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Wirre ungeordnete Gedanken über Musik und Lieblingsmusik
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Arwen gegen den Vulkan



Beiträge: 5012
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BeitragVerfasst am: 13.10.2008, 15:46                                  

Hallo.

Craggan hatte ich mich gefragt, was ich für Musik höre. Der Beitrag ist jetzt zusätzlich noch etwas allgemeiner geworden. Wenn ich darüber nachdenke, welche Musik, Komponisten, Gruppen mir am besten gefallen, dann denke dabei auch immer darüber nach, wie man dies eigentlich übersichtlich ordnen könnte. Ich finde nämlich die Einteilung in E-Musik, U-Musik und F-Musik nicht besonders schön. Im Moment mache ich das so, dass ich ebenfalls drei Kategorien für mich verwende, die aber ganz anders aussehen:

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Klassische Musik europäischer Tradition

Darunter fielen bei mir dann die Musik der griechisch-römischen Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock, Klassik, Romantik, Neue Musik und auf diesen Stilrichtungen und Traditionen basierende orchestrale symphonische Filmmusik. Meine Kategorie ist also weiter gefasst als üblich. Gerade wenn es um besagte Filmmusik geht, herrscht bei Kritikern (was immer das für Leute sein mögen) anscheinend die Ansicht vor, dass sie einen nicht unbedingt nennenswerten künstlerischen Wert hätte, wie auch immer man den definieren sollte, da sie redundant (man könnte auch sagen: abgekupfert) sei. Naja, John Williams und andere haben sich schon kräftig bei den früheren Epochen bedient. Finde ich aber überhaupt nicht schlimm. Ach ja, und: Über Musik aus der griechisch-römischen Antike weiß ich überhaupt nichts, außer dass es bestimmte Instrumente wie die Leier (Lyra, Kithara, was auch immer) gab.

Traditionelle Musik außereuropäischer Kulturen

Damit habe ich mich gerade wohl ein wenig als eurozentristischer Snob geoutet, indem ich die orientalischen Räume sowie Indien, China, Japan et cetera alle zusammen in eine Kategorie packe, deren einziges verbindendes Element die Tatsache ist, dass sie außereuropäisch sind. Gilt aber nur für Musik. Ich muss ehrlich sagen, wenn es um Musik geht, dann ist Europa für mich tatsächlich die Region mit der weltweit größten Bedeutung. Mir fiel auch ein: Was mich interessieren würde, ist, welche Kulturen eigentlich überhaupt eine präzise Notenschrift entwickelt haben, statt Melodien und Kompositionen nur über das musikalische Gedächtnis von Generation an Generation weiterzugeben. Und nochwas: Für mich fallen in diese Kategorie auch Stücke aus dem Bereich Filmmusik, die eindeutig von älteren Traditonen dieser Kategorie inspiriert sind, also zum Beispiel traditionelle ostasiatische Instrumente und Stilrichtungen verwenden, um für den Film eine "ostasiatische Stimmung" aufzubauen, selbst es eine westliche Produktion mit einem westlichen Komponisten ist.

Moderne Populärmusik

Die Formulierung ist etwas schwammig, denn so einiges von dem, was in diesen Bereich fällt, kann bei der Mehrheit durchaus unpopulär sein, sich aber in einer bestimmten Subkultur äußerster Popularität erfreuen. Diese Epoche beginnt mit durchaus schon sehr alten Liedern, je nach Definiton kann die Moderne ja einen recht signifikanten Teil der Neuzeit umfassen. Also zum Beispiel Auld Lang Syne, das traditionelle Sylvesterlied der anglo-amerikanischen Welt. So richtig explodiert ist diese Kategorie dann im zwanzigsten Jahrhundert, mit Ragtime, Jazz, Blues, Rock'n'Roll, "Oldies" (wie soll man das Wort eigentlich definieren?), Surf-Musik, Beatles-Sound, Pop, Disco, Disco-Pop, Reggae, Rap, Techno, reine Computermusik blablabla, ich kenne nicht annähernd alle Bezeichnungen. Die Formulierung Populärmusik könnte auch schon als Beleidigung betrachtet werden, aber ich meine es definitiv nicht in diesem Sinne.

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Ich hatte schon oft den Eindruck, dass die "Qualität" einer Komposition insbesondere auch daran gemessen wird, welchen Grad an Komplexität sie aufweist. Ich finde, für die Frage, ob ich oder andere Freude am Klang von Musik haben, ist das nicht zwangsläufig relevant. Bach ist wesentlich komplexer als die Beatles, trotzdem kann mir öfter auch mal etwas von den Beatles gelegener sein. Das gilt auch für ganz alte einfache Melodien. Schöne Naturklänge können faszinierend sein, bei völliger Abwesenheit irgendeiner kompositorischen Komplexität. Bei der Erlebnisqualität von Musik funktioniert das ganz genauso. Jedenfalls für mich. Hinzu kommt noch, dass Musik auch Erinnerungen wachruft. Etwas ganz simples, dass man zufällig während einer besonders schönen Zeit gehört hat, lässt diese Stimmung wieder aufleben, während man auf eine von einem hochbegabten Meister komponierte Musik, die einen zufällig an eine depressive Zeit erinnert, wahrscheinlich gerne verzichten kann.

