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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 14:08                                  +/-

Buchfaramir
Dass es Historienfilme mit historischen Fakten nicht so genau nehmen, halte ich grundsätzlich für verzeihlich, denn Spielfilme sind nunmal Unterhaltung und keine Dokumentationen oder Schulfernsehen. Bei "King Arthur" finde ich das Verfälschen historischer Fakten jedoch tödlich.


Also ich weiß nicht. Gerade bei der Arthur-Sage gibt es doch eigentlich so gut wie KEINE historischen Fakten. Wenn irgendein Drehbuchschreiber nun Splitter dieser Sage verwendet und sie vor einen historischen Hintergrund stellt, der nicht viel unglaubwürdiger ist als in vergleichbaren Filmen (Braveheart, Gladiator, etc.), dann finde ich das in Ordnung.

Ich habe mir mal eine Liste von historischen Abweichungen in "King Arthur" durchgelesen, und ich finde das jetzt nicht gerade erderschütternd.

Dem Film haftet ein Label an, das ihm verpasst wurde. Vieles geht auf das unglückliche Marketing zurück, das vollmundig die "historische Wahrheit" hinter der Arthur-Sage versprach. Dem kann (und will, vermute ich) die künstlerische Abteilung nicht standhalten. Aber das ist kein Fehler des Films, sondern ein Missverhältnis, das durch das blöde Marketing verursacht wurde.


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Morgi



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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 10:00                                  +/-

Ich lese die ganze Zeit im Threadtitel "Hinrichtung von Historien- und Fantasyfilmen" ?????

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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 14:02                                  +/-

Thanil
Dem Film haftet ein Label an, das ihm verpasst wurde. Vieles geht auf das unglückliche Marketing zurück, das vollmundig die "historische Wahrheit" hinter der Arthur-Sage versprach. Dem kann (und will, vermute ich) die künstlerische Abteilung nicht standhalten. Aber das ist kein Fehler des Films, sondern ein Missverhältnis, das durch das blöde Marketing verursacht wurde.

Der Film ist dennoch gequirte Hühnerkacke. hähö


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 15:27                                  +/-

Gestern kam ja mal wieder Gladiator. Der ist eigentlich ganz schön kitschig.


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Buchfaramir
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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 21:27                                  +/-

Thanil
Also ich weiß nicht. Gerade bei der Arthur-Sage gibt es doch eigentlich so gut wie KEINE historischen Fakten. Wenn irgendein Drehbuchschreiber nun Splitter dieser Sage verwendet und sie vor einen historischen Hintergrund stellt, der nicht viel unglaubwürdiger ist als in vergleichbaren Filmen (Braveheart, Gladiator, etc.), dann finde ich das in Ordnung.
Nur wurde bei Braveheart und Gladiator nicht laut rumgetönt, dass hier die "wahre Geschichte" erzählt würde. Ich bin nicht so recht überzeugt, dass dies nur auf die Blödheit der Marketing-Leute zurückzuführen ist. Immerhin wurde mit dem Film ja tatsächlich versucht, eine historisch stimmige Version der Artus-Geschichte ohne Hokuspokus zu erzählen. Leider ist es beim Versuch geblieben - "King Arthur" ist weder historisch stimmig noch ein guter Film.
Nichtraucher
Gestern kam ja mal wieder Gladiator. Der ist eigentlich ganz schön kitschig.
Einer meiner Top-Ten-Lieblingsfilme. Ich musste auch gestern wieder heulen, als Maximus am Ende seine Familie im Elysium wiedertrifft.

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 08.10.2007, 21:37                                  +/-

Das hätte Maximus aber auch schneller haben können. *abwink*

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 00:16                                  +/-

Buchfaramir
Thanil
Also ich weiß nicht. Gerade bei der Arthur-Sage gibt es doch eigentlich so gut wie KEINE historischen Fakten. Wenn irgendein Drehbuchschreiber nun Splitter dieser Sage verwendet und sie vor einen historischen Hintergrund stellt, der nicht viel unglaubwürdiger ist als in vergleichbaren Filmen (Braveheart, Gladiator, etc.), dann finde ich das in Ordnung.
Nur wurde bei Braveheart und Gladiator nicht laut rumgetönt, dass hier die "wahre Geschichte" erzählt würde. Ich bin nicht so recht überzeugt, dass dies nur auf die Blödheit der Marketing-Leute zurückzuführen ist. Immerhin wurde mit dem Film ja tatsächlich versucht, eine historisch stimmige Version der Artus-Geschichte ohne Hokuspokus zu erzählen. Leider ist es beim Versuch geblieben - "King Arthur" ist weder historisch stimmig noch ein guter Film.


