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Noch allgemeineres Buchgeplauder - V
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 26.09.2016, 20:44                                  +/-

"Never let me go" fand ich nach einigen Anfangsschwierigkeiten schon sehr gut. Ist aber vollkommen depremierend. Ein echter downer.

Vielleicht doch kein Tipp.

Die ganz alten Stephen Kings vielleicht? Gleich mal an die Quelle gehen. "ES" nochmal zum ersten Mal lesen zu können wär ein Traum.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 26.09.2016, 22:18                                  +/-

Alles von Terry Pratchett? Nochmal »Die Bibel nach Biff« lesen? Hier bei mir liegt noch »Der SS-Staat« rum.


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kpm



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BeitragVerfasst am: 13.10.2016, 21:48                                  +/-



Ich hab gerade die Marstrilogie ("Roter Mars", "Grüner Mars", "Blauer Mars") von Kim Stanley Robinson gelesen, ein Science-Fiction-Epos von 1993-1996. Im Klappentext behauptet Arthur C. Clarke, dass "jeder Bewohner des Planeten Erde" diese "mehr als atemberaubenden" Romane gelesen haben sollte. Ein paar Spoiler ahead!

Es beginnt im Jahr 2026 - eine Mannschaft von 50 Wissenschaftlerinnen und 50 Wissenschaftlern bricht auf, um die erste permanente bemannte Basis auf dem Mars zu errichten. Das Buch begleitet sie durch die Jahrzehnte, während der Mars sich vom unbelebten Forschungsobjekt zunächst zur gerade so bewohnbaren, spärlich besiedelten Erden-Kolonie und schließlich zu einer unabhängigen, tatsächlich mehr als atemberaubend anderen Welt wandelt.

Ich liebe Robinsons unprätentiösen, aber gekonnten Schreibstil. Besonders mag ich die Perspektivwechsel. Zu Beginn ist jedes Kapitel aus der Sicht eines anderen der "Ersten Hundert" geschrieben. Dabei ist nicht nur die wissenschaftliche Genauigkeit bei der Beschreibung der Gedanken der Physiker, Psychologen, Geologinnen, Ingenieurinnen usw. beeindruckend, sondern vor allem die lebhafte Ausgestaltung ihrer unterschiedlichen Überzeugungen, Agendas und Temperamente. Da sich die ersten Kolonisten nach jahrelangem Zusammenleben auf engem Raum in- und auswendigkennen, kann jeder von ihnen auch einen einzigartigen Blick auf die anderen Hauptfiguren bieten. Selbst nachdem ich etwa die russische Kommandantin Maya Toitovna über Hunderte von Seiten aus ihrer eigenen Sicht, der ihrer besten Freundin, ihrer Liebhaber und ihres Psychiaters kennengelernt habe, konnte ich in späteren Kapiteln durch die Augen anderer alter Freunde immer noch etwas Neues über sie erfahren, das kein anderer gesehen oder für wichtig befunden hatte.

Was die unterschiedlichen Überzeugungen angeht, steht vor allem ein Thema im Mittelpunkt: Terraforming. Soll der Mars so bleiben wie er war oder soll er der Erde angeglichen werden? Schon unter den ersten Hundert bilden sich schnell tief gespaltene Lager in dieser Frage, und die ersten (auch auf der Erde übertragenen) Auseinandersetzungen zwischen der Geologin Anne Clayborne, die um jeden Preis den roten Mars erhalten will, und dem Pro-Terraformer Sax Russell werden noch Jahrzehnte und Jahrhunderte später ganze politische Bewegungen (wo "rot" und "grün" naheliegenderweise neue Bedeutungen bekommen) und Subkulturen prägen. Im Gegensatz zur Erde fällt im Hinblick auf dem Mars Umweltschutz nicht mit der Erhaltung von Biodiversität zusammen: Wer die ursprüngliche Schönheit des Mars erhalten will und dafür ist, dass seine einzigartigen Landschaften erfahrbar und erforschbar bleiben sollen, der ist gleichzeitig dagegen, den Planeten belebt, bewohnbar und eben grün zu machen. Die gegensätzlichen Positionen sind aus der Sicht ihrer jeweiligen Vertreter völlig schlüssig und überzeugend beschrieben, aber letztendlich unvereinbar. Diese dauernde Reibung bildet den Hauptbogen der Geschichte, sowohl auf gesellschaftlicher, als auch auf persönlicher Ebene in den Leben der Hauptcharaktere.

