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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 07:57                                  +/-

Ich finde auch, dass das alternative Ende von seiner Aussage und Bedeutung her gerockt hätte. Das macht unheimlich viel aus. Das eine Ende ist Heldenverehrung, das andere ist etwas viel, viel subtileres, vielleicht auch zynischeres.

Den Film habe ich natürlich noch nicht gesehen, und durch die konstante Verspoilerung wird es auch immer unwahrscheinlicher. Die Autopsie ist schon zu weit fortgeschritten.


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 08:40                                  +/-

Könnte es nicht sein, dass das alternative Ende gedreht wurde, aber aus irgendwekchen Gründen nicht verwendet wurde?
Vielleicht gibts ne Spezialedition als DVD oder so...


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 09:18                                  +/-

Thanil

Den Film habe ich natürlich noch nicht gesehen, und durch die konstante Verspoilerung wird es auch immer unwahrscheinlicher. Die Autopsie ist schon zu weit fortgeschritten.

Du Honk sollst auch nicht immer hier lesen und dann keinen Bock mehr haben. Selber gucken! Wenn nicht im Kino, dann wenigstens anderweitig Echt schlimm


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 10:08                                  +/-

Mal schauen. Ich hab doch eh keine Zeit für solche Spässken. Ich würde natürlich grundsätzlich nur an einem Kinotag gehen. Mehr als 5 Euro Eintritt zahle ich nicht. Und diese Woche ist bereits wieder ausgebucht.

Ich habe über diese Nummer mit den Enden noch einmal nachgedacht. Ich glaube, dass die Testvorführungen vor dem Release die Filmkunst im Mainstream vollends getötet haben. Big-Budget-Filme werden nicht mehr auf die Menschheit losgelassen, wenn nach den Testvorführungen ein größerer Teil oder sogar die Mehrheit der Zuschauer verwirrt, verstört, unbefriedigt zurückgelassen werden. Die Geschichten müssen sanft enden und oberflächlich betrachtet dem Zuschauer munden. Die Langzeitwirkung, die ein Film durch eben genannte Verwirrung der Sinne, Verstörung und ausbleibende platte Befriedigung der Erwartungshaltung bewirken kann, ist völlig futsch. Mit den letzten Minuten eines Films kann der Zuschauer diesen abhaken und weglegen. Es bleibt nichts zurück, was aufsehenerregend war oder das festgefügte Weltbild des Zuschauers in irgendeiner Art und Weise angreift. Das ist zutiefst konservativ und entsprechend langweilig.

Innovative und verstörende Enden, die sich sicherlich die einen oder anderen Drehbuchschreiber von Anfang an gedacht haben, schaffen es so nicht mehr in die Filme. Sie werden durch massenkompatible, beruhigende und versöhnliche Enden ersetzt. Da man so kurz vor Abschluss des Films aber nicht mehr alles ändern kann, bleiben im Film natürlich Elemente übrig, die auf das eigentlich andere Ende hinweisen, dieses mit filmischen Mitteln vorbereiten und einleiten. Diese Elemente bleiben dann lose Fäden und Versprechungen, die nicht eingelöst werden. So entsteht dann auch oft der Eindruck, dass noch viel größere Dinge in Gang gewesen sind, die dann aber kurz vor Schluss einfach verpuffen.

Eigentlich stört mich das schon seit vielen Jahren. Erstmals ist mir das bei "Strange Days" aufgefallen, bei dem das Ende fast alles düstere und bedrohliche zurücknimmt, was der Plot zuvor aufgebaut hat. Ich weiß nicht, ob das an Testvorführungen gelegen hat. Vielleicht war es auch der Druck der Produzenten, ein Happy End zu konstruieren. Es passte aber einfach vorne und hinten nicht. Testvorführungen erhöhen diesen Druck jedenfalls noch um einiges. Das Publikum weiß aber nicht immer, was gut für es ist.


