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Der deutsche Film kann nix!
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 14:03                                  +/-

Oxford
Am Himmel der Tag?

Ganz ehrlich, bei solchen Titeln kotz ich im Dreieck ab. Was ist denn das wieder für eine esotherische Scheißformulierung? Niemand weiß, was das heißt. Außer vielleicht Tjark und Nele, wenn sie das auf ihrem sozialpädagogischen Erweckungstag in Wipperfürth bei einem Mate-Tee mal richtig schön ausbums... ausdiskutieren.

Bei sowas werd ich hochgradig aggressiv. Das geht echt gar nicht. Das ist mindestens so schlimm wie ein Songtext von Juli oder Silbermond.


…immer noch besser als diese typisch deutschen deskriptiven Film-Untertitel: „DRESDEN – DER TOD KOMMT VON OBEN“. Oder „BIER – ANSCHLAG AUF DAS OKTOBERFEST“.


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„Scientists told them, it was a really bad idea. They didn‘t listen.“ – „That‘s going to be carved on humanity‘s gravestone.“
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 14:07                                  +/-

Über Filmtitel sollte man sich echt nicht viele Gedanken machen, die diktiert im Zweifel eh der Verleih.

Tatsächlich aber ist der Name unpraktisch, da schwer zu merken (irgendwas mit Himmel...) und der Name der Hauptdarstellerin ist auch noch türkisch, keine Ahnung, wie man die schreibt, und beim Suchen kam ich immer nur zum "Himmel über Berlin" oder so. Das ginge auch knackiger.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 14:18                                  +/-

Am Himmel der Tag klingt wie der Titel eines super seichten Frauenromans.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 15:10                                  +/-

Ist ja gut jetzt Mit den Augen rollen

Deswegen gehe ich ja auch bei der Filmauswahl immer nur nach den Darstellerinnen Smilie


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 16:23                                  +/-

Mach ich auch so. Trotzdem muss man sagen dürfen, wenn der Titel kacke ist.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 17:01                                  +/-

"Kacke". Das wäre mal ein Titel. Kurz, prägnant, auf den Punkt gebracht.

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 17:52                                  +/-

Na, dann isses wieder mal so weit:
Das Scheißhaus.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 19:33                                  +/-

Letzten Sonntag erstmalig ABSOLUTE GIGANTEN gesehen. Dachte ja so ein Kultfilm aus den 90ern würde für mich genauso floppen oder zumindest fadenscheinig sein, wie die ganzen 80er Kultfilme. Aber weit gefehlt! Der ist doch mal echt genial. Smilie


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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 20:18                                  +/-

Der ist supergeil. Hab ich mir kürzlich als DVD zugelegt. Nur um ihn zu haben.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 16.04.2015, 21:17                                  +/-

Jep, der ist richtig super Yes Hat Sunny mir damals (ich glaub auf VHS) gezeigt grins


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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 26.04.2015, 18:37                                  +/-

Mein neues Projekt - alle Filme mit Aylin Tezel anschauen. Ich merke schon, das wird herausfordernd.



Almanya – Willkommen in Deutschland (2011)

In Rückblenden wird während einer Fahrt der Großfamilie in die alte Heimat die Geschichte des Großvaters erzählt, wie er in den frühen 60ern aus Anatolien nach Bayern kam und wie es ihm so erging. Das ist ein ganz erfrischender Blickwinkel, ich kenne da bisher nur "Solino" von Fatih Akin, der sowas aufgreift. Dabei ist das ja die Geschichte von Millionen heutiger Deutschen, eigentlich ein nahe liegendes Thema.

In den Szenen in der Gegenwart sprechen die Türken deutsch und türkisch durcheinander, in den Szenen der Vergangenheit aber alle akzentfreies Deutsch, während die Deutschen ein Schtonk-artiges Kauderwelsch reden - Grosstenvollen Dunsbeck strassenkotten Schtonk... - um zu zeigen, wie man sich so fühlt, im fremden Land. Und die frühen 60er in der deutschen Provinz wären auch für uns Heutige ein Kulturschock, dieses ganze Wirtschaftswunder-Altnazi-Adenauer-Biedermeier, das war schon alles sehr steif und grau... fand ich wirklich interessant, diese Zeitreise, und Original-Fernsehmaterial von früher rundet das Bild noch ab.

