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Nichtraucher
Fun Bobby


Beiträge: 41175
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BeitragVerfasst am: 28.05.2015, 12:17                                  +/-

Ich stell mir dein Leben vor wie in einem dieser neueren Woody-Allen-Filme, wo sie durch europäische Metropolen schlendern, Kunst einsaugen und fancy Gespräche führen Smilie


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You met me at a very strange time in my life.
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Wolter



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BeitragVerfasst am: 28.05.2015, 20:36                                  +/-

Arianrhod
Im Untergeschoss präsentierte Tex Rubinowitz seine Porträts der Nul-Pointers, also jener Künstler, die beim Grand Prix einst null Punkte geholt haben. (Er hätte der Ausstellung nur eine Woche später gleich noch zwei weitere Exponate hinzufügen können.)

Hätte? Das hast Du vier Tage nach dem ESC geschrieben, die Woche war da also (und ist immer noch) nicht um. zwinkern
Also wie weit Rubinowitz’ Vorhaben schon gediehen ist, weiß ich natürlich nicht, aber Stand Tag Eins nach der ESC-Nullnummer sah es so aus:

Holger Kreitling i. d. WELT (ganz unten)
Null Punkte.

Es ist kein putziger Zufall, sondern tiefe Einsicht und Ausdruck der österreichischen Gemütslage, dass zum ESC im ehrwürdigen Leopold-Museum eine Ausstellung zu sehen ist, die "The Nul-Pointers" heißt. Der in Wien lebende deutsche Schriftsteller Tex Rubinowitz hat sie erstellt und dafür alle bisher 34 Sängerinnen und Sänger mit eiligem Strich auf Holztafeln gemalt, die im Wettbewerb null Punkte bekamen. Es ist eine witzige Schau mit traurigen Gesichtern, in einem Raum werden deren Lieder gespielt.

Rubinowitz hat noch in der Nacht angekündigt, an diesem Sonntag seine Ausstellung zu erweitern. The Makemakes und Ann Sophie bekommen ihre Bilder. Ruhm, der bleibt.

Gar nicht null und nichtig.


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Arianrhod



Beiträge: 1090
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BeitragVerfasst am: 30.05.2015, 15:51                                  +/-

Das mit der Woche bezog sich darauf, dass ich die Ausstellung am Samstag vor dem ESC gesehen habe. Aber nett, dass Tex Rubinowitz so schnell reagiert hat. Smilie

Nichtraucher
Ich stell mir dein Leben vor wie in einem dieser neueren Woody-Allen-Filme, wo sie durch europäische Metropolen schlendern, Kunst einsaugen und fancy Gespräche führen Smilie

Genauso ist es auch. Mein Leben ist ein einziger Woody-Allen-Film. Wir bewegen uns dabei bevorzugt im europäischen Metropolendreieck München-Regensburg-Wien. Nur dass wir nicht ganz so viel quasseln wie die Leute in den Woody-Allen-Filmen.

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Euseppus



Beiträge: 8847
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BeitragVerfasst am: 02.08.2015, 11:59                                  +/-

KEN ADAM: BIGGER THAN LIFE



Ken Adam hieß ursprünglich Klaus Hugo Adam (geboren 1921 in Berlin). Die jüdische Familie, die dort ein rieisges Kaufhaus besaß, emigrierte frühzeitig nach England, wo Adam nach wenigen Jahren seine Karriere als Set Designer begann.
Adam ist verantwortlich für eine Menge an Bauten in den älteren Bonds und bekam Oscars für Kubricks "Barry Lyndon" und den mir noch unbekannten "The Madness of King George". Nominiert war er noch für "The Spy Who Loved Me", den wunderbaren "In 80 Tagen um die Welt" und die Verfilmung der "Addams Family".

