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titania



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BeitragVerfasst am: 12.12.2007, 17:42                                  +/-

Ja, Geld sparen und Buch kaufen und nein, muss man nicht unbedingt auf englisch lesen. Ist auch auf deutsch toll.

Da fällt mir ein:
Kennt ihr "Charlie and the Chocolat Factory"? Ein klarer Fall von "Übersetzung funktioniert nicht". In einem Kapitel geht es um "square Candies that look round". Der Trick ist, dass sie eckig sind, aber Augen haben und damit herumschauen. Das komplette deutsche Kapitel über habe ich nicht verstanden, wie man diesen elementaren Wortwitz ignorieren kann. Geht aber. Es wird einfach mit "eckige Bonbons, die rund aussehen" übersetzt. Sehr verquer. :wuschig:


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Der menschliche Körper enthält sechs Liter Blut: genug, um eine große Wohnung anzustreichen.
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Alex



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BeitragVerfasst am: 12.12.2007, 23:14                                  +/-

Das ist aber auch ein besonders schwieriger Fall. Englischen Wortwitz zu übersetzen ist sowieso selten möglich, und da hat der Übersetzer oft nur die Wahl, entweder den Inhalt oder den Sinn zu übersetzen oder – was mir am liebsten wäre, aber bei Romanen praktisch nie gemacht wird – eine erläuternde Fußnote anzubringen. Leider haben deutsche Verleger geradezu einen Horror davor, in Trivialliteratur Fußnoten oder Anmerkungen (die ja auch am Ende des Buchs stehen könnten) anzubringen. Das wäre eine zusätzliche Chance, jungen Lesern eine Fremdsprache und ihre idioms näherzubringen. Kann man den Verlagen nicht verständlich machen. Die meiden sowas wie die Pest, als ob es das Publikum vergraulen würde.

"eckige Bonbons, die rund aussehen"

Man hätte ja wenigstens das Sehen zum "rundum Auschau halten" weiterentwickeln können, vielleicht à la "eckige Bonbons, die rundumschauen" ? Ist nicht optimal, aber immer noch besser als dieses "aussehen". Oder sowas wie "eckige Rundblick-Bonbons" ? Trifft es auch nicht genau, aber immerhin ist der eckig-rund-Kontrast geblieben.

Ein bißchen Brainstorming und Input von einem Hörsaal voller Studenten hätte in diesem und vergleichbaren Fällen zumindest bessere Varianten ergeben als "eckige Bonbons, die rund aussehen".

Ich glaube, mit Ausnahme von "Man from the South" habe ich von Dahl noch nichts auf deutsch gelesen und bin froh darüber. Ich darf gar nicht daran denken, wie man z. B. die Schlüpfrigkeiten seiner erotischen Romane ins Deutsche hinübergestottert haben mag.

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"Can you indeed? And can you guess anything else after this long and curious story of mine?"

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titania



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BeitragVerfasst am: 12.12.2007, 23:50                                  +/-

Ich lese es gerade meinen Babysitterkindern vor. Die wären mit Englisch doch ein wenig überfordert Smilie Aber gute Literatur muss sein grins

Ich glaube im "Pastor von Nibbleswick" (oder so ähnlich) ist immerhin der Wortwitz die ganze Zeit erklärt.
Eben jener Pastor kann auf einmal "god" nur noch rückwärts aussprechen, was in seinen Predigten für ein wenig Verwirrung sorgt. In der deutschen Übersetzung hat der Übersetzer einfach ein "im Englischen heißt "Gott" "god" und das wiederum rückwärts ..." eingefügt. Nicht elegant, aber immerhin erkennt das Kind so den Ursprungsgedanken.


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 00:24                                  +/-

Ramujan
Von den mir bekannten Kinogängern fanden all jene, die das Buch vorher nicht gelesen hatten, den Film eher mittelmässig bis schlecht.

Craggan scheint da eine Ausnahme zu sein.

Wenn man das Buch kennt, kann man den Film (zum grossen Teil) sicherlich geniessen.


Hier dann nochmal der differenzierte Versuch einer Beurteilung:

In den Film bin ich als Eingeladener komplett ohne Erwartungshaltung gegangen. Nicht einmal mit der Erwartung, dass er gut ist - lediglich der Trailer hatte mir gut gefallen, und die Tatsache, dass New Line ihn produziert hat, spricht ja auch schon für sich.

