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Star Wars - A new Thread
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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 18.12.2017, 21:08                                  +/-

Ich hab mir die Mühe gemacht, wirklich viele dieser Kritiken zu lesen, gerade der 1/2-star reviews auf Rotten Tomatoes, und auch diverse Youtube-Videos, etc. Ich tue hier nicht die Leute ab, die berechtigte Kritik am Film sinnvoll äußern. Ich tue die Leute ab, die auf der "OMG der schlechteste Film aller Zeiten, Disney has runied Star Wars" im Netz unterwegs sind.

Gepostet am 18.12.2017, 21:11:

Oder anders gesagt, ich halte den Film ja nichtmal selber für perfekt, es gibt Dinge zu kritisieren, aber in der Summer überwiegen mich klar die positiven Aspekte. Ich hab nur wenig Sympathie für Leute, die sich jetzt persönlich beleidigt fühlen, weil sie 2 Jahre lang davon überzeugt waren, dass Snoke in Wirklichkeit Darth Plageious ist und der Film sich für diese Frage halt nicht wirklich interessiert.


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 18.12.2017, 21:30                                  +/-

Diese Stoßrichtung von „Kritik“ ist in der Tat irrelevant. Oder anders gesagt: es handelt sich bei diesen Ansätzen gar nicht um Filmkritik im eigentlichen Sinne, sondern um reine Meinungsäußerungen, die Auskunft über persönliche Befindlichkeiten geben.

Das ist eh ein Problem: Als Kinogänger kann ich einen Kinobesuch genießen – ergo unterhalten gewesen sein – und gleichzeitig war der Film intersubjektiv betrachtet schlecht. Die meisten Kinogänger können das aber nicht differenzieren. „Ich war unterhalten“ ist ungleich „X ist ein guter Film“. (Umgekehrt ist es ebenfalls wahr.)

Beispielsweise fand ich viele Ideen, filmhandwerkliche Aspekte und einige Ansätze der zugrundeliegenden Philosophie von „Matrix Reloaded“ und „Matrix Revolutions“ sehr, sehr geil. Und im Kino war ich damals mit einigen Abstrichen durchaus unterhalten. Trotzdem sind das keine guten Filme, weil die Umsetzung unter dem Strich halt KAGGE ist.

Wenn ich Reviews lese – egal ob von professionellen Kritikern oder von Zuschauern – dann versuche ich das so gut es geht auseinander zu halten. Viele Reviews – leider auch die von professionellen Kritikern – haben keinerlei Substanz und bleiben total oberflächlich. Das kann man direkt knicken. Toll, wenn jemand einen schönen Abend hatte und bunte Bilder dabei eine Neben- bis Hauptrolle gespielt haben, ich gratuliere. Aber das sagt einfach nichts über den besprochenen Film aus. Es gibt aber genügend Kritiken, die einen Film (oder zumindest einige seiner wichtigsten Bestandteile) wirklich entschlüsseln. Hier spielen Kohärenz, Kausalität von Raum und Zeit, „Haltung“ eines Films etc. eine Rolle, und nicht reine Befindlichkeiten. Auch eine Einordnung in die Filmgeschichte oder doch zumindest in den direkten Kontext des Franchises. Habe heute eine Menge Kritiken von Zuschauern gelesen und von YouTubern gesehen, die das ganz gut hingekriegt haben.


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 18.12.2017, 21:36                                  +/-

Jo. Die Art von Kritiken hab ich auch gelesen, aber die waren dann zum größten Teil positiv. Ist vielleicht ne Filter-Bubble-Sache, aber bei dem Zeug, das ich gelesen und gesehen habe, war die Meinung zum Film schon mit dem Abstraktionslevel korreliert. Daher meine eher geringe Wertschätzung der negativen Kritiken. Wenn du da gutes Material hast, immer her damit.


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 00:32                                  +/-

Nur so als Illustration, warum ich meine Schwierigkeiten habe, Teile der Kritik an TLJ ernst zu nahmen: https://www.change.org/p/the-walt-disney-company...he-official-canon


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 12:17                                  +/-

What a bunch of cry-babies...

Aber eine fundierte Meinung zu diesem Thema werdet ihr leider erst in der nächsten Woche zu lesen bekommen, vorher schaff ich es nicht rein. Also Geduld, bald klärt sich alles!


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Warg



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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 12:37                                  +/-

An die, die ihn schon gesehen haben: 3D oder nicht 3D? Ist es total überwältigend oder kann man sich das auch ruhig schenken?


