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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 31.07.2014, 11:29                                  +/-

Ja, ne? Ich wußte nicht, daß er ein so schlagfertiger, sanft wirkender elder gentleman ist.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 14.10.2014, 08:02                                  



United Passions (Frankreich 2014)

"United Passions" ist ein von der FIFA finanzierter Spielfilm mit Joseph Blatter als Helden. Wait, whaaaaat? Wer jetzt ein Hirnaneurysma bekommen und den Satz falsch gelesen hat, noch ein zweites Mal: "United Passions" ist ein Sportfilm über Fußball mit Sepp Blatter als Helden. Wer jetzt nicht sofort denkt "OMG! Ich muss das sehen!" der hat kein Faible für Trash. Echten Trash, nicht diese gewollt selbstironischen Sharknado-Dinger. Nein, ich will Hybris, ich will unfreiwillige Komik, ich will Größenwahn und den kleinen Funken Selbsterkenntnis im Desaster. Ich will einen Verkehrsunfall bei dem man nicht wegschauen kann. Oder wie es John Oliver von der Daily Show ausdrückte: "Who makes a sports film where the heroes are the executives?" Ich will diese Frage beantwortet wissen.



Wir beginnen im Jahre des Herrn 1904 in London: Der Franzose Robert Guérin und der Niederländer Carl Anton Hirschmann haben fleißig Briefe an die englische Football Association geschrieben, wurden aber hartnäckig ignoriert. Also besuchen sie die einfach. Repräsentiert auf der Tribüne durch die snobistischen Lords mit Monokel und Zylinder. Und bekommen von den Engländern von oben herab die kalte Schulter gezeigt: Wir haben Fußball erfunden! Unser Verband besteht seit 40 Jahren. Wieso sollten wir uns mit euch abgeben? Ihr ... Franzosen (naserümpf) ... vom Kontinent könnt in 40 Jahren ja nochmal wiederkommen.

Ein Affront!



"That very damned Island can sink into oblivion!"
"Curse the English men!"
"Long live Europe!"

In Paris gründen die Vertreter der Kontinentalverbände dann in einem verrauchten Hinterzimmer und mit sehr viel Wein intus ihren eigenen Verein: Die Fédération Internationale de Football Association. FIFA. (Erhebende Musik.)

Guérin wird erster Präsident und im Zwiegespräch mit Hirschmann sehen sie eine goldene Zukunft vor sich. Sie blicken dabei direkt in die Kamera zum Zuschauer und es wird nicht ganz klar, ob das ein sehr tumbes Durchbrechen der vierten Wand ist, oder ihr Blick in die Ferne schweift.


"Football is on the way to ruin."

Die goldene Zukunft lässt aber erst nochmal auf sich warten. Es ist 1924 und die Mannschaft von Uruguay wird als Fußball-Olympiagewinner geehrt. Plötzlich sprengt aber Jules Rimet (der dicke Gérard Depardieu) die Laudatio mit einer Schimpftirade. Der Olympiasieg wäre eine Zumutung und dieses und jenes wäre falsch und sie würden den Fußball zerstören. Rimet ist Präsident der unwichtigen FIFA und will das ändern. Seine Idee zwischen Straßenrand und Taxi: Eine Weltmeisterschaft! Der brave Carl Hirschmann nennt ihn spontan verrückt, aber für alle anderen, und auch dem Zuschauer dank der erhebenden Musik, ist klar dass hier wahrer Genius am Werk ist.

Der Botschafter von Uruguay kontaktiert Rimet sofort: Die einhundert Jahrfeier der Staatsgründung steht bevor und sie suchen nach einem prestigeträchtigen Event. Warum nicht eine Weltmeisterschaft? Im Cafe wird der Deal dann beschlossen: Der Diplomat sagt: Ihr braucht Geld, wir haben es. Jules Rimet ist aber skeptisch, wer bezahlt die Reisekosten der anderen Mannschaften? Wer baut die Stadien? Aber der Diplomat lässt nicht locker: Wir zahlen für alles. Seriously! Bitte nehmt unser Geld, es brennt uns Löcher in die Taschen! Und Jules Rimet so: Okay! Per Handschlag wird die Sache besiegelt.

Und interessanterweise kommt zeitlich _danach_ erst diese hochoffiziöse Szene auf dem FIFA Kongress:




Uruguay? Was für eine Überraschung.

Es kommt dann die chaotische Zeit des Startups. In Urugay wird ein Stadion aus dem Boden gestampft. "Jaja, wir sind in zwei Wochen fertig" wird per Telefon durchgegeben und im Hintergrund sieht man nur ein halbfertiges Holzgerüst. Und es müssen Mannschaften überredet werden nach Südamerika zu reisen und überhaupt eine Trophäe braucht man auch.

