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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 01:37                                  +/-


So filmt man weite Einsamkeit.

Helcaraxe
Zu empfehlen ist dieser Film Quar, Tyler, Eusenbert und Klebrian, pk.


Danke für den Tipp! Spitze Kennst du den kleinen Indie-Film Moon mit Sam Rockwell? An den fühlte ich mich immer wieder erinnert.

Oblivion ist ein echter Augenschmaus. Weite desolate Landschaften. Sleeky Sci-Fi Architektur. Olga Kurylenko. Da ist Bluray Pflicht. Auch in den Abspann mit den Computer-Overlays könnte ich mich reinlegen. Und den Sound hast du ja selbst schon gelobt. Ich fand auch Ramujan Tom Cruise gut. Egal wie peinlich er sonst so ist, er hat schon Leinwandpräsenz.

Helcaraxe
Dem Film geht im letzten Drittel leider die Luft aus, erzähltechnisch vor allem.


Aber hallo! Meine Fresse. Als, Spoiler, um eine Pistole gekämpft wird und sich ein Schuss löst, habe ich seeehr ungläubig geschaut, als sie zufällig damit ihre weit entfernt stehende Frau erschossen haben. Die Logiklöcher haben sich dann auch zunehmend gestapelt. Wieso nur haben sich die Menschen nicht vorher Jack gezeigt? Frustrierend. Und der Film besteht den Bechdel-Test nicht. Es gibt im Film neben dem Protagonisten Jack Harper zwei wichtige Frauenfiguren, plus die Antagonistin, aber es dreht sich halt alles um ihn.

Erhellend fand ich diesen Gedanken zum Film: "It's a fantasy aimed at married men"

It's about a man with a fucking awesome, perfect life except for one thing: His woman doesn't share his dreams.

The entire rest of the story -- aliens, war, suspended animation, amnesia, clones -- is all just a plot carefully contrived to allow what would normally be impossible: To let the man upgrade to a better woman while remaining selfless and heroic. It's a fantasy aimed at married men who feel trapped.
It's staring the audience in the face: "Are you an effective team?"
Any married man watching that movie, deep down, knows whether or not he's found his Julia or is living a lie with a Victoria - "another day in paradise."

Moon definitely wasn't about this. Charleton Heston on a horse with a rifle and a hot brunette "entering the Forbidden Zone to find the Truth" is a little bit closer to the mark for my money (that homage is why the completely unnecessary motorcycle was in the story). I for one loved all the candidly deliberate and respectful sci-fi canon homages in Oblivion... I think I've counted about 12 so far, with a Tale of Two Cities cameo and foreshadowed self-sacrificial ending to boot.


"Are you an effective team?" Sally wird das nicht umsonst jeden Tag gefragt haben. Victoria wird das auch manchmal verneint haben und dann wurde der Pärchenstatus (und alles andere) sofort terminiert.


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Zuletzt bearbeitet von Tyler Durden am 04.09.2013, 12:06, insgesamt einmal bearbeitet
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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 11:42                                  +/-

Spoiler:
Das hochgezüchtete KI-Maschinenwesen Sally ist so blöd wie HAL9000, nachdem man ihm einige Speichermodule entnommen hat!


Tyler Durden
Danke für den Tipp! Spitze Kennst du den kleinen Indie-Film Moon mit Sam Rockwell? An den fühlte ich mich immer wieder erinnert.

Stimmt, Bildsprache und sogar Teile des Plots sind ähnlich. Nichtsdestotrotz finde ich Moon noch viel enttäuschender als das letzte Drittel von Oblivion, weil das zentrale Rätsel relativ schnell enthüllt wird und danach Spannung und Handlungsdichte gegen Null gehen. Dazu schlimmes Overacting von Sam Rockwell, wie schon in der Anhalter-Verfilmung. Bloß ist Moon keine Comedy. Bitter... Geschockt

Tyler Durden
Egal wie peinlich er sonst so ist, er hat schon Leinwandpräsenz.

Finde ich auch. Er spielt seit einigen Jahren allerdings nur noch den immer gleichen Heldentypus.

Tyler Durden
Und der Film besteht den Bechdel-Test nicht. Es gibt im Film neben dem Protagonisten Jack Harper zwei wichtige Frauenfiguren, plus die Antagonistin, aber es dreht sich halt alles um ihn.

Den Test besteht Alien genau genommen auch nicht. Was sagt uns das über seine Aussagekraft? hähö


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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 12:25                                  +/-

Alien besteht den Bedchel-Test, Riply und Lambert unterhalten sich über das Alien (soweit man das Alien als Nicht-Mann definiert).