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Nochmal was zum Thema Filmmusik: Also, es gibt ja Score-Soundtracks und Compilation-Soundtracks. Die weitaus meisten Score-Soundtracks fallen ja bei mir in die oberen beiden Kategorien, wie erwähnt. Es gibt aber auch mal instrumentale Score-Soundtracks, die in die dritte Kategorie fallen, wie zum Beispiel John Carpenters schräger Score zu Escape from New York, mit jeder Menge Synthesizer, rudimentärem Discobeat und solchem Kram. Was Compilation-Soundtracks angeht: Die können alles mögliche sein, sind aber oft überwiegend oder vollständig bei mir im Bereich der dritten Kategorie. Zum Beispiel die ganzen coolen Lieder, die Quentin Tarantino immer für seine Filme aussucht - und die gar nicht für den Film komponiert wurden. Eine andere Geschichte sind die Morricone-Stücke, die er ja ebenfalls verwendet. Ich wüsste im Moment nicht so recht, wo ich Morricone einordnen würde. Da zeigt sich auch, wie schwierig es für mich ist, irgendwelche klaren Abgrenzungen in manchen Bereichen zu schaffen.
Und noch was zum Bereich Oper und Musical: Bei den klassischen Opern ist die Sache natürlich klar, umgekehrt auch bei West Side Story oder Grease. My Fair Lady würde ich dazuzählen. Aber was ist mit Werken wie Phantom of the Opera? Wo sollte man das eigentlich einordnen?

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Habt Ihr Euch schonmal gefragt, warum Menschen überhaupt die Fähigkeit entwickelt haben, Musik zu lieben, davon fasziniert zu sein und extrem komplexe Kompositionen zu erschaffen, teilweise sogar schon als Kinder? Zum Überleben in der Savanne oder den nördlichen Steppen war das ja schließlich vollkommen überflüssig, und anatomisch gab es bereits den modernen Menschen, auch bezüglich des Gehirns.

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Okay.

Jetzt kommt das, was der Auslöser für die ganze Sache war, also die Frage von Craggan, was ich für Musik höre. Gehen wir mal ungefähr chronologisch vor, aber mit abgegrenzten Kategorien:

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Klassische Musik europäischer Tradition:

Also, es gibt aus dem Bereich Mittelalter das "Genre" der gregorianischen Gesänge. Namentlich benennen könnte ich nichts, aber irgendwie gefällt mir das. Da denke ich dann an alte Kirchen in Deutschland und Spanien, die ich an warmen grünen sonnigen Tagen gesehen habe. Sehr schöne Sakralarchitektur, oft auch mit schöner Gartenlandschaft. Obwohl ich mit dem Christentum eigentlich gar nichts anfangen kann, weil ich Hinduismus, Daoismus und die ostasiatische Ausprägung des Buddhismus (Shaolin, Chan, Zen) viel cooler finde.

Dann geht es im Barock weiter. Vivaldi, Vier Jahreszeiten, und da insbesondere Winter. Da denke ich an Filme, die im Barock spielen, inbesondere wenn die zusätzlich noch in Venedig spielen. Es gibt eine Thriller-Komödie mit Vincent Spano, über einen Serienmörder in Venedig um 1730, da taucht Vivaldi als wichtige (und sehr sympathisch-lustige) prominente Nebenfigur auf - und jede Menge seiner Musik. Der Titel des Films fällt mir nicht ein.
Dann das ganz große Meisterwerk: Toccata und Fuge d-moll von Johann Sebastian Bach. Ich habe neulich gehört, dass es Leute gibt, die die Ansicht vetreten, das Werk sei gar nicht von Bach komponiert worden. Ich will aber, dass es von Bach ist. Als Kind gefiel mir am besten der Teil, der die ersten drei Minuten ausmacht. Den kennt ja auch wirklich jeder. Inzwischen gefällt mir der über sechsminütige längere Teil, der danach kommt, sogar noch besser

So, dann Der Freischütz, die Sache mit den zwei sich nähernden und schließlich aufeinander prallenden Gewittern. (Ich habe schon wieder vergessen, wer der Komponist war). Und Mozart, wobei ich da keine Lieblingswerke benennen könnte. Mir gefällt eigentlich alles recht gut, aber ohne, dass ich jetzt ein besonderer Mozart-Fan wäre.
Beethovens Fünfte, die Schicksalssymphonie. Edvard Grieg, Morgenstimmung und In der Halle des Bergkönigs. Tschaikowksi, Schwanensee, aber nur die ersten Minuten, mit dem Rest bin ich nicht vertraut. Richard Strauss, Also sprach Zarathustra.

Und noch ein richtiges Meisterwerk, Gustav Holst, Die Planeten. Da gefällt mir nahezu alles, im Gegensatz zu Wolter, der Venus nicht ausstehen kann. Das einzige, was mich etwas nervt, ist, dass Mars so lang ist, über sieben Minuten. Ich finde, drei Minuten mit den besten Passagen wären perfekt gewesen, so wirkt es auf mich zu redundant, auch weil das Stück so "laut" ist. Am besten ist für mich definitiv Jupiter. Übrigens, es passt ja hier hervorragend, dass Pluto zum Zwergplaneten degradiert wurde. Nach der Entdeckung von Pluto hatte jemand das Werk um ein Zusatzstück für Pluto erweitert, das ich aber nicht kenne. Kennt das hier jemand? Ich frage mich, wie das als Anschluss zu Neptun passt. Holst selber hatte kein Interesse daran, ein Zusatzstück für Pluto hinzuzufügen. Ein weiteres schönes Werk von Holst ist The Perfect Fool, mit dem Tanz der Erdgeister, Feuergeister und Wassergeister, alle drei gleich gut.