Die Ausstellung in der Münchner Versicherungskammer Kulturstiftung nähe Maximiliansstraße zeigt mehr als nur einen Querschnitt seines Schaffens: In die wichtigsten Filme kann man im wahrsten Sinne des Wortes "hineinschauen": Das geht los bei Filmausschnitten über extra für die Ausstellung gebaute Modelle, einen extra dafür gedrehten Film mit Adam selber (in dem man sieht, wie der "War Room" in "Dr. Strangelove ganz konkret entstand, sprich: Man schaut seiner Feder beim Entwerfen zu), Original-Skizzenbücher einiges an Original- Requisiten.
Ausstellungspädagogisch super angelegt. Adam erschaffte die Welt mehrfach neu, so wie das ja Szenenbildner ständig tun. Ganz oft war ich erstaunt, u.a. bei Szenenbildern, die aussahen, als hätte man einfach ein entsprechendes, existierendes Interieur genommen und neu ausgestattet, aber nein: Alles extra gebaut. Wie ein Film eine Welt neu erschafft, in der eine bestimmte Story dann ihren Lauf nimmt, ist mir noch nie so deutlich aufgefallen. Und beeindruckend sind auch alle Details zur Operationszentrale des Bösen in "You only live twice": Das Innere eines Lavakegels; das war das bis dato größte gebaute Filmset aller Zeiten. Dazu gibts dann auch Fotos vom Bau, etc.

Ich möchte auf jeden Fall unbedingt nochmal rein und glaube persönlich, dass man diese Ausstellung jedem empfehlen kann, egal, ob Filmfan oder nicht, weil sie einfach so unglaublich unterhaltsam, spannend und bunt ist. Ich würde sagen, sie macht den besten Filmen von Ken Adam alle Ehre. Smilie

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Arianrhod



Beiträge: 1090
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BeitragVerfasst am: 16.08.2016, 21:51                                  +/-

Star Wars Identities



Am Sonntag waren wir (= die beiden Tanten) mit den Niffnechten in der Star Wars Ausstellung hier in München, und obwohl ich gar kein übermäßiger Star Wars Fan bin, hat es mir erstaunlich gut gefallen. Der Untertitel der Ausstellung lautet ja "Identities" und der Name ist Programm. Am Eingang erhält jeder ein Armband mit Computerchip. Dieses kommt an zehn verschiedenen Stationen zum Einsatz, an denen man sich seinen individuellen Star Wars Charakter erstellen kann. Anhand dieser zehn Stationen und jeweils beispielhaft am Vergleich von Luke und Anakin Skywalker wird anschaulich dargestellt, welche Einflussgrößen unsere Persönlichkeit formen. Es beginnt mit der Spezies, den Genen (die uns z.B. besondere Begabungen bescheren), dem Einfluss der elterlichen Erziehung und der Kultur, in der wir aufwachsen, führt weiter über die Freundeskreise, in denen wir uns bewegen, die Vorbilder, an denen wir uns orientieren, die Tätigkeiten, denen wir nachgehen, und die einschneidenden Ereignisse, die unseren Lebensweg prägen, und führt schließlich zu den Big Five, den fünf großen Persönlichkeitsmerkmalen, den Werten, an denen wir uns orientieren, und schlussendlich den Entscheidungen, die wir treffen ("Komm auf die dunkle Seite der Macht!"). Dazwischen gibt es natürlich auch die Originalmodelle oder originalgetreue Nachbildungen, z.B. von Han in Carbonit oder die Augen von Jabba und man kann sich sehr nett zusammen mit Darth Vader fotografieren lassen. Am Ende kriegt man ein hübsches, buntes Bildchen und einen kleinen, aus Textbausteinen zusammengestöpselten Text, der den eigenhändig erschaffenen Charakter beschreibt. Das Ganze blieb dann am Ende doch ein bisschen eindimensional und ohne irgendwelche Überraschungen. Ich hätte ja erwartet, dass Entscheidungen an früheren Stationen eventuell Einfluss haben auf die Möglichkeiten, die man später auswählen kann, aber das wäre dann wohl doch zu komplex gewesen. Aber gut, die psychologischen Profile von Anakin und Luke Skywalker hat George Lukas ja auch eher wenig subtil durchkonstruiert. Jedenfalls war es ein unterhaltsamer Zeitvertreib, den ich den Südrekruten durchaus empfehlen kann - allerdings zu einem wirklich stolzen Preis: Die Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostete an einem Sonntag 58 Euro.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 18:00                                  +/-

Das klingt interessant – ist aber wirklich grotesk teuer. ugly


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Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 22:02                                  +/-

Jar Jar Abrams ruined everything!


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 18.08.2016, 10:16                                  +/-

Das ist total Bullshit. "Fringe" war MEGA!!!!


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 18.08.2016, 13:55                                  +/-

That's a fringe theory.


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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