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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 14:11                                  +/-

Ich sehe es so, dass es nicht die AGBs sind, die hier greifen, sondern Deutsches Recht.
Facebook zählt als öffentliche Kommunikationsplattform, deshalb ist es eine Einschränkung der Meinungsfreiheit, wenn man Aufgrund selbst gewählter Kriterien Beiträge löscht.

Noch mehr dazu:

Beiträge können auch belästigend wirken, wenn sie gar nicht zum Thema Ihrer Seite oder Gruppe passen. Eine thematische Einschränkung ist jedoch nur zulässig, wenn sie für die Nutzer von vornherein erkennbar war. Aus diesem Grund haben z. B. Foren Netiquetten und ähnliche Richtlinien, die z. B. Diskussionen zu politischen und religiösen Themen untersagen.

Eine solche Untersagung muss aber sachlich gerechtfertigt sein und so ist z. B. das Verbot politischer Diskussionen in einem Strickforum gerechtfertigt. Bei Facebook-Seiten ist dagegen eine Einschränkung der Nutzer durch eigene Richtlinien nicht erlaubt (Nr. I. E. der Seitenrichtlinien). Sie dürfen daher zwar eine Netiquette haben, darin aber keine eigenen Regeln aufführen, die Facebook-AGB einschränken würden, wozu Verbote bestimmter Diskussionsthemen gehören.

Allenfalls bei Facebook-Gruppen kann sich eine Einschränkung aus dem Gruppenthema ergeben. Wenn z. B. in einem Forum zum Onlinemarketing politische Aufrufe gepostet werden, ist deren Löschung erlaubt. Bei Facebook-Seiten, ist eine solche Einschränkung dagegen nicht möglich, es sei denn die Beiträge sind rechtswidrig, rein werbend oder belästigend.


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 15:16                                  +/-

Ich kann mich den Kollegen von allfacebook da nicht anschließen. Die haben ihren Leitfaden so formuliert, dass ein Betreiber (in der Regel: ein Unternehmen, das eine Facebook-Seite betreibt) völlig auf der sicheren Seite ist.

Ich denke aber das wäre gar nicht nötig. Es gibt nach meinem Kenntnisstand keine Gesetze, die regeln würden, was der Betreiber einer Facebook-Seite löschen, editieren oder sonstwie moderieren darf und was nicht.

Andere Autoren wie z. B. rechtzweinull.de führen das – für mich viel besser nachvollziehbar – aus. Die Grundrechte beispielsweise sind Abwehrrechte der Menschen gegenüber staatlichem Wirken. Du kannst gegenüber anderen „Privatrechtssubjekten“ (natürliche und juristische Personen) nicht dein Recht auf Meinungsfreiheit einklagen. Daher greift nach meinem Verständnis das „virtuelle Hausrecht“ absolut und du kannst löschen was immer dir nicht genehm ist.

Ob das klug ist steht auf einem anderen Blatt, und damit beschäftigt sich der Kollege von allfacebook ja vorrangig. Es ist meistens die Gefahr eines PR-Schadens gegeben, wenn jemand einfach Beiträge löscht, die ihm nicht passen. Einer TV-Moderatorin kann das aber mit guten Gründen schnurzpiepegal sein. Rechtlich angreifbar macht sie sich damit meines Erachtens nicht.


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 15:52                                  +/-

Man sollte gar nicht auf facebook sein.


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 15:57                                  +/-

Thanil
Die Grundrechte beispielsweise sind Abwehrrechte der Menschen gegenüber staatlichem Wirken. Du kannst gegenüber anderen „Privatrechtssubjekten“ (natürliche und juristische Personen) nicht dein Recht auf Meinungsfreiheit einklagen.

Da bin ich mir nicht so sicher...

Aus dem Juraforum:

Jedoch ist nicht jede Beleidigung beziehungsweise Verleumdung als eine solche anzusehen. So kann innerhalb einer Internetdiskussion ein Teilnehmer als „rechtsradikal“ betitelt werden, ohne dass dies die Grenzen der Meinungsfreiheit überschreitet. Eine derartige Äußerung ist vielmehr als ein Werturteil anzusehen [BVerfG, 17.09.2012, 1 BvR 2979/10]. Auch beleidigende Äußerungen über frühere Arbeitgeber, welche auf sozialen Netzwerken gemacht werden, sind von der Meinungsfreiheit gedeckt [ArbG Bochum, 09.02.2012, 3 Ca 1203/11]. Eine Titulierung einer Anwaltskanzlei als „Winkeladvokatur“ hingegen verstößt gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht und ist somit nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt [OLG Köln, 18.07.2012, 16 U 184/11].