Ich habe einen Film mit tollen Darstellern gesehen. Nicht nur die Stars; Craig war klasse, Kidman mag ich eigentlich nicht, sie hat mir hier aber wirklich gut gefallen. Fantastisch fand ich Dakota Blue Richards. Sam Elliott mochte ich schon immer und er kommt echt klasse rüber in seiner Buffalo Bill-Rolle. Gary Oldman ist einer meiner All Time Favorite Schurken. Eva Green möchte ich seit letztem Sonntag gerne heiraten, auch wenn sie im Film nur 5 Sätze sagen durfte...

Die Hauptkritikpunkte, die ich in den Rezensionen herauslas, kann ich nicht teilen:

verworrener Plot
konnte sich nicht zwischen Fantasy, Kinderfilm, Action entscheiden
überraschend langweilig

Moviemaze
die philosophisch wichtige Kritik an der Kirche geht nahezu ganz verloren


Gunnar Mergner
Weil Weitz in vielen Szenen die filmische Inspiration abging, verlässt auch die Illusionsmaschine Kino immer wieder ihre Kraft. Mysteriöse Seefahrer sind dann als das zu erkennen, was sie sind: Schauspieler mit dick aufgetragenem Kajalstift, aufgereiht in einer Studiohalle. Auch inhaltlich wurde viel verschenkt: Philip Pullmans Bücher wenden sich gegen religiösen Fundamentalismus. Nachdem die katholische Kirche in Amerika das als "Atheismus für Kinder" wahrnahm und vorab Boykotts androhte, bügelten die Filmemacher die Geschichte provisorisch platt. Bleiben noch die Stars, um den Film sehenswert zu machen. Doch die spielen – abgesehen von einer angenehm bösen Nicole Kidman – gar nicht mit. Daniel Craig taucht als Lord Asriel nach dem Opening des Films noch einmal für gefühlte drei Minuten auf, und Eva Green hat insgesamt etwa sieben Dialogsätze. Eine Vorgeschichte oder Charakter wie im Buch haben ihre beiden Figuren im Film nicht geschenkt bekommen.

"Der Goldene Kompass" lässt einen deswegen trotz interessanter Vorlage, schöner Ausstattungsstücke und faszinierenden Dekors so kalt wie nördliche Eiswüsten, in denen der Film spielt. Mehr noch: Für einen Familienfilm setzt der "Kompass" sich arg zwischen alle Stühle. Kleineren Kindern wird angesichts digital animierter, brüllender Eisbären das Herz in die Hose rutschen. Ältere Begleiter dagegen wird die humorfreie und sehr geradlinig erzählte Geschichte kaum über zwei Stunden fesseln können. Vielleicht schlägt sich der zweite Teil der Trilogie, "Das magische Messer", etwas besser. Angekündigt ist der Film für 2009.


hmmmm

Ein Film, der mich gut unterhält, muss keinen komplett konsistenten Plot haben. Mich stört es nicht, wenn die im "13. Krieger" bei Windstärke 12 im dröhnenden Sturm auf dem Wikingerschiff über dem offenen Feuer Suppe kochen, solange der Film mich fesselt. So auch hier. Im übrigen sind mir hier a priori gar nicht so viele Hoaxe aufgefallen.

Ich glaube, von Anfang an kapiert zu haben, warum welche Charaktere wie handeln. Und da, wo es sich mir bis heute nicht erschlossen hat (was will Mrs. Coulter), liegt es m.E. daran, dass es erst der 1. Teil war.

Die Myst-Ästhetik, die mit den gregorianisch-technisch anmutenden Maschinen geschaffen wurde, gefällt mir sehr gut. Das muss man erst einmal hinbekommen. Ich mag auch Alien z.B. im wesentlichen wegen der fantastischen Grieger-Kulisse.

Die Special Effects waren gut gemacht, die Schauspieler waren klasse. Auch wird einem sofort ersichtlich, dass die roman-Vorlage offensichtlich (ohne dass ich sie gekannt hätte) ein echter Klassiker sein muss (so viele gute ideen bekommt kein Dachstubendrehbuchschreiber mal eben so hin).

Wenn ich (wie gesagt - als in Summe gut unterhaltener Kinogänger) im Hinterkopf überhaupt nach Kritikpunkten suche, dann sind das nicht die "Üblichen", sondern eher das insgesamt etwas zu düstere Ambiente, der lächerliche Baumarkthammer des Piratenchefs (der ansonsten eher aussieht wie Thor und dem ich spontan einen Riesenmordshammer in die Hand gerequisitet hätte, zumal er dann auch noch sagt "mein Hammer dürstet nach Blut" - mit dem Ding kann er höchstens auf der Wies'n zum nageln gehen) und dass Eva Green nicht andauernd im Bild war.

