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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 08.06.2017, 15:06                                  +/-

Noch 18 Stunden bis OitnB.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 08.06.2017, 17:51                                  +/-

Ach, und ich bin das Wochenende weg Traurig

Ich habe auch angefangen die letzte Staffel nochmal zu schauen, das verzögert ja alles nochmal... puh. Erstmal hier nicht mehr reinschauen.


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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 09.06.2017, 08:18                                  



"The OA" oder auch im Internet bekannt als:

"The OA. Holy hell I have never hated a TV show this much"
"Anybody else felt betrayed by The OA?"
"Netflix' "The OA" feels like the incoherent ramblings of a '60s hippie on acid."
"[SPOILER] The immeasurable importance of mustard in the OA."
"The OA set in the 5th dimension?"



**SPOILERS*


"The OA" (wir lernen später das heißt Original Angel) ist ein junges blindes russisches Mädchen die von einem amerikanischen Paar adoptiert wird. Sie reißt aber von zuhause aus und kommt Jahre später als junge Erwachsene sehend zurück. Sie muss dann in 8 Episoden mit ihren Adoptiveltern zurecht kommen, der Community, dem FBI, ihrem Traumata etc. Das ist immerhin das schöne an schlechten Netflix Serien, sie sind kurz.

In Rückblenden erzählt sie einem kleinen Kreis von Schülern was ihr wiederfuhr:
Sie wurde von einem verrückten Wissenschaflter entführt. Der erforschte Nahtoderlebnisse und hat zu dem Zweck ein geheimes Labor in seinem Einsiedelhaus gebaut, wo er Gefangene zwingt in Experimenten immer und immer wieder zu sterben, um sie wiederzubeleben. Da sie blind und hilflos ist lässt der Wissenschaftler sie in seine Wohnung zum putzen/kochen und fasst allmählich Vertrauen zu ihr. In einem Nahtoderlebnis verschluckt sie einen Vogel und kann dann wieder sehen. Und Zaubern mithilfe von interpretativen Tanz. Sie überzeugt die anderen Gefangenen im Nahtod auch Tiere zu Verschlingen und so die "Movements" zu finden bzw zu lernen, damit sie tanzend in eine höhere Dimension weg teleportieren und so fliehen können.

It was hiariously stupid. I think they were going for the "let's discuss our interprtations" type of thing. It ended up just being silly.


Das ganze ist ein bisschen wie Natascha Kampusch auf Drogen. Wir haben die frustrierenden Stirnklatsch-Szenen, wo Gefangene fliehen, oder vielleicht gar den Wissenschaftler überwältigen könnten, aber es aus gelernter Hilflosigkeit nicht tun. Wir haben die Mystery was die Experimente sind. Oder was nach dem Tod liegt? Finden ihre Nahtoderlebnisse zwischen den Ringen des Saturns statt? (Ernsthaft!) Oder ob was sie erzählt überhaupt stimmt oder nur komplett ausgedacht ist.

The first episode is pretty bad. Everyone in that episode says everything they're thinking. The dialogue is written like a novel that takes itself far too seriously and nothing like how people actually speak. It almost kept me from continuing, but I did anyways.

I also hated this show. The characters' dialogue and actions seemed like they were written by some sort of misanthrope who has never been privy to a real conversation.

Started off really engaging and then went to crazy town.
The end scene had my wife and I laughing hysterically.


Eine Mystery Serie braucht ein gutes Ende. Ein "Psychological Sci-Fi Thriller Mystery Oddity" ebenso. The OA hat das nicht. Es hat ein bescheuertes Ende. Das typische painting-into-a-corner Syndrom von Drehbuchschreiben die ein großes Brimborium machen und geheimnisvoll den Zauberstab über den schwarzen Zylinder schwenken, während sie mit bedeutungsvollen Augenbrauen-Wackeln ins Publikum schauen, und wenn dann das Kaninchen aus dem Hut springen soll ... ist da nichts! Nichts!!

