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Filme über Raumzeit-Kram
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 02.02.2015, 14:35                                  +/-

Der Film lebt von seiner Atmosphäre. Da gibt‘s nicht viel zu denken.


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 02.02.2015, 15:27                                  +/-

Nichtraucher
Soll ich mir heute Abend bei Netflix Donnie Darko anschauen oder ist der overhyped?

Donnie Darko ist ein toller unkonventioneller Film. Ich mag ihn sehr gern. Schau ihn dir an.


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lila



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BeitragVerfasst am: 02.02.2015, 15:41                                  +/-

Ich fand den total öde.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 02.02.2015, 15:46                                  +/-

Ich fand den etwas overhyped.


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Actually, throughout my life, my two greatest assets have been mental stability and being, like, really smart.
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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 02.02.2015, 16:06                                  +/-

Ich hab den damals im Kino gesehen, ohne etwas von einem Hype zu wissen und fand ihn geil.
Einfach Hype vergessen und anschauen, Stimmung genießen.
Scheint auf jeden Fall was Polarisierendes zu sein (was mich selber wundert, aber gut).


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"Jeder spricht Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut." (Michel de Montaigne)
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lila



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BeitragVerfasst am: 02.02.2015, 16:20                                  +/-

Naja, polarisierend finde ich den jetzt auch nicht wirklich. Kann mich nur erinnern, dass ich mich beim Gucken die meiste Zeit einfach gelangweilt habe und jetzt auch gar nicht mehr so genau weiß, worum es ging. But maybe that's just me.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 02.02.2015, 20:53                                  +/-

Das mein ich mit "polarisierend":
Die einen so "Pfoah!, geil!", die anderen so "Schnarrrch - hä, was?". Letzteres gemischt mit "doooooof".


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Zuletzt bearbeitet von Euseppus am 02.02.2015, 21:06, insgesamt einmal bearbeitet
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lila



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BeitragVerfasst am: 02.02.2015, 20:57                                  +/-

Achso! Ich dachte jetzt eher so in Richtung Inception-polarisierend, wo ich mich immer mit div. Fanboys and -girls darüber streiten kann, dass das ein total lamer Umgang mit der Thematik war usw. usf. Zu Donnie Darko hab ich einfach keine Meinung außer "fand ich langweilig", da könnte ich nicht mal einen Verriss darüber schreiben.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 03.05.2015, 12:55                                  +/-



7/10 durchsichtige Plastikmäntel

Der neue von Terry Gilliam ist nicht übel.
Obwohl dieser Satz bereits eine kleine Sensation ist, lege ich noch einen oben drauf: Das ist Terry Gilliams bester Film seit 12 Monkeys oder Fear and Loathing in Las Vegas, die ja beide auch schon wieder 20 Jahre her sind. Ich betone das extra wegen der schlechten Kritiken im Netz. (Der Kneipe Lieblingskritiker scheint ihn aber zu mögen: http://www.artechock.de/film/text/kritik/z/zetheo.htm#k1)

Was ist gut daran?

- Der Film ist durch die Vereinsamung der Hauptfigur in einer der unseren gar nicht so unähnlichen Welt recht anrührend, auch wenn er in erster Linie schräg ist um der Schrägheit willen. Genau das ging mir bei Gilliam zuletzt immer mehr auf den Keks - hier macht er wenigstens die Geschichte nicht kaputt damit.

- Christoph Waltz, Mélanie Thierry, Lucas Hedges und Matt Damon (in einer Minirolle) sind in Hochform. Ich hatte eigentlich an jeder Szene Spaß, in denen sie auftauchten. Wenn alle gleichzeitig auftauchen: Noch besser!

- Der Film besticht mit echt witzigen Dialogen und schönen Seitenhieben auf die Gegenwartsgesellschaft, vor allem unsere Art zu arbeiten. Das bekam Gilliam zuletzt nicht mehr so hin.

Soll sich den ansehen: Aelanum natürlich und Euse - und Arianrhod, weil diese Empfehlung ihrem Filmgeschmack völlig zuwiderläuft.


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kpm



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BeitragVerfasst am: 03.05.2015, 19:26                                  +/-

Den hab ich gestern auch zufällig gesehen und würde dir da zustimmen, nur dass ich den Doktor Parnassus auch gar nicht soo schlecht fand.