"A world cup in the Americas? That doesn't make sense" beschwert sich ein namenloser englischer Funktionär auf einer Party bei Rimets hübscher Tochter Annette (mit das einzige Eye Candy im langen Film). Was kommt als nächstes? Negros die Fußball spielen? Diese dummen Afrikaner könnten nie die Feinheiten eines Spiels für Weiße würdigen. Da könnte man auch gleich Frauen spielen lassen. How amusing nicht wahr Monsieur Rimet? Rimet springt seiner Tochter zu Hilfe und gemeinsam stauchen sie politisch korrekt den Engländer zusammen. Er sei "Rotten to the core".


Negros? Women soccer? How amusing. – I beg your pardon?

Auf dem Schiff nach Südamerika wuseln Fußballer herum und ertüchtigen sich mit Leibesübungen. Das wahre Drama muss aber Jules Rimet erleiden. Er hat eine "Crisis of Conscience" und blickt melancholisch auf das Meer. Seine hübsche Tochter leistet ihm an der Reeling moralische Hilfe. Was ist los, Papa? Die Krise in Amerika wird Europa fressen, knurrt Rimet.

"They will say it does not seem appropriate spending money to play football on the other side of the world."
Aber seine kluge Tochter hat die passende Antwort:
"When have dreams ever been appropriate?"

1A Dialoge. Man hat das Recht seine Träume wahr werden zu lassen. Und Jules Rimet träumt von der Weltmeisterschaft. Nach dem Gespräch mit seiner Tochter öffnet Rimet seinen Zimmersafe und nimmt den heiligen Gral in die Hand. Die schwere Trophäe "Victory" gefertigt aus 18 Karat Gold und Sterlingsilber. Der künftige Weltpokal. Das Ziel allen Strebens.



Die Weltmeisterschaft wird ein Smash-Hit, aber zurück in Europa steht Jules Rimet vor Scherben. Carl Hirschmann hatte das Verbandsvermögen an der Börse verspekuliert, die wirtschaftliche Depression hat alle erfasst, ein ehrenhafter Fehler, aber nach Jahrzehnten des treuen Dienens tritt Hirschmann geknickt zurück. Ein schwerer Schlag. Und die FIFA zieht um nach Zürich in die neutrale Schweiz. Der Faschismus erhebt nämlich in Europa seine Fratze. Und spaltet auch das Kollegium der FIFA, die eigentlich ein Bund an Brüdern sein sollten. Was ist nur mit vergangenen Idealen?



Der deutsche Kollege versichert es wird keinen Krieg geben. Jules Rimet fragt warum Deutschland dann aufrüster? Der Italiener weidet sich an der gewonnenen Weltmeisterschaft. Jules Rimet poltert aufrecht dazwischen, dass Italiens Sieg eine Farce war, gestohlen von Mussolini.

Rimet flüchtet vom Dinner und gesteht seiner Tochter er denke an Rücktritt. Schockiert stimmt ihn sein hübsches Zuckerstück um: Niemals! Ihr Vater ist Präsident der FIFA und sie hat ihn niemals aufgeben gesehen. Und das wird auch so bleiben. Never give up! Never surrender!

Na? Hat der geneigte Leser dieses Beitrags schon eine klitzekleine Ahnung inwiefern sich der Plot in der zweiten Hälfte des Films spiegeln könnte?

Erstmal kommt aber der zweite Weltkrieg und allles ist ganz furchtbar. Da hilft nur noch beten und Jules Rimet kniet mit Rosenkranz nieder.





Jesus... Was für eine geile Überblende! Stanley Kubrick hätte es nicht besser machen können. Im gelobten Land Brasilien ersteht der Fußball wieder auf. Es ist 1950. Und es ist endlich wieder Weltmeisterschaft!

In einer Hotellobby in Rio de Janeiro trifft Jules Rimet den italienischen Funktionär wieder (laut Wikipedia Ottorino Barassi), der ein paar Szenen zuvor noch so vom Duce schwärmte. Er erzählt er hätte während dem Krieg heimlich den von Italien gewonnenen Wander-Weltpokal aus der Bank geholt und in einem Schuhkarton unter seinem Bett versteckt. So hatte er die letzten 10 Jahre mit der Trophäe geschlafen und sie vor den Nazis beschützt. Und hier ist sie wieder! Es ist eine schöne Anekdote und gibt das beste in FIFA wieder. Es geht um die Sache an sich.

In der Lobby laufen Rimet/Barassi dann noch zwei englische Gentlemen über den Weg. Sie sind delighted bei der Weltmeisterschaft (zum ersten Mal) teilzunehmen. Die Ehre Englands steht auf dem Spiel, aber Rimet giftet nur süffisant, natürlich tut sie das, England hätte Fußball schließlich erfunden. Und die zwei Gentlemen werfen ihm böse Blicke hinterher die töten könnten. Dieser ganze England-Parallelstrang ist faszinierend! Sie kommen schlimmer weg als die Nazis. Ich bin gespannt wie das weitergeht.

