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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 06:56                                  +/-

Interessanter Artikel zum Google Self-Driving-Car.

http://www.slate.com/articles/technology/techno...ually_happen.html

Google hat werbetechnisch gute Arbeit geleistet und allen suggeriert, dass ihr autonomes Auto in wenigen Jahren verkehrsreif ist. Sergey Brin sagte 2012 in 5 Jahren ist es so weit. Mit diversen Unfällen, in die die Autos unverschuldet verwickelt waren, sind sie zZ wieder in der Presse.

Der Artikel ist deshalb erhellend, weil beschrieben wird, was die Autos nicht können. Und das ist eine ganze Menge.
Sie basieren auf extrem detaillierten vordefinierten Karten inkl. Ampeln, Zebrastreifen usw. Neue Ampeln erkennt das Auto nicht! (Kurzfristige Baustellen, hallo?). In Schnee oder Regen kann es nicht fahren. Muß ich mir ein Taxi holen oder warten, bis der Regen aufhört, wenn ich wieder nach Hause will? Und es erkennt nicht, ob das Hinderniss auf der Straße eine Zeitung, eine Tüte oder ein Stein ist.

Ich dachte bisher, das Auto erkennt seine Strecke und navigiert selbstständig durch eine komplexe Umwelt... das tut es aber nur sehr rudimentär, ein Großteil der Info kommt von den Kartendaten. Und die gibt es bisher nur um Mountain View, Googles HQ. Sie bräuchten für jedes Land der Welt so genaue Daten. Auf einer Strecke fahren, die nicht in der Karte ist? Nicht möglich.

Alles in allem ziemlich enttäuschend. Mal sehen, ob Google 2017, wann das Auto eigentlich released werden sollte, immer noch so optimistisch ist.


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Zuletzt bearbeitet von GuyIncognito am 05.06.2015, 09:29, insgesamt einmal bearbeitet
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Gurthang



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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 08:52                                  +/-

Da ist man bei Mercedes etwas defensiver aber ich denke auch realistischer.
Die Rechnen erst ab 2030 mit vollautomatischen Autos die auch in der Stadt fahren können.
http://www.welt.de/wirtschaft/article137958214/...rerlose-Auto.html

Ich denke da sollte man auch eher auf die Erfahrung renomierter Autobauer vertrauen als auf Suchmaschinenbastler...

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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 09:34                                  +/-

Hmmm. Jein.
Die Autobauer können gut Autos bauen. Chassis, Motoren, Fahrwerk usw.
Aber Google will ja nicht das mechanische Gebilde Auto ansich revolutionieren, sondern das fahren, navigieren, erkennen der Umwelt. Und autonomes Fahren ist erst mal unabhängig von einem Gerät Namens Auto.

Auch die Autobauer gehen die Projekte nicht allein an, sondern mit Unis oder anderen spezialisierten Unternehmen.

Die klassischen Autobauer sollten Google oder Apple oder andere IT-Firmen nicht unterschätzen, wie das vor nicht allzu langer Zeit die klassischen Kamerahersteller getan haben.


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Gurthang



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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 10:06                                  +/-

Ok, dieses Jein akzeptiere ich. Wobei es mir eher darum ging, dass die Autobauer in Jahrzehntelanger Erfahrung Neuerungen in Autos eingebaut haben die immer wieder revolutionär waren.
Natürlich immer mit der Hilfe von verbesserter Computertechnik. Dass das nicht die Kernkompetenz eines Karosseriedenglers ist liegt auf der Hand. Aber die haben ja alle inzwischen IT Abteilungen dass einem die Ohren schlackern.

Dennoch kennen die die Anforderungen und wissen auch wie langwierig Probleme sein können.
Aber auf einmal gehts dann ganz schnell. Siehe ABS, ESP, Kurvenlicht...etc...
Die denken auch einfach konservativer.
Allein wenn man die Vielzahl der Komponenten sieht die bei Daimler genutzt werden um autonom zu fahren.
Da wird Radar, Optik, GPS, Abstandsmelder etc... zusammengefasst um eine Situation zu erfassen. Bei Google sind die da meiner Meinung nach nicht so breit aufgestellt.
Und trotzdem gehen die von noch 15 Jahren aus. Und gerade in der IT sind 15 Jahre siwas wie 100 Jahre im Maschinenbau. Also so weit weg wähnt man sich tatsächlich noch von der Serienreife.
Und das ist es was ich gut finde. Die sagen halt, es kommt erst wenn es wirklich geht. Google ist in der Hinsicht wohl eher Betatester gewohnt...