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 10:16                                  +/-

Weiterhin Terminator-Spoiler:
Spoiler:
Ob wirklich so viele Zuschauer das jetzige Ende gut (oder besser) finden? Ich bin wohl nicht der Einzige, der Marcus fast interessanter findet als John Connor und ihn jedenfalls mag und seinen Tod blöd findet.


Gepostet am 08.06.2009, 11:17:

GuyIncognito
Könnte es nicht sein, dass das alternative Ende gedreht wurde, aber aus irgendwekchen Gründen nicht verwendet wurde?
Vielleicht gibts ne Spezialedition als DVD oder so...

Hoffentlich Yes


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 10:29                                  +/-

Das Ende wird wohl so sein wie es ist, weil es entweder bei den Produzenten oder dem Testpublikum durchgefallen ist. Nichts ist in einem Multimillionen-Dollar-Film ohne Grund so, wie es ist. Das ist jedenfalls meine Meinung.


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Arwen gegen den Vulkan



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 12:06                                  +/-

Glaurung
Nein. Ich würde es umformulieren: Sämtliche Leute, die so beschränkt sind, daß sie unter dem Label "Terminator" zwingend und ausschließlich einen Film erwarten, der genau so ist wie Camerons Terminator, die müssen den Film hassen. Er ist nämlich nicht von Cameron... aber pssst!

Das typische Fanboy- und Buchleser-Problem halt

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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 12:11                                  +/-

Über Filme zu urteilen die man nicht kennt ist übrigens ziemlich sinnlos.


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 12:16                                  +/-

Hmja, selbst mit endlos runtergeschraubten Erwartungen ist der Film wirklich einfach nur Bullshit. Geschockt
Es fängt ganz gut an, aber das gibt sich leider sehr schnell wieder.
Bemerkenswert ist vor allen Dingen, wie wenig Endzeitstimmung verbreitet wird. Hin und wieder gibts mal punktuelle Angriffe, als wäre den Schreibern aufgefallen, daß sie mal ein bißchen Bedrohung reinbringen müssen, aber wenn ich dann sehe, wie relativ problemlos die Resistance sich per Auto und Flugzeug/Hubschrauber bewegen kann, wirds dann eher merkwürdig. Abgesehen davon, daß die Action auch noch unglaublich öde ist, so als hätte man den Trailer einfach auf Endlosschleife geschaltet.
Teilweise kam es mir auch noch wie ein etwas aufgeputsches Mad Max II+III-Setting vor, da nimmt man es halt hin, daß die Menschheit hinüber ist, auch wenn das nur durch komische Klamotten rübergebracht wird. Diese Stimmung war in der Serie hundertmal besser dargestellt.
Abgesehen davon, daß ich grundsätzlich das Gefühl hatte, daß zwar eifrig gegen Maschinen gekämpft wird, Maschinen aber eben nicht die Entscheidungen treffen, bzw. der Widersacher an sich sind.

"I saw a man, not a machine."

Der Satz ist logischerweise nicht so gedacht, aber er paßt wie die Faust aufs Auge.
Wobei der Film ja alleine schon deshalb nix funktioniert, weil er sich nicht entscheiden kann, ob es um John Connor oder Marcus gehen soll. Dieses Rumgeeiere, das nichts Halbes und nichts Ganzes war, hat mich ziemlich genervt, zusätzlich dazu, daß ich eigentlich keine Sekunde mit den Charakteren mitfiebern oder mitfühlen konnte. Die Charaktere stolpern halt von Actionsequenz zu Actionsequenz, ziehen der Situation entsprechende Gesichter und das wars. Sowas klappt in einem B-Actionmovie ausgezeichnet, wo man ja wirklich 0 Erwartungen mitbringt und sowas auch irgendwie dazugehört, aber bei etwas, das sich Terminator nennt und eigentlich so unglaublich viele tolle Möglichkeiten hätte, tuts nur weh. Vor allen Dingen, weil es ja schon irgendwie darum gehen sollte, wie und warum John Connor zu dieser Lichtgestalt und einizigen Hoffnung der Menschheit wird, aber das hat ja mehr durch Abwesenheit geglänzt.