Erstmal gibt es aber das legendäre Maracanaço. Das Fußballspiel mit dem höchsten Zuschauerrekord aller Zeiten und bei dem die Uhren (und einige Herzen) in Brasilien still standen. Jules Rimet macht sich von der Ehrentribüne auf den Weg durch die Katakomben auf das Spielfeld, in der Erwartung nach Abpfiff Brasilien den Weltmeisterpokal überreichen zu können, und als er auf das Spielfeld tritt herrscht gespenstische Stille und der Kapitän von Uruguay nimmt ihm einfach so die Trophäe ab.



1956 stirbt der Papa Schlumpf des Weltfußballs und seine ergraute Tochter eulogisiert ihn am Grab direkt ins Herz des Zuschauers: Seine einzige Reue war niemals selbst ein großer Fußballer gewesen zu sein. Und doch war er der einzige Mann, der die Weltmeisterschaft Wirklichkeit werden ließ. Ein großer Mann. Wir sehen seinen Sarg. So wie wir später Horst Dasslers Sarg sehen werden.

Zeitsprung in der Mitte des Films! Wir sind in den 60ern und Auftritt von João Havelange (Sam Neill). Der englische(!) Präsident der FIFA Stanley Rous verklickert Havelange, der solle mal schön im Olympischen Komitee bleiben. Der Fußball brauche keine Brasilianer, und schon gar nicht ihn, und überhaupt ist die nächste Weltmeisterschaft in England. Die wird sicher gewonnen werden, schließlich haben sie das Spiel erfunden.



Havelange rollt mit den Augen, bleibt aber nicht untätig. Er besuchte über 100 Landesverbände, und sein Spiel geht auf 1974 beim FIFA Kongress in Frankfurt. Man beachte die Bildkomposition:



Die Afrikaner stehen vor der Kreidetafel an der die Stimmen mit Strichen ausgezählt wurden. Laut Wikipedia hatte Rous, der in den 30ern als Schiedsrichter sich um Regelvereinfachungen (die "Laws of the Game") verdient gemacht hatte, mit dem Apartheits-Regime von Südafrika einen Deal geschlossen. Alternierend sollten bei WM-Turnieren rein weiße und rein schwarze Mannschaften für Südafrika antreten. Ein rassistischer Kompromiss der von den afrikanischen Verbänden fast sofort gekippt wurde. Und mit auch für Rous Abwahl verantwortlich war. Im Film gibt er sich als schlechter Verlierer:

"The Africans. Those people will never understand the subtleties of football! Your african friends will betray you in the end. By granting them power Havelange, you have opened Pandoras box."
"Rous" antwortet ihm Havelange daraufhin jovial und klopft ihm auf die Schultern, "The future of our sport lies in Africa. And in Asia. And in America."

Havelange hat die ganz große Vision. Und die wird den Weltfußball verändern:


FIFA Hauptquartier 1974: "We need funds, Gentlemen, so find them!"

Und Auftritt von Thomas Kretschmann als Horst Dassler. Der Sohn von Adi Dassler. Und Tim Roth als Joseph "Sepp" Blatter.



Hier muss ich den Film mal loben. Der Film hat fremdschämende Schauspieler, Dialoge die hölzerner sind als Tische im Schultheater, 0815-Fließbandmusik und Metaphern mit dem ganz groben Hammer. Aber ich mag den Lokalkolorit. Die wechselnde Mode der Komparsen. Die wechselnden Locations. Sepp Blatter der den Lebemann Havelange in seinem brasilianischen Luxus-Penthouse besucht. Oder hier der Adidas-Deal in der deutschen Provinz. Ich finde dann auch hochinteressant wie sich die Büroräume von FIFA über die Jahrzehnte verändern (bzw filmisch inszeniert wurden). Fuhr Jules Rimet noch brav mit der Straßenbahn durch Zürich, hat Havelange junge hübsche Assistentinnen die bienenfleißig um ihn herumschwirren. Und Sepp Blatter brettert wie James Bond mit schnittigem Sportwagen durch die 70er.

Oder brettert mit Kalaschnikov bewehrten Soldaten durch den afrikanischen Busch:
Wo ist Havelange?, fragen ihn enttäuschte Afrikaner wenn er alleine unterwegs ist. Er hat euch nicht vergessen und ich werde euch nicht enttäuschen, verspricht Sepp Blatter ehrlich.