Die Planeten ist ein guter Übergang zur orchestralen symphonischen Filmmusik. Denn gerade da zeigt sich ein enormer Einfluss. Mehrere Filmkomponisten, die mir sehr gut oder teilweise gut gefallen, nämlich vor allem zum Beispiel John Williams, Basil Poledouris, Jerry Goldsmith und James Horner (letzterer ist der Schwächste von denen, hat auch den Spitznamen Mr. Recycle und klaut sogar mächtig von sich selbst) klingen oftmals wirklich so wie Passagen aus Die Planeten. Wobei ich das nicht mit Fachbegriffen beschreiben könnte. Weitere sehr gute Filmkomponisten sind Miklos Rozsa (der ist auch einer der frühesten), Maurice Jarre, Leonard Rosenman, und John Barry, der besonders vielseitig ist und daher oft nicht am Stil und Klang einfach so erkannt werden kann, was sich zum Beispiel an seinen Scores zu den Bondfilmen zeigt, die sich mal an klasischen, mal an modernen und auch mal an ostasiatischen Stilen orientieren, auch unter Verwendung der entsprechenden Instrumente.

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Traditionelle außereuropäische Musik:

Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich kenne keine alten Stücke oder Interpreten namentlich, ich kann nur sagen, dass mir ostasiatisch klingende Musik sehr gut gefällt, und dass ich sie überwiegend aus Filmen kenne, bei denen die Musik eben eine "ostasiatische Stimmung" vermitteln soll, unter Verwendung traditioneller Instrumente aus China und Japan. Von den westlichen Filmkomponisten hat John Barry das sehr schön gemacht, auch Maurice Jarre, aber das können sehr viele. Ich habe auch einige chinesische und japanische Instrumentalstücke, die nicht aus Filmen stammen. Die sind auch schön, die kann man sich gut im Hintergrund anhören, weil sie ruhig und meditativ sind.
Und hier ist eine schöne Seite mit Liedern und Hörproben, von dort weiß ich auch, dass das sehr schön klingende traditionelle chinesische Saiteninstrument, dass man quasi immer hört, wenn es um diese Art von Musik geht, den Namen Gu Zheng trägt: http://www.chinaservice.de/geschichte.htm#klassik
Sonst habe ich von dieser Kategorie auch nicht viel Ahnung, ich kenne die Sitar aus Indien und weiß aus ein paar Spielfilmen und Dokumentarfilmen, wie afrikanische, australische und mongolische Musik klingen kann, aber das war es dann auch schon.

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Moderne Populärmusik:

Da geht es bei mir los mit Auld Lang Syne, in etlichen Varianten, von ganz ruhig und instumental bis hin zu richtig bombastisch, mit riesigem Sylvester-Chor. Ich weiß nicht genau, ich glaube, das stammt aus England oder Schottland, so um 1790 herum und wurde dann erst allmählich als Sylvesterlied populär. Weiß auch nicht, wie und warum. Dann geht es abgesehen von ein paar Liedern, die ich aus How the West was Won kenne, die aber viel älter sind als der Film, gleich in den 20er und 30er Jahren weiter: The Entertainer, kennt jeder als Titelmelodie von Der Clue mit Paul Newman und Robert Redford. Girl of my Dreams, das Leitmotiv aus Angel Heart, dass erst ganz am Ende, wenn Mickey Rourke und Robert DeNiro sich wiederbegegnen, als die tatsächliche alte Originalversion auftaucht, nachdem es vorher schon ruhig und "haunting" den ganzen Film durchzogen hatte. Good Night Sweetheart und Midnight, the Stars and You, beide von Al Bowlly, letzteres ist die Barparty-Musik aus The Shining. Dann Anything Goes, sowohl die Version von Cole Porter als auch Ella Fitzgerald als auch die in Shanghai am Anfang von Indy - Tempel des Todes.

Im wesentlichen geht es dann erst so ab etwa 1955 weiter, mit jeder Menge Liedern von sogenannten One Hit Wonders, also Bands, die nur ein einziges erfolgreiches Lied hatten. Kam damals unglaublich häufig vor, habe ich das Gefühl. Was Elvis Presley angeht, war ich nie ein sonderlicher Fan. Es gibt nur ein Elvis-Lied, das mir richtig gut gefällt, His latest Flame. Ebenso wie Bruce Willis in The Last Boyscout mag ich auch ein paar Sachen von Pat Boone und scheue mich nicht, es zuzugeben (wäre das auch ohne Bruce Willis der Fall?), insbesondere Moody River, das auch im Film vorkommt, aber vorher schon eines meiner Lieblingslieder war.

Ja, und manche Lieder aus My Fair Lady und West Side Story. Und es gibt 'ne Menge einzelner Lieder aus den späten 50ern und den 60ern, die mir richtig gut gefallen.