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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 10:19                                  +/-

Ich muß sagen, ich war von Googles Konzept mit sozusagen autonomen Taxis sehr angetan.

Ich brauche kein privates Auto mehr... muß ich wo hin, ordere ich ein Google-Car, das setzt mich ab und wenn ich wieder zurück muß, hole ich mir wieder ein Auto. Tolle Sache.
Ich habe mich bisher nicht näher mit der eigentlichen Technik dahinter beschäftigt, sondern war eher beeindruckt, wie weit Google anscheinend schon ist.

Mir kamen zwar auch diverse Probleme in den Sinn - Regen und Schnee zu Beispiel, dachte mir aber, wenn Google sagt, die Autos fahren schon Millionen Meilen autonom und 2017 sollen die ersten kommen, dann werden sie das wohl im Griff haben.

Und dann war ich heute durchaus etwas geschockt, dass das Googlecar so viel weniger kann als gedacht bzw. vorgegeben. Und da war ich etwas bzw etwas mehr enttäuscht.
Und ich war auch enttäuscht, dass man in der Presse so wenig über das liest, was die Autos können oder nicht. Alle sind scheinbar auf dem Hype mitgeschwommen ohne zu hinterfragen.

Die 15 Jahre von Daimler halte ich durchaus für realistisch - oder ich würde es eher noch etwas konservativer sehen.
Warum? Die Leistungsteigerung der CPUs nimmt kontinuierlich ab. Die Leistungsprünge werden von Generation zu Generation immer geringer - so langsam kommen wir aber in Bereiche, in denen die Fertigung immer teurer wird. Die Problem die es zu überwinden gilt, nehmen deutlich zu.
Sollte nicht ein großer Durchbruch in der Fertigungstechnik kommen oder andere Techniken großserienreif werden, dann wird es in absehbarere Zeit auf dem begrenzten Raum eines Autos nicht genug bezahlbare Rechenleistung geben, um eine komplette Umgebungserfassung mit allen gegebenen Schwierigkeiten in Echtzeit zu bewältigen. Überlandfahrten sind eine Sache, aber komplexer Stadtverkehr mit Teilnehmern, die sich chaotisch und wenig gemäß den Verkehrsregeln verhalten... nehmen wir mal Rom, ist eine ganz andere Hausnummer. Das ist eine Herausforderung.


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Invisigod
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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 11:47                                  +/-

GuyIncognito

Sollte nicht ein großer Durchbruch in der Fertigungstechnik kommen oder andere Techniken großserienreif werden, dann wird es in absehbarere Zeit auf dem begrenzten Raum eines Autos nicht genug bezahlbare Rechenleistung geben, um eine komplette Umgebungserfassung mit allen gegebenen Schwierigkeiten in Echtzeit zu bewältigen.


Andererseits gab es solche Vorhersagen schon immer. (PCs so teuer, dass nur die 5 reichsten Leute sich einen leisten können etc.)
Wer hätte vor 15 Jahren geglaubt, dass man irgendwann nen Computer mit Display in der Tasche hat?

Wenn an einem Ende eine bestimmte Technik nicht mehr weiterentwickelt werden kann, finden sich andere Methoden das zu umgehen. Dann gibt es irgendwann eine neue Technik, mit der man 10x mehr Rechenleistung hat als vorher gedacht. Oder es werden 500 CPUs zusammengeschaltet.


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"Es ist einfach nur krank, was in den letzten fünfeinhalb Jahren in Dortmund passiert ist. Das hätte mir mal jemand erzählen sollen, als ich gekommen bin und wir Dreizehnter waren."
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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 12:23                                  +/-

Ja, sicher. Aber die Vorhersagen gab es auch in die andere Richtung.
Zu den Dreharbeiten von 2001 wurde von einem MIT Prof vorhergesagt, dass es in 2001 Computer wie HAL geben würde.