Dassler verklickert jedenfalls Blatter, dass Adidas Großes mit der FIFA vor hat. Wikipedia sagt über ihn:

Horst Dasslers business practices had few limits and David Yallop in his book 'How they Stole the Game' says his relationship with Havelange was "Drahtzieher." Dassler was the 'puppetmaster.'


Blatter ist aber besorgt. Die Beziehungen zwischen Moskau und Washington werden schlechter, sie könnten sogar die olympischen Spiele gegenseitig boykottieren, und wenn das auf die WM übergreift, uiuiui, hoffentlich wird Argentinien kein Fiasko. Ach was, wiegelt Dassler ab. Olympia ist politisch. Aber die Weltmeisterschaft gehört dem Volk. Wer die WM boykottiert, der verliert seinen Job.

Apropos Argentinien. Es gibt Menschenrechtsverletzungen im Pinochet-Regime und die Sponsoren werden nervös warnt Blatter Havelange. Ach, diese Intellektuellen, wischt Havelange das weg. Schwarze Sportler wie Muhammed Ali, Jesse Owens oder Pele haben mehr gegen Rassismus getan als alle Politiker. Und die Weltmeisterschaften die wir organisieren, so Havelange zu Blatter, bewirken mehr für den Weltfrieden als alle UN-Resolutionen. Und dann lässt er wie Gott den Ball auf das Spielfeld fallen, und ob der die Hand von Maradona trifft oder den Fuß eines anderen Spielers ist im Grunde nur Nebensache.



"Always two there are, a master and an apprentice," Yoda said of the Sith Lords in The Phantom Menace.

Und der Imperator Havelange schickt Darth Sepp (hier ein reales Foto von beiden) immer wieder nach Afrika.



Du arbeitest zuviel, beschwert sich Dassler, du bekommst einen Burnout. Kümmer du dich mal mehr um Frauenmannschaften, schießt Blatter zurück. Wir brauchen den Frauenfußball. Und wenn der World Cup hier stattfindet, erklärt Blatter und schaut sinnierend auf die afrikanischen Kinder (in Adidas Trikots), dann kann ich vielleicht eine Pause machen.

Apropos Frauenmannschaften: Der ganze Film wird immer wieder mal mit Szenen von einem Bolzplatz-Fußballspiel von ethnischen Kindern aus der Jetzt-Zeit unterbrochen. Und hier ist die Stelle wo die Mädchen-Torhüterin ein Tor reingeballert bekommt. Traurig lässt die einzige weibliche Identifikationsfigur für kpm den Kopf hängen.



Es signalisiert das Ende von "Fun and Games" und den Beginn des tragischen Dritten Aktes. Blatter, jetzt Generalsekretär und zweiter Mann bei der FIFA, gesteht Dassler dass sie in den roten Zahlen sind. Das Wasser steht ihnen bis zum Hals. Wie ist das möglich? Wo ist das Geld?, fragt der verwundert. Ich habe meine Vermutungen, orakelt Blatter nur.

Bei einer Pressekonferenz wird Blatter von Havelange den Journalisten zum Fraß vorgeworfen. Was wird die FIFA gegen das Matchfixing von Westdeutschland und Österreich tun? Warum authorisiert die FIFA nicht den Videobeweis? Blatter antwortet auf alles nur ausweichend (wir arbeiten daran, ich kann das nicht allein entscheiden usw usf) und der Film stellt das als heroische Tat dar. Faszinierend! Als er endlich aus dem Saal flüchten darf, wird er draußen von einem englischen Journalisten konfrontiert: Der hätte Kopien der Buchhaltung von FIFA. Blatter braust in seiner Limousine davon.

Und schließlich nimmt ein gealterter Havelange 1994 in den USA Blatter beiseite. Er hat ihn als Nachfolger auserkoren und trägt ihm auf er wünsche keine Wellen wenn er denn dann vom Boot geht. Ja, mein Imperator, antwortet Blatter pflichterfüllt. Und gemeinsam laufen sie von der VIP Lounge nach draußen auf die lichterfüllte Tribüne und der Weltpokal steht zwischen ihnen. Wird von ihnen an den Sieger übergeben. Gibt es nur durch sie. Nicht trotz, sondern gerade weil wir so korrupt sind. Schaut was wir erreicht haben! Wir machen Fußball! Ein schönes symbolhaftes Bild.





1998 - Wir sind in der Moderne wo Mobiltelefone nicht mehr so klobig wie Ziegelsteine sind und randlose Brillen getragen werden. Sepp Blatter ist der neue Präsident. Und er zeigt den Triumphbogen mit Laserinschrift für Zinedine Zidane und gleich darauf Straßenschlachten. Sowas darf nie wieder passieren, doziert er, kein Fußballspiel ist ein Menschenleben wert. Und eine Horde an Dolmetscherinnen im Hintergrund übersetzen seinen humanistischen Satz in alle Sprachen. Außerdem wird es eine Ethikkommission geben. Ein neuer Wind weht. Sepp Blatter warnt alle: We will play by my rules now.