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 16:01                                  +/-

Ich hab nur 2D gesehen, bin kein Freund von 3D. Ich kann mir spontan nur eine handvoll Szenen vorstellen, die in 3D gut kommen. Wenn du also total auf sowas abfährst, ganz für die Katz wäre es nicht. Aber das ist jetzt nicht der Film, der für den 3D-Wow-Effekt gemacht ist.


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Bard
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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 18:38                                  +/-

Nichtraucher
What a bunch of cry-babies...

Aber eine fundierte Meinung zu diesem Thema werdet ihr leider erst in der nächsten Woche zu lesen bekommen, vorher schaff ich es nicht rein. Also Geduld, bald klärt sich alles!


Ich schaffs auch erst nächste Woche.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 19:13                                  +/-

Viele Reviews – leider auch die von professionellen Kritikern – haben keinerlei Substanz und bleiben total oberflächlich.


Ich finds geradezu schockierend, wie trivial da Leute über Film vor sich hinblubbern und das als professionelle "Kritik" verstanden haben wollen. Das bewegt sich zum größten Teil über das subjektive "MIr hats gfalln" des normalen Kinogängers nicht hinaus, ist nur etwas besser formuliert.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 19.12.2017, 22:36                                  +/-

Also mir hats gefallen. grins


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 20.12.2017, 09:39                                  +/-

Warg
An die, die ihn schon gesehen haben: 3D oder nicht 3D? Ist es total überwältigend oder kann man sich das auch ruhig schenken?


Also ich habe ihn in 3D gesehen und kann sagen:
es bringt nichts.
Also es ist mir während der Filmes nicht aufgefallen, dass es in 3D war. Man ist halt im Film drin und der ist halt so.

Positiv: es gab keine übertrieben effektheischerischen Szenen nur um das 3D in Szene zu setzen.

Ehrlich gesagt kann ich mich nur an ca 2 Szenen erinnern, wo es mal einen Unterschied gemacht hat: das war, als einem so ein ganzer Sternzerstörer in die Fresse springt. Das war schon sehr beeindruckend, aber natürlich mal wieder bei den Größenverhältnissen eigentlich Unsinn.


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 20.12.2017, 17:00                                  +/-

Falls es jemanden interessiert, ich fand es unterhaltsam und aufschlussreich:



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BeitragVerfasst am: 20.12.2017, 17:55                                  +/-

Jo, hab ich gesehen. Ist sicherlich qualitativ bessere Kritik als die Fanboy-Wutanfälle, aber so richtig nachvollziehen kann ich das alles nach wie vor nicht. Nicht, dass die Kritikpunkte jetzt irgendwie falsch sind. Aber vieles was da kritisiert wird ist nur dann ein Problem wenn man sich auf das, was der Film an Themen hat, nicht einlassen kann. Ich verlange natürlich nicht, dass alle Leute das zwanghaft tun. Wenn es nicht klickt, dann klickt es halt nicht. Aber der Film ist in vielen Dingen anders als die üblichen Erwartungen und wenn man sich darauf einlassen kann, dann funktioniert er sehr gut.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 21.12.2017, 13:38                                  +/-

Ach du meine Güte! Das ist ein ziemlicher Brocken zum Verdauen.

RLM Zitate:

JAY: "Tweet at us Rian Johnson, why is Yoda so goofy in this movie?"

MIKE: "HAVE YOU SEEN STAR WARS?!?1!"


"It's like someone shot John Lennon, Paul McCartney and George Harrison all in one night. That's how I feel. Mark David Chapman had a machine gun."




Ich frage mich ob Rian Johnson die RLM-Kritik anschauen wird. Das schwankte zwischen Meh und brutal runterputzen.

Zuschauerkommentare:

I'm glad misplaced humour was their first issue. Pretty much I can take some lore or character changes etc but the bad and constant misplaced humour was distracting. Some people I knew laughed but even they saw why (it being too cheesy in parts) it was a problem for me and others.

I wonder how JJ feels about this movie, seeing as Rian Johnson seems to have overridden all the puzzle box nonsense he’d set up in TFA, capping it all off with an authoritative Yoda speech about how everything the fans have been preoccupied about since TFA came out is absolutely not the point.