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How many miles to Babylon?
Three-score and ten.
Can I get there by candle-light?
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 12:24                                  +/-

Glaurung
Über Filme zu urteilen die man nicht kennt ist übrigens ziemlich sinnlos.


Ich habe nicht über den Film geurteilt, sondern eine Entwicklung kritisiert, die ich unabhängig von T4 seit Jahren beobachte.


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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 12:27                                  +/-

Ich glaube, Glaurung meinte Arwen, nicht dich.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 12:28                                  +/-

Und worin liegt dann bei Arwen das Urteil?


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 12:29                                  +/-

Thanil
Das Ende wird wohl so sein wie es ist, weil es entweder bei den Produzenten oder dem Testpublikum durchgefallen ist. Nichts ist in einem Multimillionen-Dollar-Film ohne Grund so, wie es ist. Das ist jedenfalls meine Meinung.

Ja. Vor allem wenn man so tiefgreifende Änderungen am Plot macht.
Irgendjemand fand es wahrscheinlich zu unkommerziell oder nicht Mainstream genug.

Warum regt sich eigentlich niemand darüber auf, dass die Menschen scheinbar immun gegen die Strahlung sind?
Und die Zeitreisestory ist ja wieder einmal nicht plausibel.

Dagegen fand ich die Geräusche der Maschinen schon sehr gut gelungen. Vor allem die des großen Kampfroboters. Ist zwar auch Schwachsinn, weshalb sollten Maschinen "Schreien" wie wilde Tiere, macht aber dennoch Laune.


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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 12:38                                  +/-

Ich sehe das aber ähnlich wie Thanil: Es gibt - wenn überhaupt - nur eine Handvoll Regisseure, die sowohl Blockbuster finanziert bekommen, als auch ein Recht auf den Final Cut haben. Spielberg gehört dazu, Cameron, Jackson, mittlerweile vielleicht auch Nolan. Leider ist sich dieser erlauchte Kreis oft auch zu schade, neue Visionen umzusetzen.

Ein weiteres Problem sehe ich bei dem übermäßigen Einsatz von Skriptdoktoren. Da werden Drehbücher so lange geschliffen, bis es keine Ecken und Kanten mehr gibt und alles Mutige herausgeschrieben wurde. Ich habe immer das Gefühl, jeder der beteiligten Autoren versucht, eigene Ideen unterzubringen, Ideen, die dann allerdings die nächste Bearbeitungsstufe nicht überlebt, von denen letzten Endes nur Fragmente bleiben; und so wirken die Filme heutzutage zunehmend orientierungslos, als Abfolge von Bildern ohne Gedächtnis. Drehbuchschreiben hat mittlerweile wahrscheinlich mehr mit "Stille Post" zu tun als mit dem Erzählen von geschichten.

(Ohne das jetzt auf T4 zu münzen, kenne den Film ja nicht.)


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 12:44                                  +/-

Das Ende ist aber doch gar nicht mainstreamiger, nur einfach blöder.

Ich glaube schon, daß es wegen der besseren Fortsetzbarkeit ausgetauscht wurde (wenn das denn so war, ich verlasse mich da auf Tyler). Das andere Ende ist gut als Knaller zum Schluß, aber wenig geeignet als Ausgangspunkt eines nächsten Films.


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 12:49                                  +/-

Warum? John Conner hätte nicht überlebt. Gut.
Er wäre aber auch der einzige Teil gewesen, den man in den nächsten Film einbindet. So hätte T5 dann ohne John stattfinden müssen und es hätte einen anderen helden des Wiederstands gegeben... nunja... sie hätten ja sogar Bale wiederbesetzten können, da der Roboter ja sein Gesicht transplantiert bekommt.

Eigentlich ändert sich nicht viel - außer dass man etwas ambivalenz mit in die Story bringt. Der menschliche Wiederstand gegen die Maschinen angeführt von einer Maschine.
Darum gings doch aber auch schon bei T2... Arnie als Mech, der den Menschen hilft.


