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Filthy Casuals - Gaming Power 3.0
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Gimli



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BeitragVerfasst am: 10.12.2017, 19:04                                  +/-

Nur weil ich die DosBox brauche, um WC2 spielen zu können, ist das doch nicht alt!

Und Banished sieht nicht so aus, als könnte ich da Armeen ausheben und meine Feinde vernichten.

Aber dafür ist es heute bei Steam im Sonderangebot, nur 6,45€. Das ist alles ein perfider Plan! hähö


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Yeah, well, you know, that's just, like, your opinion, man.
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kpm



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BeitragVerfasst am: 15.12.2017, 10:22                                  +/-

kpm
Und wenn es je ein Spiel gab, das ich mir für VR wünschen würde, dann dieses hier mit vertikalem Leveldesign und Kletterpassagen in schwindelerregender Höhe, das zu großen Teilen auf dem Rücken von einer Art Fuchur stattfindet.

Metkrug
Trico ist mein Lieblingsspielecharakter überhaupt, mein kleines Fabeltier, und ich werde das Spiel nicht annähernd so schnell vergessen wie Uncharted 4, vielleicht niemals.

Metkrug
Jippie! Ein Traum wird zumindest teilweise wahr. In drei Tagen gibt es eine Last Guardian VR Demo im Playstation Store.

Es ist wirklich da!

Was funktioniert:
- Trico wirkt wirklich so riesig, wie er aus der Perspektive eines Kindes sein sollte.
- Tricos Bewegungen sehen auch in VR bemerkenswert organisch aus.
- Das Reiten auf seinem Rücken verursacht genau die richtige kleine Dosis an Motion Sickness (würde ich vielleicht bei längerer Spieldauer anders sehen).

Was weniger gut funktioniert:
- Die Tiefe der Abgründe ist nicht ganz so schwindelerregend, wie ich mir das vorgestellt habe. Der berühmte Sprung ins Nichts ist daher auch nicht so erschütternd, wie er vielleicht sein könnte.
- Bewegung per Teleportation ist hier eine verständliche Entscheidung, ist aber nicht sehr intuitiv. Sobald man sich eingewöhnt hat, ist das Spielfragment auch schon vorbei.

Das Wichtigste ist aber natürlich einfach, dass man seinen alten Freund wiedersehen kann, als würde er vor einem stehen. Oh Mann… *tränchen*



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If the dinosaurs had a space program they'd still be here. - Astronaut Ron Garan
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einBaum



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BeitragVerfasst am: 21.03.2018, 15:36                                  +/-

NieR: Automata

Ein Spiel, das seit Erscheinungsdatum auf meiner Wunschliste steht, das ich selbst aber noch nicht ausprobiert habe. Überall höre ich nur das Beste: Ein Erlebnis! 10/10! Ein philosophisches Meisterwerk! Das Spiel steht nach wie vor auf meiner Wunschliste. Gestern stolperte ich über das unten verlinkte Video. Und der stärkste Moment in einem ohnehin schon starken Spiel soll.... in den End Credits angesiedelt sein?






Spoilerwarnung

N:A ist ein Singleplayer-Spiel. Man durchlebt aus mehreren Perspektiven eine existenzialistische Hölle, in der knuffige Maschinen und Anime-Androiden stellvertretend für ihre abwesenden Erschaffer einen Krieg ausfechten und dazu verdammt sind, sich gegenseitig zu vernichten, wieder und wieder. Wie sich im Verlauf des Spiels heraus stellt, sind die Götter aber längst tot und vergangen. It's all pointless. Or... is it? Nachdem die Protagonisten angesichts der Sinnlosigkeit ihrer Existenz auch übereinander herfallen, stolpert man schließlich zu den End Credits.

Im Abspann öffnet sich ein Minispiel, in dem man in bester Space Invaders-Manier die Namen der Entwickler bekämpft. Dieser Kampf ist hart, geradezu unmöglich. Man wird den Game Over-Screen sehen, garantiert mehrfach. Und jedes Mal fragt das Spiel einen, ob man aufgeben will: Do you really want to continue? Frustration staut sich an angesichts dieser unmöglichen Aufgabe. Wenn man gerade die Flinte ins Korn werfen will - immerhin kämpft man sich hier nur durch einen Abspann - teilt das Spiel einem aber mit, dass andere Spieler angeboten haben zu helfen: "I walked the same road as you. Never give up!" Will man das Angebot annehmen? Die Schiffe anderer Spieler stellen sich an des Spielers Seite, die Musik schwillt zu einem Chor an. Links und rechts sterben deine Mitstreiter, stets versehen mit der Nachricht, dass die Daten dieses Spielers nun verloren sind. Irgendwann schafft man's. Die Opferzahl ist riesig. Zur Belohnung sieht man ein letztes Cinematic.

