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Krieg in Syrien
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Ewig Erste Liga


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BeitragVerfasst am: 08.09.2013, 12:56                                  +/-

Germany is the ghost of international relations.


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 08.09.2013, 13:01                                  +/-

Jo. Den Artikel hatte ich gestern oder vorgestern gelesen. Der Tenor: Germans are smug as fuck.

Zitat:
As world leaders debate the Syrian crisis, Europe’s dominant power is conspicuous for its silence. It murmurs that the regime must be punished if use of chemical weapons is proved, and it contributes intelligence, but it wants no part of any riposte. Britain’s rejection of military involvement gives comfort to Berlin’s reticence. Gassing in Syria, shamefully, is scarcely a German concern. Germany is the ghost of international relations.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 14:28                                  +/-

Das Weiße Haus ist schwer daran den Militärschlag zu verkaufen und heute gibt es mit den Interviews von Obama und Assad einen Medien-Höhepunkt, aber es zeichnet sich ab, dass es im Kongress keine Mehrheit geben wird.

TheHill.com hat einen Whipcount mit vielen Statements/Zitaten für jeden Abgeordneten.

http://thehill.com/homenews/administration/3199...s-syria-whip-list

Im Senat gibt es eine Tendenz für eine knappe Mehrheit für Obama:

YES/LEANING YES
Senate (26) (17 Democrats, 9 Republicans)

NO/LEANING NO
Senate (19) (14 Republicans and 5 Democrats)

UNDECIDED/NOT CLEAR
Senate (55) (30 Democrats, 23 Republicans, 2 Independents)


Das Repräsentantenhaus wird aber wahrscheinlich die Zustimmung verweigern.

YES/LEANING YES
House (31) (21 Democrats, 10 Republicans)

NO/LEANING NO
House (141) (107 Republicans, 34 Democrats)

UNDECIDED/NOT CLEAR
House (90) (69 Democrats, 21 Republicans)

Viele Undecided-Abgeordnete haben auch Aussagen gemacht, sie werden so wählen wie die Bürger in ihren Wahlkreisen es wollen. Und die öffentliche Stimmung lehnt ja immer mehr Anti-War.

Match that up against the phone calls and personal interactions lawmakers are having with their own constituents, and it’s easy to see why many in Congress think that Obama miscalculated by coming to them for approval.
One Democratic lawmaker who fielded calls from constituents this week said he got a call from his mother. It was the first time she had called him on a policy issue even though he’s been in Congress for more than a decade.

“As a constituent,” his mother said, “vote no.”


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 14:45                                  +/-

Angenommen der Senat sagt „Ja“ und das Repräsentantenhaus sagt „Nein“ – was dann?

Ich könnte mir vorstellen, dass Obama zurücktritt, wenn ihm der Kongress in dieser Angelegenheit nicht folgt Geschockt Damit drohen darf er aber natürlich nicht, denn dann werden sicher noch mehr Republikaner ihre Zustimmung verweigern…


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 14:52                                  +/-

Dann hätte Cameron in GB erst recht zurücktreten müssen. Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass es so weit kommen wird. Ein Kampfeinsatz wäre damit übrigens auch noch nicht endgültig vom Tisch, da Obama auch ohne Zustimmung des Kongresses gegen Syrien vorgehen könnte. Allerdings wäre das natürlich eine schwere Hypothek, die den inneren Zwiespalt in den USA noch verstärken dürfte. Obama müsste dann gegen die öffentliche Meinung (oder einen bedeutenden Teil derselben) und gegen die Mehrheit des Parlamentes agieren.


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 15:09                                  +/-

Cameron ist aber auch ein Waschlappen. Könnte mir vorstellen, dass Obama vom Charakter und seinem Stolz her anders reagieren wird.

Ich habe leider bisher keine Aussagen von Obama gehört. Vielleicht sollte ich mir seine letzten Reden mal reinpfeifen. Kann er wirklich den Kongress um Unterstützung bitten und dann ohne diese Unterstützung losschlagen?