Knapp daneben.

Ich baue aber keine Prognosen bezüglich Rechenleistung auf Techniken auf, die es noch nicht gibt... da kann ich auch in eine Glaskugel sehen.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 15:01                                  +/-

http://www.theverge.com/transportation/2015/5/1...ie-mellon-poached

Uber ist gerade in den Tech News, weil sie vor drei Monaten eine Kooperation mit der Carnegie Mellon University eingegangen haben, nur um zwischenzeitlich jetzt 50 Leute, das komplette Self-Driving-Car-Team, von der Forschungseinrichtung abzufischen. Das Geld dazu hat Uber, weil sie vor wenigen Wochen 1.5 Milliarden Dollar an Venture Capital einsammelten (womit die Investoren das Unternehmen bei insgesamt 50 Milliarden Dollar bewerten).

Mein Tipp auf selbstfahrende Automobile (Tautologie?) ist mehr auf so einen Fahrten-Dienst zu setzen, dessen Kernkompetenz, Profit oder gar künftiges Überleben davon abhängt, als auf ein Hobbyprojekt von Google.

Guy
Ich dachte bisher, das Auto erkennt seine Strecke und navigiert selbstständig durch eine komplexe Umwelt... das tut es aber nur sehr rudimentär, ein Großteil der Info kommt von den Kartendaten.


Dachte ich bisher auch und du hast recht, das ist ernüchternd. Aber denke mal kleinteiliger: Auf vorgescannten Strecken könnten ja erstmal Shuttle-Busse ohne Fahrer verkehren. Oder Jetti kann bei Schönwetter die Füße hochlegen und greift nur manuell ein wenn es nötig wird.

Dass Regen und Schnee momentan unmöglich ist liegt am Lidar, Entfernungsmessung per Laser. Regen/Schnee reflektiert zu stark.


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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 15:05                                  +/-

Auf vorgescannten Strecken könnten ja erstmal Shuttle-Busse ohne Fahrer verkehren


Was ist eigentlich der benefit? Für mich ist das Arbeitsplatzvernichtung und im Zweifel eher ein Sicherheitsrisiko als ein Sicherheitsgewinn.


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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 15:50                                  +/-

Superniedrige Fahrpreise? Die Zukunftsvision ist wie von Guy skizziert: die Fahrpreise werden so niedrig, dass es billiger wäre sich jeden Tag und überallhin ein SelfDriving-Taxi zu mieten, als selbst ein Auto besitzen zu müssen.

Sicherheit:
In Deutschland gibt es jedes Jahr über 3000 Verkehrstote. Das ist die zweite Zukunftsvision, würden Menschen nicht mehr selbst fahren, dann würden die Todeszahlen (bis auf Radfahrer und ausrutschende Fußgänger) radikal reduziert werden können. Kein Alkohol am Steuer, kein Sekundenschlaf, kein Rasen, keine Unaufmerksamkeiten oder Fehlentscheidungen.

Laut Augenzeugenberichten fahren SDC nämlich wie unsere Großmütter:
http://www.reddit.com/r/SelfDrivingCars/comment...ld_everyday_here/

Throwaway account because I'm not trying to gain anything by this, I just want to share some observations. Also, I don't work for Google or any other autonomous vehicle company - I just happen to live in Mountain View, CA and I've shared the road with SD cars for the past year or so.
I see no less than 5 self-driving cars every day. 99% of the time they're the Google Lexuses, but I've also seen a few other unidentified ones (and one that said BOSCH on the side).

Google cars drive like your grandma - they're never the first off the line at a stop light, they don't accelerate quickly, they don't speed, and they never take any chances with lane changes (cut people off, etc.).

....


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 05.06.2015, 16:46                                  +/-

Google ist auch kräftig in Uber investiert.
Hab mir heute Mittag noch ein Interview mit Sergey Brin angesehen.

Ich fand den Unterschied zwischen dem, wie Google sein Auto präsentiert und dem was es wirklich kann, so krass.