Und jetzt kommt die große Zeit der Beach Boys, der Beatles und Herman's Hermits. Besonders die ersten beiden Bands gefallen mir unglaublich gut, was nicht unbedingt an den Texten liegt (insbesondere bei den Beach Boys), sondern an Melodie und Klang. Und Brian Wilson ist für mich mit der beste Komponist im Bereich der Populärmusik. Seine Reputation hatte ja darunter zu leiden, dass die Texte oftmals so kindisch waren (allerdings keineswegs immer, manchmal waren es ganz normale Liebestexte), erst mit dem Album Pet Sounds hat sich das so richtig geändert, als der Surfing Sound ersetzt wurde durch teilweise deutlich melancholischere Kompositionen. Ich mag sowohl die früheren als auch die etwas späteren Beach Boys. Ich kann hier keine Lieblingslieder aufzählen, weil es zu viele sind. Bei den Beatles ist das ähnlich.
John Lennon, Paul McCartney und George Harrison waren damals auch klasse Komponisten, wobei auch ihr Produzent George Martin erwähnt werden sollte, weil er wohl den speziellen Stil und Klang der Beatles mitentworfen hat. (Er hat auch den instrumentalen Score zu Yellow Submarine komponiert.)
Bei Herman's Hermits war es Peter Noone, besonders gut gefällt mir I'm Into Something Good in der viel späteren Version, die Peter Noone den Leuten von The Naked Gun gesungen hat, weil so ein Arsch, der ebenfalls irgendwelche Rechte an der Originalversion hatte, sich querstellte. Nur so ist die neue Version zustande gekommen.

Ich muss gestehen, die Rolling Stones haben mich nie interessiert, aber die Doors gefallen mir auch sehr gut, insbesondere The End, Riders on the Storm, Break on Through, Light my Fire. Da gibt es natürlich noch mehr gute Sachen. Ich weiß nicht recht, was ich von Jim Morrison halten soll. John Densmore hat mal den Film von Oliver Stone kritisiert, weil Morrison dort als dauerbedröhnter, außer Kontrolle geratener Soziopath dargestellt wurde, obwohl er laut Densmore auch durchaus nicht selten in einem Zustand war, wo man sich völlig vernünftig und kultiviert mit ihm unterhalten konnte.

Noch einzelnes Lieblingslied, I heard it through the Grapevine von Marvin Gaye, und dann geht es mit den Bee Gees vollständig von den 60ern in die 70er Jahre. Die hatten ja auch ein paar nette Sachen, Barry Gibb auch außerhalb der Bee Gees mit Kompositionen zu Greace. Johnny Cash mit I saw the Light, aus einer der coolsten Columbo-Folgen, wo Cash quasi sich selbst (aber als Mörder) spielt. Hotel California, It never rains in Southern California, ein paar Sachen von Bob Marley, Don't let me be Misunderstood von Santa Esmeralda, wiederentdeckt von Quentin Tarantino für Kill Bill. Und jetzt wird's peinlich: Ich liebe Sunny von Boney M (das Lied ist aber keine Boney-M-Komposition, sondern eine Coverversion, denn das Lied gab's schon lange) und ebenso Rama Lama Ding Dong von Rocky Sharpe and the Replays.

Mit ein paar Sachen von Genesis (und später Phil Collins alleine) geht es in die 80er. Ich glaube, Phil Collins hat auch Loco in Acapulco komponiert, gesungen von den Four Tops. Das liebe ich auch. Und dann We are the World mit dem größten Aufgebot an berühmten Musikern, das ich jemals erlebt habe. Michael Jacksons Man in the Mirror ist klasse und würde sich heutzutage perfekt für eine Totalverarsche eignen, nachdem Jackson völlig zum Zombie-Psychopathen geworden ist.
Auch für die 80er gilt: Es gibt sehr, sehr viele einzelne Lieder, die mir sehr gut gefallen. Aber die beste Band der 80er, das sind für mich die Pet Shop Boys. Die finde ich, was die 80er angeht, perfekt, wobei ich interessanterweise mit ihrem Kram aus den 90ern und danach herzlich wenig anfangen kann. Aber die ersten drei Alben plus die Single-Versionen sind absolut großartig. Da könnte ich auch keine Lieblingslieder nennen, weil es zu viele sind. In Bezug auf diesen Zeitraum gilt bei mir für den Komponisten Neil Tennant das, was ich auch über Brian Wilson sagte: Er ist mit der beste.

Damit ist die Zeit der großen "historischen" Bands für mich eigentlich auch vorbei. Danach kommen für mich nur noch immer wieder mal Einzellieder, die mir ziemlich gut gefallen haben, eben der Radiokram, den man so mitgekommt und ein paar Sachen aus Filmen, zum Beispiel While the Earth Sleeps von Peter Gabriel, das als Schlussmusik von Strange Days auftaucht. Und That Thing You Do aus dem gleichnamigen Film. Und rein elektronische Computermusik aus dem Internet, also Midi-Files und solcher Kram. Da habe ich eine Coverversion von Rama Lama Ding Dong gefunden, die ich klasse finde. Dass ich mit Techno nicht sooo wahnsinnig viel anfangen kann und mit Rap und HipHop schon gar nicht, dürfte ein Grund dafür sein, warum hier in diesem Abschnitt jetzt nicht mehr so sonderlich viel neues kam.

Ja, also das war dann mal die Zusammenfassung.

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 13.10.2008, 15:53                                  +/-

Zitat:
Klassische Musik europäischer Tradition

Darunter fielen bei mir dann die Musik der griechisch-römischen Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock, Klassik, Romantik, Neue Musik und auf diesen Stilrichtungen und Traditionen basierende orchestrale symphonische Filmmusik.