Übrigens:
And to be clear, passing doesn’t mean the movie’s good or bad. Failing the test doesn’t mean the movie’s evil or anti-woman, or that passing makes it some sort of strongly feminist movie. It’s just to get people thinking about gender and how it’s presented in film

Quelle
Aber manche Leute denken halt nicht so gerne. Auch ok Hallo


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 12:34                                  +/-

Ripley und Lambert sind doch nur Teil einer Unterhaltung mit mehreren anderen Beteiligten?

Nichtraucher
Aber manche Leute denken halt nicht so gerne. Auch ok Hallo

Ich habe keine Ahnung, was das bedeuten soll.


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 12:41                                  +/-

Dann lies halt die Erklärung zum Bedchel-Test, mann, da steht es doch.

Und es gibt immer Unschärfen. Schau halt mal in den Link rein.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 13:59                                  +/-

Ich kenne den Test und seine Regeln, sonst könnte ich nicht über ihn sprechen.

Wenn man "talk to each other" als Zwiegespräch begreift, besteht Alien den Test nicht. Ganz sicher besteht ihn Alien 3 nicht und einige weitere Filme mit Frauen in interessanten Rollen.

Was nur bedeutet, es gibt andere, womöglich aussagekräftigere Kriterien zu Stereotypen in Filmen. So sehe ich das jedenfalls. Mir ist immer noch nicht klar, was Dich daran so aufbringt?


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 14:42                                  +/-

And now to something very, very different! Spitze

Mein gestriger FilmFilm:



Was für ein verstörender, rätselhafter, origineller Film! Dabei geht es zunächst nur um einen genialen Schönheitschirurgen, der Experimente mit künstlicher Haut und deren Verpflanzung anstellt, um Verbrennungsopfer zu heilen. Oder doch nicht? Ein begnadeter Wissenschaftler, der ebenso bahnbrechende wie ethisch fragwürdige Experimente durchführt - wie viele Horrorgeschichten dieser Art sind seit dem viktorianischen Zeitalter wohl geschrieben worden? Bei Almodovar ist das natürlich nur der Aufhänger für ein viel größeres Verwirrspiel.

Im Netz wird "Die Haut, in der ich wohne" häufiger mit Hitchcocks Vertigo verglichen. Was die Inszenierung des Twists angeht, stimmt dieser Vergleich auch. Das ist ein Film, der gleich mehrere Pirouetten um den Zuschauer dreht, bevor der die wahre Motivation der Figuren ergründen kann. Anfängliche Sympathieträger werden dabei zu Menschen mit Abgründen, teilweise schrecklichen Abgründen.

Bitte lest euch vor der Sichtung auf keinen Fall in die Handlung ein, schaut euch auch keine Trailer an. lilas Rezension verrät schon fast zu viel. Wer diesen Film ohne Vorkenntnisse und damit ohne Erwartung sieht, hat mehr davon.

Obwohl dies ein Almadovar-Film mit lauter schönen Frauen - und Antonio Banderas - ist, sollte man auch keine sinnliche Erotik erwarten. Sex hat hier eine ganz andere Funktion.


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 14:52                                  +/-

Helcaraxe
Mir ist immer noch nicht klar, was Dich daran so aufbringt?

Musst du sein


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 15:43                                  +/-

Helcaraxe
Ganz sicher besteht ihn Alien 3 nicht und einige weitere Filme mit Frauen in interessanten Rollen.


Gnah! Hast du auch die Kommentare auf der Seite gelesen? Wenn der Artikelautor argumentiert der Test sei ungerecht, weil zum Beispiel Pacific Rim nur eine einzige Frauenfigur hat, "the female character"', denke ich mir doch: Exakt! Darum geht's doch!


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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 15:54                                  +/-

rolling on the floor... Manche Leute haben eben ein totales Brett vor dem Kopf.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 16:52                                  +/-

Tyler Durden
Gnah! Hast du auch die Kommentare auf der Seite gelesen? Wenn der Artikelautor argumentiert der Test sei ungerecht, weil zum Beispiel Pacific Rim nur eine einzige Frauenfigur hat, "the female character"', denke ich mir doch: Exakt! Darum geht's doch!

Gnah Dich selbst! Zähl doch auch die anderen Beispiele auf, wie Lola rennt.
Verstehst Du, was der Autor sagen will? Die Zahl der Frauenrollen allein sagt herzlich wenig aus. Die Ausarbeitung einer Figur und ihre Bedeutung für die Handlung sind mindestens so wichtig. Alles Aspekte, die der Bechdel-Test nicht erfaßt.

Gepostet am 04.09.2013, 17:14:

Tyler Durden
Hast du auch die Kommentare auf der Seite gelesen?

