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Filme allgemein #2
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Warg
Eurovision Song Contest Winner 2019


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BeitragVerfasst am: 16.08.2016, 19:33                                  +/-

Der Bond mit Connery, den er hinterher nochmal gemacht hat.


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Arianrhod



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BeitragVerfasst am: 16.08.2016, 23:01                                  +/-

Vorgestern habe ich zum ersten Mal "Star Trek - Into Darkness" gesehen. Das war ja vielleicht ein Scheiß! Ich meine, die Originalserie war ja noch nie so meins, bin eher ein TNG-Kind, aber dieses Krachbummhaudraufundschluss inklusive "Drehen wir doch den Spieß um und lassen zur Abwechslung mal Kirk sein Leben für die Crew opfern und Spock draußen heulen, nur um den Captain schon 5 Sekunden später wieder zum Leben zu erwecken!" braucht doch wirklich kein Mensch.

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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 16.08.2016, 23:39                                  +/-



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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 17.08.2016, 00:04                                  +/-

Danke für diese klaren Worte!


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 21.08.2016, 23:01                                  

Movie Blitz!

Jason Bourne

Solider fünfter Teil der Serie – jetzt auch wieder mit Matt Damon in seiner Rolle, nachdem Teil 4 ja ohne ihn stattfand. Handwerklich gut gemacht, spannend, aber auch keine Neuerfindung des Action-Kinos, wie es der erste Teil zumindest in Teilen gewesen ist. Wer die Bourne-Filme grundsätzlich mag, der sollte sich das ruhig anschauen.

7 von 10 tief ins Gesicht gezogene Baseball-Kappen

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Batman v Superman – Dawn of Justice

Überraschend guter Superheldenfilm! Nachdem der Film an den Kinokassen ja eher gebombt ist und die Kritiken bestenfalls durchschnittlich bis enttäuscht waren, hatte ich mir den Kinobesuch gespart. War vielleicht ein Fehler, denn dem Massengeschmack ist einfach nicht (mehr?) zu trauen. Die ganze Welt fährt auf die quietschbunten, aber auch irgendwie seichten Marvel-Filme ab. Dagegen setzt DC Comics mit BvS eine düstere und erwachsenere Vision. Der Film beginnt mitten im Endkampf des vorangegangenen Films „Man of Steel“, mit dem der neue Superman vorgestellt wurde. Allerdings ist man diesmal nicht in der Vogelperspektive nah bei den Halbgöttern, sondern sieht das Geschehen aus den Augen der Menschen am Boden, über denen die Wolkenkratzer zusammenbrechen und zahllose Menschen ihre Leben verlieren, weil zwei Außerirdische vom Planeten Krypton ihren Krieg in und über Metropolis führen. Das ist der Beginn des Grolls, den Bruce Wayne alias Batman gegen Superman hegt.

Ich würde dem Film nur weniges vorwerfen. Ein hochgradig kritischer Punkt ist der Sinneswandel Bruce Waynes, der schließlich zum Bündnis mit Superman führt. Das war unglaubwürdig inszeniert, aber ich verzeihe es dem Film gerne, denn alles andere war fast ausnahmslos klasse, spannend und schön düster.

7,5 von 10 Kryptonitspeeren

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Captain America – Civil War

Meeeeh. Und da ist auch schon das Kontrastprogramm zu BvS. „Civil War“ ist eigentlich der dritte Avengers-Film. Den zweiten („Age of Ultron“) hatte ich mir schon gespart, weil ich den ersten bereits so sinnlos fand. Und „Civil War“ knüpft in wesentlichen Aspekten auch direkt an alle Schwächen der „Avengers“-Filme an. Nichts hat hier ein Gewicht, alles ist komplett selbstreferentiell und alle Figuren kreisen nur um sich selbst oder ziellos umeinander. Es geht in diesem Film wie nie zuvor um den Klassiker unter den Superhelden-Fantasien: „Wer ist stärkaaaa?“ Dem wird alles untergeordnet. Wäre gar nicht so schrecklich, wenn der „Civil War“ zwischen den Avengers nicht komplett und vollständig überflüssig und an den Haaren herbeigezogen inszeniert wäre. Genau wie im ersten Avengers-Film zoffen sich die Avengers 90 Prozent der Zeit untereinander und machen sich gegenseitig das Leben schwer. Diesmal hauen sie sich auch gegenseitig in die Fresse. Und das alles zu dummen Sprüchen. Komplette Zeitverschwendung! Schauerlicher Höhepunkt ist der Auftritt des neuen Spiderman (des dritten innerhalb von 10 Jahren) – einfach nur Kacke Smilie