Den Anfang vom Zero Theorem fand ich schon echt zäh, ich hätte fast abgeschaltet. Es sah aus wie Brazil, aber hä... was soll das alles? Kam mir vor wie typischer Gilliam-Look, aber ohne jeglichen sinnvollen Inhalt. Nach und nach hat sich dann doch einiges einigermaßen interessant zusammengefügt. Insgesamt blieb es aber doch eher puzzlestückhaft, assoziativ und ein bisschen anstrengend wie ein modernes Theaterstück oder so, eine stringente Geschichte gibts nicht.

Bestimmt wäre er auf englisch besser gewesen, aber Christoph Waltz hört sich auf deutsch schon auch ziemlich toll an:
"Wir verstehen nicht die Logik darin zu einem Arbeitsplatz zu pendeln, wo wir auf uns gestellt inmitten anderer arbeiten, die genauso eingekastelt sind wie wir." Eingekastelt


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 03.05.2015, 19:47                                  +/-

Ja, über diese Formulierung musste ich ebenfalls leicht schmunzeln.

Moment mal - wir haben den Film zeitgleich in derselben Sprache gesehen, hatten einen ähnlichen Eindruck davon und uns ist dasselbe Wort aufgefallen... das KANN kein Zufall sein! Überrascht


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kpm



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BeitragVerfasst am: 03.05.2015, 21:09                                  +/-

Das muss Raumzeit-Kram sein!


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 29.05.2016, 13:52                                  +/-

Full Quote!

Tyler Durden
Da ich PKs Ozon-Rezeption nicht stören möchte hier:

Was tut man wenn man mit Dumpfkopf darniederliegt und selbst Internetlesen zu anstrengend ist? Richtig, man schaut irgendeinen Actionkracher mit Explosionen und Kabum. Meine Wahl fiel auf "Edge of Tomorrow", oder "Live/Die Repeat" wie er wegen Erfolglosigkeit umbenannt wurde, weil Blockbuster-Euse den damals überaus lobte.



http://forum.tylers-kneipe.de/viewtopic_full.php?p=521158#521158

Edge of Tomorrow

Und was soll ich sagen? Euse hatte recht! Wenn man im Internet sucht scheint der Tenor "Der Film war viel besser als gedacht! Eigentlich sogar richtig gut" zu jeder Review dazu zu gehören. Ach so, vielleicht eine kurze Spoilerwarnung, auch wenn ich es nicht wirklich wichtig finde, weil man Groundhog Day auch tausendmal anschauen kann, selbst wenn man den Plot schon kennt...

SPOILER

Euse
Es ist eigentlich ganz einfach: Wer „Groundhog Day“ mochte, wird „Edge of tomorrow“ lieben; denn alles , was Harold Ramis mit dem Sujet noch nicht ausprobiert hatte, ziehen Cruise, Drehbuchautor Christopher McQuarrie („The usual suspects“!!!!1111einseinself) und Regisseur Doug Liman („The Bourne Identity“!!!!!!!) hier durch – und das mit großer Verve, Einfallsreichtum und, man lese und staune: Mit viel Humor.


Full Ack!!!!1111einseinself Ich mochte "Source Code" mit Jake Gyllenhaal, der ja auch eine Murmeltiertag-Prämisse hatte, aber erst nach Edge fiel mir auf wie einfallslos und nach Schema-F das Thema dort durchgenudelt worden war. Dagegen war Edge so gut, dass ... ich ihn mir eben ein zweites Mal angeschaut habe. Der Film macht einfach Spaß.

Einer der guten Einfälle von Edge ist, dass es einen würdigen Gegner gibt. Mitteleuropa wurde von "Mimics" überrannt. Und diese Mimics sind ziemlich creepy! Sie zucken unnatürlich und erinnern an einen unheiligen Bastard aus Zerg-Außerirdischen und Cthulhu-Tentakeln. In der Normandie will die United Defense Force zum Gegenschlag ausholen. Die Landung über den Ärmelkanal wird aber zum Desaster und Tom Cruise stirbt im Stahlgewitter prompt. Und wacht einen Tag früher wieder auf. Durch einen Zufall hat er die Eigenschaft der Aliens die Zeit zurück zu drehen übernommen. Was nun tun? Natürlich nochmal probieren. Und nochmal. Wie Bill Murray im Murmeltiertag lernt Tom Cruise sich immer besser zurecht zu finden, nur dass seine Welt keine verschlafene Provinzstadt ist, sondern ein Schlachtfeld.