Hier geht es ganz klar nicht um Bürger vs. Staat, sondern um Klagen von Personen untereinander.
Insofern trifft das IMO auch auf Kommentare auf FB zu.
FB ist kein privates Forum. Tyler hat hier in der Kneipe Hausrecht, wir als User nicht.
FB hat auf seinen Seiten Hausrecht, die User aber ebenfalls nicht.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 16:52                                  +/-

1948% agree with Thanil. Alles andere wäre komplett schwachsinnig. Gäbe es eine Klage, würde die nie im Leben durchgehen.


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 17:31                                  +/-

Doch, die würde durchgehen.
Es geht nicht um berechtigte Löschung von rechtswidrigen Inhalten, sondern um die Druchsetzung von willkürlichen Regeln.
Wenn Frau Hayali also meint, willkürlich irgendwelche Begriffe zu definieren, nach denen sie Beiträge löscht, fällt das IMO darunter.
Nochmal: Sie hat kein Hausrecht, Facebook hat es. Es ist nicht ihr Forum, sie nutzt eine Facebook-Seite. Das ist der große Unterschied.

Wenn man weiter geht, bedeutet das, dass der Nutzer mit Anmeldung bei Facebook einen Vertrag mit Facebook eingeht und dessen AGB anerkennt. Er hat aber keinen Vertrag mit einzelnen Unternehmen oder wem auch immer, die meinen auf FB eigene Regeln aufzustellen. Kein Vertrag, keine Rechte, keine Durchsetzung.

Hier noch was dazu: http://rechtsanwalt-schwenke.de/ing-diba-vegane...cebook-fanseiten/

Sachliche Erwägungen und keine Willkür
Sie dürfen sich nicht willkürlich Meinungen oder Fans aussuchen. Sie dürfen Nutzer nur dann aussperren oder ihnen die Meinung verbieten, wenn Sie einen sachlichen Grund dazu haben. Sachliche Gründe sind.
Störung des Geschäftsbetriebs – Der Geschäftsbetrieb einer Fanseite ist gestört, wenn sie ihren Zweck nicht erfüllen kann. Dieser liegt bei einer Bankseite u.a. in der Imagepflege, Vorstellung eigener Angebote oder Beantwortung von Kundenproblemen. Natürlich gehört auch Kritik dazu. Diese darf aber nicht wie in dem hier besprochenen Fall dazu führen, dass die Fanseite im Übrigen lahm gelegt wird.
Rechtliche Gefahren – Das Hausrecht darf ausgeübt werden, wenn für den Betreiber oder seine Nutzer rechtliche (Haftungs)Gefahren drohen. Zum Beispiel, wenn Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen oder Urheberrechtsverletzungen gepostet werden.

Nutzungsbedingungen von Facebook beachten
Laut Facebooks Nutzungsbedingungen für Seiten (Nr. 9, Stand 10.01.2012) dürfen Seitenbetreiber keine eigenen Richtlinien aufstellen. Das heißt, Sie dürfen zum Beispiel nicht bestimmen, dass Ihre Fanseite nur noch für Kundenanfragen, aber keine Kritik verwendet werden darf. Oder dass sie nur durch Privatpersonen genutzt werden darf. Jedoch dürfen Sie weiterhin durchgreifen, um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten oder Rechtsverstöße zu vermeiden. Sie dürfen auch eine „Netiquette“ führen, in der auf die Einhaltung dieser Punkte hingewiesen wird.

Gesetzliche Regeln beachten
Sie sollten es unbedingt vermeiden, dass man Ihnen eine der folgenden Benachteiligungen aus dem § 19 des Allgemeines Gleichbehandlungsgesetzes vorwerfen kann:
Eine Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, wegen des Geschlechts, der Religion, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität

Das heißt, bleiben Sie allgemein. Wenn es bei Ihnen um eine Diskussion zum Thema Christentum vs Islam geht, weisen Sie darauf hin, dass Sie wegen des Themas eingreifen und nicht wegen einzelner Meinungen.


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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 17:50                                  +/-

Nee, des is a Schmarrn is des.


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 18:26                                  +/-

Guy, in deinem Zitat aus dem Juraforum geht es doch um einen anderen Fall. Da geht es darum, wann eine Äußerung den Straftatbestand der Beleidigung erfüllt. Und das ist durch das Strafgesetzbuch geregelt, d. h. nicht durch die Grundrechte.