This film had issues but I was entertained. If nothing else it did spectacle well. It wasn't boring. But holy hell if Rian Johnson didn't put JJ Abrams in a nightmarish narrative bind for episode IX. I keep wondering how the fuck this film was permitted to be released in this state from a storytelling perspective. "Rey's parents? Fuck you they're nobody, thread over. Snoke? Fuck you he's a pussy. Dead. Thread over. Luke's redemption? Fuck you he does that by the end of this one. And he's dead so there can't be anything more from him. Thread over." And on and on and on. It truly feels like Johnson went out of his way to give the finger to Abrams here.

I'll probably be called anti-intellectual for this but at its core the Original Trilogy feels almost like a myth or legend, Irvin Kershner even described the first film as a "fairytale" that he wanted to play a part in preserving as he directed The Empire Strikes Back. Deconstruction just isn't something that's fitting for a fairytale or a mythological setting, aside from modern reinterpretations you'll find on wattpad or in corner bookstores. The Last Jedi was all about deconstruction and subversion, it tried to change the way we think about Luke Skywalker and wanted complex themes about failure and balance. To me that sacrificed the simple fairytale charm the saga had. I've noticed The Last Jedi's most ardent defenders are people who didn't care much for Star Wars beforehand, so of course they weren't going to care that what made the original trilogy magical to most of us has been discarded. Sorry for the rant

Both directors dropped the ball. JJ's stupid mystery boxes let's him take glory in setting up all these story hooks that could be interesting with none of the legwork of making it make sense is lazy.

RJ agreeing to make a sequel with a bunch of built in story hooks and telling the audience that they are pointless and not to worry about that is just as lazy.



Übrigens: RedLetterMedia hat einen Kommentar-Track zu Rogue One, wo sie 2 Stunden lang den Film zerreißen:
https://redlettermedia.bandcamp.com/track/star-w...-commentary-track


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BeitragVerfasst am: 21.12.2017, 14:30                                  +/-

Jar Jar Abrams‘ Mystery Box ist einer der größten Kackhaufen 💩 der Filmgeschichte. Das ist so faul, Dinge unklar zu lassen ohne einen Plan für die Auflösung zu haben. Man schiebt damit das Storywriting einfach auf die lange Bank, Plot-Schulden sozusagen. Jar Jar Abrams ist das Griechenland des Blockbuster-Kinos.

Recht schockierend fand ich die Erkenntnis, dass es überhaupt keinen übergreifenden Plan für diese neue Trilogie gibt. Somit handelt es sich übrigens nicht um eine Trilogie, denn da fehlt ja die ganze -logie. Es sind einfach drei Filme mit einem Kern von gleichen Figuren. Die Regisseure und Writer verhalten sich wie Impro-Künstler, die sich gegenseitig das Mikro zuwerfen.


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 21.12.2017, 14:49                                  +/-

Das ist aber bei der OT noch viel mehr der Fall. Die wurde auch von Film zu Film entwickelt, und es vermutlich besser deswegen. Die Prequels dagegen hatte ein klares Ziel und sind kacke. Das ist also a priori kein Argument für oder gegen die Qualität des Ergebnis.

Außerdem gibt es mit Kathleen Kennedy ja jemanden, der die Oberaufsicht hat, und Johnson hat sein Skript in enger Abstimmung mit ihr und ihrem Team bei Lucas Film geschrieben, er ist dafür sogar temporär nach San Franciso gezogen um wöchentlich mit denen zu diskutieren.
Spoiler:

Und ich finde halt nach wie vor, dass er die richtigen Entscheidungen getroffen hat, wie der die Charaktere und den Plot aus TFA weiter entwickelt hat. Und ich kann da nach wie vor kein Fuck You an JJ oder die Fans erkennen. JJ hat seinem Nachfolger ein paar Mystery-Boxes zum spielen hinterlassen, und Johnson hat sie in besten Art und Weise gefüllt, nämlich so, wie es für die Charaktere am meisten bringt. Das Reys Eltern niemand besonderes waren und sie wirklich einfach verlassen wurde ist ein extrem starker Punkt für ihre Entwicklung. Das Kylo Ren Snoke tötet und den Laden selbst übernimmt ist für seine Charakterentwicklung perfekt. Und die Fans, joa, ich bin nach wie vor überrascht, wie negativ sie das aufnehmen. Ja, es ist anders als das bisherige Star Wars. Mutiger, intelligenter. Und ja, verglichen mit den OT-Filmen auch etwas zu lang, etwas zu viele subplots, und ein paar Dinge, die nicht 100% perfekt umgesetzt sind. Aber mei, ROTJ ist jetzt auch kein 100% gelungenes Meisterwerk.

