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Was läuft denn im Kino? - Episode VI
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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 11:48                                  +/-

The old one: http://forum.tylers-kneipe.de/viewtopic.php?t=2...sc&highlight=

Waterworld ist fast die gleiche Story nur mit Wasser statt Wüste.
OK, fast... sie fahren dort nicht wieder zurück, sondern erreichen Dryland. *gg*

Ich kann dir aber sagen, wo ein dicker Batzen Geld geblieben ist. Bei der 3D-Konvertierung... WB wollte ihn in 3D, sie wollten ihn auch in 3D drehen, aber die Kameras waren zu groß und schwer und die Bildqualität nicht ausreichend. Dann sind sie auf bewährte Arri Alexas ausgewichen und haben den Film in 2D gedreht.


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Zuletzt bearbeitet von GuyIncognito am 24.06.2015, 11:50, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 11:49                                  +/-

@Nichtraucher

Zitat:
Ich hab jetzt Mad Max Fury Road auch gesehen. Also die Action und Optik ist super, keine Frage. Aber leider hat der Film ja gar keine Handlung. Also gar keine. Sie fahren buchstäblich von A nach B kämpfend durch die Wüste, verharren dort kurz, und fahren dann wieder von B nach A, auf derselben Strecke(!), während sie dabei mit denselben Leuten kämpfen wie auf dem Hinweg. Der zweite Stunde ist die Eins-zu-eins-Wiederholung der ersten Stunde. Eigentlich geht der Film nur 70 Minuten oder so, dann fängt er wieder von vorne an.

Entsprechend gibt es auch nur wenige Schauplätze, eigentlich nur ein richtiges Setting, der Rest ist Wüste, und nur ein begrenztes Ensemble an Figuren. Hatte für mich einen Low-budget-Effekt irgendwie. So werden in der regel Low-budget-Filme gedreht, ein paar Leute auf sich gestellt in der Einöde. Dabei kostete Fury road aber 150 Mio. Dollar, wo ist das Geld geblieben? Fühlte mich um ein paar weitere, coole Settings mit neuen absurden Figuren betrogen. Als würden die Hobbits immer nur durch den Alten Wald irren und mit Nazgul kämpfen, Bree nicht finden und wieder zurück nach Beutelsend gehen, immer noch mit Nazgul kämpfend, und dann kommt der Abspann.

Irgendwie ist das alles recht.... hohl. Nicht im wertenden Sinne, also nicht hohl wie dumm, sondern hohl wie ohne Kern, ohne Inhalt, ohne Substanz. Unter der Action ist nichts mehr, eine gähnende Leere, die ich mit nichts anfüllen kann. Mir ist völlig rätselhaft, wie man weitergehende Dinge hier reininterpretieren kann, da ist doch nichts? Feminismus, bla, hin und her, Leitmotive bla.... das ist doch als würde man Steinchen in eine leere Turnhalle werfen. Ich konnte nicht ansatzweise irgendwas Interpretierbares erkennen. Die fahren halt mit Autos durch die Wüste und kämpfen. Und wenn sie irgendwo ankommen, fahren sie wieder zurück. Literally

Übrigens gab es den Film schon mal, 1965, mit Burt Lancaster und Indianern:


Verstehe nicht, wie man das so sehen kann. Aber okay.

Das ist kein Charakterdrama, kein Politthriller etc. Die Handlung und die Story existieren natürlich. Sie entwickelt sich doch vor deinen Augen.

Mit derselben Argumentation könnte man Filmklassikern wie „Alien“ auf die Pelle rücken. Oder Horrorfilmen wie „The Descent“. Oder, oder, oder.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 13:33                                  +/-

Ich fand das halt furchtbar redundant, dass die zweite Hälfte einfach nochmal die erste Hälfte ist. Ich hab innerlich aufgestöhnt, als es hieß, wir fahren zurück. Das ist dramaturgisch ein bummer, der jeden Drive rausnimmt und macht auch logisch keinen Sinn - ja klar, die Zitadelle ist im Moment ohne Bewachung, aber Jacks Armee befindet sich zwischen euch und der Zitadelle! Und wenn ihr euch dieser Armee sowieso stellt, ist es völlig egal, wo ihr das tut. Es macht keinen Sinn, erst vor dem Feind zu flüchten, und dann, wenn die Flucht geglückt ist, wieder zu ihm zurückzufahren. Der einzige Sinn ist der des Drehbuchs: wir haben ganz viele Kampfszenen für Max Truppe und Jacks Army uns ausgedacht, aber halt sonst nichts. Können wir nicht wieder da weitermachen? Ja? Können wir? Gut.