Über die Adäquanz und Konsequenz hinsichtlich der Umsetzung der Romanvorlage kann ich wie gesagt (gottseidank - leider) hier nicht urteilen. Das ist Fluch und Segen, denn einerseits werde ich jetzt, wenn ich das HDM über Weihnachten lesen werde, immer Eva Green als Hexe im Kopf haben (was bei nochmaligem Nachdenken ja gar nicht so verkehrt sein muss ). Andererseits konnte ich so den Film unbelastet vom ansonsten eingebauten Kritik-Punktesystem der Vorlagenumsetzung genießen. Als Kirchenkritik kam er in der Tat nicht rüber, was ich als Agnostiker natürlich grundsätzlich bedauere zwinkern

[/Craggans längstes Posting]


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Zuletzt bearbeitet von Craggan am 13.12.2007, 09:25, insgesamt 4-mal bearbeitet
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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 07:56                                  +/-

Zitat:
Sam Elliott mochte ich schon immer und er kommt echt klasse rüber in seiner Buffalo Bill-Rolle


Spielt der eigentlich auch noch andere Rollen??

Wen hätte er im HdR spielen können? ????? Hmm eine Art "Billy the Kid"-Aragorn? ?????


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Craggan



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 08:16                                  +/-

Oxford


Wen hätte er im HdR spielen können? ????? Hmm eine Art "Billy the Kid"-Aragorn? ?????


natürlich NUR einen der Reiter von Rohan Yes


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titania



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 10:04                                  +/-

Soweit ich mich erinnern kann, ist die Kirchenkritik im ersten Teil auch noch nicht so präsent wie in den beiden folgenden. Aber vielleicht irre ich mich da auch. Wenn dem allerdings so ist, dann ist es für mich über drei Teile gesehen dramaturgisch verständlich, dass man im ersten Teil noch nicht ganz die kirchenkritische Keule Hammer auspacken will. Immerhin müssen die schwulen Engel im dritten Teil auch noch was zu sagen haben. grins Nein im Ernst - eine der tollen Seiten dieses Buches ist doch, dass man es so oder so lesen kann - und wer es als reine Kirchenkritik ansieht, verliert meiner Meinung nach auch einfach zuviel Inhalt. Dass der Film vielleicht stellenweise zu wenig Inhalt des Buches vermittelt, würde ich auch sagen.
Aber irgendetwas muss ja auch noch für die hehren Buchleser übrig bleiben.

Ich denke, dass allgemeine Problem ist, dass die Kritiker wie bei jeder Buchverfilmung zu viel erwartet haben. Was nicht heißt, dass ich den Film nicht auch zu gehetzt fand. Aber ich werde vielleicht auch einfach ein Buchmensch bleiben.



ps: Warum sich ein Film zwischen Fantasy, Kinderfilm und Actiongenre entscheiden muss, ist mir auch nicht wirklich klar. Zumal das Buch ja auch ganz klar einem Genre zuzuordnen ist. Mit den Augen rollen


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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 11:04                                  +/-

An den Kinokassen erfüllt der Film übrigens nicht ganz die Erwartungen, die man in ihn gesetzt hat, er ist nur unwesentlich erfolgreicher als Eragon. Damit wird es fraglich, ob New Line Cinema überhaupt grünes Licht für die beiden Fortsetzungen gibt.

Interessant: Eine amerikanische Zeitung hat zwei frühe, jeweils verworfene Drehbücher für den Kompass in die Finger bekommen, die angeblich wohl beide zu einer "dichteren" Verfilmung geführt hätten aber letzten Endes an der fehlenden Courage von New Line Cinema gescheitert sind.


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😱
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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 12:50                                  +/-

Wie mag Gimli den Film wohl gefunden haben? ?????


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 15:12                                  +/-

Zitat:
how did the movie go so wrong? How did a film with such smart people behind it end up looking spectacular but completely failing to capture the magic — or even to deliver effectively the plot — of the novel?


wenn man das so liest, bekommt man erst einen ungefähren Eindruck davon, wie insgesamt Gelungen doch die HdR-Verfilmung ist Yes







*kopfeinzieh*

*auf schmutzbewurf wart*


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titania



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 18:51                                  +/-

So mit Abstand betrachtet würde ich dem zustimmen.