Heftiger Widerspruch aus der fifanistischen Weltverschwörung. Wir sind ehrenvolle Gentlemen! Dann benehmt euch auch wie solche und nicht wie "rotten apples", mahnt Blatter, während sich die Gentlemen mürrische Blicke zuwerfen.



Nach 2001 ist Sepp Blatter im dunkelsten Tal. FIFA hat Schwierigkeiten seine Associations zu bezahlen (wait whaaaat?), der japanische Kaiser will nicht zum Eröffnungsspiel nach Südkorea und der englische Investigativjournalist hat ein Buch über FIFA veröffentlicht. Die Schlinge um Blatters Hals zieht sich enger. Ich habe hart dafür gekämpft dort hin zu kommen wo ich heute bin, beschwert sich Blatter. Dann kämpfe dafür dort zu bleiben!, beschwört ihn seine Firmenanwältin. Blatter holt sich Rat bei seinem greisen Mentor Havelange (der als 98jährige Mumie übrigens heute immer noch lebt, er trat wegen einem Korruptionsskandal erst 2011 vom IOC zurück, hatte als olympischer Schwimmer 1936 in Berlin wohl phänomenale Gene) und Sepp Blatter macht dann in seiner "Crisis of Conscience" jenes was wir schon bei Jules Rimet sahen. Blatter öffnet den Safe in seinem Büro und hält nachdenklich den Weltpokal in Händen.



Ernsthaft, überlegt mal wie größenwahnsinnig ihr werden würdet, wenn ihr einen Tresor im Büro hättet mit der Siegestrophäe aller Siegestrophäen.

Blatter, der jeden kleinen Angestellten in seinem Bürogebäude mit Vornamen kennt, wird mit neuem Mut erfüllt und verweigert im Weltverschwörungs-Konferenzsaal seinen Rücktritt. Stattdessen stellt er sich der Wiederwahl 2002 in Südkorea. Dramatische Musik. Wir sehen Stimmzettel die in die Urnen auf dem "Extraordinary FIFA Congress 2002 Seoul" geworfen werden. Blatter der sich im Badezimmer rüstet für das unvermeidliche, der trotzige Blick in den Spiegel, und mit entschlossenem Schritt durchschreitet er den Saal. Der greise Havelange nickt ihm aufmunternd zu, die Musik schwingt sich zur Hochspannung auf, und, jetzt ja, uiuiuiui, wird unser Held triumphieren? JA! Joseph Sepp Blatter ist wiedergewählt! Gondor ist gerettet!



Die strahlende Brünette neben ihm soll Blatters Tochter sein. Wieder eine Spiegelung zu der treuen Tochter von Jules Rimet. In "United Passions" gibt es keine Romanzen, außer der Liebe von Töchtern zu ihren Vätern und von den Vätern zum Fußball.

Wir sind wieder bei der Rahmenhandlung der Kinder auf dem Bolzplatz, gleichzeitig gegengeschnitten mit einem uralten Carl Anton Hirschmann der nostalgisch durch alte Fotos blättert. Die Vergangenheit trifft die Zukunft. Die junge kpm bekommt den Ball vor die Füße. Hier zu mir! signalisieren die anderen Kinder ihrer Torhüterin. Aber das Mädchen nimmt sich ein Herz und läuft selbst los: You go girl!



Ihren Lauf quer über den Platz an allen anderen Kindern vorbei kommentiert Hirschmann zu schmalzigem Klaviergeklimper zu der Euse sich die Fußnägel aufrollen würden. Ich zitiere es mal vollständig, weil es wohl das Selbstverständnis von FIFA und zentrale Aussage des Films ausdrücken soll:

"In over 100 years of existence, this federation, born of a dream, has survived two world wars and unprecedented economic crisis, and made football the most played sport on our planet. If anyone has told us that one day FIFA would have over 200 member associations in its ranks, more than the UN, that people of all races and origins would play together, if we had known that women would fall in love with this game and end up filling entire stadiums, that football would be played in gymnasiums and schools, that people would listen to the sound of the ball, that this ball would bounce to every corner of the earth, and that it would leave its imprint on the history of mankind, well, who would have believed this."

Und das Mädchen schießt das Tor. Und alle Jungs jubeln ihr zu. *schnüff*

Halt, Moment, es gibt noch einen emotionalen Höhepunkt. Der Epilog des Films:



2004 Zürich? Was kommt denn jetzt?



Oh, fuck you. Fuck you, Sepp! Nichts gegen Nelson Mandela, aber ...



