Tylers Kneipe Foren-Übersicht Tylers Kneipe

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste     RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 
Zum ChatSkypen

Empfehlenswerte Dokus
Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter Alle
 
Neues Thema eröffnen  Neue Antwort erstellen Tylers Kneipe Foren-Übersicht -> Moving Movies
 
 
Autor Nachricht
Oxford
Dr. Olympics


Beiträge: 49457
Wörter pro Beitrag: 34

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 24.10.2012, 20:23                                  +/-

Tja, wohl wahr. Das ist auch mein Traum. Überhaupt solche spannenden Tierbeobachtungen. Neulich haben wir in der Eifel in der Morgendämmerung an einem gegenüberliegenden Hang bzw. Ebene in etwa 1 km Entfernung eine Herde von ca. 60 Stück Rotwild ( hähö ) gesehen. Das war schon ein starkes Erlebnis (Dank Fernglas). Das sind ja riesige Tiere. Hatte was von eine Herde in der afrikanischen Wildnis.


_________________
Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Chani



Beiträge: 40
Wörter pro Beitrag: 96
Wohnort: auf der richtigen Rheinseite
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 30.10.2012, 19:39                                  +/-

Ich kann euch eine Doku empfehlen, die ich am Wochenende auf den Hofer Filmtagen gesehen habe und die heute abend auch auf Arte läuft: "I want my Country back", ein sehr gut gemachter deutscher Dokumentarfilm über die amerikanische Tea Party-Bewegung.

Dieser Film dürfte jedem gefallen, der den überzeichnenden und lächerlich-machenden Michael Moore-Stil über hat und ernsthaft mehr über das Phänomen "Tea Party" erfahren möchte. Das Bemerkenswerte an dieser Doku ist, dass sich die Macherin fast komplett im Hintergrund hält: Sie begleitet mehrere Tea Party-Aktivisten aus Tennessee in ihrem Alltag und bei ihren Aktivitäten und lässt sie von ihrer Motivation, ihren Überzeugungen und ihren Ängsten erzählen ohne das Gesagte in irgendeiner Form zu kommentieren oder die Interviewten mit kritischen Nachfragen zu lenken und der Lächerlichkeit preiszugeben. Unterbrochen wird dies nur von gelegentlichen Texteinblendungen mit Fakten über die Bewegung und ihre Hintergründe. Nur hier schleicht sich durch die Wortwahl manchmal die eigene Einstellung der Macherin ein, ansonsten bleibt der Film gnadenlos neutral.

Was die Damen und Herren in diesem Film alles von sich geben, ist oft zum Kopf-auf-die-Tischkante-hauen, manchmal schlicht und einfach zum Lachen, macht aber meistens einfach nur sehr nachdenklich. Denn der Film ist nicht etwa eine Parade abgedrehter Freaks, sondern zeigt eigentlich ganz normale Durchschnittsamerikaner. Die aus irgendeinem für uns Durchschnittseuropäer absolut nicht nachvollziehbaren Grund ausgerechnet die Sachen an den USA großartig finden, die wir Durchschnittseuropäer an diesem Land wahlweise zum Kotzen oder zum Fürchten finden und die wahnsinnige Angst haben, dass ihrem Land genau das verloren geht. Und die alles dafür tun würden, damit das nicht passiert. Nach diesem Film habe ich persönlich ernsthaft Angst vor der Wahl nächste Woche.

"I want my Country back" läuft heute um 22.10 Uhr in einer gekürzten Version auf Arte. Leider konnte ich keine Info dazu finden, ob die Fernsehfassung auch OmU ist, hoffe aber sehr dass sie das beibehalten haben.

Nach oben
Antworten mit Zitat
Thanil
Iniesta de Toto


Beiträge: 45196
Wörter pro Beitrag: 42
Wohnort: ...
Private Nachricht senden
Skype Name Website dieses Benutzers besuchen

BeitragVerfasst am: 02.11.2012, 14:38                                  +/-

Klang so interessant, dass ich gerade danach gesucht habe, wie und wo ich den Film sehen kann. Habe nix gefunden. Da bin ich wohl typisch für viele User im Internet. Wenn ich bei Google etwas nicht innerhalb von einer Minute finde, dann war's das leider.

Offenbar gibt's auch keine Homepage zu dem Film mit irgendwelchen Infos über Vorführungen oder – Gott bewahre! – Möglichkeiten den Film online zu gucken.


