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Doctor Who?
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lila



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BeitragVerfasst am: 24.08.2014, 14:25                                  +/-

Clara ist ein relativ charakterloser Über-Companion. Die kann immer alles, egal, wo sie hingehen, ist für sie immer alles locker flockig, ihre ganze Existenz dreht sich nur um den Doctor (die Hintergrundgeschichte dazu fand ich halt auch einfach mal lame) und irgendwie ist Clara nichts außer halt dabei. Da gibt es einfach nichts, was die Figur Clara für mich in irgendeiner Form interessant machen würde, weil es immer das gleiche mit ihr ist.

Hatte unlängst mal im Zusammenhang mit ihrem wohl tatsächlich (endlich!) kommenden Ausstieg gelesen, dass sie einer der längsten Companions ist. Aber ihre Figur hat eigentlich keine Geschichte zu erzählen. Sie "beschützt" den Doctor und ist niedlich dabei. Ende.


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Aelanum



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BeitragVerfasst am: 24.08.2014, 18:11                                  +/-

lila
irgendwie ist Clara nichts außer halt dabei.

This Yes
Ich hab nix gegen Clara, aber sie ist halt strunzlangweilig, schade um die Sendezeit.
Wenn sie in der Weihnachtsfolge aussteigt, soll's mir recht sein. Aber das ist noch eine gute halbe Staffel hin.

lila
Hatte unlängst mal im Zusammenhang mit ihrem wohl tatsächlich (endlich!) kommenden Ausstieg gelesen, dass sie einer der längsten Companions ist.

Huh?
Die zweite Hälfte der siebten Staffel und bis zur Weihnachtsepisode (yay! *g*) in der achten - das ist weit entfernt vom längsten Companion. Das schlagen ja schon Amy und Rory in der Moffat-Ära, Clara hat jetzt grade mal River Song eingeholt. Die Companions aus der Classic Ära stecken Clara fast durch die Bank in die Tasche, am längsten waren Sarah Jane (3 1/4 Staffeln), Jo Grant (3), Jamie (2 1/2) und Tegan zieht sich sogar durch vier Staffeln (letzte Folge Staffel 18 bis Mitte Staffel 21, von der Länge her nicht ganz drei Staffeln). Da kann jemand nicht rechnen. Oder es ist die Weihnachtsepisode 2019 gemeint, kann natürlich auch sein. hähö
Edit: hier als Grafik.

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lila



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BeitragVerfasst am: 24.08.2014, 19:07                                  +/-

Ich glaube, das bezog sich auch nur auf die Neuauflage, kam mir im Vergleich mit Amy (Rory war ja nicht immer mit dabei) auch komisch vor, aber ich fühlte mich nicht bemüßigt, das nachzurechnen. hähö


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Aelanum



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BeitragVerfasst am: 24.08.2014, 19:13                                  +/-

Tyler Durden
@Aelanum
Was meinst du damit du "hättest Classic Dr Who beendet"... Hast du wirklich alle alten Folgen angeschaut? Du bist ja verrückt! Aber Respekt!

Japp Yes von An Unearthly Child 1963 mit William Hartnell bis zum Film 1996 mit Paul McGann, lückenlos alles was noch existiert, inklusive Scream of the Shalka, Sarah Jane und K9 Adventures, die Pertwee Ära praktisch doppelt, ferner fast das komplette Bonusmaterial sowie die Audioveröffentlichungen der verlorenen Episoden und das ein oder andere Hörbuch.
Ein halbes Jahr praktisch nur Doctor Who, jetzt kenn ich mich aus!