Die sympathischen Darsteller, die Action und das gute Handwerk retten den Film vor den tiefsten Tiefen einer Wertung, aber es gibt von mir nicht mehr als…

5,5 von 10 Gummimasken

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Joy

Jennifer Lawrence auf Selbstfindungstrip. Der Kern der Besetzung des hervorragenden „Silver Linings“ gibt sich erneut das Stelldichein. Lawrence spielt eine junge Mutter, deren Träume in der tristen Realität ihres Vorstadtlebens ersoffen sind – aber sie will sich jetzt endlich selbst verwirklichen und kämpft mit all den Widrigkeiten, die sie herunterziehen und abhalten.

Kann man sich anschauen und ist aufgrund des 80er-Jahre-Settings und der gewohnt hochklassigen DarstellerInnen auch sehenswert, aber nur für ein sehr spezielles Publikum. Bei den Kritikern ist der Film wohl in Ungnade gefallen.

6,5 von 10 Wischmopps


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 22.08.2016, 09:20                                  +/-

Da fällt mir nix zu ein... selber Schuld. Einfach nur selber Schuld.


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 22.08.2016, 10:48                                  +/-

Batman v Superman – Dawn of Justice

Überraschend guter Superheldenfilm!


Blockbuster-Stanil strikes again!!

hähö


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 22.08.2016, 13:53                                  +/-

Ich hingegen habe zuletzt mal wieder "Full metal Jacket" geschaut, natürlich auf deutsch, und jede Sekunde genossen. Von Anfang bis Ende ein perfekter Film über mein geliebtes Korps Smilie


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 22.08.2016, 14:03                                  +/-

Es spricht alles dafür, gute Filme immer wieder zu gucken. Aber es ist auch ein Zeichen von fortschreitender Senilität und altersbedingtem Autismus, gar nicht mehr nach neuen Filmen Ausschau zu halten. Dass man dabei ab und zu ins Klo greift – geschenkt.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 22.08.2016, 14:28                                  +/-

Dass es überhaupt noch "Filme" gibt. Ich finde das total anachronistisch. 90-120 Min für eine Geschichte. Wat sull dä Quatsch?

Dafür gibts heute Serien. Wobei "Serie" auch ein dehnbarer Begriff ist. "Stranger Things" z.B. war für mich eher ein lang gezogener Film. Mit dem Prinzip "Serie" hat das mE nicht so viel zu tun gehabt.


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Glaurung



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BeitragVerfasst am: 24.08.2016, 14:54                                  +/-

Nichtraucher
Ich hingegen habe zuletzt mal wieder "Full metal Jacket" geschaut, natürlich auf deutsch, und jede Sekunde genossen. Von Anfang bis Ende ein perfekter Film über mein geliebtes Korps Smilie

Von Anfang bis Ende? Ich gucke den Film auch alle paar Jahre wieder, aber immer nur bis Private Pyle sich den Kopf wegschießt. Bis dahin ist der Film genial, der in Vietnam spielende Rest aber ziemlich langweilig. Den kompletten Film habe ich nur ein oder zwei mal gesehen, den Teil im Ausbildungscamp aber bestimmt zehn mal.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 24.08.2016, 15:08                                  +/-

Quatsch mit Soße.


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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 18.10.2016, 20:02                                  +/-

Warg-Vorschläge:

Die l'Auberge-Espagnole-Reihe (Kulturschock)
Monsoon wedding (Indien)
Safety not guaranteed (Aubrey Plaza)
My idiot brother (Traumbesetzung)
Elling (skurrile nnorwegische Komödie)


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Warg
Eurovision Song Contest Winner 2019


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BeitragVerfasst am: 18.10.2016, 22:28                                  +/-

Safety not guaranteed habe ich schon gesehen, kann ich auch empfehlen.

