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Filme allgemein #2
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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 24.04.2018, 09:33                                  +/-

Ne, war zu matschig. Hat nur zu Youtube-Gucken gereicht. Weird chinese streetfood, mal wieder. Weirder stuff!


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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 29.05.2018, 22:19                                  

Nagut.



Aus der Reihe "Filme über Projektmanagement": "Die Brücke am Kwai".

Am Anfang des Films gibt es Konflikte, weil der japanische Vorstand möchte, dass auch das Middle-Management an der Brückenkonstruktion arbeitet. Davon ist das Middle-Management gar nicht begeistert. Es kommt zu Terminverschiebungen, Autoritäten werden sträflich missachtet. Die Mitarbeiter gehen lieber schwimmen anstatt zu arbeiten, Teile der Brücke stürzen ein.

Nachdem die Machtkämpfe schließlich entschieden sind, entwirft das durchsetzungskräftigere Team einen neuen Projektplan: Die alte Arbeit wird verworfen, man beginnt mit frischem Eifer von Neuem. Die neu installierte Projektleitung strafft den Zeitplan und allokiert weitere Ressourcen in Form neuer Arbeitskräfte. Krankschreibungen werden abgeschafft.

Dann, an anderer Stelle, bildet sich ein Sabotageteam.

Jetzt wird es spannend: Der neue Projektleiter ist zwar ein geborener Motivator und der neue exakt ausgearbeitete, wenn auch etwas gewagte Zeitplan zieht, die Deadline kann eingehalten werden. Nur nutzt das alles nichts, wenn's den Neidern nicht gefällt: Das Sabotageteam gewinnt, das Projekt wird gecancelt, das Produkt vom Markt genommen.

Film Ende.

Aber warum ich den Text eigentlich schreibe: Das historische Vorbild der Brücke am Kwai befindet sich in Kanchanaburi, etwa 150 Kilometer westlich von Bangkok, dort wo die Flüsse Khwae Yai und Khwae Noi zum Mae Klong zusammenfließen. Die Flüsse hießen nicht immer so: Die Bahnstrecke jenseits der Brücke führt weitestgehend am Khwae Noi entlang, von dem sich der Name "Kwai" ableitet. Die Brücke selbst überspannt den Fluß nördlich des Zusammenlaufs, und dort hieß der Strom früher wie der südliche Teil Mae Klong. Weil Film & Buch jetzt aber nun einmal "Die Brücke am Kwai" heißen und nicht "Die Brücke am Klong", hat man den Oberlauf dann einfach kurzerhand aus Marketing-Gründen umbenannt. Muss man sich nicht merken, steht alles auf Wikipedia, musste ich gerade selbst nachschauen.





Die Brücke selber ist ziemlich unscheinbar. Ist natürlich auch nicht die erste gewesen. Im Krieg gab es zwei: eine hölzerne und eine aus Stahl, die immer mal wieder zerbombt wurden. Die heutige Brücke wurde nach dem zweiten Weltkrieg ab 1946 hochgezogen und ist immer noch in Betrieb.





Wie man sieht, können Touristen tatsächlich über die Brücke laufen und die Gleise betreten. Gibt auch keine Schranke oder ähnliches, so dass man selbst darauf achten muss, die Gleise zu verlassen, wenn der Zug sich alle paar Stunden mal mit einem lang anhaltenden Tuten ankündigt. Dafür sind an der Seite Ausbuchtungen angebracht, die man auf dem folgenden Bild ganz gut erkennen kann





... und auf die man sich sich rettet, wenn der Zug langsam vorbeirollt. Touristen im Zug winken, die Leute auf den Plattformen winken, ein großer Spaß.


Es gibt in der Nähe ein kleines Museum in Privatbesitz, das man gut mit dem Wort Trash umschreiben kann: Wild durcheinander gewürfelte, verstaubte Ausstellungsstücke hinter gelblich verfärbtem Glas, ab und zu mal ein Schildchen, dessen Englisch genauso gut aus dem Google-Translator getropft sein könnte (und sicherlich auch ist); inhaltlich ist das, was man da lesen kann, glaube ich, auch häufig durch eine nationalistisch verklärende Brille betrachtet. Weißt du noch, damals, als Siam die Burmesen vermöbelt hat ... Das mag sein, aber die Burmesen haben den Siamesen auch mal die Hauptstadt angezündet. Egal, kann man sich sparen. Mir tat der einsame Koi etwas leid, der am Eingang einsam in so einem kleinen Dreckwasserbecken seine Runden drehte.