Noch einmal: ich sage nicht, dass "King Arthur" ein besonders guter Film wäre. Ich ziehe mich lediglich auf den Standpunkt zurück, dass er in den hier beleuchteten Kategorien in einem Atemzug mit "Braveheart" oder meinetwegen auch "Gladiator" zu nennen wäre.

Immerhin haben die Filmemacher tatsächlich versucht, die Artus-Sage zu "erden". Das rechne ich dem Film hoch an. Er kam ohne Hokuspokus und Esoterik-Quatsch aus. Aber er war eben - genau wie die genannten Vergleichsfilme - voller moderner Ideologie.

Da lobe ich mir ernsthaft eine Serie wie "Rome". Die dort dargestellte Welt ist in ihrer Fremdartigkeit tausendmal glaubwürdiger als die drei genannten Filme. Natürlich kann man der Serie sehr wohl auch historische Fehler nachweisen, sehr viele sogar, aber die moderne Ideologie fehlt. Stattdessen wird eine Welt vorchristliche und durch und durch vormoderne Welt gezeigt. Dennoch kann man mit den Charakteren mitfiebern, weil man zutiefst menschliche Züge und Beweggründe wiedererkennt. Aber die römische Republik wird eben nicht glorifiziert oder mit moderner, aufgeklärter Demokratie gleichgesetzt. Auch werden keine modernen ideologischen Kämpfe ausgefochten. (Pseudo-)Aufgeklärte Religionskritik fehlt ebenso wie breit angelegte Anklagereden gegen Korruption, Machtmissbrauch und unrechtsstaatliches Handeln.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 10:14                                  +/-

Buchfaramir
Thanil
Also ich weiß nicht. Gerade bei der Arthur-Sage gibt es doch eigentlich so gut wie KEINE historischen Fakten. Wenn irgendein Drehbuchschreiber nun Splitter dieser Sage verwendet und sie vor einen historischen Hintergrund stellt, der nicht viel unglaubwürdiger ist als in vergleichbaren Filmen (Braveheart, Gladiator, etc.), dann finde ich das in Ordnung.
Nur wurde bei Braveheart und Gladiator nicht laut rumgetönt, dass hier die "wahre Geschichte" erzählt würde. Ich bin nicht so recht überzeugt, dass dies nur auf die Blödheit der Marketing-Leute zurückzuführen ist. Immerhin wurde mit dem Film ja tatsächlich versucht, eine historisch stimmige Version der Artus-Geschichte ohne Hokuspokus zu erzählen. Leider ist es beim Versuch geblieben - "King Arthur" ist weder historisch stimmig noch ein guter Film.

So sieht's aus. Yes Thanil hat bei dem Argument geflissentlich übersehen, daß Artus und die Ritter der Schwafelrunde in dem Film als römische Milizionäre auftreten, er also auch voll inhaltlich hinter dem historischen Anspruch steht. Deswegen wirkt die Neuzeit-Rhetorik um so befremdlicher, finde ich… aber das hat Thanil in seinem Beitrag ja selber treffend beschrieben. Gerade weil Braveheart solche Dinge vermeidet, liegen zwischen ihm und "King Arthur" Welten, jedenfalls in meinen Augen. Das macht ihn zwar nicht automatisch zu einem guten Historienfilm, wohl aber zu einem guten -> Film <-, immer eingerechnet die tolle Atmosphäre, erzeugt durch einen Spagat zwischen Härte und vielen leisen Stellen, die - man höre und staune! – Herr Gibson ebenfalls sehr gut beherrscht. Deswegen ist Braveheart für mich ein Stimmungsfilm, wie "Der Herr der Ringe" ein Stimmungsbuch ist. Denn im Kern geht es in Braveheart doch darum, wie aus einer historischen Persönlichkeit Legende wird, nicht um ein wer weiß wie authentisches Bild der Zeit. So geht er zwar den gleichen Weg wie "King Arthur", aber er geht ihn in die entgegengesetzte Richtung.

Und wer intelligenter gemachte Highland-Action sehen will, kann sich ja Rob Roy anschauen. Der ist auch ziemlich gut.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 19:02                                  +/-

Mike ist so weise, das lässt sich nicht mal mehr in Worte fassen.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 20:01                                  +/-

Helcaraxe
So sieht's aus. Yes Thanil hat bei dem Argument geflissentlich übersehen, daß Artus und die Ritter der Schwafelrunde in dem Film als römische Milizionäre auftreten, er also auch voll inhaltlich hinter dem historischen Anspruch steht. Deswegen wirkt die Neuzeit-Rhetorik um so befremdlicher, finde ich…


Hat hier jemand ein Argument gesehen? ?????