Beim Rest schau ich mal rein. Danke. Smilie


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 19.10.2016, 03:50                                  +/-

Keine Umstände Smilie

In "L'Auberge Espagnole I" reist der knuffige kleine Xavier zum Erasmusjahr nach Barcelona und trifft dort auf eine chaotisch-verwirrende, multikulturelle Truppe und viele schöne Frauen. Da haben wir Parallelen zu "Outsourced". Möglichst in OmU anschauen, für die ganze babylonische Sprachverwirrung, die den halben Charme ausmacht.

In "Monsoon wedding" wird die älteste Tochter in einer pompösen, mehrtägigen Hochzeitsfeier unter die Haube gebracht, vorher gibt es aber noch allerlei Drama und Verwirrung, es ist aber keine Bollywoodkomödie, es wird nicht ständig grundlos gesungen und getanzt (es wird allerdings begründet gesungen und getanzt, das letzte Drittel spielt ja komplett auf der Hochzeit). Eher ein ruhiger Film über Familienwerte und Vater-Tochter-Beziehungen, warmherzig und farbenfroh.

"Our idiot brother" ist eine flache Komödie, die man nicht gesehen haben muss, wäre da nicht die Besetzungsriege aus TV-Serien-Lieblingen wie Paul Rudd, Elizabeth Banks, Rashida Jones und Zooey Deschanel. Ganz süß und lustig. Paul Rudd hat merklich Spaß daran, einen absurd wuschigen Vollbart zu tragen Smilie

Und auf "Elling" kam ich, weil der diesen lakonischen, aber süßen skandinavischen Humor hat wie in "Welcome to Sweden". Es geht um zwei sehr süße Patienten in einer Art Psychatrie, die als stabil genug entlassen werden und zusammen eine Wohnung in Oslo beziehen. Ihre unbeholfenen Schritte ins Leben normaler Menschen sind hilarious. Ein bisschen wie eine nicht klamottige, nordische Variante von "Dumm und dümmer". Skandinavischer Humor ist ja oft grausam und schwarz, hier aber nicht. Eher so wie der nichtsnutzige Bruder von der Frau aus "Welcome to Sweden".

Wenn es um kulleräugige, knuffige Inder geht, empfehle ich auch gerne nochmal "Meet the Patels" auf Netflix. Das ist so kulleräugig und knuffig-indisch, dass es schon an rassistische Klischees grenzt hähö Wäre auch nicht "Master of none" was für dich? Auch sehr hoher Kulleräugigkeitsfaktor. I mean, look at them:

http://cdn.hitfix.com/photos/6157102/master_of_none.jpg

Just look at them! Smilie


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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 20.10.2016, 23:46                                  +/-

Zooey-Deschanel-Retrospektive I

(in gesehener Reihenfolge)

The new guy (2002)

http://www4.pictures.zimbio.com/mp/9XE8n1TyZDHl.jpg

Eine flache Highschoolkomödie, die man wirklich nicht gesehen haben muss, außer man ist gerade in der Highschool. Soll Kultcharakter haben in der entsprechenden Altersgruppe, ok, jede Generation hat vielleicht ihr "Ferris macht blau". Hauptrolle spielt der extrem dürre DJ Qualls, der auch mit sehenswerten Nebenrollen in "Scrubs", "Big Bang Theory" und "Breaking Bad" geglänzt hat. Aber es geht ja um Zooey. Sie spielte hier mit 22 eine 17jährige, ein nerdiges kleines "hässliches Entlein", die mit drei Losern in einer Garagenband spielt und alle Jungs schauen durch sie durch, komplett. Es ist nicht mal so, dass sie irgendwann ihre Brille absetzt und plötzlich erkennt der Held, wie schön und begehrenswert sie eigentlich immer schon war, blabla, dieses Klischee lässt der Film immerhin aus. Sie bleibt eine sehr kleine Nebenrolle, etwas verschenkt. Sie hat eine völlig andere Frisur, sieht aber auch damit sehr cute aus. In "New girl" soll Jess ja auch früher so ein Mauerblümchen gewesen sein, und tut sich furchtbar schwer mit den Männern und so, aber really? Die war doch schon immer sehr schön. Oder sind Highschooljungs wirklich so blind auf beiden Augen? Wie war wohl Zooeys echte Schulzeit? Ist das ihr Trauma? Lustig ist, hier bereits die Konstellation aus "New girl" zu finden, das Nerdgirl, das ständig mit drei Jungs rumhängt. Ist der Titel "New girl" gar eine Anspielung auf den Film?