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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 16:45                                  +/-

Wäre John Connor gestorben, wer hätte dann Kyle Reese oder den Terminator in die Vergangenheit geschickt?

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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 16:46                                  +/-

Marcus?

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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 16:52                                  +/-

Ja, mit dem alternativen Ende schon. Ich war vom vielen Text schon ganz wirr.
Das Tyler-Ende hätte mir obergut gefallen, woah.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 17:23                                  +/-

Das ist doch alles verspoilert hier!


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Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.
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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 17:26                                  +/-

Ach was.

Tyler Durden
Achtung, der folgende Beitrag nimmt keine Rücksicht auf Spoiler.

- Wer den Film nicht kennt, sollte hier wirklich nicht weiterlesen. Also:

Glaurung
Achtung: Ebenfalls durchgängig heavy spoilers!

Glaurung
Weiterhin Terminator-Spoiler:

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Tyler Durden
Administrator


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BeitragVerfasst am: 08.06.2009, 17:37                                  +/-



Drehbuchautor Michael Ferris
There was an ending of intermediate darkness, in which ... the mechanical Marcus takes over as Connor and goes on to lead the resistance. It's essentially a secret to everybody, except the inner circle, that John Connor is now a robot, is now a Terminator. We're going for some irony there.


Also, das Nerd-Internet sagt das ursprüngliche Ende vom Originaldrehbuch hätte es bis zum Produktionsbeginn geschafft, aber nicht allzuweit darüber hinaus. Vermutlich ist es also nicht gedreht worden und wenn gibts keine Spezialeffekte.

Das Originaldrehbuch wurde jedenfalls nicht nur an dieser Stelle stark überarbeitet. Zuerst sollte Christian Bale die Rolle des Marcus spielen und John Connor (den Namen habe ich bisher immer mit e geschrieben) nur einen kleinen Auftritt haben. Bale hat dann aber Rewrites gefordert, die von Jonathan Nolan gemacht wurden (dem anderen Bruder des dynamischen Nolan-Duos).

Christian Bale
I've read in a few places that people said I was unhappy with the original script. I wasn't the only one. Everybody was saying that there needed to be changes made to it. Connor was a character who appeared very, very briefly in that original, which I was happy to do if the story could become something worthy of reviving this mythology.

However, we had a few writers because of the writers' strike. Coming off that, we were very lucky for a short time that my friend ['Dark Knight' scripter Jonathan] Nolan came in.


Paul Haggis wird auch genannt, das ist einer der Autoren der zwei neuen Bond Filme und auch von dem Eastwood-Epos Flags of our fathers/Letters form Iwo Jima. Also durchaus fähige Leute. Dass sie nicht in den Credits aufgezählt werden, bedeutet aber, dass sie nur punktuelle Veränderungen vorgenommen haben und die Story zumindest in Grundzügen bestehen blieb. Da gibts feste Regeln von der Autorengewerkschaft. Möglicherweise hatten sie aber auch nur so wenig Arbeit reingesteckt, dass sie selbst nicht genannt werden wollten.

Gerüchten zufolge war das erste Drehbuch nämlich nicht nur cool (überrascht mich wie positiv der tote Connor aufgenommen wird), sondern auch total bescheuert. So hat Skynet die Menschheit vernichtet, um sie vor sich selbst zu schützen, und züchtet tatsächlich Cyborg-Mensch-Hybriden. Als Marcus nach Skynet City kommt findet er dort andere Cyborg-Menschen die zufrieden (da durch den Chip im Kopf emotionslos und wunschlos glücklich) vor sich hin leben.

Devin Faraci auf Chud.com
This is perhaps the most bizarre idea in the whole script, and the one that most obviously doesn't work. It seems as though Brancato and Ferris thought people liked the Matrix sequels, as this all feels like it could be in those films. See, Serena heads Project ANGEL, which is making Hybrids (ie, Cyborgs). The reason? Skynet did a calculation and realized that humanity was going to be extinct in 200 years; the machines decided to save a few by turning them into Hybrids and wipe the rest out. It makes no sense, and is the kind of thing that makes you wonder if these guys ever even watched the previous Terminator films.