Und dann... fragt einen das Spiel, ob man selbst anderen Spielern helfen möchte, die gerade an den End Credits verzweifeln. Aber nicht einfach so. Stimmt man zu, löscht das Spiel all seine Daten. Alle Savegames. Alle Items. Man kann keine unerledigten Nebenqueste mehr erledigen und kein neues Kapitel mehr anfangen. Will man NieR: Automata nochmal erleben, muss man von vorn anfangen. Und in dem Moment dräut einem, was es bedeutete, als das Spiel einem mitteilte, dass die Daten der Mitstreiter verloren gegangen sind.

Das Spiel betont, dass du nicht entscheiden kannst wem du hilfst. Vielleicht magst du denjenigen überhaupt nicht? Du wirst ihn nie treffen, er oder sie wird dir nie danken. Einige werden behaupten, dass du nur hilfst, um dich selbst gut zu fühlen, oder um gut auszusehen. Willst du trotzdem helfen und eine Nachricht verfassen? Ich wette, dass viele Spieler sich trotz aller Einwände dafür entschieden haben. Ein schöneres Ende für ein Spiel kann ich mir kaum vorstellen. Und so sieht das Ganze aus:



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Tyler Durden
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BeitragVerfasst am: 21.03.2018, 17:37                                  +/-

Cool, wusste ich nicht, nur dass man es irgendwie mehrmals durchspielen muss um alle Enden zu sehen. Aber: Irgendwo auf der Welt spielt jemand offline und versucht die Bullet Hell trotzdem zu meistern...

Is there any point in finishing these insane bullet hell credits? I am stuck like crazy where it gets to SQUARE ENIX.


I can't spoiler too much. Connect to the network, accept the help. Don't give up.

Omg is that what you are supposed to do? My PS was updating so I couldnt connect online....


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Actually, throughout my life, my two greatest assets have been mental stability and being, like, really smart.
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einBaum



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BeitragVerfasst am: 21.03.2018, 18:51                                  +/-

Poor Bugger. Das untere Video kann ich aber herzlich empfehlen, gerne auch im Vorspulmodus. Gehört in die Kategorie "Erhebendes zum Mittwoch." Smilie

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einBaum



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BeitragVerfasst am: 29.03.2018, 01:14                                  

Final Fantasy XV
Die Abenteuer von Prinz Noctibert beim Campen
oder: die Elektriker vom Dienst malochen immer noch


Final Fantasy ist mein guilty pleasure. Ich sollte das überhaupt nicht mögen. Meine Liebe ist mir total peinlich. Ich laufe gerade knallrot an, wenn jemand fragt was ich zuletzt gespielt habe. Es kichern auch immer alle, sofern ihnen der Titel was sagt, die doofen Nüsse. Stilistisch bedient sich die Reihe bei Anime & Co, was ich eigentlich überhaupt nicht mag. Es sieht, von den abenteuerlichen Frisuren bis zum Monsterdesign, zum Schreien dämlich aus und ist völlig over the top designt. Alles muss riesengroß sein, mindestens zehnmal so groß wie die Spielfigur, oder supercute, so cute dass ich Regenbögen kotzen möchte. Die Musik macht's auch nicht unter einem mindestens 50-köpfigen Chor, bei dem alle gegeneinander ansingen, am besten auf Latein, damit's auch keiner versteht. It regularly jumps the shark. Es ergeht sich in haarsträubender Esoterik und fusioniert verquasten japanischen Symbolismus mit dem gesamten westlichen Erzählungsschatz. Ich verstehe meistens nur die Hälfte. Traditionellerweise haben die Titel eine so verwickelte und verwirrende Erzählstruktur, dass es bei Spielende völlig unmöglich ist, die Geschichte sauber zu rekapitulieren. Was zum Henker ging hier gerade vor sich? denke ich dann meistens, seufze trotzdem tief und zufrieden und wische mir drei Tränchen weg. Das war super!



Frieg! Frieg mit Kranfreich! Würden Sie diesem König (links im Bild) folgen?