Da stößt man auf Dinge, die, hmmm - besser verborgen geblieben wären? An die sich jedenfalls kein Mensch mehr erinnern würde, wenn die BBC sie nicht ins Bonusmaterial gepackt hätte. grins

1985: Doctor Who steht, nicht zum ersten aber dieses Mal ernsthaft, vor dem Aus. Die BBC hat entschieden und verkündet, dass die Serie für 18 Monate pausiert. Aus Kostengründen. Der Programmdirektor fährt sicherheitshalber am nächsten Tag in Urlaub um dem Shitstorm zu entgehen. England ist in Aufruhr und in einer Late Night Show bedankt sich ein Cyberman beim Direktor für die unerwartete Schützenhilfe for our cause. hähö
Ian Levine (Schreiber und Produzent u.a. für Pet Shop Boys, Erasure, Kim Wilde, Bronski Beat, Amanda Lear, Bananarama, Tiffany, Dollar & Hazell Dean) und Fiachra Trench finden die Auszeit doof und komponieren und produzieren, ganz im Geiste von Bob Geldof & Band Aid, eine Benefizsingle: Doctor In Distress.
Die geplante Supergroup kommt nicht zustande, die Village People müssen ebenso passen wie Elton John und Holly Johnson (letztere aus Termingründen und mit Bedauern, da bekennende Whovians), letztlich sind immerhin ein paar bekannte Namen am Start: Warren Cann von Ultravox, Bobby G von Bucks Fizz, Jona Lewie (jupp, der mit Stop The Cavalry), Hazel Deann (aaah, the 80s), Basia Trzetrzelewska und Danny White von Matt Bianco, Justin Hayward und John Lodge von den Moody Blues, Steven Grant und Julie Harris von Tight Fight und einige Darsteller der Original Starlight Besetzung. Aufgepeppt wird die Riege mit Colin Baker (6. Doctor), Nicola Bryant (Perpugilliam "Peri" Brown, Companion des 5. und 6. Doctor), Anthony Ainley (The Master, der zweite nach Roger Delgado) und Nicholas Courtney (Brigadier Lethbridge-Steward ♥).
Die Musik wird eingespielt von *trommelwirbel*: Hans Zimmer (auf einem Fairlight II Synthesizer mit 8 Bit). Ich wette, das erzählt der heute in Hollywood auch keinem mehr. grins

Die Einnahmen gehen an die Krebshilfe, die Single floppt aber auf ganzer Linie. Keine Chartplatzierung, die BBC weigert sich, Song und Video zu spielen - wegen musikalischer Dürftigkeit.
Levine sagt später: "It was an absolute balls-up fiasco. It was pathetic and bad and stupid. It tried to tell the Doctor Who history in an awful high-energy song. It almost ruined me." hähö

Und hier ist das Prachtstück, in voller Länge mit Originalvideo und Lyrics:


(Nein, das bei 2:49 ist nicht Craggan, das ist der Brigadier in Zivil, Nicholas Courtney hach)

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 24.08.2014, 21:27                                  +/-

Du und dein Faible für Trash. hähö Die Cybermen sahen früher so aus:





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Warg



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BeitragVerfasst am: 25.08.2014, 05:32                                  +/-

So, hab die allererste Folge meines Lebens von Dr. Who gesehen. Die aktuelle Folge.

Das ist schon sehr wirr und durchgeknallt. Wäre Capaldi nicht dabei würde ich wohl nicht wieder rein gucken. Der spielt allerdings superb und ich hoffe auf Geschichten, die ich ohne besonderes Vorwissen kapieren kann.

In einem Interview hat Moffat übrigens gesagt, dass Peter Jackson gerne ne Folge drehen würde. There goes the neighborhood.