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BeitragVerfasst am: 19.07.2015, 00:56                                  +/-

Bei Reddit hat jemand einen Uni-Vortrag ("There were lots of postdocs, phd students etc. in the room, but also some employees of local automotive suppliers") vom Chef von Volkswagens Elektronik-Forschung&Entwicklung stichpunktartig zusammengefasst. Ziemlich informativ und interessant:

https://www.reddit.com/r/SelfDrivingCars/comment...ng_at_volkswagen/

Yesterday I attended a talk given by the head of Volkswagen's electronics r&d division on the subject of automatic driving. I've tried to take notes but some slides just had too much on them. Still, I believe I captured most of the essence.

**Introduction**

* Motivation: 90% of all accidents are caused by human error.

* 1/3 of deaths occur in cars on the highways/b-roads -> relatively simple problem to solve, solutions will be on the market in a couple of years.

* There are also many dead cyclists/pedestrians in urban areas -> this has very high complexity, solutions are still far far off [He mentioned that Google, Apple, Uber "and others" are working on it.]

* There is a big difference between "up to partially automatic driving" (active safety/driver assistance/...), which exists today and "higher automated driving" above that, which isn't even legal yet.

* The Vienna Convention is "solved" by now but national laws have to be worked on next.

* There is a concept known as the hype cycle: First there is massive hype and everyone thinks "I will be able to buy that tomorrow", but progress is slow and interest vanes. only much later the topic will come up again and there will be real products. when there is a certain level of high interest, as it is now regarding automatic driving, this level intersects the hype curve at three very different points: during the first wave of massive hype, during the deflationary period and during the relatively slow climb towards realization of the technology. The interesting question is: what point are we at right now?

* He also showed lots of prototypes and test cars VW/Audi have build over the years since winning the original DARPA challenge with Prof. Thrun ten years ago.

**Sensors**

The current state of the art in production cars is:

* 2x laser scanner

* 4x mid-range radar

* 2x long-range radar

* 1x 3d video camera

* 2x ultrasonic (+x extremely short range ultrasonic sensors for parking that aren't relevant to automatic driving)

* 1x night vision.

These sensors are currently used for ADAS but they are sufficient for automatic driving.

**System architecture**

* Sensors are connected via CAN/FLEXRAY/ethernet/etc., the driving automation systems speak DDS (data declaration system), there is a gateway in the middle to connect one world to the other.

There are different types of functionality:

1. Data fusion/environment module: objects ("rule #1: don't drive over objects!"), drivable area, road fusion, map, localization, road graph, ego module (EXLAP)

2. Functions: mission planning, maneuver planning, trajectory planning

3. Vehicle interface: lat/long control (i.e. "steering and pedals"), maneuver interface, status interfaces (EXLAP)

* (EXLAP) = inter-connected via extensible lightweight asynchronous protocol

* "This begs to be centralized!"

* The basic systems architectures of ADAS and automatic driving are the same. The only difference is in whether the driver gets a message via HMI or the car steers on its own.

**Maps**

* Higher levels of automation impose ever higher requirements, automatic driving requires daily/minutely refresh cycles for maps, and a high degree of reliability.

* For navigation you need ~1GB of data for all of Germany

* For ADAS you need another ~1GB for traffic signs etc.

* For automatic driving you need another ~0.5GB on top for functional road classes (where are the markings etc.)

* This is ~2.6GB for Germany alone.

* This would have to be transmitted and updated via wireless or cell infrastructure... which is completely impossible ATM.

* Comparison: their automatic A7 required 7MB for the entiry San Francisco bay area. (that's 8kB/km in rural areas, and 50kB/km in urban areas) Google requires ~6TB for the same area. (xGB/km, VW don't know the exact number)

**Landmark based location**

* GPS is impractical in inner city "canyons", you need to use objects from the environment (lamp posts etc.)

* Sometimes there simply are no lanes, but the car still shouldn't veer into oncoming traffic in a bend.

* Thus you can't do it without sub-lane localization!

* Which still is a major challenge.

**Environment perception**

* There are extremely complex/confusing situations. [He showed a photo of a road construction site that had lots of disagreeing signs etc.]

* To handle this, you have to construct the *road graph* from the environment objects.

* Today we have radar in cars for adaptive cruise control (ACC) that can detect cars in front. But current ACCs don't care where the car is or how wide it is, only how far away it is. When you want to pass a car, this is not enough.