So, jetzt kommt aber der Kniff: Da auf einer Fähigkeit der Aliens trittbrettgefahren wird, wissen diese, das etwas nicht mehr koscher läuft. Und versuchen die Menschen in Finten und Fallen laufen zu lassen. Der Ort der Handlung wechselt dann mehrfach die Richtung. Cruise versucht mit großen Mühen ein Ziel zu erreichen, zum Beispiel sich über das Schlachtfelt zu metzeln und die Schlacht zu gewinnen, nur um dann zu merken, Ups! das kann gar nicht funktionieren! Und dann muss man sich was ganz anderes ausdenken. Wie sich ins Oberbefehlshauptquartier einschleichen, um den General zu überzeugen. Oder dann wieder was ganz anderes. Diese überraschenden Schlenker mochte ich sehr.



Edge basiert nicht direkt auf dem Murmeltier. Sondern es ist eine Adaption des japanischen Manga "All You Need Is Kill". Ich habe den gerade mal in Auszügen quer gelesen. Sein Autor meinte seine Grundidee wäre die Funktionsweise in einem Videospiel gewesen. Wie kommt Mario an den zig bissigen Blumen und anderen Gemeinheiten vorbei? Wie kommt der Protagonist voran im ultraschwierigen Computerspiel "Dark Souls"? Gar nicht, man stirbt. Und muss/kann es dann nochmal probieren. Trial and Error. Und manchmal wenn etwas nicht perfekt läuft springt man als Spieler sogar frustriert selbst in den Abgrund, damit man es gleich nochmal versuchen kann. Bis man den perfekten Lauf hat.

Das erste Drehbuch-Skript soll sich noch eng am Manga angelehnt haben, aus meiner Sicht hat der fertige Film außer der Grundprämisse aber fast alles weg geworfen. Und das war so goldrichtig von Hollywood! Ein Film wie Edge wird niemals einen Drebuch-Oscar gewinnen, aber für diese Adaption hätten sie es fast verdient gehabt. Zum Beispiel ist das Gegenstück und Vorbild für den jugendlichen Helden die Soldatin Rita. Nachdem er sich mit ihr angefreundet hat, entdeckt er aber, dass sich unter ihrer abweisenden Kulisse ein schüchternes Mädchen verbirgt, die es mag für ihn zu kochen. Da merkt man den Shonen-Charakter und das Ideal des niedlichen diminutiven Mädchens.

Die Rita in Edge ist dagegen eine echte "Full Metal Bitch"! Sie hat weder Zeit noch Nerv für Nonsense. Es ist eine wahre Freude Emily Blunt zuzuschauen wie sie kickass Tom Cruise in den Arsch tritt und als Mentor ihn kompromisslos ausbildet, ihn antreibt, erschießt, und nochmal ausbildet. Und bis auf sehr wenige Ausnahmen immer unnahbar bleibt. Und dabei verflucht sexy ist. Wenn sie Chaturanga Yoga macht und dann in fließender Raubkatzenbewegung aufsteht, um einem Störenfried den Kopf abzureißen? Rrrrrrrrr.


"Emily Blunt doing that thing"



Das Ende
Guy und Euse hatten das glückliche Ende bemängelt. Es hat aber innere Logik: Der Omega ist der "Anker" für den Zeit-Reset. Bei einem Reset reisten nicht wirklich Rita, Cage oder ein Alpha zurück in der Zeit, sondern der Omega selbst. Und der Omega gibt dann die Erinnerungen traumgleich weiter. Deshalb konnten Rita und Major Cage (Cruise) ja auch nur die Visionen bekommen. Als der Omega aber stirbt reist dann auch sein sterbendes Selbst zurück und stirbt in der Vergangenheit dann zuende. Und Major Cage wacht diesmal früher im Helikopter auf, weil der Omega-Zeitsprung (nachts) vor dem ursprünglichen Ereignis mit dem Alpha-Zeitsprung in der Normandie (der nächste Morgen) lag.