_________________
„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
Nach oben
Antworten mit Zitat
GuyIncognito



Beiträge: 21149
Wörter pro Beitrag: 34
Wohnort: Terra Incognita
Private Nachricht senden
Website dieses Benutzers besuchen

BeitragVerfasst am: 02.11.2012, 14:52                                  +/-

Guckst du hier in der Arte Mediathek: http://videos.arte.tv/de/videos/ich-will-mein-l...eck--7024594.html



_________________
I dont know, what you are talking about.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Thanil
Iniesta de Toto


Beiträge: 45196
Wörter pro Beitrag: 42
Wohnort: ...
Private Nachricht senden
Skype Name Website dieses Benutzers besuchen

BeitragVerfasst am: 02.11.2012, 15:24                                  +/-

Hmjo… Die gekürzte TV-Fassung halt… Mal schauen. Danke jedenfalls.


_________________
„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
Nach oben
Antworten mit Zitat
Thanil
Iniesta de Toto


Beiträge: 45196
Wörter pro Beitrag: 42
Wohnort: ...
Private Nachricht senden
Skype Name Website dieses Benutzers besuchen

BeitragVerfasst am: 02.11.2012, 16:27                                  +/-

Gucke das gerade. Kann es sein, dass es starke Parallelen zwischen Tea Party und klassischem Anarchismus gibt? Werde dem auf den Grund gehen.


_________________
„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
Nach oben
Antworten mit Zitat
Leuchtkeks



Beiträge: 4402
Wörter pro Beitrag: 28

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 05.11.2012, 18:19                                  +/-

Dieser Thread hat ganz tolle Tipps, ich habe inzwischen auch fast alle Dokus gesehen und bin sehr angetan Smilie Bitte mehr!

Und, da ich es vor ein paar Tagen erst gesehen habe, noch ein Tipp:



Die Doku ist, meines Wissens, sehr bekannt und auch nicht mehr neu (2006), aber ich stelle sie hier trotzdem mal herein. Sie handelt von einem Sommerlager für Kinder, ein Sommerlager in dem christliche Werte vermittelt werden sollen und quasi kleine Krieger Gottes erzogen werden. Sehr sehenswert und ziemlich erschreckend.


_________________
Shame on you! Ugly baby judges you.

Zuletzt bearbeitet von Leuchtkeks am 05.11.2012, 18:25, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Antworten mit Zitat
Craggan



Beiträge: 23812
Wörter pro Beitrag: 34
Wohnort: Way Down South
Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 05.11.2012, 18:21                                  +/-

Referral Denied
You don't have permission to access "http://static.tvtropes.org/pmwiki/pub/images/jesus_camp.jpg" on this server.

Reference #24.8eaf3554.1352136066.24bec4


_________________
If you’re tired of arguing with strangers on the Internet, try talking with one of them in real life (B. Obama's Farewell address speech, 11.1.2017)
Nach oben
AIM-Name Antworten mit Zitat
Helcaraxe



Beiträge: 15845
Wörter pro Beitrag: 42

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 05.11.2012, 18:42                                  +/-

www.bulbfiction-derfilm.com

Hat hier vielleicht jemand "Bulb Fiction" gesehen? Der täte mich interessieren und ich sehe gerade, daß es den Film am Stück auf youtube gibt.



_________________
I'm tired of everyone and that includes myself
Nach oben
Antworten mit Zitat
titania



Beiträge: 13492
Wörter pro Beitrag: 37
Wohnort: Da simmer dabei
Private Nachricht senden
Skype Name

BeitragVerfasst am: 05.11.2012, 18:49                                  +/-

@Leuchtkeks: Ha, darüber wollte ich auch immer nochmal schreiben. Schon krass, wie Kinder so instrumentalisiert werden ... (und irgendwie auch gruselig, finde ich)


_________________
Der menschliche Körper enthält sechs Liter Blut: genug, um eine große Wohnung anzustreichen.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Leuchtkeks



Beiträge: 4402
Wörter pro Beitrag: 28

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 05.11.2012, 19:14                                  +/-

titania
@Leuchtkeks: Ha, darüber wollte ich auch immer nochmal schreiben. Schon krass, wie Kinder so instrumentalisiert werden ... (und irgendwie auch gruselig, finde ich)


Ja, das wollte ich auch tun, aber ich komme nicht dazu. Und gruselig trifft's auf jeden Fall...

Bulb Fiction steht (eh neben Plastic Planet) auf der To Do Liste. Angeblich auch ganz gut: http://www.morethanhoney-derfilm.at/ muss ich aber erst sehen.


_________________
Shame on you! Ugly baby judges you.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Nichtraucher
Fun Bobby


Beiträge: 41394
Wörter pro Beitrag: 37

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 05.11.2012, 19:17                                  +/-

Da biste dann aber schnell bei Verschwörungsspinnern. Und meine IKEA-Energiesparlampen haben ein astreines Licht.


