Tylers Kneipe Foren-Übersicht Tylers Kneipe

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste     RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 
Zum ChatSkypen

All the world's a stage - Theaterthread
Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9  Weiter Alle
 
Neues Thema eröffnen  Neue Antwort erstellen Tylers Kneipe Foren-Übersicht -> Discothèque
 
 
Autor Nachricht
Wichtel



Beiträge: 18028
Wörter pro Beitrag: 28

Private Nachricht senden E-Mail senden

BeitragVerfasst am: 16.07.2015, 08:59                                  +/-

Mit B. Cumberbatch.

Das mit den Auflagen für die Eintrittskarten ist mir für das UK aber nicht fremd, hätte ich schon ein paar Mal.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Wolter



Beiträge: 4300
Wörter pro Beitrag: 119
Wohnort: Hamburg
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 16.08.2015, 15:03                                  +/-

Lothiriel
Ich habe soeben eine Karte für Hamlet im Barbican bekommen.

Mal gespannt, was der Herr Cumberbatch so live auf einer Theaterbühne kann.

Zufälliger "Beifang" einer Podcast-Suche auf dradio.de – Vorsicht Spoiler:

Cumberbatch als Hamlet überzeugend aber nicht überragend (4'12) / Benedict Cumberbatch als Hamlet - Top oder Flop? (3'45) (Überschneidungen an verschiedenen Stellen...)

Bisher war meine positive Vorstellung vom britischen Theater die, daß auf der Insel es (so gut wie) keine eitlen Regisseure gibt, die (wie hier in Deutschland dem Hörensagen nach allzu oft üblich) sich einen Eingriff in den Urtext eines kanonischen Klassikers und eigenartige Regieeinfälle leisten würden... Geschockt

Daß es im Publikum offenbar trotzdem mehr Beifall als Pfiffe gab, schreibe ich den zahlreichen Sherlock-Cumberbatch-Groupies zu. Yes


_________________
Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 19.08.2015, 05:16                                  +/-

Naja, aktuell würde ich noch nichts für bare Münze nehmen, das Stück ist noch in den Previews, sprich: Die Inszenierung wird sich noch ändern, sie testen Publikumsreaktionen. Und eigentlich ist es die Gepflogenheit der Presse, daß die Berichterstattung erst mit der Premiere beginnt, wenn die endgültige Inszenierung steht. Wird natürlich außer Kraft gesetzt, wenn es so einen Hype um den Herrn Cumberbatch gibt und jeder der erste sein will, der in bester Regenbogenpressemanier mit möglichst großen Überschriften berichtet.

Die Rede ist übrigens wieder an ihren Originalplatz gewandert.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Euseppus



Beiträge: 8847
Wörter pro Beitrag: 63
Wohnort: Winterkatingen
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 19.08.2015, 08:45                                  +/-

So eine Aufregung, weil im Sprechtheater eine Stelle verändert wurde, ist absoluter Quatsch. Ich bin wirklich kein Freund davon, einen dramatischen Text bloß noch als Spielweise zu verwenden, aber es gibt Grenzen, innerhalb derer man ein Stück auch neu ausprobieren und abklopfen können muss. Sonst ist es nicht Kunst, sondern nur noch Museum. Und wenn die veränderte Stelle dann auch noch die heilige Kuh ist, die sogar der Theaterlaie bemerkt, ist die Aufregung darum doppelt idiotisch. Mir war gar nicht klar, wie stockkonservativ hier von Publikum und Kritik ans Sprechtheater herangegangen wird. Man hat halt für "seinen" Hamlet bezahlt und ist sauer, wenn man das Gleiche nicht zum 100. Mal anschauen darf. Ja keine Überraschungen, please.
In vielen Stücken, insbesondere bei Shakespeare, wird ja regelmäßig gekürzt, so wie im Musiktheater beispielsweise auch bei den stundenlangen Arienmarathons der Händelopern, da regt sich auch niemand drüber auf - weil es sinnvoll und zeitgemäß ist. Aber bitte nicht einen wichtigen Monolog in einen neuen Kontext setzen, da geht des Theaterspiessers Welt unter... Mit den Augen rollen

Gepostet am 19.08.2015, 09:48:

@Wolter: Als einzig möglichen Grund für die Bearbeitung eines Repertoire-Theaterstücks allen Ernstes Eitelkeit des Regisseurs anzuführen, ist schon ein starkes Stück.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Wolter



Beiträge: 4300
Wörter pro Beitrag: 119
Wohnort: Hamburg
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 19.08.2015, 23:54                                  +/-

Euseppus
@Wolter: Als einzig möglichen Grund für die Bearbeitung eines Repertoire-Theaterstücks allen Ernstes Eitelkeit des Regisseurs anzuführen, ist schon ein starkes Stück.