* Hence we need laser scanners for exact measurements. But they are error-prone, sometimes they don't detect the car at all. (E.g. metallic paint can make the car "look" like only two tires to the laser scanner, because the laser is scattered by the paint.)

* Thus we need a camera that does object detection and tracking. "Pedestrians tend to have two legs..."

* In the end, we need *object fusion* using all three technologies.

**Path planning**

* Is highly complex. [Note: this is engineer speak for "extremely difficult"]

* Requirements imposed by the driver: comfort, safety -> this is extremely subjective and very hard to get right!

* Additional requirements for system: scalable, realizable, jerkiness-free

**Architecture**

* Update frequency for a mission: 1-10hz

* Update frequency for a maneuver: 10-20hz (Example: "Should I change lanes?" This is typically done via a cost function: when a lane gets too "costly", the car will try to change to a "cheaper" lane)

* Update frequency for path planning: 20-50hz (Example: "How exactly do I go about changing a lane?" Shouldn't be too early, too late, too jerky...)

* ACC-module, event-manager, etc. all feed into the path planner, which ultimately feeds into lat/long control

**Challenges**

* You would need to do 100 million km (5,6 light minutes!) of test driving to sufficiently verify that these systems are safe/error-free -> this would cost several 100 million euro and would use up a year's worth of cars produced by the Wolfsburg plant.

* So how to show the safety/reliability? -> "The secret weapon has not been found yet."

* Hardware-in-the-loop, software-in-the-loop, and module tests are an important part but must be improved/extended.

* "Everyone" is working on virtual testing environments, which should allow the testing of as much of the real sensors as possible. This is a big area of interest right now.

**Volkswagen's outlook**

* "Automatic driving is a revolution, but it must and will come as an evolution."

* Highway pilot/traffic pilot up to 60 km/h is solved, is available for purchase basically now.

* Lane changes in long distance driving will take more than 5 years.

* "Parking works": standing next to your car and it parks itself will be on the road in 2-3 years. Valet parking (car drives away on its own) "needs a little longer".

* Valet parking imposes a new challenge: how to stop abuse like "I'm just going to have my car circle around for hours"?

* Robot cabs "will take damn[sic] long." Open topics: technology, security, costs...

* Robot trucks will be first, because there is a strong economical motivation. [He mentioned the canadian oil sands as an example. Supplying one driver costs $100k/year, automating a truck pays for itself quickly in such a case.]

* Another challenge: Assume that in the very near future you are driving and around you are expensive cars that are very likely to be driving automatically or at least have very good ADAS. Will you drive differently, because you know that they will always brake? Will cyclists and pedestrians still wait at a red light, when cars brake every time? People will start doing stupid things and take liberties, if they don't have to worry at least a little bit. He disagrees with Daimler's idea to signal a pedestrian that the car has detected him. "You rather should keep the fact that you are an automated car secret."

**Demo**

* He showed a long-distance test drive over city roads, highways etc that Audi made last year but did not release "for politicl reasons."

* Driver doesn't touch wheel at all, puts in commands via a handheld keyboard. (Looks like the old Nokia cell phone that had two keyboards at the sides and the screen in the middle....)

* There is a big LED light ba that shows the vehicle's status. Green: Everything is fine. Yellow/red: Driver has to take over.

* From the outside there is no way to see that the car is automated.

* This is state of the art. Daimler, BMW, etc. all have this.

* The car would have been able to handle traffic just fine.

**Q&A session**

* Q: *So what would the car not have been able to handle?*

* A: Road construction, because that would require too extreme steering angles. Currently this case is caught by detecting road signs and alerting the driver that he has to take over. There is an EU project that is looking into transmitting construction sites to the car, which is going to be tested on a dutch highway soon. There will be geo fencing. You will only be allowed to drive automatically in certain areas, and the government has to pledge to not start any new construction without warning. It will also be necessary to introduce a relatively intensive driver monitoring: Where is he right now? What is he doing? Is he able to take over within 10 seconds? "You can't just write that into the manual. So many people are on the phone right now already."