Der Film ist bunt und quirlig und Aylin Tezel spielt nur eine Nebenrolle, aber auch all die anderen Deutschtürken machten mir Freude, zuzuschauen. Einige Gesichter kannte ich aus anderen aktuellen Filmen, es gibt sicher nicht so viele Schauspieler, die beide Sprachen akzentfrei beherrschen. Es fängt an wie eine Komödie und wird dann später, beim Besuch der alten Heimat, etwas melancholisch, aber das passt auch. Alles bleibt leicht, es ist kein Problemfilm. Man könnte ihm vorwerfen, die schwierigen Themen der Integrationsdebatte auszuklammern, aber das mache ich jetzt nicht, habe ich doch gerade erst die ewige Düsternis im deutschen Film beklagt. Ein Multikulti-Feelgood-Movie. Also Kryptonit für Wolter.






Coming in (2014)

Der nächste Film war dann mein Kryptonit - eine deutsche Beziehungskomödie über trendige Berlin-Hipster. Schwule Hipster. Der schwule Starfriseur verliebt sich in die bodenständige Neuköllner Frisöse (Tezel) und seine Community flippt aus, also alles mal umgedreht, haha, zum Schreien komisch... Mit den Augen rollen ...not.

Das war wirklich ganz schlimm, ich musste irgendwannn abbrechen. Die Schwulenklischees waren ja vielleicht noch ganz ok, ich habe genug Ralf König gelesen, um über Tuntenwitze lachen zu können, aber das total vorhersagbare Romantik-wer-kriegt-wen-Küssen-im-Regen-Gedöns... nä, sowas geht doch nicht mehr. Kann man doch nicht mehr bringen. Küssen im Regen, really? Unironisch?? Andererseits hat Katja Riemann mitgespielt, vielleicht war das Drehbuch ja durch ein Zeitloch aus den frühen Neunzigern gefallen. Leider kann auch Aylin Tezel das nicht retten, da sie eine Proll-Tussi spielen und sich furchtbar anziehen muss, und sie kann das auch gar nicht, das Neuköllnerische, etwas aufgesetzt alles. Dann wird ein bisschen Pygmalion reinverwurstet, wenn der Starcoiffeur die Kleine mitnimmt in die Welt der Reichen und Schönen... und Berlin sieht hochglanzlackiert aus und gar nicht, wie es aussieht in echt. Ungefähr so realistisch wie das Paris in "Amelie". Das sauberste Neukölln aller Zeiten. Mit Sicherheit gesponsert vom Berliner Fremdenverkehrsbüro.

Immerhin haben wir hier den Bogenschluss zum Threadtitel - es gibt ihn also noch, den deutschen Film, der nichts kann. Hätte auch von und mit Till Schweiger sein können, so von der Machart her. Habe jetzt etwas Angst, meine Aylin-Tezel-Reihe fortzusetzen... das Mädel kann sich die Rollen halt auch nicht immer so aussuchen, dafür ist unser Kinomarkt zu klein. Aber Tatort schau ich wegen ihr nicht, alles hat seine Grenzen.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 26.04.2015, 19:44                                  +/-



Die schöne Aylin ist mir vor zwei oder drei Jahren mal als Klon von Nora Tschirner aufgefallen, da habe ich versucht "Bis aufs Blut" zu sehen. Ging aber nicht, wegen des dargestellten Milieus und der Musik. Almanya ist recht nett und der Dortmunder Tatort, in dem sie spielt, ist ebenfalls überraschend gut gemacht. Bißchen rufschädigend für die Stadt vielleicht, aber ansonsten okay.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 26.04.2015, 19:51                                  +/-

Nichts kann für Dortmund noch rufschädigend sein.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 26.04.2015, 19:53                                  +/-

Ja, auch wieder wahr.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 26.04.2015, 20:08                                  +/-

Btw, hab gerade eben noch schnell die Folge "Schnee" der ZDF-Serie "Schuld" geschaut, in der Mediathek. Hab nix verstanden. Sollen wohl reale Fälle eines Strafverteidigers mit dem schönen alten Nazi-Namen von Schirach sein. Gespielt von Moritz Bleibtreu. Habe letztens erst mal wieder "Lammbock" geschaut, und muss sagen, er hat sich sehr gut gehalten, der Moritz. Nur minimaler Alterungsprozess.