Morgi, bist du es?

Ohne den Beitrag jetzt weiter gelesen zu haben, vermute ich, dass man die Textlawine auch einfach mit mit "Ich hör fast alles" hätte abkürzen können.

edit: habs jetzt quergelesen... man ändere "alles" zu "nur freakigen Kram". Im Film Forum hast du es soooo schön gemacht. Einfach eine Liste. Und hier jetzt sowas... nee, nee Echt schlimm Vivaldi mag ich btw auch. Aber allein deine Einordnung oder Aufteilung finde ich... äh... naja.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 13.10.2008, 16:28                                  +/-

Ich hör ja beides - Country und Western Yes


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Arwen gegen den Vulkan



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BeitragVerfasst am: 13.10.2008, 17:02                                  +/-

Oxford
"nur freakigen Kram".

Du findest alles dort außer Vivaldi furchtbar? hähö Was hörst Du eigentlich so für Musik?

Oxford
Aber allein deine Einordnung oder Aufteilung finde ich... äh... naja.

Meinst Du die drei Überkategorien? Also, die zweite würde man in der Musikwissenschaft in der Luft zerreißen, das ist mir durchaus klar. hähö Die Kategorien sind so ein persönliches Ding. Die erste und dritte Kategorie scheint es in einer recht ähnlichen Form aber tatsächlich auch außerhalb von mir zu geben, habe ich den Eindruck.

Nichtraucher
Ich hör ja beides - Country und Western Yes

Kennst Du den erwähnten Johnny-Cash-Song aus der Columbo-Folge? Das ist Gospel, oder?

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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 13.10.2008, 17:58                                  +/-

Arwen gegen den Vulkan
Oxford
"nur freakigen Kram".

Du findest alles dort außer Vivaldi furchtbar? hähö Was hörst Du eigentlich so für Musik?


We don't wanna go down that road again... Geschockt


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 13.10.2008, 19:56                                  +/-

Auch wenn ich von Musik herzlich wenig Ahnung habe … das ist ein sehr gelungener Text.

Zitat:
Ach ja, und: Über Musik aus der griechisch-römischen Antike weiß ich überhaupt nichts, außer dass es bestimmte Instrumente wie die Leier (Lyra, Kithara, was auch immer) gab.

Ich bin ein begnadeter Leiermusiker! Ich beherrsche das wichtigste Instrument der frühen hellenistischen Musik und stehe damit gewissermaßen in der Tradition Pythagoras': Nämlich das Monochord, mit dessen Hilfe er als erster den Zusammenhang zwischen Tonhöhe und Saitenlänge erkannte. Und natürlich auch, daß man, wenn man die Saitenlänge halbiert, einen Ton erzeugt, der eine Oktave höher liegt und mit dem Ton harmoniert, der beim Zupfen der ursprünglichen Saitenlänge erklingt.

Zitat:
reine Computermusik blablabla

Du meinst vielleicht Chipmusik. Davon hast Du ja einiges auf Deinem Rechner, wie ich in Berlin hören konnte. zwinkern Einer der berühmtesten Komponisten von Spielemusik der 80er und 90er Jahre, nämlich Chris Huelsbeck – GuyIncognito und ich besitzen eine CD von ihm, bitte einmal fremdschämen –, hat kürzlich mehrere seiner Werke von einem Orchester einspielen lassen. Und es ist überraschend genial! Mit Filmmusik wie der von John Williams kann das mal locker mithalten: Reinhören! Überrascht

Zitat:
Nochmal was zum Thema Filmmusik

http://uk.youtube.com/watch?v=6ab1l2TwFp8

Furchtbar simpel, ich weiß … aber ich liebe diese Stück zu Tode.

Zitat:
Habt Ihr Euch schonmal gefragt, warum Menschen überhaupt die Fähigkeit entwickelt haben, Musik zu lieben, davon fasziniert zu sein und extrem komplexe Kompositionen zu erschaffen, teilweise sogar schon als Kinder?

Ja, sogar vor kurzem erst, als ich die "Reise um die Welt" gelesen habe. Da steht dazu was ziemlich Interessantes über die Musik verschiedener Südseevölker, die teilweise nie in ihrer Geschichte Kontakt mit anderen Völkern aufgenommen und ihre ganz eigene Musik entwickelt haben. (Einfache Blasinstrumente dürften demnach unabhängig voneinander fast überall auf der Welt kreiert worden sein.)

Leider ist das Buch gerade verliehen, sonst könnte ich viel mehr dazu schreiben.

Zitat:
Und jetzt wird's peinlich: Ich liebe […] Rama Lama Ding Dong von Rocky Sharpe and the Replays.




Zuletzt bearbeitet von Helcaraxe am 13.10.2008, 20:41, insgesamt einmal bearbeitet
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 13.10.2008, 20:40                                  +/-

Wenn ich das Video von Mike anschauen will, soll ich itunes installieren. Was soll das? Ich will sowas nicht. Dann hab ich ja noch ein Programm mehr, was alle meine Medien verwalten, brennen, schneiden und verbördeln will. Ich hab schon ein par davon. Warum wollen die immer alles können? Was ist itunes überhaupt?

@AgdV: Kann sein, Cash hat jede Mengel Gospel aufgenommen. Meide ich in der Regel.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 13.10.2008, 20:42                                  +/-

Jetzt ist es verlinkt.