Da niemand wertvolle Lebenszeit verschwenden soll, hier das Ende:
Ohne Vorwarnung kommt plötzlich ein School-Shooter in die örtliche Schul-Cafeteria und schießt um sich. Alle Schüler fliehen in Panik unter die Tische. OAs kleiner Kreis von Vertrauten, die bisher nicht wissen ob sie ihr glauben sollen oder nicht, machen dann einen Glaubenssprung: Sie springen auf ... und tanzen! Ihr Ritural für ein Teleportations-Portal-zu-einer-höheren-Dimension verwirrt den Amokläufer so sehr, dass er "WTF" abgelenkt ist, und hinterrücks von einem Angestellten überwältigt werden kann. Dabei löst sich ein Schuss aus seiner Waffe die OA in die Brust trifft. Sie wird blutüberströmt in den Ambulanzwagen gebracht. Thats it. Das wars. Ob das Ritual gewirkt hat und OA in eine höhere Dimension telportiert (= stirbt) oder für Staffel 2 (urgh! Ja, ist verlängert.) überlebt, darf man sich selbst denken.



Empfehlenswert für:
Leute die gerne eine Serie "hate-watchen". Hass! Hass! Hass!


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Actually, throughout my life, my two greatest assets have been mental stability and being, like, really smart.

Zuletzt bearbeitet von Tyler Durden am 09.06.2017, 10:18, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Thanil
Iniesta de Toto


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BeitragVerfasst am: 09.06.2017, 08:37                                  +/-

grins

Wir sind nach Folge 1 ausgestiegen. Ohne Hass, aber das roch mir schon alles zu seltsam grins


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 09.06.2017, 19:02                                  +/-

Danke Tyler. Ich hatte den Finger schon so oft über dem Play-Button hängen...


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 14.06.2017, 14:02                                  +/-

Gestern mit OITNB Staffel 5 angefangen... erst eine Folge geschaut.... ui... das geht niemals gut aus...

Hatte fast vergessen, wie traurig die letzte Folge von Staffel 4 ist Geschockt Ganz schön sad. So sad.


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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 16.06.2017, 19:26                                  +/-

Wow, die Staffel ist bisher soo gut.... wie machen die das nur? Fünfte Staffeln sind sonst eher schon eine Qual und man sehnt das Ende herbei, nicht so hier. Alles total komprimiert und stark geschrieben und dass offenbar die ganze Staffel in den drei Tagen der Gefängnisrevolte spielt, erschafft natürlich auch eine ganz eigene Dynamik. Vom Drehen her sicher ein logistischer Alptraum, sechs Monate lang haben alle dasselbe an, dieselben Frisuren, bei allen Außenaufnahmen braucht man dasselbe Wetter...puh. Respekt allein dafür.

Und es bleibt bei aller Dramatik lustig, man kann viel lachen. Endlich mal eine Serie, die sich nicht immerzu in Katharsis und endlosem Schmerz wälzt, obgleich das Thema genug davon hergäbe. Hier gibt es immer einen dummen Spruch, besonders witzig sind diesmal die Nazis... habe fast schon Probleme damit, dass Rassisten so sympathisch dargestellt werden. "I'm not a Nazi, I'm a White Nationalist. She's a Nazi." *zustimmendes Nicken* grins

Tollste Figuren sind weiterhin Pensatucky und Boo, Nicky und Morello und natürlich Tasty. Chapman und Vause sind echt nur noch Randtheater, fast gar nicht mehr wichtig. Skinny white bitches. Die Latina bleiben schwer unterscheidbar, es sind einfach zu viele. Wobei Flaca und Maritza natürlich ein dream team bleiben, ihre enorme Beschränktheit ist immer für einen Lacher gut. Die beiden Methheads werden aber auch immer lustiger. Die Blonde, die aussieht wie Carrie, spielt sich echt einen Wolf, das ist ihre Staffel Spitze

Frieda bekommt auch ein paar tolle Szenen und einen Flashback, weit zurück in die 50er. Die alten Frauen sind ja eigentlich immer die schlimmsten Finger, die müssen jemanden umgebracht haben, um so lange zu sitzen. Mit denen sollte man sich nicht anlegen.

Lustig auch, wie vollkommen unorganisiert und unterschiedlich die Inmates mit der Aufstandssituation umgehen - jede Gruppe kocht ihr Süppchen, da werden Talentshows mit Geiseln, Slumberpartys und Essensschlachten veranstaltet, wenn es eigentlich tausend dringlichere Dinge zu bedenken gäbe. Aber vielleicht ist das so, das ist ja keine homogene Gruppe und es herrscht allgemeine Ausnahmesituation.


