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Tagebuch eines Newbies
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Euseppus



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Wohnort: Winterkatingen
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 22:51                                  

Freitag, 1.1.2010

Liebes Tagebuch,

früher sah das Ende der Menschheit SO aus


oder SO




oder auch SO:




In diesen Tagen kommt einem die absolute Auslöschung des Menschengeschlechts auf diese Weise entgegen:




Die Zukunft unserer Rasse liegt in der Hand von wenigen Unfähigen, von orientierungslosen und schizophrenen Kommandanten, doppelspionierenden Offizieren und mittelmäßigem bis grenzdebilem Militärpersonal.

Doch halt: Ich will der Reihe nach erzählen, liebes Tagebuch. Yes
Meines Aufwachens heute war erst spät; es war bereits Mittag, Celeb war nirgends zu sehen und als ich endlich aufstehen wollte, da wäre ich um ein Haar eines eigenwilligen Unfalltodes gestorben:
Ich stützte mich auf Celebs zerlesenem Buch auf - , doch überraschend glitt meine Hand daran aus und ich stürzte zu Boden, wobei mein Kopf nur scharf die Bettkante verfehlte. Mühsam rappelte ich mich wieder hoch.
Was war passiert? Ich untersuchte das Walter-Moers-Buch:
Tatsächlich – es glitschte und schmierte an allen Enden! Da wurde mir klar, das Celeb heute bereits früher wach geworden sein und das Buch noch ein achtes und neuntes Mal gelesen haben musste. Was das Buch umgab, musste ihr Handschweiß sein!
Ich zog mich an, ängstlich darauf bedacht, dem Buch nicht zu nahe zu kommen. Außerdem hatte ich es eilig: In den unteren Geschossen des Hauses herrschte ja schon lange pralles Leben, Kneipenleben!

Ich nahm mir vor, heute einen wichtigen Satz zu prägen. Spitze
Ich öffnete die Tür des Wohnzimmers und verlautbarte ein fröhliches Hallo. Niemand sah auf. Man war hochkonzentriert bei der Sache: PD, Thanil, Triskel, Olmops, der Ersteller (den alle nur „Tyler“ nannten) und Eiranion saßen um ein Brettspiel (s.o.), bei dem die Menschheit vor der Auslöschung bewahrt werden müsste.
Kess sprach ich zu den Spielenden: „Es könnte sein, dass die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert.“
Keine Reaktion. Vor dem Tisch lag auf dem Boden ein Plastik-Abfangjäger; niemand hatte es für nötig befunden, ihn aufzuheben.
Ich blickte auf das Spielfeld. Der Commandant des Schiffes musste laut einer Karte gerade die Entscheidung treffen, ob er einen seiner Untergebenen des Verrats überführen wollte – dafür aber einen Großteil der Grundnahrung verlustig ging. Augenzwinkernd raunte ich ihm zu: „Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.“
Keine Antwort, keine Körperbewegung.
Nachdem auch mein zweiter Aphorismus Gottfried Immanuel Kants keinen Anklang als neuer Kultspruch gefunden hatte, ging ich schulterzuckend zur Tür, blickte aber vor meinem Hinaustreten noch einmal hinter mich:
Die sechs Gestalten saßen nach wie vor regungslos da – aber eine Karte und zwei Spielfiguren lagen anders als zuvor! Wie waren sie bewegt worden?! ?????

Ich verstand nichts und schritt kopfschüttelnd hinüber ins Wohnzimmer, leise brummelnd „Nicht sehen trennt von den Dingen, nicht hören trennt von den Menschen.“ (Waren Kant-Zitate für die Kneipler einfach zu gewöhnlich? Langweilte ich sie damit nur?...)
„Hä?! Was?“ scholl es mir entgegen. Im Fernsehzimmer herrschte pralles und sehr lautes Leben. Titania schaute mich verständnislos an. „Hast Du was gesagt?“
„Ich? Nnnö...“
„Na, dann komm ma und setz Dich.“
Neben ihr saßen da bereits hatata, Schalk, Ramujan und Lothiriel.
Schalk versuchte sich gerade im Spielen eines Sport-Wii-Programms, namentlich des Golfens. Dabei schlug er sich wacker, obwohl ihn Titania mit locker hingetupften Kommentaren aus dem Konzept zu bringen suchte. Ich bewunderte ihre Schlagfertigkeit.
„So ist man also, wenn man ein echter Kneipenuser ist“, dachte ich bei mir. Einen gewissen Neid musste ich mir eingestehen... In diesem Moment segelte Schalks Ball weitab vom Grün direkt in einen Teich.