Was das Zitat von rechtsanwalt-schwenke.de angeht: Die beziehen sich auf die Facebook-Regeln, aber wo soll das denn stehen? Ich seh‘s einfach nicht, sorry. Vielleicht bin ich blind, oder es stand mal drin und wurde entfernt, oder es war von Anfang an nie so gemeint, da es ja ohnehin eine Übersetzung ist und Facebook explizit sagt, dass ihre Regeln nur in der originalen englischen Version bindend sind*, oder, oder, oder.

Für mich sind das alles sehr vorsichtige und weitreichende Interpretationen und Ratschläge, um sich als Unternehmen keinem noch so kleinen Risiko auszusetzen irgendwen vor den Kopf zu stoßen. Ich sehe aber nicht, wie das durch irgendeine Rechtsprechung, Gesetze oder AGBs tatsächlich auch so vorgeformt sein sollte. Wo?

Aber selbst wenn man diesen Beratern glauben mag: da sind doch riesige Interpretationsspielräume drin! Also selbst wenn man diese Handreichungen für bare Münze nehmen würde, könnte man sie so interpretieren, dass jemand wie die TV-Moderatorin jederzeit Beiträge löschen kann, die sie für rassistisch, volksverhetzend oder sonstwie bedenklich hält. Entweder mit Bezug auf die Handhabe für Ordnung sorgen zu dürfen („Betrieb darf nicht gestört werden“) oder mit Bezug auf allgemeine Gesetzgebung („ich befürchte, das könnte einen Straftatbestand erfüllen“).

Ergo: alles easy. Und Internet-Berater haben sowieso einen Ratsch am Kappes. Ich weiß das zufällig, bin ja selbst einer. hähö


___
* „Diese Vereinbarung wurde auf Englisch (USA) verfasst. Falls zwischen irgendeiner Übersetzung dieser Vereinbarung und der englischen Version ein Widerspruch besteht, ist die englische Version ausschlaggebend.“


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 18:53                                  +/-

Thanil
Guy, in deinem Zitat aus dem Juraforum geht es doch um einen anderen Fall. Da geht es darum, wann eine Äußerung den Straftatbestand der Beleidigung erfüllt. Und das ist durch das Strafgesetzbuch geregelt, d. h. nicht durch die Grundrechte.

Was das Zitat von rechtsanwalt-schwenke.de angeht: Die beziehen sich auf die Facebook-Regeln, aber wo soll das denn stehen? Ich seh‘s einfach nicht, sorry. Vielleicht bin ich blind, oder es stand mal drin und wurde entfernt, oder es war von Anfang an nie so gemeint, da es ja ohnehin eine Übersetzung ist und Facebook explizit sagt, dass ihre Regeln nur in der originalen englischen Version bindend sind*, oder, oder, oder.

Für mich sind das alles sehr vorsichtige und weitreichende Interpretationen und Ratschläge, um sich als Unternehmen keinem noch so kleinen Risiko auszusetzen irgendwen vor den Kopf zu stoßen. Ich sehe aber nicht, wie das durch irgendeine Rechtsprechung, Gesetze oder AGBs tatsächlich auch so vorgeformt sein sollte. Wo?

Aber selbst wenn man diesen Beratern glauben mag: da sind doch riesige Interpretationsspielräume drin! Also selbst wenn man diese Handreichungen für bare Münze nehmen würde, könnte man sie so interpretieren, dass jemand wie die TV-Moderatorin jederzeit Beiträge löschen kann, die sie für rassistisch, volksverhetzend oder sonstwie bedenklich hält. Entweder mit Bezug auf die Handhabe für Ordnung sorgen zu dürfen („Betrieb darf nicht gestört werden“) oder mit Bezug auf allgemeine Gesetzgebung („ich befürchte, das könnte einen Straftatbestand erfüllen“).

Ergo: alles easy. Und Internet-Berater haben sowieso einen Ratsch am Kappes. Ich weiß das zufällig, bin ja selbst einer. hähö


___
* „Diese Vereinbarung wurde auf Englisch (USA) verfasst. Falls zwischen irgendeiner Übersetzung dieser Vereinbarung und der englischen Version ein Widerspruch besteht, ist die englische Version ausschlaggebend.“

Miss Hayali schreibt das in ihren Bedingungen:
"2. Wer Worte wie Hetzerin, Lügnerin, Zwangsabgabe, Propaganda, Lügenmaul etc. benutzt, wird entfernt."
Wer Worte wie Zwangsabgabe verwendet, wird entfernt? Und nein, das ist auch nicht durch irgendwelche Bezüge zum Stören der Ordnung gedeckt. Das ist Willkür. Ich entferne, wen ich will.