Na egal. Wichtig ist nur Aylin. Und hier konnte sie richtig glänzen, absoluter Tipp, wenn man wissen will, was sie so draufhat, ohne gleich einen ganzen Film sehen zu müssen. Sie spielt die Rolle der schwangeren Freundin des Drogendealers herzzerreißend still und anrührend. Es gibt da die Szene, wo er sagt, er geht nochmal eben Zigaretten holen und sie weiß genau, dass sie ihn niemals wieder sehen wird, spielt aber mit, lässt ihn nochmal das Neugeborene küssen und verlangt auch noch einen Kuss, den letzten für immer. Das macht sie toll. Diese stille Tragik, wie schon in "Am Himmel der Tag" - sie ist am besten, wenn es ihren Figuren schlecht geht. Also eigentlich ideal für den deutschen Film hähö


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 26.04.2015, 21:34                                  +/-

Türkisch für Anfänger, Staffel 3, Folge 6:

Von der offenbar sehr erfolgreichen Serie hab ich schon mal gehört, aber noch nie reingeschaut. Meine Güte, ist das billig gemacht Überrascht Der Titelspann sieht original aus wie aus den frühen 90ern, alles so schön bunt hier. Es ist eine Soap, es geht um wer mit wem geht in der deutsch-türkischen Teenie-Szene und so. Irgendwann taucht dann Aylin auf, die mühelos zwischen Kopftuch und Partydress hin- und herwechselt, sehr zur Enttäuschung ihrer strenggläubigen Cousine. Am Ende aber nimmt diese ihr Kopftuch dann doch auch mal ab. Eine harmlose Teenie-Soap, die aber recht heiße Eisen anpackt, vielleicht doch gar nicht so dumm wie sie zuerst aussieht. Könnte durchaus nah dran sein an der Realität der Jugend. Ok, Aylins Auftritt geht vielleicht 3 Minuten, nicht wichtig, aber sie versprüht Lebensfreude. Sei hier nur vollständigkeitshalber erähnt. Ich glaube, der Lehrer aus Fuck yu Goethe spielt auch mit.



Dortmund Tatort "Alter ego", auszugsweise

Tatort geht einfach gar nicht. Ich halt das nicht aus. Ich muss da ein Trauma haben Geschockt Alles ist immer nur grau, Sättigung durchgehend auf 10% runtergeregelt. Bloß keine Farben! Das krasse Gegenstück zu der Soap. Alle stehen immer in großen, leren Räumen herum und reden blutleer daher, wahnsinnig hüftsteif. Bedeutungsschwere Blicke, die Männer haben Bartschatten und Tränensäcke, die Frauen Krähenfüsschen an den Augenwinkeln und tragen niemals Schminke. Abgearbeitet und übernächtigt auszusehen muss Vorschrift sein. Das Wetter suckt. Alles ist komplett trostlos. Die Dialoge sind abgehackt und klingen wie vom Teleprompter gelesen. Jede Spur von schauspielerischer Klasse muss abgetötet werden. Niemand darf aus der Reihe tanzen.

Das ist alles ganz furchtbar.