Final Fantasy XV erzählt die Geschichte von Noctis Lucis Caelum (sic!), dem Kronzprinzen von Lucis, und seinem dreiköpfigen Gefolge. Papa Gladiolus (rechts im Bild) tritt den faulen Prinzen in den Hintern und haut als Leibwächter allem und jedem auf die Rübe, das seinem Prinzlein an den Kragen will. Mama Ignis (Mitte) kümmert sich, erinnert an die Sonnencreme, trägt Sachen hinterher, näht Knöpfe an, kocht ausgefallene Gerichte auf dem portablen Campinggrill und messert sich anschließend übers Schlachtfeld. Der kleine Bruder befreundete Prompto (nicht im Bild) trötet schlussendlich überall unqualifiziert dazwischen, verliebt sich alle Nase lang in eine andere, schießt Fotos und fühlt sich ansonsten als fünftes Rad am Wagen. A propos Wagen: FF XV ist ein Roadtrip, ein Spiel gewordenes Roadmovie. Die vier sind auf dem Weg zu des Prinzen Hochzeit, und dabei zelten und jagen sie, fischen, schießen die unmöglichsten Fotos und erleben... Abenteuer halt.


Das sollte als Spiel eigentlich nicht funktionieren. Hat es für mich auch ein paar Stunden lang nicht. Das niemals endende Rumgecruise mit der dämlichen königlichen Karre ging mir anfangs genauso auf den Keks wie die Mehrzahl der unzähligen Nebenqueste. Das Spiel krankt an der Maläse des Open World-Genres: Fahr dorthin, sammle drei Erbsen und fünf Bohnen, schlachte auf dem Weg acht Monster ab und bring das Ganze zum Questgeber zurück. Wieder und wieder, und dann nochmal. Ich wollte anfangs ein paar Mal entnervt die Flinte ins Korn werfen, zumal ich dank YouTube die Geschichte bereits kannte. Aber ich bin dran geblieben. Gut so! Das Ganze begann in dem Moment Spaß zu machen, in dem ich mich von meiner Zielorientierung, mit der ich sonst an Rollenspiele heran gehe, verabschiedete und... einfach mit den Jungs zu chillen begann. Der Weg war zum Ziel geworden, und plötzlich wollte ich ihn genauso erleben wie er war.



Wer braucht schon Autos, wenn er Chocobos hat?


Ich markierte mir Aufgaben im Quest-Logbuch, stieg auf meinen Chocobo (die blöde Karre ließ ich entweder stehen oder nutzte sie als das Schnellreisemittel, das sie immer hätte sein sollen) und peilte grob die Zielrichtung an. Auf dem Weg ritt ich ungefähr dreimal im Kreis, fischte tagelang in irgendwelchen Tümpeln nach Abendessen, ließ mich von jedem neuen Monster ablenken und zeltete an den wundervollsten Plätzen. Die Camperei ist den Entwicklern toll gelungen: Wo immer man sein Nachtlager aufschlägt, stets entscheidet man als Ignis darüber, was heute gekocht werden soll. Man guckt sich gemeinsam mit den Jungs die Fotos vom Tage an, die Prompto geschossen hat, und danach wird gemampft. Vielleicht legt man eine kleine Trainingsrunde mit Gladio ein. Und am nächsten Morgen beschwert man sich, dass man noch müde ist und der Boden zu hart war.


Dabei balanciert das Spiel ganz wunderbar einen oft radebrechenden, gelegentlich auch subtilen Humor auf der einen und eine fürchterlich tragische Komponente auf der anderen Seite. Der Humor beginnt bei Questtiteln, bei denen die 80er angerufen haben: "Die Elektriker vom Dienst treten an." "Die Elektriker vom Dienst malochen." "Die Elektriker vom Dienst malochen immer noch." Er setzt sich fort in den gegenseitigen Trollereien der vier Jungs und mündet ab und an in astreinen Slapstick. Dabei nimmt das Spiel seine Charaktere auf liebevolle Weise unheimlich ernst. Anfangs hätte ich nie gedacht, dass ich diese vier Knalltüten irgendwann lieb gewinnen würde, aber ich habe voll und ganz mein Herz an sie verloren. All das wiegt umso schwerer, weil ich bereits wusste, dass der Prinz sein Abenteuer nicht überleben würde. Und so macht die Open World nach acht Kapiteln einfach zu und schickt einen auf einen Pfad mitten hinein ins Verhängnis. Dank den Göttern, dass man mittels Zeitreisehund (siiiiiiiic!!!) jederzeit wieder in die Leichtigkeit der anfänglichen Spielwelt zurück kehren kann. Mir fehlen übrigens noch drei Karpfen in der Galerie.