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 09.10.2007, 21:03                                  +/-



Ach Thanil, das artet nur wieder in dummes, ärgerliches fangeboye aus, und das führt bekanntlich nur zu erhöhtem Blutdruck und sonst nix.

Den Hinweis halte ich aber für berechtigt, daß "Arthur" auch inhaltlich versucht, seinem Label gerecht zu werden (woran er scheitert). Und zwar volle Kanne. Ein guter Drehbuchschreiber hätte nicht erst Artus' samatischen Background betont (schön episch), Pikten und Sachsen auftreten lassen, um seine Figuren dann von Maschinen und Blut & Boden schwafeln zu lassen. "King Arthur" erzählt keinen Mythos nach, sondern er versucht sich an einem Blick dahinter. Braveheart konstruiert den Mythos. Ein wichtiger Punkt: Die Herangehensweise von Antoine Fuqua / David Franzoni einerseits und Mel Gibson / Randall Wallace andererseits ist so unterschiedlich, daß die Gemeinsamkeiten, die Du zwischen beiden Filmen siehst, für mich keinen rechten Sinn ergeben wollen. (Das war ja die Ausgangsfrage, weshalb ich nicht beide Filme gleich mies oder gleich gut bewerte.)
Die Aversion gegen Mel Gibson ist bei Dir nur leider mittlerweile so groß, daß Du Dich da vielleicht in etwas verrannt hast. Aber dann erzähl mir nicht, erzähl mir BITTE nicht, ich würde keine Argumente anführen. Das wirkt nämlich, hm, ein wenig seltsam?

[Eigentlich sind Filmthemen immer viel zu unwichtig, um groß darüber zu streiten. Deshalb hier letzte Worte, nach denen der Thread getrost geschlossen werden kann…]

Wichtig: Thanil würde einen guten Film nicht erkennen, wenn man ihn ihm auf die Stirn nagelte! grins

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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 12:01                                  

Gestern mal ordentlich daneben gegriffen auf Netflix und mir eine totale Gurke reingezogen, Centurion.



Immerhin mit Fassbender und Ser Davos, als Römer(!) in Schottland(!), und sogar auch in Schottland gedreht, was keineswegs selbstverständlich ist, vom Regisseur von "The descent", also alle Knöpfe sind gedrückt. Aber was für ne Splattergurke… die neunte Legion wird von den Pikten in einem Hinterhalt weggemetzelt, ihr General entführt, nur sieben Mann überleben und finden sich nach dem Gemetzel zusammen. Und natürlich beschließen sie, nicht etwa nach Süden zum sicheren Hadrianswall zu gehen, sondern nach Norden, den Pikten hinterher, ihren General befreien. „Nehmt nur das Nötigste mit, wir reisen leicht!“ sagt Michael Fassbender als ihr grimmiger Anführer, „Let’s hunt some Ork!“ Ok, das sagt er nicht exakt so, aber die sieben rennen dann die nächsten 15 Minuten den Pikten hinterher, meist über Bergkuppen, während der Hubschrauber über sie wegzieht, immer und immer wieder, dazu wummert Zimmer-artige Bombastmucke und man rechnet jeden Moment mit einem Wargangriff. Immerhin schöne Landschaftsaufnahmen.

Das Beste ist, die retten den General dann gar nicht, weil sie seine Kette nicht kaputt bekommen. Dabei zeigt uns der blau bemalte Piktenhäuptling am nächsten Tag selber, wie einfach das geht (mit der Axt draufhauen). Stattdessen werden sie dann den Rest des Films von den IndianernUrukhaisPikten durch die Wälder gehetzt und nacheinander dezimiert, mit viel viel Blut und herumspritzender Gehirnmasse. Musste auch meinen Code eingeben, um an den Film zu kommen, ui. Das Blut aber ist offensichtlich per CGI nachträglich drübergelegt und sieht ein bisschen aus wie die mit Filzstift aufs Zelluloid aufgemalten Spezialeffekte in sehr alten Science-Fiction-Filmen. Und dann sind halt alle irgendwann tot, bis auf den Helden, Fassbender, der hier völlig verschenkt wird, ebenso wie der großartige Liam Cunningham. Die haben alle praktisch keine Dialoge, und Cunningham ist doch so eine sichere Bank für herrlich knurrige Einzeiler, wie wir alle wissen, wie kann man den so vergeuden? Es ist ein Trauerspiel.

Also die Action ist ja ganz ansehnlich und extrem ruppig, aber es fehlt halt an allem anderem. Und die neunte Legion bestand aus circa 50 Mann? Und die Pikten sind böse, weil sie ihr Land gegen aggressive Eindringlinge verteidigen? Und ich muss meinen Code eingeben und es gibt keine Boobies, nur Blut? Das ist auch irgendwie nicht richtig. Game of Thrones hat das besser gemacht.