????? Hmws? Ach so, stimmt, ich vergaß als weitere passende Charakterzüge Egozentrik, Egomanie, Narzissmus, Profilneurose, napoleonischen Größenwahn und so Zeugs. zwinkern

Euseppus
So eine Aufregung, weil im Sprechtheater eine Stelle verändert wurde, ist absoluter Quatsch. Ich bin wirklich kein Freund davon, einen dramatischen Text bloß noch als Spielweise zu verwenden, aber es gibt Grenzen, innerhalb derer man ein Stück auch neu ausprobieren und abklopfen können muss. Sonst ist es nicht Kunst, sondern nur noch Museum. Und wenn die veränderte Stelle dann auch noch die heilige Kuh ist, die sogar der Theaterlaie bemerkt, ist die Aufregung darum doppelt idiotisch.

Äh nö, umgekehrt wird ein Schuh draus: wenn die veränderte Stelle als "heilige Kuh" ganz besonders prominent ist – und hier handelt es sich nun mal um den populärsten Monolog nicht nur Shakespeares, sondern wahrscheinlich überhaupt aller Theaterliteratur – dann ist nicht die Aufregung darum, sondern die Veränderung selbst (= das Herausreißen aus dem vom Autor vorgegebenen Kontext) das doppelt Idiotische.

Lothiriel
Die Rede ist übrigens wieder an ihren Originalplatz gewandert.

Puh.

Selbstverständlich soll(te) ein heutiger Regisseur beim Inszenieren eines schon asbachuralten Theaterstücks das "Museale" nach Möglichkeit vermeiden – aber wenn er sich in diesem Bestreben nicht auf seine Führungsqualitäten verläßt, durch die seine Schauspieler zu überzeugenden Leistungen angestachelt werden (sollten), sondern er außerdem nicht umhin zu können meint, die Kontexte und die Dramaturgie des Stücks durch Textumstellungen verändern zu müssen, dann zeigt er mE nicht Größe, sondern Schwäche.
Das heißt übrigens nicht, daß ich ein kompromißloser Gegner jeglicher Textveränderung wäre. Manche ausufernde Stücke müssen einfach mehr oder weniger stark gerafft – also gekürzt – werden. Derjenige Regisseur, der seine eigene Theaterarbeit immer noch verhältnismäßig bescheiden als einen Dienst an dem jeweiligen Dramatiker begreift, der bemüht sich beim Kürzen (in Zusammenarbeit mit seinem Dramaturgen) um "journalistische Unsichtbarkeit"¹, also um die Kunst, den Zuschauer die "Sprungstellen" im Handlungsbogen nicht merken zu lassen (was bei Händelopern, deren Arien die Handlung ja eher aufhalten als vorantreiben, natürlich besonders einfach ist zwinkern). Derjenige eingebildete Fatzke hingegen, der von seinem eigenen Genie überzeugter ist als von dem des aufgeführten Künstlers, der sorgt mE dafür, daß solche Texteingriffe so sichtbar wie Zaunpfähle sind („Kuckt mal, was ich Tolles machen [mir herausnehmen] kann!“). (Zur Hölle mit dem Regietheater! Yes)

Wegen Händel (s.o.) apropos Oper: vor zwei Wochen gab es im ARD-Radiofestival nach obligatorischem Konzert (mit den Spezis Gerhaher und Huber zwinkern) und obligatorischer Günni-Zwiebel das obligatorische Gespräch, in diesem Falle war der Interviewte der grundsympathische Thomas Hampson → hörstu ab 16'36 bis zum Schluß.

Die regisseurselbstherrlich anmaßende Verwandlung des sprichwörtlich gewordenen feudalistischen Frauenaufreißers in einen Drogendealer oder einen Motorradgang-Boß ist nun mal gequirlte Scheiße. Yes


_____________________________
¹ "journalistisch" ist die Kunst des Redigierens eines Textes, so daß der im Radio eine gewünschte Zeitlänge bekommt, oder in der guten alten Printzeitung eine vorher genau definierte Papierfläche exakt ausfüllt – aber nach dieser Bearbeitung sogar der Textautor selbst nicht so schnell merkt, was gestrichen wurde. zwinkern


_________________
Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 21.08.2015, 19:30                                  +/-

Euseppus
Mir war gar nicht klar, wie stockkonservativ hier von Publikum und Kritik ans Sprechtheater herangegangen wird.