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Aelanum



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BeitragVerfasst am: 25.08.2014, 20:47                                  +/-

@Tyler: Zunge
Das obere Bild zeigt btw. Cybermen der zweiten Generation, aus "The Moonbase". Da ist die Evolution schon recht deutlich, weg von der Strumpfmaske, stattdessen Metallschädel und ohne den Hüftstrahler; mei, wie's wächst und sich entwickelt hach

Ich finde die Classic Folgen übrigens überhaupt nicht trashig. Die spiegeln halt den jeweiligen Stand der Effektetechnik (und des Budgets - ok, es gibt sie, die Folgen denen man die leere Kasse anmerkt hähö) und natürlich wirkt vieles mit heutigem Blick eher knuffig als gruslig. Aber, und das ist mir noch nie so klar geworden wie bei den Classic Folgen: ob ich etwas als gruslig oder bedrohlich empfinde, hat nichts mit Effekten zu tun, sondern mit den Schauspielern - nehm ich ihm/ihr die Furcht ab? - und der Geräuschkulisse. Und was das angeht, liefern die Classic Folgen auf allerhöchstem Niveau ab. Ohne Schmarrn jetzt. Patrick Troughton, Jon Pertwee, Tom Baker - denen nimmst du jede Regung ab. Bei den Companions gibt's schon welche die total overacten, Carol Ann Ford als Susan Formann, die Enkelin des ersten Doctors (aber hey, sie spielt einen Teenager und es waren die allerersten Anfänge) und Bonnie Langford als Mel Bush, Companion des 6. und 7. Doctor (die kreischt in wirklich jeder Episode, trommelfellzerstörendes Hochfrequenzkreischen, minutenlang; da schwenkst du die Unterstützung ganz automatisch auf den jeweiligen Gegner um) aber das sind die Ausnahmen. Sarah Jane, Jo Grant, Ace, Jamie, Zoe, Adric (woah, was für ein Abgang! Erzähl ich später) und die UNIT-Familie, das ist alles total glaubwürdig. Trotz Monstern aus Sofakissenbezug und Plastikfolie. Vielleicht liegt's auch an der Theateratmosphäre der alten Folgen. Ja, das trifft's eigentlich ganz gut: man hat nicht das Gefühl einen Film zu sehen, sondern eben im Theater zu sitzen. Da kommt's ja auch ganz wesentlich auf die Schauspieler an und nicht auf teure Bombasteffekte.
Trashig wird's erst mit Sylvester McCoy, der passt einfach hinten und vorne nicht und man merkt, dass BBC und Autoren nur noch halbherzig dabei waren.
Musikalisch verzichtet Doctor Who bis weit in die 80er auf dem jeweiligen Massengeschmack angepassten Soundbrei. Damals hieß das auch nicht Score oder Soundtrack, sondern Incidental Music (Bühnenmusik) und besteht über weite Strecken nur aus Geräuschen oder Soundfetzen. Orchesterbrei sucht man da vergeblich (der taucht erst im Film 1996 auf) und was das BBC Radiophonic Workshop und diverse Komponisten, allen voran Dudley Simpson, für Doctor Who abliefern, ist das Bilderbuchbeispiel für "Atmosphäre schaffen". Ich such demnächst noch nach und nach Beispiele raus, aber erst muss ich meine Notizen zu 26 Staffeln sortieren. ugly

Was mich total überrascht hat: wie gut die Storylines bei den Langzeitgegnern ineinander greifen, speziell Cybermen und Daleks. Das ist insofern erstaunlich, weil das zum Teil ganz unterschiedliche Autoren und Teams waren und sich in den ersten anderthalb Jahrzehnten niemand um Kontinuität geschert hat (Atlantis geht gleich zwei oder drei Mal unter, wobei einmal sogar auf den vorigen Besuch des Doctors Bezug genommen wird, immerhin). Und selbst wenn ein Autor auf der bisherigen Geschichte aufbauen wollte, musste er sich auf sein eigenes Gedächtnis verlassen, Homevideos oder Mitschnitte gab's ja nicht. Als Recherchequelle standen bestenfalls die Begleitromane zur Verfügung, die aber teilweise von der im TV gezeigten Handlung abweichen und zudem wurden die Storylines nicht chronologisch erzählt. Ich find das schon bemerkenswert. Yes

Wer sich für die Geschichte der Cybermen interessiert, aber nicht durch die alten Folgen wühlen will, dem sei dieses Hörbuch empfohlen:



The ArcHive Tapes - Cybermen von David Banks.
David Banks ist Schauspieler und Sprecher (u.a. Lord of the Rings ungekürzt, Talking Books 2006). In den 80ern hat er den Cyberleader in Doctor Who gespielt (Episoden Earthshock/1982, The Five Doctors/1983, Attack of the Cybermen/1985 und Silver Nemesis/1988) und 1988 die Cybermen History mal geordnet:

"In writing ArcHive I wanted to make quite clear, what 'facts' the history was based on. When I took on this task it seemed impossible. Why, for instance, were The Invasion Cybermen so unlike those in The Tenth Planet?
Here's one explanation: The TV series had run for a quarter century by the time I wrote the book - and the Cybermen hat kept coming back. Writers, actors, designers and producers made their successive contributions and the inconsistencies grew. Later Cybermen differed from the first Cybermen because a BBC producer wanted a creature that wouldn't topple over so easily! The origins of the Cybermen became thorougly confused because writers had different ideas about where these beings came from.
All this is simply the reality of creating television monsters. But there's a more intriguing way to arrive at an explanation. Conduct a thought experiment. Imagine the TV stories as documentary drama. A whole new universe unfolds. The morphing Cybermen might be explained as evolution, or as separate classes of a distinctly stratified society."

Zugegeben, beim ersten Ansehen der Cybermen Episoden denkt man sich schon "äh, wie jetzt?". Aber wenn man's ein bisschen sacken lässt und durchdenkt, ist die Entwicklungsgeschichte die Banks extrahiert, echt schlüssig.
Abgesehen davon hat er eine sehr angenehme Stimme (ohne den Cybermen Verzerrer), das Hörbuch schmeichelt sich direkt ins Ohr. Abgerundet wird die Lesung mit Tonaufnahmen der TV Episoden, das macht's noch mal extra atmosphärig.
Hörprobe:



Gepostet am 25.08.2014, 21:48:

@Warg
Wenn's irgendwo hakt, frag mich. Ich kenn mich ja jetzt aus. grins
Das mit Peter Jackson geistert immer wieder durch's Fandom, wurde bisher aber immer dementiert. Hoffentlich bleibt's dabei!

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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 28.08.2014, 18:43                                  +/-

Aelanum
Vielleicht liegt's auch an der Theateratmosphäre der alten Folgen. Ja, das trifft's eigentlich ganz gut: man hat nicht das Gefühl einen Film zu sehen, sondern eben im Theater zu sitzen. Da kommt's ja auch ganz wesentlich auf die Schauspieler an und nicht auf teure Bombasteffekte.


Aha-Moment. Hm. Das ist eine sehr bemerkenswerte äh Bemerkung.


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Aelanum



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BeitragVerfasst am: 01.09.2014, 20:02                                  +/-



Sehr coole Folge Spitze An sich eine recht undankbare Aufgabe, die erste normale Episode nach dem Bombastquartett (Staffelfinale, Jubiläumsfolge, Weihnachtsspecial, Capaldis Einführung in Überlänge), das hätte leicht langweilig oder halbgar werden können, aber das war ein richtig gelungener Schritt in den normalen Serienalltag. Dabei ist die Idee des etwas anderen Daleks ja auch nicht neu, zuletzt bei Nine & Rose (1x06, Dalek) oder gleich eine ganze vom Dalek Imperium abgespaltene Gruppe bei Seven & Ace (Renegade Daleks, 25x01, Remembrance of the Daleks) oder die Spaltung unter Davros zu Zeiten von Six & Peri (22x06, Revelation of the Daleks), aber mit Rusty haben wir zum ersten Mal einen, der sich bewusst und offen gegen die Daleks stellt. Auch wenn's nur ein Defekt war, schade eigentlich. (Wobei man die Daleks auch fast ein bisschen versteh - okay, es muss ein Dalekmonsterposting her *Merkzettel*)