Wenn das Votum des Kongresses uneindeutig ist (Senat = Ja, Haus = Nein), dann könnte er seinen Plan vermutlich durchziehen. Wenn aber auch der Senat nein sagt… Phew…

Ich habe in den letzten Tagen intensiv über die ganze Sache nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass Obama absolut Recht hat. Die USA müssen handeln. Eigentlich müsste auch die EU handeln, aber wir sind zu solch harten Entscheidungen überhaupt nicht fähig. Der Militärschlag gegen Syrien ist die Beste von vielen sehr schlechten Optionen.

Man darf aber einfach nicht vergessen, dass die syrische Regierung die Schuld trägt. Selbst wenn Assad den Einsatz nicht persönlich befohlen hat, trägt er die Verantwortung. Er ist in letzter Instanz dafür verantwortlich, dass die syrische Armee die Chemiewaffen überhaupt in Stellung gebracht und letztlich sogar eingesetzt hat. Er ist auch für jede angebliche Fehlfunktion seiner Militärmaschinerie verantwortlich. Niemand kann sich bei einem solchen Kriegsverbrechen einfach so aus der Verantwortung nehmen. Nicht zuletzt hat niemand Syrien dazu gezwungen, die von den USA klar und deutlich gezogene Rote Linie zu überschreiten.

Alles basiert natürlich auf der Annahme, dass der Angriff wirklich von den syrischen Regierungstruppen durchgeführt wurde, aber ich denke daran kann es keinen ernsthaften Zweifel geben.* Zwar wäre es sehr schwer dies vor Gericht zu beweisen, insbesondere die Kommandokette zweifelsfrei zu belegen, aber internationale Politik sowie die Entscheidung über Krieg und Frieden ist nicht mit einem juristischen Prozess vergleichbar. Es gibt kein Weltgericht, das diese Entscheidung fällen kann. Wird es auch nicht geben.

Ich wüsste nicht, was von der „Ordnungsmacht USA“ noch übrig bliebe, wenn es nach all diesen Diskussionen und Enthüllungen keine spürbaren Konsequenzen gäbe. Das wäre schon ein ziemlicher Totalschaden…

______
* Der immer wieder zu lesende und hörende Vergleich mit den „Beweisen“ für Saddams Massenvernichtungswaffen 2003 ist haltlos. Erstens hatte Saddam seit den 80er Jahren keine MWD mehr eingesetzt, zweitens gab es damals schon enorme Zweifel an den Aussagen der amerikanischen Geheimdienste und Regierung. Heute hingegen werden die amerikanischen Erkenntnisse von allen europäischen Regierungen bestätigt, deren Geheimdienste eigene Untersuchungen angestellt haben. Es deckt sich zudem alles mit den Zeugenaussagen, den Videos, den Fotos, den Berichten von NGOs. Auch überzeugend ist, dass die europäischen Regierungen die Erkenntnisse bestätigen, obwohl sie die USA bei einem Militärschlag gar nicht unterstützen wollen. 2003 hingegen wollten bspw. Deutschland und Frankreich die USA nicht unterstützen und haben auch klar gesagt, dass ihre Geheimdiensterkenntnisse diejenigen der USA in keinster Weise stützen.


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 15:23                                  +/-

Es gibt kein Weltgericht, das diese Entscheidung fällen kann. Wird es auch nicht geben.


Es ist ein Kriegsverbrechen. Ergo könnte man Assad nach Den Haag zerren. Und dann? Bräuchte man wahrscheinlich doch sowas Ähnliches wie "Beweise"...


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 15:32                                  +/-

Nein, dieser Weg ist versperrt. Syrien hat das Rom-Statut nicht ratifiziert, und daher kann der Internationale Strafgerichtshof nicht tätig werden. Damit dieser tätig werden kann, muss der Weltsicherheitsrat eine entsprechende Resolution verabschieden. Aber dies scheitert (a) an der Ablehnung des IStGh durch die USA, Russland und China und (b) an der generellen Blockade des Weltsicherheitsrats im Fall Syrien durch Russland und China.

Deutschland hat bereits zweimal versucht einen entsprechenden Prozess zu starten. Unsere Regierung wurde sogar von über 50 Staaten unterstützt. Erfolglos!