Mir ging's in meinem Beitrag überhaupt nicht darum, daß die Rede irgendwohin gewandert ist. Wenn so eine Entscheidung im Kontext einer bestimmten Inszenierung Sinn ergibt: Nur zu! Ich mag die Praxis auf der Insel, daß Stücke oft genug mehr oder minder "werkgetreu" aufgeführt werden, so daß sie jeder kennt, und dann gelegentlich mal anders inszeniert, so daß es spannend bleibt, sich eben mal andere Versionen anzuschauen.

Was ich aber beim kommenden Hamlet überhaupt nicht mag, ist der Hype, den die Presse veranstaltet. Das Stück ist in den Previews, das ist eine Phase, in der die letzten Kleinigkeiten getestet und evtl. noch geändert werden, aber in der die Inszenierung weitestgehend steht, und in der Zuschauerreaktionen auf Details getestet werden. Es waren auch weniger die Zuschauer, die die geänderte Position der Rede kritisiert haben, bei denen war es - nach dem, was ich bisher so gehört habe - eher eine verwunderte Zurkenntnisnahme, man hat in der Pause was zum Diskutieren gehabt, und irgendwie hat's wohl funktioniert. Während der Previews schreibt eigentlich keine Zeitung irgendwelche Kritiken, da gilt normal so ein stillschweigendes Abkommen. Es führt Previews ja auch ad absurdum! Erstens ist das Stück noch nicht im fertigen Zustand, es ändert sich allabendlich noch ein bißchen, was also soll ein Leser mit so einer Kritik anfangen? Entweder er war an dem Abend selbst im Theater, dann braucht er nicht die Meinung eines Kritikers, oder er war an dem Abend nicht dabei, dann wird aber die Kritik über eine Version des Stückes sein, die exakt so nie wieder gespielt wird. Zweitens geht es wie schon geschrieben um das Testen der Publikumsreaktionen. Wie soll denn Publikum noch unvoreingenommen sein, wenn Zeitungen wie die Times solche Headlines bringen?
Ich sehe das sehr kritisch… vielleicht war die geänderte Position des Monologs nur ein Test, ob er da funktioniert, vielleicht baut(e) die ganze Inszenierung auf so einer Art Rückblende auf und wird jetzt hektisch umgestrickt, man weiß es nicht. Aber ich zweifle arg, daß es einem Stück guttut, wenn so kurz vor der Premiere nochmal so heftig umgestrickt wird.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 21.08.2015, 20:03                                  +/-

Andere Dinge:

Das Sadler's Wells (für die, die es nicht wissen: Das ist eines der weltweit führenden Tanztheaterhäuser) hat dieses Jahr als Weihnachtsprogramm wieder Matthew Bourne's Sleeping Beauty auf dem Programm. Falls jemand von euch also im Winter in London weilen sollte und Lust auf Ballet, Tschaikowski und eine sehr märchenhafte Ausstattungsorgie hat: Absolute Empfehlung meinerseits! Sie folgen aber nicht soooooo ganz dem klassischen Märchen und es gibt ein paar Twists in der Story, bitte vorher nichts drüber lesen, wenn man das gucken möchte.
Matthew Bournes Truppe sind übrigens die, die vor Jahren die männliche Variante von Schwanensee gemacht haben, die man auch am Ende vom Billy-Elliot-Film sieht.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 27.08.2015, 18:09                                  +/-

Sitze jetzt im Barbican gemütlich in eine Couch gefläzt und hier rennen keine hysterischen Fangirls rum und die Warteschlange für Return Tickets ist eine Stunde vor Vorstellungsbeginn exakt 6 Personen lang. 4 davon männlich, die beiden Frauen würde ich auf mindestens Mitte 30 schätzen. Irgendwie klang das in der Presse alles wilder.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 27.08.2015, 21:18                                  +/-

Gedanken in der Pause: in dieser Inszenierung ist es völlig wumpe, wo die Rede ist, man hätte sie auch streichen können. Und die Kritiker, die sich auf diese eine Sache gestürzt haben, kennen den Text nicht gut genug, um unauffälligere, aber viel weitreichendere Änderungen zu bemerken. Ich bin fasziniert.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Oxford
Dr. Olympics


Beiträge: 49309
Wörter pro Beitrag: 34

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 27.08.2015, 21:34                                  +/-

Aus meinem Schweigen spricht der blanke Neid.