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BeitragVerfasst am: 17.06.2017, 18:52                                  +/-

Wo ist Celebrian, wenn man sie mal braucht? Mit den Augen rollen


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 17.06.2017, 20:54                                  +/-

Na, ich warte, bis du upcatchst. Bin schon durch :)

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 17.06.2017, 22:38                                  +/-

Ich auch. Das letzte Drittel fand ich etwas wirr, zu viele Stränge und öfter hat mal der flapsige Ton nicht zum ernsten Geschehen gepasst. Und wie soll das jetzt weitergehen? Zerstreut in alle Winde? Unterm Strich aber eine gute Staffel. Der Ton der beiden letzten Staffeln war ja eindeutig anders gesetzt, es wird immer sozialpolitischer und kämpferischer. Aber im US-Justizwesen muss ja auch sehr viel schief laufen, das ist eigentlich ein ziemlicher Skandal für eine westliche Demokratie, nach allem, was man so liest und hört.


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Celebrian
Katen-Löwin


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BeitragVerfasst am: 18.06.2017, 09:52                                  +/-

Für mich hatte eher das mittlere Drittel Längen, die Talentshow z.B., und gerade Flaritza und die Methheads wurden mir überstrapaziert - kann aber auch daran liegen, daß ich da Ermüdungserscheinungen hatte (zusammen mit einer Freundin über die Hälfte an einem girls day weggeguckt).
Im letzten Drittel war das Trio Caputo - Fig - Tasty einfach herrlich. Verzweifelte Komik kann die Serie besser als Slapstick, finde ich.

Das Ende deutet auf ein Ausmisten der Charaktere hin, je nachdem, wer in welchem Gefängnis landet. Daya wird in Max verschwinden, besonders spannend fand ich sie nie, wie leider alle Latina (okay, außer Blanca), ich kann sie zwar mittlerweile unterscheiden, aber das hilft irgendwie auch nicht. Immerhin hat die burschikose Kurzhaarige zuletzt ein lustiges Verhältnis mit Luschek, von dem ich überhaupt ein Riesenfan bin, der ist einer der unterhaltsamsten Charaktere der Serie. Ansonsten bin ich gespannt, wann man Pennsatuckys Fehlen bemerken wird: Nicht allzu bald, denn die Sisterhood-Schickse wird ja versehentlich mitgezählt. (Deren Beziehung mit Boo war klasse. grins )

Ich hoffe sehr, daß uns Nicky und Morello erhalten bleiben. Da fand ich übrigens den Twist mit Vinny ziemlich gut: Das wird erst so inszeniert, als hätten wir da wieder mal einen Typen, der seine schwangere Knastbraut sitzen läßt, man findet es fast schon ein bißchen männerfeindlich (wobei es mit Ruiz' Freund schon auch das leuchtende Positivbeispiel gibt), und dann verkehrt es sich ins Gegenteil. Nicky am Telefon mit ihm Tacheles redend war ziemlich kathartisch, aber bitter für sie und uns, wenn's das gewesen sein sollte mit den beiden.

Piper hab ich ein bißchen vermißt, sie hatte zu wenig Gelegenheit, den für sie typischen haarsträubenden Blödsinn zu machen. Alex hat das gemacht, was sie derzeit am besten kann, dekorativ auf nem Traktor rumhängen und melancholisch schwerlidrig in die Gegend blinzeln.

Ob Piscatella wirklich tot ist? Das war natürlich typisch für die Serie, auch dem Oberschurken noch eine rührende Backgroundstory zu geben. Mit den Augen rollen

Wer mich allmählich nervt, ist Suzanne. Letztlich ist das immer dasselbe, und daß sie damit immer wieder versehentlich Katastrophen auslöst, ist unbefriedigend. Red und Blanca dafür ein neues Dream Team, Frieda sowieso ganz groß, mit einer der besten Rückblickstorys bislang. Spitze

Daß Flaritza am Ende getrennt werden, ist hoffentlich ein Zeichen dafür, daß sie draußen sind. Die haben Blanca und Nicky derart verschandelt, es war zum Heulen. Erstere sah wenigstens noch irgendwie ulkig aus, wie eine unfreiweillige Drag Queen beim Abschminken, letztere dafür wie ein pummeliges Landei an der Kasse, das Pech mit dem Dorffriseur hatte, hab sie kaum wiedererkannt. Grausam.

