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Berechtigung von Historien- und Fantasyfilmen
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Kaylee



Beiträge: 6078
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BeitragVerfasst am: 03.05.2005, 09:32                                  +/-

titania

Verfasst am: 30.04.2005, 11:03
Wird eigentlich die Welt der "wir entfliehen der Realität"-Fantasy- und Historiendramen nie überdrüssig werden? Und wie viele Szenen wären austauschbar? Würde man es merken?
_________________

Kaylee

Verfasst am: 30.04.2005, 14:43
Sind nicht alle Filme und Bücher und Foren 'wir-endfliehen-der-Realität'-Hilfsmittel?

__________

titania

Verfasst am: 30.04.2005, 14:52 Titel:
Antwort gelöscht wegen Kopf-gegen-die-Wand
_________________

Triskel

Verfasst am: 30.04.2005, 15:03
Da titania scheinbar mit Wänden beschäftigt ist, kann ich ja sagen, wie ich ihr Posting verstanden hab.

Ich denke, dass sie sich nur auf "Fantasy- und Historiendramen" bezog....Alexander, King Arthur, Master&Commander, Fluch der Karbik, HdR, Gladiator, Troja, Königreich der Himmel....was auch immer und diese scheinen ihr recht austauschbar.


______________
Arbrandir


Kaylee hat Folgendes geschrieben:
Sind nicht alle Filme und Bücher und Foren 'wir-endfliehen-der-Realität'-Hilfsmittel?


Nein. Viele Bücher und Filme haben mich die Realität klarer erkennen und verstehen lassen.

_________________


Kaylee



Verfasst am: 30.04.2005, 19:28
Erzähl doch mal. Wie zB…?!


_________
Alex

Verfasst am: 30.04.2005, 19:54
Arbrandir hat Folgendes geschrieben:
Viele Bücher und Filme haben mich die Realität klarer erkennen und verstehen lassen.

Das sehe ich ähnlich. Solche Werke sind aber eher dünn gesät.

_______________


titania


Verfasst am: 30.04.2005, 20:28

onTopic: nachdem ich jetzt meine Wand neu verputzt habe: Thanx. This is exactly what I meant.
Sicher kann man mit allen Büchern/Filmen der Wirklichkeit ein Stück entfliehen (es wird wohl kaum ein Werk geben, dass die reale Situation eines Menschen 1:1 wiedergibt) - sicher kann man auch aus allen Filmen/Werken etwas ziehen und in ihnen eine Moral erkennen (hier wäre mal interessant, bei welchen Filmen etc. das nicht der Fall ist. Nein ich glaube,eine Lehre kann man aus allem ziehen). Aber mir ging es dann doch eher um eine Schwemme von Fantasy- und Historienfilme, die mich eben gerade auch in ihrer großen Zahl innerhalb der letzten Jahre doch an Realitätsfluchten denken lässt.
_________________

Triskel


Verfasst am: 30.04.2005, 20:34
titania hat Folgendes geschrieben:
Aber mir ging es dann doch eher um eine Schwemme von Fantasy- und Historienfilme, die mich eben gerade auch in ihrer großen Zahl innerhalb der letzten Jahre doch an Realitätsfluchten denken lässt.


Ich glaube produziert wurden viele Streifen nur, um auf der Gladiatorerfolgswelle mitzuschwimmen. Warum sie aber so erfolgreich sind, weiß ich nicht. Wahrscheinlich, weil alles periodisch wiederkehrt. Was mag als nächstes kommen?


_________________
Arbrandir

Verfasst am: 30.04.2005, 23:52
Kaylee hat Folgendes geschrieben:
Erzähl doch mal. Wie zB…?!


Gute Literatur und gute Filme erzählen Geschichten darüber, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Kleine und große Geschichten über Triumph und Verlust, Träume und Ernüchterung, Liebe und Schmerz, Sehnsucht und Sterblichkeit. Sie bündeln die Realität zur Essenz. Ralph Waldo Emerson hat mal sinngemäß gesagt: "Was vor oder hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt." Dieser Kern wird durch Geschichten von bleibendem Wert berührt - und plötzlich kommt es mir vor, als sehe ich in einen magischen Spiegel und erkennte mehr von dem, was wir "Wahrheit" nennen.