_________________
Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Nichtraucher
Fun Bobby


Beiträge: 41179
Wörter pro Beitrag: 37

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 27.08.2015, 21:35                                  +/-

Und wie ist Engelbert Humperdink so?


_________________
You met me at a very strange time in my life.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 27.08.2015, 23:07                                  +/-

Groß und dünn.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Euseppus



Beiträge: 8847
Wörter pro Beitrag: 63
Wohnort: Winterkatingen
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 28.08.2015, 06:28                                  +/-

Ich hab immer ein bisschen Angst, hier draufzuklicken, weil ich dann bloß wieder erkenne, wie öde und wertlos mein Leben ist. Traurig

Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 28.08.2015, 10:21                                  +/-

Bericht folgt, wenn ich nicht mehr unterwegs bin und auf einer richtigen Tastatur tippen kann.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 30.08.2015, 22:17                                  

Hamlet
Barbican




Ein gigantischer „Vorhang“ aus einem silbrigen, glitzernden, spiegelnden Material ist horizontal zweigeteilt und fährt langsam nach oben und unten auf, so daß in der Mitte ein Spalt entsteht, der den Blick freigibt auf den grübelnden Hamlet, der in seinem Kinderzimmer kniet, in Erinnerungen schwelgt und um seinen Vater trauert. Dazu erklingt Musik aus dem Plattenspieler:

There was a boy
A very strange enchanted boy
They say he wandered very far
Very far
Over land and sea
A little shy and sad of eye
But very wise was he

And then one day
A magic day he passed my way
And while we spoke of many things
Fools and kings
This he said to me
"The greatest thing you'll ever learn
Is just to love and be loved in return"

"The greatest thing you'll ever learn
Is just to love and be loved in return"