Hitchhiker's guide to the galaxy (2005)

https://s.ytscdn.xyz/assets/images/movies/the_hitchhiker_s_guide_to_the_galaxy_2005/large-screenshot2.jpg

Gott, ist das lange her, dass ich den im Kino sah...und seither nie wieder bis gestern. Der Film ist... sagen wir mal, auf eine charmante Weise missglückt, aber immerhin hab ich hier erstmal Zooey Deschanel gesehen und schon gleich ganz reizvoll gefunden. Sie sieht hier schon sehr viel mehr nach ihrem heutigem Look aus, die quirky Brünette mit den großen Augen und dem Pony. In den Büchern ist ja Trillian eine schnippische, eher kühle Astrophysikerin, Arthur Dent intellektuell weit überlegen und er braucht 5 Bände, bis er mal an sie rankommt. So gesehen war Zooey eher keine so gute Wahl, sie ist viel zu soft und großäugig und vor allem zu unbritisch. Da wäre eine der spitzzüngigen Frauen aus einer typischen britischen Sitcom wohl passender gewesen. Bin ja eh der Meinung, man hätte den Film komplett mit der Cast aus "Coupling" drehen sollen. Naja.
Auf der anderen Seite ist ja der gute Arthur furchtbar verliebt in das Mädchen, das ihn auf einer Party für einen Alien sitzen lies und das er dann erst wieder im Weltall trifft. Dass er sie nicht vergessen konnte und sofort wieder total verknallt ist, das glaubwürdig zu machen, bekommt Zooey natürlich gut hin, in ihren lustigen Alien-Klamotten und ihrer patenten Art. Bezaubernd ist die kurze Duschszene, die eine schöne, ruhige Abwechslung zum Krachbumm-Humor des Films bietet.





All the real girls (2003)

https://filmgrab.files.wordpress.com/2010/06/15-noel-in-bed1.png

Was ganz anderes - ein kleiner Independentfilm mit exakt dem Look and feel von "Winter's bone". Könnte wirklich komplett im selben Ort zur selben Zeit spielen, ein Ranz-Kaff im Nirgendwo im Winter. Eine Gang von Honks hängt rum, das Leben spielt sich zwischen dem Schrauben an Schrottautos, Saufen und Schabracken aus dem lokalen Pub abschleppen ab. Chef der Gang ist Paul Schneider, der Stadtplaner aus der ersten Staffel von "Parks and Recreation", seine Kumpel sind Shea Whigam (Eli aus Boardwalk Empire) und Danny McBride (Eastbound & down), nette Besetzung.

Die kleine Zooey kommt aus dem Internat zurück in ihr Kuhdorf und hängt dort antriebslos mit den Kumpels ihres großen Bruders um (ah, schon wieder!). Sie verliebt sich auch schnell in den Schwerenöter und Frauenheld Paul und er dummerweise und widerstrebend sich auch in sie. Dann haben die beiden eine herzzerreißende und todtraurige Liebesgeschichte, denn sie bricht ihm das Herz. So, so much Traurig

Der Film ist überraschend gut, ich hatte bisher nie davon gehört. Zooey spielt ganz großartig, eine völlig andere Figur als gewohnt, kein bisschen quirky, sondern introvertiert, undurchschaubar und ziemlich schwierig. Ihre Rolle ist exakt die Rolle, wo man eigentlich Ellen Page oder Natalie Portman erwarten würde, das ist so ein typischer Ellen-Page-Film, und manchmal erinnert er auch an eine Redneck-Version von Garden State. Zooey hat hier rotbraune Haare, sie singt nicht, und redet meist leise, und ist wirklich sehr, sehr anders als überall sonst. Wobei natürlich hier schon das Thema aus "500 days of summer" auftaucht, sie bricht das Herz und es gibt nicht viel, was der dumme Junge dagegen tun kann. Tolles Spiel von Zooey, sie hat offenbar ziemlich anders ihre Karriere angefangen, mit einer Reihe von Indie-Produktionen.