Was die Serie nach wie vor gut kann, ist das Nebeneinander von Menschlichkeit und, naja, Arschlochfaktor. Ich bin immer noch verdutzt, wenn ich mich gerade wieder an die Menschlichkeit einer Figur gewöhnt habe und sie sich plötzlich benimmt wie das letzte Arschloch. Oder auch umgekehrt. Das wirkt fast ein bißchen künstlich, aber vermutlich ist es gerade realistisch. ?????

Nichtraucher
Der Ton der beiden letzten Staffeln war ja eindeutig anders gesetzt, es wird immer sozialpolitischer und kämpferischer. Aber im US-Justizwesen muss ja auch sehr viel schief laufen, das ist eigentlich ein ziemlicher Skandal für eine westliche Demokratie, nach allem, was man so liest und hört.


Das wie auch die Kritik an den Medien fand ich gelungen. Irgendwo las ich kürzlich, die 24h-News-Sender seien ein Problem, weil, damit die Sendezeit gefüllt wird, pausenlos Nobodys vor die Kamera treten und als vermeintliche Experten interviewt werden, was letztlich zur weiteren Emotionalisierung und Spaltung führt, dem ganz großen Problem der USA. Und genau das wird kritisiert, die 24h-News explizit von irgendeiner Figur, die Interviews implizit über die Südstaatenköchin und Dayas Mutter.

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Nichtraucher
Fun Bobby


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BeitragVerfasst am: 25.06.2017, 23:14                                  +/-

Ich schaue gerade nochmal Staffel 1 von OITNB und las parallel das zugrunde liegende Buch, was einen interessanten Vergleich ermöglichte. Gleich gesagt, Buch und Serie haben nur die ganz groben Eckdaten gemein, und fast keine gemeinsamen Plots. Hier der direkte Vergleich:

Das Setting
Eins zu eins - wirklich jeder Raum in Danbury wird exakt so beschrieben, wie ihn die Serie dann in Litchfield abbildet. Da bekamen wohl die Setdesigner den Auftrag, Danbury nachzubauen, no matter, welche Freiheiten sich dann später das Drehbuch noch herausnehmen wird. Mir wurde erst hier klar, wie ausgedehnt das Gelände ist - das Minimum Security Prison mit seinen 200 Insassen ist nur das Anhängsel des eigentlichen Frauenknasts mit nochmal 1200 Inmates "down the hill". Beide Komplexe liegen in einem doppelt umzäunten, quadratmeilengroßen Areal, in dem sich noch die Wohnbereiche der Wächter befinden, Wald, Wiesen und ein See. Man fährt mit den Prison Vans locker 20 Minuten herum, ohne das Gelände zu verlassen. Jetzt verstehe ich auch, warum man nicht einfach durch den Zaun gehen und ausbrechen kann - man hat dann immer noch zwei Zäune vor sich.

Die Personen
Man erkennt viele Figuren der Serie sofort wieder, auch wenn fast alle andere Namen habe. Wobei bereits die Namen des Buchs nicht die realen sind und Piper Kerman bereits Charaktere verändert hat, um deren Anonymität zu wahren. Die Serie schickt diese Figuren nochmal durch eine weitere Verschlüsselungsschleife, Charaktere sind erkennbar, aber doch anders, manche Figuren entstanden offenbar aus zusammengelegten Buchfiguren, manche Buchfiguren gibt es in der Serie nicht und umgekehrt und alle Serienfiguren haben weit mehr Drama als die Buchvorlagen. Die Serie trägt dick auf, im Buch sitzt hier niemand wegen Gewaltvergehen, niemand will anderen Böses, im Buch gibt es weit weniger Verrückte, Junkies, Jesusfreaks, Nazis und Lesben, von allem weit weniger. Im Buch sind das eigentlich alles ziemlich nette Frauen, die sich rührend umeinander kümmern. Bummer: Alex Vause war in echt offenbar eine kleine stämmige Butch, nicht schön, aber charmant und witzig. Eher eine Big Boo als eine zwei Meter große, laszive Nilkönigin. Das ist schon etwas ernüchternd Traurig Und in echt ist Piper auch mit ihrem Larry glücklich verheiratet und hatte gar keinen lesbischen Rückfall whatsoever Traurig

