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Tagebuch eines Newbies
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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 07:46                                  

Mittwoch, 30.12.2009

Liebes Tagebuch,

ich bin soooooo nervös! Heute habe ich den ganzen Tag die Kneipennamen geübt; also, die Kneipennamen in Kombination mit den RL-Namen und allen Fotos, die ich in den Threads zu den Leuten gefunden habe. Immer in Zweierkombinationen, erst Kneipennamen und RL-Namen, dann RL-Namen und Fotos, dann Kneipennamen und Fotos, dann wieder alle drei!
Jetzt bin ich ganz schön geschafft, liebes Tagebuch!
Aber: Glücklich. Ja, ich bin glücklich, weil ich meine Internet-Helden persönlich kennenlernen darf, und da will ich einfach alles richtig machen, jawoll! Spitze
„Komm, mach nicht so einen großen Bohei drum!“
Sagt Celeb, meine liebe Frau, doch da tatsächlich zu mir.
Sie hat ja auch gut reden, so als Kneiplerin der ersten Stunde.
Ich aber frage mich: Werden sie mich akzeptieren? Werde ich wortgewandt genug sein? Werde ich auch niemanden verwechseln?

Um ganz sicher zu gehen, habe ich ja schon als Vorbereitung vor zwei Monaten angefangen, jeden Tag ein Userfoto aus dem Gedächtnis zu zeichnen. Dies allerdings nicht mit normalen Bleistiftstrichen, sondern mit winzig kleinen Buchstaben, denen, aus denen der Kneipenname des Users besteht, um es besser vernetzen zu können.
(Eine befreundete Galeristin, die die Blätter bei uns herumliegen sah, hat spontan angeboten, die Zeichnungen auszustellen; sie war ganz begeistert und meinte, damit würde ich der neue aufgehende Stern an Deutschlands zeitgenössischem Kunsthimmel werden. Aber, liebes Tagebuch: Das geht ja nun wirklich nicht. Außerdem waren das ja nur Erinnerungsübungen und keine Kunst. Freundlich, bescheiden aber bestimmt habe ich abgelehnt.)

Ganz zu schweigen von den täglichen zwei Stunden Üben am Klavier seit einer Woche, um aus der Kneipen-Klavier-Impro wirklich das raus zu holen, was ich mir dafür vorstelle. - Ich muss ja dem hohen Anspruch der Kneipe gerecht werden!!
Neben mir liegt Celeb ruhig atmend im Bett, eingeschlafen über ihrem 6.-mal-Lesen eines Walter-Moers-Romans.
Ich bewundere ihre Ruhe.
SO VIEL STEHT AUF DEM SPIEL! Yes

Draußen, auf dem Gang, steht, in würdiger Umrahmung, das Allerheiligste der Kate, das Kneipenlexikon.




Ach, in düsteren Stunden, in denen kein Lichtschein durchdringt, wie oft las ich da schon in den klugen, weihevollen Gedanken, die das Buch durchströmen - und genauso oft richteten mich die klaren, weisen Worte wieder auf. Lass auch die nächsten wichtigen Tage das Kneipenlexikon mein Führer sein, Du Geist der Silvester-Kneipe! Smilie

Drück mir die Daumen, dass ich heute nacht gut schlafen kann, liebes Tagebuch.
(Hach, ich bin ja so aufgeregt...!!!!!!!)
Dein Winifred*

*RL-Namen von der Red. geändert.


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"Jeder spricht Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut." (Michel de Montaigne)

Zuletzt bearbeitet von Euseppus am 07.01.2010, 09:12, insgesamt einmal bearbeitet
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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 09:02                                  

Donnerstag, 31.12.2009 / 1.1.2010

Liebes Tagebuch,
nun ist es schon lange nach Mitternacht, der Jahreswechsel ist vollzogen, die Kneipler, meine großen Heroen, sie sind da – was muss ich Dir aber erzählen:
Welch wundersamer Tag! Ich bin noch ganz verwirrt, ja so, dass mir richtig gehend der Kopf schwirrt!
Die Kneipler – sie - … sie sind so ANDERS, als ich sie mir vorgestellt hatte! ?????