What's fascinating is that the Project ANGEL stuff lasted well into production. While I was on set I was given a security badge that gave me access to all the stages; it had Project ANGEL's logo on it. While being given a tour of pre-production artwork we were told more about Project ANGEL and the role it would have in the movie, a role that's completely removed from the final film. At the time I visited the set it seemed like Serena was going to show up in person at the end of the movie, just as she does in the script, and I saw artwork depicting that.

It's here that you can really understand where Terminator Salvation fell to pieces. The film was being rewritten, piecemeal, on the set. Instead of re-engineering the whole picture it seems like McG and company were just tackling each segment, figuring out how to get John Connor more involved without fixing the underlying structure at which they were picking away.


Noch nicht genug? In der ursprünglichen Fassung kommt Marcus auch zu spät nach Skynet City. Skynet, das als Serena-Cyborg auftritt, hat Kyle Reese schon getötet. Plötzlich gibt es eine große Explosion und Marcus nutzt die Gunst der Stunde, um in den Prototypen der Zeitmaschine zu springen. Er reist gerade weit genug zurück um Kyle Reese zu retten und dabei eine große Explosion auszulösen. Kommentar: "Whether or not Brancato and Ferris were watching Bill & Ted's Bogus Journey while writing this scene is unconfirmed."

Ich finde das ziemlich krass. In meiner naiven Weltsicht werden Filme so gemacht: ein Autor schreibt in einer einsamen Nacht (und mit einer Flasche Whisky) ein Drehbuch runter, was dann ein in Stein gemeiseltes Meisterwerk ist, und das wird dann von einem Regisseur mehr oder weniger so verfilmt. Nur Serien funktionieren anders, das ist dann ein irrwitzig wilder Ritt wie bei Battlestar Galactica.

Tatsächlich sind Script-Rewrites aber wohl etwas ganz normales. Wenn also von einem alternativen Ende die Rede ist, muss man das mit einer Messerspitze Salz nehmen, es ist nur unwesentlich realer als Fan-Fiction. Etwas anderes ist es, wenn tatsächlich etwas gefilmt wurde und, sei es auch nur theoretisch, ein neuer Cut auf DVD rauskommen könnte. Da kommt man aber schnell in philosophische Betrachtungen: Welche Erzählung von Blade Runner ist die richtige?

Was ich bei Terminator 4 irrsinnig interessant finde, ist, dass einiges vom Film mit diesem Vorwissen einen Sinn ergibt. PD hat gefragt warum die Skynet Zentrale so ergonomisch gestaltet war. Weil eigentlich geplant war dort Cyborg-Hybriden leben und rumlaufen zu lassen. Skynet offenbart Marcus am Ende, dass er einen Kontroll-Chip im Kopf trägt, woraufhin dieser ihn sich einfach rausreißt. Im ursprünglichen Script war das eine stärkere Entscheidung zwischen Morgi-hafter-Glückseligkeit oder wahrer Menschlichkeit. Das Mensch-Maschinen-Monster Marcus wird öfter während dem Film gefragt, wer er sei, und die Antwort hätte dann die Radioansprache am Schluss gegeben: "Hier spricht John Connor. Wenn ihr das hört, dann gehört ihr zum Widerstand."

Zitat:
It's obvious that McG and Jonathan Nolan never really cracked their own third act, and without the death of John Connor they never found a reason for this movie to even exist. In effect what they've done with their undercooked third act is make a movie that's a TV episode - in the end everything is more or less back at the status quo. The biggest problem with Connor dying at the end of the original script is that his death carries no weight as he's a nobody throughout the film. But in the current movie, which feels like it's building to that death, it would have been the kind of surprise that works, one that's had a foundation laid.


Die meisten Zitate von hier:
http://www.chud.com/articles/articles/19577/1/E...VATION/Page1.html


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The Internet has both a long memory and the attention of a goldfish.
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