Die Plots
Okay, die erfindet die Serie fast komplett. Oder sie nimmt sie aus anderen Gefängnis-Erfahrungen, irgendwo ist das sicher alles mal so oder ähnlich passiert, aber Danbury ist doch eher ein ruhiges Pflaster. Im Buch also keine Gewalt (absolut gar keine), kein Drogenschmuggel, kaum Lesbensex, keine Revolten natürlich, keine Animositäten zwischen den "Tribes", scheint echt eine Art Ferienlager gewesen zu sein, also verglichen mit der Filmversion. Langweilig, unterfinanziert, schmuddelig und geisttötend, das ja, aber alle haben sich lieb, die Rassen respektieren sich, die Wärter sind eher ignorant als gemein, das System ist anonym und kalt, aber keine finstere Macht, ect. Eine buchgetreue Verfilmung wäre vielleicht etwas öde geworden.

Das Buch liest sich locker-flockig an einem Wochenende weg, es passiert ja nicht viel. Das Dramatischste ist hier sicher der Knast in Chicago während der Zeugenaussage, hier zeigt sich die ganze Härte des US-Gefängnissystems, das ist dann tatsächlich ziemlicher Horror, das zeigt die Serie ja auch recht buchgetreu in Staffel 2, wenn ich nicht irre. Hier halt ganz am Ende, direkt im Anschluss kam Piper Kerman frei, die Serie hätte also gerade mal 2 Staffeln hähö

Wäre allerdings auch chronologisch richtig, jetzt sind alle schon seit 4 Jahren nicht mehr gealtert, offiziell, die Zeitlinien driften immer weiter auseinander. Was natürlich dazu führt, dass die echte Piper halt auch viel weniger erlebt hat, über das sie hätte schreiben können. Wobei die Serie ja auch jede Menge Plots zeigt, die Piper gar nicht mitbekommt, all das kann die Buchpiper ja gar nicht beschreiben, es hätte aber passieren können, all die Storys innerhalb der schwarzen und spanischen Tribes. Der erweiterte Erzählwinkel ist sicher der größte Unterschied zwischen Serie und Buch.


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Warg



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BeitragVerfasst am: 11.07.2017, 23:08                                  +/-

Am 27.10. geht's mit Stranger Things weiter.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 11.07.2017, 23:26                                  +/-

Ui! Smilie


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 12.07.2017, 00:13                                  +/-

Ich gucke jetzt »Gypsy« mit Naomi Watts Yes


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BeitragVerfasst am: 12.07.2017, 10:03                                  +/-

Thanil
Ich gucke jetzt »Gypsy« mit Naomi Watts Yes


Wie wat wo? Naomi Watts? Will gucken!!


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 12.07.2017, 14:57                                  +/-

Weiß nicht, ob das was für dich ist. So eine Lesbenstory, in der sie mit einer heißen Mittzwanzigerin anbandelt.


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BeitragVerfasst am: 12.07.2017, 15:18                                  +/-

Ah, lame. Die Story habe ich schon einmal 100 mal auf Pornhub gesehen.


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BeitragVerfasst am: 14.07.2017, 20:31                                  +/-

Aber nicht mit Naomi Watts.


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Euseppus



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BeitragVerfasst am: 19.07.2017, 10:19                                  +/-

"Master of None" ist schon wirklich richtig richtig gut.
Ich komme zwar immer nur in kleinen Dosen dazu, aber wie cool, dass es diese Serie gibt. Spitze Yes


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Thanil
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BeitragVerfasst am: 19.07.2017, 10:34                                  +/-

High Five!


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BeitragVerfasst am: 19.07.2017, 18:33                                  +/-

Die findet irgendwie jeder gut, der sie mal gesehen hat. Aber ich wüsste auch nicht, wie man sie NICHT gut finden kann.


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