_________________
Blablabla.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Helcaraxe



Beiträge: 15845
Wörter pro Beitrag: 42

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 05.11.2012, 19:30                                  +/-

Zitat:
Da biste dann aber schnell bei Verschwörungsspinnern.

Naaaja. Es geht wohl hauptsächlich um die Giftigkeit von Quecksilber, ungünstige Energiebilanz bei der Herstellung, die Probleme bei der Entsorgung etc. Das ganze Paket. Ist ja nicht gerade der erste Ökoirrtum. Vor ein paar Jahren hat man uns noch erzählt, daß Biosprit eine wahnsinnig gute Idee ist. Abwarten, ich werds gucken und dann urteilen.


_________________
I'm tired of everyone and that includes myself
Nach oben
Antworten mit Zitat
Leuchtkeks



Beiträge: 4402
Wörter pro Beitrag: 28

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 05.11.2012, 23:31                                  +/-

Und noch mehr religiöser, aber vor allem sexistischer Wahnsinn: The Virgin Daughters (dauert nur 48 Minuten), gibt's auf YouTube http://www.youtube.com/watch?v=4fZyuLtH4X4
Mir fehlen einfach die Worte, es widert mich regelrecht an, wie die Väter quasi die "Jungfräulichkeit" ihrer Töchter "besitzen" und über ihre Sexualität gebieten. Also, mir ist diese Purity Ball Sache nicht unbekannt, gar nicht, aber die Mädchen zu hören, wie sie völlig gehirngewaschen vor sich hinstottern und die Väter davon reden, wie sie sie nur vor Geschlechtskrankheiten und gebrochenen Herzen schützen wollen....


_________________
Shame on you! Ugly baby judges you.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Nichtraucher
Fun Bobby


Beiträge: 41394
Wörter pro Beitrag: 37

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 20.03.2013, 12:57                                  +/-

Bin immer noch auf dem Musikfilm-Trip, diesmal Dokus:



No diretion home, eine imposante 208-Minutendoku über die frühen Jahre des Robert Zimmermann, von Martin Scorcese, also alles ganz hochkarätig.

Die Doku behandelt die Zeit von Bob Dylans Jugend im braven Minnesota der 50er über seinen kometenhaften Aufstieg als Sprachrohr der Bürgerrechtsbewegung in den frühen 60ern bis zu seiner vielgeschmähten Neuerfindung als Rockstar Mitte des Jahrzehnts. Man kann sich die Intensität des politischen Diskurs' heute wohl kaum mehr vorstellen, da wurden wöchentlich Studenten, Bürgerrechtler und Präsidenten erschossen, da marschierten Millionen nach Washington und die Nationalgarde in die Südstaaten ein, Bürgerkriegsstimmung lag in der Luft. Mittendrin der dürre Junge aus New York, angestachelt von den Umbrüchen, hyperaktiv, gefeiert, aber auch irgendwie überfordert und verloren. Er verweigert sich schließlich den Ansprüchen, zieht sich zurück, verpuppt sich und schockt seine Anhänger mit schlecht gestimmten E-Gitarren und Rockerposen hähö

Neben dem Meister selber kommen allerlei Weggefährten ausgiebig zu Wort, wie die immer noch sehr attraktive Joan Baez und der fast 90jährige, aber hellwache Pete Seeger. Erstaunlich, dass die alle diese wilde Zeit so gut überlebt haben. Also, eine wahre Imponierdampfwalze von Doku, und wegen mir hätten das auch keine dreieinhalb Stunden sein müssen, daher empfehle ich „No direction home“ eher den Dylan-Fans. Auch wenn man natürlich viel Interessantes über die frühen 60er erfährt. Die Zeit vor Woodstock, vor den Hippies, vor dem Summer of love - die politischen, hasserfüllten, grausamen 60er, aber auch eine Zeit voller Hoffnung und Aufbruchsstimmung, in der alles möglich schien.





Anvil, Geschichte einer Freundschaft, die Doku über die kanadische Kult-Metal-Band Anvil, gedreht von einem ihrer größten Fans.

Das ist nun wirklich ein ganz besonderes Stück Film, ganz anders, als man vielleicht erwarten würde. Es geht nicht um die große Zeit des Hair Metals, auch wenn das die Zeit ihrer größten Erfolge war, als Anvil in den frühen 80ern mit Black Sabbath und Judas Priest tourten und als Vorreiter der Bewegung galten. Sie spielten schneller und härter, waren hässlicher, verrückter und unanständiger als alle anderen und eine große Zukunft schienen ihnen sicher. Die aber nie kam.