Das habe ich gerade nachgeholt. Aber die Frage ist irreführend, weil sie eine eindeutige Widerlegung des Autors nahelegt. So einfach ist das nicht. Ich lese da auch andere Kommentare, die meine Sichtweise widerspiegeln:

That's exactly his point. I'm not sure how you read "Sex and the City portrays women negatively" as "Hollywood sexism is perfectly fine," but, as he says in the article and in the comment above, the Bechdel Test isn't the feminist litmus test people think it is because it draws attention to the wrong things. We need a similar test that doesn't ignore how our female characters are actually portrayed, and that doesn't focus solely on how many women there are and whether or not they speak to each other.


Ich kann mich aber auch mit dieser Zusammenfassung anfreunden:

The Bechdel Test is supposed to be a thought exercise, not a litmus test. The worst being when there *are* two women and the only thing they talk about is dating or laundry. But as you point out, there are a number of movies that have very strong female protagonists that fail for various reasons unrelated to sexism.

It's not red light/green light - it's to make audiences and screen writers *think* about the movie. Nothing more.


Oder mit dieser:

Judging from the comments here, it seems people have misread the argument in this article as being "who cares if women aren't represented fairly" when that's clearly not what it says. It says that the actual test is flawed, because let's face it - it is so basic that it is completely flawed.


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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 17:20                                  +/-

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Gnah! Hast du auch die Kommentare auf der Seite gelesen? Wenn der Artikelautor argumentiert der Test sei ungerecht, weil zum Beispiel Pacific Rim nur eine einzige Frauenfigur hat, "the female character"', denke ich mir doch: Exakt! Darum geht's doch!

Gnah Dich selbst! Zähl doch auch die anderen Beispiele auf, wie Lola rennt.
Verstehst Du, was der Autor sagen will? Die Zahl der Frauenrollen allein sagt herzlich wenig aus. Die Ausarbeitung einer Figur und ihre Bedeutung für die Handlung sind mindestens so wichtig. Alles Aspekte, die der Bechdel-Test nicht erfaßt.


Soll er ja auch gar nicht hähö Hat Nichtraucher ja sogar zitiert:

Zitat:
And to be clear, passing doesn’t mean the movie’s good or bad. Failing the test doesn’t mean the movie’s evil or anti-woman, or that passing makes it some sort of strongly feminist movie. It’s just to get people thinking about gender and how it’s presented in film


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 17:32                                  +/-

Thanil
Soll er ja auch gar nicht hähö

Ich weiß es. Das ist der Ansatzpunkt für die Kritik.


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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 17:35                                  +/-

Es ist sinnlos, das zu kritisieren. Würde man auch ernsthaft anfangen Murphys Law anzuzweifeln und zu fordern es zu verbessern?


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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 18:15                                  +/-

Man kann fast alles sinnvoll kritisieren, solange das Bezugssystem stimmt. Dazu gehört selbstverständlich auch die Methodik eines Tests. Ich nehme z.B. den Satz, der die zentrale Forderung darstellt und überprüfe ihn anhand von mir bekannten Beispielen:

Zitat:
It’s just to get people thinking about gender and how it’s presented in film


Ich bin nicht der Ansicht, daß der Bechdel-Test das leisten kann. Während ich dem ersten Teil "get people thinking about gender" noch eingeschränkt zustimmen kann, habe ich große Schwierigkeiten mit dem zweiten Teil "how it’s presented in film". Hierzu gibt der Test nämlich kein erhellendes Statement ab. Selbst die Frage, ob Frauen in Filmen zahlenmäßig unterrepräsentiert sind, beantwortet der Test nur eingeschränkt, da die Randbedingung lediglich lautet, daß zwei Frauen mindestens einmal über etwas anderes als Männer reden müssen.


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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 18:22                                  +/-

Helcaraxe
Man kann fast alles sinnvoll kritisieren, solange das Bezugssystem stimmt. Dazu gehört selbstverständlich auch die Methodik eines Tests.


Bla bla bla bla ... Helga mal wieder ordentlich am absphinxen!


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 04.09.2013, 18:28                                  +/-

Es muß schrecklich für dich sein.