(Und wenn man mich fragt: Hier hätte der Sein-oder-nicht-sein-Monolog sehr gut gepaßt.)
Dann fährt der Vorhang weiter auf und gibt den Blick frei auf das Innere von Schloß Elsinore. Ein James-Bond-Film könnte nicht besser anfangen. Ich habe noch nie so ein gigantisches Bühnenbild gesehen! Ehrlich, da kann man meine Wohnung zweimal draufstellen und es wäre immer noch ein bißchen Platz, und dann gehen noch Räume nach hinten auf, in die man immer nur ein bißchen durch die Türen schauen kann. Ich hoffe für die Schauspieler, daß sie Kilometergeld bekommen, die müssen ganz schön laufen. Jedenfalls bin ich ganz verliebt in dieses Bühnenbild und habe die ersten Minuten damit verbracht, alle Details zu erfassen und zu sortieren, man wird am Anfang von dem ganzen Prunk ziemlich erschlagen. Und auch die Kostüme von Claudius und Gertrude, der Wahnsinn! Man hat die erste Szene vom Geist gestrichen und beginnt direkt mit dem Hochzeitsbankett. Kein Verlust, wenn man mich fragt, ich hab mich durch diese Geisterszene schon häufiger durchgelangweilt, er erscheint sonst halt den Wachen, sagt nix, die Wachen versuchen‘s ein paarmal mit der Ansprache, keine Reaktion, und ein paar Szenen weiter erzählen sie Hamlet eh nochmal haarklein, was passiert ist. Reicht doch, wenn dieses Nacherzählen drin ist. Aber zurück zum Hochzeitsbankett: Alles sehr prunkvoll, es ist eben die Hochzeit der Königin mit dem zukünftigen König, da darf man schon mal auf den Putz hauen und das große Hofzeremoniell durchziehen. Und mittendrin die Nebelkrähe Hamlet, der einzige schwarze Fleck, Cumberbatch sitzt wie ein moppernder Teenager unter den ganzen Staatsgästen und geht allen auf den Sack. Und jetzt wünschte ich mir, daß viele Kritiker ein wenig mehr kunsthistorische Bildung hätten, denn es ist ziemlich schnell ziemlich offensichtlich, daß die großen Themen im Stück aufgesplittet und verteilt wurden: Cumberbatch als Hamlet darf sich mehr auf das Zwischenmenschliche stürzen und die fieseren Abgründe der Seele erkunden und sich auf die ganzen subtilen Machtspiele und Intrigen konzentrieren, während das Thema Zeit und Verderben/Vergehen/was bleibt vom Bühnenbild durchexerziert wird, von Hamlets alten Kindersachen, die noch in irgendwelchen Ecken verstauben, über diverse Vanitasmotive (da kann man wirklich Wer-findet-die-meisten spielen) bis hin zum… äh… Untergang des Schlosses. Daher auch mein Ausspruch, daß es in dieser Inszenierung egal ist, wo diese Rede steht, das Bühnenbild predigt sie nämlich die ganze Zeit. Ein nicht uncleverer Zug, mit einem Schauspieler wie Cumberbatch dann mal die anderen Seiten vom Stück zu beleuchten, denn der Herr hat ein unheimliches Timing und eine Begabung, die kleineren Momente rauszuspielen. Außerdem gibt es ein sehr starkes Ensemble, da macht es Spaß, die Personenkonstellationen, Allianzen und Intrigen zu sezieren. Wer hier die One-Man-Show erwartet und sich Cumberbatch als deklamierenden Hamlet wünscht, wird wohl bitter enttäuscht, er ist mehr der subtile Marionettenspieler, der die anderen durchschaut, verachtet, manipulieren will, aber gegen einen Machtmenschen wie Claudius dann zu jung, naiv und unerfahren ist und scheitert. Scheitern muss.
Claudius wird gespielt von Ciarán Hinds (Mance Rayder für die Game of Thrones Gucker), der in der Tat eine sehr beeindruckende Bühnenpräsenz hat, ihm glaubt man den König, der die Krone an sich gerissen hat. Ihm zur Seite steht Anastasia Hille als würdevolle und glamouröse Königin Gertrude, Sian Brooke wirkt als Ophelia sehr jung, verletzlich und unerfahren, Leo Bill ist mir als Horatio nicht weiter aufgefallen, man hat ihm aber gefühlt auch einiges an Text genommen, Matthew Steer und Rudi Dharmalingam als Rosencrantz und Guildenstern waren ein großartiges Duo, Sergo Vares hatte als Fortinbras ungewöhnlich viel Text, der ihm gegönnt sei, ein eindrucksvoller Kommandant, und dann wäre da noch Kobna Holdbrook-Smith als Laertes. Bei den Rivers-of-London-Büchern mag ich seine Betonung zwar nicht, aber eine tolle Stimme hat er, und wenn er Shakespeare-Verse spricht… huiuiui. Meinetwegen hätte er sich stundenlang mit Cumberbatch kabbeln und duellieren können, Stimmporno der Extraklasse! Und beide gerade sehr gut durchtrainiert, da kann man beim Fechten durchaus hinschauen. Wenn man hier den Text (den ich früher schon mal als viel zu lang bemängelt habe) nicht gekürzt hätte, es hätte mich nicht gestört. Es wäre mir egal gewesen, was sie gesagt hätten, solange sie einfach weiter geredet hätten. hach



Leider sterben sie nun einmal viel zu schnell und schon steht Fortinbras in der Tür, um Dänemark auf die nicht ganz so freundliche Tour zu übernehmen. Fortinbras haben sie hier tatsächlich mal nicht weg- oder stark zusammengekürzt, das Stück endet nicht mit Horatios „And flights of angels sing thee to thy rest!“, sondern mit Fortinbras und „Go, bid the soldiers shoot.“

Die Produktion musste viel Prügel einstecken für ein übertriebenes Bühnenbild oder dafür, daß alles zu groß ist oder manches nicht so besondert subtil, oder, oder, oder. Wenn ihr mich fragt: Wahrscheinlich kann man es nicht richtig machen. Vor anderthalb Jahren gab es Gemotze darüber, daß Coriolanus mit Hiddleston in einem zu kleinen Theater mit zu wenig Ausstattung gespielt wurde, jetzt ist die Hamletproduktion halt zu groß und zu gut ausgestattet. Und zu durchgestylt und natürlich nicht klassisch genug und nicht innovativ/experimentell genug. Sie ist aber eben auch nicht für das klassische, bildungsbürgerlich-intellektuelle Theaterpublikum gemacht, unter den Zuschauern sind viele, die Hamlet zum ersten Mal sehen oder die überhaupt zum ersten Mal ins Theater gehen. Die Inszenierung ist vom Stil her eher an Baz Luhrmanns Verfilmung von Romeo und Julia angelegt und richtet sich an ein Publikum irgendwo zwischen 15 und 40. Und ich find‘s gut, wenn Teenagermädchen sich durch Shakespearetexte im Original quälen, um ihr Idol verstehen zu können, und wenn sogar Teenagerjungs sich in Gruppen zusammenrotten und ins Theater gehen, um den coolen Typen aus Sherlock und Star Trek zu sehen. Die könnten ja auch Justin Bieber (oder ein entsprechendes weibliches Äquivalent, da fehlen mir Namen) anhimmeln, das wäre viel schlimmer!