Scheinbar funktionieren die Film-Tags bei dieser speziellen Datei nicht, vielleicht wegen des "l" im Dateinamen? ?????


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 13.10.2008, 22:56                                  +/-

@Arwen:

einige Parallelen habe ich da entdeckt, ist aber auch wenig verwunderlich angesichts der Bandbreite.
Tchaikowski, Grieg, Doors - alles Klassiker!

Im modernen Bereich wird es etwas dünn, aber ich muss den Beitrag auch noch mal in Ruhe lesen! spontan erst mal danke für die ausführliche Antwort!


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Wolter



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BeitragVerfasst am: 14.10.2008, 00:44                                  +/-

Arwen gdV über die berühmte d-Moll-Toccata
Ich will aber, dass es von Bach ist.

hähö
Ich auch (so ein bißchen). Aber weil Bach so unfaßbar viele weitere ihm unangezweifelt zugeschriebene Meisterwerke geschaffen hat, täte das seinem Status als der Übervater der europäisch-christlichen Kompositionskunst keinen Abbruch, wenn die Toccata doch von jemand anderem wäre Yes [und es ist schon so, stilistisch fällt sie ein wenig aus dem bachschen Rahmen...].


Arwen gdV
So, dann Der Freischütz, [...]. (Ich habe schon wieder vergessen, wer der Komponist war).

hähö
Das war der, der auch die "Aufforderung zum Tanz" geschrieben hat. Für Klavier. Bekannt ist da aber mehr die orchestrierte Version, die aber nicht von ihm ist. Da habe wiederum ich den Namen vergessen.


Arwen gdV
Und noch ein richtiges Meisterwerk, Gustav Holst, Die Planeten. Da gefällt mir nahezu alles, im Gegensatz zu Wolter, der Venus nicht ausstehen kann.

Ein stasiarchivierender Schnüffler! [/idiotoxfordischer Vergleich]
Nein, so schlimm finde ich die holstsche Venus nun auch wieder nicht - sie fällt mMn lediglich gegenüber den anderen Teilen künstlerisch ab. Kitsch ist nicht per se schlecht, zumal nicht in erträglich niedriger Dosierung - und von der "Hochkultur" (bitte keine Diskussion über den natürlich immer subjektiv verwendeten Begriff) muß man sich ja auch ab und zu mal erholen. zwinkern


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 14.10.2008, 05:29                                  +/-

Manfred Mann hat übrigens einen der Planeten (Mars glaube ich) gecovert [/tidbits]


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 14.10.2008, 13:32                                  +/-

Helcaraxe
Zitat:
Und jetzt wird's peinlich: Ich liebe […] Rama Lama Ding Dong von Rocky Sharpe and the Replays.


Was ist an Rama Lama Ding Dong denn peinlich? Geschockt

Video (das ich nicht mit den Movie-Tags einbinden konnte)

Also ich höre ja sowohl die Musik der frühen sixties, als auch dir der späten. Gewalt ist keine Lösung

Wobei ich gestehen muss, dass die frühen sixties (und späten 50er) so eklig süß sind, dass man sie nicht ständig hören kann.

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Arwen gegen den Vulkan



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BeitragVerfasst am: 14.10.2008, 17:48                                  +/-

Helcaraxe
Auch wenn ich von Musik herzlich wenig Ahnung habe … das ist ein sehr gelungener Text.



Helcaraxe
Ich bin ein begnadeter Leiermusiker!

Mit der Einstellung kommst Du nie bis Akaba. Von Damaskus ganz zu schweigen.

Helcaraxe
Ich beherrsche das wichtigste Instrument der frühen hellenistischen Musik und stehe damit gewissermaßen in der Tradition Pythagoras': Nämlich das Monochord, mit dessen Hilfe er als erster den Zusammenhang zwischen Tonhöhe und Saitenlänge erkannte. Und natürlich auch, daß man, wenn man die Saitenlänge halbiert, einen Ton erzeugt, der eine Oktave höher liegt und mit dem Ton harmoniert, der beim Zupfen der ursprünglichen Saitenlänge erklingt.

Ich weiß noch, wie ich als ganz kleines Kind zum ersten Mal den Begriff Physik gehört und mich gefragt habe, ob das was mit Musik zu tun hat. hähö

Helcaraxe
Du meinst vielleicht Chipmusik. Davon hast Du ja einiges auf Deinem Rechner, wie ich in Berlin hören konnte. zwinkern

Ja, erstens genau sowas und dann meinte ich auch noch Sachen, die technisch auf dem allerneuesten Stand sind, aber eben auch rein am Computer erzeugt werden.

Helcaraxe
Einer der berühmtesten Komponisten von Spielemusik der 80er und 90er Jahre, nämlich Chris Huelsbeck – GuyIncognito und ich besitzen eine CD von ihm, bitte einmal fremdschämen –, hat kürzlich mehrere seiner Werke von einem Orchester einspielen lassen. Und es ist überraschend genial! Mit Filmmusik wie der von John Williams kann das mal locker mithalten: Reinhören! Überrascht

"Reinhören" ist gut, das ist ein ganzer Album-Download von 87 Megabyte. hähö Habe mir gerade The Great Giana Sisters angehört, weil es das einzige Stück auf dem Album ist, das ich auch in der Computerversion kenne. Ist schon ein cooles Experiment. Spitze Mit John Williams würde ich es allerdings nicht unbedingt gleichsetzen. hähö

Helcaraxe
Furchtbar simpel, ich weiß … aber ich liebe diese Stück zu Tode.