* Q: *What can he say regarding automated race cars?*

* A: They have two families of prototype cars. One uses GPS primarily and uses environment references only as backup. This is the one they showed off going around a track a short while ago. But now they are working on evasion and computing the optimal trajectory. There currently is no algorithm to find the optimal trajectory, so this is a hard problem. This work is highly relevant to production road cars, because the automated systems will have to function even at the highest speeds the cars are capable of. On the track they can test at high speed and push the car/system's to the limit.

* Q: [Some idiot asks the ethics question.]

* A: *laughs* "Good question, what would you do?"

* Q: *"I guess I'ld go with my gut instincts or random."*

* A: "We will not include any ethics computation." The algorithm for such a situation is very simply: 'I'm going to inevitably hit something' -> 'I aim for the target that is farthest away.' Because this allows the maximum amount of speed to be bled off in the meantime, i.e. it results in the lowest energy state. The lower energy in an accident the better.

* Q: *How is liability going to be handled?*

* A: This is a very interesting area but as a tech guy he can't say that much about it. It's probably going to be exactly as it is today: If the driver did something wrong, he (or his insurance) pays. If he did everything correctly, the manufacturer pays. When the accident happend due to wear, the driver is at fault. [Note: at least here in Germoney this isn't actually that simple. If the customer can conclusively show that he had a reasonable expectation of the car not breaking that quickly, it's the manufacturer's fault.] "But the really decisive question is: how good does the car have to drive?" Amongst humans there is a distribution (i.e. poisson, gaussian...) of driver skill. Does the robot have to drive as good as a normal, good or very good driver? This question has not been answered yet, but it will have to be answered before these cars are on the road. Because there will still be those 10% of accidents that humans are not at fault for. All the OEMs [note: car manufacturers] are working together in a project to suss this out.

* Q: *Humans cause 90% of accidents, doesn't that mean the robot will just have to be better than that?*

* A: There are a lot of "accidents" that we don't see, because the driver reacted in some creative way. That's not programmed into the robot. There will be accidents where you will go 'Why did it do that? You learn in primary school not to do that!'

* Q: *Why is the Vienna Convention not a problem anymore?*

* A: The VC demands a driver has to be in control. This doesn't even allow ADAS, so it was amended. The EU directives are being updated as well. Active steering and automatic warning light activation aren't even compatible with those.

* *Q: Does all this mean steer-by-wire will be the norm?*

* A: Well, you certainly can't do it without that. Today the car can already do what it wants, you just take it for a walk. If the power steering decides to steer full right, you won't be able to overcome those 11Nm of torque to keep the car straight. If the ESP wants to lock two of your wheels there is nothing you can do either. Full steer-by-wire just isn't common due to cost, a steel rod is pretty cheap.

* *Q: Will the car learn from the driver or adapt to the driver's driving style?*

* A: Probably not. They spend a lot of effort to get the car's driving style just right. When they showed the automated A7 to the press, some journalists even remarked that the car "still drives like an Audi." But overall the "driver" doesn't really care that much when the car is being slower and more passive than he would drive.

* *Q: Where do the high-fidelity maps come from, do the cars "learn" them on their own?*

* A: The German OEMs are looking to buy Nokia's map data. The "Google streetview approach" of using vehicles to generate maps works for navigation and ADAS, but for fully automatic driving the update rate just isn't high enough. You *could* solve this partially via the cars themselves, which would take new photos/measurements and report them through some kind of backend at the manufacturer. A cooperation across OEMs would be very interesting. Volkswagen is in the lucky position of selling so many cars that their own fleet would suffice for them. Even a car that only has a simple camera can help gather data, which would be analysed offline on the backend.

* Q: *Under the assumption that highly automated driving will have been realized, how will an OEM be able to differentiate from the competitors [in the aspect of automatic driving]?*

* A: In the long run there will only be few differences. But there are many different things that are "automatic driving." Bosch, Continental et.al. will relatively soon sell highway-assist and similar systems to all OEMs. Those are relatively simple applications, there is a lot of room "above" those for bespoke solutions.

* Q: *What fraction of cars will have the aforementioned sensors for the distributed update approach?*

* A: You need two things: sensors and a data interface. Starting in 2016, you will only be able to get five stars in the euroNCAP crash test, if you have a camera. From 2018 on, eCall [emergency call] wil be mandatory in the EU, that gives us the interface.