Die Doku kümmert sich weniger darum, wieso Anvil in den 80ern so sang- und klanglos untergingen, sie verfolgt das heutige Leben der Altrocker, zwischen Brotjobs als Fahrer und Bauarbeiter, ihren Familien und natürlich der Band, denn aufgelöst haben sie sich nie. Sie rocken seit 30 Jahren, Gitarrist Lips und Drummer Robb haben ihre erste Band mit 14 gegründet und sich geschworen, gemeinsam zu rocken, bis sie sterben und dazu stehen sie. Die Doku verfolgt eine grandios gescheiterte Europatournee, zeigt den Frust und die nackte Verzweiflung, aber auch die glühende, naive Liebe zum Metal. Die beiden können halt nichts anderes, wollten nie etwas anderes machen, sie leben ihren Traum, immer an der Armutsgrenze schrammend.

Teilweise ist das der bekackt traurigste Film den ich je gesehen habe Traurig Dann aber doch wieder einer der positivsten und lebensbejahendsten. Man muss auch kein Metal-Hörer sein um diesen Film zu entdecken, es geht um ganz allgemeine Dinge, um das Leben, was man damit macht, um das Scheitern und die Würde, die darin liegt, und ganz besonders um Freundschaft.

Ganz toller Film, absolute Anschauempfehlung Spitze


_________________
Blablabla.

Zuletzt bearbeitet von Nichtraucher am 20.03.2013, 13:34, insgesamt 3-mal bearbeitet
Nach oben
Antworten mit Zitat
hatata



Beiträge: 1956
Wörter pro Beitrag: 51

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 20.03.2013, 13:27                                  +/-

Den zweiten Film wollte ich neulich gucken, klang sehr interessant, konnte mich dann aber doch nicht dazu durchringen. Danke für die Bestärkung und Erinnerung!


_________________
Kids.. if you really want to piss off your parents, buy real estate in an imaginary place.. oh yes.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Nichtraucher
Fun Bobby


Beiträge: 41394
Wörter pro Beitrag: 37

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 20.03.2013, 21:04                                  +/-

Den Dylan-Film kennst du sicher schon? Auf jeden Fall auch sehr sehenswert, sehr lehrreich.


"Anvil" hingegen ist in erster Linie herzzerreißend, damit rechnet man erstmal gar nicht. Es fängt so lustig an, wie halt ein real life "Spinal Tab". Die Parallelen zwischen den Filmen sind auch unübersehbar und Regisseur Sacha Gervasi gibt auch offen zu, bewusst Spinal Tab zitiert zu haben, da man seinen Film sowieso mit dem Klassiker vergleichen würde, zu ähnlich sind die Sujets:

It was going to be compared to Spinal Tap anyway, favorably or not, but certainly compared to it. So we decided to embrace it. We're going to make it work for us. So we sort of used it as a Trojan horse in a way because the audience thinks for the first twenty minutes, "Oh my god! This is Spinal Tap." Then the films changes and becomes something very different.

Hier gibt es ein langes, interessantes Interview mit ihm, aber ich würde es erst nach dem Film lesen: link

Noch ein schönes Zitat daraus:

When I told Robb I wanted to make a movie, he said, "Why would anyone want to make a movie about us? No one cares about Anvil" I said, "Because I think it's really a story about a friendship that has not been broken." It's about persistence, and perseverance and really loving your dream. He wasn't conscious of that. That's what makes, in my opinion, them so heroic is they weren't really trying to be. They were just doing what they did.


_________________
Blablabla.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Arwen gegen den Vulkan



Beiträge: 5012
Wörter pro Beitrag: 58

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 20.03.2013, 22:53                                  +/-

Aus der Serie Life After People, was mit den modernen großen Bauten nach einiger Zeit geschieht, wenn die Menschheit verschwunden ist:


Nach oben
Antworten mit Zitat
Bard
Ewig Erste Liga


Beiträge: 10582
Wörter pro Beitrag: 33
Wohnort: Kiel
Private Nachricht senden E-Mail senden

BeitragVerfasst am: 21.03.2013, 15:34                                  +/-

Hm, läuft das nicht quasi in Dauerschleife auf N-24 oder so?


_________________
Strong, not entirely stable, leadership.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Arwen gegen den Vulkan



Beiträge: 5012
Wörter pro Beitrag: 58

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 21.03.2013, 20:28                                  +/-

Bard
Hm, läuft das nicht quasi in Dauerschleife auf N-24 oder so?