Ich mag das nicht. hähö

Helcaraxe
Leider ist das Buch gerade verliehen, sonst könnte ich viel mehr dazu schreiben.

Aber beantwortet wird die Frage dort ja wohl nicht.

Wolter
Aber weil Bach so unfaßbar viele weitere ihm unangezweifelt zugeschriebene Meisterwerke geschaffen hat, täte das seinem Status als der Übervater der europäisch-christlichen Kompositionskunst keinen Abbruch, wenn die Toccata doch von jemand anderem wäre Yes

Ja, das stimmt schon. Aber trotzdem, ausgerechnet mein Lieblingswerk... Geschockt

Wolter
Ein stasiarchivierender Schnüffler!

grins Naja, wenn man berücksichtigt, dass ich derjenige war, dem Du es damals erzählt hast, ist es ja nicht mehr so verwunderlich. hähö

Gimli
Was ist an Rama Lama Ding Dong denn peinlich? Geschockt

Naja, der Klang und die Melodie natürlich nicht. Aber im Text kommt die Passage: Ramalam Ding Dong Ramalam Ding Ding Dong Ramalamalamalamalama Ding Dong Ramalamalamalamalama Ding Dong hähö

Gimli
Video (das ich nicht mit den Movie-Tags einbinden konnte)

Das kann anscheinend niemand mehr. (Ich konnte kürzlich nicht mal verlinken, konnte nur die Adresse als normalen Text einfügen).

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 14.10.2008, 19:38                                  +/-

Arwen gegen den Vulkan
Mit der Einstellung kommst Du nie bis Akaba. Von Damaskus ganz zu schweigen.

Hähä, gute Antwort. hähö

Arwen gegen den Vulkan
Habe mir gerade The Great Giana Sisters angehört, weil es das einzige Stück auf dem Album ist, das ich auch in der Computerversion kenne. Ist schon ein cooles Experiment. Spitze Mit John Williams würde ich es allerdings nicht unbedingt gleichsetzen. hähö

Nachdem Du ein Lied gehört hast, lautet so bereits Dein Fazit? Geschockt

Klar, "Giana Sisters" würde ich auch nicht mit Williams in Verbindung bringen. Aber einige der anderen, "Great Monster Slam" () oder "Jim Power in Mutant Planet" ( ) zum Beispiel.

Arwen gegen den Vulkan
Helcaraxe
Furchtbar simpel, ich weiß … aber ich liebe diese Stück zu Tode.

Ich mag das nicht. hähö

Warum?!

Arwen gegen den Vulkan
Helcaraxe
Leider ist das Buch gerade verliehen, sonst könnte ich viel mehr dazu schreiben.

Aber beantwortet wird die Frage dort ja wohl nicht.

Nein, natürlich nicht. Wie könnte sie? Zumal das Werk aus den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts stammt.

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Warg



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BeitragVerfasst am: 14.10.2008, 20:30                                  +/-

Helcaraxe
"Great Monster Slam" ()


Hieß das nicht Grand Monster Slam?


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 14.10.2008, 20:51                                  +/-

Aha, da ist jemand größerer Nerd als ich. Ja, das stimmt.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 14.10.2008, 20:54                                  +/-

Dafür kenne ich Jim Power nicht. Zunge


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 15.10.2008, 14:35                                  +/-

Arwen gegen den Vulkan
Gimli
Was ist an Rama Lama Ding Dong denn peinlich? Geschockt

Naja, der Klang und die Melodie natürlich nicht. Aber im Text kommt die Passage: Ramalam Ding Dong Ramalam Ding Ding Dong Ramalamalamalamalama Ding Dong Ramalamalamalamalama Ding Dong hähö

Versteh ich nicht. Traurig

Aber wo wir gerade bei solcherlei Liedern sind:

Yakety Yak!

grins

Und da wir jetzt beim Thema Lieder mit komischen Lauten sind:

Who Put The Bomp?


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Arwen gegen den Vulkan



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BeitragVerfasst am: 15.10.2008, 15:07                                  +/-

rolling on the floor... Ja, die sind auch klasse! Spitze

Gimli
Arwen gegen den Vulkan
Aber im Text kommt die Passage: Ramalam Ding Dong Ramalam Ding Ding Dong Ramalamalamalamalama Ding Dong Ramalamalamalamalama Ding Dong hähö

Versteh ich nicht. Traurig

Geht mir genauso. hähö

Helcaraxe
Nachdem Du ein Lied gehört hast, lautet so bereits Dein Fazit? Geschockt

Naja, es ist mein Fazit über dieses eine Lied. Yes (Aber das war doch auch gar nicht negativ). Zu den anderen bin ich noch nicht gekommen.

Helcaraxe
Klar, "Giana Sisters" würde ich auch nicht mit Williams in Verbindung bringen. Aber einige der anderen, "Great Monster Slam" () oder "Jim Power in Mutant Planet" ( ) zum Beispiel.

Ja, das klingt nach Anspruch. grins

Helcaraxe
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Ich mag das nicht. hähö

Warum?!

Warum findest Du Hermine Granger nicht bezaubernd? Wie soll man sowas erklären?

