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Star Wars - A new Thread
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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 19:36                                  +/-

Nimm den Pupssaal. Das Bild kann durch das Fehlen der 3D-bedingten Unschärfe nur besser sein. Das mit dem guten Soundsystem ist allerdings wahr.

@Arianrhod:
Zwischen dem komplexen Psychogramm einerseits und dem archetypischen Ideal andererseits liegt doch ein riesengroßer Graubereich, den man erzählerisch füllen kann? Mir will nicht recht einleuchten wieso das in Star Wars nicht gehen soll, zumal das mit den reinen Archetypen auch bisher schon nicht stimmte. Vader und Leia sind ja gute Beispiele dafür. Also, die reine Lehre, die Du erwartest, bot Star Wars in meinen Augen nie. zwinkern

Und was die Seichtheit angeht... ja gut, ist halt kein "Woody Allen"-Film. Ich fand sowohl das Ausmaß wie auch die Art der Charakterisierung gelungen für das Umfeld eines "Star Wars"-Films, der irgendwas zwischen Heldenepos und Heftchenroman-Abenteuergeschichte sein will.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 19:46                                  +/-

Zurück zu Kylo: Bin – überraschenderweise – ganz bei Arianrhod. hähö

Für mich hat an diesem Charakter nichts funktioniert. Seine coolen Features hatte man in früheren Star-Wars-Filmen bei Darth Vader, Darth Maul und Darth Sidious schon ähnlich oder cooler gesehen. Und den Rest will man eigentlich gar nicht wissen. hähö Seine … äh … „internen Konflikte“ waren meiner Meinung nach so lächerlich und uninteressant inszeniert, dass man locker drauf verzichten kann.

Für mich fängt es an mit seiner Kernmotivation: „what makes him tick“. Ich rave es nich. Ich sehe zwei große Probleme:

(1) Kylo hat das entscheidende Markenzeichen seines Vorbilds Darth Vader nicht geschnallt: dass er am Ende seine Fehler und Missetaten eingesehen und der dunklen Seite der Macht den Rücken gekehrt hat! Das lässt seinen Pseudo-Hamlet-Monolog schon einmal direkt in einem ungünstigen Licht erscheinen. Der hat ja gar nix gerafft.

(2) Wer will denn bitte BÖSE sein? Ernsthaft jetzt. Nicht einmal die Nazis wollten böse sein.

Die Nazis dachten sie würden was Gutes tun! Sie waren sich darüber im Klaren, dass ihre Mittel rücksichtslos, abscheulich und unmenschlich waren, aber sie taten das alles ja nur, um eine bessere und schönere Welt aufzubauen und „das Überleben“ ihrer „Rasse“ zu sichern. Sie wollten nicht böse sein, aber sie waren bereit Böses zu tun, um das aus ihrer Sicht gute und über alles erhabene Endziel zu erreichen.

Bei Kylo fehlte mir dieses Ziel! Er sagt „ich will böse sein“, aber warum will er das eigentlich? Natürlich wird mit dem „First Order“ schemenhaft ein Endziel ausgegeben: „Ordnung“. Dahinter kann man zu Recht Universalherrschaft verstehen. Aber das ist alles so krude und oberflächlich dargestellt. Vielleicht auch deshalb, weil es im Film zu keinem Zeitpunkt geschafft wurde, ein glaubhaftes Gegenbild zum „First Order“ zu zeichnen. Einen Kontrast, vor dem der „First Order“ mitsamt seinen Protagonisten und Handlungen verständlich wird.

Was gilt es denn vor dem „First Order“ zu beschützen? Wir sehen einen heruntergekommenen Wüstenplaneten, auf dem die Menschen elendiglich herumkrebsen und Müll sammeln müssen, um zu überleben. Und DAS soll vor dem „First Order“ gerettet werden? Die könnten doch kaum was verlieren, wenn sie eine ordentliche Verwaltung bekämen.