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 15:37                                  +/-

Das Problem ist halt nur: Was, wenn die Drohungen von Seiten des syrischen Regimes, Irans, der Hisbollah und selbst der Hamas nicht nur leere Worte bleiben? Wenn Israel angegriffen wird und sich entsprechend verteidigen muss? Wenn es Terroranschläge z.B. gegen us-amerikanische Einrichtungen in der Region oder sogar darüber hinaus geben wird? Kann man die Spirale, die dadurch in Gang gesetzt würde , dann noch kontrollieren? Bleibt es dann bei einem begrenzten Militäreinsatz oder eskaliert die Lage in der gesamten Region?

Ich finde, für sich genommen spricht schon einiges für einen Militärschlag gegen das Assad-Regime, allein um den Anspruch einer Ordnungsmacht aufrecht zu erhalten und anderen Despoten deutlich zu machen, dass ein Einsatz von C-Waffen nicht einfach so hingenommen wird.
Er wird den Krieg in Syrien aber nicht beenden und ohne den Einsatz von Bodentruppen auch keine Entscheidung zugunsten der Opposition herbeiführen (was immer sich dann für neue Machtverhältnisse ergeben würden...). Ich wüsste auch ehrlich gesagt nicht, wie die USA Assad die Fähigkeit zum Einsatz von Chemiewaffen nur über Angriffe per Marschflugkörper oder Kampfjet dauerhaft nehmen wollen. Einfach in die Luft jagen ist bei dieser Waffenart ja keine wirkliche Option. Von daher fehlen wirklich klare Ziele über eine Bestrafungsaktion hinaus.

Man kann darüber hinaus aber auch wie gesagt einfach nicht kalkulieren, wie die weiteren Folgewirkungen in der Region aussehen würden. Allerdings sind die Dinge inzwischen ja so weit vorangeschritten, dass es für einen Rückzieher schon fast zu spät ist, selbst wenn der Kongress gegen einen Einsatz votieren sollte. Man hätte grundsätzlich nie von roten Linien sprechen und nach dem Einsatz der C-Waffen auch nicht so schnell in Richtung Militäreinsatz voranpreschen dürfen. Nun nähert man sich dem point of no return, ohne vielleicht alle übrigen Optionen vollends augeschöpft zu haben. Das ist fast schon tragisch.

Naja, man sieht, ich bin da sehr zwiegespalten. Ich möchte definitiv nicht in der Haut des US-Präsidenten stecken momentan. Das ist die vielleicht schwerste Entscheidung seiner bisherigen Amtszeit.


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 15:59                                  +/-

Die israelische Regierung stützt Obama glaube ich ziemlich uneingeschränkt. Ich habe gelesen, Israel habe gesagt, man wisse sich schon zu verteidigen. Darüber braucht man sich also glaube ich keine allzu großen Gedanken zu machen. Welche Folgen die Aktion sonst noch hätte – völlig unbekannt. Aus vergangener Erfahrung würde ich die Lage so einschätzen, dass es vorher immer großes Geschrei und Gebell sowie die buntesten Katastrophenszenarien gibt. Und dann wird wenig davon auch zur Realität – oder einfach ganz andere Dinge.

Der syrische Bürgerkrieg wird dadurch wohl nicht entschieden. Ist aber ja auch gar nicht Ziel der Angelegenheit.

Hätte Obama keine rote Linie ziehen dürfen? Ich bin da zwiegespalten. Es ist jetzt leicht das zu behaupten.


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 16:31                                  +/-

Es gibt übrigens einen recht ausgewogenen NY Times Kommentar zum Thema „rote Linie“:

http://www.nytimes.com/2013/09/01/sunday-review...ed-line.html?_r=0

Zitat:
As Secretary of State John Kerry said on Friday, in making the case for a military strike, “it matters if nothing is done,” not least because of the signal it sends to the Iranians, the North Koreans and others who are measuring Mr. Obama’s willingness to enforce other red lines on far worse weapons. For those countries, it remains an open question — even after the drone strikes against terrorists and cyberattacks on nuclear facilities — if a president elected to get America out of wars is willing to take the huge risks of enforcing his lines in the sand.


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 18:54                                  +/-

Die neueste Volte! Russlands Außenminister Lawrow hat sich mit dem syrischen Außenminister getroffen. Russland habe Syrien dazu aufgefordert seine Chemiewaffen unter internationale Kontrolle zu stellen und zu vernichten. Der syrische Außenminister hat zugestimmt. Jetzt heißt es Abwarten, ob das ein Bluff ist und wie die US-Regierung diesen Vorstoß aufnimmt. Ich bin skeptisch.