Genau das hat Helci auch gesagt, als ich ihm das Video mal präsentiert habe. Aber ich habe mich seit mindestens acht Jahren nicht mehr mit dem Phänomen Fernsehprogramm beschäftigt, wenn es nicht gerade um die Grand-Slam-Turniere im Tennis oder die Snooker-Weltmeisterschaft geht. Läuft der Kram tatsächlich permanent? Ich weiß noch nicht mal, ob die coole Musik im Video aus der Serie ist oder ob das nur im Youtube-Video so ist.

Nach oben
Antworten mit Zitat
GuyIncognito



Beiträge: 21149
Wörter pro Beitrag: 34
Wohnort: Terra Incognita
Private Nachricht senden
Website dieses Benutzers besuchen

BeitragVerfasst am: 21.03.2013, 23:21                                  +/-

Permanent im Wechsel mit coolem Militärspielzeug wie Panzern und Schiffen und Dokus über Astronomie.
N24 und NTV Standardprogramm.


_________________
I dont know, what you are talking about.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Nichtraucher
Fun Bobby


Beiträge: 41394
Wörter pro Beitrag: 37

Private Nachricht senden

BeitragVerfasst am: 22.03.2013, 00:39                                  +/-

Jetzt hab ich noch "Lemmy" gesehen, eine Doku über Lemmy Kilmister von 2010.



Das ist ja nun eine Szene, von der ich keine Ahnung habe, war aber ein interessanter Einblick. Und ich kann mit dem furztrockenen Sound von Motörhead schon noch mehr anfangen als mit dem Glitzer-Poser-Hair-Metal der Epoche. Lemmy ist ein Dinosaurier, er dürfte gar nicht mehr leben. Er ist DER Bad ass motherfucker der Szene.



Interessanterweise lebt er in seiner Freizeit, also wenn weder Tour noch Proben anstehen, wie der Neu-Köllner Hartz4-Empfänger von nebenan - trägt Cowboyhut und -stiefel, lebt als ewiger Single in einer zugemüllten, beengten Wohnung, sammelt jeden Scheiß und hängt tagelang in seiner Stammkneipe ab, am Spielautomat, Whisky-Cola trinkend und kettenrauchend. Man hat den Eindruck, dass ihm einfach immer alles scheißegal ist, was nicht direkt mit seiner Musik zu tun hat.

Ich kann gut verstehen, dass er die Ikone von Millionen Typen ist, die von seinem Lebensstil träumen, ohne je die Möglichkeit zu haben, ihn zu leben. Nur das zu tun, was man auch tun will, und sich ansonsten allem anderem komplett zu verweigern klingt schon sehr erstrebenswert. Das ist Rock'n Roll in Reinkultur. Keine Ahnung, wie weit der Film hier Realität abbildet und wie weit er Heldenverklärung betreibt. Es ist auf jeden Fall ein Fan-Film, Lemmy wird zelebriert, nicht analysiert oder, behüte, gar kritisiert. Es geht auch weniger um die Band Motörhead und Musikgeschichte, sondern eben wirklich um Lemmy Kilmister als Mensch, als Vater, als Fan, Arbeitgeber, Stammkunde, Trinker, Lover und ganz allgemein als Ikone. Ich persönlich mochte, wie ehrfürchtig er von den frühen Rock'n Roll- und Rockabilly-Größen spricht, Little Richard, Jerry Lee Lewis, Johnny Cash..die Musik der 50er und 60er, die sein Fundament bildet. Er sieht da seine Rolle eher beschieden, sich eher als Fackelträger denn als Vorreiter.

Ganz klarer Tipp für Metal- und Hardrockhörer, wobei ich als Nicht-Metal-Hörer die Musik erstaunlich solide und hörbar empfand, das ist doch eher Rock als Metal. Auf der anderen Seite war es mir etwas zu sehr Heldenverehrung, das Metier Hardrock der 70er/80er kam mir zu kurz, gerade auch mit den Aspekten Drogen, Selbstzerstörung, Sexismus ect. Ganz so liebe Jungs waren das auch nicht immer.

Fun fact: Die deutsche Fassung soll um 16 Minuten gekürzt sein, auch bzw. speziell wegen der Führung, die uns Lemmy durch seine ebenso umfangreiche wie wirre Sammlung von Nazi-Kitsch und WWII-Memorabile gibt, eine Hitlerbüste und ein original Panzer eingeschlossen. Ganz schön peinlich, uns 2010 immer noch das Nazi-Ding ersparen zu wollen Mit den Augen rollen


_________________
Blablabla.
Nach oben
Antworten mit Zitat
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Tylers Kneipe Foren-Übersicht -> Moving Movies Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter Alle
Seite 2 von 5

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Impressum. Powered by phpBB © 2001, 2006 phpBB Group. Deutsche Übersetzung von phpBB.de