Ein weiteres wichtiges Thema ist von Anfang an die Möglichkeit einer völlig neuen gesellschaftlichen Ordnung. Schon bei Aufbau und Organisation der allerersten Koloniegebäude werden sämtliche Vorschriften der Raumfahrtbehörden ignoriert, um durch innovative Architektur neue Formen des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit zu ermöglichen. Später, als immer mehr Leute einwandern, müssen ähnliche Entscheidungen in viel größerem Maßstab getroffen werden: Wie unabhängig will man von der Erde sein, und wie soll das Zusammenleben organisiert werden? Eigentlich könnten die Ausgangsbedingungen für einen postkapitalistischen Neuanfang kaum besser sein: auf dem Mars leben zumindest zu Anfang nur relativ wenige Leute, die allesamt hochmotiviert und aufgeschlossen sind (auch wenn notwendigerweise alle in irgendeiner Form verrückt sind - schließlich haben alle ihr gesamtes Vorleben auf der Erde für immer zurückgelassen) und die Erde mit ihren ausbeuterischen Ambitionen bezüglich der Marsressourcen ist sehr weit weg. Statt jedoch gleich zur utopischen Zukunft zu springen, erzählt Robinson, was selbst in der Science-Fiction-Literatur selten vorkommt, den unendlich mühsamen, jahrhundertelangen Weg dorthin: erste Ideen und Visionen, Zerstrittenheit mit der Erde und untereinander, Unabhängigkeitsbemühungen, Untergrundorganisationen, Aufstände, blutige und unblutige Revolutionen, politische Überzeugungsarbeit, endlose Verhandlungen, das Ringen um eine Marsverfassung mit sämtlichen ökonomischen und rechtlichen Details, der Umgang mit Flüchtlingsströmen von der ökologisch kollabierenden Erde, und, am wichtigsten, immer wieder Diskussionen, Diskussionen und Diskussionen.

Kim Stanley Robinson in einem Essay über utopische Science-Fiction
The problem, however, with this and all other utopian alternatives, is that we can’t imagine how we might get there. We can’t imagine the bridge over the Great Trench, given the world we’re in, and the massively entrenched power of the institutions that shape our lives […] it’s not utopia we can’t imagine, but history. Future history, the history yet to come.

In der Marstrilogie gelingt es Robinson, genau das doch vorstellbar zu machen. Wie ihr euch jetzt vielleicht denken könnt, muss man auch einiges an Ausdauer und genügend Faszination für mögliche zukünftige Welten mitbringen - aber wenn man die hat, wird einen der Mars nicht mehr so schnell loslassen.

Ähnliches gilt auch für die ausschweifenden Beschreibungen des Planeten und des Terraformingprozesses, die auch viel Platz einnehmen. Ich habe zugegebenermaßen einige solcher Passagen quergelesen (ihr seht, this is not the planetologist speaking), aber vor allem, wenn es um kleine Erlebnisse der Mars-Andersartigkeit geht, sind wunderschöne Momente dabei, etwa wenn die Marsianer erstmals ohne Raumanzug die transparenten Kuppeln verlassen können, unter denen sie bis dahin leben mussten, und zum ersten Mal seit Langem der im Gesicht gespürte Wind zu den Wolkenbewegungen am Himmel passt. Wer wie ich auch eine zu eingeschränkte Vorstellungskraft hat um sich die marsianischen Handlungsorte vorzustellen, dem würde ich empfehlen, sich einfach immer NASA-Bilder dazu anzuschauen.

Es gibt erstaunlich wenige Stellen, an denen man aus der Geschichte gerissen wird, weil Ideen oder Begriffe von der Gegenwart überholt wurden oder unplausibel wirken; meistens hatte Robinson ein gutes Gespür, z.B. könnte die Gewohnheit der Marsbewohner, beim Einsteigen in einen Zug erstmal das Headset aufzusetzen auf dem "Pad" Informationen abzurufen, von heute stammen. Irritierend fand ich fast nur die Baugeschwindigkeit - ok, sie haben Bauroboter, aber wie die Gebäude und Städte aus dem Boden sprießen, ist schon wahnsinnig schnell (ich wohne in Berlin…).

Also, die Marstrilogie ist eine Mammutaufgabe, die glaub ich auch von nicht wenigen Lesern abgebrochen wird. Ich würde sie jedem ans Herz legen, der was mit epischen Science-Fiction-Schinken anfangen kann: Erinti (wenn nicht eh schon gelesen, ich glaube ein anderes Buch von Robinson hast du mal erwähnt) - Bard - Euseppus?


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Lothiriel
Wissende


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BeitragVerfasst am: 05.11.2016, 14:20                                  +/-

Oxford! Nachschub!