Als erste kamen die Kölner (schon um 14.14 Uhr, viel früher als erwartet – Gott, mir wäre fast das Herz in die Hose gerutscht!); ich gleich runter zur Tür, um Triskel, Thanil und Titania willkommen zu heißen. Ich also jedem meine Hand hingestreckt, in die Augen geguckt, „Hallo Drusabella*, hallo Guntfried*, hallo Fräulein Denisowitsch*, schön, dass Ihr...“
Thanil: „Bist Du die Neue?“
Ich:“-------“
Triskel: Die neue Userin.“
Ich: „Also – ja, aber ich bin eigentlich ein-“
Titania: „Nimm das mal.“
Woraufhin mir alle drei auf einmal ihr Gepäck überreichten.
Das war gar nicht mal so leicht, liebes Tagebuch. Die letzten Taschen musste ich auf der Nase balancieren und mit den ausgespreizten kleinen Fingern nehmen. (Was war ich froh, bereits im Oktober mit Muskel-Aufbau-Training begonnen zu haben, um auch körperlich mit dem Anspruch der Kneipe mithalten zu können. Hatte ich doch oft genug Glaurungs Fotos neidisch betrachtet...)
Auf meinen fragenden Blick hin erklärte Thanil lakonisch:
„Ist so Sitte. Beim ersten Treffen macht der Newbie die ganze Scheißarbeit. (An seinen Fingernägeln pulend:) Fühl Dich geehrt und so.“
Geehrt?! Liebes Tagebuch, hätten meine fünf Tüten zwischen den Zähnen es zugelassen, ich hätte ein breites, stolzes Grinsen den ganzen Weg den engen Treppengang hinauf bis in den zweiten Stock im Mund gehabt! Das Persönlichste meiner großen Idole vertrauten sie mir an, ohne mich vorher genauer zu kennen, sie verschenkten freiweg an mich ihr Vertrauen!
Na gut, das mit dem Geschlecht würde ich noch klären müssen...

Und so trafen sie alle nacheinander ein, Helcaraxe (Görgen-Kallheinz*), Psycho Dad (Horst*), Schalk (Mr. Babalooba*), Athene (Osmosina*), hatata (Gordon*), Ludy (Schorschinetta*), Nichtraucher (Utzfried*), Olmops (Heinz-Kevin*) und seine Freundin Annaberta*, Eiranion (Bruder Jorge*), Lothiriel (Sangriella*), Ramujan (Ullaf*) und der Ersteller, den alle „Tyler“ nennen (Tyler).
(Mit Bedauern ist festzuhalten, dass mehrere Hauptkneipler wie z. B. Oxford (Jengenhans*) nicht erscheinen konnten...)
Erschöpft, aber glücklich setzte ich mich auf die Stufen und atmete durch. Mein Zahnfleisch blutete, meine Finger waren dunkelblau verfärbt – aber vor meinem inneren Auge sah ich blinkend schon meine erste Sternbewertung für meine treuen Dienste beim Kneipen-Silvester.

Ganz zuletzt läutete es noch an der Tür, als alle schon längst die Quartiere bezogen hatten und es draußen dunkel geworden war.
Als ich öffnete, stand draußen jemand in offenkundiger Science-Fiction-Fan-Bekleidung, ganz in roboterhaftem Stahl, mit rotleuchtendem Sichtschlitz im Gesicht. Auf mein Anfragen hin stellte er sich lakonisch nur mit „Zylone“ vor und betrat dann das Haus.
Ich habe ihn seltsamerweise nur ein einziges weiteres Mal wiedergesehen.