Ab der Gedankenverschmelzung zwischen Twelve und Rusty hatte ich richtig Gänsehaut.
"I am not a good Dalek. YOU are a good Dalek!" (nach You would make a good Dalek! die nächste Watschn für den oncoming storm)
Und Rustys Blick zurück, bevor er um die Ecke verschwindet, episch Yes

Mir gefällt das langsamere Pacing, die düsterere Stimmung und der fein platzierte Humor ("Fantastic idea for a movie, (hähö) terrible idea for a proctologist”) dieser Staffel, das darf gerne so bleiben.
Und so alle paar Jahre mal kann man auch die Fantastic Voyage Idee verwursteln, Let's Kill Hitler (6x08, Eleven & Co) und The Invisible Enemy (15x02, Four, Leela & introducing K9 ♥) sind ja auch schon wieder 'ne Ecke her.

Da kann ich es auch verschmerzen, dass wir jetzt wohl die nächste Zeit Clara beim langsam verlieben zusehen dürfen. Das könnte aber sogar spannend werden: ein Exsoldat, der der Timelordfurie dem erklärten Kriegsgegner den Companion abspenstig macht, uiuiui!

Bleibt als -Faktor noch der mysteriöse Missy-Plot. Ich muss mich die nächste Zeit vom Fandom fernhalten, bei all den Spekulationen dass Missy eigentlich Romana ♥ oder The Rani (hell, yeah grins) ist, folgt sonst eh wieder die nächste Enttäuschung.
Geht ja schon bei Missys Garten los: Kulissenrecycling oder gezielter Hinweis?

Amy in Apalapucia


Missys Teeterrasse


Hmmm!

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Warg



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BeitragVerfasst am: 02.09.2014, 12:12                                  +/-

Ich hab ja erst die zweite Folge gesehen, bin aber schon ziemlich begeistert. Die Serie an sich ist ziemlich murks, aber die Sprüche habens mir angetan.

Peter Capaldi spielt den Dr. allerdings ähnlich wie Cumberbatch Sherlock: kühl mit verletztenden, aber lustigen Sprüchen. Ich bin mir nicht sicher ob das auf die Dauer zu ermüdend wird.


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Aelanum



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BeitragVerfasst am: 02.09.2014, 19:34                                  +/-

Mhm, da seh ich den schwarzen Peter (*tusch*) aber eher bei Moffat als bei Capaldi. Moffi hat jetzt eine Schablone gefunden, die gut funktioniert ankommt und da presst er alles rein, was nicht bei drei ein eigenes Gefühl für die Figur entwickelt hat. Nach zwei Episoden ist es noch zu früh für ein Fazit, aber bei Capaldi blitzt schon durch dass er eine eigene Vorstellung vom Doctor hat und die auch um- und durchsetzen kann und was er bisher abliefert, passt zu den Vorgängern. Ich glaube eigentlich nicht, dass das Richtung Sherlock abdriftet, auch weil es in dieser Staffel relativ viele Co-Autoren gibt und die werden sich nicht alle von Moffat in eine Richtung zwängen lassen. Hoff ich. zwinkern

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Ludy
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BeitragVerfasst am: 02.09.2014, 19:53                                  +/-

Ziemlich am Anfang, die Szene mit den Antikörpern hat mich ziemlich irritiert. Die Situation sollte wohl auch illustrieren, wie der neue Doctor drauf ist.

Ross shoots a griphook into the floor, and the Dalek releases antibodies, much like in the human body, which incinerate him.

Nine hätte geraged und gewütet,
Ten hätte traurig geguckt und gesagt, I am so sorry,
Eleven hätte in letzter Sekunde mit Sonic und Armband den Tag gerettet.