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 13:53                                  +/-

Nichtraucher
Ich fand das halt furchtbar redundant, dass die zweite Hälfte einfach nochmal die erste Hälfte ist. Ich hab innerlich aufgestöhnt, als es hieß, wir fahren zurück. Das ist dramaturgisch ein bummer, der jeden Drive rausnimmt und macht auch logisch keinen Sinn - ja klar, die Zitadelle ist im Moment ohne Bewachung, aber Jacks Armee befindet sich zwischen euch und der Zitadelle! Und wenn ihr euch dieser Armee sowieso stellt, ist es völlig egal, wo ihr das tut. Es macht keinen Sinn, erst vor dem Feind zu flüchten, und dann, wenn die Flucht geglückt ist, wieder zu ihm zurückzufahren. Der einzige Sinn ist der des Drehbuchs: wir haben ganz viele Kampfszenen für Max Truppe und Jacks Army uns ausgedacht, aber halt sonst nichts. Können wir nicht wieder da weitermachen? Ja? Können wir? Gut.


Der Sinn liegt darin, daß sich Furiosa vom kindlichen "Will weglaufen, und zwar heim ins Paradies" zum gereiften "Muß den Diktator stürzen und Verantwortung im ganz großen Stil übernehmen" entwickelt.

Daß die Kampfszenen irgendwo untergebracht werden mußten, ist ein Bonus. Die hätten noch zwei Stunden so weiter rasen und kämpfen können, das war einfach ein ästhetischer Hochgenuß.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 13:58                                  +/-

Ich sehe das genau wie Celebrian. Das IST ja gerade die Story: die Flucht ist eben NICHT gelungen. Einmal ganz davon abgesehen, dass die Flucht von einem Dutzend Menschen den vielen hundert zerfrettelten Gestalten in der Zitadelle, die unter der Diktatur leiden, kein bisschen weiterhilft. Und auch nicht den „War Boys“ der Kriegerkaste, die ja – wie man am Beispiel von … äh … Namen vergessen … dem zugelaufenen gescheiterten War Boy wunderbar sieht – auch nur arme Gestalten sind, die durch eine völlig beschissene Ideologie verblendet wurden und ebenfalls ein besseres Leben verdient hätten.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 14:02                                  +/-

Ich bin wohl nicht das Publikum für sowas. Ich finde Actionszenen aller Art nach spätestens 20 Minuten öde und ich schau an die Decke und wackel mit den Zehen. Mir war auch nicht klar, wie auto-lastig das Ganze ist. Ist das in den alten Filmen auch so? Kommen die da auch nie irgendwo an? Bei The Fast and the furious würde ich mich nie darüber beschweren, da weiß man das, aber bei Mad Max dachte ich halt , dass nach der Autojagd noch was anderes kommt. Irgendwas. Und nicht noch eine Autojagd. Ist doch eigentlich ein Endzeitthriller? Irgendwie hätte da mehr Endzeit sein können. Versunkene Städte, weitere, skurrile Überlebende, ein paar Wendungen.... war mir nicht klar, dass die wirklich nur Auto fahren.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 14:11                                  +/-

Der Film hat ja einen durchaus passenden Titel: FURY ROAD hähö

Der allererste Teil war ganz anders. Das war zwar auch schon eine Endzeit, aber da spielten Wüsten und nuklear verseuchte Krebsgestalten keine Rolle. „Mad Max“ ist ein Rachethriller, der in einer Art neuem Wilden Westen spielt, einer Welt, die vielleicht fünf Jahre in der (damaligen) Zukunft spielte, als die Zivilisation im Zusammenbruch begriffen ist und das Verbrechen Überhand nimmt.

Mit Teil 2 wird‘s dann so richtig apokalyptisch. Leider hab ich den Film entweder seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, oder sogar nie ganz am Stück gesehen. Deshalb kann ich zur Story nicht viel sagen. Aber da geht es dann schon sehr stark um abgedrehte Auto-Action, die in den Ödländern Australiens oder in der Wüste spielt.

