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Science-Fiction/Fantasy-Ecke
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Erinti



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BeitragVerfasst am: 17.01.2014, 22:48                                  

Ich werde dieses Jahr ein Experiment versuchen, das ich strenggenommen schon vorletztes Jahr begonnen hatte. Mir war nämlich irgendwann aufgefallen, daß ich kaum weibliche Science-Fction-Autoren kannte, geschweige denn je gelesen hätte, weswegen ich anfing, gezielt nach solchen zu suchen.
Das wiederum hat eine unglaubliche Menge an fantastischen Büchern auf mein Radar befördert, weswegen ich dieses Jahr tatsächlich nur SciFi/Fantasy von Frauen lesen werde.
Der Pool an angebotenen Büchern ist eh schon schwindelerregend groß, jedes Buch, das ich lese, bedeutet ungezählt viele, die ich nie lesen werde.
In Anbetracht der Tatsache, daß dieses Jahr ein neuer Scalzi erscheint...werde ich es allerdings vermutlich dahingehend aufweichen, daß ich pro Monat ein Buch von einem männlichen Autor lese, aber darüber denke ich nach, wenn es soweit ist. hähö


2013 war allgemein ein tolles SciFi-Jahr für mich. Es folgen meine persönlichen Lieblinge:






Honorable Mention:





Kameron Hurley - The Bel Dame Apocryphas
Ich hatte ja schon über God's War hier geschrieben, Rapture ist eine wunderbare Konklusion einer wahnsinnig guten und faszinierenden Trilogie, die ich gar nicht oft genug empfehlen kann. Sie ist direkt, schonungslos, brutal, mit einem dichten Hintergrund. Und bug technology. Alles wird cooler mit bug technology.


Karen Lord - The Best of all possible Worlds
A proud and reserved alien society finds its homeland destroyed in an unprovoked act of aggression, and the survivors have no choice but to reach out to the indigenous humanoids of their adopted world, to whom they are distantly related. They wish to preserve their cherished way of life but come to discover that in order to preserve their culture, they may have to change it forever.


Geht eher in die Richtung von Ursula LeGuin, das heißt etwas, das man als Anthropological Science Fiction bezeichnen könnte, wenn man sich einen Knoten in die Zunge drehen wollte. Und weil schon an anderer Stelle so gut zusammengefaßt wurde, warum ich den Titel so liebe:

It's a quiet story. It's, surprisingly, a love story. It's a story about science, exploration, and anthropology and dying worlds and the act of rebuilding. (calico reaction)

Wie bei LeGuin geht es um mehr als einfach nur die Handlung und Charaktere an sich, es geht um andere Denkansätze, ein Hinterfragen bestehender Denkweisen, das alles eingebettet in eine wunderbare Sprache.


Ann Aguirre - Endgame
This is not a love story. It is my life, and as such, there is love, loss, war, death, and sacrifice. It's about things that needed to be done and choices made. I regret nothing.

"Endgame" ist der abschließende Teil einer wundervollen Reihe, die mich immer wieder überrascht hat und bei der eindeutig nichts einfach nur dem Zufall überlassen wurde.
Im Fokus steht Sirantha Jax, eine Navigatorin durch den Grimspace, das man mit Hyperspace oder anderen Begriffen aus dem SciFi-Genre umschreiben könnte, die durch diverse Umstände inhaftiert und später von einer ihr unbekannten Gruppe befreit wird.
Aufgrund des doch höheren Romance-Anteils im ersten Buch war ich sehr überrascht, daß irgendwann die für mich mit Abstand epischste Freundschaft aller Zeiten im absoluten Fokus stand. Und das ist keine Übertreibung, ich habe wirklich noch nie eine so tiefgehende, feinfühlige und einfach in jeder Hinsicht faszinierende Beschreibung einer Freundschaft zwischen zwei Personen gelesen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und wie froh bin ich, daß die Autorin entweder von Anfang an darauf hinauswollte oder im Laufe der Zeit gemerkt hat, daß dieser Teil der Geschichte zu wichtig und zu großartig ist, um es zweite Geige spielen zu lassen.
Mehr Details würden leider das erste Buch entsetzlich verspoilern.
Daneben liebe ich eigentlich alle Charaktere heiß und innig, besonders ab Teil 2 und die Art, mit der Ann Aguirre einen immer wieder aus bestimmten Klischees oder Gedanken herausreißt.