Twelve sagt "he was already dead" und zuckt mit den Schultern.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

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Warg



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BeitragVerfasst am: 02.09.2014, 20:00                                  +/-

wie gesagt: Sherlock hätte genauso reagiert, nur das dann Watson irgendwie den Tag gerettet hätte.

Ich fand das aber ok. Die nächste Folge scheint aber viel fröhlicher zu werden.


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Aelanum



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BeitragVerfasst am: 02.09.2014, 21:05                                  +/-

@Ludy
Seh ich auch zwiespältig, so richtig sympathisch war das nicht. Aber halt interessant, weil das wieder eine neue Seite ist. Der Doctor ist nicht mehr der immer fröhlich strahlende Held, der mit einem surrenden Handschwenk die Welt (oder einzelne Umherstehende) rettet. Stattdessen vergreift er sich, ermüdet von seit Jahrhunderten immer das gleiche Gschiß in Worten und Gesten, schottet sich ab, aus Selbstschutz oder echter Wurschtigkeit, beides denkbar. Oder besser gesagt eine wiederbelebte Seite, Anfälle von Größenwahn hatte er auch früher schon, auch in der Neuauflage.
(Jetzt darf man sich halt nur nicht vorstellen, wie genial das sein könnte, wenn der Doctor einen richtig toughen Companion zur Seite hätte. Donna zum Beispiel. Die wär ihm in der Szene aber ordentlich über den Mund gefahren.)
Aber, und das war so gänsehautig, bei der Verschmelzung mit Rusty kam ja dann doch wieder der gute Kern des Doctors raus: es war ihm so wichtig, dass Rusty versteht, er war so leidenschaftlich und echt und am liebsten hätte er Rusty zur ewigen Gutheit geknuddelt, das war ein toller Kontrast zum arschigen Schuterzucken vorher.
Und dann die doppelte Enttäuschung: Rusty will weiterhassen und zwar weil der Doctor auch hasst. Dumm gelaufen, aber genial inszeniert.

Edit: Noch mal zu Ross, von hier:
If I were to ask you how many of you expected the Doctor to save him, I’d expect a majority would have said yes, myself included. This is exactly why the scene worked so well, we have become so accustomed to the Doctor trying to save everyone, so to see him manipulate the situation of someone’s death to his own advantage was a shock to the system. A line about how one life sacrificed for the sake of the others is not something I expected from his character. This juxtaposition between twelve and his predecessors who always strived to champion all life with less of a valuation of his own. One thing is for sure, this Doctor is certainly going to keep us on our toes.

Yes

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BeitragVerfasst am: 02.09.2014, 21:07                                  +/-

Vielleicht weiß Moffat auch nicht mehr immer genau, an welcher Serie er gerade schreibt?


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 02.09.2014, 21:50                                  +/-

Besser wird's eh nie wieder:

https://www.youtube.com/watch?v=hstPHM3R1dY

Spitze grins


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lila



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BeitragVerfasst am: 02.09.2014, 23:17                                  +/-

Also ich glaub, ich bin raus. Bin jetzt gerade so bei der Hälfte der zweiten Folge (kurz nach den Antikörpern) und bin jetzt schon so bored to death, dass ich das gar nicht mehr fertig gucken will. Mit den Augen rollen

Also was soll denn das alles?
Clara, boring as ever, jetzt mit RomCom plot?
Ein "düsterer" Doktor, düster in der Bedeutung von "0815-Story vom bitteren Superhelden"? Ich versteh da ja schon mal grundsätzlich nicht die Charakterentwicklung. Da widmet man eine ganze Sonderfolge dem Umstand, dass Gallifrey ja gar nicht so endgültig vernichtet ist, macht damit retrospektiv die halbe Storyline zunichte und wie reagiert der neue Doctor darauf? Er wird erstmal grumpy? Ws?

Wäre nicht schon die letzte Staffel so absoluter Bullshit gewesen, wäre ich ja vielleicht etwas geduldiger, weil Capaldi macht das ja nicht schlecht und an sich hätte ich auch nichts gegen einen düsteren Doctor, aber das... neee. Das ergibt doch hinten und vorne keinen Sinn mehr.