Teil 3 „Jenseits der Donnerkuppel“ spielt dann in einer noch durchgedrehteren Welt. Man weiß dann immer noch nicht genau, was mit der Welt eigentlich passiert ist, aber sie ist einfach völlig im Arsch. Es gibt fast nichts mehr, das an die zivilisierten Zeiten erinnert. Nur noch Artefakte und Geschichten. Nur die „älteren“ Menschen erinnern sich überhaupt an die Zeit vor der Apokalypse. In „Donnerkuppel“ spielen Autorennen oder generell Fahrzeug-Schlachten keine so große Rolle wie in Teil 2 oder gar in „Fury Road“, obwohl sie auch hier vorkommen. Der Film spielt zu großen Teilen aber einfach in der Stadt, die von Auntie Entity beherrscht wird.


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 14:49                                  +/-

pk hätte mein ultratolles Review lesen soll. hähö
Da steht, dass es ein zwei Stunden Autorennen ist. Spitze

Gepostet am 24.06.2015, 14:52:

Thanil
Man weiß dann immer noch nicht genau, was mit der Welt eigentlich passiert ist, aber sie ist einfach völlig im Arsch.

Das weiß man nach Teil 4 auch nicht. 4 Filme und null Erkenntniszuwachs. hähö


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 15:30                                  +/-

Ich finde es völlig okay. Das ist halt ein dramaturgischer Kniff. Ich denke mal die meisten Leute in der post-apokalyptischen Welt wissen ebenfalls nicht, wie es dazu kam. Es ist sowieso ein Übel in vielen Filmen und Serien, dass so verdammt viel erklärt wird. Ich will nix von irgendwelchen Midichlorianern wissen!

Erstens nimmt diese ultimative Erklärerei die Spannung raus: ich denke seit Jahrzehnten immer wieder mal darüber nach, was es mit der Welt von Mad Max eigentlich auf sich hat, wie es dazu kam.

Zweitens ist es immer besser, wenn ein Film oder eine Serie einfach zeigt statt zu erläutern.

Hinzu kommt: Manche Dinge müssen auch gar nicht erklärt werden. Es ist okay, wenn dem Zuschauer die Interpretation überlassen wird. Beispielsweise diese Sache in Fury Road mit den dicken Matronen, die für Muttermilch angezapft werden. Das wird nicht erklärt. Es wird einfach gezeigt. Und es reicht auch einfach. Es ist halt eine kryptische neue Weltordnung, in die wir da hineingeworfen werden. Bizarr und fremdartig. Das können wir gar nicht alles verstehen. Und es würde auch die Illusion der fehlenden vierten Wand zerstören, wenn wir ständig alles erkärt bekämen.

Die Welt ist halt im Arsch. Who killed the world? Das fragen ja auch die befreiten Frauen. Die Antwort bleibt offen. Aber man kann sich so einiges denken… es gibt genug Hinweise, um sich ein eigenes Bild zu machen.


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Dummer FETTER Hobbit



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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 15:45                                  +/-

Ich hab mir jetzt nochmal Interstellar angeschaut.
Ich weiß nicht, ich kann mich mit dem Film nicht so recht anfreunden.
Möchte irgendwie 2001 sein, dafür aber zu viel Erklärbär...

Papi hüpft in ein schwarzes Loch und landet hinter Töchterchens Bücherregal... nee, wirklich nicht.
Beim ersten schauen wars bis zum Schluss spannend, da ich nicht wusste wie sich das alles auflöst.
Die Logiklöcher warn aber auch da schon vorhanden.

Was ist denn z.B. mit Strahlung: Nahe eines schwarzen Lochs dürfte es doch ziemlich heftige Strahlung geben, sagt mir zumindest der Lesch im Fernsehen...

Da helfen keine mm-dünnen Aluminiumwände.. und auch diesbezüglich: So ein Ranger muss ja im Ggs. zum Mutterschiff aus ordentlichem cm-dickem Schiffstahl sein, wenn ich mir anschaue welche Wellen der mehr oder minder unbeschadet übersteht..

Dass man von einem Planeten mit 130% Erdgravitation dann so einfach mit so nem Spielzeug abheben kann wurde ja schon erwähnt....