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Zarathustra



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 19:10                                  +/-

Zitat:
*auf schmutzbewurf wart*


Sternchenworte werde nicht auseinandergeschrieben. Das geht einfach nicht. Entweder oder.

edit:

Zitat:
Kennt ihr "Charlie and the Chocolat Factory"? Ein klarer Fall von "Übersetzung funktioniert nicht". In einem Kapitel geht es um "square Candies that look round". Der Trick ist, dass sie eckig sind, aber Augen haben und damit herumschauen. Das komplette deutsche Kapitel über habe ich nicht verstanden, wie man diesen elementaren Wortwitz ignorieren kann. Geht aber. Es wird einfach mit "eckige Bonbons, die rund aussehen" übersetzt. Sehr verquer. :wuschig:



Die Übersetzung ist natürlich daneben gegangen. Da wären "runde Eckbonbons" o.Ä. besser gewesen. Aber dieses Wortspiel lässt sich eben nicht übertragen, damit wird aber nicht das ganze Buch unübersetzbar. In solchen Fällen (wenn ich mich recht erinnere, war es doch Teil einer Aufzählung) könnte der Übersetzer versuchen, ein gleichwertiges Wortspiel an einem anderen Teil der Aufzählung zu plazieren. Wenn das nicht geht, muss ein Teil des Witzes eben auf der Strecke bleiben.

Alex: Anmerkungen finde ich (hinten im Buch) prinzipiell gut, aber man sollte diese auch nur gewählt verwenden. Würde man jede Stelle, die nicht 1:1 übersetzbar ist, hinten noch einmal erklären, wäre der Anhang fast so dick wie der Rest des Buches. Und das liest dann wirklich niemand mehr.

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Craggan



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 20:31                                  +/-

ich finde, Harry Rowohlt hat das mit dem Übersetzen des ebenso unübersetzbaren "schlimmes Ende" sehr gut gemacht Yes


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titania



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 20:38                                  +/-

Harry Rowohlt hat Philip Ardagh übersetzt?!


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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 20:40                                  +/-

Yes

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titania



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 20:52                                  +/-

Ui was fein. Das ist bestimmt auch auf Deutsch toll.


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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 20:56                                  +/-

Yes

(Ich kenn's nur auf Deutsch.)

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 21:36                                  +/-

Suchsland jubelt die Verfilmung geradezu hoch:

Zitat:
Vielleicht sind die Antworten, die Pullman gibt, nicht immer der Weisheit allerletzter Schluss, aber die Haltung ist es: Ein Drama voll Weltklugheit und Rebellion. Freiheitlich bis ins Mark und zum Platzen spannend erzählt, gefällt "Der Goldene Kompass" auch filmisch: Er ist voller Anspielungen auf die Film- und die Politische Geschichte - etwa indem der im Permafrost der Nordpolarregion angesiedelte Kindergulag des "Magisteriums" dem zaristischen Winterpalais verdächtig ähnlich sieht - und überdies von einer Art Kosaken-Roboter-Armee verteidigt wird. Oder wenn das London, in das Lyra kommt, nach den Plänen der Architekten der Stuart-"Restauration" im späten 17. Jahrhundert nachempfunden und in Bilder verwandelt wurde.

Das Ergebnis ist eine aufregende Reise in fremde Welten, mit überzeugenden Darstellern - die US-Marketingmaschine hätte es gar nicht gebraucht, damit "dem" Kino-Weihnachtsereignis des Jahres nichts mehr im Weg steht.


Ich versteh das nicht. Hat Suchsland den Schuss nicht gehört? Oder hat er etwa vorher die Bücher gelesen und daher keinerlei Verständnisprobleme, mit denen andere Zuschauer euren Berichten nach zu kämpfen hatten?

Für mich steht jedenfalls fest, dass ich den Film nicht wirklich sehen muss. Ich finde Fantasy sowieso grenzwertig, besonders diejenigen Werke, in denen Kinder die Protagonisten sind, und ganz besonders so völlig abgedrehtes Zeugs.


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 22:23                                  +/-

Thanil
Ich finde Fantasy sowieso grenzwertig, besonders diejenigen Werke, in denen Kinder Hobbits die Protagonisten sind, und ganz besonders so völlig abgedrehtes Zeugs.


Von draußen, vom DAF, da komm ich her,
ich glaube fast, ich erinn're nicht mehr
Heute gerate ich fast schon in's schwitzen,
seh ich die Sonne durch die Nebel von Mordor blitzen

Und Zwerge und Elfen und Fantasy
Mochte ich sowieso noch nie

grins


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 22:29                                  +/-

Hobbits sind ja keine Kinder.

Oh, aber noch viel schlimmer als Kinder-Protagonisten sind natürlich Parallelwelten. Das ist so örks.


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titania



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 22:31                                  +/-

Vorurteile sind schon super...


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Gerstenbob



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BeitragVerfasst am: 13.12.2007, 22:37                                  +/-

Der Thanil wieder. hähö
Erinnert mich gerade irgendwie an Morgi - komisch. Geschockt

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