Ansonsten möchte ich noch mein Mitleid für die Bühnenarbeiter ausdrücken:
Am Ende des ersten Aktes bricht ein Sturm los, die Türen von Elsinore schlagen auf und Blätter wehen auf die Bühne, nach der Pause ist das halbe Set unter Erdhügeln begraben. Wer auch immer da hinterher aufräumen muss… ich bin froh, daß ich das nicht bin.


Ciarán Hinds als Claudius. Und ungefähr ein Drittel der Bühne.


Anastasia Hille als Gertrude. Und viel Dreck.

Ach ja, und ich bin immer noch verwundert, daß so über die Position der Rede diskutiert wurde, aber über andere Änderungen geschwiegen wurde. Hamlet spielt zum Beispiel bei dem Stück im Stück mit und übernimmt die Rolle des Schurken, der seinen König vergiftet, um selber König zu werden. Er ist nicht der passive Beobachter von Claudius, er konfrontiert diesen so direkt. Und trägt hinterher dadurch das Königskostüm, als er mit sich hadert, ob der Claudius erstechen soll oder nicht. Dadurch wird überdeutlich, daß er - würde er den Königsmord begehen - nichts anderes macht als das, was Claudius schon vorher tat. Mit dem gleichen Ergebnis, nämlich der Ergreifung der Krone für sich selber. Warum war sowas nicht Thema? Da ist überhaupt einiges an Text zwischen den Personen hin- und hergeschoben worden. Fällt das nicht auf? Ist das den Kritikern egal?
Da wird lieber drüber gemeckert, daß Hamlet ein Spielzeugsoldatenkostüm trägt als er den Wahnsinnigen spielt. Fand ich passend, seine Eltern behandeln ihn ja wie ein Kind und die Mutter wollte doch, daß er seine nightly colours ablegt. Was gerufen wird, kommt, ne? Und es ist ganz großes Kino, wie da jemand den Hofstaat und die Pappnasen Rosencrantz und Guildenstern als sein Regiment durch die Gegend kommandiert und die nervigste Person am Hof ist. Und der einzige, der dann bunt gekleidet ist, während der Rest der Welt immer düsterer wird, something rotten und so.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Euseppus



Beiträge: 8847
Wörter pro Beitrag: 63
Wohnort: Winterkatingen
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 31.08.2015, 09:03                                  +/-

Dadurch wird überdeutlich, daß er - würde er den Königsmord begehen - nichts anderes macht als das, was Claudius schon vorher tat. Mit dem gleichen Ergebnis, nämlich der Ergreifung der Krone für sich selber. Warum war sowas nicht Thema? Da ist überhaupt einiges an Text zwischen den Personen hin- und hergeschoben worden. Fällt das nicht auf? Ist das den Kritikern egal?
Da wird lieber drüber gemeckert, daß Hamlet ein Spielzeugsoldatenkostüm trägt als er den Wahnsinnigen spielt.


Weil 90 % aller Kritiker ahnungslose, parasitäre Egomanen sind. Yes

Gepostet am 31.08.2015, 10:04:

Achja, und wieder mal eine ganz ganz große Kritik Deinerseits. Smilie
Ein wirklich mega-beeindruckendes Bühnenbild... Überrascht

Nach oben
Antworten mit Zitat
Arianrhod



Beiträge: 1090
Wörter pro Beitrag: 88

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 31.08.2015, 19:43                                  +/-

Ja, wirklich, Loth, ganz fantastische Kritik! Ich bin tief beeindruckt. Und wenn ich schon nicht die Theaterstücke sehen kann, die du rezensierst, dann kann ich doch wenigstens deine tollen Kritiken lesen. Smilie

Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 02.09.2015, 06:55                                  +/-