Der treffendste Trailer:




Sonstiges:
- Auf der Reise von Ober- nach Unterursel verändern sich gerne mal Flora, Fauna und Klimazone. Der Kontinent ist ungefähr 5x5 km groß.
- Die Minimap rotiert, dass einem schlecht wird.
- Die Tastaturbelegung ist bei Final Fantasy traditionell auch gerne verwirrend: Oben ist öfter unten und umgekehrt. In FF XV steigt man mit der Rennen-Taste vom Chocobo ab, und der Chocobo beschleunigt mit der Ausweichen-Taste. Bei meinen Steuerungsversuchen floss ab und an mächtig Gehirnschmalz.
- Es gibt gutes Gestrüpp (passierbar) und böses Gestrüpp (unpassierbar). Man muss das nur auseinander halten können.
- Das Product Placement ist stark in diesem Titel. Es gibt eine komplette Nebenqueste zu Instant-Nudeln. I'm not joking here.
- Mit dem weiblichen Geschlecht haben's die Entwickler nicht so. Die Frauen sind samt und sonders Abziehbilder. Niemand im gesamten Titel hat mehr genervt als die Verlobte und Jugendfreundin des Prinzen. Ich wollte sie angesichts ihrer penetranten Selbstlosigkeit in den dunkelsten aller dunklen Dungeons verbannen.

--

Tldr: Final Fantasy XV ist - anders als mir - einfach überhaupt nichts peinlich. Das finde ich ganz wundervoll. Smilie

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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 29.03.2018, 15:57                                  +/-

Mache gerade Urlaub im mittelalterlichen Böhmen (das erstaunlich bugverseucht war Geschockt). Aber sobald ich zurück bin, werde ich zumindest mal die FFXV-Testversion auf Steam ausprobieren. Da hab ich dann die ultimative Fallhöhe, mehr Zusammenprall der Kulturen geht nicht.

Eigentlich ist auch noch Ghost of a Tale dran, das ich seinerzeit gebackt hatte.

Kann beide Spielettis nur empfehlen. Yes


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 29.03.2018, 18:52                                  +/-

Ich weiß gar nicht, ob ich dir FFXV guten Gewissens empfehlen würde. Es hat sich wirklich ganz massiv das Skyrim-Syndrom eingefangen, müllt einen also mit einer Vielzahl an reichlich platten Fetch-Nebenquesten zu. Ich meine mich zu erinnern, dass du genau das an anderen RPG mit einer Open World kritisch sahst. Gerade die Elektriker-vom-Dienst-Reihe ist an Dämlichkeit in ihrer Ausführung kaum zu überbieten. Mich hat eigentlich nur der schlechte Porno-Titel bei der Stange gehalten.

Vor allem in den Anfangsstunden fand ich auch das Rumgegurke mit dem Auto eine echte Geduldsprobe. Man muss sich jeden Schnellreisespot erstmal erarbeiten und jede Straße abfahren, bevor man die Funktion nutzen kann, und das ist schon ein bisschen wie nachts im TV Lokkamera zu gucken. Nach etwa zehn Spielstunden wurde es aus meiner Sicht viel besser, aber durch die aus meiner Sicht holprigen Anfangsstunden muss man erstmal durch.

Von Ghost of a Tale habe ich schon gehört, das schaut wirklich putzig aus.

Gepostet am 29.03.2018, 19:12:

Oh! Ich kenne die Testversion nicht, aber falls Prompto darin mal unschuldig-fröhlich: "Schau mal Ignis! Der hat das gleiche Küchenmesser wie du!" blöken sollte, dann ist auch er nicht weit:



Und dann gibt's nur eins: Renn! Renn um dein Leben! Hör auf meine Worte!

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Athene



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BeitragVerfasst am: 29.03.2018, 20:06                                  +/-

einBaum
Ich weiß gar nicht, ob ich dir FFXV guten Gewissens empfehlen würde.


Hat in jedem Fall Spaß gemacht deinen Bericht zu lesen grins


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Helcaraxe



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BeitragVerfasst am: 29.03.2018, 22:56                                  +/-

einBaum
Ich weiß gar nicht, ob ich dir FFXV guten Gewissens empfehlen würde. Es hat sich wirklich ganz massiv das Skyrim-Syndrom eingefangen, müllt einen also mit einer Vielzahl an reichlich platten Fetch-Nebenquesten zu. Ich meine mich zu erinnern, dass du genau das an anderen RPG mit einer Open World kritisch sahst.

