann überlegt, ob wir das ganze stornieren sollen, aber da hätte ich mich ja nur selbst bestraft, wir hatten ja hunger und nix zu essen da.

Weitere 20 Minuten später habe ich angerufen und denen wenig Chance gelassen, mir zu antworten. Habe gesagt, dass ich nur noch bereit bin 50% des Preises zu zahlen.

Das habe ich dann auch gemacht. Habe dem Fahrer (der doch nach 2 Stunden tatsächlich kam) bis auf den Cent genau die Hälfte des Rechnungsbetrags bezahlt.

Habe ich jetzt ethisch-moralisch falsch gehandelt? Den armen Asiaten geprellt? Kann ich da jemals wieder bestellen???


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Quar



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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 14:06                                  +/-

Hast du absolut richtig gemacht. Nur nochmal dort zu bestellten würde ich mich nicht trauen. Sonst gäb's bestimmt "Extrasauce".

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 17:48                                  +/-

Ich bin sehr enttäuscht, dass PD diesen Thread offenbar ignoriert. Das tut weh.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 17:50                                  +/-

Schlimmer noch: er schrub heute in einem anderen Thread:

Psycho Dad
Die Kneipe suckt heute ohne Ende!11 Geschockt


Dabei hast Du heute diesen Thread eröffnet.


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 17:56                                  +/-

Du als sein bester Freund... sag mir: was hab ich falsch gemacht?


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Warg



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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 17:56                                  +/-

Du hast angenommen ich wäre sein bester Freund.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 18:55                                  +/-

Ich glaub eher, PD meinte das technisch. Ich hatte heute auch Probleme, die Seiten luden eeeeewig. Jetzt geht's wieder. Tyler soll das beheben. Wie sag ich das dem Admin durch die Blume? Vorschläge?


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 25.09.2008, 06:59                                  +/-

Gar nicht. Das Problem liegt wohl am Hoster.


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Psycho Dad
Sultan der Rhetorik


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BeitragVerfasst am: 25.09.2008, 09:34                                  +/-

Oxford
Ich bin sehr enttäuscht, dass PD diesen Thread offenbar ignoriert. Das tut weh.


Deine Frage ist mir zu umfangreich. Wo soll ich da anfangen? Verhalte Dich höflich!

Beantwortbar sind prägnante Fragen wie die von Titania.

titania
kommt der Titel vor den Namen, sortiere ich also alle Dr.es und Profs unter "D" und "P" ein oder kommen die hinter den Namen oder vor den Namen und ich sortiere sie nach Nachnamen?! Interessiert das eigentlich irgendwen an der Uni?


Wie Du schon richtig festgestellt hast, wird der Titel zum Sortieren hinten angehängt. Ganz wichtig ist auch, dass man sich in Wissenschaftlerkreisen nicht mit Titel anspricht, vorstellt, usw. Idealerweise kommt der Titel auch nicht auf Powerpoint-Folien bei Vorträgen. Da ja fast jeder einen Titel hat, ist Understatement ganz wichtig.

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 12:18                                  +/-

Diesmal kann mir PD sicher weiterhelfen!

Sollte ich bei der Kommunikation mit Professoren lockerer werden? ????? Ich schrieb dem Prof, der aller Voraussicht nach meine Abschlussarbeit betreuen wird, gestern eine recht gestelzte E-Mail, in der ich ihm schon mal die Stoßrichtung meines gewählten Themas aufzeichnete. Natürlich alles mit "Sehr geehrter" und "freundlichen Grüßen" und "würde ich sehr freuen" etc blabla garniert.

Seine Antwortmail:

"klingt gut"

(und dann noch seine Initialien drunter)

Irgendwie denkt man dann natürlich, dass man selber auch hätte etwas lockerer schreiben können. Aber das ist ein Irrtum oder?

PD?

Gepostet am 08.10.2008, 13:21:

Ich widerstehe gerade der Versuchung, ihm so:

"Super, bis nä. Wo.
SH"

zu antworten


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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 12:26                                  +/-

Die korrekte und weniger förmliche Anrede wäre übrigens "Lieber Herr…". Ich habe aber festgestellt, dass gerade Männer sich unwohl dabei fühlen jemanden mit "Lieber" bzw. "Liebe" anzuschreiben.