Oder vielleicht machte auch nur der Schnitt von Tom Cruise "Shit eating grin" zu den Credits und "John Newmans - Love Me Again" meinen Tag: grins

The ending worked for me mostly because they cut to the credits at the perfect time. It didn't need to make sense to me to work, but this helps with the confusion. Tom Cruise' shit eating grin in the end really made my day.

He should have addressed her by her middle name. That would have been a twist from her perspective and sort of an inside joke with the audience. Then cut to credits.

Actually, I don't think they missed anything. It was intentional. I think that if he used "Rose" or any other intimate piece of information, he would be cheating her out of the early phase of the relationship. She would know that he knows all this stuff about her and that might make uncomfortable. It certainly would make me uncomfortable.
Cruise's character legitimately loves her and wants her love to occur organically.


Meinen herzlichsten Dank an Euse und Tyler für ihre Kritiken zu „Edge of Tomorrow". Ich hab ihn mir gestern endlich mal angeschaut. Ehrlich gesagt hatte ich trotz eurer positiven Reviews, die ich noch irgendwie im Hinterkopf hatte, aber nicht mehr so richtig präsent, keinerlei (positive) Erwartung. Ich mag einfach Science-Fiction-Filme und Weltuntergangsfilme, ergo war „Edge“ im Blickfeld.

Wow! Ein geiler Film Spitze

Ich mochte die wirklich gelungene Mischung aus der Zeitreisen-Prämisse von „Groundhog Day“ und – bisher von euch glaube ich gar nicht genannt – dem Grundszenario von „Starship Troopers“. Die Ästhetik und Atmosphäre eines (guten) Videospiels kam dann noch hinzu und rundete es für mich so richtig ab.

„Edge of Tomorrow“ ist für mich wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, dass Blockbuster mit all ihrem visuellen Bombast durchaus intelligent sein können. Und dass Humor nicht bedeuten muss alle 10 Sekunden einen dummen Spruch rauszuhauen.

Die Story wirkte auf mich ausgefeilt, stringent und in sich stimmig – und das ist bei einem Zeitreisefilm eines der größten Komplimente, die man machen kann. Aber vor allem: diese Spannung! In erster Linie – wie von Tyler angesprochen – die überraschenden Szenarien-Wechsel, sobald die Protagonisten bemerken, dass sie in einer Sackgasse gelandet sind. Insbesondere aber die Spannung, als Cage seine „Zeitreisefähigkeit“ verloren hatte und man nun wusste, shit, ab jetzt ist jeder Fehltritt tödlich. Denn wie leicht es in diesem Krieg ist sein Leben zu verlieren, hat man ja vorher hundertfach gesehen.

Hier wäre dann auch einer meiner wenigen Kritikpunkte: der „Endkampf“, als Cage und Co mit dem abgewrackten Helipad in den Louvre crashen, sah für mich zu krass aus. Ich hatte das Gefühl, dass die Besatzung das eher nicht überlebt hätte, insbesondere auch den tiefen Sturz im Anschluss. Das hat die ansonsten perfekte Illusion für mich ein wenig gebrochen. Das bleibt aber eine Randnotiz, da der Film ansonsten so viel Spaß und Freude gemacht hat.

Auf Netflix habe ich 5 von 5 Sternen vergeben – aber das mache ich bei Bewertungsfunktionen gerne mal, um das Gesamtbild ins rechte Licht zu rücken. Nach der bewährten Kneipenmechanik würde ich mal 8 oder sogar 8,5 von 10 Manga-Schwertern vergeben. Bitte mehr solche Filme!


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 29.05.2016, 14:47                                  +/-

Spitze


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 29.05.2016, 22:02                                  +/-

@thanil
Kurz zur bewertungsfunktion bei Netflix... Das was du bei Netflix als Sternewertung präsentiert bekommst ist NICHT die Durchschnittswertung der anderen Bewerter zu diesem Film, es ist die Einschätzung des Netflix Systems, wie dir dieser Film gefallen könnte!
IMO ist das Netflix Wertungssystem ziemlich scheiße. Genau wegen diesem Umstand.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 29.05.2016, 22:18                                  +/-

Ürks. Das ergibt ja überhaupt keinen Sinn.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 30.05.2016, 10:11                                  +/-

Thanil
Ürks. Das ergibt ja überhaupt keinen Sinn.