Stimmt, klingt so beschrieben nicht mehr ganz so toll, danke für die Warnung. hähö Gewöhnt man sich denn an die Boygroup? Da weiß ich nämlich gar nicht, ob Final Fantasy 7 und 8, die ich früher recht gerne mochte, mich mit genug Japaneseness gesandstrahlt haben. Aber dank der Steam-Demoversion gehe ich ja kein Risiko ein...

Zitat:

Kaulquappe im Mönchshabit? Nachtwächteroutfit? Angeblich kann das Spiel nur verstehen, wer vorher einen kompletten Film gesehen hat. Möchte man das? Wie heißt er, wo gibt es ihn?


Kingdom Come Deliverance scheint mir ein etwas anderes Konzept zu verfolgen. Da gibt es eine handgebaute Welt mit verschlungenen Quests, durch die du als Sohn eines einfachen Schmiedes anfangs planlos stolperst. Du kannst weder kämpfen noch lesen noch dich richtig betrinken. Du kannst deine Trinkfestigkeit nur durch Übung verbessern, genau wie alles andere. Neben dem Rollenspiel ist es also ein bisschen eine Lebenssimulation oder auch ein Detektiv-Adventure im Stil von "Der Name der Rose". Eine ganz eigentümliche Mischung, die mir sehr viel Spaß macht. Freies Speichern gibt es übrigens nicht, zum Abspeichern muss man im Spiel einen Schnapps trinken. Wer das sehr oft macht, wird abhängig. Mit Trunkenenheit klappen wiederum Bogenschießen und Schlösserknacken nur noch halb so gut. Ich denke, man sieht schon, worauf das Beispiel hinausläuft: Alles ist mit allem verzahnt, auch scheinbar Nebensächliches. Für die totale Immersion kann man nach jedem Speichervorgang einen echten Schnapps trinken.

Hier, ist zwar nur SPON, aber der Artikel fast Stärken und Schwächen im Grunde recht gut zusammen: Prost, Heinrich!

Meine Empfehlung müsste ich demnach ebenfalls einschränken. Das ist ein schweres, verantwortungslos alkoholgetränktes und sperriges Spiel voller Bugs. Anders ausgedrückt: Wenn man was geschafft hat, fühlt sich das gut an. Ich liebe es.


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einBaum



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BeitragVerfasst am: 29.03.2018, 23:39                                  +/-

Das ist doch ein Tonberry! *Schnute* Du bist bestimmt schonmal einem begegnet, wenn du VII und VIII gespielt hast, einige Elemente ziehen sich ja durch die ganze Reihe. Auch immer wieder gut: die absurd aufwändigen Beschwörungsanimationen. Ich erinnere mich immer noch mit Schrecken an die eineinhalbminütige "Knights of the Round"-Animation aus FF VII, in der jeder von zwölf Rittern den bösen Kerlen einmal eins über die Rübe ziehen durfte, und am Ende kam noch König Arthus auf seinem Trecker angefahren und packte Excalibur aus. Danach stand kaum noch was. *Nostalgie* Chocobos als Reittiere dürfen natürlich auch nie fehlen. Hach, Chocobos!


In FFXV sind die Tonberries so eine Art Jedi-Meister. Yodas mit purpurnem Lichtschwert. Ein Alptraum! Ich habe erst vor zwei Tagen genau dieselben wie unten erlegt. Mannomann:



You know what's worse than a Tonberry? Two. Fast. Energy knives. Really caught me off guard.



Die Boygroup ist awesome. Der Film heißt Kingsglaive: Final Fantasy XV, ist wirklich schlecht und trägt auch nicht viel zur Story bei. Stattdessen würde ich zur Vorbereitung eher Brotherhood schauen. Das ist ein Anime, das die Entwickler frei erhältlich auf YouTube gestellt haben und das zur Exposition bei Weitem besser taugt als der völlig konfuse Kingsglaive.

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Dummer FETTER Hobbit



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BeitragVerfasst am: 03.04.2018, 21:02                                  +/-

Ich hab vor 1,5 Wochen Pong gespielt. In Berlin.


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Der einfachste Weg führt aufs Abstellgleis.
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