Warum die Porzellanpuppe (?) da jetzt in dem kaputten Kahn sitzt ...? Von dem Museum hat man aber eine gute Sicht auf die Brücke, also noch ein Foto mit fahrendem Zug:





Der Zug sollte - so wollten es die Japaner - ursprünglich bis nach Burma fahren, die Strecke war aber immer nur ein Flickwerk und wurde nach dem zweiten Weltkrieg größtenteils wieder aufgegeben, und nun endet sie mehr oder weniger im Nichts. Anfangs geht es an landwirtschaftlich genutzten Flächen vorbei, dann immer weiter den Khwae Noi entlang.





Es gibt am Fluss mehrere Ferienresorts, dahinter zieht sich der Dschungel bis nach Myanmar. Immer wieder ziehen Händler durch die Abteile, eine Frau verkauft Curry in Bananenblättern und Mango mit Chili-Zucker in Plastiktütchen.





Der letzte Streckenabschnitt ist idyllisch. Der Zug rattert, tuckert und ächzt im Schritttempo über ein hölzernes Viadukt, das sich an steile Felsen drängt. Man kann das Holzgestell aus dem Zug schlecht fotografieren, einfach in der Google-Bildersuche "Wang Po Viadukt" eingeben. Man kann sich aber weit aus dem Zugfenster lehnen und schauen, wie unter einem die gefährlich filigran aussehenden Stützen vorbeiziehen. Ich habe mit schwitzigen Fingern ein kleines Video auf meinem Phone gedreht, das noch irgendwo rumliegen müsste.

Das Viadukt sollte auf den folgenden beiden Bildern im Hintergrund erkennbar sein, ich bin mir aber nicht mehr ganz sicher, ob es das wirklich ist.







Am Zielort Nam Tok gibt es einen Wasserfall, den man zu Fuß erreichen kann. Man kann auch ein Taxi buchen und weiter zum Hellfire Pass fahren, zu einer Gedenkstätte am aufgegebenen Streckenabschnitt, dort wo Kriegsgefangene damals unter der knallenden Sonne Thailands eine Schneise in den Fels meißeln mussten. In "Die Brücke am Kwai" wird die Arbeit in den Gefangenenlagern ein wenig wie ein Ferienlager dargestellt, das war die Arbeit in der brüllenden Hitze mitten im Dschungel aber sicherlich nicht. Viele der Arbeiter sind an Krankheiten gestorben, Malaria war, vermute ich, ein Problem und die Hitze, immer die sengende Hitze. Dann die kargen Mahlzeiten und die gefährliche Arbeit. Der Film befindet sich da eher im Abenteuer-Genre als im Genre der Antikriegsfilme, und David Lean ging es, denke ich, mehr um ein fast schon satirisch zugespitztes Character-Drama als um historische Genauigkeit.

Wäre noch gerne zum Hellfire Pass; habe am Bahnhof in Kanchanaburi auch eine nette, ältere Australierin getroffen, die noch Leute suchte, um sich das Taxi zu teilen. Leider habe ich es nicht einmal bis zum Wasserfall geschafft, weil ich einen Tag später zurück nach Deutschland fliegen und deswegen zurück nach Bangkok musste. Ich bin also in Nam Tok aus dem Zug ausgestiegen, zum Schalter, habe eine Karte für die Rückfahrt gekauft, bin wieder in den Zug eingestiegen und mit einer Stunde Verspätung spät am Abend in Bangkok Thonburi eingetroffen. War aber eine schöne Tour, das war damals von meiner Seite relativ spontan eingeschoben, weil ich am Ende meiner Reise noch etwas Zeit hatte, die ich nicht komplett in Bangkok verbringen wollte.

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Gimli



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BeitragVerfasst am: 29.05.2018, 22:48                                  +/-

Wir lassen das mal als Filmkritik durchgehen.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 29.05.2018, 23:02                                  +/-

Ne, ich nicht. Bitte verschieben.


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Oxford
Dr. Olympics


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BeitragVerfasst am: 30.05.2018, 07:08                                  +/-

Eine Filmbesprechung, verwoben in einen Reisebericht, und die Kneipe ist direkt überfordert.