“They say you never forget your first glimpse of Gehenna. Over the tall buildings the sky swirls with orange and red, true titian, a feature of the unique atmosphere. Of course that same air would kill human beings; hence they built the entire city inside a dome. Eternal sunset, that’s why the place is so wild. You know the feeling you get, just before full dark? Sundown makes you feel like the world burgeons with possibility, and that’s Gehenna for you.
Like any other romantic notion, it’s based on bullshit, of course. Gehenna isn’t the land of eternal sunset and infinite potential. The gas in the atmosphere just makes it impossible to see the sun.”



Aliette de Bodard - On a red station, drifting
For generations Prosper Station has thrived under the guidance of its Honoured Ancestress: born of a human womb, the station’s artificial intelligence has offered guidance and protection to its human relatives.

But war has come to the Dai Viet Empire. Prosper’s brightest minds have been called away to defend the Emperor; and a flood of disorientated refugees strain the station’s resources.



Kein Roman, sondern eine Novella, im Gegensatz zu Kurzgeschichten eine Form, mit der ich definitiv etwas anfangen kann, sollte es mal kürzer sein. Auf der einen Seite ist ein Autor gewzungen, eine Gecshichte so dicht wie möglich zu erzählen, auf der anderen Seite darf es natürlich nicht überfrachtet wirken oder überhastet enden.
Aliette de Bodard gelingt dies wunderbar, wobei sie vor allen Dinge dann glänzt, wenn es um Dialoge geht. Auch durch den viatnamesisch geprägten Hintergrund mal etwas ganz anderes.


Janet Edwards - Eart Girl
Young Adult-SciFi, die sich nicht nur darum deht, wer wen jetzt kriegt und wer als fünftes Rad am Wagen am Ende in die Röhre schaut? Gibts das? Ja, gibt es.
Die Autorin hat merklich ein sehr, sehr großes Interesse an Archäologie, das eine sehr große Rolle spielt. Die Erde ist in ferner Zukunft nur noch eine Art riesige Auffangstation für all die armen Seelen, die nicht in der Lage sind, durch Portale zu reisen, die inzwischen Hunderte von Welten miteinander verbinden. Zugleich ist es auch eine einzige riesige Ausgrabungsstätte, denn durch diverse Vorfälle ist sehr viel Wissen verloren gegangen, das teilweise noch in Stasisboxen irgendwo in den verschütteten Megacities der Vergangenheit ruht.
Jarra gehört zu den Handicapped, die auf der Erde bleiben müssen, die sich davon allerdings nicht beeindrucken läßt.
Manchmal geekt mir die Autorin fast schon zuviel, wenn es um Ausgrabungen geht, auf der anderen Seite ist es spannend beschrieben und funktioniert sehr gut innerhalb der Handlung.


Jaqueline Konayagi - Ascension
Ascension porträtiert das Leben eines sogenannten Sky Surgeons in Helidor City, die sich mehr schlecht als recht mit Schiffsreparaturen über Wasser hält, bis sie durch Zufall die Gelegenheit bekommt (oder eher, die Gelegenheit beim Schopf ergreift), auf einem Raumschiff zu reisen.

"Even while submerged in the buzzing and the disorientation, the sight of the brilliant black twined through me, bathing me in wonder. I decided then, with my dirtheel past peeling away from me like old skin, that you'll never know true awe until you stand on the bridge of a starship. The view from the shuttles of Adul, or even from the station itself, was nothing like this. A million pinpricks of light burned through the velvet black---rivets in the hull of the Universe. I swore I could feel the ship around us singing louder, her song filling up my veins, threatening to burst out of me in a fit of ecstasy, scattering my body's matter across the cosmos. The buzzing, Marre's haunting presence, the crew lingering in the bridge's shadows, the punch of hunger twisting in my belly, my ever-present anxiety over the impulsive decision that led me here---each registered as a distant trifle in the presence of the silence, vast and heaven-black. I'm sure I stood in a silent stupor for no more than ten seconds, but I felt suspended in eternity.
Beyond the vessel was [i]everything
[/size][size=9]. Do you know what that feels like? To have the enormity of creation stretched out before you and know you're still only seeing a minuscle fraction of what's out there? To know you're utterly insignificant and powerfull all at once, simply by virtue of being part of something so limitless?"[/i]

Ungefähr alles, was ich in Büchern brauche, findet sich hier, Fokus auf die Charaktere und ihre Interaktion untereinander, plus ein Hintergrund, bei dem ich sehr gespannt bin, wie sich die Reihe weiterentwickelt.
Sobald ein Buch eine bunt zusammengewürfelte Crew unter sich vereint, dann wird heutzutage immer recht flott der Vergleich mit "Firefly" herangezogen. Das ist das erste Buch, bei dem ich sogar zustimmen würde, einfach weil die Grundatmosphäre recht ähnlich ist. Dabei geht dieses Buch jedoch wieder ganz eigene Wege.