Gepostet am 21.12.2017, 14:56:



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Zuletzt bearbeitet von Eiranion am 21.12.2017, 15:48, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 21.12.2017, 15:06                                  +/-

Eiranion
Das ist aber bei der OT noch viel mehr der Fall. Die wurde auch von Film zu Film entwickelt, und es vermutlich besser deswegen. Die Prequels dagegen hatte ein klares Ziel und sind kacke. Das ist also a priori kein Argument für oder gegen die Qualität des Ergebnis.


In der OT wurde das aber gut und gewissenhaft gemacht. Es wirkt wie aus einem Guss…


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 21.12.2017, 15:17                                  +/-

Was man so über die direkte Reaktion auf Empire liest, haben die Leute das Anfang der 80er noch anders gesehen zwinkern Ich würde mal abwarten bis wir Film 3 auch gesehen haben um die Konsistens des ganzen zu bewerten.

Gepostet am 21.12.2017, 15:35:

Lol. Rotten Tomatoes hat den "Featured Film" von TLJ zu The Shape of Water geändert und jetzt poppen die ganzen Star Wars Reviews in den Kommentaren zu dem Film auf. Da hat wohl jemand die URLs in den Bots nicht upgedatet. Übrigens sowohl positive als auch negative Reviews, sieht für mich danach aus, als liefe da mittlerweile einfach ein Bot-Krieg. Man findet auch sehr leicht duplizierte Reviews wenn man einfach mal durchklickt.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 21.12.2017, 15:42                                  +/-

Toll, spoilers anyone?


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Eiranion
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BeitragVerfasst am: 21.12.2017, 16:08                                  +/-

Tyler hat angefangen!

Aber ernsthaft, diese Thread jetzt zu lesen ist vielleicht einfach nicht so eine gute Idee zwinkern
Zumal ich den Film sicherlich anders sehen würde, wenn ich mit der ganzen Negativität da rein gegangen wäre. Thanil z.B. wird den Film, selbst wenn er ihn irgendwann sieht, jetzt eh hassen.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 03:46                                  +/-

Nur so als Illustration, warum ich meine Schwierigkeiten habe, Teile der Kritik an TLJ ernst zu nahmen: https://www.change.org/p/the-walt-disney-company...he-official-canon</td>


Ich bin da ganz anderer Meinung. Wie kann man das denn nicht ernst nehmen? Star Wars war die "Hero's journey" schlechthin. Als Kind mochte ich zwar Han Solo immer lieber, klar der hat ja auch das Mädchen bekommen, aber natürlich war Luke der klare Held. Und jetzt ist die alte Trilogie retroaktiv in eine "Hero"-Journey mit Anführungszeichen geändert worden; der Triumph in der Rückkehr der Jedi Ritter im Rückblick nur noch schal. 30 Jahre später sind die jungen Helden nicht nur alt geworden, sondern letztlich kolossal gescheitert. Han in seiner Beziehung und als Vater. General Leia konnte trotz 30 Jahre Kampf die Alte Republik nicht wiedererwecken. Und Luke endete als grumpy PK auf der einsamen Insel.

Es gibt Leute die finden das ganz toll, die mögen wenn Mythen dekonstruiert und durch den Wolf gedreht werden (und ausgerechnet von Disney) ... aber will ich das sehen? Wie die Helden meiner Kindheit versagen und dann sterben? Ganz unten verlinke ich ein Video bei dem jemand Lukes Szenen mit Johnny Cash "Hurt" untermalt, und während ich anerkenne, dass (ausgerechnet von Disney!) es eine unerwartete Richtung und emotionale Tiefe hat ... sowas wollte ich nie.

Im Star Wars Sub versucht man sich an Geschichtsklitterung und redet es sich schön: "Luke hatte ja noch nie was auf die Reihe bekommen! Ein naiver Bauerntölpel der mit Glück durch den Todesstern stolperte und von seinen Kumpels gerettet werden musste. GENIAL von Rian Johnson dass er uns den echten Luke Skywalker zeigt, der folgerichtig auch den Jedi Orden in die Fritten reitet."

https://www.reddit.com/r/StarWars/comments/7l9m4...t_luke_skywalker/

What I loved most about TLJ is how frustrated many of us felt after watching our heroic Jedi legend Luke Skywalker reduced down to just a bitter old man who has completely given up. I will admit that it left me shaken. After the movie ended my wife turned to me and asked, "So what did you think?" to which I replied, "I honestly don't know...". I knew immediately that I had to see the film again to get a better understanding of why I felt so conflicted and it was after that 2nd viewing when I realized exactly what Rian Johnson had done, and it's truly brilliant.