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 19:14                                  +/-

Das ist auf jeden Fall ein cleverer Schachzug. Und vielleicht (sofern ernst gemeint) könnte es sogar einen Weg ebnen, den Krieg zu vermeiden. Der Ball liegt jetzt erstmal bei den Amerikanern...


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 20:00                                  +/-

Die Ammis werden so harte Auflagen und Kontrollrechte fordern, dass die Syrer ihnen nicht zustimmen werden. Back to square 1.


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BeitragVerfasst am: 09.09.2013, 20:16                                  +/-

Wooot? Überrascht Punkt für die Russen!

Wenn man sich das Video von John Kerrys Aussage anschaut …

http://www.nytimes.com/2013/09/10/world/middlee...ical-arms.html?hp

… dann war das nur ein, hm, rhetorisches Argument und er zuckt mit den Schultern. Und das Außenministerium hat ja gleich Klarstellungen nachgeschoben.

Aber was passiert? "Super idee, so machen wir es!" Die Russen bluffen hier nicht, sondern sie callen den Bluff der USA. Wie Oxi sagt glaube ich aber nicht, dass es dazu kommt. Auch wenn es ein kompromissfähiger Ausweg für die Krise wäre:

I could be charitable and say Obama/Putin had a backdoor deal and it required Kerry to play the fool for theater, but the idea that we've literally derped our way to victory is nothing short of amazing.


I wish.


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BeitragVerfasst am: 10.09.2013, 09:07                                  +/-

Obama hat die Abstimmung im Kongress auf unbestimmte Zeit verschoben. Offenbar geht es jetzt zurück an den Verhandlungstisch.

Wenn Syrien wirklich seine Chemiewaffen aufgibt, dann gibt es gleich vier Gewinner:

  • Obama und die USA, weil ihnen der nächste Krieg erspart bleibt, es aber eine spürbare Bestrafung für Syrien gab.
  • Russland, weil es einen Verbündeten "retten" und einen Krieg verhindern konnte.
  • Assad, weil seine Armee und militärische Infrastruktur vor einem amerikanischen Angriff geschützt ist.
  • Israel, weil Syriens Chemiewaffen die Antwort auf die mutmaßlich vorhandenen Atomwaffen Israels sind.

Es wäre vielleicht die beste Lösung des Konflikts, die man sich vorstellen kann. Ich gebe ehrlich zu, dass ich damit nicht gerechnet hätte. Ich bin davon ausgegangen, dass Syrien seine Massenvernichtungswaffen nicht freiwillig aufgeben würde. Mal schauen, ob den Worten wirklich Taten folgen.

PS: Human Rights Watch hat einen Bericht über den syrischen Giftgaseinsatz veröffentlicht und kommt wohl zu denselben Ergebnissen wie die US-Regierung.

http://www.hrw.org/node/118724/section/1

Zitat:
The Syrian government has denied its responsibility for the
attack, and has blamed opposition groups, but has presented no evidence to back
up its claims. Based on the available evidence, Human Rights Watch finds that
Syrian government forces were almost certainly responsible for the August 21
attacks, and that a weapons-grade nerve agent was delivered during the attack
using specially designed rocket delivery systems. The scale and coordinated
nature of the two attacks; against opposition-held areas; the presence of
government-controlled potential launching sites within range of the targets;
the pattern of other recent alleged chemical weapon attacks against
opposition-held areas using the same 330mm rocket delivery system; and the
documented possession of the 140mm and 330mm rocket systems able to deliver
chemical weapons in the government arsenal—all point towards Syrian
government responsibility for the attacks.


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BeitragVerfasst am: 10.09.2013, 13:59                                  +/-

In dieselbe Kerbe („Win-Win-Win-Win-Situation“) schlägt dieser Zeit.de-Kommentar:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-09/syri...ewaffen-kontrolle

Allerdings mit einer Einschränkung:

Zitat:
Die einzigen, die in diesem Spiel der Kräfte verlieren, sind die Menschen in Syrien. Das Morden wird dort ungehindert weitergehen. Mehr als 100.000 Menschen sind tot, weit mehr, als selbst pessimistische Beobachter erwartet hatten. Millionen sind auf der Flucht, im Land und in den Nachbarstaaten. Für sie alle bedeutet die Einigung nichts. So zögerlich, wie die Weltgemeinschaft auf den Giftgasangriff reagierte, so wenig wird sie sich nun noch in den Bürgerkrieg einmischen wollen. Die Kämpfe werden erst enden, wenn beide Seiten ausgezehrt sind. Im benachbarten Libanon hat das fünfzehn Jahre lang gedauert.