Dankeschön! Smilie

Euseppus
Weil 90 % aller Kritiker ahnungslose, parasitäre Egomanen sind. Yes


Aber immerhin hat man hinterher ein schönes Smalltalkthema. hähö

Euseppus
Ein wirklich mega-beeindruckendes Bühnenbild... Überrascht


Yes Was man zum Beispiel beim ersten Bild nicht sieht: Das stammt von der Hochzeitstafel. Vor Hamlet sieht man ja so ein bißchen Geweihdeko und ein ausgestopftes Vögelchen, damit war der ganze Tisch dekoriert. Sah einerseits nach einer kitschigen Szene am Waldboden aus, andererseits gaben die Geweihe doch ein eher morbides Gestrüpp ab. Was auf dem Bild fehlt: Über dem Tisch hingen so eine Art Wolken aus gebleichten Ästen, die waren auch überall im Schloß als Deko angebracht, paßte ganz gut zum weißen Hochzeitsthema… bis man die über der Festtafel näher anschaute und feststellte, daß dort jagende Raubvögel drin versteckt waren.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Nichtraucher
Fun Bobby


Beiträge: 41179
Wörter pro Beitrag: 37

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 02.09.2015, 12:40                                  +/-

Die Verfilmung würde ich mir anschauen.


_________________
You met me at a very strange time in my life.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 05.09.2015, 17:13                                  +/-

National Theatre Live am 15.10. bringt den Hamlet übrigens auf die Kinoleinwand.


Passend zu dem Thema "Inszenierungen" gab es vor kurzem ein Interview mit Robert Icke für WhatsOnStage: Robert Icke: 'Classics were never meant to be boring'

Robert Icke ist einer der Regisseure, die diese Saison am Almeida Theatre griechische Klassiker auf die Bühne gebracht haben. (Was ich leider nicht sehen konnte, aber mir erzählen viel zu viele Leute, wie gut das war/ist.)

I don't buy the short attention span argument; I think people who say that are usually advocating work that is plain boring. I think the challenge is that people have more options. For the price of a ticket to Oresteia they can buy the full box set of The Sopranos, and why shouldn't they? So we have to really make them an offer, we have to compete. We have to offer a live experience that is more electric and dangerous than one they could have in their living room...

Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 08.10.2015, 20:25                                  +/-


Nach oben
Antworten mit Zitat
Lothiriel
Wissende


Beiträge: 7629
Wörter pro Beitrag: 56
Wohnort: Here in my room
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 02.01.2016, 00:17                                  +/-

Hangmen
Wyndham‘s Theatre


Hangmen war die Überraschung meines letzten London-Aufenthaltes. Freunde hatten vorab gemeint, daß es saukomisch wäre und ich es unbedingt sehen müsse, ich hab nur mit einem halben Ohr hingehört und das unter „Jaja, wenn ich nix Interessanteres finde.“ abgespeichert und mir eigentlich nur gemerkt, weil Johnny Flynn mitspielt und ich den unter ganz viel Make-Up und Kostüm schon in Twelfth Night bewundert habe. Wär ja vielleicht auch ganz spannend, den mal in was anderem, „normaler“ zu sehen. Ich bin da also gänzlich unvorbereitet rein, hab mich gefreut, daß ich einen Dayseat ergattert habe (und mit der Karte noch durch die Absperrungen der Star-Wars-Premiere am Leicester Square gehen konnte, mein Gott ist BB-8 niedlich!) und dann saß ich also im Theater, ohne auch nur einen einzigen Blick ins Programmheft oder auf Kritiken geworfen zu haben. Der erste Akt hat mich dann auch ziemlich umgehauen, das Stück ist ra-ben-schwarz, voll mit sehr skurrilen Charakteren, intelligenten und schlagfertigen Dialogen und es gibt schon im ersten Akt diverse Wendungen, die man so nicht unbedingt erwarten würde, und diese Wendungen nehmen an Absurdität und Tempo im zweiten Akt nochmal zu.
In der Pause hat sich das dann mit einem Blick ins Programmheft erklärt: Das Stück ist das erste Stück seit Jahren von Martin McDonagh, der ist hier besser bekannt als Drehbuchautor und Regisseur von „Brügge sehen… und sterben“.

Hangmen hatte vor ein paar Monaten am Royal Court Premiere und ist dort ziemlich abgefeiert worden, weshalb es jetzt noch bis Anfang März im West End läuft. Ich weiß nicht, wer mehr Spaß an dem Stück hat(te): Der Autor beim Schreiben, die Schauspieler beim Zelebrieren ihrer Rollen oder das Publikum.