Episode IV: A New Hope
- When we first meet Luke, he is a mere farmer on Tatooine
- Once on the Death Star, he manages to nearly drown in a waste container
- Han and Chewie return to aid his friend ... presumably because he assumed Luke would probably die without his help.

Episode V: The Empire Strikes Back
- Luke promptly gets his tauntaun murdered and himself captured by a Hoth monster ... he is going to do a horrible death out in the freezing cold on the ice planet.

etc etc
.....

Over the entire trilogy, Luke has many ambitions. He wants to fight in the rebellion for the good of the galaxy. He desperately wants to become a Jedi Knight like his father Darth Vader and his mentor Obi-Wan Kenobi. Unfortunately, he pretty much fails each of these ambitions, or at least vaguely succeeds at them through an over-dependence on those around him. We've been led to believe Luke is the heroic Jedi legend, but in reality he's actually an amateur who made bad decisions and had a series of terrible ideas.

Which brings me to Episode VIII: The Last Jedi and why I think Rian Johnson's take on Luke was genius...

When Rey finds Luke she's expecting to find the great Jedi Master, but what she found was simply a flawed old man filled with regret. You could feel her disappointment because WE (the audience) were disappointed. We allowed ourselves to buy into the myth that was Luke Skywalker when we really should've been more focused on the man- a flawed hero right from the very beginning. And that was the genius behind Rian Johnson's story. He gave us the REAL Luke Skywalker- not the LEGENDARY Luke Skywalker we all expected. It was a bold, but somewhat obvious choice if you want to look at the character objectively.


versus

Teil 1:


"I told Rian, I fundamentally disagree with virtually everything you decided about my character"

"How did the most optimistic hopeful character in the Galaxy turn into this hermit, who says it is time for the Jedi to end? I read that and said What?! That is not what a Jedi does!"

Teil 2:


(Mark Hamills Interviews sind natürlich manipulativ verkürzt und im Zuge der Promo-Auftritte findet er den Bogen zu lobenden Worten. Aber stimmt es denn nicht? Mark verkörperte 40 Jahre lang Luke. Im Zuge von TFA erzählte er, dass Schauspieler sich gerne Gedanken zu ihrer Figur machen und als er zu JJ Abrams ging um ihm seine Ideen zu erzählen, wie es in seiner Vorstellung denn mit Luke weiterging, hat JJA höflich genickt, aber ihm nicht zugehört. Und dann bei Rian Johnson ... Das muss schon seltsam sein sich mit einer Figur zu identifizieren, oder von anderen damit identifiziert zu werden, aber keine Entscheidungsgewalt zu haben. Stattdessen kommt dann ein x-beliebiger Regisseur/Drehbuchautor angetanzt der einen über die Klippe springen lässt. Vielleicht war es ein großer Fehler Star Wars fortzuführen. Die Bond Serie wird mit jedem Film/Darsteller rückgesetzt. Star Trek spaltet in jeder Generation ein Spiegeluniversum oder alternative Zeitlinie ab. Aber Krieg der Sterne? Das ist jetzt Kanon. Bitter. Vielleicht hätte Lucas es mit ins Grab nehmen sollen.)


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Zuletzt bearbeitet von Tyler Durden am 22.12.2017, 04:38, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 22.12.2017, 04:36                                  

Was ich vor allem nicht ernst nehmen kann ist der Impuls, eine Petition gegen einen Film zu starten, der einem nicht gefallen hat. Fanboytum at it's worst. Der Ersteller der Petition hat sich ja auch schon so geäußert, dass das nicht seine beste Idee war.

Über Lukes Charakter kann man sicherlich streiten. Das war in der Tat unerwartet, aber meiner Meinung nach halt sehr gelungen. Hätte ich es gemacht? Nein. Passt es 1:1 zu einem twenty-something Luke aus der OT. Eher nicht, aber es sind 40 Jahre vergangen. Rian Johnson's Luke baut jedenfalls durchaus auf Luke aus der OT auf, und vor allem auf TFA und den Prequels.