Insgesamt sieht der Kommentator die neueste Entwicklung positiv, aber er identifiziert eben die syrische Zivilbevölkerung als Nicht-Nutznießer, der eine entsprechende Einigung mit Assad nichts bringen wird. Stimmt natürlich teilweise, aber auch nicht ganz.

Einerseits ging es bei der angedrohten Intervention ohnehin nicht um eine Entscheidungsschlacht im Bürgerkrieg gegen Assad (selbst wenn man sich einen entsprechenden positiven Nebeneffekt erhofft hat).

Andererseits profitiert auch die syrische Zivilbevölkerung davon, wenn Assad keine Chemiewaffen mehr einsetzen kann. Es werden keine Zivilisten mehr vergast. Das sieht der Kommentator mMn nicht klar und deutlich genug.

Er fällt auf den Fehlschluss herein, dass es egal ist, ob Menschen durch Giftgas oder andere Waffen sterben. Das ist aber aus vielen Gründen nachweislich falsch. Erstens ist es ein Tabubruch, der andere Diktatoren dazu verleiten könnte, selbiges zu tun. Zweitens ist Giftgas eine Massenvernichtungswaffe, die sich explizit gegen die ungeschützte Zivilbevölkerung wendet. Ich hab das ja schon in früheren Beiträgen erläutert. Außerdem stellte der Giftgaseinsatz eine weitere Eskalationsstufe der Gewalt dar. Die Mordrate ist damit noch einmal deutlich angestiegen. Bisher waren es 100.000 Tote in über zwei Jahren. Der Giftgasangriff forderte je nach Zählung zirka 1.000 Tote. Mit dieser Eskalation hätte sich die Zahl der Opfer des Kriegs bis zum Jahresende leicht verdoppeln können.


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BeitragVerfasst am: 10.09.2013, 18:13                                  +/-

Thanil

Er fällt auf den Fehlschluss herein, dass es egal ist, ob Menschen durch Giftgas oder andere Waffen sterben. Das ist aber aus vielen Gründen nachweislich falsch. Erstens ist es ein Tabubruch, der andere Diktatoren dazu verleiten könnte, selbiges zu tun. Zweitens ist Giftgas eine Massenvernichtungswaffe, die sich explizit gegen die ungeschützte Zivilbevölkerung wendet. Ich hab das ja schon in früheren Beiträgen erläutert. Außerdem stellte der Giftgaseinsatz eine weitere Eskalationsstufe der Gewalt dar. Die Mordrate ist damit noch einmal deutlich angestiegen. Bisher waren es 100.000 Tote in über zwei Jahren. Der Giftgasangriff forderte je nach Zählung zirka 1.000 Tote. Mit dieser Eskalation hätte sich die Zahl der Opfer des Kriegs bis zum Jahresende leicht verdoppeln können.


Das stimmt alles, man kann das aber auch wiederum ein Stück weit relativieren.

1. Was andere Diktatoren und Despoten so treiben, betrifft die syrische Zivilbevölkerung nicht.

2. Assads Regime hat auch ohne Chemiewaffen noch genug Mittel und Wege, Zivilisten zu töten, auch wenn ein effektives Mittel im Arsenal fehlen wird.

3. Die Opferzahlen wären nur deutlich gestiegen, wenn die C-Waffen häufig und in großem Stil eingesetzt worden wären. Das bezweifle ich aber eher.


Durch diesen Deal könnte das Assad-Regime auch gestärkt aus der Krise hervorgehen, da es einen Angriff des Westens nun kaum noch fürchten muss. Die letzte Hoffnung der moderaten Oppositionskräfte ist dagegen dahin, sie werden in den nächsten Jahren voraussichtlich zwischen Assad und den islamistischen Kampfgruppen zerrieben werden. Die Freie Syrische Armee befindet sich längst im Niedergang, die Initiative auf der Oppositionsseite geht von den Islamisten aus.