Okay, der Wüstenplanet Jakku ist also vielleicht nicht das Ding von Wert, das gerettet werden muss. Aber vielleicht die „Neue Republik“? Leider wird die gerade einmal drei Sekunden lang gezeigt, als sie gesprengt wird. Wir erfahren keinen einzigen Grund, weshalb uns das bekümmern sollte. Wir hatten keinerlei Gelegenheit, eine emotionale Beziehung zu dieser „Neuen Republik“ aufzubauen. Das einzige, was wir damit verbinden, sind die Mythen und Geschichten aus früheren Star-Wars-Filmen (auch hier lebt der neue Film wieder einmal nur wie ein Parasit von der Originaltrilogie und – noch viel stärker – von den Prequels, in denen wenigstens mal die „Alte Republik“ gezeigt wurde).

Statt um die „Neue Republik“ zu trauern und uns zu grämen, gibt es fast eher Anlass zu denken, dass es denen ganz recht geschah. Denn sie waren nicht nur zu blöd zu bemerken, dass ihre Todfeinde den ultimativen Super-Todesstern bauen konnten. Sie haben nicht einmal diejenigen ordentlich unterstützt, die bereit waren, diesen Space Nazis die Stirn zu bieten: die Resistance. Also fott damit, die „Neue Republik“ braucht kein Mensch.

Ich überzeichne das jetzt natürlich brutal, um meinen Punkt zu unterstreichen. Der Charakter Kylo Ren findet in einem Vakuum statt. Man weiß nicht so richtig, wofür er kämpft und für wen er kämpft und gegen wen. Wir wissen nur, dass er „böse“ sein will. Das ist echt schwach und auf dem Niveau von 6-jährigen Zuschauern.

Von diesen Problemen abgesehen ist Kylo aber in meinen Augen auch einfach unglaublich ungeschickt inszeniert worden. Er startet als der Uber-Sith, der Fähigkeiten hat, die das in sechs vorherigen Star-Wars-Filmen gesehene übertrumpfen: weder Plasma-Schüsse in der Luft anhalten und währenddessen ein Schwätzchen halten, noch Gedankenlesen, waren bisher im Repertoire der Sith. Vader musste einen Folter-Droiden einsetzen, um etwas von Leia zu erfahren, aber Kylo kann natürlich gleich Gedanken lesen. Und ab diesem Zeitpunkt wird Kylo von Minute zu Minute schwächer und schimmliger, bis er am Ende von einem Hausmeister und einer Müllsammlerin besiegt wird, die erstmals Lichtschwerter in ihren Händen tragen hähö Wie bei einem schwächlichen Püpschen entweicht Kylo die Luft.

Gepostet am 17.01.2016, 18:57:

Und ich muss noch etwas hinzufügen: Zufälligerweise ist vor kurzer Zeit auf Netflix „Star Wars: The Clone Wars“ aufgetaucht. Ich hab das früher nie geguckt, aber jetzt hab ich das einfach mal genutzt und mir die ersten sieben oder acht Folgen angeschaut. Es ist beeindruckend, dass die es bei einer solchen Lückenfüller-Serie geschafft haben, in jeder verdammten Folge eine originellere, interessantere und konsistentere Geschichte zu erzählen als Disney/Jar Jar Abrams mit dem neuen Star-Wars-Film.

So, und jetzt ziehe ich mich wieder zurück in meine Wuthöhle zwinkern


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Warg



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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 20:38                                  +/-

@Ludy: wenn du ne alte 3D-Brille mitnimmst, dann check, dass es die richtige Polarisierung hat, wenn nicht: verkehrt herum aufsetzen!


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Ludy
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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 20:40                                  +/-

Danke für die tips! Ich bin schon ein bisschen gespannt!


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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 21:12                                  +/-

Die Clone Wars Serie wird noch besser. Moralisch, politisch, ethisch.
Allerdings ist es eine Serie. Die die Zeit zwischen Ereignissen erzählt, die uns bekannt sind. Serien haben immer viel Zeit.


Ach, es wird ja auch eine Filmserie weiter erzählt.

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 21:28                                  +/-

Thanil
(1) Kylo hat das entscheidende Markenzeichen seines Vorbilds Darth Vader nicht geschnallt: dass er am Ende seine Fehler und Missetaten eingesehen und der dunklen Seite der Macht den Rücken gekehrt hat! Das lässt seinen Pseudo-Hamlet-Monolog schon einmal direkt in einem ungünstigen Licht erscheinen. Der hat ja gar nix gerafft.