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Somit sage ich, nicht ich schreibe das, sondern mein Zeitgewissen.
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Zarathustra



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BeitragVerfasst am: 30.05.2018, 07:19                                  +/-

Toll!

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 30.05.2018, 07:20                                  +/-

Ich bin nicht die Kneipe.


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 30.05.2018, 07:33                                  +/-

Coole Sache, Ramujan. Spitze Urlaub, Geschäftsreise oder dauerhafte Wohnortverlagerung?

Ramujan
Am Zielort Nam Tok gibt es einen Wasserfall, den man zu Fuß erreichen kann. Man kann auch ein Taxi buchen und weiter zum Hellfire Pass fahren, zu einer Gedenkstätte am aufgegebenen Streckenabschnitt, dort wo Kriegsgefangene damals unter der knallenden Sonne Thailands eine Schneise in den Fels meißeln mussten. In "Die Brücke am Kwai" wird die Arbeit in den Gefangenenlagern ein wenig wie ein Ferienlager dargestellt, das war die Arbeit in der brüllenden Hitze mitten im Dschungel aber sicherlich nicht. Viele der Arbeiter sind an Krankheiten gestorben, Malaria war, vermute ich, ein Problem und die Hitze, immer die sengende Hitze. Dann die kargen Mahlzeiten und die gefährliche Arbeit. Der Film befindet sich da eher im Abenteuer-Genre als im Genre der Antikriegsfilme, und David Lean ging es, denke ich, mehr um ein fast schon satirisch zugespitztes Character-Drama als um historische Genauigkeit.

Wenn ich mich richtig erinnere, ist das Buch von Pierre Boulle hier wesentlich bissiger, er verarbeitet ja eigene Erlebnisse seiner Kriegsgefangenschaft in Südostasien. Kann man durchaus mal lesen.

Boulle hat übrigens auch "Planet der Affen" geschrieben. Der Mann hat echt ein Händchen für die Auslagerung seines eigenen Ruhms nach Hollywood.


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Triskel
Dressed-Pugly


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BeitragVerfasst am: 30.05.2018, 12:22                                  +/-

Zarathustra
Toll!

Ich bin echt durch. Ich las „Troll“. hmmmm


@Ramjuan: Spitze


Mir gefällt „Klong“ übrigens besser. Klong.

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Ramujan



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BeitragVerfasst am: 30.05.2018, 17:20                                  +/-

Danke. Das war mein Jahresurlaub 2015. Ihr könnt den Beitrag gerne verschieben.

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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 30.05.2018, 19:38                                  +/-

Verschieben ist nicht möglich. Das Mordoratorendiktat wurde durch die Staatsform des anarchosyndikalistischen Kollektivs ersetzt.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 05.07.2018, 10:38                                  +/-

Auf Netflix gibt's ja jetzt den neuen Ghostbusters-Film. Ich kann mich noch an die kontroverse Diskussion hierzuforum erinnern als der Trailer rauskam. Gesehen hat ihn aber anscheinend nur Quar bisher (und war begeistert).

Meine Erwartung war: entweder ich finde ihn richtig scheiße, weil ich eigentlich Melissa McCarthy-Filme (abgesehen von Spy) grundsätzlich schrecklich finde oder ich bin positiv überrascht und finde ihn super. Am Ende wurde es eine Mischung aus beiden. Melissa McCarthy und Kirsten Wiig haben mich positiv überrascht, denn meine größte Befürchtung, dass es vor allem um Fremdschäm-Witzchen geht, bewahrheitete sich nicht. Trotzdem ist der Film für eine Komödie nicht witzig genug und für einen Abenteuerfilm zu fahrig. Ich habe nur einmal wirklich gelacht (eine Tisch-festhalt-Szene im Restaurant).