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 26.10.2008, 18:55                                  +/-

Ich war ja dieses Wochenende auf 'ner Hochzeit eingeladen… Während der Fete am Abend wurde plötzlich Rama Lama Ding Dong gespielt. grins Das muß so gegen halb zwei gewesen sein, also für Hochzeitsparty-Verhältnisse noch relativ früh, und man kann folglich nicht gerade von einem Rausschmeißer-Song sprechen, um die letzten in Pfützen aus ihrem Erbrochenen schlafenden Gäste zum Gehen zu animieren. hähö Nein, es durften sogar den ganzen Abend lang Lieder gewünscht werden, so daß ich mich in einem kurzen Moment der Panik fragte, ob Arwen unter den anwesenden Gästen sei. Eingedenk dessen wünschte ich mir Run for your life, doch es wurde leider nicht gespielt... Traurig Vielleicht besser so, denn obwohl die Braut ziemlich cool ist, hätte sie es möglicherweise nicht verstanden. Einige Lieder aus dem Soundtrack zu Kill Bill hätten sich natürlich auch angeboten.


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 27.10.2008, 15:44                                  +/-

Bei vielen Leuten hat es ja Paul Potts* in das CD-Regal geschafft. Eine Autorin von Spiegel Online zerstört jetzt den Mythos ganz gezielt:

Zitat:
Vom Handyverkäufer zum Klassikstar: Paul Potts' Karriere rührte Millionen - doch sie wird bald zu Ende gehen. Auf seiner Welttournee, die ihn jetzt nach Deutschland führt, bleibt vom Laientenor und Medienphänomen nur ein Häuflein Elend.


Zitat:
Die Finanzkrise, melden die Zeitungen, sei nun endgültig in Deutschland angekommen. Dunkle Zeiten stünden bevor, Fabriken würden stillstehen, es müsse bald an allen Ecken und Enden gespart werden. Immerhin, wenigstens das Benzin ist gerade wieder billiger geworden, und so stauen sich Hunderte Pkw in langen Schlangen vor der Color-Line-Arena. Die Halle ist fast ausverkauft, die Menschen haben tief in ihre schmalen Geldbörsen gegriffen, um ihn zu sehen.

Als er dann leibhaftig vor ihnen steht, klein, rundlich und noch pausbäckiger als zu Beginn seiner Karriere, da können sie nicht anders, als ihm zuzujubeln. Schließlich hat er erreicht, wovon alle träumen: Er verdient viel Geld, Millionen womöglich. Füllt Konzerthallen auf der ganzen Welt. Rührt Zuhörer zu Tränen - und das alles dank seines liebsten Hobbys, des Singens.

Der Messias der Saison 2007/2008 hat einen Namen: Paul Potts.


Zitat:
Von diesem Augenblick an [dem Augenblick seiner Entdeckung] wurde das Phänomen Paul Potts in die präzise mahlende Medienmaschinerie eingespeist. Ab sofort wurde nichts mehr dem Zufall überlassen.


Zitat:
Keine große Oper für den kleinen Mann. Nur ein paar mittelmäßige Gesangseinlagen, die in der riesigen Halle verpuffen.

Es ist ein Häuflein Elend, das von einem Medienphänomen übrigbleibt, wenn es durch eigene Kraft bestehen soll, ohne künstlich aufgepumpte Bilder und Legenden. Ein sinkender Stern, der von Musikmanagern noch schnell durch die Arenen dieser Welt getrieben wird, bevor er in der sauerstoffarmen Atmosphäre öffentlichen Desinteresses verglüht.


Uiuiuiui... Harte Worte, aber irgendwie passen sie genau in mein Medien-Weltbild. Geschockt
___

* bekannt aus der T-Com-Werbung, der ariensingende britische "Superstar", der aus dem Nichts kam.


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Arwen gegen den Vulkan



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BeitragVerfasst am: 27.10.2008, 21:15                                  +/-

Dieser Pol Pot, äh Paul Potts, ist völlig an mir vorbeigegangen. Aber ich bin ja auch kein Sklave der Medien. Yes Ich habe nicht mal mehr einen eigenen Fernseher und das einzige, was ich mir überhaupt noch ansehe, sind die Snooker-Weltmeisterschaft und die vier Grand-Slam-Turniere im Tennis.

Helcaraxe
Ich war ja dieses Wochenende auf 'ner Hochzeit eingeladen… Während der Fete am Abend wurde plötzlich Rama Lama Ding Dong gespielt. grins
[...]
Nein, es durften sogar den ganzen Abend lang Lieder gewünscht werden, so daß ich mich in einem kurzen Moment der Panik fragte, ob Arwen unter den anwesenden Gästen sei.

Hähähä. hähö Spitze War es denn die Version von den Edsels oder die viel coolere von Rocky Sharpe and the Replays? Gimli findet auch, dass die viel cooler ist. Yes Hoffe ich für ihn. Na warte...

Helcaraxe
Eingedenk dessen wünschte ich mir Run for your life, doch es wurde leider nicht gespielt... Traurig Vielleicht besser so, denn obwohl die Braut ziemlich cool ist, hätte sie es möglicherweise nicht verstanden.

"Ähm... Schatz... Du warst es nicht, der sich dieses Lied gewünscht hat, oder?" Na warte...

Leute, die solche Sachen falsch verstehen, würde ich niemals heiraten. Das wäre schlimmer als The War of the Roses.

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