We read to know we are not alone. (Shadowlands)
_________________



Kaylee


Verfasst am: 30.04.2005, 23:59
Arbrandir hat Folgendes geschrieben:
Dieser Kern wird durch Geschichten von bleibendem Wert berührt -


Schön gesagt. Wobei die Geschichten, die einen berühren ja durchaus bei jedem völlig unterschiedlich sein können. Die einen werden von HdR berührt, die anderen von Starwars, andere von Stürmische Höhen, oder von Local Hero. Manche sogar von Titanic. Welcher Wert bei jedem einzelnen länger überdauert, ist doch ziemlich individuell, oder?

_______________
GuyIncognito

Verfasst am: 01.05.2005, 00:05
Kaylee hat Folgendes geschrieben:
Welcher Wert bei jedem einzelnen länger überdauert, ist doch ziemlich individuell, oder?

Sehe ich ebenso.
Jeder hat einen "Punkt", an dem er im tiefen Inneren berührt wird.
________________


Arbrandir

Verfasst am: 01.05.2005, 00:27
Selbstverständlich ist das individuell unterschiedlich. Jedoch scheinen bestimmte Werte universell menschlich zu sein und werden immer wieder, überall, in immer neuen Variationen erzählt -- Motive wie "Gerechtigkeit gegen alle Widerstände" (Beispiel To Kill a Mockingbird), "Liebe überwindet alle Schranken, auch wenn sie letztendlich scheitern muß" (Beispiel Romeo + Julia ... oder auch Titanic ), "Kampf um Selbstbestimmung, Würde und Freiheit von Tyrannei" (Beispiel Panzerkreuzer Potemkin) etc. So gibt es zB keine einzige menschliche Kultur ohne Heldenepos.

C.G. Jung war mit seiner Archetypen-Forschung schon auf der richtigen Spur, glaube ich.

Geschichten, die über Jahrzehnte und Jahrhunderte weiterleben und tradiert werden, helfen uns, unsere eigene Existenz samt ihrer Höhenflüge, Untiefen und Mittelmäßigkeit zu begreifen. Insofern stellen sie für mich das Gegenteil von Realitäts"flucht" dar.
_________________


Kaylee

Verfasst am: 01.05.2005, 13:42
Arbrandir hat Folgendes geschrieben:

Geschichten, die über Jahrzehnte und Jahrhunderte weiterleben und tradiert werden, helfen uns, unsere eigene Existenz samt ihrer Höhenflüge, Untiefen und Mittelmäßigkeit zu begreifen. Insofern stellen sie für mich das Gegenteil von Realitäts"flucht" dar.


Ist das jetzt ein Argument für oder gegen die Realitätsflucht von Historienfilmen?!
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titania

Verfasst am: 01.05.2005, 13:46
Ho ich dachte schon ich sei die einzige, die das nicht wirklich verstanden hat...
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Arbrandir

Verfasst am: 01.05.2005, 16:41
Eigentlich wollte ich nur auf Deine Frage eingehen, ob Bücher und Filme nicht immer ein Vehikel der Realitätsflucht darstellen. Zu Historienfilmen habe ich keine ausgeprägte Meinung, außer, daß es so 'ne und solche gibt. Wobei letzterer von mir (ganz subjektiv natürlich) als der Text angesehen wird, der uns mehr über die menschliche Kondition verraten kann als ersterer.
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Helcaraxe

Verfasst am: 01.05.2005, 21:29
Wobei "Braveheart" auch anbetungswürdig ist; mehr noch, wenn man ihn im O-Ton sieht.

Ob's was bringt, Alex an die versprochene und noch ausstehende Fortsetzung seines "Lawrence of Arabia"-Textes zu erinnern?
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MetkrugSturmtief

Verfasst am: 01.05.2005, 21:42
Wollen wir ihn mit pms volldingsen? (Gott, ich bin auch schon ganz voll, hicks)
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titania

Verfasst am: 01.05.2005, 21:57
Braveheart ist aber nur unter nonhistorischen Gesichtspunkten ein netter Film - ansonsten ist er
_________________

Triskel

Verfasst am: 01.05.2005, 21:58
Dann zähl ihn doch einfach zu den Fantasy-Filmen.
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titania


Verfasst am: 01.05.2005, 22:00
Liegt im Rahmen meiner Theorie eh gleich auf. Da sagt ja aber keiner was zu.
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pfeifenkrautler


Verfasst am: 01.05.2005, 22:08
titania hat Folgendes geschrieben:
Liegt im Rahmen meiner Theorie eh gleich auf. Da sagt ja aber keiner was zu.

Bis jetzt hast du noch keine Theorie gebracht.