Ich verstehe die Klagen über fehlende Hintergründe zu Kylos Vader-Verehrung vollauf, auch wenn es mich vorerst nicht sonderlich stört. Dennoch halte ich Deine Interpretation für falsch.
Von Anakin Skywalker, seinem inneren Konflikt und seiner Bekehrung, seinem "Markenzeichen" (nicht Vaders) kann er nur durch Erzählungen von Leuten wissen, die er jetzt haßt und verachtet. Was für ihn nix anderes bedeutet, als daß Vader vom Feind verführt oder verraten wurde und deswegen gescheitert ist. Weswegen er jetzt zu Ende bringen muss, was dieser begonnen hat.

Thanil
(2) Wer will denn bitte BÖSE sein? Ernsthaft jetzt. Nicht einmal die Nazis wollten böse sein.

Die Nazis dachten sie würden was Gutes tun! Sie waren sich darüber im Klaren, dass ihre Mittel rücksichtslos, abscheulich und unmenschlich waren, aber sie taten das alles ja nur, um eine bessere und schönere Welt aufzubauen und „das Überleben“ ihrer „Rasse“ zu sichern. Sie wollten nicht böse sein, aber sie waren bereit Böses zu tun, um das aus ihrer Sicht gute und über alles erhabene Endziel zu erreichen.

Ich glaube, Du nimmst das etwas zu wörtlich. Natürlich will das Imperium, will die Neue Ordnung und nicht zuletzt Kylo Ren das auch. "Böse sein" ist für ihn nur ein Mittel zum Zweck, um eins zu werden mit der dunklen Seite. Sei es um mächtiger zu werden (oder das, was er dafür hält), sei es um sein Gewissen zu beruhigen, den kleinen Nie-zufrieden-Mann. Smilie

Thanil
Von diesen Problemen abgesehen ist Kylo aber in meinen Augen auch einfach unglaublich ungeschickt inszeniert worden. Er startet als der Uber-Sith, der Fähigkeiten hat, die das in sechs vorherigen Star-Wars-Filmen gesehene übertrumpfen: weder Plasma-Schüsse in der Luft anhalten und währenddessen ein Schwätzchen halten, noch Gedankenlesen, waren bisher im Repertoire der Sith. Vader musste einen Folter-Droiden einsetzen, um etwas von Leia zu erfahren, aber Kylo kann natürlich gleich Gedanken lesen. Und ab diesem Zeitpunkt wird Kylo von Minute zu Minute schwächer und schimmliger, bis er am Ende von einem Hausmeister und einer Müllsammlerin besiegt wird, die erstmals Lichtschwerter in ihren Händen tragen hähö Wie bei einem schwächlichen Püpschen entweicht Kylo die Luft.

Das sind immer die Szenen, die sich in der Realität deutlich anders darstellen als Du sie darstellst. hähö
Er hat nen Bauchschuss, erledigt Finn ohne größere Mühe und selbst Rey weicht bis zum Ende eigentlich nur vor ihm zurück.

Thanil
Und ich muss noch etwas hinzufügen: Zufälligerweise ist vor kurzer Zeit auf Netflix „Star Wars: The Clone Wars“ aufgetaucht. Ich hab das früher nie geguckt, aber jetzt hab ich das einfach mal genutzt und mir die ersten sieben oder acht Folgen angeschaut. Es ist beeindruckend, dass die es bei einer solchen Lückenfüller-Serie geschafft haben, in jeder verdammten Folge eine originellere, interessantere und konsistentere Geschichte zu erzählen als Disney/Jar Jar Abrams mit dem neuen Star-Wars-Film.

Hab ich auch mal gemacht und hätte dabei fast gekotzt. Vor allem diese comicartigen Sith a la Darth Maul samt ihrer Hörner und Tätowierungen gehören auf den Müllhaufen der Geschichte.