Sicher, letztlich muß ein Gericht entscheiden, wie die Rechtslage wirklich ist.

Fakt ist aber nunmal, dass der Nutzer mit Facebook einen Vertrag schließt und deren AGB anerkennt. Bei irgend einem Nutzer/Unternehmen, das sich sein eigenes Hausrecht zimmert, ist das so nicht der Fall. Hier im Forum, ist es wieder der Fall, da wir die Nutzungsbedingungen der Kneipe anerkannt haben.

Ich finde das ehrlich gesagt recht durchsichtig und logisch. Ich kenne genug Urteile, bei denen man sich wirklich fragen muß, was die Richter geraucht haben, aber hier...
Wie gesagt, der Fall liegt anders, wenn der Seitenbetreiber direkt betroffen ist - wie in deinem Link geschildert. Da ging es ja direkt um die Beitraglöschung durch Facebook.

Was die Einschränkung der Richtlinien durch eigenes Hausrecht betrifft, meinen sie das hier:
E. Du darfst keine Bedingungen für deine Seite einführen, die im Widerspruch zu unserer Erklärung der Rechte und Pflichten, unseren Datenverwendungsrichtlinien oder diesen Nutzungsbedingungen stehen.

Speziell dieser Passus hört sich nicht nach Einschränkung an - ob aber in den weiteren Regeln etwas Einschränkendes drinsteht, weiß ich nicht. Jedenfalls hat der Anwalt aus meinem ersten Link explizit diese Facebook-regel angeführt.

Eine solche Untersagung muss aber sachlich gerechtfertigt sein und so ist z. B. das Verbot politischer Diskussionen in einem Strickforum gerechtfertigt. Bei Facebook-Seiten ist dagegen eine Einschränkung der Nutzer durch eigene Richtlinien nicht erlaubt (Nr. I. E. der Seitenrichtlinien). Sie dürfen daher zwar eine Netiquette haben, darin aber keine eigenen Regeln aufführen, die Facebook-AGB einschränken würden, wozu Verbote bestimmter Diskussionsthemen gehören.


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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 19:00                                  +/-

Ey mann, ihr seid beide so scheiße, ne? Ich hatte hier was gepostet, um mal drüber nachzudenken, wie degeneriert Facebook-User sind und wie naiv Dunya Hayali ist. Und dann diskutiert ihr hier über so eine langweilige Kacke.

Ich mach jetzt hier von meinem Thread-Hausrecht Gebrauch und schmeiß Euch beide raus.


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 24.03.2016, 19:07                                  +/-

GuyIncognito
Was die Einschränkung der Richtlinien durch eigenes Hausrecht betrifft, meinen sie das hier:
E. Du darfst keine Bedingungen für deine Seite einführen, die im Widerspruch zu unserer Erklärung der Rechte und Pflichten, unseren Datenverwendungsrichtlinien oder diesen Nutzungsbedingungen stehen.

Speziell dieser Passus hört sich nicht nach Einschränkung an - ob aber in den weiteren Regeln etwas Einschränkendes drinsteht, weiß ich nicht. Jedenfalls hat der Anwalt aus meinem ersten Link explizit diese Facebook-regel angeführt.


Das sage ich ja die ganze Zeit: ich sehe in den „Erklärungen der Rechte und Pflichten“ sowie in den „Datenverwendungsrichtlinien“ keinen entsprechenden Passus.

Was mich zu meinem Punkt zurückführt: Wenn du auf der Facebook-Seite von irgendwem postest, dann hast du nullkommanull Rechte auf Nicht-Löschen oder Meinungsfreiheit oder weiß der Teufel was. Weder durch den Gesetzgeber, noch durch die AGB von Facebook.

Gepostet am 24.03.2016, 19:08:

@Fräse: Oxford holden!


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Thuringwethil



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BeitragVerfasst am: 07.07.2016, 16:34                                  +/-

Den Facebook-Auftritt des Auswärtigen Amts finde ich ja sehr gelungen. Und das Social Media-Team da scheint auch Spaß zu haben. Heute haben sie ein nettes Filmchen gepostet, in dem nach Anstoß durch Steinmeier Angestellte des AA einen Fußball bis durch die Tür der französischen Botschaft schießen und dann geht das Ganze nach Anstoß durch den französischen Botschafter und Weitergabe durch Botschaftsangestellte wieder zurück zum AA.