4 von 10 durch den Mund gerammten Piktenspeeren


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Warg



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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 17:18                                  +/-

Dude....


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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 17:24                                  +/-

Nichtraucher
Ich finde praktisch alles toll was mit der Antike zu tun hat, bis auf die Philosophen.

Das ist meine Achillesferse. Ich hab mir ja auch beide "300"-Filme angeschaut. Im Kino. in 3D.


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Zuletzt bearbeitet von Nichtraucher am 12.03.2018, 18:16, insgesamt einmal bearbeitet
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Warg



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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 17:34                                  +/-

Gab's nicht schon mal so einen Film mit Colin Firth und dem kleinen Jungen aus Tatsächlich Liebe... ? Auch irgendwas mit der neunten Legion, nur das da der Junge entführt wurde, meine ich. Es gab auch etwas weniger Blut.

Aber auch keine Brüste.


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 17:37                                  +/-

Ja, "Die letzte Legion", aber da war bereits der Trailer zu furchtbar.

Wobei, bei "Centurion" hab ich gar keinen Trailer geschaut, einfach angemacht, weil Römer. In Schottland!

Gepostet am 12.03.2018, 17:04:

Es gab dann auch noch "Der Adler der neunten Legion", nochmal dasselbe in Grün, mit Channing Tatum. Der ist auch ab 12, sicher weniger blutrünstig. Die sehen auf jeden Fall alle verwirrend ähnlich aus und kamen alle kurz nach "King Arthur" raus, der aber eigentlich auch schon eine Gurke war. So ein schönes Thema und offenbar keine gelungene Verfilmung bisher. Was könnte man da draus machen... ich mein, Römer! In Schottland!


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 18:25                                  +/-



Das mit der neunten Legion basiert wohl alles auf einem Kinderbuch(!) der englischen Autorin Rosemary Sutcliff aus den 1950er. War eine andere Zeit wo Gemetzel zwischen zivilisierten Römern und barbarischen Schotten, und Ruhm und Ehre jugendtauglich waren.

Es gibt dann noch eine Verfilmung (und inoffizielles Sequel von Centurion) mit Channing Tatum und Donald Sutherland.

https://www.amazon.de/Adler-neunten-Legion-Chann...rds=adler+neunten

Für sich genommen erzählt der Film eine hoch interessante Geschichte über Loyalität, Freundschaft und Ehre. Dabei muß man sich aber frei machen von der heutigen Bedeutung und Tiefe dieser Werte. Der Ehr-Begriff hatte eine fast uneingeschränkte Tiefe in der damaligen Zeit und bedeutete einem Mann alles. Insofern ist es auch einfach zu verstehen, warum der frisch ernannte Zenturio Marcus Aquilla sich als ersten Kommandoposten Britanien aussucht, will er hier doch die Familienehre wieder herstellen. Sein Vater hatte vor 20 Jahren die neunte Legion in Britanien geführt und ist mitsamt den Insignien (Standarte mit dem goldenen Adler) dieser Armee verschollen. Aufgrund fehlender weiterer Informationen wird der Vater daher als Feigling betrachtet und die Familienehre ist verloren.


Nichts spektakuläres, ein normales Römerfilm mit ein bisschen Gemetzel, aber passend fürs Zeitvertreiben. Hat nicht ganz alle meine Erwartungen getroffen


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 18:40                                  +/-

Dude, den hab ich doch grad eben erwähnt.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 19:22                                  +/-

Da war ich noch am Schreiben vom Beitrag.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 22:16                                  +/-

Dude!


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 22:30                                  +/-

Die Sutcliff-Romane hab ich tatsächlich gerne gelesen in dem Alter, aber dieses kenne ich nicht. Mein Liebling war "Der Schildwall", über den Abwehrkampf der letzten Wikingersiedlungen in Nordengland gegen die normannischen Eroberer. Bei der Sutcliff ging es immer viel um Krieg. Toll war das.


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Celebrian
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BeitragVerfasst am: 12.03.2018, 23:22                                  +/-

Sutcliff war toll. Ich mochte vor allem ihre Robin-Hood-Version. Robins Tod war fast ebenso herzzerreißend wie Winnetous - und deutlich besser als bei Karl May die anschließende Rache: Santer wird mit Mordsgetöse endlich gestellt, bei Sutcliff nutzen die übrigen Gefährten dann grimmig und traurig und leise und zielstrebig die Gelegenheit, die letzten Schurken zu beseitigen.

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