Nur eine kam nicht an: einBaum (Jeanette-Jennifer*). Aus einem Grund, der per SMS nicht ganz klar wurde, hatte sie ihren Trip mit der Deutschen Bahn nicht zu Ende führen können – und kam verspätet an, so dass ich sie mit dem Auto unten im Dorf abholen durfte.
Als sich in meinen Scheinwerfern eine kleine, adrette Gestalt mit großen Augen und Schmollmund zeigte, hielt ich an. „Na, darf ich Dich mitnehmen?“ lächelte ich hinter heruntergekurbeltem Fenster.
„Ey, das Grinsen kannst Du wieder einstecken, sonst kriegst Du genauso dicke Lippe wie die Bahn-Schaffner; die wollten mir auch blöd kommen, und da hab ich ihnen aber-“
Während einBaum erzählte, wie sie im IC durchgegriffen habe, überlegte ich verzweifelt, was ich falsch gemacht haben könnte. Schließlich nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und unterbrach sie mitten in „Und dieser Taxifahrer, ey, ich sag Dir-“ mit den Worten: „Komm, steig doch erstmal ein, ich fahr Dich hoch und...“

Ich weiß jetzt, dass es etwas namens „untrue“ ist, an Stelle eines Newbies eine so wichtige Kneiplerin wie einBaum NICHT persönlich mit ihrem Gepäck hochzutragen. Es wäre auch nicht so schwierig gewesen (wegen meines Krafttrainings vorher), wenn die leichte Last in meinen Armen nicht den ganzen Weg nach oben so wild gestikulierend von ihrem In-die-Schranken-Weisen des Personals im öffentlichen Dienst erzählt hätte. Die zwei schweren Taschen, die nach vorne und nach hinten um meinen Hals hingen, schwangen bedenklich hin und her und kappten mir so manchesmal oft minutenlang die Sauerstoffzufuhr ab.
Ein nebenbei gehauchtes „Danke, Kleine“ entschädigte mich für die Mühen, die fehlende Sauerstoffzufuhr verhinderte aber, dass ich die in die Kate eilende Groß-Posterin von ihrem Irrtum bezüglich meines Geschlechts unterrichten konnte.

Nach einer sehr abenteuerlichen Bier-Beschaffungsaktion, bei der wir den ansässigen Waffen- und Getränke-Schwarzmarkt etwas intimer kennenlernen durften und bei der Celeb mich wieder etwas aufrichtete („Ist vollkommen normal, die sind immer so, mach kein so großes Ding draus“), trafen wir endlich alle in der großen Essküche im Keller zusammen zum Fondue Chinoise.


Das Fondue vor dem großen Kneipenansturm

Von Athene habe ich an dem Abend gelernt, dass es „voll untrue“ ist, wenn ein verlorenes Fleischstück vom Kneipler selbst mit dem Fondue-Besteck wieder aus dem Töpfchen gepfriemelt werden muss; das sei nun wirklich Aufgabe des Newbies.
Glücklich machte ich nun die Runde, und immer gab es heiteres Gelächter, dem ich mich fröhlich anschloss, wenn jemand „Lost“ oder etwas Ähnlich schrie, weil er / sie sein Fleisch verloren hatte und ich ankam, um es wieder aus der heißen Brühe zu fischen.
Auch wenn ich bald den Eindruck gewann, dass immer mehr es absichtlich fallen ließen: Für mich war es ein wunderbarer Einstieg zur sozialen Interaktion, und meine Finger waren von der Gepäckträgerei nerval noch so gestresst, dass ich auch keine Schmerzen spürte und mit Spaß und Laune bei der Sache war.

(Der einzige Schmerz war gustöser Natur: Etwas namens "Pain" ließ meine Geschmacksknospen sich verflüssigen, bis sich ein einziger dicker schmerzender Brei in meinem Mund- und Rachenraum befand; leider kann ich kein Englisch, aber Nichtraucher meinte, ein "kräftiger Schluck aus der Pulle" würde auch ein Newbienchen wie mich erwachsen werden lassen. Ich war den Rest des Abends auf Milch



und bekam vom Wohlgeschmack der angerichteten Leckereien nicht mehr soviel mit.)



Schließlich nahte die große Stunde und wir versammelten uns alle im Schnee vor der Kate, um den großen Sprung in ein neues Jahr zu begehen. Für mich freilich ein großes Datum, war es doch mein erstes Neues Jahr MIT und IN der Kneipe. Besonders stolz waren alle auf das riesige Kneipische Feuerwerk.
Naja. Eigentlich war es gar nicht so riesig. Genauer gesagt: DAS




war das Feuerwerk des kleinen Dörfchens unten im Tal und DAS



war das „monumentale“, das „verdammt ober-rulende“, etc.etc. Feuerwerk der Kneipe.
Die leicht verzerrte Wahrnehmung der Kneipe führte ich auf den gestiegenen Alkoholpegel zurück.