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 06.11.2016, 22:13                                  +/-

Ich weiß, aber ich höre das ja als Hörbuch. Und das erscheint angeblich erst am 24.11.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 31.01.2017, 22:59                                  +/-



Hab ich mir besorgt. Les ich jetzt dann mal.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 01.02.2017, 18:56                                  +/-

Hab ich auch schon überlegt - sag dann mal, wie es Dir gefällt!


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 10.03.2017, 11:44                                  +/-

Habe das Buch mittlerweile beendet und es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Launisch geschrieben, pendelt es zwischen "Haha" und "Ürgs", zwischen Alltagsklamotten aus Shahaks "kurzer" Biografie und fremdenfeindlichen/antisemitischen Hürden, denen er sich als Jude/Israeli in einem Dorf in Sachsen-Anhalt ausgesetzt sah (und auch später in Berlin).

Bekannt wurde er ja durch einen antisemitischen Angriff auf ihn in der Berliner-U-Bahn (durch 5 Muslime) und vor allem aber durch seine offen artikulierte Haltung, sich nicht für für Hetze gegen Islam instrumentalisieren lassen zu wollen.

Ein total relevantes (und auch einfach sehr lustiges und selbstironisches) Buch. Nicht zuletzt, weil er Religion einfach auch nicht ernst nimmt. Klare Empfehlung, cooler Typ!


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 16:28                                  +/-

Blabla, Bücher, bla bla. Braucht kein Mensch mehr.

Abschaffen, die Wälder retten!


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 21.03.2017, 20:29                                  +/-

Ich hab's letztens nicht über's Herz gebracht alte Bücher wegzuwerfen. Dabei waren da auch solche Schmonzfetzen wie »Die Nebel von Avalon« dabei. Wir haben dann die Bücherregale im IKEA mit dem Zeug vollgestellt. Zwei Kisten voll! Die Bücherregalverwalter haben sicher gekotzt.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 10.04.2017, 11:22                                  +/-

Ich habe jetzt eine neue Fantasy-Reihe für mich entdeckt: Die Rogues of the Republic Reihe.



Das erste Buch (The Palace Job) liest sich wie ein Heist-Movie, viele Rezensenten vergleichen es mit Filmen wie Ocean's Eleven oder The Bank Job. Und das passt auch ganz gut, denn die Handlung verläuft rasant, mit vielen Wendungen und stets einem Augenzwinkern.
Die Geschichte handelt von einer ehemaligen Adligen, die hintergangen, ihrer Titel beraubt und eingesperrt wurde. Einmal draußen, besorgt sie sich eine bunt zusammen gewürfelte Truppe, die in den gut gesicherten Palast des gefährlichsten Mannes der Republik einbrechen wird um ein unbezahlbares Buch zu stehlen. Die Truppe besteht u.a. aus Kämpfern, einem Illusionisten, einer Todespriesterin einem Einhorn (!) und einem sprechenden Kriegshammer (!!). Natürlich enträtseln dabei ein Komplott, dsass die ganze Republik zu zerstören droht.

Sehr unterhaltsam und flott zu lesen. Klassisches Fantatsy, d.h. es gibt keine Gore-Orgien und übertriebenen Sex-Szenen, wie in vielen modernen Fantasy-Epen, dafür aber Elfen, Feen und magisch verschlossene Türen.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 10.04.2017, 11:26                                  +/-

Und wie ist der Stil? Nimmt das Buch sich selbst sehr ernst oder ist es selbstironisch? Einhorn und sprechender Kriegshammer klingt ja schon 'n bißchen absurd/humoresk. Ist es witzig?


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Warg



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BeitragVerfasst am: 10.04.2017, 16:05                                  +/-

Ich find's ziemlich witzig, aber nicht überzogen albern witzig. Das Einhorn ist halt ein Wesen, dass aus "stray magic" entstanden ist. Der Kriegshammer ist ein Relikt aus alten Zeiten, dem die Seele eines alten Königs implantiert wurde, etc... Es macht alles im Kosmos des Buches Sinn und ist dabei humorvoll und leicht geschrieben.

Hier so ein paar Zitate:

“The lone guard was asleep at his desk. Loch thoughtfully woke him up by prodding his throat with her sword, and it was agreed that the guard would spend the night peacefully and quietly bound and gagged in the broom closet.”



Oder Kail, der bei jedem Kampf erstmal die Mutter des anderen beleidigt:

“Hey, come on!” Kail pushed into the hallway and saw an ascetic-looking man whose lapitect robes had some little stars on the collar. “We’re trying to work, here! Do I go down to where your mother works and push the sailors out of her bed?”