Fuck this shit. Das war aus mit "The Wedding of River Song". And then they lived happily ever after...


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Warg



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BeitragVerfasst am: 16.09.2014, 12:07                                  +/-

nach der grauenhaften Folge von letzter Woche, war es diesmal echt gut. Spannend, creepy und witzig. Spitze

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Aelanum



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BeitragVerfasst am: 16.09.2014, 20:31                                  +/-



Hmmmnaja, ich weiß nicht recht. Einerseits bin ich froh, dass so entgruselt aufgelöst wurde - das hätte mich eiskalt erwischt, bisschen dösig und eh schon in Dämonenstimmung, sah ich mich schon die ganze Nacht bei Festtagsbeleuchtung mit in Wachstellung festgetackerten Augenlidern und sicher auf der Sitzfläche verstauten Füßen auf dem Sofa ausharren - andererseits ist die Auflösung erstens ausgelutscht - ah ja, Clara, mal wieder *augenroll* - und zweitens keine richtige Auflösung - ist das immer und bei jedem Clara unter dem Bett oder hallt des Doctors Furcht durchs Universum und wird von sensiblen Kinder- und Greisenhirnen reflektiert? (Und wenn ja, zähl ich dann zu Kindern oder Greisen, wenn ich mich wieder mal so dermaßen reinsteigere, dass ich mich tatsächlich die ganze Nacht unter der Decke vergrabe und nur die Atemmuskeln vorsichtigst bewege?)
Außerdem stört es mich diffus, dass Clara überhaupt in der Scheune unter'm Bett landen kann. Die Scheune steht auf Gallifrey und Gallifrey ist weggesperrt. Ok, sie ist The Impossible Girl und quer über alle Zeitstränge verstreut, aber irgendwas holpert da. ?????




Joa, gut, Schwamm drüber. So eine holzhammerlustige Comedyfolge, bei der es wirklich völlig wurscht ist, ob man sie gesehen hat oder nicht, gibt's fast in jeder Staffel. Wenigstens haben wir dieses Pflichtprogramm jetzt hinter uns. Wobei, ein bisschen lustig war's schon. Rette sich wer kann, er hat einen Löffel! I glucksed.

Nur leider wieder böser Schnitzer: Ich kann nachfühlen, dass der Doctor das Extended Bogenschießduell beenden wollte - so Jungs, jetz is' aber gut, Spielzeug aufräumen und ab ins Bett! *strengschau* - aber dass der Sonic Screwdriver die Schießscheiben in die Luft sprengt, ist halt einfach Käse. Das 50th Special, in dem an der Holztür im Tower noch mal bekräftigt wurde, dass Mr. Sonic bei Holz so nützlich ist wie eine ausgelutschte Zahnbürste, ist ja noch nicht sooo lang her.

Aber immerhin: schon zwei Folgen ohne müsteriösen Missy Auftritt. Darf man etwa hoffen, dass Moffat den angerissenen Strang schon wieder vergessen hat? hähö

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Ludy
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BeitragVerfasst am: 26.09.2014, 09:46                                  +/-

Wie fandet ihr eigentlich Time Heist? Irgendwie fand ich das bisher die schwächste Folge, und ich kann nicht mal sagen warum.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 28.09.2014, 09:33                                  +/-

Time Heist fand ich ok. Vorhersehbar, aber ok. Viel schlimmer war die Robin Hood Folge.

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Aelanum



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BeitragVerfasst am: 13.10.2014, 17:48                                  +/-

Ich fürchte fast, ich habe mit dem halben Jahr ClassicWho überdosiert. ugly Aus Time Heist wurde ich nach 10 Minuten vom Real Life rausgerissen und hab seitdem keinen Drang, wieder einzusteigen.
Crap.

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