Wenn sich der Krieg wirklich über viele Jahre hinziehen sollte, frage ich mich, was von dem Land noch übrig bleiben wird. Der Krieg ist jetzt schon eine der schlimmsten menschgemachten Katastrophen des 21. Jahrhunderts.


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BeitragVerfasst am: 10.09.2013, 18:24                                  +/-

Wie ich schon einmal schrieb macht es einen großen Unterschied, ob man mit Granaten eine Stadt beschießt, in der sich Menschen vielleicht schon in Schutzräume zurückgezogen haben, oder ob man zusätzlich Giftgas einsetzt, das in jede Ritze und insbesondere in Kellerräume eindringt.

Ich schätze die Situation so ein, dass Assad und seine Generäle in Zukunft häufiger Giftgas eingesetzt hätten. Tatsächlich war der Einsatz am 21. August ja auch nicht das erste Mal. Es war nach mehreren kleineren „Vorfällen“ der eindeutigste und tödlichste Einsatz. Man kann auf allen Ebenen dieses Bürgerkriegs die Eskalation sehen, auch beim Einsatz von Giftgas.

Wie auch immer! Richtigerweise haben Obama, Kerry und einige weitere US-Repräsentanten bereits gesagt, dass die Drohung des Militärschlags aufrecht erhalten wird. Außerdem fordern sie, dass der nun startende Prozess schnell und effizient ablaufen muss. Meiner Meinung nach sollte Obama die gewonnene Zeit nutzen, um in seinem Lager weiterhin Überzeugungsarbeit zu leisten und sich seine Kongressmehrheit zu sichern. Vielleicht wird das sogar leichter, wenn eine geänderte Resolution zur Abstimmung gestellt wird, die den Abrüstungsplan in den Mittelpunkt stellt und nur für den Fall eines Scheiterns bzw. einer verweigerten Kooperation Assads mit militärischen Konsequenzen droht.

Was die syrische Oppostion angeht: du hast vermutlich Recht. Aber das spielt meiner Meinung nach eine untergeordnete Rolle. Ich drücke den Rebellen nicht die Daumen, und es ging zumindest mir wirklich nicht darum, dass durch eine US-Intervention Assad aus dem Amt gebombt wird. Das wäre unter den gegebenen Vorzeichen einfach nicht möglich. Es geht um die Massenvernichtungswaffen. Die Rebellen müssten dafür gewonnen werden diesem Abrüstungsplan eine Chance zu geben. Allerdings werden insbesondere die Fanatiker niemals einem Waffenstillstand zustimmen. Und selbst die Gemäßigten dürften ein spürbares Interesse daran haben, dass die Verhandlungen scheitern, weil das die Wahrscheinlichkeit einer US-Intervention wieder erhöht.

Die Gesamtlage ist nicht einfacher geworden. Aber ich bin der Überzeugung, dass die Sicherung und Vernichtung des syrischen Chemiewaffenarsenals ein großer Erfolg wäre. Kurzfristig kann sich Assad als Sieger sehen, aber langfristig wird ihm das sehr weh tun. Auch und gerade in Hinblick auf den Konflikt mit Israel und Syriens Stellung unter den arabischen Staaten (z. B. Saudi-Arabien).


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BeitragVerfasst am: 11.09.2013, 12:18                                  +/-

Ihr schreibt ja das die syrische Regierung den Giftgasangriff ausgeführt hat. Habt ihr eine Quelle die das zu 100% bestätigt?

Ich finde den Vergleich mit dem Zweiten Weltkrieg von Thanil noch immer mehr als unglücklich. Die ultimative Lösung ist also Krieg mit mehr als 50 Millionen Toten.
Ich sehe außerdem einen Unterschied, ob ein Staat, den Konflikt beobachtet und dann eingreift, um Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen und noch mehr Leid zu schaffen oder ob ein Staat selbst betroffen ist und angegriffen wird und sich dann gewissermaßen verteidigen muss, wie z.B. Russland im Zweiten Weltkrieg.

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (Albert Einstein)


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BeitragVerfasst am: 11.09.2013, 13:26                                  +/-

Mond
Ihr schreibt ja das die syrische Regierung den Giftgasangriff ausgeführt hat. Habt ihr eine Quelle die das zu 100% bestätigt?