__________

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titania



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BeitragVerfasst am: 03.05.2005, 12:50                                  +/-

As I said: Mich dünkt, das in letzter Zeit vermehrt Filme des im Betreff genannten Genres auf den Markt drängen und mir somit den Gedanken auf, dass weltpolitische Lage und persönliche Unsicherheit des Weltbürgertums das begünstigen und/oder fordern bzw fördern.

Damit zusammenhängend stellt sich natürlich vielleicht sogar anscheinend zunächst die Frage, ob eben jene Filme Realitätsfluchten sind, oder ... nicht. Ich bin wirr. ?????


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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 00:23                                  +/-

Wirklich interessanter Gedanke. Um das anzugehen, müßten wir natürlich erstmal eine Liste erstellen, welche (Pseudo-) Historienfilme (Blockbuster) innerhalb der letzten --- ja, welcher Jahre entstanden sind? Seit Zusammenbruch des Warschauer Pakts, nachdem dann auch von mancher Seite das Ende der Geschichte proklamiert wurde? Oder nach dem 9. September 2001, der einen ebensolchen ideologischen Umbruch darstellte?

Dementsprechend sollte dann die Analyse auf

1. den temporären Wegfall einer (althergebrachten) Dichotomie

bzw.

2. die Entstehung einer (neuen) solchen

gerichtet sein.


Tauchen solche (filmischen) Texte gehäuft auf, wenn sich eine geschichtliche Umwälzung vollzieht? Passiert die künstlerische "Verdauung" stets nur danach und währenddessen -- oder vielleicht sogar schon davor?

Sind die Historienfilme, die jetzt die Kinoleinwände der ganzen (westlichen) Welt stürmen, Vorboten oder Nachwehen geschichtlich-sozialer Umwälzung?

Mich juckt's in den Fingern!


What say you, titania? Welche Filme und welche Filmperiode schweben Dir für die Diskussion vor?






*hibbel*


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titania



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 00:58                                  +/-

Wäre es dazu nicht am Geschicktesten, schaute man, wann es vermehrt Historienfilme gab? Wann waren Robin Hood, Ben Hur und Co.? Und inwiefern lassen sich allerdings auch historische Strömungen und Auswirkungen genau datieren? Ist das nicht generell eine Frage von Ursache und Wirkung? Inwiefern lässt sich, wenn man die Entwicklung und Anzahl der Historienfilme betrachtet (und vergessen wir bitte auch nicht die Fantasyfilme), allein von deren Anzahl und Rezeption her auf geschichtliche/historische Ereignisse/Bewegungen schließen?

Können Filme überhaupt historischen Eriegnissen "vorweggreifen"? Oder spüren sie "nur" Strömungen auf und bedienen diese? Und wie schnell können sie reagieren? Können Filme überhaupt agieren oder nur reagieren?

Bezogen auf die letzte Zeit und die Auslöser für meine Gedanken war dieses "schon wieder ein Schlachtenfilm"-Gehype von "Alexander", Troja", diesem Kreuzritterfilm ( oder auch Kreuzfahrerfilm, wie der Mensch im Zug sagte ...), etc. HdR würde ich da schon eher als Vorboten bezeichnen. Fast. Wobei sicherlich zu dieser Zeit noch mehr Fantasy-/Historienfilme auf den Markt kamen, die ich jetzt nicht wirklich kenne. Aber wie ich schon sagte .. äh ... schrieb [/nerd] - auch in den 50gern gabs sowas sicherlich. Oder wars vorher? Wie stehts mit dem 2nd WW? Was gab es da - global gesehen - für Filme?


Mich juckts zurück *mithibbel*


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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 01:25                                  +/-

Hach!


*bismorgenabendnochhibbelnweiljetztschlafenmuß*


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 12:09                                  +/-

Sammeln wir doch erst einmal:
Braveheart - 1995
Gladiator - 2000
Master and Commander - 2003
Troy - 2004
Alexander - 2004
King Arthur - 2004
Kingdom of Heaven - 2005

Generell sehe ich das Problem, dass eine Quantifizierung beinahe automatisch scheitern muss. Es gab in den letzten zehn Jahren eine Reihe von "Historienschinken", die als Blockbuster daherkamen, doch im Vergleich zu der Anzahl aller Filme sind es erschreckend wenige. Der Punkt ist glaube ich einfach, dass uns diese Filme besonders auffallen, weil wir eine Affinität zu diesem Genre haben.