Hier wurde ja viel darüber diskutiert ob es nun eine Fortsetzung ist oder ein Prequel oder eine Neu-Interpretation oder was auch immer. Es wurde am Ende ja als Reboot gemacht, weil es besser ist, dass die Wissenschaftlerinnen die Technik etc. selber erfinden, statt sie z.B. von den alten Jungs überreicht zu bekommen. Nur: es gab keine wissenschaftliche Erfindung der paranormalen Techniken. Im Prinzip hat die Technik-Dame einfach alle halbe Stunde irgendein neues Gadget präsentiert, dass dann in 5 Minuten kurz benutzt und dann wieder weggelegt wurde. Abgesehen von den Protonenstrahlern wurde so ziemlich alles einmal benutzt und dann nicht mehr gebraucht (selbst die 08/15 Geisterfalle).
Hinzu kommen die belanglosen Wegwerf-Geister, wie z.B. Pilgrimväter oder Aufblasballon-Geister (!). CGI-Overflow ohne Mehrwert.

Trotzdem macht der Film einiges richtig und es macht auch Spaß den Damen bei ihrem Kampf gegen einen völlig belanglosen Oberbösewicht zuzusehen, aber alles in allem ist er vermutlich auch deswegen gefloppt, weil er halt einfach nur "nett" ist. Nichts besonderes. Vielleicht vergleichbar mit Pixels (den ich persönlich einen Tick besser fand).


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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 05.07.2018, 12:16                                  +/-

Ich weiß noch, dass ich damals den Trailer uninteressant, vielleicht auch unwürdig, fand. Daher kein Interesse.


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Olmops



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BeitragVerfasst am: 05.07.2018, 13:04                                  +/-

Triskel
Zarathustra
Toll!

Ich bin echt durch. Ich las „Troll“. hmmmm


@Ramjuan: Spitze


Mir gefällt „Klong“ übrigens besser. Klong.


Und jetzt noch eine Audiorezension vermengt mit einer Danksagung und einem Beitrag der Kategorie "Verlesen & Verhört". In einem Filmthread.
Bitte zerschneiden und in alle Richtungen verschieben.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 05.07.2018, 14:25                                  +/-

Wer ist denn dieser Ramjuan? Ein heißblütiger südländischer Hirte?


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Warg



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BeitragVerfasst am: 13.08.2018, 10:44                                  +/-

Sagt mal, warum wird Manche mögen's heiß von einigen eigentlich als beste Komödie aller Zeiten deklariert? Ich habe gestern auf Arte versucht den Film zu schauen (zugegebenermaßen in der Synchro) und hab es nicht geschafft ihn fertig zu gucken. Liegt's daran, dass ich Männer in Fraunefummeln doof finde? Klar, der Film ist von 1959, da erwarte ich keine tollen Kulissen oder ein Gagfeuerwerk, aber ein bisschen mehr Witz außer den üblichen "Huch, Herr Dingsenheimer lassen sie das!" "hihihihi" hätte ich schon erwartet.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 13.08.2018, 12:08                                  +/-

Das war ne andere Zeit. Da waren Männer in Frauenklamotten the shit.


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Oxford
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BeitragVerfasst am: 13.08.2018, 12:15                                  +/-

Warg
Sagt mal, warum wird Manche mögen's heiß von einigen eigentlich als beste Komödie aller Zeiten deklariert? Ich habe gestern auf Arte versucht den Film zu schauen (zugegebenermaßen in der Synchro) und hab es nicht geschafft ihn fertig zu gucken. Liegt's daran, dass ich Männer in Fraunefummeln doof finde? Klar, der Film ist von 1959, da erwarte ich keine tollen Kulissen oder ein Gagfeuerwerk, aber ein bisschen mehr Witz außer den üblichen "Huch, Herr Dingsenheimer lassen sie das!" "hihihihi" hätte ich schon erwartet.


Warst du nicht der Vogel, der mich angekackt hatte, weil ich gesagt habe, dass ich Evil Dead total bescheuert und albern und schlecht fand. Da hast du mir doch erzählt, jaaaa aber für damalige Verhältnisse war der richtungsweisend und totaaaaal toooll...


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 13.08.2018, 14:23                                  +/-

Btw Oldies... hab jetzt mal den Director's cut von Alien II geschaut.

Wird ja gerne als der perfekte Actionfilm bezeichnet. Und yo, kommt hin.