Ein paar Sachen fielen mir besonders ins Auge:
1. In letzter Zeit wurde immer wieder das moralische Dilemma Frage gestellt a la ein Kind kommt von rechts und eine Oma von links auf die Straße. Die KI kann nicht beiden ausweichen. Wie programmiert man wer umgenietet wird?
Wieviel Augenrollen das verursacht sieht man am Kommentar vom Poster (some idiot asks the ethic question). Und an der Antwort vom VW-Ingenieur: Wir programmieren gar keinen komplizierten moralischen Kompass ein, sondern nehmen einfach immer das am weitesten entfernte Ziel zur Maximierung des Bremsweges.
2. Werden Menschen die KI ausnutzen? Wenn man weiß jedes KI-Auto wird 100%ig vor einem Bremsen, werden dann Passanten blindlings über die Straße gehen? Radfahrer oder andere Autofahrer KI-Autos schneiden?
3. Googles Auto ist immer in den Schlagzeilen, aber zumindest die deutschen Autobauer schlafen nicht.
4. Man sieht aber den Unterschied mit dem sich ein IT-Konzern dem Problem widmet: VW rechnet Straßendaten in Gigabyte. Google in Terrabyte. Und VW weiß das.
5. Die Revolution wird eine Evolution sein. Irgendwelche EU-Richtlinien fordern in ein paar Jahren Kameras für potentielle Crashes und den automatischen eCall bei Unfällen, VW will das als Trittbrett nutzen: Die Kameras als Sensoren und den eCall als Online-Interface zum Update der Kartendaten.
6. Kartendaten sind Gold wert: "The German OEMs are looking to buy Nokia's map data. "
Nicht nur die Daten selbst, sondern Daimler, VW und BMW haben ein Konsortium gebildet um die ganze Sparte von Nokia zu kaufen. Für 4 Milliarden laut Gerüchten. Letzte Woche:

http://www.cnet.com/news/sorry-uber-but-here-is...er-there-for-you/


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BeitragVerfasst am: 19.07.2015, 10:07                                  +/-

Wobei ich glaube, dass genaue Kartendaten nur ein erster, kleiner Schritt sind.
Ein Mensch kann und muß ohne genaue Kartendaten, also Daten die über die reine Navigation hinaus gehen, zurecht kommen. Ein Autonomes Auto muß das letztendlich auch können. Es muß Baustellen erkennen und selbstständig bewältigen können, ohne dass der genaue Weg vorgegeben ist.

Und mir kommt noch ein Punkt in den Sinn. Wie altern die Autos?
Wenn ich jetzt ein 20 Jahre altes Auto habe, ist das zwar nicht mehr ganz up to date, ich habe aber immer noch ein gutes Fortbewegungsmittel, das man relativ günstig warten und in Schuß halten kann.
Ein 20 Jahre alter Computer ist Technikschrott und für nichts mehr zu gebrauchen.
Wie wird das bei autonomen Autos aussehen? Sind die nach 5 jahren alt und müssen ausgemustert werden? Kann man sie updaten (Hard und Software). Geht das überhautpt bzw. ist das bezahlbar?


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Dummer FETTER Hobbit



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BeitragVerfasst am: 21.07.2015, 15:05                                  +/-

Von KI kann da noch lang keine Rede sein. Aber genau das wäre nötig, um ohne diese extrem detaillierten Karten auskommen zu können. +den fast kompletten Erfahrungsschatz eines Menschen...

Wie soll man denn Karten im Minutentakt aktualisieren?? Woher kommen die Daten?


Es wäre ziemlich dumm, sich als anderer Verkehrsteilnehmer anders (riskanter) zu verhalten, wenn man weiß dass selbstfahrende Autos um einen rum sind. Die Physik kann auch dieses nicht überlisten. Wenn der Bremsweg zu kurz ist, ist er zu kurz.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 28.07.2015, 15:04                                  +/-



Das Schöne an dem Thema ist, dass es einerseits spekulative Zukunftsmusik ist, Science-Fiction yeah!, aber trotzdem immer irgendwie News zu dem Thema gibt.