Thanil
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Scheint grandios zu funktionieren. Gewalt ist keine Lösung

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 21:49                                  +/-

Helcaraxe
Thanil
(1) Kylo hat das entscheidende Markenzeichen seines Vorbilds Darth Vader nicht geschnallt: dass er am Ende seine Fehler und Missetaten eingesehen und der dunklen Seite der Macht den Rücken gekehrt hat! Das lässt seinen Pseudo-Hamlet-Monolog schon einmal direkt in einem ungünstigen Licht erscheinen. Der hat ja gar nix gerafft.

Ich verstehe die Klagen über fehlende Hintergründe zu Kylos Vader-Verehrung vollauf, auch wenn es mich vorerst nicht sonderlich stört. Dennoch halte ich Deine Interpretation für falsch.
Von Anakin Skywalker, seinem inneren Konflikt und seiner Bekehrung, seinem "Markenzeichen" (nicht Vaders) kann er nur durch Erzählungen von Leuten wissen, die er jetzt haßt und verachtet. Was für ihn nix anderes bedeutet, als daß Vader vom Feind verführt oder verraten wurde und deswegen gescheitert ist. Weswegen er jetzt zu Ende bringen muss, was dieser begonnen hat.


Schön für dich, dass bei dir das Kopfkino so gut funktioniert. Leider wird das im Film kaum gestreift, geschweige denn ERZÄHLT und GEZEIGT.

Helcaraxe
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(2) Wer will denn bitte BÖSE sein? Ernsthaft jetzt. Nicht einmal die Nazis wollten böse sein.

Die Nazis dachten sie würden was Gutes tun!

Ich glaube, Du nimmst das etwas zu wörtlich. Natürlich will das Imperium, will die Neue Ordnung und nicht zuletzt Kylo Ren das auch. "Böse sein" ist für ihn nur ein Mittel zum Zweck, um eins zu werden mit der dunklen Seite. Sei es um mächtiger zu werden (oder das, was er dafür hält), sei es um sein Gewissen zu beruhigen, den kleinen Nie-zufrieden-Mann. Smilie


Das hab ich verstanden und ja auch schon geschrieben. Meine eigentliche Kritik ist, dass es im Film völlig unzureichend, platt und oberflächlich erzählt und gezeigt wird.

Helcaraxe
Thanil
Von diesen Problemen abgesehen ist Kylo aber in meinen Augen auch einfach unglaublich ungeschickt inszeniert worden. Er startet als der Uber-Sith, der Fähigkeiten hat, die das in sechs vorherigen Star-Wars-Filmen gesehene übertrumpfen: weder Plasma-Schüsse in der Luft anhalten und währenddessen ein Schwätzchen halten, noch Gedankenlesen, waren bisher im Repertoire der Sith. Vader musste einen Folter-Droiden einsetzen, um etwas von Leia zu erfahren, aber Kylo kann natürlich gleich Gedanken lesen. Und ab diesem Zeitpunkt wird Kylo von Minute zu Minute schwächer und schimmliger, bis er am Ende von einem Hausmeister und einer Müllsammlerin besiegt wird, die erstmals Lichtschwerter in ihren Händen tragen hähö Wie bei einem schwächlichen Püpschen entweicht Kylo die Luft.

Das sind immer die Szenen, die sich in der Realität deutlich anders darstellen als Du sie darstellst. hähö
Er hat nen Bauchschuss, erledigt Finn ohne größere Mühe und selbst Rey weicht bis zum Ende eigentlich nur vor ihm zurück.


Das hab ich inzwischen bei reddit, imdb und Co. oft genug gelesen, es wird aber einfach nicht überzeugender. Ja, er wurde angeschossen und so weiter. Aber der Eindruck bleibt, dass er am Ende den „einfachsten“ Gegnern nicht gewachsen ist. Kurz vorher kann er Rey noch komplett „einfrieren“ lassen, am Ende kann er einfach gar nix mehr.