Ann Aguirre - Perdition
Ich weiß immer noch nicht, ob ich das Cover doof oder passend finden soll, aber es paßt halt schon. hähö

The prison ship Perdition, a floating city where the Conglomerate’s most dangerous criminals are confined for life, orbits endlessly around a barren asteroid.

Life inside is even more bleak. Hailed as the Dread Queen, inmate Dresdemona “Dred” Devos controls one of Perdition’s six territories, bordered on both sides by would-be kings eager to challenge her claim. Keeping them at bay requires constant vigilance, as well as a steady influx of new recruits to replace the fallen. Survival is a constant battle, and death is the only escape.


Man nehme "Escape from New York", "Pitch Black", etwas "Alien", verrühre es mit seinen eigenen Ideen...fertig.
"Perdition" klinkt sich in das selbe Universum ein, zu dem auch die Jax-Reihe gehört, kann man aber getrennt davon sehen.
Das Buch macht vor allen Dingen Spaß und liest sich wirklich wie aus einem Guß. Ja, da sind so viele Klischees, aber sie sind toll eingesetzt, passen eigentlich immer, dazu hat die Autorin es einfach drauf, Konflikte zwischen Charakteren zu beschreiben, innere Konflikte und dazu dann eben die passende Action. Ich les eh schon schnell, aber das hatte ich in Rekordgeschwindigkeit runtergeputzt und ein wenig geweint als ich gesehen habe, wann das zweite Buch rauskommt.


Octavia Butler - Xenogenesis
Lilith lyapo awoke from a centuries-long sleep to find herself aboard the vast spaceship of the Oankali. Creatures covered in writhing tentacles, the Oankali had saved every surviving human from a dying, ruined Earth. They healed the planet, cured cancer, increased strength, and were now ready to help Lilith lead her people back to Earth--but for a price.

Einer der Klassiker, die ich mir selber vorgesetzt hatte...ganz schwierig. Ich fand die Trilogie sehr, sehr toll, besonders den dritten Band, aber es ist...seltsam, sowohl in der Art und Weise, wie es geschrieben ist, als auch eine Menge der Gedankenansätze, die sich darin finden. Teilweise fand ich es auch einfach nur abstoßend, aber das mußte es auch an diesen Stellen sein.
Nach dem ersten Band mußte ich wirklich erstmal wieder was anders lesen und habe es mit den anderen Teilen auch so gehalten. Dennoch absolute Leseempfehlung, wenn man sich mal in ein Buch reinbeißen will.


Ann Leckie - Ancillary Justice
Review hier

Weiterhin imo eines der genialsten Bücher des letzten Jahres, in der Hoffnung, daß es dieses Jahr alle Preise wieder Welt abräumt. Weil.


Anne McCaffrey - The Ship who sang[/b]
Helva had been born human, but only her brain had been saved and implanted into the titanium body of an intergalactic scout ship. But first she had to choose a human partner, to soar with her through the daring adventures and exhilarating escapades in space.

Gebt mir Schiffe mit Persönlichkeit und ich bin glücklich.
Brainships sind Schiffe, die von Menschen geführt werden, deren Körper so nicht lebensfähig wären, deren Gehirnpotential jedoch genutzt wird, um als Raumschiff weiterzuexistieren.
Das Buch beschreibt, wie Helva ausgewählt wurde, zu einem dieser Brainships zu werden, ihre Versuche, einen geeigneten Piloten zu finden und ihre sehr eigene Art, mit Konflikten umzugehen.
Wunderschönes Buch.


Rachel Bach - Fortune's Pawn
Devi Morris isn't your average mercenary. She has plans. Big ones. And a ton of ambition. It's a combination that's going to get her killed one day - but not just yet.
That is, until she just gets a job on a tiny trade ship with a nasty reputation for surprises.


Söldner! Raumschlachten! Yay!

Ich finde es tatsächlich mal...nett, ein Buch mit einem Protagonisten zu haben, die in erster Linie sehr viel Spaß an dem hat, was sie tut, keine Traumata mit sich herumschleppt und trotz ihrer eigenen hohen Meinung nicht auf drei bis sechs hohen Rössern herumstolziert.
Sie hat mich sehr an Katee Sackhoffs Starbuck erinnert, zumindest wenn Starbuck Söldnerin wäre und einfach aus Jux und Dollerei, bzw. aufgrund von eigenen Zukunftsplänen irgendwo anheuern könnte.