Warum konnten die 80er so verdammt geile Blockbuster-Haudrauf-Filme machen, die halt auch noch nicht dumm waren? Und heute nur noch diese Superhelden-Transformers-Kagge. Und wir gut der gealtert ist - also praktisch gar nicht. Die Effekte sind super, die Wummen sind super, die Aliens sind top-eklig, es gibt nur ein paar Momente mit Raumschiffen vor dem Planeten, wo man den Greenscreen sehr deutlich sieht. Das konnte Star Wars damals schon besser lösen, hatten aber vielleicht auch mehr Geld. Aber alle Innen-Szenen, als fast der gesamte Film, sehen super aus, extrem beklemmend, düster, klaustrophobisch. Und dabei fackelt der Film so viele Alien/Spacetroopers/ZehnkleineNegerlein-Klischees ab, dass alle, die das danach gemacht haben, allzudeutlich als Kopie dastehen. "Aliens" hat das Genre komplett für sich in Beschlag genommen, einfach einmal an jeden Baum gepisst hähö


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Warg



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BeitragVerfasst am: 13.08.2018, 16:18                                  +/-

Oxford


Warst du nicht der Vogel, der mich angekackt hatte, weil ich gesagt habe, dass ich Evil Dead total bescheuert und albern und schlecht fand. Da hast du mir doch erzählt, jaaaa aber für damalige Verhältnisse war der richtungsweisend und totaaaaal toooll...


Nein, das war parasite. Ich sagte lediglich, dass ich es cool fand, wie sie mit so wenigen Mitteln, so einen Film zusammen gebastelt haben. Some like it hot ist hingegen das komplette Gegenteil! Mit Stars gespickt, berühmter Regisseur und ordentlich Kohle dahinter.

Und Evil Dead wird auch nicht als die beste Komödie aller Zeiten bezeichnet. Auch nicht von mir. Das ist nämlich die Nackte Kanone oder Airplane.


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Gimli



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BeitragVerfasst am: 13.08.2018, 19:27                                  +/-

Ich habe Wargs Posting selbstverfreilich mit einer Tomate versehen. Solche "Meinungen" kann man einfach nicht so stehen lassen!


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 13.08.2018, 22:11                                  +/-

@Gimli: hähö

@pk:
Warum konnten die 80er so verdammt geile Blockbuster-Haudrauf-Filme machen, die halt auch noch nicht dumm waren? Und heute nur noch diese Superhelden-Transformers-Kagge.


Schau Dir den neuesten Mission Impossible an. A hell of a ride, einige gestandene Kritiker und Regisseure bezeichnen ihn jetzt schon als "einen der besten Actionfilme aller Zeiten", andere nennen ihn in einem Atemzug mit "Fury Road". Hatte irre Spaß gemacht. Yes

Zu Filmen und Politik:
Ich unterstütze alles an Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sowie Mann, Frau und LGBT rückhaltlos. Bisher. Bis ich das hier gelesen habe:
Scarlett Johansson Exits Trans Film ‘Rub and Tug’ Amid Backlash

Hackts da? hmmmm
Zunächst: Einige Transgender-Schauspieler, die sich da beschweren, haben straighte Rollen gespielt. Warum sollte nicht eine straighte Schauspielerin eine Transgender-Figur spielen?
Und: Haben hier Schauspieler das Konzept des Schauspiels nicht verstanden?

Verständlich wird das nur, wenn man bedenkt, dass sie wohl wirklich oft gar nicht zu Castings eingeladen werden, also es wohl wirklich schwer haben im Business. Dieser Punkt spezifisch ist als nachvollziehbares Anliegen greifbar. Aber sobald das generalisiert wird, also in Richtung: "Straighte Schauspieler DÜRFEN GENERELL NICHT LGBT-Figuren spielen, weil das politisch unkorrekt ist" oder "Nur LGBT-SchauspielerInnen dürfen LGBT-Figuren spielen" (einfach mal auf alles andere an Gruppen übertragen, da kann man dann getrost alle Theaterhäuser und Filmproduktionsfirmen dichtmachen, zusammen mit allen Lichtspielhäusern und der Idee von Schauspiel generell), da geht mir die Hutschnur hoch.

Gepostet am 13.08.2018, 23:16:

Felicity Huffman fiel mir noch ein, die in diesem sehr berührenden Drama eine Golden-Globe- und Oscar-nominierte Rolle gespielt hat:



2005 gab es noch keinen Aufschrei. Das muss jetzt nicht gut sein, es zeigt nur, wie sehr sich einiges seitdem gedreht hat.


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"Jeder spricht Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut." (Michel de Montaigne)
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