Auf der Erde brauchts da noch fette Saturn-V-ähnliche Kiste. Und die startet im Inneren des Bürokomplexes (??) der später dann Cooperstation wird. ??
Wie groß soll die eigentlich sein?
Da gehen doch höchstens paar hundert, vielleicht tausend Menschen drauf? Und die restlichen 9999999900 Menschlein?


bin auch nicht so der Nolanfan. auch seinen Batman mag ich nicht so sehr.
Geht doch nix über Tim Burton/Michael Keaton/Jack Nicholson...


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 24.06.2015, 20:21                                  +/-

Wenn ich schon mal hier bin, kann ich euch auch kurz sagen, dass "Victoria", der One-Take-Film, der kürzlich den deutschen Filmpreis gewonnen hat, ein genialer Film ist. Es dauert ein bisschen, bis der Film in Fahrt kommt und anfangs hat mich diese schnittlose Kamera, die immer einmal um die Figuren, die sie verfolgt, herumfahren muss, um deren Gesicht zeigen zu können, noch ein bisserl genervt, ähnlich wie das Durcheinandergerede der Jugendlichen und das etwas sinnfreie Geplänkel. (Außerdem musste ich feststellen, dass Victoria wesentlich unbefangener ist als ich: Nie, nie, niemals würde ich nachts um vier alleine mit vier völlig fremden Männern durch die Straßen ziehen.) Aber dann saugt dich das Geschehen völlig auf und lässt dich nicht mehr los. Es geht, kurz gesagt, um eine junge Spanierin, die im Zuge einer akuten Existenzkrise in Berlin gelandet ist, um hier ein bisschen zu jobben, und nach einem Diskobesuch vier Jungs kennen lernt, mit denen sie nur wenig später einen Banküberfall verübt und sich von der Polizei um die Häuser jagen lässt. Dazwischen gibt es ein schillerndes Kaleidoskop an Emotionen, berührend, atemberaubend und unglaublich dicht. Die Schauspieler haben wohl den Großteil der Dialoge wild drauflos improvisiert und wie im richtigen Leben reden die Leute manchmal gnadenlos durcheinander, aber dadurch entsteht eine Authentizität, die es im Kino schon lange nicht mehr gab. Ich finde es immer noch unvorstellbar, dass die tatsächlich 140 Minuten in nur einem Take gedreht haben, aber es gibt im ganzen Film tatsächlich nicht einen Schnitt. (Sie haben's wohl drei Monate lang geprobt, die Handlung selbst dann dreimal hintereinander gefilmt und die letzte Version genommen.) Ich kann euch den Film nur wärmstens empfehlen!

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.06.2015, 11:06                                  +/-

Bringt einem denn als Zuschauer das Schnittlose irgendwas? Oder ist das mehr so ein Wettbewerb für die Filmemacher? Zu schauen, was geht?


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GuyIncognito



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BeitragVerfasst am: 25.06.2015, 12:22                                  +/-

Ich glaube, es bringt nicht viel - außer dass es eben ein anderer filmischer Stil ist, der durch schnelle Schnitte nicht hektisch sein kann und dadurch anders wirkt.

Bei Gravity z.B. braucht man ja eine ganze Weile um überhaupt zu realisieren, dass es anfangs keine Schnitt gibt.


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 25.06.2015, 22:05                                  +/-

Rein optisch ist es zunächst irritierend, aber ich denke trotzdem, dass die Qualität des Films auch auf dem One-Take-Prinzip beruht. Erstens findet der Film dadurch absolut in Echtzeit statt. Es gibt keine Zeitsprünge, Raffungen, keine Reduzierung auf das Wesentliche. Redundante Gesprächsfetzen sind eben redundante Gesprächsfetzen, aber die tragen erstaunlicherweise genauso zur Faszination des Filmes bei wie die fokussierten, handlungsreichen Passagen. Zweitens glaube ich, dass diese Schnittversion die Schauspieler beflügelt hat. Sie mussten in jeder Sekunde absolut präsent sein, die Dialoge und die Details der Szenen aber dennoch weitgehend improvisieren, dadurch entsteht eine große Unmittelbarkeit im Geschehen. Und drittens verhindert diese Schnitttechnik, dass der Film sich in der Perfektion des modernen Kinos verliert. Ich habe mich den Figuren über weite Strecken erstaunlich nahe gefühlt. Nein, ich denke nicht, dass es nur eine stilistische Angeberei ist. In einem Interview mit dem Regisseur habe ich gelesen, dass es ihm auch darum ging, die Atmosphäre eines solchen Banküberfalls, das Alles-oder-Nichts, das in solch einer Situation liegt, und die damit verbundene Anspannung, Nervosität und Aufregung durch die One-Take-Technik zu transportieren. Ich finde, das ist ihm ganz ausgezeichnet gelungen.