Sowas eben.


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BeitragVerfasst am: 11.04.2017, 08:17                                  +/-

Klingt ganz gut. Teste ich evtl. mal Yes


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Warg



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BeitragVerfasst am: 11.04.2017, 08:43                                  +/-

Die Bücher gibt's zur Zeit jeweils für 99Ct als Kindle-Edition bei Amazon. Da macht man nix falsch.


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Athene



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BeitragVerfasst am: 12.04.2017, 19:22                                  +/-

Hab mir mit Prime mal den 1. Band kostenlos ausgeliehen Smilie


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BeitragVerfasst am: 13.04.2017, 07:48                                  +/-

Ich "höre" ja nur. Muss mal checken, obs das bei Audible im Original gibt.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 21.07.2017, 11:53                                  +/-

Ich habe jetzt Off to be the Wizard von Scott Meyer gelesen.



Der eine oder andere kennt Scott Meyers vielleicht von seinem ganz witzigen Webcomic Basic Instructions (ich nicht, das habe ich erst hinterher entdeckt). Zur Geschichte: ein kleiner Angestellter in einem dead-end-Job entdeckt per Zufall eine Datei auf einem Server, die ihm merkwürdig vorkommt. Schnell erkennt er, dass die Welt wie ein Computerprogramm aufgebaut ist und er mit der Datei die Realität beeinflussen kann. Er teleportiert, reist in der Zeit und hat keine Geldsorgen mehr. Schon bald ruft dass die Steuerbehörde auf den Plan, so dass er ins englische Mittelalter flieht, wo er vermutet, dass seine Fähigkeiten wie die von einem Magier erscheinen. Schade nur, dass es in dem Kaff, in dem er landet, schon einen Magier gibt....

Das Buch ist leichte Unterhaltung. Es gibt wenig Charakterentwicklung und die Logik bleibt manchmal doch arg auf der Strecke. Das Buch ist gespickt mit Referenzen auf alles was Retro oder Tech ist. Von alten C64er bis zu Simpsons-Zitaten ist alles dabei. Kann man sich mal geben, ich habe gerade das zweite Buch angefangen (Spell or high water).


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Craggan



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BeitragVerfasst am: 31.07.2017, 22:14                                  +/-

Ok - gekauft hähö

Ich kann hier nur sehr explizit empfehlen:

1) Ben Aronovich - Rivers Of London (der Typ ist u.a. Scriptwriter für Dr. Who und schreibt toll)

2) Kevin Hearne - The Iron Druid Chronicles (kann sein, dass das mal ein Tipp von Erinti war). Super toll geschrieben

3) Diana Rowland - The White Trash Zombie Series

4) Jaye Wells - Prosperos Wars

Alle Vier noch nicht abgeschlossene Buchreihen mit skurrilen Inhalten. So Semi-Fantasy. In Rivers Of London stellt ein einfacher Polizei-Azubi plötzlich fest, dass es auch nicht natürliche Wesen gibt und dass einige Fälle eher supernatürlich zu lösen sind. Mit hunderttausend kleinen Referenzen auf London (/Fanboy). Die Iron Druid Chronicles vereinen die antiken Götter mit der Ist-Welt und sind vor allen Dingen aufgrund eines sehr lustigen Irish Wolfhound, der immer gerne Pudel vögeln will, extrem lesenswert. Bei der White trash Zombie Serie wacht eine White Trash Trailor park queen nach einer versuchte Vergewaltigung auf und hat Hunger auf Gehirn. Und in Prosperos Wars gibt es Magiere und Normalos. Also nur, falls ihr jetzt Urlaubslektüre brauchen solltet: Alles 1900%-Empfehlungen


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If you’re tired of arguing with strangers on the Internet, try talking with one of them in real life (B. Obama's Farewell address speech, 11.1.2017)
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Oxford
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BeitragVerfasst am: 01.08.2017, 08:22                                  +/-

Craggan
Ok - gekauft hähö

Ich kann hier nur sehr explizit empfehlen:

1) Ben Aronovich - Rivers Of London (der Typ ist u.a. Scriptwriter für Dr. Who und schreibt toll)




Craggan hebt "Eulen nach Athen tragen" auf ein neues Level.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 01.08.2017, 08:51                                  +/-

Echt? Ich kante das nicht und bin intrigued!


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Lothiriel
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BeitragVerfasst am: 01.08.2017, 18:39                                  +/-

Oxford
Craggan hebt "Eulen nach Athen tragen" auf ein neues Level.


Ooooh ja. Die Rivers of London sind sooooooo 2012!

hähö

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