A.C. Crispin - Han Solo Trilogy
Nicht 100% supitoll, aber extremst unterhaltsam geschrieben und mit einer Fülle von großartigen Charakteren, sehr vielen davon Frauen. Was zwar insgesamt im Star Wars EU nix Neues ist, aber es war hier schon sehr bemerkenswert.
Wie auch schon Timothy Zahn schafft die Autorin eine richtig gute Balance zwischen bekannten Charaktere und Eigenkreationen, besonders im Hinblick darauf, daß die bekannten Charaktere sehr konsistent bleiben in ihrem bereits vertrauten Verhalten.


Nancy Kress - Steal across the Sky
Aliens appeared one day, built a base on the moon, and put an ad on the internet. The Atoners claim to have wronged humanity ten thousand years before, and request 21 volunteers to visit seven planets and Witness for us. At first, everyone thought it was a joke. Three of those volunteers tell what they found on Kular A and Kular B.

Eines der Bücher, die ich objektiv (haha) als gut bezeichnen würde, ich habe nur selber keinen Zugang dazu bekommen. Was schade ist, weil ich die Idee und grundsätzliche Umsetzung toll finde, mir hat nur irgendwie das letzte gewisse Etwas gefehlt.
Trotzdem, wirklich empfehlenswert.



Der Januar hat schon jetzt interessante und lesesnwerte Bücher gebracht, nämlich Solitaire von Kelley Eskridge und Trading in Danger von Elizabeth Moon, aber dazu später mehr.


Wichtige Ressourcen:

Goodreads
The Book Smugglers
John Scalzis Big Idea


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 18.01.2014, 08:12                                  +/-

PK wird hier und heute nichts dazu posten können: Der heult seit Lesung des Postings seine Kochschürzen voll, weil das "Allgemeine Buchgeplauder" nach Jahren der Sci-Fi-Fantasy-Invasion endlich von allem Schmutz gereinigt worden ist.
Was auch wieder zu Teilnahme seinerseits dort führen könnte. Smilie
Andererseits hat PK ja schon alles mal irgendwo gelesen und belächelt uns, die wir noch neue Bücher kaufen, wahrscheinlich nur mitleidig, war ja alles schon mal in besser da... Traurig

However: Schöner und sinnvoller Thread(start) - nicht nur wegen der Trennung und auch gerade wegen der "Weibliche Autoren"-Idee.


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 18.01.2014, 12:40                                  +/-

Da ich jetzt denke ich durch dieses Experiment (hoffentlich) verstärkter Rezensionen in diesen Genres verfassen werde, auch um so ein bißchen für mich zu dokumentieren, was ich doof fand und was gut, dachte ich mir, daß es spätestens da besser wäre, es zu trennen.
Normal wäre es mir eher egal, wenn jemand scrollen müsste, das ist in einem Forum eh unvermeidlich, aber dann habe ich alles schön auf einem Haufen.


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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 18.01.2014, 17:57                                  +/-

Das nenne ich mal ein Vorhaben, Erinti. Schapo.

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Nichtraucher
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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 01:29                                  +/-

Dieser Thread ist das schönste Geschenk, das mir seit langem gemacht wurde Smilie

Danke, danke, danke!

*schnüff*

*gerührt sei*

*auf immer gelesen stell*


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 09:34                                  +/-

hähö


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 11:57                                  +/-

hähö


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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 22:09                                  +/-

Erinti, kennst Du eigentlich den Autor Tom Holt bzw. seine Bücher? Müsste ja auch noch als Fantasy durchgehen, wenn auch als humorige Fantasy. Träfe ja auch total den "Briten-Crush" hier im Forum... zwinkern Eigentlich müsste Loth den mögen.


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 22:36                                  +/-

Ich kannte ihn bisher nur rein vom Namen her, mußte aber grade ein wenig beim Lesen seiner Buchtitel lachen. hähö
Wobei ich humorige Fantasy nicht wirklich mag, bzw. es einen eher geringen Stellenwert bei mir hat. Pratchett zum Beispiel habe ich zwar mal das eine oder andere gelesen, aber mehr müsste jetzt auch nicht sein.


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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 22:42                                  +/-

Erinti
Wobei ich humorige Fantasy nicht wirklich mag


Geschockt Mit uns könnte es nie klappen. Wir sind einfach viel zu verschieden.


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 22:48                                  +/-

Also da hätte ja auch noch Mina ein Wörtchen mitzureden. hähö

Es hängt sogar nicht einfach nur an der Schreibe, und ich habe mich zum Beispiel grandios amüsiert beim Lesen von "Thursday Next" (seeehr empfehlenswert, btw), aber so insgesamt...ne, Blut, Tränen, Epik und Worldbuilding, dann ist alles gut. Yes


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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 22:55                                  +/-

Erinti
Also da hätte ja auch noch Mina ein Wörtchen mitzureden. hähö


Nicht, wenn wir im Orient lebten. Hm.