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 12:30                                  +/-

Triskel
Die korrekte und weniger förmliche Anrede wäre übrigens "Lieber Herr…". Ich habe aber festgestellt, dass gerade Männer sich unwohl dabei fühlen jemanden mit "Lieber" bzw. "Liebe" anzuschreiben.


Hmm, ich eigentlich nicht. In den Arbeitsumgebungen, in denen ich Erfahrung gemacht habe, war das eigentlich der Usus, wenn man sich nicht duzt. Allerdings muss man sich entweder bereits irgendwie kennen oder kollegial verbunden sein. Wenn ich in der Botschaft in Wien sitze und dann einem Kollegen Havanna schreibe, dann kenn ich den zwar nicht, würde aber auch "Lieber Herr XY" schreiben, z.b.

Bei meinem Prof würde ich das vielleicht nutzen, wenn er denn dann tatsächlich ein Betreuer ist und wir uns irgendwie gut verstehen (oder er mich zuerst so anschreiben würde). Bis dahin bleib ich bei "Sehr geehrter".

Und was sagt jetzt PD dazu? *ungeduld*


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Zuletzt bearbeitet von Oxford am 08.10.2008, 12:32, insgesamt einmal bearbeitet
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Athene



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BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 12:30                                  +/-

Hallo Herr Nachname....

ist auch schon etwas direkter und persönlich, durch das "Herr Nachname" aber immer noch respektvoll genug Yes

Mit freundlichen Grüßen ersetze ich dann auch oft mit "Schöne Grüße" oder "Schönen Gruß".

Liebe/Lieber lass ich bei Männern auch lieber aus dem Spiel, da habe ich ein ähnliches empfinden wie Triskel.

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 12:32                                  +/-

@ Jetti, ja das klingt auch nicht schlecht. Aber würdest du das gleich zu Beginn beim Kontakt mit deinem Prof machen?


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Psycho Dad
Sultan der Rhetorik


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BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 12:33                                  +/-

Oxford
Irgendwie denkt man dann natürlich, dass man selber auch hätte etwas lockerer schreiben können. Aber das ist ein Irrtum oder?


Wie distanziert ist denn sonst sein Umgang mit den Studenten? Duzt er die? Vielleicht die, die als Diplomanden, Schleimer oder Hilfskräfte im inner circle gelandet sind? Dann wäre es für ihn vermutlich befremdlich, wenn jede Deiner E-Mails so formell ist. Ein zu salopper Ton ("bis dann!"-) kommt aber auch auf keinen Fall gut.

Seine Wortwahl erklärt sich natürlich nur dadurch, dass er versucht seinen Zeitverlust durch Beantwortung von Studentenfragen zu minimieren. Wortfetzen + Initialen machen viele Profs, ist aber eigentlich unhöflich gegenüber den Studierenden, vor allem auf Antwort auf eine ausformulierte Mail. Ich würde nicht zur Nachahmung raten. Initialen als Verabschiedung ist so unhöflich, dass sich das nur Personen in einer klar überlegenen Machtposition leisten können. Am Ende fühlt er sich noch veräppelt.

Wenn er nicht sehr, sehr hierarchiebewusst ist, würde ich vorschlagen, ihn mit "Hallo Herr ..." anzuschreiben und mit "Viele Grüße [Vor- und Nachname]" abzuschließen.

Gepostet am 08.10.2008, 13:40:

Von "Lieber" würde ich auch Abstand nehmen. Bei studentischen Anfragen unterstellt das ein Vertrauensverhältnis, dass evtl. nicht existiert. In konflikthaften Situationen, kann das auch mal leicht ironisch-angepisst klingen: "Lieber ..., JA ich kümmere so bald wie möglich darum."

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Athene



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BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 12:42                                  +/-

Oxford
@ Jetti, ja das klingt auch nicht schlecht. Aber würdest du das gleich zu Beginn beim Kontakt mit deinem Prof machen?


Auf gar keinen Fall, ich war da auch immer bei "Sehr geehrter Herr"
Damit ist man immer auf der sicheren Seite, das mache ich im Berufsleben genauso. Wenn dann die Antwort aber etwas lockerer kommt, dann versuche ich mich genau dem Stil anzupassen.

Die Amis sind ja beispielsweise immer sofort beim Vornamen, ich finde es sehr skurill unseren Abteilungsleiter Herr xy zu nennen und den Chef seines Chefs einfach nur Nick Geschockt

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