Apropos Nichtraucher: Er schenkte mir (MIR!!!) eine der zwei Zigarren, die er auf der Herfahrt am Boden der Bahnhofshalle gefunden hatte! Wie genoss ich doch jeden Zug, liebes Tagebuch! Dabei habe ich doch eine Nikotinallergie, die dazu führt, dass sich Stoffe in meinem Magen ablagern, die auf Tage hin Verstopfungen und zusätzlich temporäre Impotenz verursachen.
Ich aber war nur selig, mit MEINEM pk eine paffen zu dürfen. Außerdem animierte er mich, genausoviel Cognac aus meiner Flasche zu saufen wie er Sangria aus seiner. Auf mein Argument hin, dass da ein gewisses Ungleichgewicht beim Alkoholgehalt bestehe, erwiderte er, es sei ja wohl mehr als untrue, wenn ich hier als Newbie unter Beweis stellte, wie wenig ich vertrüge.

(Da beschloss ich, diesem „untrue“ etwas entgegenzusetzen!
Hurrah!, morgen, liebes Tagebuch, werde ICH ein Kultwort erfinden, eines, das sich gewaschen hat, und es dann gewaltig in die Runde schmeißen! Auf ewig soll es dort kursieren und meinen Ruhm in der Kneipe fort und fort und forttragen und mir ein dauerhaftes Denkmal setzen!...)

Bevor wir uns wieder ins wärmende Helle der Kate begaben, sah ich noch eine Gestalt um das Hauseck sprinten, ein metallisches Glitzern und ein roter Schein waren kurz zu sehen, eine unserer Leuchtstäbe reflektierte kurz auf der glatten Oberfläche, dann war die Gestalt verschwunden. Keiner außer mir hatte sie gesehen und – ich konnte schwören, dass sie irgendetwas Blaues in ihren blechernen Händen gehalten hatte...


Total besoffen, mit aufgeblähtem Bauch und blaugestauchten Fingern näherte ich mich dann dem größten aller Momente!
Ich dürfte für die Kneipe über Lieder improvisieren, die sich vorher hatten aussuchen dürfen!
Natürlich machten sie es mir nicht leicht:
Als ich anheben wollte zu spielen, sangen einige Fußballhymnen, andere mussten erst am Flur zusammengesucht werden.


Das Klavier der Kate vor der großen Kneipen-Impro

Schließlich aber wurde alles in mir ruhig. Verschwunden waren die Schmerzen, alles an Unruhe, an Forderungen von außen fiel von mir ab. Bezahlt machten sich da die zwei Stunden Meditationsübungen, die ich seit über zwei Monaten nur für diesen Moment der Klarheit und Wahrhaftigkeit täglich begangen hatte, bezahlt auch die teuren Yoga-Stunden, die ich um dessentwillen genommen und die meine gesamten finanziellen Rücklagen aufgebraucht hatten.
Ich war im seligen Nirgendwo und meine verkrüppelten Finger, sie rasten über die Tasten, sie spielten geradezu mit der Materie der weißen Elfenbeinplättchen, der hölzernen Hämmerchen, der stählernen Saiten, ja, formten sie um, machten sie zu ihrem, zu ihresgleichen, Klavier und Finger verschmolzen zu einem einzigen großen, mächtigen Instrument, das nur für eines da, für eines überhaupt erst geschaffen ward:
Zum Lobpreis der Kneipe!
Blind wussten meine Finger, was ich ihnen die Tage und Wochen vorher eingeimpft hatte:
Nicht nur, dass jeder Kneipler sein Lied in improvisiert neuer Fassung bekam, nein:
Ich hatte auch zu jedem Lied den Namen des Kneiplers mit einverarbeitet, indem ich die Buchstaben seines Namens per Zahlenverhältnis in Schwingungen umgerechnet und diese Schwingungen dann als Noten in dem Lied mit eingebaut hatte. Dabei setzte ich Lied und vertonten Kneipennamen nicht nur einmal im Kontrapunkt gegeneinander, ließ beide eine komplizierte Spiegelfuge miteinander auf den Tasten leichtfüßig ertanzen – und dies alles, während ich im Land von Milch und Honig, der kompletten Ergebung, dem Nirvana der Musik schwebte.
Als der letzte Ton verklang und sich meine Augen wie unter einem schweren Gewicht doch wieder öffneten, da floß eine Träne an meiner rechten Wange herab. Zitternd bemerkte ich, dass ich zum Schluss aufgestanden sein musste, sogar der Klavierdeckel war von mir aufgetan worden in meiner Emphase. Langsam gewöhnten sich meine Augen wieder an das spärliche Licht.
Wie von weit her drang da tosender Applaus zu mir.
Oder nein:
Der Applaus war direkt neben mir. Er war nur sehr – leise.
Fast bröckelnd.
Sicher hatte ich die Kneipler mit meinen musikalischen Emotionen erschlagen. Sicher aber hatten sie , hochspirituelle Geister, alle Widmungen an sie im Stück wahrgenommen.