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 12.09.2013, 08:13                                  +/-

Ich war im Flugzeug fleißig Yes

1. Oblivion: Ja, ne, schöne Bilder, aber zu platter Plot (der Twist war sowas von vorhersehbar). Ganz nett halt, aber hällt nicht mit den großen Dystropien des Filmschaffens mit

2. GI Joe (50% - dann sind wir gelandet): Ohgottogottogott hähö Grandioser Bruce Willis, ansonsten Bäng Zack Booom

3. The Internship - American Comedy Style Google-Werbefilm

Ich bin wohl zu anspruchsvoll


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 27.09.2013, 09:55                                  

Ich hätte schwören können, dass Tyler mal eine Rezension von Spring Breakers geschrieben hat… Aber ich finde sie nicht mehr. Nur Oxi hat den Film erwähnt, aber er hat ihn natürlich nicht wegen der tausend geilen Weiber in unzähligen Lesbosex-Szenen geguckt, sondern wegen Silmarillion-Freak James Franco. Mit den Augen rollen Zunge



Wie auch immer: Aufgrund einer mir eingebildeten Empfehlung Tylers haben wir dann gestern mal Spring Breakers geschaut. Ich sach ma… interessant. Der Film war gefühlt ne Mischung aus Fear and Loathing in Las Vegas, Stand By Me und einem Porno-Rap-Video. Im Grunde ist es ein Coming-of-Age-Drama: vier beste Freundinnen wollen aus ihrem tristen College-Leben in der amerikanischen Provinz ausbrechen und zum Spring Break nach Florida düsen. Auf dieser Reise gehen sie an ihre körperlichen und seelischen Grenzen und werden auf eine verdrehte Art und Weise erwachsen – die einen so, die anderen… äh… anders hähö

Positiv sehe ich, dass der Film ziemlich krass ist. Sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Da wird in die Vollen gegangen. Insofern mutig. Negativ sehe ich, dass die Story eigentlich ziemlich dünn ist, und dass Stil und die Optik schon recht artsy-fartsy rüberkommen können. Aber unter dem Strich würde ich sagen: joah, kann man mal machen grins

Großartig: James Franco, den ich bisher hauptsächlich aus den (alten hmmmm ) Spiderman-Filmen kenne. Erstens habe ich ihn überhaupt nicht wiedererkannt, so krass ist die Rolle, die er da spielt. Und zweitens ist das einfach ein bombiger Auftritt. Mindestens in einer Liga mit Brad Pitt in 12 Monkeys. hähö

Da der Film nicht allzu lang ist (90 Minuten), kann man sich den ruhig mal anschauen. Danach ist man erst einmal neu geeicht und sieht den langweiligen 0815-Filmkram wieder mit frischen Augen. grins

Gepostet am 27.09.2013, 10:06:

Oha! Suchsi sieht ihn noch viel positiver als ich: http://www.heise.de/tp/artikel/38/38796/1.html

Zitat:
Kino sei, wenn schöne Frauen schöne Dinge tun. Dieser Spruch wird wahlweise Otto Preminger, Jean-Luc Godard oder Francois Truffaut zugeschrieben. Und jeder der drei könnte ihn gesagt haben. Aber am besten passt er natürlich zu Godard, dessen innerstes Wesen als Künstler sich in diesem einen Satz kondensiert findet.
Godard hat auch noch etwas anderes gesagt: Man müsse keine politischen Filme machen, sondern man müsse politisch Filme machen. Harmony Korine macht vor, wie es geht. Sein Film handelt von Tauschwerten, vom Fetisch-Charakter der Warenwelt, vereint also Hegel und Bataille zu einem Werk der Aufklärung, dem Kino-Äquivalent guter Theorie. "Spring Breakers" ist ein großartiger Film und ein Meisterwerk, das alles vereint, was Kino ausmacht. Korine gelingt Selbstkritik der Popkultur, es gelingt ihm, die Popkultur mit den Mitteln der Popkultur gleichzeitig zu feiern und zu kritisieren. Einen solchen Film wollte Jean-Luc Godard immer machen.




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BeitragVerfasst am: 27.09.2013, 10:06                                  +/-

Ich fand den Film sehr enttäuschend und überhaupt nicht gut. Und am Ende wirds völlig absurd. Mit der ganzen Drogenthematik und mit diesem "Wir sind verwöhnte Teenager, uns gehts viel zu gut, aber wir sind totaaal unzufrieden mit unserem Leben und versauen es uns deswegen" kann ich halt überhaupt nichts anfangen.

Franco war okay... aber ich fand die Rolle an sich halt ziemlich mies. Naja... gucken und vergessen.


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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 27.09.2013, 10:07                                  +/-

Aber viel wichtiger - kann man dazu onanieren?


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BeitragVerfasst am: 27.09.2013, 10:09                                  +/-

Nichtraucher
Aber viel wichtiger - kann man dazu onanieren?


So wie Thanil steil geht, würde ich sagen: yabbadabbaduuuuuuuuuuu Yes Aber mir ist das halt zu düster und dreckig. Bin mehr so der Blümchensex-Typ.


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