Kylo Ren ist – genau wie die anderen Charaktere – in jeder Szene genau so stark, wie er gerade sein muss oder sein darf. Da gibt es keinerlei Konsistenz. Sloppy storytelling halt. Jar Jar Abrams zeigt in der einen Szene etwas, was ihm in der nächsten schon wieder völlig gleich ist und keine Rolle mehr spielt. Der Film hat kein Gedächtnis und bleibt deshalb im Kern stets unglaubwürdig.

Gepostet am 17.01.2016, 20:57:

Wichtel
Die Clone Wars Serie wird noch besser. Moralisch, politisch, ethisch.
Allerdings ist es eine Serie. Die die Zeit zwischen Ereignissen erzählt, die uns bekannt sind. Serien haben immer viel Zeit.


Ach, es wird ja auch eine Filmserie weiter erzählt.


Nice. Dann freue ich mich schon auf die weiteren Folgen. Es sind ja 6 Staffeln mit weit über 100 Folgen Smilie


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Wichtel



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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 22:02                                  +/-

Kennst Du schon Asajj Ventress?

Anfangs war ich auch nicht angetan von Clone Wars, aber mittlerweile nutze ich jede sich bietende Möglichkeit, sie im Fernsehen anzusehen. Ich dachte auch schon darüber nach, sie zu kaufen.
Natürlich sind nicht alle Folgen gut.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 22:17                                  +/-

Stimmt. Direkt die erste Folge mit Yoda auf Spezialmission war direkt eine der schwächsten, fand ich. Danach gab es aber mehrere Story-Arcs, die über zwei bis drei Folgen gingen, die ich ziemlich gelungen fand.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 22:19                                  +/-

Wie kann man sich den totalen Müll nur anschauen?? Alles was die Prequels so furchtbar gemacht hat, wurde hier auch noch lang und breit ausgewalzt. Kann ich nicht ertragen, das Zeug.


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 22:30                                  +/-

Dieses weinerliche "Ich weiß, was ich tun muss, ich weiß nur nicht, ob ich die Kraft dazu habe" ist ja auch viel zu dicke Butter aufs Brot. Das haben sie ja nur erfunden, um das Publikum in die Irre zu führen, damit die jetzt denken "Na, vielleicht schafft er's ja doch, seinen Sohn wieder ins Boot zu holen!" und es nicht gleich zu offensichtlich wird, dass hier das letzte Stündlein von Han Solo geschlagen hat. Aber das war so dermaßen überzogen und gewollt, so eine Art Fettdruck und dreimal dick unterstrichen, das hat einfach nichts mit intelligentem Geschichtenerzählen zu tun.

@Helcaraxe: Natürlich gibt es zwischem komplexem Psychogramm und archetypischem Ideal noch eine Menge Graustufen. Gerade die drei alten Teile haben die ja auch ziemlich gut hinbekommen: Luke, der anfangs törichte Parzival, der im Laufe der Trilogie zusehends das Wesen des Leidens begreift und daran reift, Anakin, der gefallene Engel, der am Ende Erlösung erfährt, und Leia - hallo? - die ist ja wohl der Prototyp eines Archetyps, Prinzessin und Amazone in einem! Smilie (Wobei ich jetzt nicht behaupten möchte, dass das Star-Wars-Universum sich durch eine besondere Tiefe und Vielschichtigkeit auszeichnet. Aber die Geschichte der ersten drei Teile war packend und durchaus klug aufgebaut. Das ist einfach etwas, das dem neuen Teil fehlt; das sehe ich genauso wie Thanil.)

Ich hab ihn übrigens in 2D gesehen. War prima, allerdings habe ich keinen Vergleich. Ich bin aber generell nicht so eine 3D-Fanatikerin.

Edit:
Das mit dem "Wer will böse sein?" fand ich schon auch extrem irritierend. Dass ein Bösewicht quasi der Versuchung widerstehen muss, gut zu sein, ist schon ziemlich verquer gedacht. Gerade weil die dunkle Seite "schneller, leichter, verführerischer" ist, erschien mir der Weg hinüber bislang immer eher wie ein Spaziergang. Man muss nur einfach jeder Versuchung nachgeben, und schwupps! - schon ist man auf der dunklen Seite. Die Drehbuchautoren kamen sich dabei wahrscheinlich fürchterlich originell vor, das jetzt mal umzudrehen. Aber für mich funktioniert das einfach nicht. (Und ich muss gestehen, ich musste auch ziemlich lachen, als hinter der Maske das Bubi-Gesicht zum Vorschein kam.)