Mehr amüsieren mich allerdings die Reaktionen unten drunter. hähö



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Buchfaramir
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BeitragVerfasst am: 29.06.2017, 21:45                                  +/-

Guter Kommentar zum unsinnigen "Netzwerkdurchsetzungsgesetz":
Markus Beckedahl
Das Gesetz trägt "Durchsetzung" im Namen, aber vor allem geht es ums Löschen. Der effektivere Weg, gegen Hasskriminalität vorzugehen, ist es, Täter zu ermitteln und vor Gericht zu stellen. Das ist deutlich abschreckender als die Benachrichtigung, dass ein Hasskommentar gelöscht wurde. Zu einer besseren Rechtsdurchsetzung gehört auch eine besser ausgestattete Justiz, die sich mit dem Netz auskennt.

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Ludy
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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 09:04                                  +/-

Wenn ich feststelle, daß eine ehemalige Kommilitonin auf Facebook Beiträge der identitären Bewegung teilt, soll ich sie entfreunden? Einen Kommentar habe ich schon mal gemeldet.




Einerseits habe ich nichts mehr mit der Frau zu tun, andererseits verkleinere ich damit meine liberal-bürgerliche Filterblase.


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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 09:13                                  +/-

Für mich hat sich die Frage auch gestellt und ich habe sie für mich sofort mit einem "Ja, entfreunden" beantwortet. Für mich persönlich gibt es da keinen Zweifel. Menschenverachtende Rassisten (und das scheint sie zu sein, wenn man ihre Kommentare liest, die Du verlinkt hast) möchte ich in meiner Filterblase nicht haben. Solche "Meinungen" (wenn man das noch so nennen darf) bewegen sich in meinen Augen jenseits all dessen, was überhaupt akzeptabel ist. Ich weiß aber, dass es solche Menschen gibt. Das weiß ich allerdings auch, ohne dass sie meine Timelime verdrecken.


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Ludy
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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 10:08                                  +/-

Nee, das war nicht ihr Kommentar, sie verlinkt den Kram ohne sich dazu zu äußern. Aber zu viel, um das als Versehen zu deuten.





Irgendwie besorgt mich das, daß Leute mit meinem Bildungshintergrund solche Ideologien teilen.


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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 11:32                                  +/-

Ach so. Verstehe, wäre für mich persönlich aber trotzdem ein Entfreundungsgrund. Je nach dem, ob ich die Person gut kenne oder nicht, würde ich ihr das dann vor dem Entfreunden auch noch mitteilen. Das wird vermutlich zwar nichts ändern, aber sie merkt zumindest, dass das Verhalten "Konsequenzen" hat.


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Ludy
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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 11:46                                  +/-

Vielleicht frage ich sie erstmal, ob ihr Account von einem rechtspropaganda-bot gekapert wurde. hähö


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 12:47                                  +/-

Ich bin nicht bei facebook, vielleicht verstehe ich deshalb die Frage nicht:
Wie kann man NICHT bei so einem Link die Frage stellen, ob sie unter Umständen ein dummes Arschloch ist und sich dann mit sofortiger Wirkung entfreunden???


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 13:09                                  +/-

BTW:

https://www.waz.de/politik/rechtsextreme-im-mittelmeer-in-seenot-ngo-muss-helfen-id211548181.html
Das Schiff der „Idenitären Bewegung“ ist vor der libyschen Küste in Seenot geraten und muss nun ausgerechnet von einer Organisation Hilfe in Anspruch nehmen, die sonst Flüchtlinge aus dem Meer rettet. Wie die Organisation „Sea-Eye“ auf Facebook schreibt, habe das Boot der Rechtsextremen, die „C-Star“, einen Maschinenschaden erlitten.

hähö


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 13:17                                  +/-

Am besten finde ich aber, dass dieses Schiff vor ein paar Wochen bereits selbst als Schlepper tätig wurde. Die hatten billige Seeleute aus irgendeinem Drittweltland angeheuert, die im erstbesten Hafen in der EU dann Asylanträge gestellt haben.


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BeitragVerfasst am: 11.08.2017, 15:11                                  +/-

Naja, ich weiß nicht, ob diese Geschichte 100% so stimmt bzw. bewiesen ist. Das hat sich ziemlich schnell so verbreitet. Aber ich finde, da muss man auch aufpassen, dass man da nicht tendenziösen Artikeln aufsitzt. Ich hatte irgendwo auch eine andere Version der Geschichte gelesen und keiner der "linken" Artikel hat irgendwelche Beweise gebracht. Da stand wohl Aussage gegen Aussage. Ich hatte die Geschichte dann aber auch nicht weiter verfolgt, insofern kann es natürlich sein, dass sie tatsächlich "unfreiwillig" als Schlepper tätig waren.


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