.... tröt, trööt, tröööt, tröööööt, trööööööööt, tröööööööööööööööt!




too long; didn't read:
Würde man einen Fußballfan nach Weltmeisterschaften fragen würde man Namen hören wie Fritz Walter, Pele, Beckenbauer, Maradona, Matthäus, Zinedine Zidane, Klose & Lahm etc. Es ist bizarro-faszinierend einen ganz anderen Blick auf den wichtigsten Sport der Welt zu sehen. Siehe den Trailer oben.




Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, nämlich bei soliden 3,2 Sternen bei IMDB. hähö Ernsthaft, Nordkorea könnte keine offensichtlichere Propaganda produzieren. Vom Subtext, Auslassungen, unfreiwilliger Komik und mit offenem Wikipedia Fenster aber tatsächlich ganz unterhaltsam. Außerdem: Curse the English men!


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Quack-Quack2



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BeitragVerfasst am: 14.10.2014, 18:20                                  +/-

Aufgrund der Länge der Vorstellung habe ich nun beschlossen, mir doch gleich den Film anzusehen!

Der Blatter schaut eher aus wie ein Berlusconi Double?

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Thanil
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BeitragVerfasst am: 15.10.2014, 00:48                                  +/-

CHRRR CHRRRR CHRRRRRRRR SEPP BLATTER CHRRR


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 25.11.2014, 21:09                                  +/-

Allein nach Urteil des Trailers gehört dies hier her:



Neues Futter für Aelanum! Sieht wie ein Asylum-Billig-C-Movie aus, nur mit höherem Budget. Und einem lächerlich klingenden Chris Pratt: "You just went and made a new dinosaur? Probably not a good idea."

Gepostet am 25.11.2014, 20:20:

Burt Macklin: Dinosaur Trainer


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lila



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BeitragVerfasst am: 25.11.2014, 21:22                                  +/-

Tyler Durden
Burt Macklin: Dinosaur Trainer

?????

Na hoffentlich wurden dann auch keine echten Dinosaurier während des Drehs verletzt! Na warte...


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Quar



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BeitragVerfasst am: 25.11.2014, 22:51                                  +/-

Sieht ganz schön scheiße aus.

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Wolter



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BeitragVerfasst am: 29.05.2015, 21:23                                  +/-

Tyler Durden


United Passions (Frankreich 2014)

"United Passions" ist ein von der FIFA finanzierter Spielfilm mit Joseph Blatter als Helden. Wait, whaaaaat? Wer jetzt ein Hirnaneurysma bekommen und den Satz falsch gelesen hat, noch ein zweites Mal: "United Passions" ist ein Sportfilm über Fußball mit Sepp Blatter als Helden. Wer jetzt nicht sofort denkt "OMG! Ich muss das sehen!" der hat kein Faible für Trash. Echten Trash, nicht diese gewollt selbstironischen Sharknado-Dinger. Nein, ich will Hybris, ich will unfreiwillige Komik, ich will Größenwahn und den kleinen Funken Selbsterkenntnis im Desaster.

[...]

Und Auftritt von Thomas Kretschmann als Horst Dassler. Der Sohn von Adi Dassler. Und Tim Roth als Joseph "Sepp" Blatter.


Jo, den Mister Roth hat der Funken Selbsterkenntnis inzwischen ereilt. zwinkern

Der Fifa-Film, der seinem Star peinlich ist
[...]

Die komischste Szene kommt, wenn der frisch gewählte Präsident Blatter seinem Vorstand die Leviten liest: "Einige von euch könnten glauben, jetzt sei die Gelegenheit für lukrative Deals mit gewissen Lobbyisten. Schminkt euch das ab. Der geringste Verstoß gegen die Ethikregeln wird schwer bestraft werden … Ich warne euch – euch alle!" Man darf vermuten, dass Blatter das Buch genehmigt hat, bevor der Dreh begann.

[...]

Gegen Ende des Films trifft er seinen alten Mentor Havelange auf einem Schiff – und hört sich an, dass man seine Feinde erpressen und einschüchtern müsse, um an der Macht zu bleiben. Und kurz danach weigert sich der Film-Blatter, seine Präsidentschaft niederzulegen.

So weit die Geschichte bis vergangene Woche, als noch keiner die Verhaftungen von Zürich ahnen konnte. Tim Roth war zu diesem Zeitpunkt wieder in Cannes, gab Interviews zu einem neuen Film – und ein kleiner Anstoß genügte, die alte Wunde neu zu öffnen.

Frage: "Letztes Jahr wurde hier ein Film vorgestellt, den seitdem so gut wie niemand gesehen hat."

Roth: "Inklusive mir. Ich habe zwar eine der Hauptrollen gespielt, aber bisher nichts davon gesehen. Außerdem möchte ich sagen, dass ich mich entschuldige, diese Rolle nicht abgelehnt zu haben."

Das ist extrem selten in der Kinobranche.