Aylin kann das auch nicht retten, sie wirkt zumeist deplaziert zwischen den vierschrötigen Gesellen und wird eh übersehen. Oberkommissarin des Morddezernats ist so ziemlich das letzte Berufsbild, dass ich ihr abnehmen würde. Völliges Fehlcasting. Charme, Esprit, Empathie, Gefühl, Ausstrahlung... Fehlanzeige. Alles, was sie eigentlich kann, wird restlos aufgesaugt von dieser lähmenden, alles überlagernden Tristesse. Der Dortmund-Tatort wirkt, als hätte Momo versagt und die Grauen Herren die Weltherrschaft übernommen. Minuten dehnen sich zu Stunden, ich kann das nicht komplett anschauen. Es saugt mir das Mark aus den Knochen Geschockt


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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 27.04.2015, 00:40                                  +/-

Tatorte halte ich nicht mal fünf Minuten durch.
Außer den Stuttgarter, da habe ich Ortskenntnis und wundere mich immer über die wirren Wege, die sie fahren. Und wo da die ganzen Staus sind, in denen die Stadt zu egal welcher Tageszeit versinkt. Manchmal frage ich mich auch, wieso der Porsche dort über Nacht parken darf, wo er parkt. Manchmal sind sie ja auch gar nicht in Stuttgart. Und natürlich gucke ich ihn an, weil ich auf meinen ungewollten Auftritt warte. Schon seit Jahren. Die haben mich nämlich ziemlich sicher mal morgens im Auto auf dem Weg zur Arbeit gefilmt (zumindest fuhr ich drei Tage am Stück vor dem Porsche her). Ich glaube, sie haben mich rausgeschnitten.

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Oxford
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BeitragVerfasst am: 27.04.2015, 11:11                                  +/-

Wichtel
Tatorte halte ich nicht mal fünf Minuten durch.
Außer den Stuttgarter, da habe ich Ortskenntnis und wundere mich immer über die wirren Wege, die sie fahren.


hähö So gehts mir mit dem Münster-Tatort. Die fahren ständig über den Prinzipalmarkt. It makes no sense whatsoever!


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 27.04.2015, 11:24                                  +/-

Im Kölner Tatort behaupten sie immer über die Deutzer Brücke zum Revier zu fahren. Und was sieht man durch die Heckscheibe? Die fahren in einer Szene mehrfach von links nach rechts über die Brücke.

grins


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 27.04.2015, 11:42                                  +/-

Wobei, wäre ich Tatort-Regisseur würde ich das absichtlich machen. Ständig in Tunnel fahren und wo ganz anders wieder rauskommen lassen. Kilometerlange Strecken zu Fuß in zwei Minuten zurücklegen. In Fußgängerzonen parken ect. Nur aus Trotz.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 30.04.2015, 00:08                                  +/-



Oh boy

Ein ziellos mäandernder Film über einen Tag und eine Nacht in Berlin im Leben eines Hallodris. Also praktisch keine Handlung. Aber viele schöne, lose verwobene Einzelszenen mit echten Typen, Berliner Originalen. Die Dialoge machen es, die Stimmung, die Stadt, die Figuren. Direkt aus dem Leben gegriffen. Ein erfrischend kurzer (85 min.) und amüsanter, ja fast leichthändiger deutscher Film, sowas gibt es also doch.

Tom schilling spielt wohl sich selber, nehme ich an. Originell ist eigentlich nichts an dem Film, das übliche, leicht larmoyante Selbstbespiegeln des ziellosen Twentysomethings. Aber supertrocken, lakonisch und distanziert gemacht, ohne die psychologische Schwere, die unabdingliche Charakterentwicklung und Katharsis des Helden und bla... gefiel mir. Hat was von den trockenen Sprüchen bei Herr Lehmann, die Hauptinspirationsquelle sind aber, denke ich, die Filme von Jim Jarmusch. "Coffee and cigarettes" blitzt da ständig durch, allein schon wegen des running gags mit dem Kaffee, den er nie bekommt hähö

Netter Berlin-Film, auch wenn das Berlin, das gezeigt wird, mir bereits überholt vorkommt - ohne die Touristenhorden, Gentrifizierung und Hipsteraufmärsche. Nur eine schwäbelnde Barrista zeigt, dass wir uns im 21. Jahrhundert befinden, der Rest hätte auch aus "Lola rennt" stammen können.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 30.04.2015, 06:52                                  +/-

Gibt hier noch zwei Fans des Films.
Und war schön zu sehen, dass der auch Erfolg hatte in jeder Hinsicht.

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