Helle Aufregung bei den Wii-Spielenden, hatata rief etwas von „falsch angegebenen Windrichtungen!“, „Schiebung!“ entfuhr es Lothiriel.
„Niemals empört etwas mehr als Ungerechtigkeit!!, alle anderen Übel!, die wir ausstehen!, sind NICHTS dagegen!!!“ suchte ich sie mit Kant zu übertönen.

„Was sagtse da?“, fragte Ramujan; plötzlich war Stille eingekehrt. „Ja, was meinst du damit?“, wandte sich hatata an mich.
„Weißte was?“, sagte Titania, „wir erstellen Dir jetz´ `ne Mii!“
„miierstelln, miierstelln...“, erklang da auf einmal ein chorischer hoher Singsang.
Hatata, Schalk, Lothiriel und Ramujan blickten mit weit offenen Augen auf den Bildschirm, nach dem sie ihre Hände wie traumwandlerisch ausstreckten.
Titania nahm mich in die Mitte der sitzenden Gruppe, jeder hielt den Nebenmann / die Nebenfrau an der Schulter, so dass direkt oder indirekt jeder mit jedem verbunden war – und schon war ich mitten im Erstellen meiner persönlichen Mii-Figur.

Liebes Tagebuch, auch im Nachhinein schaudert es mich noch, wenn ich an diese Minuten denke:
Nicht wirklich ICH bewegte mit der Fernbedienung die interne Steuerung der Mii-Gestaltung; es war, wenn ich das so sagen kann, - das Kollektiv. Ich spürte die Impulse der gesamten Gruppe und übertrug diese auf die Fernsteuerung in meinen wie vom Puppenspieler gesteuerten Fingern.
Und siehe da: Meine Mii war geboren!:


Meine Mii sieht so gar nicht wie ich aus! Ich äußerte diesen Eindruck gegenüber Titania.
„Nunja“, meinte diese, "sie ist ein Männchen geworden, das stimmt..." - „ „Aber..!“ „...und zum Rest musst Du wissen: Die Wiis sehen nicht immer wie wir selbst aus. Oftmals zeigen sie unser – Inneres...“
Ich schluckte. Mein Inneres war also ein Pornofilm-Produzent. Und zwar nicht mal von erstklassiger Arbeit! Überrascht Ich unterbrach meine trüben Gedanken und bat darum, die anderen Wiis sehen zu dürfen:



hatata,



titania,



Lothiriel,

und schließlich



Schalk.
„Ramujan? Wie ist´s mit Deiner Figur?“
Ramujan wand sich. „Ich... ich möchte sie nicht herzeigen.“
„Die innere Mii herzuzeigen ist oft ein höchst intimer Akt“, erklärte mir Titania. „Ramujan hat ein zutiefst feminines Inneres, und er -“
„Ach, was solls“, wand Ramujan ein: „Zeig sie ihr.“
„Ihm“, korrigierte ich. „Ramujan: „Hä?“
„Da ist sie!“ , verkündete Titania:



Ramujan sah verlegen zur Seite.
„Ullaf*, du musst lernen, dein wahres Mii anzunehmen.“ „Ja, schon, Titania, aber...“
Mir wurde das alles zu persönlich und ich wollte die so tief miteinander vertrauten Kneipler nicht stören. So verließ ich gerade das Fernsehzimmer – früh genug, um noch zu sehen, wie Helcaraxe auf den Raum zusteuerte. „Komm rein!“, erscholl wieder Titanias Stimme von drinnen. Und kurz nach seinem Verschwinden hinter der Tür wieder der hohe leise Singsang: „miierstelln, miierstelln...“
Ich habe Helga seit diesem Moment nur noch sehr selten wieder gesehen. Wenn, dann mit stark vergeistigtem Blick.
Was ich von ihm aber noch gesehen habe, sieht so aus:





Ich wandte mich zur Toilette. Die Verstopfung durch die Zigarre mit Nichtraucher, der verätzte Gaumen durch den „kräftigen Schluck“ „Pain“ und die Anstrengung des Vortages saßen meiner Verdauung noch kräftig in den Knochen. Ich rüttelte – verschlossen.
„Besetzt.“ klang es gedämpft hinter der Tür hervor.
Mein Atem stockte: Es war die Stimme vom - - Ersteller!! Und er hatte vermutlich gerade – Stuhlgang!! Oh mein Gott! Das durfte ich niemandem weitererzählen! Der Ersteller – von allen ja liebe- wie respektvoll „Tyler“ genannt – hatte so profane Bedürfnisse wie seine Verdauung zu besänftigen!
Fast paralysiert drehte ich mich um und betrat wie ferngesteuert das Wohnzimmer. Die restlichen Spieler saßen locker um den Tisch. Triskel posaunte gerade: „Und das mit dem Fähigkeitscheck von Helo hat Tyler ja vollkommen verbaselt...“
Für mich war das wie der Schlag auf die sprichwörtliche noch übrige, andere Wange:
Der Ersteller – FEHLBAR?!?

„Hey, Newbie, was los? Du siehst so blass aus. Willst Dich mal hier setzen? Wir bräuchten jemanden, der die Karten ordentlich mischt und unsere Sitzkissen ausschüttelt.“ Thanil klang wie immer herzlich.
Doch aufgrund meines Schocks konnte ich nur murmeln:
„Ich bin total ka---“
In diesem Moment trat ich auf das kleine Plastikspielzeug vor mir auf dem Boden, rutschte mitten im Schritt aus und ging zu Boden, direkt auf den Po. In der Bestrebung, mein Wort zu Ende zu sprechen, entfuhr mir dabei noch ein lautes, explosives, fast kehliges „-POTT!“
Dann stieß ich mit dem Kopf gegen das Buchregal hinter mir, sodass sich noch ein Berg Bücher und ein offener Trinksack mit Strohrum über mich ergoss.

Sofort lachte die ganze Runde laut auf, Thanil fand aus seinen nun folgenden „KaPOTT“-Rufen fast nicht mehr hinaus und niemandem fiel es ein, mir hochzuhelfen.
„KaPOTT!, KaPOTT!“, erscholl es ein ums andere Mal, während sich meine Steißbeinstauchung langsam vom tieferen Rücken nach oben arbeitete.
Und vom Herzen aus kroch Stolz nach allen Seiten durch meinen gebeutelten Körper: Zu guter Letzt hatte ich DOCH noch ein Kneipenkultwort generiert! Ungewollt - ungedankt - aber: Von mir! Mir schossen die Tränen in die Augen, liebes Tagebuch!

Wo Kant versagt hatte, da hatte schlichte Situationskomik die Herzen der Kneipler berührt... Ich beschloss, von nun ab weniger literarisch Hochwertiges mir einzuverleiben, sondern mich in die Comic- und Popkultur allgemein einzuarbeiten, Sitcoms und Comedie Movies inklusive: Das müsste die Welt der Kneipe sein! (Seit heute abend stehen alle meine Bücher, die ich in den letzten 20 Jahren erstanden und erlesen habe, mein Tschechow-Gesamtwerk, mein Dostojewski und mein Schiller, mein Hesse und mein Goethe, mein Mann und mein Kierkegaard und so vieles mehr, bei amazon für einen Spottpreis online und gehen weg wie warme Semmeln! Hurrah!)

Von Gimli (Borungüzgül*), dem noch ausstehenden Kneipler, und wie ich ihn bis zur Kate hochgetragen habe (dazu sollte ich auch noch mir vollkommen unbekannte Songs irgendwelcher Bands singen), möchte ich an dieser Stelle schweigen.

Tatsache ist, dass wir am Abend einen fabulösen Borschtsch genossen (von dem ich immer noch nichts schmeckte), es dann im Wohnzimmer wieder ziemlich lang ziemlich hoch herging (wovon ich nichts mitbekam, weil ich im Schlafzimmer mit allen mir zur Verfügung stehenden Salben, Pasten und Tuben [Ludy hatte mir noch ihre ganz persönliche Crack-Mischung aus ihrem Schränckchen zuhause angeboten – die „extremly true“ sei; ich hatte dankend abgelehnt] mich ganzkörper-verarzten musste). Celeb war kurz vorm Abschluss einer neuen Runde des Moers-Buches schon wieder eingeschlafen, weil sie sich heute bei einer Wanderung im Schnee überanstrengt hatte – nicht, weil die Strecke so anstrengend gewesen sei, wie Nichtraucher mir hinter vorgehaltener Hand erzählte, sondern weil sie mit ihrem zerfledderten Buch vor Augen ständig Abhänge hinuntergefallen oder gegen Bäume gerannt wsei. Nun schlief sie selig.
„KaPOTT!, hahaha!...“, scholl es von unten immer wieder zu mir herauf, "die Euse, kaPOTT!..."