Wie ich hier jetzt schon öfter geschrieben habe, ich hätte Star Wars nicht in die Richtung geführt, in die JJ Abrams es mit Ep VII gemacht hat. Es ist ja jetzt Mode geworden, TLJ als Mittelfinger an TFA darzustellen. Aber ich finde, das Gegenteil ist der Fall, denn Johnson nimmt TFA viel ernster als, als viele Fans es getan haben.

Aus der gravierenden Veränderung des Status Quos zwischen dem Ende von ROTJ und dem Beginn von TFA zieht Johnson das einzig mögliche Thema für seinen Film: Versagen. Um von Punkt nach Punkt B gekommen zu sein, müssen unsere alten Helden versagt haben, und zwar auf ganzer Linie. Die Resitance bekämpft einen neuen dunklen Lord und Luke ist verschollen. Lukes ehemaliger Schüler, Hans und Leias Sohn, dient der dunklen Seite. Die neue Republik hat es zugelassen, dass aus den Resten des Imperiums eine massive neue Bedrohung erwächst. Versagen, Versagen, Versagen.

Lukes Versagen, sowohl als Lehrer als auch als Verteidiger der neuen Republik, das in TFA angelegt ist, hätte Johnson irgendwie wegerklären können, sogar müssen aus Sicht der Fans. Aber er hat sich stattdessen dafür entschieden, es Ernst zu nehmen, weiter zu entwickeln und es mit einem der zentralen Themen der Prequels zu verbinden: Dem ebenfalls totalen Versagen des alten Jedi-Ordens. Beides zusammen bringt uns zu einem Luke, der mit den Jedi abgeschlossen hat, der seine Rolle als legendärer Jedi-Meister hasst und sie für einem schlechten Einfluss hält. Lukes wichtigste Message an Rey ist, dass die Macht nicht den Jedi gehört, dass sie nicht monopolisiert werden darf. Einen Jedi-Orden mit starren Regeln und strikten Auswahlkriterien darf es nicht mehr geben.

Und ich finde, aus diesem riesigen Downer aus Versagen und Enttäuschung schafft es Rian Johnson dann eine sehr hoffnungsvolle Geschichte zu stricken, denn Luke lag sowohl richtig als auch falsch. Er hat seine Schwächen und die der Jedi gesehen und will daher alles Enden lassen. Er ist damit näher bei Kylo Ren als ihm lieb ist, denn Kylo will dasselbe, nur will er statt einem leisem Tod der alten Ordnung einen Scheiterhaufen, aus dem er eine neue nach seinem Vorbild schaffen kann.

Es ist Yoda der Luke am Ende seinen Fehler aufzeigt: Lerne aus deinen Fehlern anstatt zu verzweifeln. Erneuere die Jedi, frei vom aristrokatischen Ballast und starren Regeln anstatt die leise sterben zu lassen. Brenne ruhig alte Tempel nieder, denn die Ideen dahinter sind was zählt. Und mit dieser neuen Balance kann Luke wieder an seine eigene Legende glauben und sie zur Waffe des Widerstandes machen. Und wie diese Saat beginnt aufzugehen sehen wir in der letzten Szene des Films. Fand ich super.

Hätte man Star Wars in diese Richtung gehen müssen? Nein, sicherlich nicht. Aber wenn man ein Problem mit ihr hat, dann blame JJ. Rian Johnson hat einen mutigen Film gemacht, der JJs Grundlage ernst genommen und zu ihrer logischen Schlußfolgerung gebracht. Und er hat damit das Fundament geschaffen, auf der ein neues Star Wars aufgebaut werden kann. Und das finde ich viel spannender und interessanter als belanglose neue Abenteuer alter Helden hätten werden können.

Und das zweite deiner Videos entlarvt sich selbst in den letzten Sekunden mit dem Zitat von Hamill über Geldmachen mit Filmen. Wenn es dir nur ums Geld geht, dann machst du kein TLJ, dann machst du TFA2 - Nostalgieorgmus. Nicht, dass TLJ nicht Unmengen Geld scheffeln soll, aber er ist jetzt nun wirklich kein Beispiel für Malen-nach-(Marketing)-Zahlen Hollywood.

Noch ein paar interessante Gedanken, warum TLJ ein spannender Film ist: http://www.sueddeutsche.de/kultur/star-wars-die...gotrips-1.3800758

Gepostet am 22.12.2017, 04:40:



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