Wieder ein Kandidat für deine Signatur Yes


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 15.11.2016, 11:37                                  +/-

Jetzt hab ich mir doch „Interstellar“ komplett angeschaut. Von wegen Aufmerksamkeitsspanne eines Millennials.

Schon ein guter Film, endlich mal ein intelligenter Science-Fiction. Besonders gut ist die Ausstattung und Optik, das wirkte nie billig und künstlich, keine Pixelgewitter. Aber das kann ja Nolan eh, eine edle, fantastische Optik, da können viele andere von lernen. Aber der Film hat auch seine Schwächen, besonders in der zweiten Hälfte – zuviel Geschwurbel und Familiygedöns. Besonders störend fand ich die Schurkenfigur des Dr. Mann. So einen Klischeeschurken brauchte der Film eigentlich nicht. Zudem erstaunlich düster, ich wusste gar nicht, dass es um das Ende der Menschheit geht, die Szenen auf der Erde fand ich recht bedrückend. Ich hatte an einen hoffnungsvollen Aufbruch ins All gedacht, aber da war ich wohl falsch informiert im Vorfeld.

Ich kann mich also weder Quars Kritik anschließen, noch Euses Jubelarie (10 Punkte, as usual…), ich seh das eher wie thanil und der Kneipen-Mainstream. Eine solide 7. Hat mir Lust gemacht auf mehr in der Art, „Arrival“ soll endlich ins Kino kommen. Oder ich schau nochmal „Contact“ oder sowas. Was ist denn noch intelligente Unterhaltung in dem Bereich? „Solaris“ kenne ich z.B. noch nicht.

Am Rande: was ist denn mit dem Gesicht von Matthew McConaughey passiert? Der war doch immer der Schönling in zahllosen RomComs? Sieht jetzt aber aus wie ein vernarbter Afghanistan-Veteran, der unter Flashbacks leidet und sich dem Suff ergeben hat. Und Matt Damon? Alt, fett und grauhaarig? Völlig andere Erscheinung als in „The martian“, ein Jahr später. Wie haben sie das denn gemacht?


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Zuletzt bearbeitet von Nichtraucher am 15.11.2016, 11:46, insgesamt einmal bearbeitet
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Triskel
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BeitragVerfasst am: 15.11.2016, 11:44                                  +/-

Ich habe am Wochenende einen Trailer gesehen, da sieht Matthew McConaughey so aus:



hähö

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kpm



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BeitragVerfasst am: 15.11.2016, 13:31                                  +/-

Nichtraucher
Oder ich schau nochmal „Contact“ oder sowas. Was ist denn noch intelligente Unterhaltung in dem Bereich? „Solaris“ kenne ich z.B. noch nicht.

Ja, schau dir mal Solaris und Stalker von Tarkowski an.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 15.11.2016, 15:00                                  +/-

Wobei ich bei all den möglichen Fragen mit einer Sache nicht klar komme - wieso besuchen sie Millers Planet, wenn sie wissen, dass dort eine Stunde sieben Erdenjahren entspricht? Sie haben 7 Jahre lang vielversprechende Daten von Miller bekommen, und dann brach der Kontakt ab. Sie wissen also, dass Miller eine Stunde nach ihrem Ankommen auf dem Planeten bereits nicht mehr funkt und wahrscheinlich tot ist. Scheint ein recht lebensfeindlicher Planet zu sein. Und alle ihre Daten sind nur das Wissen, das man in einer Stunde sammeln kann. Ziemlich nutzlos. Und so nah an einem Schwarzen Loch, das ist doch eh kein guter Ort für eine Erde II? Der Planet sollte eigentlich die allerletzte, verzweifelte Wahl sein, und nicht die erste.


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Eiranion
Dr. rer. nat Frühstück


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BeitragVerfasst am: 15.11.2016, 16:03                                  +/-

Sowas ähnliches habe ich mich beim Gucken des Films auch gefragt, aber ich vermute mal, der Planet war einfach zu cool, um ihn nicht zu besuchen. hähö


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Für immer
Für immer
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