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 26.06.2015, 23:37                                  +/-

Bin schon sehr gespannt. Smilie

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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 27.06.2015, 23:23                                  +/-

Ich habe ihn gerade gesehen und kann voll zustimmen: Das ist großes Kino. Das Schnittlose hat mich nur die ersten 2-3 Minuten etwas irritiert, weil man darauf konditioniert ist, an bestimmten Stellen Schnitte zu erwarten. Aber das hat sich schnell gegeben. Ich finde, diese Art der Darstellung sorgt, zumindest so wie sie hier eingesetzt ist, für eine zusätzliche Immersion. Es fehlt einfach eine Lage der künsterischen Gestaltung und verringert die Distanz zu den Charakteren und der Handlung.

Ich fand auch, dass sich der Anfang etwas zieht, das war alles noch nett und harmlos und von da aus hätte aus dem Film auch noch eine RomCom oder so werden können. Zu dem Zeitpunkt habe ich auch noch mehr über die Technik des Films reflektiert. Das hatte dann sehr bald ein Ende, sobald die Geschichte an Fahrt aufnimmt wird man wirklich total eingesaugt.

Die Story ist sicherlich ziemlich konstruiert, aber trotzdem fürchterlich spannend und die Darsteller durch die Bank wirklich großartig. Und zumindest bis morgen früh bin ich schwer verliebt in Laia Costa.

Auf jeden Fall ein außergewöhnlicher Film. Yes


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 29.06.2015, 21:02                                  +/-

Nichtraucher
Mir war auch nicht klar, wie auto-lastig das Ganze ist. Ist das in den alten Filmen auch so? Kommen die da auch nie irgendwo an?

Meinem Empfinden nach ist diese Filmreihe regelrecht berühmt für ihre Auto-Verfolgungsszenen. ugly

Zumindest Teil 2 besteht auf jeden Fall größtenteils aus sowas. Bis geschätzt zur Hälfte gibt es eine Belagerung – viele verrückte Fahrzeuge rasen um eine Festung herum grins – und in der zweiten Hälfte brechen die Belagerten aus und es beginnt eine lange Verfolgungsjagd durch die endlose Wüste, genau wie jetzt in FURY ROAD nur mit weniger Produktionsmitteln. hähö Da kopiert sich der neue Teil der Reihe auch selbst, ist nämlich die selbe Kombo aus großem Tanker-Fahrzeug und vielen kleineren Verfolgern.

Und im Gegensatz zu Celeb und Stanil jetzt habe ich nie behauptet es gäbe da neben der allerfeinsten Action sowas wie Handlung. Gewalt ist keine Lösung Und Guy wohl auch nicht. zwinkern


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 07.07.2015, 22:29                                  +/-

Was, noch keiner in den Minions gewesen? Ich muss da jetzt mal rein, diese Woche noch. Das ist ja wohl das must see des Sommers.

Und was die Spoiler verraten: es ist ein heißer Tipp für unsere London-Fangirl-Fraktion hier Yes Vääry british.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 07.07.2015, 23:45                                  +/-

Man kann da schon reingehen.
Der Film ist wie der Name der weiblichen Hauptfigur: Scarlett OVERKILL.