Außer GRRM und Tolkien les ich ja eigentlich fast gar keine "klassische" Fantasy. Dann eher wirklich sowas wie Rivers of London, Artemis Fowl, Tom Holt...


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 23:09                                  +/-

Tja, tough... Cool



Ugh, Artemis Fowl, zwei Bücher lang okay und dann wurds einfach dämlich. Traurig

Lies mal Joe Abercrombie (The First Law), Brandon Sanderson (Mistborn) oder N.K. Jemsin (Dreamblood). Laura Resnick ist auch sehr toll (Chronicles of Sirkara), diro Robin Hobb (The Farseer) und ungefähr alles von K.J. Parker.

Wobei ich keinen der Autoren in die "klassische" Fantasy einsortieren würde (sofern es das überhaupt gibt), schon gar nicht vergleichbar mit Tolkien.


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Triskel
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BeitragVerfasst am: 19.01.2014, 23:38                                  +/-

Erinti

Lies mal Joe Abercrombie (The First Law)

Yes


(Aus irgendwelchen Gründen verwechsle ich immer die Bücher von Joe Abercrombie und Peter V. Brett. Keine Ahnung warum. Da mir beide gefallen, ist es auch nicht so schlimm.)

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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 20.01.2014, 10:44                                  +/-

Nur Bücher von Frauen lesen? Eine höchst lobenswerte Idee Spitze Ich glaube, das werde ich für mich kopieren. Im Januar lese ich erstmal was von einem Neger. Vielleicht Obamas Memoiren? Im Februar ist ein Jude dran... Sharon hat doch auch mal was geschrieben?

Im März wird es schwul und im April lesbisch. Da hab ich noch keine Ideen, aber das Thema ist ja auch nicht so wichtig, Hauptsache der Autor ist ein Homo Yes

Im Mai dann ein Moslem, aber natürlich einer, der nicht in einem islamischen Land lebt, sonst ist er ja gar keine benachteiligte Minderheit und daher nicht lesenswert.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 20.01.2014, 11:52                                  +/-

Nee, hast Recht. AfD passt schon ganz gut zu Dir.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 20.01.2014, 12:50                                  +/-

Und nicht nachdenken und nur politisch korrekten Humor haben paßt zu Dir. Yes


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 20.01.2014, 14:14                                  +/-

Off-Topic-Alarm!
Kusch!


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 21.01.2014, 15:02                                  +/-

Das Cover-Artwork ist aber schon hart... an sowas gehe ich eigentlich immer schnell vorbei... in den Flughafenbuchhandlungen...


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 21.01.2014, 15:33                                  +/-

Jetzt bist du ja doch wieder hier und moserst!


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Erinti



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BeitragVerfasst am: 21.01.2014, 18:31                                  +/-

Aber On-Topic! Yes

@ Cover

Ich find ja eigentlich nur das von "Perdition" grenzwertig, aber hauptsächlich, weil sie sich natürlich mal wieder sexy verrenken muß und ich schon Rückenschmerzen bekomme, wenn ich sie nur anschaue.
Ansonsten stelle ich im Vergleich zu früheren Jahren fest, wie hoch die allgemeine Coverqualität inzwischen ist.
Das einzige Genre, bei dem ich so gut wie immer Zuckungen bekomme, ist die Urban Fantasy, aber gut, da les ich so wenig, daß es eh egal ist.


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 21.01.2014, 21:05                                  +/-

Bücher von (natürlich nur zufällig) weiblichen Autoren, die mir gefallen:

Der Falke des Lichts (Hawk of May) von Gillian Bradshaw. Ein tolles Buch, angesiedelt im Artus-Kosmus. Der zweite Teil der Trilogie, Das Königreich des Sommers, war auch noch gut. Den dritten Teil, übrigens der Einzige, der eine Ich-Erzählung einer weiblichen statt männlichen Protagonistin ist, fand ich aber leider öde.

The Sundering (bestehend aus den Einzelbänden Godslayer und Banewreaker) von Jaqueline Carey. Eher schlecht geschrieben bzw mit einem höchst merkwürdigen Stil, aber ganz interessante Geschichte. Im Wesentlichen ist es ein Medley aus Silmarillion und LotR, nur aus der Sicht der bösen Seite.

Andymon von Angela und Karlheinz Steinmüller. Ok, also von einem Ehepaar, keine Ahnung, wer da wieviel geschrieben hat.


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