Zuletzt bearbeitet von Arianrhod am 17.01.2016, 22:47, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 22:33                                  +/-

Nichtraucher
Wie kann man sich den totalen Müll nur anschauen?? Alles was die Prequels so furchtbar gemacht hat, wurde hier auch noch lang und breit ausgewalzt. Kann ich nicht ertragen, das Zeug.


Du hast die Serie geguckt?


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 23:09                                  +/-

Versucht. Aus purer Langeweile.

Gepostet am 17.01.2016, 22:10:

Arianrhod
ich musste auch ziemlich lachen, als hinter der Maske das Bubi-Gesicht zum Vorschein kam.)

Der Mann ist Anfang 30 Yes


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 23:13                                  +/-

Also was für mich die Prequels furchtbar gemacht hat war grob über den Daumen gepeilt: doofe Stories (Menace, Attack; Sith ging eigentlich), unglaubwürdige Wandlung Anakins zu Vader, fürchterliche Love Story Anakin & Padme, zu viel CGI-Gewusel, schlechte Dialoge.

Davon hab ich in den ersten 7 oder 8 Episoden der Clone-Wars-Serie wenig oder nix gesehen. Vielleicht haben dich ganz andere Sachen gestört.

Gepostet am 17.01.2016, 22:18:

Nichtraucher
Arianrhod
ich musste auch ziemlich lachen, als hinter der Maske das Bubi-Gesicht zum Vorschein kam.)

Der Mann ist Anfang 30 Yes


Trotzdem ein Milchzahngesicht.


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Ludy
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BeitragVerfasst am: 17.01.2016, 23:44                                  +/-

Ein klassisches Ohrfeigengesicht.


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Ludy
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BeitragVerfasst am: 18.01.2016, 00:30                                  +/-

Also, mir hat der Film sehr gut gefallen. Perfekt fand ich ihn nicht, aber er übertraf schon meine Erwartungen.
Gut, ich bin auch traumatisiert vom Star Trek Reboot, meine Erwartungen waren echt niedrig.

Irritiert hat mich, wie schon ausführlich diskutiert, die Motivation des Bösewichts. Aber viel mehr noch, warum der Ober- Bösewicht sich neben dem einen Backpfeifengesicht als obersten General auch so einen halbstarken Goebbels-Imitator dahin stellt. Da hätte ich jemand älteren bzw reiferen erwartet.

Und was mich auch ein bisschen rausgebracht hat war, dass Leias Alter anscheinend so ein großes Thema war. Da habe ich immer dran gedacht, wenn sie im Bild war. Sie ist immer noch wunderschön, eben altersentsprechend anders als früher.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 18.01.2016, 12:21                                  +/-

Arianrhod
Nein. Ich fand den ersten Hobbit-Teil derart mies, dass ich mir die beiden restlichen Teile gespart habe.


Ha, genau wie ich Smilie

Gepostet am 18.01.2016, 11:25:

Ludy

Und was mich auch ein bisschen rausgebracht hat war, dass Leias Alter anscheinend so ein großes Thema war. Da habe ich immer dran gedacht, wenn sie im Bild war. Sie ist immer noch wunderschön, eben altersentsprechend anders als früher.


Eben. Carrie Fisher sah vor 10 Jahren schon mal deutlich älter und schlechter aus Yes


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Gimli



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BeitragVerfasst am: 18.01.2016, 12:59                                  +/-

Thanil
Und ich muss noch etwas hinzufügen: Zufälligerweise ist vor kurzer Zeit auf Netflix „Star Wars: The Clone Wars“ aufgetaucht. Ich hab das früher nie geguckt, aber jetzt hab ich das einfach mal genutzt und mir die ersten sieben oder acht Folgen angeschaut. Es ist beeindruckend, dass die es bei einer solchen Lückenfüller-Serie geschafft haben, in jeder verdammten Folge eine originellere, interessantere und konsistentere Geschichte zu erzählen als Disney/Jar Jar Abrams mit dem neuen Star-Wars-Film.