Da kam auch schon der Erste an mich, gespannt erwartete ich sein sicher hartes, doch faires Urteil:
„Du ---- schön. Echt. Voll. Nette Musik. Ich hab bloß mein Lied nicht rausgehört. Kannst mirs nochmal anspielen? Das geht so „daa daa da, da da da...... Ja! Genauso! Das hast aber nicht gespielt, oder?... Aber mach Dir nichts draus. Ich kenne außer Dir noch eine andere junge Pianistin, die hat sich bei einem Konzert neulich auch ganz schön verspielt! Hat ihr aber keiner übelgenommen! Haha!“

Natürlich sind die Kneipler viel zu bescheiden, um mich darauf hinzuweisen, wo sie WIRKLICH WAS gehört haben. Yes Ich weiß diese Zurückhaltung zu schätzen, die unter Musikliebhabern außerdem höchst professionell ist. Wer gibt schon gerne mit seinen Talenten an!

Während die Kneipe im Wohnzimmer unten noch kräftig feiert, liege ich neben meiner Frau, die über dem 7.mal-Lesen des Moers-Bandes schon lange selig entschlummert ist.
So vieles, was ich heute erlebt habe. Mir brummt der Kopf.
Und wieder einmal beweist sich:
Nichts ist so verzaubert, so märchenhaft – wie die Realität!

Gespannt bin ich auf morgen: Werde ich einen neuen Mode-Ausdruck für die Kneipe kreieren können? Ich werde mich soo anstrengen!
Die Schmerzmittel beginnen zu wirken und ich döse langsam ein.
Schlaf gut, liebes Tagebuch!
Dein Euseppus

P.S.: Vorhin nochmal kurz im Netz gegoogelt:
Zitat:
Blaue monolithische Form auf dem Mond gesichtet
Laut der NASA hat eine Raumsonde in den frühen Morgenstunden mitteleuropäischer Zeit ein Objekt auf der der Erde aktuell abgewandten Seite des Mondes entdeckt. Es ist von perfekter Bläue und Glattheit der Oberflächenstruktur. Eindeutig ist dieses Objekt der Verarbeitung einer außerirdischen Intelligenz entsprungen; umso erstaunlicher, dass es aus - Plastik ist. Schlichtes Material, wie es dieses hier auf der Erde massenhaft gibt.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass die außerirdischen Intelligenzen es zum Boccia-Spielen oder zum Mond-Dünen-Surfen verwendet haben.
Meldungen, denen zufolge das bearbeitete Material innen hohl und lediglich ein "tragbares Scheißhaus" sei, werden von der NASA aktuell noch nicht berücksichtigt.




*RL-Namen von der Redaktion geändert


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Zuletzt bearbeitet von Euseppus am 07.01.2010, 10:38, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 09:49                                  +/-

Was immer ganz besonders furchtbar ist, ist, wenn User in Aufzählungen vergessen werden. Danach sind sie noch tagelang verstört. Schlimm.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 09:51                                  +/-

Shit. Sht. Shtshtshtsht....!
(Wo warst Du mit dabei? Schon im Köln-Auto? Später?? Weiß es nicht mehr! Aaaaargh!!!!)