So beschloss ich, doch noch einmal kurz hinunterzuschauen.
Es war inzwischen schon nach Mitternacht und unten wieder ruhiger geworden.
Als ich die Wohnzimmertür öffnete, bot sich mir ein bemerkenswertes Bild:
Thanil, Eiranion, Triskel, Olmops, PD und der Ersteller saßen bewegungslos um ein Brettspiel (diesmal irgendwas mit „Horror“), während Athene und Annaberta* mit einer Rose, die sie jeweils zur Hälfte zwischen den Zähnen trugen, eng umschlungen zu einer sinnlichen Balkan-Musik tanzten.
Aus dem benachbarten Fernsehzimmer klangen Laute, hell, hoch und schauerlich, „miierstelln, miierstelln“ (der Chor schien gewachsen zu sein...), und schließlich betrat Ludy das Zimmer, guckte mich an, machte „pssst“ hinter vorgehaltener Hand und deckte die Spielenden mit mehreren Decken zu. Dann verließ sie das Zimmer. Ich blickte auf die Spieler, blickte auf die selbstverloren Tanzenden – dann wandte auch ich mich um, knipste das Licht aus und ging hoch ins Schlafzimmer.

Die Szene ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Um mich abzulenken, googelte ich herum – und fand bei den „Tagesnachrichten“ folgende Meldung:

Zitat:
Ausstattung einer Statue gibt Rätsel auf
Athen. In der Hand einer altgriechischen Statue des Staatlichen Museums fand sich heute morgen ein blaues, Diskus-artiges Gebilde. Es gehört definitiv nicht zur Statue: Erste Untersuchungen haben ergeben, dass der Gegenstand aus Plastik ist; das Blau ist chemische Einfärbung, wie sie in sämtlichen Fabriken Usus ist. Das Irritierende daran ist, dass der blaue Diskus laut genauerer Untersuchungen mehrere Millionen Kilometer im Weltall zurückgelegt haben muss. Auch die Diskus-Form scheint nicht automatisch die ursprüngliche Erscheinung gewesen zu sein, da auch Nachweise für eine Deformation zu finden gewesen waren.


Gute Nacht, liebes Tagebuch!

*RL-Namen von der Red. geändert.


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"Jeder spricht Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut." (Michel de Montaigne)

Zuletzt bearbeitet von Euseppus am 07.01.2010, 23:47, insgesamt einmal bearbeitet
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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 22:57                                  +/-

rolling on the floor... rolling on the floor... rolling on the floor... rolling on the floor... rolling on the floor... rolling on the floor...

Hast du eigentlich zu viel Zeit? hähö

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Eiranion
Dr. rer. nat Frühstück


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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 22:57                                  +/-

Er ist doch krank. hähö


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Triskel
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 22:58                                  +/-

Großartig! Er ist großartig!


Wobei...das war uns ja schon vorher klar. Sonst hätte Celebrian ihn ja nicht erwählt, nech?

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:08                                  +/-

uglylol KaPOTT! KaPOTT! Die Euse ist so kaPOTT! rolling on the floor...


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:10                                  +/-

Zitat:
Da wurde mir klar, das Celeb heute bereits früher wach geworden sein und das Buch noch ein achtes und neuntes Mal gelesen haben musste. Was das Buch umgab, musste ihr Handschweiß sein!