"Sie entschuldigen sich wirklich?"

"Ja, ich entschuldige mich. Ich habe den Regisseur nicht angezweifelt. Ich habe das Drehbuch nicht angezweifelt. Das ist eine Arbeit, für die mein Vater im Grab rotieren würde."


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 06.06.2015, 17:22                                  +/-

Nachtrag zu "United Passions" (hochscrollen). Aus unerfindlichen Gründen hat der jetzt tatsächlich einen limitierten Release in den USA. Und bei der Premiere in Los Angeles hatte der Film .... Trommelwirbel ... zwei Besucher! Der eine war ein Katastrophentourist mit Interesse am FIFA-Skandal, der zweite war nur ein Fußballfan der sich leider verirrt hatte.

http://www.reuters.com/article/2015/06/05/us-so...KBN0OL2HA20150605


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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 14.06.2015, 13:27                                  +/-

Ich könnte gar nicht soviel essen wie ich kotzen könnte



Die Witherspoone kann so viel, hat einen fucking Oscar und dreht immer wieder diese Scheißdrecksfilme. DIESE Wichskacke! Diese sinnlosen, hirntoten Schwachsinnskomödien. Warum???

Der Trailer! Argh... 15 Sekunden hab ich ungefähr durchgehalten. Als ob Sofia Vegara nicht schon in Modern Family nervig genug wäre.

Das ist so beschissene Fließbandware. Ich hasse Kino einfach nur noch abgrundtief

Da ist bei mir nichts mehr außer Hass.

Ich brauch das Medium auch gar nicht mehr, ich hab Netflix. Eher schau ich mir Orange is the new black nochmal komplett von vorne an als noch irgendwann mal ins Kino zu gehen. Ins KINO! Warum? Alles daran ist schlechter als das, was TV-Serien auf die Beine stellen. Hoffentlich erkennt das Reese Witherspoon endlich auch mal und versucht, in eine gute Serie reinzukommen.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 14.06.2015, 13:33                                  +/-

Du hast wahrscheinlich mit jedem einzelnen Satz Recht, aber der edle Rant allein auf basis von 15 sec. Trailer ist irgendwie schon süß. hähö

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 14.06.2015, 13:33                                  +/-

Es reicht ja wohl bereits das Poster!! Case closed.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 14.06.2015, 13:52                                  +/-

Schon ein interessantes Poster. Das Oberteil von Sofia Vegara sieht irgendwie durchsichtig aus.


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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 14.06.2015, 14:10                                  +/-

Und ihr Gesicht ist so gnadenlos gephotoshopped, dass man sie kaum erkennt. Und die Reese spielt eine junge, dumme Anfängerpolizistin? Mit 39? Alles daran ist fail.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 14:01                                  +/-

Was ist nur aus dem Pirates of the Caribbean-Franchise geworden? Ich habe letztens versucht, mir den dritten Teil auf Netflix anzuschauen, "At world's end", ich habe eine knappe Stunde geschafft, von fast 3(!) Stunden, die das Ding läuft. 3 Stunden!

Alter, ist das ein wirrer Scheiß Vollkommen wirr zusammengeschusterter Klumpatsch aus krudesten Actionszenen und ewig langen Dialogen, denen ich nicht folgen konnte, weil sie keinen Sinn ergaben. Die Filmserie hat sich voll verabschiedet aus dem Kosmos des noch irgendwie Nachvollziehbaren. Jetzt gibt es nur noch Magie, die irgendwie funktioniert, mir wurde nicht klar, wie. Aber alles ist magisch. They lost me Geschockt

Ich mein, da gibt es ein langes Palaver mit dem Piratenkönig von Singapore, plötzlich wird alles von britischen Soldaten überrannt, die Helden retten sich mit einer Dschunke. Schnitt, die Dschunke fährt durch Eisberge. Schnitt. Davy Jones taucht aus dem Wasser auf und zerstört eine Flotte, die da plötzlich ist. Schnitt, die Dschunke fährt durch warmes Wasser und dann einen Wasserfall runter. Schnitt, Johnny Depp lebt allein auf einem Salzsee und ist offenbar verrückt geworden. Außerdem ist er tot. Die Helden finden ihn und sie bringen ihn in die Welt der Lebenden zurück, indem sie das Schiff umdrehen, und dann dreht sich die Erde um, und das Schiff ist wieder oben auf dem Wasser. Ab da hab ich dann vorgespult, es wurde schlimmer. Dann musste ich ausmachen.