Heute macht sie eher flache TV-Sachen, aber sie hat ja auch noch eine Karriere als Sängerin, mit einer Reihe von Alben und Broadway-Rollen, alles geht wohl nicht. Einen Oscar wird sie wohl nie bekommen, irgendwann hat sie die andere Abzweigung genommen als Natalie Portman und Ellen Page. Sie kann aber auf jeden Fall mehr als cute aussehen und Pony tragen.


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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 10:58                                  +/-

Zooey ist mega. Eigentlich ist die ja genau wie Lexa. Also haaargenau wie Lexa. Vor allem als Jess in New Girl. Und früher fand Lexa die auch mega gut und so. Aber dann war sie mal auf einem Konzert von Zooey (ja, die singt auch) und fand sie meeeega arrogant und seit dem kann sie sie nicht leiden und seit dem sag ich ihr noch öfter, wiiiie ähnlich sie Zooey doch ist.

It's fun Smilie


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Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 11:44                                  +/-

Sie singt auch noch so schön… ich höre gerade sehr gerne ihr Album mit Klassikern. Da passt ihre Stimme perfekt, sie ist ja eh ziemlich retro, von ihrem Stil her. „We’ll meet again“ mal als Anspieltipp, da schmelz ich hin und weg Smilie

Umso komischer, dass ihr Mitbewohner in „New girl“ es immer so hassen, wenn sie anfängt zu singen. Sie müssten doch, wenn sie nicht völlig tontaub sind, auch mal raushören, dass sie das sehr gut kann. Sie tun aber immer so, als würde sie schief singen wie ne Katze. So ne typische Serien-Unlogik.


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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 11:59                                  +/-

Mich nervt das in New Girl aber auch mega ab. Ständig fängt sie aus unerfindlichen Gründen an zu singen. Und man merkt einfach, dass Zooey sich diesen Bullshit selbst reingeschrieben hat, um einfach ihre Stimme zu promoten. "Hey look, ich kann auch noch singen".

Mega pretentious.


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Warg
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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 12:13                                  +/-

Ich finde ihre Stimme gar nicht so toll.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 12:45                                  +/-

Ja, stimmt schon, „New girl“ ist wirklich nicht ihr bestes Werk, schade, dass sie da so viel Zeit reinsteckt. Die New girl-Staffeln 3-6 sind halt echt eher sinnlos, in der Zeit hätte sie so schöne Filme machen können Traurig

Das meinte ich mit „hat einen anderen Weg eingeschlagen“ – Leute wie Michele Williams, Kate Hudson und andere aus der Altersgruppe blieben beim Kino, sie ist da ziemlich raus. Sonst läuft es ja immer umgekehrt, erst die Sitcom, dann die Kinofilme. Kann sein, dass ihr Musik-Zeitplan besser mit den festen Drehterminen einer Serie abzustimmen ist als mit Kino-Arbeit. Und jetzt ist sie auch noch Mutter, dürfte erst mal eh kürzer treten.

Ihre Musik ist hat auch einen bestimmter Stil, den man mögen muss, sehr retro. Erfindet das Rad nicht neu. Für so butterweiche Klassiker aber sehr gut geeignet - "She and him" haben auch ein Weihnachtsalbum mit Sinatra-Oldies und ähnlichem gemacht, das finde ich auch zum Hinschmelzen schön. Da braucht man halt noch einen Kamin, ein Glas Eierpunsch und Schnee vorm Fenster für. Da würde ich gerne mal Euses professionelle Meinung zu hören.


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BeitragVerfasst am: 21.10.2016, 12:55                                  +/-

Nichtraucher
"She and him" haben auch ein Weihnachtsalbum mit Sinatra-Oldies und ähnlichem gemacht


Uuuuuh, das wiederum spricht mich ja an. Danke für den Tipp. Das spotifye ich mir mal ins Handy rein.

Gepostet am 21.10.2016, 12:56:

Mal ne kleine Abwechselung zum Helene Weihnachtsalbum, hehe.


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