Die "Logik" des Films folgt ganz dem, was einem sündhaft teurem Animationsfilm halt so alles möglich ist.
Atemholen gibt es keines, alles folgt ganz dem Prinzip Absurder - Schwärzer - Größer - Schneller.
Ich habs auf Deutsch gesehen und Carolin Kebekus macht als Synchro-Ersatz für Sandra Bullock einen verdemmt guten Job. Leider ist die Figur der weiblichen Super-Villaineuse schlecht geschrieben, man bekommt nie ein Gefühl dafür, wofür sie steht und was sie will und warum, und da aber das bisschen Dramaturgie des Filmes dranhängt, wär das schon ganz schön gewesen.
Die Minions als Hauptfiguren eines Films funktionieren tatsächlich ziemlich gut und sind definitiv der Hauptgrund, sich den Film anzuschauen: Kevin, Stuart und Bob machen super Spaß und bei ihnen sitzen alle Gags (die teils im Sekundentakt kommen). Ist also nicht so wie bei Figurenm wie Stan & Ollie, die nur Katalysatoren für die "richtigen Hauptfiguren" in ihren Filmen spielten, sondern sie sind wirkloch Handlungsträger, das ist schon sehr gut gemacht. Optisch ist der Film atemberaubend, was da an Arbeit und Handwerk drinsteckt, ist wieder mal unglaublich. Für die London-Fraktion ist es in der Tat der Film des Jahres; was es da an London-, Briten- und Queen-Gags drin gibt, das geht auf keine Kuhhaut. Und teilweise richtig schön schwarz.
Bei vielen Minion-Szenen konnte ich lachen, bei vielem anderen saß ich manchmal schmunzelnd drin. Am Schluss implodiert der Film in sich selber; wie gesagt: Handlung ist komplett wurscht, der Film ist eine Apotheose des Animiert-Möglichen, und genau das wird in den letzten 20 Minuten dann nochmal oben drauf gepackt.
Ein bisschen schade ist, dass man die gesamten ersten 15 Minuten schon kennt, weil der lange Trailer mit der Geschichte der Minions genau dieser Anfang ist (nur leicht gekürzt).
Ich würde jetzt nicht unbedingt "Reingehen!" schreien; kann man machen und man hat auch seinen Spaß. Aber umgehauen hat er mich nicht. Mir war das too much, vielleicht werd ich aber auch langsam alt. Ich würde aber auch keine Kinder ums Verrecken reinschicken, das ist in der Taktung schon ne Überforderung für die zu Kleinen, das ist eher was für die Nach-MTV-Hibbel-Generation, wo jede Sekunde was quietschen, explodieren und rummsen muss.
Kann man auf jeden Fall auf Deutsch angucken (hatte ich heute keine andere Wahl).
Der Film hat den erfolgreichsten Start eines Animationsfilms ever in verschiedenen Ländern gehabt (u.a. auch bei uns), das ist sicher den Minions als Zugpferden geschuldet, aber besser als "Desicable Me 2" (mein Darling der Reihe) ist er nun wirklich nicht. Nur irrer.

Ich bin aber auch nicht der ideale Komödiengänger.
Tipp daher (erst recht):
SPY.



Sehr sehr sehr geil. Würde ich jederzeit wieder reingehen. Heftigste Empfehlung. Ich habe sehr viel gelacht und das passiert mir bei Komödien selten. An dem Film stimmt einfach alles. Die irgendwas über 90 % bei Rotten Tomatoes sind absolut korrekt. Schreib ich vielleicht später was dazu.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 08.07.2015, 00:00                                  +/-

Dich werd ich nie verstehen. Wie kann man Despicable 2 besser finden als Teil1?

Und dieser Spionfilm? Rein nach dem Plakat würde ich den mir niemals anschauen. Erinnert zu sehr an "Schmeißt die Mama aus dem Zug" oder sowas. War mir bis gerade eben auch ganz sicher, dass das in der Mitte Danny DeVito in Frauenkleidern ist. Ich mein, da steht doch schon "strunzendumme Verwechslungskomödie für Junggesellenabschiede nach dem 13. Bier" drüber??

Aber 10 Punkte für Thor II.

Da kommen wir einfach nie zusammen.


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Zuletzt bearbeitet von Nichtraucher am 08.07.2015, 00:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Warg



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BeitragVerfasst am: 08.07.2015, 00:00                                  +/-

Bei Spy schreckt mich Melissa McCarthy extrem ab, ich hab noch keinen guten Film mit ihr gesehen. Das einzige Mal wo ich bei ihr gelacht habe, war ihre Chris Farley Imitation bei der Saturday Night Live Jubiläumsausgabe. Jason Statham und Jude Law hingegen würde ich mir schon angucken wollen. Dilemma!


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 08.07.2015, 00:01                                  +/-

Du redest hier viel zu viel über Filme, die Du nicht gesehen hast. Das ist ein ganz generelles Fail.

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