Das habe ich früher ein bisschen geschaut und jetzt, Netflix sei Dank, auch mal wieder angefangen. Habe auch Spaß damit, sehr kurzweilig, wenn auch teilweise grottig animiert. Nach ein paar Folgen packte mich ebenfalls der Drang dazu was zu schreiben. Nur halt was völlig anderes. hähö

Die Serie ist dum. grins Das ist Military Sci-Fi auf plattestem Niveau zugeschnitten auf Kinder. Meine Gedanken dazu gingen eher in die Richtung von "Da wurde also vieles, was an den Prequels kacke war, in Serien-Form gegossen und noch verstärkt". In gewisser Weise könnte ich jetzt Thanils Postings der letzten Wochen ausschlachten, und daraus eine Kritik an der Serie zusammenzimmern. ugly Die Bösewichte sind komplett unmotiviert. Die "Battle"droids sind der Witz des Universums, komplett nutzlos und immer für einen Kalauer gut, und sogar ihre größeren, stärkeren Cousins sind nahezu keine Bedrohung. Annakin, Obi Wan, und die Klone sind dagegen die geilsten Stecher, in allen Punkten dem Gegner jederzeit überlegen. Und wenn sie mal gefangen genommen werden, dann war das nur Teil ihres eigenen Plans. Hat was von Karl May. Wie oft hat man General Grievous jetzt schon in sein kleines Raumschiff hüpfen sehen, um vor den Helden zu flüchten? Warum hat die Republik den Krieg eigentlich noch nicht gewonnen? Ui, toll, die Seperatisten haben also eine total große Superwaffe gebaut, gegen die nichts hilft! Zum Glück kann der junge Held mit einem gewagten Flugmanöver doch noch die Schwachstelle treffen und die Superwaffe ausschalten. Ziemlich innovative Story … nicht. Gibt es eigentlich Entfernungen in diesem Universum? Jeder scheint jederzeit in wenigen Minuten dort zu sein, wo er gebraucht wird. ?????

Wie gesagt, ich habe viel Spaß damit.


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 18.01.2016, 13:17                                  +/-

Ich habe nichts von innovativen Stories geschrieben und die Serie auch nicht über den Klee gelobt. Ich habe nur festgestellt, dass sie es für die Serie geschafft haben, für jede Folge eine konsistente und neue Story zu schreiben – etwas, das beim 1000 Mal teureren „The Force Awakens“ laut den vielen Internet-Fanboys offenbar unmöglich und der letzte Schritt in den Abgrund gewesen wäre. zwinkern


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 18.01.2016, 13:28                                  +/-

Originell und interessant hast du geschrieben. Na gut, origineller und interessanter als TFA. Wenn man deine Meinung zu dem Film bedenkt, ist das in Relation gar nicht mal unbedingt eine sonderlich positive Aussage. hähö

Konsistente Story? Na ja, für das Niveau einer Kinderserie möglicherweise. Neue Story? Neu im Vergleich zu was? Zur Folge davor? Joa, sicherlich. Neu im Vergleich zu anderen Star-Wars-Geschichten oder Fiktion im Allgemeinen? Not so much. Gewalt ist keine Lösung


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 18.01.2016, 14:13                                  +/-

Das Filmchen dürfte vor allem Arianrhod und Stanil erfreuen:


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 18.01.2016, 14:39                                  +/-

Gimli
Originell und interessant hast du geschrieben. Na gut, origineller und interessanter als TFA. Wenn man deine Meinung zu dem Film bedenkt, ist das in Relation gar nicht mal unbedingt eine sonderlich positive Aussage. hähö

Konsistente Story? Na ja, für das Niveau einer Kinderserie möglicherweise.


Ich schrieb: „…in jeder verdammten Folge eine originellere, interessantere und konsistentere Geschichte zu erzählen als Disney/Jar Jar Abrams mit dem neuen Star-Wars-Film.“ Das ist schon noch ein wichtiger Unterschied zwinkern


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