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 09:53                                  +/-

Euseppus
Shit. Sht. Shtshtshtsht....!
(Wo warst Du mit dabei? Schon im Köln-Auto? Später?? Weiß es nicht mehr! Aaaaargh!!!!)

Na, weder in einem Brimboriumgruppenauto noch abholtwerdenmüssenzuspätkommenderweise mit der Bahn - das vergißt sich natürlich am leichtesten...

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 09:55                                  +/-

Ich bin direkt nach den Kölnern angekommen.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 09:59                                  +/-

Celebrian

Na, weder in einem Brimboriumgruppenauto noch abholtwerdenmüssenzuspätkommenderweise mit der Bahn - das vergißt sich natürlich am leichtesten...


Neyney, da gibt es keine leichtfertige Entschuldigung für. Überrascht

Ist aber schon editiert. schuijung... Verlegen


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Ludy
Sommerfestlady


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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 10:01                                  +/-

Ich dachte Mike wär der Zülone? Oder ist das Wolter?


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Raus aus dem Aquarium und Vogel werden – is’ schwierig.
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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 10:15                                  +/-

Euseppus
Neyney, da gibt es keine leichtfertige Entschuldigung für. Überrascht

Jaaa, so schrecklich ist es nun auch wieder nicht. Ein Sternchen gabs trotzdem.

Großzügige Grüße
Görgen-Kallheinz Hallo


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 10:19                                  +/-

Görgen,
wo HASSE nur diesen geilen Streichel-Smilie her...!


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 10:23                                  +/-

Ach, das ist so'n Klassiker. Der wird viel zu selten benutzt.

Höchst vielseitig ist auch der hier:


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 10:24                                  +/-

hähö

Gepostet am 07.01.2010, 10:26:

Ludy
Ich dachte Mike wär der Zülone? Oder ist das Wolter?


Wolter ist Wolter, Mike ist Mike und Zülone ist Zülone.
So ist das.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 10:28                                  +/-

Ich wünschte, ich wäre dabei gewesen, einfach nur um einen so tollen Namen wie Utzfried oder dergleichen zu bekommen Traurig


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 10:38                                  +/-

Oxford
Ich wünschte, ich wäre dabei gewesen, einfach nur um einen so tollen Namen wie Utzfried oder dergleichen zu bekommen Traurig


Ich würde nochmal genauer nachlesen...


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 10:47                                  +/-

Das hast du doch reineditiert Jengenhans hähö


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 13:18                                  +/-

Hilfe! Fast hätte ich die Sternchenbewertung vergessen, weil der Button am Schluss so weit weg war. Ich darf das mal so sagen: Du rockst!! grins Spitze


Waren wir wirklich so schrecklich?

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 14:03                                  +/-

einBaum

Waren wir wirklich so schrecklich?


Foschba, foschba.


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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 14:05                                  +/-

einBaum
Ich darf das mal so sagen: Du rockst!! grins Spitze

Aber holla!



Hach...jetzt will ich wieder zu euch in die Kate!

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Euseppus



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Wörter pro Beitrag: 63
Wohnort: Winterkatingen
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 15:09                                  +/-

Triskel

Hach...jetzt will ich wieder zu euch in die Kate!


Yes


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titania



Beiträge: 13492
Wörter pro Beitrag: 37
Wohnort: Da simmer dabei
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 15:13                                  +/-

Ich ahahauuuuuchhh!


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Der menschliche Körper enthält sechs Liter Blut: genug, um eine große Wohnung anzustreichen.
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Eiranion
Dr. rer. nat Frühstück


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Wörter pro Beitrag: 44
Wohnort: Aachen
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 15:19                                  +/-

In das letzte heimelige Haus östlich von Bachelorarbeitingen? Ich aaaaaauuuuccchhh!


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Schwarz und Gelb sind unsere Farben
Die wir in den Herzen tragen
Für immer
Für immer
Für immer
BVB!
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 15:21                                  +/-

Ich jonn kaPOTT! rolling on the floor...


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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