Und da sag noch einer, in der Ehe ginge die Romatik flöten


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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einBaum



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:12                                  +/-

Das blaue unbekannte Flugobjekt! Ohhh! grins

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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:27                                  

So stilvoll und gründlich hat sich noch kein Neuling mit seinen ersten Eindrücken im Mikrokosmos "Kneipe" auseinandergesetzt, und so humorvoll schon gar nicht. Spitze

Als (nachträgliche) Begrüßung von mir:

Die Ode an die Euse

So manchen Tag und viele Stund'
war alles gleich im weiten Rund
Im Jahresrückblick ständig stand
Neue User braucht das Land

Ein neuer Name in der Liste
war ständig doch die gleiche Kiste
Nur lesen wollte dieser Wicht
was schreiben, das ging nicht

Doch als es uns nach München rief
Zum besten aller Sommerfeste
Da war der Mann am Klavier
von allem mit das Beste

Eine hatte ihn mitgebracht
die man lange nicht gesehen
die hatte ihn sich angelacht
und lässt ihn nun nie mehr gehen

Nichts hörten wir von ihm
dann eine kurze Zeit
doch dann ereilte uns der Ruf
"Seht her, es ist soweit"

Und da der Neue sehr geschickt
ist an allem was hat Tasten
gewann er sehr schnell unser Herz
mit dem was er so schrieb

Und nach nicht alltz langer Zeit
in der sein Werk von uns genossen
riefen uns er und seine Frau
"Kommt, das wird nun ganz groß begossen"

In Scharen strömten wir von nah und fern
ins Winterwunderland der Kate
An legendären Ort dies Jahr
das neue zu begrüßen

Schon auf der Anfahrt sahen wir
die Gestalt im Schneee stapefen
Da war, lebensgroß in voller Pracht
und wies uns den Weg in die Silvesternacht

Am Klavier der Kate nun
wurde er zur Legende
die er heute ist
unser Applaus, der sprach da Bände



Das Gedichte sich reimen sollten, halte ich übrigens für ein Gerücht. grins

Gepostet am 07.01.2010, 23:28:

MEIN DECKEL!!!! Das seh ich ja jetzt erst. Ich geh kapott!!!!! rolling on the floor...


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:34                                  +/-

Bist a Hund! Spitze
Sehr geil. Man fühlt sich geehrt! Smilie Smilie Smilie
(Warum hast DU eigentlich nicht mal zur rechten Zeit Dein Brotstück verloren...?!? grins )


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:35                                  +/-

Ich hab doch gedichtet! Bin nur nicht durch den Schnee. hähö


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:43                                  +/-

Stimmt. Du hattest das ja schon präventiv vorbereitet gehabt... ?????
Trotzdem: Hund! hähö


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:51                                  +/-

Jetzt reicht's aber langsam mit der Harmoniesoße! Ihr habt alle gefickt!


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:53                                  +/-

Wir führen nur einBaums "Mission:Harmony" aus.


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:54                                  +/-

Nein, das ist genau richtig. Traurig

Edit: Nach Eiranions Beitrag muss da natürlich stehen: Ja, das ist genau richtig. Smilie

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.01.2010, 23:58                                  +/-

Thanil
Jetzt reicht's aber langsam mit der Harmoniesoße! Ihr habt alle gefickt!


JA UND?!? IS DOCH SCHÖNN!!! HÄTTSTE AUCH MA´!!...


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 08.01.2010, 17:16                                  +/-

Euseppus
Von Gimli (Borungüzgül*), dem noch ausstehenden Kneipler, und wie ich ihn bis zur Kate hochgetragen habe (dazu sollte ich auch noch mir vollkommen unbekannte Songs irgendwelcher Bands singen), möchte ich an dieser Stelle schweigen.



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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 08.01.2010, 17:18                                  +/-

Man muss solche intimen Situationen unter Männern nicht weiter ausführen als nötig. hähö


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 08.01.2010, 17:24                                  +/-

Hat er dich etwa auch gewürgt? Oder etwa..... *hauch* angebaggert? Verlegen

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 08.01.2010, 17:27                                  +/-

Wahrheit und Dichtung...


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 08.01.2010, 17:29                                  +/-

@ Baum: Was heißt hier "auch gewürgt"? Willst du mir etwa unterstellen ich hätte dich gewürgt?

@ Euse: Feigling. Zunge


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 08.01.2010, 17:31                                  +/-

Nein nein. Aber Euses Alter Dichter-Ego schien sich fast mit meinen Taschen erwürgt zu haben. So sprach sie zumindest.

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 08.01.2010, 17:32                                  +/-

Gimli

@ Euse: Feigling. Zunge


Wart DU nur auf den nächsten Tagebucheintrag... Zunge


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