Ich denke, es wäre sinnvoller zu schauen, welche "Haltung" die einzelnen Filme annehmen, welche Themen und Motive darin verarbeitet werden, und welche Schlüsse man daraus bezüglich der "Aufarbeitung von Zeitgeschichte" durch den Historienfilm ziehen kann.

Man kann das auch marketing-technisch analysieren: Was ist die Zielgruppe dieser Filme? Inwiefern werden Erwartungshaltungen der Zielgruppe erkannt und bedient? Wird mit der Erwartungshaltung der Zielgruppe sogar auf intelligente Art und Weise "gespielt"?

Auch interessant wäre die Frage, inwiefern die Filme ironische Brechungen vornehmen. Es gibt ja auch im weitesten Sinne "Historienfilme", die hochironisch sind, wie zum Beispiel Pirates of the Caribbean.

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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 12:19                                  +/-

Was ist mit Ben Hur - 1959? Kleopatra - 1963? Und den ganzen anderen Riesenfilmen? *nurdieanderenTexteüberflogenhabe*



Zuletzt bearbeitet von Wichtel am 04.05.2005, 12:23, insgesamt einmal bearbeitet
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titania



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 12:21                                  +/-

Fick die Henne ich weiß genau was ich schreiben will aber mir fallen die Begriffe nicht ein. Bevor ich hier rumdruckse, warte ich lieber ein paar Stunden. Aber eine Antwort kommt heute abend. Versprochen. :knoteninzungeundhirn:

edit@RV haben wir doch erwähnt? Ich glaube, wir klären grad erstmal die Grundlagen, bevor wir uns auf Filme stürzen können. ?????


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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 12:25                                  +/-

Ich hab's grad gelesen, titania. *schäm* Und noch ein wenig mit den Jahreszahlen ergänzt. In den 1950ern gab's ein paar Robin Hoodse.

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titania



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 16:52                                  +/-

Ok meine Gedanken sind da.
Zitat:
Es gab in den letzten zehn Jahren eine Reihe von "Historienschinken", die als Blockbuster daherkamen, doch im Vergleich zu der Anzahl aller Filme sind es erschreckend wenige. Der Punkt ist glaube ich einfach, dass uns diese Filme besonders auffallen, weil wir eine Affinität zu diesem Genre haben.


Ich denke, hier einen Querschnitt zu schaffen, ist der falsche Weg, um besondere Auffälligkeiten in der Häufigkeit bez. des Genres H/F-Filme (Ich möchte mich förmlich für diese Abkürzung entschuldigen, aber auf Dauer geht mir "Historien- und Fantasyfilme" zu tippen auf die Nerven) festzustellen. Zudem scheint es mir äußerst unpraktikabel - denn wozu möchte man es in Relation setzen? Vielleicht ginge es über irgendwelche Kinocharts :spontanereinfall: ?
Ansonsten hätte ich eher den Längsschnitt gewählt und in der Geschichte des Films die absolute Häufigkeit von H/F-Filmen herangezogen, um zu schauen, zu welchen Zeiten es allein in diesem Genre wieviele Filme gab. Wobei man vermutlich der Vollständig- und Genauigkeit halber beides betrachten sollte.Kennt irgendeiner von euch vielleicht ein paar Statistiken?


Zitat:
Ich denke, es wäre sinnvoller zu schauen, welche "Haltung" die einzelnen Filme annehmen, welche Themen und Motive darin verarbeitet werden, und welche Schlüsse man daraus bezüglich der "Aufarbeitung von Zeitgeschichte" durch den Historienfilm ziehen kann.

Das wäre meiner Meinung nach dann ein nächster Schritt.



Oder will vieleicht IRGENDWER mal all die Fragen sortieren? Vielleicht ist hier ein Medien- oder auch ein Filmwissenschaftler anwesend? Anyone? Please! *verzweifel*


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Kaylee



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 18:04                                  +/-

*dezenthust* ääh… *raun* Arbrandir und Thanil. sind welche. *dezentnick*

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 18:38                                  +/-

Ich denke, dass jede statistische Methode scheitern muss. Erstens haben wir nämlich das Problem der Definitionsunschärfe: was ist ein "Historienfilm" und was ist ein "Fantasyfilm"? Wo soll man da die Grenzen ziehen? Zweitens müsste man das Unterfangen irgendwie begrenzen. Reden wir nur über "Hollywood"-Filme? Falls ja, was sind überhaupt Hollywood-Filme? War HdR ein Hollywood-Film? War Lawrence of Arabia ein Hollywood-Film? Oder nimmt man die Gesamtheit aller Filme, die die Menschheit produziert hat? Wer kennt die überhaupt?