1. Der Kauf der deutschen Autobauer von Nokias MapDienst "Here" scheint beschlossene Sache.

2. "Here" stellt Kartendaten für automatische Autos (autoAutos?) vor:

http://360.here.com/2015/07/20/here-introduces-...-vehicle-testing/

3. Daimler will in den nächsten Wochen selbstfahrende LKW auf deutsche Autobahnen schicken:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/daimler-s...nen-13720135.html

Noch in diesem Jahr schickt Daimler Trucks auf Autobahnen, in denen der Computer den Fahrer ersetzt: „Wir sind zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen die Genehmigung für Tests auf deutschen Autobahnen bekommen“, sagte Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard der Sonntagszeitung: „Und dann legen wir auch sofort los“. Es seien bundesweit Testfahrten geplant, beginnend mit Baden-Württemberg.

Mit der Serienreife der teilautonomen LKW rechnet Bernhard „in zwei, drei Jahren“, noch bevor die entsprechenden PKW auf den Markt kommen: „Technisch kriegen wir das hin.“


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BeitragVerfasst am: 28.07.2015, 15:12                                  +/-

Wie rechnet man jetzt eigentlich tausende arbeitslose LKW-Fahrer gegen vermeintlich(!) weniger Verkehrstote auf? Ich bin und bleibe absoluter Gegner von "Wir-können-es-also-machen-wir-es"-Technologien.


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BeitragVerfasst am: 28.07.2015, 15:17                                  +/-

Äh, der Fahrer muss nach wie vor drinsitzen und überwachen.
Ich hoffe nur dass dieser wiederum auch überwacht wird, sonst geht der pennen..

Wobei ich vermute dass diese Technik vom Gros der LKW-Fahrer abgelehnt wird. Es sei denn der LKW fährt autonom zu dicht auf und überholt mit 2 km/h Geschwindigkeitsüberschuss...


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BeitragVerfasst am: 28.07.2015, 15:38                                  +/-

Dummer FETTER Hobbit
Äh, der Fahrer muss nach wie vor drinsitzen und überwachen.


Pff, vielleicht zu Beginn. Aber mittlerweile fahren ja auch U-Bahnen komplett führerlos. Das wird dann bei Bussen oder LKWs sicherlich auch irgendwann so kommen.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 28.07.2015, 16:07                                  +/-

In Nürnberg sind die U2 und U3 fahrerlos. Aber ich glaube das sind die einzigen automatisierten U-Bahnen in Deutschland.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/apropos-b...lem/10865356.html

Mittelfristig wird das wohl so wie bei Flugzeugpiloten sein. Die schalten meist nur den Autopiloten an und drehen ansonsten Däumchen.

Aber langfristig gibt es da echt einen gigantischen Rationalisierungsdruck. Utopia oder Dystopia?
Nicht nur für die Taxi/LWK-Fahrer selbst, denn am Auto hängen ja noch soviele andere Branchen. Zum Beispiel: Angenommen mit Fahrerhilfen fällt die Unfallrate wirklich um 80-90%. Auto-Versicherungen hätten dann einen Preisverfall um die gleiche Rate und der Markt für die Versicherer würde praktisch zusammenbrechen!

hhttp://www.driverlesstransportation.com/car-cra...of-business-10525


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 28.07.2015, 16:09                                  +/-

Tyler Durden
In Nürnberg sind die U2 und U3 fahrerlos. Aber ich glaube das sind die einzigen automatisierten U-Bahnen in Deutschland.


Exakt. Aber das Modell wird wohl Schule machen.

Zum Beispiel in Wien:
http://kurier.at/chronik/wien/wien-neue-u5-wird...-sein/133.976.530


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 28.07.2015, 17:13                                  +/-

Ich bin überrascht über Oxfords Argument bezüglich der Arbeitsplätze. Nach diesem Muster bewertet müsste es heute noch Gilden geben.

Pro Fortschritt, uneingeschränkt. Es gibt genug Raum für menschliche Arbeit. Das muss sich halt verlagern.


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BeitragVerfasst am: 28.07.2015, 19:34                                  +/-

Ich bin mir halt nicht sicher, ob es Fortschritt ist. Oder ich definiere Fortschritt zumindest nicht so, dass wir alles, was neu entdecken/erfinden auch umsetzen/nutzen müssen. "Neu" ist nicht automatisch immer besser.


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