Das Stück beginnt mit der Hinrichtung eines Mannes, der sich dagegen natürlich mit Händen und Füßen wehrt und seine Unschuld beteuert. Hilft alles nichts, er endet am Galgen, Henker Harry Wade versteht sein Handwerk. Zwei Jahre später schreiben wir das Jahr 1965, die Todesstrafe wird in Großbritannien abgeschafft, Harry Wade steht fortan daher nicht mehr neben dem Galgen, sondern hinter der Theke seines Pubs in Nordengland und bedient dort die Hebel. Dabei schwelgt er gerne in alten Zeiten und Geschichten und hat ein dankbares Publikum, bestehend aus einem Haufen mittelalter und alter Männer, die einzigen Frauen sind seine Frau Alice, hinter der Theke am zapfen und ihre eigene beste Kundschaft, und die Tochter: übergewichtig, im Teenageralter, schüchtern und immer am schmollen. Die anwesenden Männer… alles Sonderlinge. Und alle kennen sich seit Jahren, wahrscheinlich ihr ganzes Leben.


Das Inventar des Pubs, Harry Wade ist der Zweite von rechts

In diese Idylle platzt eines Tages Mooney, ein Fremder aus dem Süden. Anders gekleidet, bestellt seltsame Dinge an der Theke, zitiert Philosophen und ist schlichtweg suspekt. Ein Störelement. Mooney hat an dieser Rolle des Störelementes richtig viel Spaß, der lebt den inneren Advocatus Diaboli in vollen Zügen aus und tritt auf jedes Hühnerauge, das er finden kann. Selber beschreibt er sich als „vaguely menacing“, das trifft es noch am ehesten, man wird aus diesem Charakter nicht schlau. Dann taucht noch ein Zeitungsreporter auf, der Harry Wade interviewen möchte, der weigert sich zunächst, aber nachdem er als zweitbester Henker bezeichnet wird, muss er dann doch ein paar Dinge klarstellen, geht ja nicht, daß jemand besser ist. Derweil beginnen im Pub Spekulationen darüber, ob die Hinrichtung, die man am Anfang gesehen hat, tatsächlich rechtmäßig war, und was genau der Fremde damit zu tun hat. Nachfahre? Vielleicht aber auch der eigentliche Mörder? Damals ging es um die Entführung und den Mord an einer jungen Frau. Und prompt verschwindet die Tochter von Harry Wade. Zufall? Und was genau verbirgt sein ehemaliger Assistent? Außer seiner damaligen unehrenhaften Entlassung wegen perverser Handlungen…


Johhny Flynn als Mooney und Bronwyn James als Shirley

Besetzt ist das Stück großartig, da ist keiner auf der Bühne, bei dem man denkt: Och nee. Besonders hervorzuheben wäre da aber einerseits David Morrissey als selbstgerechter, über alle Zweifel erhabener Harry Wade. Sein Wort gilt! Außerdem Bronwyn James als Tochter, die einem trotz des Teenagergehabes nicht unsympathisch wird, und vorneweg Johnny Flynn als Mooney, der es so verdammt oft geschafft hat, das Publikum durch minimale Gesten oder Veränderungen in der Mimik zum Zusammenbrechen vor Gelächter zu bringen, nur damit einem das Gelächter 0,73 Sekunden später im Hals steckenbleibt.

Ich fand es sehr angenehm, daß das Stück nicht mit einem erhobenen Zeigefinger daherkommt und die Todesstrafe von vornherein als falsch bezeichnet, es ist in keinster Weise moralisch wertend, aber es wirft eine Menge Fragen auf und ändert seine Sympathieträger dauernd. Mal will man Leute hängen sehen, ein paar Sekunden später kommen neue Fakten auf den Tisch und man denkt: „Oh mein Gott, doch unschuldig!“, nur damit sich das Ganze kurz darauf wieder dreht. Sowas führt doch viel deutlicher vor Augen, wie hoch die Fehlerquote bei Verurteilungen sein kann, als jede Predigt oder Erörterung.

Ich vergebe 10/10 baumelnden Seilen und fordere Craggan hiermit zum Bierdeckelklau auf:

Das sind meine beiden, ich weiß nicht, ob es noch mehr gibt.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Tylers Kneipe Foren-Übersicht -> Discothèque Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9  Weiter Alle
Seite 8 von 9

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Impressum. Powered by phpBB © 2001, 2006 phpBB Group. Deutsche Übersetzung von phpBB.de