Wer Augen hat zu sehen, der sehe:

http://www.hrw.org/node/118725/

Human Rights Watch schreibt:

Zitat:
The Syrian government has denied its responsibility for the
attack, and has blamed opposition groups, but has presented no evidence to back
up its claims. Based on the available evidence, Human Rights Watch finds that
Syrian government forces were almost certainly responsible for the August 21
attacks, and that a weapons-grade nerve agent was delivered during the attack
using specially designed rocket delivery systems. The scale and coordinated
nature of the two attacks; against opposition-held areas; the presence of
government-controlled potential launching sites within range of the targets;
the pattern of other recent alleged chemical weapon attacks against
opposition-held areas using the same 330mm rocket delivery system; and the
documented possession of the 140mm and 330mm rocket systems able to deliver
chemical weapons in the government arsenal—all point towards Syrian
government responsibility for the attacks.


Ich denke HRW dürfte noch nicht von der NSA unterwandert sein, oder sind solch hoch angesehene NGOs für dich AUCH nicht glaubwürdig?

Zitat:
Ich finde den Vergleich mit dem Zweiten Weltkrieg von Thanil noch immer mehr als unglücklich. Die ultimative Lösung ist also Krieg mit mehr als 50 Millionen Toten.
Ich sehe außerdem einen Unterschied, ob ein Staat, den Konflikt beobachtet und dann eingreift, um Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen und noch mehr Leid zu schaffen oder ob ein Staat selbst betroffen ist und angegriffen wird und sich dann gewissermaßen verteidigen muss, wie z.B. Russland im Zweiten Weltkrieg.


Mond, du hast geschrieben, dass Krieg niemals eine Lösung sei. Pazifismus in allen Ehren, Gandhi und Mandela und so, alles geili. Aber ich habe ein Gegenbeispiel gebracht, das deinen einfachen Lehrsatz schlicht in Stücke zerreißt. Denn deine einfache Wahrheit ist weder einfach, noch wahr.

Pazifismus und Diplomatie sind mMn stets gewaltsamen, militärischen Lösungen vorzuziehen. Aber es gibt Grenzen, und das sollte die Menschheit in tausenden von Jahren gelernt haben. Davor sollte man nicht die Augen verschließen.

Der Zweite Weltkrieg, von dem du vielleicht nicht so viel Ahnung hast, wie du vielleicht annimmst, wenn ich mal zwischen deinen Zeilen lese, ist sogar das perfekte Beispiel. Der Zweite Weltkrieg war nicht nur der verzweifelte Abwehrkampf der Sowjetunion, sondern auch Pearl Harbor, die deutsche Kriegserklärung gegen die USA und eine den Kontinent befreiende Invasion am D-Day.

Ich will Syrien übrigens gar nicht mit dem Zweiten Weltkrieg vergleichen. Das sind völlig verschiedene Umstände, auf total verschiedenen Größenskalen. Es ging mir nur darum deine Aussage zu entkräften, dass Krieg nie eine Lösung sei und stets neue Probleme hervorruft. Denn diese Aussage ist vereinfachend, pauschal und falsch.


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BeitragVerfasst am: 11.09.2013, 19:57                                  +/-

Gerade über facebook entdeckt: link

Mein Hirn kann sich gerade nicht entscheiden, ob es mir langsam aus den Ohren raussuppen oder mit einem lauten Knall an die Decke spritzen soll. Das ist so knackendämlich, wenn man 100 Affen tatsächlich einmal 100 Jahre lang vor 100 Schreibmaschinen sperren würde, würde unter Garantie etwas Intelligenteres dabei enstehen als dieser eitrige Darmerguss von FJ Wagner. Den Musikantenstadl, RTL2 oder Astro TV in Dauerschleife zu schauen oder ein literarisches Jointventure von Konsalik, Wolfgang Hohlbein und Rosamunde Pilcher zu lesen, könnte den vorzeitigen Hirntod nicht so sehr beschleunigen wie dieses hingerotzte, nebensatzfeindliche Machwerk eines schreibend vor sich hin schimmelnden Sabbelpoeten. Warum kann man da nicht ausnahmsweise einfach mal Berufsverbot verhängen?


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