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Triskel
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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 19:26                                  +/-

Gehören eigentlich Sciencefiction-Filme auch dazu? Also zu den "wir flüchten vor der Realität"-Filmen?

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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 19:34                                  +/-

Bevor ich auf allen Vieren in die Küche krieche, um mir etwas Eßbares zuzubereiten, schmeiße ich erstmal diesen Link in die Diskussionsrunde.


Thanil, ich gebe Dir recht bezüglich der Definitionsunschärfe, deswegen sollten wir erstmal klären, ob und wie man das etwas "schärfer" hinkriegt.

Und Science Fiction würde ich zunächst mal ganz 'rausnehmen, weil wir es sonst wirklich mit einer Gemengelage unterschiedlichster Erzählgrundlagen zu tun bekommen.


Nachher mehr, wenn mein Blutzuckerspiegel wieder aus dem Minusbereich 'raus ist.


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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 21:39                                  +/-

Nee, heute geht nix Ernsthaftes mehr. Außer vielleicht eine Teilübersetzung des verlinkten Textes, falls da jemand Wert drauf legt.


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titania



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 21:48                                  +/-

Warum nicht? Warum lässt du uns 24h warten, und dann umsonst? Warum? Waruhum? *nöl*


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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 21:56                                  +/-

Weil ich innerhalb dieser 22 1/2 Stunden ca. 17 1/2 mit Arbeiten und Herumreisen und Nixessen verbracht habe und jetzt schlicht und einfach zu faul und zu müde bin, mein Hirn noch zu einem kreativ-vernünftigen Langposting zu quälen.

:p


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titania



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 22:08                                  +/-

Herzchen ich befürchte, Du must multitaskingfähiger werden. Dann hättest Du Dir gestern abend so ganz nebenbei ein formidables Lunchpaket bereiten können und heute den ganzen Tag über schmack- und nahrhafte Mahlzeiten zur Verfügung gehabt. So sei Dir meines Mitleides wie auch Verständnisses gewiss. *kissenunterdiearmengeschundenenfüßeschieb* *entspannungsmusikaufleg* *feierabendzigaretteund-whiskeyreich* *butterbroteschmier*




Meine Meinung zu dem Artikel poste ich dann ja wohl auch besser erst morgen.
edit: Viel was Neues sagt der aber auch nicht, oder? (Huch - ein Déjà Vu!)


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Zuletzt bearbeitet von titania am 04.05.2005, 22:21, insgesamt einmal bearbeitet
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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 22:18                                  +/-


Aaaaaaahh.....




titania
Meine Meinung zu dem Artikel poste ich dann ja wohl auch besser erst morgen.


Nö, wieso? Daß Du sie postest heißt doch nicht, daß ich sofort darauf antworten muß, oder?

Mach doch.
Mach doch.
Mach doch.



...und sag nicht "Hase" zu mir...


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titania



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 22:31                                  +/-

Nein das mach ich morgen. So ein schöner Link - da will ich Dir nicht Deinen wohlverdienten Feierabend damit kaputt machen, dass ich den Artikel unergiebig finde.

*wärmflaschefürdenrückenbring* *deckeüberdiekniebreit*


jetzt wollte ich etwas in winzig kleiner Schrift hier hinschreiben und dann fiel mir auf, dass Du das vermutlich gar nicht lesen kannst mit Deiner Alterssehschwäche. Armes Herzchen.


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Arbrandir



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BeitragVerfasst am: 04.05.2005, 23:51                                  +/-

titania
So ein schöner Link - da will ich Dir nicht Deinen wohlverdienten Feierabend damit kaputt machen, dass ich den Artikel unergiebig finde.


Schnurzelchen, mach Dir doch keine unnötigen Sorgen! Schließlich hab ich den Text ja nicht geschrieben, sondern nur verlinkt -- damit wir erstmal ein paar gute Ansätze haben. Und das scheint doch schon schön zu klappen, postingwütig wie Du sogleich nach der Lektüre bist.

Allerdings kann ich nicht garantieren, daß ich morgen viel Zeit habe. Ich mache auf dem hiesigen Fluß mit 'nem Boot 'rum.


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titania



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BeitragVerfasst am: 05.05.2005, 12:58                                  +/-

Ach Mausezähnchen - immerhin hast Du den Artikel verlinkt - also musst Du ihn ja zumindest ansatzweise für relevant erachtet haben.


Aber bitte keine wilden Rumkuchereien.


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