Really, what happened? Der erste Teil war doch nett? Und sie haben immer noch eine Creme an klasse Schauspielern am Set, die alleine ganze Filme tragen, und sich hier nur dumm auf den Zehen rumstehen. Und der Plot.... oh Gott, der Plot.... der zweite Teil war ja schon ziemlich wirr, aber irgendwie noch nicht so derartig verdrogt. War aber auch schon Bockmist, und der Grund, warum ich seitdem keinen dieser Filme mehr gesehen habe, bis jetzt. Mann mann... so schnell wurde wohl noch nie ein Franchise an die Wand gefahren im künstlerischen Sinne, selbst die Craig-Bonds hatten noch einen anschaubaren zweiten Teil. Naja, eigentlich wollte ich eh nur Keira Knightly sehen, die in ihrem Asia-Piratenoutfit unleugbar recht hot ist Yes Ihr Outfit ist der einzige Pluspunkt, den ich hier ausmachen konnte.



Aber ich verstehe auch sehr gut, dass sie nach dieser totalen Gurke aus der Filmreihe ausgestiegen ist. Und Johnny Depp wird wohl weiter den Jack Sparrow spielen, bis in alle Ewigkeit (guter Titel für Teil VI: Piraten der Karibik - Bis in alle Ewigkeit). Er braucht halt die Kohle für seine Privatinseln und was soll er sonst machen? Für seriöse Rollen wird er eh nicht mehr gecastet werden. Heißt also Tim-Burton-Filme und Jack Sparrow bis zur Rente. Sad Traurig

Gepostet am 21.01.2018, 13:24:

Hier mal ein kurzer Ausschnitt aus der ellenlangen Inhaltsangabe auf Wikipedia:

Jack und die Crew der Black Pearl können ebenso wie Sao Feng fliehen. Dieser nimmt allerdings Elizabeth mit, in der er die an Menschengestalt gebundene Meeresgöttin Calypso vermutet. Sie segeln jeweils in Richtung der Schiffbruchinsel, wo ein Treffen verschiedener Piratenoberhäupter, der Piratenfürsten, stattfinden soll. Will wird daraufhin allerdings einige Zeit nach der Unterhaltung von Jack mit Beckett mit dem richtungsweisenden Kompass auf See ausgesetzt, um diesen mittels Will über den Weg zum Treffpunkt der Piratenbruderschaft zu informieren, da Backett durch den Besitz des Herzens von Davy Jones und seine daraus resultierende Kontrolle über diesen Jacks Seele vor ihm schützen kann.



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BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 14:44                                  +/-

Guten Morgen! Diese Ausgeburt eines Scheißfilms habe ich hier schon vor bald 10.000 Jahren verrissen. Damals wurde mir sogar widersprochen. Kannste dir nicht ausdenken.

Gepostet am 21.01.2018, 13:52:

Okay, eigentlich fanden doch sämtliche Kneipler den Film scheiße. Er ist also objektiv scheiße. hähö

Aber ich habe gerade noch einmal deinen Reese-Witherspoon-Beitrag ein paar weiter oben von 2015 gelesen. Prophetische Worte, denen ein Happy End folgte! Reese hatte wohl nur noch solche beschissenen Rollenangebote bekommen, weil Hollywood nur junges Gemüse und Grannies castet. Das ging ihr auf den Sack. Sie ist dann ja ins Serienfach gewechselt. In »Big Little Lies« kann sie groß aufspielen!


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BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 16:49                                  +/-

Dabei war Pirates III noch halbwegs OK im Vergleich zu dem, was danach gekommen ist. 4 war eine Katastrophe. 5 hab ich gar nicht mehr gesehen, aber man hört auch nichts gutes...


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BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 18:07                                  +/-

Eiranion
Dabei war Pirates III noch halbwegs OK ...


Dude…


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BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 18:13                                  +/-

Ich meine, er ist viel zu lang, ziemlich dumm und überfrachtet und ich fand ihn eher schlecht als ich ihn das eine Mal gesehen habe, vor vielen Jahren. Aber er ist trotzdem besser als die letzten beiden hähö


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BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 18:21                                  +/-

Ich glaube ich habe tatsächlich nur Teil 1 und Teil 2 gesehen. Hm.



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BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 20:45                                  +/-

Ich hab mir den zweiten Teil irgendwann mal auf DVD angeschaut, aber nicht aus eigenem Antrieb. Das hat mir gereicht, seitdem wollte ich mir keine weitere Fortsetzung antun, und damit lag ich anscheinend goldrichtig.

Dabei war der erste Film anno dazumal wirklich noch unterhaltsam und wirkte in sich rund, Johnny Depp schien bei den Dreharbeiten mit Spaß dabei gewesen zu sein. Hab den damals als Teenager-Grünspan mit einBaum und CultCat in Berlin angesehen, wenn ich mich recht erinnere. Holy crap, wie die Zeit vergeht. hähö


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 21.01.2018, 20:55                                  +/-

Moment, willst du sagen du bist intwischen kein Teenager mehr??


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